Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
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Ricarda von Ehveros
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Re: Das Land Ehveros

#91

Beitrag von Ricarda von Ehveros » So 11. Mär 2018, 09:32

Filipe war die Entwicklung wohin diese Verhandlungen führten überhaupt nicht geheuer alle schoben ihm den schwarzen Peter zu, ein Stück weit war das auch wahr dennoch hatten die Counts nichts gesagt als Ledwicker Truppen ausgesandt wurden? Nein sie hatten ebenso geschwiegen, jetzt war er aufgrund der Tatsache das er noch lebte der schuldige für alle. Selbst der Duc mit seiner höflichen Art sprach davon selbst die Hohe Mark zu bekommen, die Counts selbst würden auch freiwillig unter Souvagne fallen das war alles äußerst ärgerlich. Dazu kam noch das Tarkan nur mit ihnen gespielt hatte um Zeit zu schinden diese verfluchte Zwergenfestung zu sichern, alle waren mehr oder minder gegen ihn und wollten Ricarda selbst dazu hören, er verlor die Geduld und wollte gerade etwas antworten als er merkte wie neben ihm sich seine Tochter erhob um selbst etwas zu sagen. Jetzt vor allen zu protestieren hätte den Anwesenden nur in die Hände gespielt, also schwieg er und war dennoch sichtlich wütend sowie erschöpft.

Ricarda schritt an den Tisch und blickte sich um, die Männer wollten das sie der Stille einen Klang gab und ihr Schweigen brach, das tat sie auch. "Ich bitte im Namen unseres Hauses aufrichtig um Verzeihung, für alle Gräueltaten die mit der Einwilligung meines Vaters erst ermöglicht wurden". Sie blickte sich um und fuhr fort "das Land Ehveros und Ledwick haben immer schon zusammen gestanden egal ob es bei Missernten der Fall war, oder bei Angriffen auf unsere Küsten im Süden, egal was war man konnte sich stets auf den Nachbarn verlassen, unsere Länder lebten in Eintracht miteinander und diese Zeit will ich zurück holen!".

"Mein streben nach Macht ist nicht so wie es die Herren hier ansehen, sofern Ledwick sich nicht mit Ehveros zusammen schließen will ist es sein eigenes aber auch gutes Recht" dieser Satz traf ihren Vater wie ein Schlag ins Gesicht doch Ricarda ließ sich nicht davon beeinflussen. "Ehveros sowie die Hohe Mark und Ledwick haben unter diesem Krieg gelitten, daher will ich als Fürstin von Ehveros nur eins und zwar den Frieden! Ich setze weder die Annektierung Ledwicks dafür voraus noch irgendeine Regel die dieses erst ermöglichen sollte, ich möchte einzig und allein Frieden für mein Volk und meinem Land, ebenso erstrebe ich den Frieden und Bündnisse mit meinen Nachbarn die alle hier anwesend sind".

"Sollte sich die Hohe Mark Souvagne anschließen wäre das unter euch Duc, nur wünschenswert der einzige Gedanke der mit Ledwick und uns einher ging wäre das die Counts"sie nickte den Männer in der Runde zu "einen Rat bilden um mit mir gemeinsam zu herrschen, auf einer Augenhöhe und nicht unter mir, doch das muss nicht mit der Zusammenlegung unser beider Länder abhängen das kann auch und das fände ich selbst eher erstrebenswert das dieses Gremium ein Bündnis aus Ledwick und Ehveros gleichermaßen besteht". Sie machte somit deutlich das sie keine Forderungen stellt da sie einsah in welcher Position sie sich befanden, sie mussten anfangen das Vertrauen ihrer Nachbarn zurück zu gewinnen und das ging mit Angeboten, nicht mit Forderungen.
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Skaldor Dunkelerz
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Re: Das Land Ehveros

#92

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » So 11. Mär 2018, 09:44

Der Rat von Golir dämpfte den Zorn den Skaldor laut ausgesprochen hatte indem er Tarkan verhöhnte, doch das war einfach nicht richtig gewesen. Dieser Mann jedoch zeigte ihnen das dieser Friede sofern er zustande kommen würde, nicht lange halten könnte und das machte ihm sorgen. "Danke mein alter Freund" flüsterte Skaldor ihm zu, dann erhob sich endlich die Tochter von Filipe und sprach. Der Zwergenkönig hörte sich die Richtung an, die sie einschlug und empfand diese als eine ganz andere wie ihr Vater, es war mehr Aufrichtigkeit in ihr und ihre Ziele waren keine, die auf sich selbst gerichtet waren, die Menschen würden sicher darauf antworten doch das interessierte ihn herzlich wenig.

Ihm war wichtig das der Duc die Hohe Mark bekam, denn Tsaagan und Tarkan wollten diese mehr oder minder abgeben in einem Tausch, doch auch dieser Vorschlag war mehr als gut. Wenn der Duc über ein großes Gebiet herrschen würde, das direkt an den Pforten im Süden liegen würde dann würde, sich das rentieren im Handel sowie in dem Bündnis was er mit dem Duc allein anstreben würde. Dieser Mann war gerissen und sehr sehr darauf bedacht die Ruhe selbst auszustrahlen für einen Menschen hatte er ein äußerst gutes Verständnis davon zu verhandeln.

"Ich stimme dem Duc zu" pflichtete Skaldor dem Duc bei, er fuhr fort "Die Hohe Mark sollte unter Souvagne fallen, ebenso sollte dieses Angebot das ihr Gäste dann jenseits des Südens seid ermöglicht werden" er blickte Tsaagan an und fügte hinzu "sofern ihr euch wie Gäste benehmt und nichts oder niemanden beraubt oder ermordet oder dergleichen". Er sagte dies ohne jeglichen Zorn in seiner Stimme der Duc und der König hatten viele Gemeinsamkeiten und viele gleiche Ansichten ob das in dieser Richtung ebenso der Fall war?

Dem Duc direkt ins Gesicht blickend sprach er weiter "unsere Länder liegen im Norden wir könnten zusammen arbeiten, um diese zu sichern sollte sich irgendwas böses gen Süden aufmachen stehen Souvagne und Niwar gemeinsam sowie Seite an Seite!" diese Zusammenarbeit könnte jeden von ihnen helfen. Die Länder im Süden von Almanien sollten ihre Angelegenheiten regel wie Golir es selbst gesagt hatte, etwas zu erzwingen könnte sich nur gegen die Zwerge selbst stellen und das war nicht seine Absicht, doch der Duc selbst war ein guter Bündnispartner und vielleicht sah er es ja ähnlich wie er.

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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#93

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 11. Mär 2018, 11:03

Der Duc vernahm die Bedenken seines Comte Massimo de la Cantillion, wollte aber etwas später darauf eingehen, da sich nun endlich Ricarda persönlich zu Wort meldete.

Entgegen Ihres Vaters sprach sie sich vollumfänglich für Frieden aus. Mehr noch, Ricarda beabsichtigte sogar ein Bündnis zwischen allen Parteien und zog es nicht in Betracht Ledwick zu annektieren, sondern wollte ein Länderbündnis auf Augenhöhe.

Maximilien hatte die Hohe Mark für Souvagne gefordert, um ein stabiles Gleichgewicht unter den Almanischen Reichen herbeizuführen. Er war erstaunt, dass ihn König Dunkelerz bei seinem Vorhaben unterstützte.

"Gemäßigte und sehr weise Worte aus Eurem Munde Prinzessin von Ehveros. Wir hoffen mit Euch, dass die Zukunft dergestalt friedfertig geändert werden wird zum Wohle für ganz Almanien unter Eurer baldigen Herrschaft.

Habt Dank für Eure Fürsprache König Dunkelerz, wir sind vollumfänglich mit den Bedingungen zur Übernahme der Hohen Mark einverstanden.

Nun zu Eurem persönlichen Angebot, der Zusammenarbeit der Souvagne und Niwar.
Wir stimmen fast mit Euch überein, werter König Dunkelerz.

Fast, denn es gibt diesbezüglich einen etwas unglücklichen Umstand, den Ihr sofort beheben könntet.
Ihr werter König Dunkelerz steht mit einer Streitmacht vor unseren Toren und batet um eine friedliche Unterredung, nun schlagt Ihr ein Bündnis vor.

Dem Bündnis kann nur Rechnung getragen werden, wenn Ihr Eure Streitmacht vor unserer Grenze abzieht, oder eindeutig Friedfertigkeit symbolisiert.

Als erklärender Vergleich.

Fürst Tsagaan folgte unserer Einladung zur Friedensverhandlung. Er reiste allein an. Folglich hättet Ihr nach Souvagnischem oder generell nach Almanischer Auffassung ebenso mit einer Delegation anreisen können, statt einer Streitmacht.

Diese Zeiten sind alles andere als vertrauensvolle Zeiten König Dunkelerz. Jedes Land ist dünnhäutig und darauf bedacht, den Eigenschutz so hoch wie möglich zu halten. Ihr mögt ehrbare Absichten gehegt haben, aber unsere Aufgabe ist es unser Land zu schützen, unabhängig davon, was wir von einer Person halten mögen. Noch steht vor unserer Grenze Eure Streitmacht. Dies ist das Wissen was uns und unserem Volk vorliegt.

Nun zu unserer Forderung.

Eure Streitmacht wird abgezogen und sie wird umgehend unseren Grenzbereich verlassen. Fälschlicherweise kann der Aufzug einer Streitmacht, selbst wenn diese sich friedlich verhält, als kriegerischer Akt missverstanden werden.

Zieht Eure Streitmacht ab König Dunkelerz und wir verhandeln gerne über ein Bündnis zwischen der Souvagne und Niwar. Nicht nur die Sicherheit, auch der Handel, sowie die Forschung würde von einem derartigen Bündnis beidseitig profitieren. Es sollten generell die Guten, Förderlichen und Schöngeistigen Dinge sein, die Völker verbinden.

Erteilt in unser beider Interesse den Rückzugsbefehl, dann wird meine Person umgehend ihre Befehle zur Grenzsicherung aufheben lassen. Seid versichert König Dunkelerz, dass unsere Befehle unsere Landsleute binnen weniger Augenblicke, kurzum sofort, erreichen werden.

Fällt die Hohe Mark an uns, werden wir diese vollumfänglich in die Souvagne eingliedern und jede Person die vorab der Hohen Mark angehörte, gehört ab dato Souvagne an. Alle Einwohner der Hohen Mark werden Souvagner, sie genießen den gleichen Schutz, die gleichen Rechte, die gleichen Privilegien wie jeder Souvagner und haben selbstverständlich die gleichen Pflichten. Wir nehmen die Menschen der Hohen Mark in unsere Mitte auf. Gäste oder Schutzbedürftige, wie sie Fürst Tsagaan aufführte, sind willkommen. Allerdings haben sich auch jene an geltendes Recht zu halten. Dies dürfte eine Selbstverständlichkeit sein.

Wir merken an, dass die Umstrukturierung einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wir diese aber schnellstmöglich umsetzen würden. Dieser Wandel wird auch für uns persönlich eine Herausforderung sein",
erklärte der Duc freundlich.
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Re: Das Land Ehveros

#94

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » So 11. Mär 2018, 11:52

Skaldor hörte dem Duc zu was er zu sagen hatte, als er sich grundlegend für die Richtung eines Bündnisses aussprach hatte er auch eine Forderung die nachvollziehbar war. Die Streitmacht sollte abziehen die vor den Toren Souvagne stand doch diese war bereits abgezogen, das konnte der Duc jedoch nicht wissen. Der König erhob sich und schaute den Duc direkt an "unsere Streitmacht, ist bereits zurück nach Niwar marschiert" sagte er offen und ehrlich. "Ich hab sie höchst persönlich zurück geschickt, sie schritt zeitgleich zurück als ich zu eurem Tross aufschloss".

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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#95

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 11. Mär 2018, 17:31

Das was König Dunkelerz zu sagen hatte, hörte der Duc gerne.

"Das freut uns zu hören König Dunkelerz. Wir werden umgehend unsere Untergebenen diesbezüglich instruieren", erklärte der Duc und wandte sich an sein Himmelsauge Jules.

"Teilt Eurem Ordensbruder Maurice mit, dass sich die Streitmacht der Zwerge bereits zurückgezogen hat. Der Rückzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Maurice soll Dreux und Ciel, sowie die restlichen Heimkehrenden umgehend davon in Kenntnis setzen. Sollte bereits ein Bote nach Cantillion entsandt worden sein, ist dieser ebenfalls über die Sachlage zu informieren. Wir erwarten hierzu eine bestätigende oder negierende Rückmeldung über den Sachverhalt. Danke",
befahl der Duc höflich.

Maximilien wandte sich an König Dunkelerz, wie auch an Fürst Tsagaan.

"Bezüglich eines Bündnisses zwischen der Souvagne und Niwar würden wir gerne mit Euch persönlicher Natur sprechen König Dunkelerz. Entweder nach den Friedensverhandlungen oder in einer Pause.

Fürst Tsaagan von Alkena mit Euch würden wir ebenfalls gerne ein Gespräch persönlicher Natur führen. Ihr habt ein großes Angebot unterbreitet, welches wir annehmen möchten. Wir sollten unter uns die Konditionen klären in einem äußerst kleinen Rahmen",
erläuterte der Duc freundlich.
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Killian O'Noughton
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Re: Das Land Ehveros

#96

Beitrag von Killian O'Noughton » So 11. Mär 2018, 17:37

Die Counts nickten bei Ricardas Worten. Sie sahen sich noch einmal gegenseitig an und nickten sich gegenseitig zu.
„Ich finde es gut das Ihr euch dafür aussprecht künftige Großherzogin Ricarda von Ehveros. Die Unabhängigkeit von Ledwick. Und das ein Bündnis auf Augenhöhe wie in der Vergangenheit erstrebenswert sei,“ sagte Count O' Maes mit einem leichten lächeln in seinem alten bärtigen Gesicht.
„Dem Stimme ich zu,“ meinte Count O'Bright.
„Ich ebenfalls.“
„So wie ich.“
Kam es von Count O' Hought und Count O' Myan.

Killian merkte das es eine gute Idee war die Prinzessin zu bitten zu der Sache etwas zu sagen. Er hatte schon befürchtet Ihr Vater würde Ihr weiterhin denn Mund verbieten. Das wäre der verfahrenen Situation nicht zuträglich gewesen. Die Prinzessin schaffte es mit Ihren gut gewählten Worten die aus der Sicht Killians eher finster verlaufenden Gesprächen einen Schimmer von Hoffnung zu geben. Die Gemüter im Raum schienen sich etwas zu beruhigen. Er empfand das angenehm so wie die Stimme der Prinzessin die so lange schwieg.

„Habt meinen Dank, Prinzessin. Das Ihr meiner Aufforderung gefolgt seit eure Meinung aus zu sprechen. Es erfreut mich und wie Ihr gehört habt auch die anderen Counts das unsere Ansichten der Zukunft unserer beiden Herzogtümer gleich sind. Mit Freuden werden wir ein Bündnis mit Ehveros unter eurer Wenigkeit schließen. Ob Ledwick nun von diesem Rat oder einem neuem Herrscher in Zukunft gelenkt wird. Seit dem versichert.“

Count O' Nougton atmete noch einmal tief durch. Er redete nicht gern so lange und auch nicht um so wichtige Dinge. Er hoffte man konnte seine Nervosität nicht heraushören. Aber es war noch nicht vorbei. Eine Sache gab es da noch die er sagen wollte.

„Duc Maximilien Rivenet de Souvagne. Ich sehe die Hohe Mark bei euch in guten Händen. Gleichzeitig bitte ich euch persönlich meine Hilfe an falls Ihr etwas benötigen solltet um der dortigen Bevölkerung zu helfen. Alles was entbehrlich ist von meinen Ländereien steht zur Verfügung falls erwünscht.“
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Re: Das Land Ehveros

#97

Beitrag von Jules de Mireault » So 11. Mär 2018, 17:41

Das Himmelsauge des Duc, Chevalier Jules de Mireault, nickte knapp zur Bestätigung.
"Sehr wohl Eure Majestät", bestätigte de Mireault den Befehlsempfang.

Jules rutschte ganz nah zu Khawa auf, lehnte sich gegen diesen um Halt zu finden und ließ sich zeitgleich in den Nexus fallen. Der Chevalier streckte seine mentalen Fühler nach seinem Kollegen aus und suchte Maurice de la Cantillion im Nexus. Es dauerte nicht lange, bis er seinen Kollegen gefunden hatte.

`Grüße! Folgende Information teilt Ihr bitte Dreux und Ciel de Souvagne und den Heimreisenden mit.

Nachricht:

Die Streitmacht der Zwerge hat sich bereits zurückgezogen.
Der Rückzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Maurice Ihr sollt wie zuvor erwähnt, diese Information an Dreux, Ciel sowie die Heimreisenden weitergeben. Sollte bereits ein Bote nach Cantillion entsandt worden sein, ist dieser ebenfalls über die Sachlage zu informieren. Unsere Hoheit erwartet hierzu eine bestätigende oder negierende Rückmeldung über den Sachverhalt. Dankeschön´,
übermittelte de Mireault.

Er benötigte einen Moment um zurück in die Physis zu finden.

"Die Botschaft wurde übermittelt Eure Hoheit", warf er kurz respektvoll ein.

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Re: Das Land Ehveros

#98

Beitrag von Maurice de la Cantillion » So 11. Mär 2018, 18:37

Maurice erreichte die Botschaft seines Ordensbruders Jules de Mireault. Umgehend ritt er erneut zu Dreux und Ciel de Souvagne.

"Eure Hoheit, Prinz, soeben erreichte uns eine Botschaft Eures Vaters, übermittelt durch dessen persönliches Himmelsauge Chevalier Jules de Mireault.

Die übermittelte Botschaft ist folgende:

Die Streitmacht der Zwerge hat sich bereits zurückgezogen.
Der Rückzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Ich soll Euch sowie die Heimreisenden umgehend informieren.
Sollte bereits ein Bote nach Cantillion entsandt worden sein, ist dieser ebenfalls über die Sachlage zu informieren. Unsere Hoheit erwartet hierzu eine bestätigende oder negierende Rückmeldung über den Sachverhalt.

Meiner Informationspflicht Euch gegenüber Hoheiten, bin ich umgehend nachgekommen. Ich werde sofort auch den von Euch entsandten Kollegen kontaktieren Prinz Ciel de Souvagne. Damit dieser ebenfalls informiert ist und sich von dem Abzug der Streitmacht vor Ort überzeugen kann",
teilte Maurice Dreux wie auch Ciel respektvoll mit.

Umgehend griff er auf seine Gabe zu und wandte sich an Chevalier Remy de Remuer.

`Ordensbruder de Remuer, ich grüße Euch. Ich habe folgende Botschaft für Euch.
Die Streitmacht der Zwerge hat sich bereits zurückgezogen.
Der Rückzug fand statt, als sich uns die Delegation der Zwerge in Cantillion anschloss, zwecks gemeinsamer Reise nach Ehveros.

Bitte überzeugt Euch persönlich von der Sachlage vor Ort.
Unsere Hoheit erwartet hierzu eine bestätigende oder negierende Rückmeldung über den Sachverhalt.

Und selbstverständlich interessiert es auch meinen Bruder wie mich, was sich an der Grenze unserer Scholle abspielt. Beste Grüße´,
übermittelte Maurice.

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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#99

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 13. Mär 2018, 09:54

Der Duc nickte Jules zufrieden zu.

„Die Botschaft wurde wie Ihr vernommen habt, weitergeleitet König Dunkelerz. Sobald wir die Bestätigung unseres Himmelsauges erhalten haben, würden wir uns freuen mit Euch eine Bündnisverhandlung zu beginnen.

Ferner freut es uns sehr, dass Ehveros und Ledwick zu einer Übereinkunft gekommen sind. Ein Bündnis auf Augenhöhe zum gegenseitigen Vorteil, nun Ihr habt weise gesprochen und weise gewählt Prinzessin Ricarda von Ehveros. Ihr ebenso Countes von Ledwick.

Die von allen gewünschten friedlichen Zeiten sind in greifbare Nähe gerückt.

Bezogen auf die Hohe Mark danken wir Euch für Eure Worte wie für Euer Hilfsangebot Count O' Nougton. Euch danken wir ebenso König Dunkelerz.

Unserer Hilfe bedarf ferner Alkena. Auch Fürst Tsaagan dürfen wir hierbei nicht ausschließen. Meine Person, sowie Souvagne sichern Alkena für die Abtretung der Hohen Mark diese Unterstützung zu. Dieses kleine Volk benötigt ein Heim, eines in dem sich zu leben lohnt. Wir werden den Wiederaufbau nach besten Wissen und Gewissen unterstützen.

Wie verhält es sich mit Euch Tarrik Tarkan?

Man trug uns von mehreren Seiten aus zu, dass Ihr ein Mann der Vernunft seid. Und wäre dem nicht so, wärt Ihr gewiss nicht unserer Einladung zu den Friedensverhandlungen gefolgt. Eure Taktik der Lüge hin oder her, letztendlich habt Ihr doch den Mut zur Wahrheit aufgebracht.

Ihr benötigt Hilfe, Ihr wünscht das Überleben Eures Volkes. All dies ist für uns nachvollziehbar und wir würden Euch helfen.

Um die Hohe Mark in die Souvagne problemlos eingliedern zu können, müssen Eure Tieflinge abziehen. Die Hohe Mark muss vollständig zu unserem Protektorat werden.

Zieht Eure Tieflinge aus der Hohen Mark ab Tarrik, damit wir einander die Hände reichen können. Euer Volk hat unsere Hilfe verdient, ebenso wie jenes der Hohen Mark. In unser aller Gemeinsamkeit liegt Stärke und die werdet Ihr für Euren Überlebenskampf dringend benötigen. Der vor Euch liegende Weg wir ein sehr steiniger werden, aber wir sind der festen Überzeugung, dass wir Euch von dem Übel der Ghule befreien können.

Ferner müsste hier generell erörtert werden, wer genau der Feind ist. Jene Ghule die die Gefallenen vertilgen werden nicht die gleiche Gefahr darstellen, wie jene Ghule die über Befehlsgewalt verfügen. Wir benötigen von Euch also einen internen Lagebericht um Euch beistehen zu können“,
erklärte Maximilien.
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Re: Das Land Ehveros

#100

Beitrag von Tarkan » Di 13. Mär 2018, 10:49

"Einen internen Lagebericht? Mir liegen weder genaue Zahlen über den Anteil von Ghulen noch abschließende Informationen darüber vor, wer in der Führungsriege alles verghult sein könnte.

Bekannt ist es von Xatakh Sturganda, der in Südrakshanistan den Oberbefehl innehat. Er prahlt sogar damit, das Fleisch seiner Feinde zu verspeisen.

Khamal Ash Gahadi ist ebenfalls ein Ghul, er leitet die Akademie für Nekromantie in Serband. Man vermutet, dass diese Einrichtung ein Hort der Schatten ist, denn sie leistet für das Chaos wenig nennenswerte Zuarbeit.

Dschan al-Asarkes, der die Nordfront betreut, wird von vielen für einen Ghul gehalten wegen seiner selbst für einen Rakshaner vehementen Kriegstreiberei, doch dafür gibt es keine Beweise.

Dies sind die Namen von zwei ausgesprochen einflussreichen Ghulen beziehungsweise dreien, wenn man Dschan mitzählt. War es das, was ihr hören wolltet? Wichtig sind nicht nur die ranghohen Ghule, sondern ihre Erzeuger, also auch die Nekromanten, welche meistens die Funktion ihrer rechten Hand oder eine andere sehr vertrauensreiche Position innehaben und meistens ihre eigenen Beschwörer sind. Ghul und Beschwörer treten oft im Doppelpack auf."


Er blickte sich um.

"Ich brauche Papier und Feder, sonst kann ich das Abrücken der Tieflinge nicht befehlen. Und einen Boten. Ansonsten müsst ihr euch gedulden, bis die Verhandlungen beendet sind und ich persönlich in der Hohen Mark aufkreuzen kann."

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