Seid gegrĂŒĂŸt, Reisender!

Auf der Suche nach einem Abenteuer, was? Dann seid Ihr hier genau richtig, in einer Welt von edlen Rittern und dreckigen Halunken, mĂ€chtigen Magiern und fantastischen Wesen. Auch fĂŒr Euch wird ein PlĂ€tzchen zu finden sein. Traut Euch und tretet ein in eines der aktivsten deutschsprachigen Forenrollenspiele der freien Fantasy! FĂŒr Neulinge gibt es den Novizenbereich, wo Ihr alles Wissenswerte ĂŒber das Spiel erfahrt. In der Weltenbibliothek findet Ihr alle wichtigen Informationen zu unserer Welt. Und wenn ich Euch einen Rat geben darf - gesellt Euch doch einfach mal beim Stammtisch dazu, wo auch Neulinge ohne Ortskenntnis rasch Bekanntschaften schließen.

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzulösen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
Antworten
Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne
Duc
BeitrÀge: 142
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: Bild

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#101

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 13. MĂ€r 2018, 11:34

Der Duc gab Fabien ein entsprechendes Handzeichen und der treue Leibdiener von Maximilien Rivenet de Souvagne reichte dem Tarrik die Schreibutensilien, die jener fĂŒr seinen Herrn stets mitfĂŒhrte.

"Korrekt, so etwas wollten wir hören. Wir sind in magischen Dingen leider völlig unbewandert, aber wir stimmen Euch völlig zu Tarrik Tarkan, dass es nichts nĂŒtzen wĂŒrde nur die Ghule zu beseitigen, wenn wir ihre Schöpfer verschonen. Letztendlich wĂŒrden diese die vernichteten Ghule ersetzen. Folglich mĂŒssen wir uns dem Problem von beiden Seiten widmen. Die Schöpfer wie deren Schöpfungen mĂŒssen aufgespĂŒrt und vernichtet werden.

Was könnt Ihr uns ĂŒber Ghule selbst sagen Tarrik?
Ist ein Ghul noch die Person, die er zu Lebzeiten war?
Oder verÀndert sich das Wesen dieser Person und es wird zu einem reinen, untoten Raubtier?

Das reine Raubtier mĂŒssen wir gnadenlos verfolgen und vernichten. Aber eine Person mit all ihren seelischen Eigenschaften? Eine vielleicht zu philosophische Frage in Anbetracht der Gefahr. Allerdings wĂŒrde es uns interessieren, ob ein Ghul zwangslĂ€ufig von Menschenfleisch leben muss. Muss er dies, dann mĂŒssen die Ghule ohne jede Selektion vernichtet werden, zum Schutz aller Lebenden",
antwortete der Duc freundlich.
Bild

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Tarkan
Zweitcharakter
BeitrÀge: 67
Registriert: So 10. Jan 2016, 18:38
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Rakshaner

Das Chaos

Re: Das Land Ehveros

#102

Beitrag von Tarkan » Mi 14. MĂ€r 2018, 10:11

Der Tarrik nahm die Schreibutensilien entgegen und stellte sie sich zurecht. Er tat dies sehr umstÀndlich und langwierig. Man merkte, dass er nicht auf der Höhe war.

"Nein, ein Ghul kann nichts anderes essen als Leichenfleisch. Manche versuchen es mit einer BlutdiĂ€t ĂŒber Spenderblut, doch was passiert denn, wenn man nur dĂŒnne Wassersuppe isst? Macht das satt? Reicht das aus? Ghule sind keine Vampire. Es kann zur ÜberbrĂŒckung dienen, doch eine dauerhafte Lösung ist das nicht.

Je stĂ€rkerem Hunger ein Ghul ausgesetzt ist, umso mehr leiden die QualitĂ€ten, die ihn einst zum Menschen machten. Er fĂ€ngt an, auf allen vieren zu laufen und wird immer dĂŒmmer. So was ist auch durch spĂ€tere Regeneration nicht endgĂŒltig zu kompensieren. Faustregel: Ein Ghul ist umso gefĂ€hrlicher, je hungriger er ist. Sie sind normaler Weise die Aasfresser des Schlachtfeldes und der wuchernden GroßstĂ€dte in Naridien, doch wenn sie nichts finden, töten sie, um an ihr Fleisch zu kommen. Die meisten Ghule sterben binnen weniger Wochen oder Monate an Verhungern oder durch die Hand derer, die nicht gefressen werden wollen. Ein Ghul, der die eigenen Leute angreift, wird auch in Rakshanistan getötet. Ich wĂŒrde sagen, 90% der Ghule sterben auf diese oder Ă€hnliche Weise sehr frĂŒh. Die restlichen, die dauerhaft ĂŒberleben, sind meist fest in ein soziales GefĂŒge integriert, das ihnen bei der Versorgung hilft - zum Beispiel das rakshanische Heer, Freunde, Familie.

Wenn ein Ghul von Anfang an gut genĂ€hrt ist, so dass er zwischendurch nicht verwest, bleibt er weitestgehend, wer er zu Lebzeiten war. Das macht es natĂŒrlich nicht einfacher. Man mag sie und verdrĂ€ngt, was sie essen und was sie sind. Man redet sich ein, dass sie eben eine spezielle DiĂ€t hĂ€tten, so wie wenn einer Vegetarier ist. Wie man das bisweilen auch bei Vampiren tut.

Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich weiß es nicht."


Er begann zu schreiben. Seine Handschrift sah furchtbar aus. Er schrieb langsam und trotzdem war es kaum leserlich.
Befehl von Tarrik Tarkan
- Abzug der Truppen aus der Hohen Mark -


An den Kommandanten des SĂŒdgeschwaders
Lexi von der Hohen Mark

Die Luftstreitmacht und sofern inzwischen eingetroffen auch die Infanterie ist vollumfÀnglich mit sofortiger Wirkung aus der Hohen Mark abzuziehen und nach Dunkelbruch zu verbringen. Die Hohe Mark ist nicht lÀnger in unserer Hand, doch es war nicht umsonst. Alles Weitere persönlich.

https://s1.imagebanana.com/file/180121/WyG12oo8.png
"Wie kommt der Brief in die Hohe Mark?"

Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne
Duc
BeitrÀge: 142
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: Bild

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#103

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 14. MĂ€r 2018, 17:43

Der Duc nickte verstehend.

"Ein alter Spruch sagt ein Monster bleibt so lange ein Monster, bis man es liebt. Dies wird sich bei Ghulen ebenso verhalten. Ist das Geschöpf einfach nur ein Ghul, ein Feind, ein Leichenfresser, wird jeder diesen Ghul problemlos erschlagen können.

Nur was ist, wenn dieser Ghul das eigene Kind, eine eigene Frau, ein Bruder, ein Freund, ein Kamerad ist?

Wer erhebt dann das Schwert gegen diese Person? Nur ein Fremder, nur jemand der keine gefĂŒhlsmĂ€ĂŸige Bindung zu diesem Ghul hat. Darin liegt der SchlĂŒssel Tarkan. Nur haben wir die Aufgabe herauszufinden, wie wir diesen SchlĂŒssel sachgerecht anwenden können",
antwortete der Duc und ließ Tarkan dann erst einmal in Ruhe schreiben.

Als der Tarrik seinen Abzugsbefehl verfasst hatte, fragte dieser, wie genau jener Befehl in die Hohe Mark gelangen sollte. Maximilien nahm Tarkan den Befehl umsichtig aus den HĂ€nden.

"Darum mĂŒsst Ihr Euch nicht sorgen, wir werden Euren Befehl per Boten in die Hohe Mark schicken", erlĂ€uterte der Duc freundlich und wandte sich umgehend an Khawa und Jules.

"Monsieur Rousseau sowie Chevalier de Mireault Sie werden unverzĂŒglich diese Eilbotschaft in die Hohe Mark bringen. Die Befehlsumsetzung duldet keinen Aufschub. Sie beide fungieren als Boten und Vermittler. Sie Monsieur Rousseau reprĂ€sentieren Souvagne und Rakshanistan in einer Person. Chevalier de Mirelaut wird sie nach besten Wissen und Gewissen unterstĂŒtzen. Sie wissen um die Tragweite Ihrer Aufgabe, enttĂ€uschen Sie uns nicht Monsieur Rousseau und es wird Ihr Schaden nicht sein", sagte der Duc und hĂ€ndigte Khawa die Botschaft aus.
Bild

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Khawa
Zweitcharakter
BeitrÀge: 29
Registriert: Sa 25. Nov 2017, 22:32
Auszeichnungen: 3
Guthaben: Gesperrt
Volk: Souvagner, geb. Rak.

Das Chaos Die Freien Völker Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#104

Beitrag von Khawa » Mi 14. MĂ€r 2018, 22:53

Khawa nahm die Botschaft mit unverholener Begeisterung entgegen. Er durfte mit July gemeinsam in die Hohe Mark reisen! Was fĂŒr eine Ă€ußerst positive Wendung! Er steckte das Schreiben ein und verneigte sich tief vor dem Mann, der ihm die Freiheit geschenkt hatte.

"Ich schwöre, ich werde Euch nicht enttÀuschen, Durchlaucht!"
Nein, das wĂŒrde er nicht.

WĂ€hrend der Verneigung schielte er unter seinem Arm durch, wo genau die TĂŒr lag. RĂŒckwĂ€rts ging er den ganzen Weg durch den Saal hinaus, die Gardisten öffneten beide TĂŒrflĂŒgel und endlich durfte Khawa sich wieder aufrichten. Er wartete darauf, dass Jules zu ihm aufschloss.
"Guter Kaffee ist schwarz wie die Nacht, heiß wie die Liebe und bitter wie das Leben."

Benutzeravatar
Jules de Mireault
Chevalier
BeitrÀge: 28
Registriert: Sa 25. Nov 2017, 22:33
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: Bild

Re: Das Land Ehveros

#105

Beitrag von Jules de Mireault » Mi 14. MĂ€r 2018, 23:48

Jules verneigte sich vor Maximilien, verneigte sich vor dem Gastgeber Felipe und folgte dann umgehend Khawa wie es sich nach höfischer Etikette gehörte nach draußen. Verbeugt und rĂŒckwĂ€rts gehend verließ auch der Chevalier den Saal und schloss zu Khawa auf.

"Das ist eine sehr wichtige Aufgabe, wir mĂŒssen unser Bestes geben Böhnchen", erklĂ€rte Jules, packte Khawa am Oberarm und zerrte ihn mit sich zu den StĂ€llen. Vernon war leicht zu finden, denn allein von seiner GrĂ¶ĂŸe und Statur stach er unter den anderen Pferden heraus.

Jules sattelte ihn selbst, um sich dann auf den RĂŒcken des gewaltigen Hengstes zu schwingen. Er reichte Khawa eine Hand und zog seinen Freund hinter sich aufs Pferd.

"Gut festhalten Böhnchen. Wir sind Drakenstein, also schon nahe an der Grenze zur Hohen Mark Khawa", erklÀrte Jules freundlich.

Der Chevalier ritt mit Vernon durch die Winkel und Gassen der Burg, ehe sie endlich das GelĂ€nde ĂŒber die gewaltige ZugbrĂŒcke verließen. Gufo erhob sich in die LĂŒfte und gab den Weg vor. Jules trieb Vernon an und der große Hengst donnerte Richtung Hohe Mark davon.
Bild

Benutzeravatar
Khawa
Zweitcharakter
BeitrÀge: 29
Registriert: Sa 25. Nov 2017, 22:32
Auszeichnungen: 3
Guthaben: Gesperrt
Volk: Souvagner, geb. Rak.

Das Chaos Die Freien Völker Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#106

Beitrag von Khawa » Fr 16. MĂ€r 2018, 20:47

Khawa klammerte sich von hinten an Jules fest. Sie waren schon etliche Male zusammen geritten. Das Pferd war massiv und stark, es konnte sie mĂŒhelos beide tragen, wenn sie es nicht zu Gewaltstrecken zwangen. Jules ließ das Vernon zĂŒgig vorankommen. Khawa genoss den Ritt und betrachtete die Landschaft von Ehveros. Er verdrĂ€ngte die aufsteigende NervositĂ€t, bald seinesgleichen unter die Augen treten zu mĂŒssen, bei denen er als VerrĂ€ter galt und konzentrierte sich auf die Zeit, die er gemeinsam mit dem Chevalier verbrachte, so lange er noch konnte.

Bald ĂŒberquerten sie die Grenze zur Hohen Mark, doch bis zur Hauptstadt war es noch ein gutes StĂŒck. Dennoch sahen sie bereits hier die Spuren der Kampfhandlungen. Zerstörte Gehöfte tauchten in der Ferne auf. Es war kaum ein Mensch zu sehen. Viele waren tot oder geflohen. Auf dem Land war die Hohe Mark großflĂ€chig verwĂŒstet. Die StĂ€dte jedoch waren noch intakt. Hier sammelten sich die heimatlosen und hungernden Bauernfamilien.

"Wir sollten Abstand halten", fand Khawa.
"Guter Kaffee ist schwarz wie die Nacht, heiß wie die Liebe und bitter wie das Leben."

Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne
Duc
BeitrÀge: 142
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: Bild

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#107

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Fr 16. MĂ€r 2018, 21:46

Der Duc musterte die Versammlung und schaute einem nach dem anderen der Beteiligten an.

"Wir sind in unseren Verhandlungen sehr weit gekommen. Eine Einigung und ein BĂŒndnis zwischen Ehveros Dank Ricarda von Ehveros und den Counts von Ledwick konnte erzielt werden. Eine Einigung und ein BĂŒndnis zwischen dem FĂŒrsten von Alkena und unserer Person konnte ebenfalls erzielt werden. Ferner sehen wir einer positiven Verhandlung mit Zwergenkönig Dunkelerz Niwar und die Souvagne betreffend entgegen.

Diese erfreulichen Ereignisse möchten wir zum Anlass nehmen, an einen Friedensvertrag zwischen allen anwesenden Parteien zu erinnern. Diese Gelegenheit sollten wir nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Wir wĂ€ren eindeutig dafĂŒr, dass wir gemeinsam einen Friedensvertrag zwischen den LĂ€ndern Ehveros, Ledwick, Souvagne, Niwar und Alkena unterzeichnen. Ein BĂŒndnis auf Gegenseitigkeit um jede kriegerische Auseinandersetzung untereinander zu unterbinden. Mehr noch um uns alle gegenseitig beizustehen und zu unterstĂŒtzen.

Leider ist ein Anschluss Rakshanistans nicht möglich, da es sich nicht um ein geeintes Land handelt. Dies ist weiteren Hilfen aber nicht abtrÀglich",
erlÀuterte Maximilien freundlich.
Bild

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Ricarda von Ehveros
Zweitcharakter
BeitrÀge: 14
Registriert: Sa 6. Jan 2018, 21:05
Guthaben: Gesperrt
Volk: Almanen (Ehveros)

Re: Das Land Ehveros

#108

Beitrag von Ricarda von Ehveros » Mo 19. MĂ€r 2018, 18:12

Filipe stieg der Bluthochdruck ins unermessliche seine Tochter wagte es zu sprechen? Obwohl er es verboten hatte?! Dazu kam noch die Tatsache das sie einfach viel beliebter war als er? Diese Counts mochten sie verflucht sein ebenso dieser Mistkerl eines Ducs doch das war wohl der Preis den er zahlen musste, er musste weichen um seiner Tochter platz zu machen. Mit der Zeit sah er es ein und als der Duc den Friedensvertrag ansprach merkte er das er mit seiner Annektierung Ledwicks auf verlorenem Posten stand, da seine Tochter das reden ĂŒbernommen hatte schwieg er und blickte finster drein.

Ricarda atmete sichtlich und erleichtert auf und sah wie der Duc anfing ĂŒber den Friedensvertrag zu sprechen. "Ja ich wĂŒrde euch alle bitten noch zwei weitere Tage unsere GĂ€ste zu sein, es wĂ€re mir eine große Freude euch bei der Kröungszeremonie meine GĂ€ste nennen zu dĂŒrfen, wir könnten das gemeinsame Abkommen zur Feier des Tages unterzeichnen" sprach sie recht fröhlich und dennoch höflich. "Es wird eine wunderbare Feier auch wenn viele uns bereits verlassen haben, was ich durchaus nachvollziehen kann wĂ€re es dennoch schön die Counts und euch Duc, ebenso euch König Dunkelerz dabei zu haben" sie schaute Tarkan und Tsaagan an und fĂŒgte hinzu. "Unsere EhrengĂ€sten soll es an nichts fehlen Tarkan und Tsaagan euch lade ich herzlich ein unsere EhrengĂ€ste zu sein, das macht nicht die Schatten des Krieges weg dennoch wĂŒrde ich mich sehr freuen wenn ihr mir die Chance gebt euch, zu bewirten und als EhrengĂ€ste der Zeremonie beizuwohnen". Sie hoffte instĂ€ndig das dieses Angebot genauso höflich herĂŒber kam wie es gemeint war.

Sie trug bei den letzten etwas dicker auf, da sie ganz genau wusste was diese MĂ€nner alles verloren und durchgemacht hatten das war das mindeste dachte sie sich.

Benutzeravatar
Maximilien Rivenet de Souvagne
Duc
BeitrÀge: 142
Registriert: So 8. Okt 2017, 15:04
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Steckbrief: Bild

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#109

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 20. MĂ€r 2018, 00:06

Der Duc schmunzelte Ricarda verstehend an. Sie hatte klug, vermittelnd und verantwortungsbewusst gehandelt, dies gefiel Maximilien. Ricarda war eine Bereicherung fĂŒr ihr Land, ihr Volk, ihren Thron und ebenso fĂŒr ihre VerbĂŒndeten.

"Euer Angebot nehmen wir gerne an Prinzessin von Ehveros, wir werden Eurer Krönung mit Freude beiwohnen. Dass Ihr diese Krönung mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zu krönen beabsichtigt, gefÀllt uns.

Die Verhandlungen sind ebenso weit vorangeschritten wie die Stunden.

Vermutlich gehen wir Recht in der Annahme, dass die meisten Anwesenden ebenso erschöpft sind wie wir aufgrund langen Verhandlungen. Wir schlagen daher eine Vertagung auf eine spĂ€tere - oder bessere gesagt auf eine frĂŒhere Stunde vor.

Wir sollten uns am kommende Tage erneut mit erfrischten KrÀften der Ausarbeitung des Friedensvertrages widmen.

Ferner wurde uns die BestĂ€tigung zugeleitet König Dunkelerz, dass Eure Truppe tatsĂ€chlich von unserer Grenze abgezogen ist. Ihr habt uns um ein persönliches GesprĂ€ch gebeten, um ein BĂŒndnis zwischen Niwar und der Souvagne auszuhandeln. Dieses Vorhaben wĂŒrden wir gerne morgen frĂŒh nach dem FrĂŒhstĂŒck mit Euch umsetzen König Dunkelerz. Wir freuen uns auf die BĂŒndnisverhandlung mit Euch.

FĂŒrst Tsaagan von und zu Alkena Euch danken wir fĂŒr Eure Weitsicht, Eure GroßzĂŒgigkeit und Eure Freundschaft. Gerne wĂŒrden wir dieses Band fester knĂŒpfen. Hierzu könnten wir bei einem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck weitere Ideen der Zusammenarbeit besprechen, wenn es Euch beliebt.

Sind alle Anwesenden unserer Meinung die wohlverdiente Nachtruhe anzutreten?",
fragte Maximilien in die Runde.
Bild

"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

Benutzeravatar
Comte Massimo de la Cantillion
Zweitcharakter
BeitrÀge: 77
Registriert: Mo 5. Jun 2017, 20:19
Guthaben: Gesperrt

Re: Das Land Ehveros

#110

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Di 20. MĂ€r 2018, 10:17

Massimo
 
hatte den Duc seine Meinung zum RĂŒckzug gesagt. Aber der wollte davon nichts hören. Seine GrĂŒnde teilte er nicht mit. Aber der Duc musste niemand Rechenschaft ablegen. WĂ€hrend Tarkan wie ein Proffessor ĂŒber die Gule schwatzte, ging die Friedensverhandlung endlich voran. Der Tiefling und sein Herr waren sich einig. Massimo war froh drum. Zuerst hatte war ihm der Tiefling seltsam vorgekommen. Scheinbar war es nur das Äussere, denn der FĂŒrst war einer der wenigen vernĂŒnftigen. Der Zwerg war nicht mehr wild. Vielleicht hatte der sein Pulver verschossen, dachte Massimo. Keiner konnte hohes Benehmen von Leuten erwarten die selber total klein waren. Der Gedanke war böse, aber lustig. Massimo versteckte sein Grinsen und stellte sein Futter beiseite. Er lehnte sich zurĂŒck.
Felipie sah aus als hĂ€tte er in einen Sack Zitronen gebissen. Seine Tochter schien den Verstand von ihrer Mutter zu haben. Sie hatte sich ziemlich Zeit gelassen, bevor sie den Mund aufgemacht hatte. Aber das warten hatte sich gelohnt. Sie sprach mit aller Vernunft. Sie schien zu verstehen, warum sein Herrn sein Gefolgsleute nach Hause geschickt hatte. Sicher wenn Massimo taktisch dachte fielen ihn auch tausend Dinge ein, warum es sicherer war die Kinder des Duc und die Adligen nach Hause zu schicken. Genauso fielen ihm aber GrĂŒnde ein, warum es besser war dass sie alle zusammenblieben. Er war dem Duc nicht böse, dass er nicht antwortete. Er wĂŒrde ihn spĂ€ter nochmal fragen, was seine GrĂŒnde gewesen waren. Massimo stellte den Befehl nicht in Frage. Aber er wollte ihn verstehen und begreifen wie sein Herr in der Lage dachte.
Die Hohe Mark ging an die Souvagne. Tarkan musste fĂŒr die Tieflinge dort extra einen AbrĂŒckbefehl schreiben. Der Duc schickte Khawa und Jules damit los um die Tieflinge in der Hohen Mark zu informieren. Zwar konnte Massimo Khawa absolut nicht ausstehen, aber fĂŒr die Mission wĂŒnschte er dem Rakshaner alles gute. Es ging um ihr gemeinsames Land und ihr Zuhause. Da war es gleichgĂŒltig was sie voneinander hielten. Zudem war Jules dabei und mit dem hatte er sich wegen seiner eigenen schlechten Laune grundlos gezofft. Er hatte seine schlechte Laune an dem Himmelsauge ausgelassen. Massimo fragte sich wie der Duc den ganzen Tag jeden Tag so ein GeschwĂ€tz  ertragen konnte ohne wahnsinnig zu werden oder die SchwĂ€tzer zu lĂ€utern.
Aber er hatte beschlossen sich nicht mehr aufzuregen. Massimo rutschte nĂ€her zu Monique. Er hatte ihr versprochen, dass er sich benahm. Und meist hatte sie Recht. Er dachte zu eingefahren und das war nicht gut. Das musste er sich schnell abgewöhnen, wenn sie eine Familie grĂŒnden wollten. Und nur weil jemand nervte war wie Kacke am Schuh, musste der noch nicht gelĂ€utert werden. Kinder konnten nerven, Verwandte konnten nerven und er selber nervte bestimmt auch oft genug seine Leute. Draussen in der Fremde war es lebenswichtig sofort mit aller HĂ€rte zu reagieren und einen Feind zu töten. Sonst hĂ€tte er nicht so lange ĂŒberlebt. Aber nach diesem Besuch, wollte er nicht mehr in die Fremde ziehen sondern bei seine Frau bleiben. Und falls er doch losziehen musste, wollte er Moni mitnehmen.
Hier waren sie noch in der Fremde. Er traute den alten Felipie nicht so weit wie er spucken konnte. Aber dass war genauso unwichtig. Ricarda war in zwei Tagen Herrscherin von Ehveros. Keiner interessierte sich dann mehr fĂŒr Felipie. Hoffentlich interessierte sich Ricarda genausowenig fĂŒr die Tipps von ihrem Vater, denn sonst wĂŒrde der alte Knacker durch seine Tochter herrschen. Dann waren sie genau da, wo sie hergekommen waren. Massimo schaute sich die Gruppe an. Nein das waren sie nicht. Die Counts aus Ledwick hatten Souvagne ihre Hilfe angeboten und das ganz selbstlos. So sollten sich Almanen untereinander verhalten fand Massimo. Der TieflingfĂŒrst, die Counts aus Ledwick, die Zwerge und sein Herr wĂŒrden Felipie schon einnorden falls er seine Tochter als Machtwerkzeug missbrauchen sollte. Vielleicht wurde doch noch alles gut.
Massimo nahm die Hand von seien Frau und beugte sich zu Monique, so dass er in ihr Ohr flĂŒstern konnte.
 
„Was wolltest du mir vorhin sagen? Entschuldige meine miese Laune. Ich wollte dich vorhin nicht wie ein Kind zusammenscheissen Moni.  Ich hĂ€tte dich gefragt, ob du zur Krönung bleiben möchtest. Auf Krönungen passiert allerhand. Aber um abzureisen ist es zu spĂ€t. Und allein lass ich dich nirgendwohin reisen. Weisst du noch was wir am Anfang vereinbart haben? Wir bleiben zusammen. Diesmal nicht nur, damit wir zusammen sind. Jetzt könnte dein Leben davon abhĂ€ngen. Du musst immer bei unserem Herr und Fabien bleiben Moni. Ich bin der einzige, der hier noch fĂŒr euren Schutz sorgt. Das heisst du gehst nirgendwo ungefragt hin. Eigentlich ist das eine Friedensverhandlung, aber Felipie verhĂ€lt sich sehr komisch geradezu verdĂ€chtig. Sag mir was du mir sagen wolltest Schnecke.“
 
 
 

Antworten