Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Gro├čherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzul├Âsen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Re: Das Land Ehveros

#121

Beitrag von Monique de la Cantillion » So 8. Apr 2018, 20:25

Moni l├Âste Massimos Zopf und strich ihm die Haare nach hinten. Sie mochte seine langen Haare und die Haare offen zu tragen, stand ihm besser. Sie erwiderte den Kuss liebevoll und hielt ihn kurz auf Abstand um die Quartiert├╝r aufschlie├čen zu k├Ânnen.

"So aufregend es auch vor der T├╝r ist, lass uns reingehen und dort weiterspielen. Komm", fl├╝sterte sie ihm gut gelaunt ins Ohr und zog ihn dann mit sich ins Zimmer.

Moni zog Massimo mit zum Bett und legte sich r├╝cklings nieder.

"Schatz, zuerst die Pflicht, dann das Vergn├╝gen - leg los", bat sie grinsend.

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Re: Das Land Ehveros

#122

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 8. Apr 2018, 21:33

Nachdem sich das Himmelsauge Remy mental verabschiedet hatte, hatten sich auch die meisten Staatsg├Ąste von Gro├čherzog Felipe verabschiedet und zur Nachtruhe in ihre Quartiere begeben. Max wachte in Fabiens Armen auf und streckte sich. Der Morgen brach f├╝r Maximiliens Geschmack viel zu fr├╝h heran, aber dies war jeden Morgen der Fall, da er kein Fr├╝haufsteher war.

M├╝de schaute er zu Fabs auf. Fabien war schon wach, r├╝hrte sich aber kein St├╝ck. Gut gelaunt schmunzelte er Max an.

"Guten Morgen, Du bist aber heute fr├╝h wach. Schlaf noch ein bisschen", bot Fabien an.
"Morgen Fabs", antwortete Maximilien g├Ąhnend und machte es sich an Fabiens Brust gem├╝tlich.

"Heute hast Du die Unterredung mit F├╝rst Tsaagan und eventuell noch ein Treffen mit K├Ânig Dunkelerz. Das hei├čt, Du kannst ausschlafen und wirst nachher gem├╝tlich fr├╝hst├╝cken mit dem F├╝rsten fr├╝hst├╝cken. Irgendwelche besonderen W├╝nsche?", hakte Fabien nach.
"Nein keine Fabs, leider haben wir nicht die M├Âglichkeit ein passendes Geschenk mitzubringen. Das werde ich nachholen, sobald wir Zuhause sind", antwortete Maximilien.

"Eine Frage, was wird denn jetzt noch verhandelt? Alle sprachen sich doch f├╝r den Frieden aus und in einem Tag wird Ricarda gekr├Ânt. Nach der Kr├Ânung soll der Friedensvertrag unterzeichnet werden. So ist es doch oder?", fragte Fabien.
"Ja so ist es. Ein Friedensvertrag beruht aber rein auf dem Frieden - damit versichern alle Verhandlungsteilnehmer ab dato friedlich zu sein und friedlich zu bleiben. B├╝ndnispartner sind sie deshalb noch lange nicht. Vergleiche - F├╝rst Tsaagan und ich haben Frieden und wir haben ein B├╝ndnis geschlossen. Das ist der Unterschied.

Ein B├╝ndnis aller Anwesenden w├Ąre w├╝nschenswert, auch ich bin mir bewusst, dass man in der Gemeinschaft st├Ąrker ist als allein. Jedenfalls dann, wenn sich die Gemeinschaft einig ist. Sobald dies nicht der Fall ist, stehen sich Gemeinschaften meist gegenseitig im Wege und behindern sich. Es wird diskutiert, aber nicht gehandelt. Ein B├╝ndnis mit den gleichen Zielen wird erfolgreich sein und ich hoffe alle haben hier die gleichen Interessen.

Nun eine Ausnahme ist uns bekannt - Felipe.

Er kocht sein eigenes S├╝ppchen, wie man so sch├Ân sagt. Aber nun w├Ąhrt seine Amtszeit noch genau einen Tag auf dem Thron. Seine Tochter wird die Sache besser machen",
sagte Max und setzte sich auf.
"Bleib liegen", lachte Fabien leise und zog Max wieder in seine Arme.

"Ich freue mich nachher auf das Fr├╝hst├╝ck mit dem F├╝rsten und mal schauen ob sich noch ein Gespr├Ąch mit K├Ânig Dunkelerz ergibt. Es w├Ąre schade sollte dem nicht so sein, immerhin ersuchte der Mann bei uns Hilfe. Sch├Ân w├Ąre auch eine positive Meldung aus der Heimat. Warten wir ab, was uns der Tag bringt", antwortete Max.
"Ja eine gute Nachricht aus der Heimat w├╝rde mich auch freuen. Allein schon ob alle gut angekommen sind", stimmte Fabien zu, `Nathan zum Beispiel┬┤.
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Re: Das Land Ehveros

#123

Beitrag von Fabien Lacomb » So 15. Apr 2018, 19:49

Fabien hatte Maximilien am Morgen wie ├╝blich zurecht gemacht. Als sein Herr es sich dann ├╝ber einem Buch gem├╝tlich machte, bekam er tats├Ąchlich einen Brief von Nathan. Das der Tross wohlbehalten Zuhause angekommen war, freute Fabien sehr. Besonders um Nathan hatte er sich gesorgt, da dieser einfach zu gut f├╝r diese Welt war und in jedem nur das Gute vermutete.

Kaum jemand konnte da so falsch liegen wie Nathan. Menschen konnten wundervolle Wesen sein, er kannte einige Beispiele - aber Menschen konnten auch wahre Monster sein. Und die Zwischenformen waren so vielf├Ąltig, dass es daf├╝r vermutlich keine Namen gab.

Aber das war im Moment nicht von Belang, wichtig war nur, dass Dreux samt Tross einschlie├člich Nathan sicher in Souvagne angekommen war.

Bei der Nachricht dass Die Prinzen Gregoire und Ciel heirateten, musste Fabien sofort zweimal nachlesen. Vor Freude strahlend trat er zu seinen Herrn und r├Ąusperte sich um auf sich aufmerksam zu machen. Maximilien schaute von seinem Buch auf und musterte Fabien schmunzelnd.

"Herr ich habe eine ├Ąu├čerst wichtige und wundervolle Nachricht f├╝r Euch! Zwei Eurer S├Âhne heiraten!", sagte Fabs.
"Dreux und Greg heiraten?", fragte Maximilien fassungslos vor Freude.

"Nein Herr, Gregoire und Ciel heiraten - Euer erstgeborener Sohn heiratet noch nicht", grinste Fabien.
"Ciel heiratet... dass muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen", schmunzelte der Duc und klappte das Buch zu.

"Fabien...", setzte Maximilien an.
"Oh ich verstehe Herr, wir reisen ab nicht wahr?", fiel ihm der treue Leibdiener gl├╝cklich ins Wort.

"Mein lieber Fabs, ich verstehe Deinen ├ťberschwang nur zu gut. Kaum einer wird sich mehr ├╝ber die Hochzeit von Greg und Ciel freuen als ich. Aber die zwei Sekunden um mich aussprechen zu lassen hast Du auch noch. Ansonsten Fabien - korrekt, wir reisen ab. Du glaubst doch wohl nicht allen ernstes, ich w├╝rde die Hochzeit meiner beiden S├Âhne verpassen?

Sei so gut und informiere Massimo und Monique de la Cantillion ├╝ber unsere Abreise. Beide werden uns begleiten. Zudem soll Massimo die Heimat dar├╝ber informieren, dass wir einen Stellvertreter hier vor Ort ben├Âtigen, der f├╝r uns mit Unterschriftsvollmacht den Friedensvertrag unterzeichnen darf.

Massimo soll zu dem Himmelsauge Remy de Remuer Kontakt aufnehmen und erfragen, wann genau die Hochzeit stattfindet. Himmelsauge de Remuer soll mich schnellstm├Âglich ├╝ber den Hochzeitstermin informieren, so dass ich F├╝rst Tsaagan, Ricarda von Ehveros, die Counts aus Ledwick, Tarkan, sowie K├Ânig Dunkelerz dazu einladen kann. Sobald Du das erledigt hast, packst Du",
erkl├Ąrte Maximilien freundlich.
"Verzeiht, ich bin nur so aufgeregt", grinste Fabien.

Wir sprechen privat miteinander Fabien. Nun ich bin nicht weniger aufgeregt als Du. Und Du wei├čt was dies bedeutet, an diesem besonderen Tag m├╝ssen wir fantastisch aussehen - allerdings Obdacht, wir d├╝rfen keinen meiner S├Âhne ├╝bertrumpfen. Dies geh├Ârt sich so, es ist ihr Tag und mich m├Âchte nur das Beste f├╝r meine Lieben schmunzelte Maximilien zur├╝ck.
"Vertraue mir, Du wirst erstklassig aussehen. Habe ich freie Hand?", hakte Fabien nach und band Maximilien die Haare zusammen. Vor Freude musste er sich mit etwas besch├Ąftigen.

Max hielt still und lie├č Fabien gew├Ąhren.

"Hast Du stets Fabs, daran ├Ąndert sich auch nichts am Hochzeitstag meiner S├Âhne. Gerade an diesem besonderen Tag verlasse ich mich voll und ganz auf Deine Kleiderwahl. Ich vermisse meine Frauen, ich w├╝rde gerne mit allein dreien ├╝ber die Hochzeit sprechen. Mit Min nat├╝rlich wesentlich l├Ąnger, aber dennoch h├Ątte ich gerne gerade alle drei um mich - samt Dir. Wir m├╝ssen uns gemeinsam etwas Sch├Ânes f├╝r die beiden als Hochzeitsgeschenk einfallen lassen", dachte Maximilien gut gelaunt laut nach.
"Da wird uns schon was einfallen. Ich mache mich umgehend auf den Weg zu Comte Massimo de la Cantillion", erkl├Ąrte Fabien freundlich und dr├╝ckte kurz Maximiliens Schulter als Zeichen seiner Zuneigung.

Einen Augenblick sp├Ąter war er schon unterwegs zu den Cantillions. Fabien hatte etwas zu suchen, da ihm die Burg von Felipe von Ehveros nicht sonderlich gut vertraut war, aber dann stand er endlich vor dem Quartier von Massimo und Monique de la Cantillion. Beherzt klopfte er an.

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Re: Das Land Ehveros

#124

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mo 16. Apr 2018, 12:34

Massimo
 
folgte Moni ins Zimmer. Dabei band er seine oberen Haare zusammen damit sie ihm nicht ins Gesicht hingen. Massimo wartete bis sich Moni hingelegt hatte und setzte sich neben sie aufs Bett.
 
ÔÇ×Das ist keine Pflicht, das geh├Ârt zum Vergn├╝gen. Jedenfalls jetzt noch. Sp├Ąter h├Ąlt es uns N├Ąchte lang wach mit seine Schreierei. Aber das geh├Ârt dazu und was Melv ├╝berstehen konnte, schaffen wir genauso. Bleib ganz locker, es passiert dir nichts.ÔÇť
 
Massimo nutzte seine Gabe. Er versuchte nicht mit Moni gedanklich zu reden, sondern er tastete sie mit seinen Gedanken nach einen zweiten Leben ab.  Lebensfunke hatte Moni dazu gesagt. Zwar war sie keine Magierin, aber so sahen Seelen aus. Sie waren Lichter, die meist kugelrund aussahen. Manche davon strahlten sehr hell, mache nur noch schwach. Das Wort Lebensfunke war ein sehr passender Begriff dafür. Aber die Lebensfunken hatten nicht nur unterschiedliche Helligkeiten sondern auch Farben.
Er konzentrierte sich ganz auf Monis Bauch und schaute ihre Seele nicht an um nicht abgelenkt zu werden. Er mochte ihre Farben, sie gefielen ihm gut. Aber nun musste er nach anderen suchen. Moni hatte Recht, der Lebensfunke war da. Der Funke war winzig klein, aber er leuchtete hell. Und er sp├╝rte, dass es ein Er war.
Massimo versuchte trotzdem mit ihm Kontakt aufzunehmen. Eine Antwort erwartete er nicht. F├╝r Kontakt musste er nicht mit ihm sprechen k├Ânnen. Massimo ber├╝hrte den Kleinen und zeigte ihm dass er sich ├╝ber ihn freute. Er hatte Recht gehabt, was er Moni gesagt hatte. Der Kleine dachte nicht und er hatte kein ┬áVerstand zum nachdenken. Er war ein winziges Bewusstsein dass f├╝hlte. Er f├╝hlte sich gut und sicher. So musste das sein. Massimo zog sich ein St├╝ck von ihm zur├╝ck und ber├╝hrte Moni, damit sie ebenfalls sp├╝ren konnte, was er selber sp├╝rte. Er wartete ein wenig, dann trennte er sich von beiden und k├╝sste Moni.
 
ÔÇ×Der Lebensfunke ist da Moni du hattest Recht Schneckchen. Es ist ein Er und er ist noch winzig. Der Kleine kann noch nicht denken. Alles was er kann ist f├╝hlen und was er f├╝hlt freut mich. Ein Kollege von Maurice hat mich vorhin als ├ťbermittler genutzt. Wenigstens war es dann in der Verhandlung nicht ganz so langweilig. Leider konnten wir nicht miteinander schwatzen. Wir h├Ątten mehr zu sagen gehabt als die anderen. Und wichtiger w├Ąren unsere Themen auch gewesen. Vielleicht meldet der sich ja nochmal. Gut das war deine Pflicht. Es folgt das Vergn├╝gen.ÔÇť
 
Massimo k├╝sste seine Frau liebevoll, als es an der T├╝r klopfte. Genervt schaute er zur Zimmert├╝r. Nocheinmal nutzte er seine Gabe und schaute sich die Farben an. Der Leibdiener von seinen Herrn stand vor der T├╝r und er beste Laune. Die von Massimo verflog genauso. Der Comte stand auf und ├Âffnete die T├╝r.
 
ÔÇ×Eigentlich st├Ârst du uns gerade Fabien, aber bei deine guten Laune k├Ânnen die Verhandlungen nur vorbei sein. Erz├Ąhl, was ist los?ÔÇť
 
Massimo lehnte sich grinsend gegen den T├╝rrahmen und verschr├Ąnkte die Arme vor seine Brust. Gespannt wartete er ab,┬á was Fabien erz├Ąhlen w├╝rde.
 
 

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Re: Das Land Ehveros

#125

Beitrag von Fabien Lacomb » Di 17. Apr 2018, 20:42

Fabien imitierte gut gelaunt die Geste von Massimo.

"Ihr habt absolut Recht Comte, die Verhandlungen sind vor├╝ber, f├╝r uns jedenfalls. Ich soll Euch von Maximilien aus bitten, die Heimat dar├╝ber zu informieren, dass wir einen Stellvertreter hier vor Ort ben├Âtigen. Der Stellvertreter wird von Maximilien mit Unterschriftsvollmacht ausgestattet, um in dessen Namen den Friedensvertrag unterzeichnen zu d├╝rfen.

Hintergrund ist folgender, die Prinzen Gregoire und Ciel de Souvagne heiraten. Aus diesem Grund m├Âchte Maximilien schnellstm├Âglich abreisen um der Hochzeit seiner beiden S├Âhne beiwohnen zu k├Ânnen.

Ferner sollt Ihr bitte zu dem Himmelsauge Remy de Remuer Kontakt aufnehmen und erfragen, wann genau die Hochzeit stattfindet. Dieser Bitte m├╝sst Ihr nicht mehr entsprechen Comte, denn die beiden Prinzen heiraten am 01.05.203.

Also bitte kontaktiert die Heimat, eine Person Eures Vertrauens sowie Remy de Remuer, eventuell hat er weitere Neuigkeiten f├╝r uns. Ich werde mich umgehend zur├╝ck zu meinem Herrn begeben und unsere Abreise vorbereiten. Bitte verfahrt ebenso. Ich danke Euch",
sagte Fabien und machte sich direkt wieder auf den Weg.

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Re: Das Land Ehveros

#126

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 17. Apr 2018, 21:37

Kaum dass Fabien zur├╝ckgekehrt war, schrieb Maximilien die ├Âffentliche sowie f├Ârmliche Einladung zur Hochzeit seiner beiden S├Âhne und lie├č jeden der geladenen G├Ąste eine Ausfertigung zukommen.


***



[brief]Das Gro├čherzogliche Haus de Souvagne
m├Âchte
Euch


Gro├čherzog Felipe von Ehveros
Kronprinzessin Ricarda von Ehveros
F├╝rst Tsaagan von Alkena
K├Ânig Skaldor Dunkelerz
Tarrik Tarkan
Count O┬┤Noughton
Count O'Maes
Count O'Myan
Count O'Bright
Count O'Hought


herzlich einladen,
gemeinsam mit uns die Verm├Ąhlung
unserer S├Âhne


Gregoire Verrill de Souvagne
&
Ciel Felicien de Souvagne

samt Partner

zu feiern.

Wir w├Ąren erfreut, w├╝rdet Ihr diesen Anlass mit uns feiern und uns mit Eurer Gesellschaft beehren.
Die Eheschlie├čung wurde auf nachfolgenden Termin festgesetzt:


01.05.203 n.d.A.

Ehveros, 17.04.203 n.d.A.

gefertigt:
Fabien Lacomb

Unterschrieben:
Maximilien Rivenet de Souvagne
[/brief]
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Re: Das Land Ehveros

#127

Beitrag von Fabien Lacomb » Mi 18. Apr 2018, 11:13

Fabien packte die Sachen seines Herrn ordentlich zusammen, ├╝berpr├╝fte einige Male dass er auch nichts vergessen hatte. Dann machte er sich auf den Weg in den Stall. Er lie├č ihre Pferde satteln und den Ochsen von Dominique aufz├Ąumen, so dass die Tiere abreisebereit angebunden wurden.

Da er seine Arbeit bereits bei Maximilien erledigt hatte, ging er noch einmal zur├╝ck zu den Cantillions und packte auch die Sachen f├╝r diese zusammen, da weder der Comte noch die Comtesse momentan ├╝ber einen Diener verf├╝gten.

"Comte und Comtesse de la Cantillion, bitte findet Euch unten bei den Pferden zur Abreise ein. Wir reisen ab und brechen nach Souvagne auf. Mein Herr und Dominique folgen Euch in K├╝rze. Habt Dank", erkl├Ąrte Fabien und wandte sich seiner letzten T├Ątigkeit zu.

Er suchte den Henker Dominique auf. Fabien klopfte laut an der T├╝r, da er nicht wusste, ob Dominique eventuell noch schlief.

"Dominique, bitte packe Deine Sachen und finde Dich unten vor den St├Ąllen ein. Wir brechen auf und reisen in die Heimat ab. Zwei der S├Âhne des Ducs heiraten bald, bitte spute Dich!", rief Fabien und hoffte der Henker w├╝rde ihm ├Âffnen.

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Re: Das Land Ehveros

#128

Beitrag von Dominique Dubois » Mi 18. Apr 2018, 13:20

Es ert├Ânten schwere, schnelle Schritte. Dominique ├Âffnete die T├╝r sperrangelweit und trat etwas zu Seite, so dass Fabien eintreten konnte, wenn er wollte oder eben auch nicht.

"Wenn das keine guten Neuigkeiten sind", brummte er erfreut. "Die letzte Hochzeit, auf der ich war, war meine eigene. Aber die Kr├Ânung verpassen wir dann wohl, so wie wir auch die von dem kleinen Dreaux verpasst haben. Ich habe nicht viel Gep├Ąck dabei und das meiste davon sind die Ger├Ąte in meinem Wagen der Gerechtigkeit, der v├Âllig zu Unrecht als Folterwagen bezeichnet wird, wenn du mich fragst."

Dominique packte sein weniges Hab und Gut zusammen und folgte Fabien hinab zu den Tieren. Sein Ochse war bereits gesattelt und vor den besagten Wagen der Gerechtigkeit gespannt worden, der transportablen Zelle, falls sie unterwegs B├Âsewichte einsacken wollten. Dominique ├╝berpr├╝fte noch einmal alles, streichelte dem Ochsen die breite Schnauze und stieg dann auf.

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Re: Das Land Ehveros

#129

Beitrag von Monique de la Cantillion » Mi 18. Apr 2018, 14:04

Monique freute sich, dass Fabien f├╝r sie alles zusammenger├Ąumt hatte. Gut gelaunt umarmte sie ihren Mann.

ÔÇ×Eine gute Nachricht jagt die N├Ąchste Massimo. Danke f├╝r die ├ťbermittlung der Empfindungen von unserem W├╝rmli, das war eine total liebe Idee von Dir. Eine Hochzeit am Hofe! Und das schon am 01.05.203! Ich freue mich so f├╝r Maximilien und seine Familie. Die Festlichkeiten werden wundersch├Ân, geschm├╝ckt ist der gro├čherzogliche Hof eh eine Augenweide.

Ich bin gespannt was dort alles geboten wird und wer die gl├╝cklichen Erw├Ąhlten sind. Welche Dame als welchem Adelshaus wurde die Gunst geschenkt? Das Adelshaus wird dann zus├Ątzlich am Hofe vertreten sein.

Was rede ich, so einige Adelsh├Ąuser sind beratend am Hofe t├Ątig. Stets war auf ihren Rat Verlass und mit einer derartigen Hochzeit kann man so ein festes Gef├╝ge wie den Hof und vor allem unser Land noch mehr verbinden.

Oh Massimo, ich bin so gespannt auf die Hochzeitskleider! Sie werden prunkvoll sein, so prunkvoll wie es sich f├╝r das Haus des Duc geb├╝hrt. Welche Farbe sie wohl gew├Ąhlt haben? Und die S├Âhne des Duc? Gehen sie in Kontrast zu ihren Br├Ąuten oder in partnerschaftlichen Farben?

Wie werden wir beide denn gehen Schatz? Ich w├╝rde mich sehr ├╝ber partnerschaftliche Farben freuen. Ich w├╝rde am liebsten ein Kleid in Fr├╝hlingsfarben tragen. Wobei, nein, dann k├Ânnen wir nicht in Partnerfarben gehen. Aber wir k├Ânnen uns aufeinander abstimmen. Das bekommen wir schon hin.

Schatz wie w├Ąre es, wenn wir gemeinsam mit unseren beiden Familien zur Hochzeit erscheinen? Meinen Vater w├╝rde es sicher sehr freuen. Zudem m├Âchte ich ihm auf der Hochzeit am Hofe von unserem Nachwuchs berichten. Es gibt sicher keinen sch├Âneren Anlass um ├╝ber unser privates Gl├╝ck zu sprechen.

Du musst bitte meine Tasche nehmen Schatz, ich m├Âchte sie nicht tragen. Der Duc wartet sicher schon bereits, wir d├╝rfen nicht zu sp├Ąt kommen. Hoffentlich verl├Ąuft die Reise diesmal friedlich und ohne Zwischenf├Ąlle und damit meine ich, ich hoffe nichts Fliegendes macht sein Gesch├Ąft auf mich. Diesmal darfst Du es dann ruhig erschlagenÔÇť,
lachte Monique.

Sie wartete auf ihren Mann, dann schloss sie hinter sich ab und eilte gemeinsam mit Massimo zu ihren Pferden. Monique gr├╝├čte Domi den Henker freundlich, der sie vor dem kleinen fliegenden Scheusal gemeinsam mit Massimo, Bellamy und Tarkan errettet hatte.

Sie bezog neben ihrem wei├čen Pferd Stellung und streichelte es gl├╝cklich.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#130

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 18. Apr 2018, 14:26

Maximilien Rivenett de Souvagne verabschiedete sich pers├Ânlich von F├╝rst Tsaagan von Alkena. Sie hatten gut und freundschaftlich mit einander verhandelt und sie waren mehr als nur B├╝ndnispartner geworden.

"Verzeiht mir meine voreilige Abreise F├╝rst Tsaagan, aber wie Ihr der Einladung entnehmen konntet, heiraten zwei meiner S├Âhne alsbald und meine Person m├Âchte die Hochzeit unter keinen Umst├Ąnden vers├Ąumen. Was sich hier bez├╝glich der Friedensvertragsunterzeichnung zutragen wird, entzieht sich unserer Kenntnis.

Wir werden diesbez├╝glich einen Abgesandten entsenden. Bitte seid so gut und nehmt Euch unseres Abgesandten an. Wir hoffen Euch zur Hochzeitsfeier als Ehrengast sowie als Freund begr├╝├čen zu d├╝rfen. Auf ein baldiges Wiedersehen F├╝rst Tsaagan, gehabt Euch wohl. Von uns die Besten W├╝nsche f├╝r Euch - wir h├Âren bald voneinander",
verabschiedete sich der Duc von seinem neu gewonnenen Freund.

Mit diesen Worten verabschiedete sich der Duc nicht nur pers├Ânlich von F├╝rst Tsaagan, sondern er verabschiedete sich innerlich auch von Ehveros und war in Gedanken schon fast Zuhause bei seinen Frauen und Kindern.

Maximilien schritt hinunter zum Hof, wo bereits Fabien, Domi, Monique und Massimo auf ihn warteten. Max gr├╝├čte alle mit einem freundlichen Nicken und schwang sich auf sein Pferd.

"Abr├╝cken Richtung Heimat", befahl er gut gelaunt.
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