Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Kurze Pause von den Verhandlungen

Ehveros war das wohlhabendste Gro├čherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzul├Âsen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Nathan
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Kurze Pause von den Verhandlungen

#1

Beitrag von Nathan » Fr 2. M├Ąr 2018, 22:02

<< Was zuvor geschah

Nathan
Die Verhandlungen zogen sich ├╝ber Stunden. Nicht nur die verhandelnden Staatsoberh├Ąupter, auch ihre Dienerschaft ersch├Âpfte sich daran. Es war wie ein endloser Tanz, bei dem es galt, die Waage zu halten zwischen F├╝hrungsanspruch und dem Bem├╝hen, dem anderen dabei nicht auf die F├╝├če zu treten. Ciel schickte Nathan schlie├člich hinaus, als er merkte, dass sein Leibdiener unkonzentriert wurde, damit er eine Pause machte. Ferrau sorgte derweil f├╝r die Vertretung. Nathan begab sich an die frische Luft und spazierte ein wenig im Schlossgarten herum, um den Kopf auszul├╝ften.

Fabien Lacomb
Maximilien gab Fabien ein Zeichen, dass dieser Nathan folgen sollte. Im Moment war es an Tarkan seine Forderungen zu stellen und die Verhandlung w├╝rde noch lange genug dauern. Per Fingerzeig schickte der Duc seinen Leibdiener auf eine Pause. Zudem war es sicherer zu zweit. Einer allein wurde schnell in die Zange der freundlichen Aushorchung genommen. Fabien nickte knapp und folgte Nathan nach drau├čen. ┬╗Wohin des Weges?┬ź, fragte Fab freundlich.

Nathan
Nathan zuckte zusammen, als Fabien ihn ansprach. ┬╗Oh, ich vertrete mir nur die F├╝├če┬ź, erwiderte er und bereute schon jetzt die Gespr├Ąchspause, die diese Antwort nach sich ziehen w├╝rde. Er ├╝berlegte, was er sagen konnte, um das Gespr├Ąch in Gang zu halten, aber ihm fiel nichts ein. Er hatte das Gef├╝hl, alles, was er sagen wollte, w├╝rde dumm klingen und Fabien eher verjagen als bei ihm halten. Also betrachtete er stattdessen die kahle Parkanlage. Es war eiskalt, aber wenigstens schien die Sonne und es lag kein Schnee, auch wenn die Erde gefroren war. Ein paar Schneegl├Âckchen bl├╝hten schon unter den Hecken.

Fabien Lacomb
Fabien gesellte sich zu Nathan und schaute sich um. ┬╗Dito, ich ebenso. Unsere Herren werden da drinnen wohl noch eine ganze Weile sprechen Nat. Die Aussage von Felipe war doch irgendwie... niedlich┬ź, kicherte Fabien hinter vorgehaltener Hand.

Nathan
┬╗Niedlich?┬ź, fragte Nathan verwirrt und fragte sich, was man an dem gerissenen alten Fuchs niedlich finden konnte. Er betrachtete Fabien hoffentlich so, dass dieser es nicht merkte, von der Seite, weil er es befremdlich fand, wie dieser beim Kichern die Hand vor den Mund hielt. Nathan fand es am├╝sant, dass dieser Schrank von einem Mann wie ein M├Ądchen kicherte und l├Ąchelte etwas. Schlie├člich riss er sich zusammen und fragte: ┬╗Findest du den wirklich niedlich?┬ź Er fand die Vorstellung irgendwie schr├Ąg. Andererseits war es f├╝r ihn generell befremdlich, irgendjemanden niedlich zu finden.

Ricarda von Ehveros
Ricarda schritt in dem Innehof umher sie hatte sich eine kurze Pause genommen und da ihr Vater die Verhandlungen f├╝hrte war es ohnehin, nicht notwendig das sie die ganze Zeit dabei war.

Fabien Lacomb
Fabien machte eine wegwerfende Handbewegung. ┬╗Pscht sonst sind wir indiskret, nat├╝rlich fand ich es niedlich, sonst h├Ątte ich es nicht gesagt. Guck nicht so geschockt. Er behauptete doch allen ernstes nicht gierig zu sein... oh der Arme alte Fuchs hat einen gierigen Eindruck gemacht. Niemals w├Ąre einer von uns darauf gekommen. Ihm Gier zu unterstellen, wo er es doch war, der Roderich am Nasenring durch die Arena gef├╝hrt hat wie einen Ochsen zur Schlachtbank. Nur musste Roderich nicht einmal gef├╝hrt werden, wobei tr├Ągen B├Ąren nicht aus Nasenringe? Wer wei├č wo Roderich seinen Ring h├Ąngen hatte... soll es ja geben┬ź, fl├╝stere Fabien grinsend und nickte Richtung Ricarda.

Nathan
┬╗So was kannst du doch nicht sagen┬ź, keuchte Nathan entsetzt. In dem Moment nahte auch noch die Prinzessin. Nathan zupfte Fabien am ├ärmel, um abzubiegen und auszuweichen, doch Ricarda war flott zu Fu├č und es gab keine Chance, zu entrinnen, bevor es unh├Âflich aussah. Also verneigte Nathan sich mit der Hand auf dem R├╝cken vor ihr. ┬╗Eure Hoheit.┬ź

Fabien Lacomb
Fabien tat es Nathan gleich, setzte sein h├Âflichstes L├Ącheln auf und verneigte sich formvollendet. ┬╗Eure Majest├Ąt┬ź, gr├╝├čte er ehrerbietig und hoffte das Ricarda weiterging, damit er mit Nathan etwas l├Ąstern konnte.

Ricarda von Ehveros
Ricarda sah rausgeputzt aus wie es Hof und Menschen von ihr erwarteten doch es war an sich garnicht ihre nat├╝rliche Art. Sie schaute die beiden an und nickte verlegen, sie wusste nicht so recht was sie sagen sollte. ┬╗Ganz sch├Ân z├Ąh diese Verhandlungen, findet ihr nicht?┬ź brachte sie heraus und gab sich alle M├╝he nicht nerv├Âs zu klingen.

Fabien Lacomb
┬╗Ganz wie Ihr meint Prinzessin. Was hat Euch dazu veranlasst den Verhandlungen den R├╝cken zu kehren? Wenn diese Frage erlaubt ist Hoheit┬ź, antwortete Fabien h├Âflich.

Nathan Heute
Die Prinzessin setzte zu einem Plausch an und Nathan bekam wacklige Beine. Egal, was er sagen w├╝rde, er w├╝rde stammeln, er wusste es ganz genau, ihm w├╝rden die Worte im Hals stecken bleiben und er w├╝rde sich und noch viel schlimmer, seinen Herrn, blamieren! In dem Moment ergriff Fabien das Wort und rettete ihn vor dem Zwang, antworten zu m├╝ssen. Erleichtert atmete Nathan seinen angehaltenen Atem wieder aus.

Ricarda von Ehveros
┬╗Ich ├Ąhm nun ja mein Vater lenkt die Geschicke in seiner Regenschaft und ich meine sollte, es soweit kommen┬ź sprach sie recht sicher. ┬╗Zudem muss ich sagen das ich froh bin, das dieser Krieg ein Ende fand und wir uns in Zeiten des Friedens wichtigeren Dingen annehmen k├Ânnen┬ź auf ihren letzten Satz war sie besonders stolz und l├Ąchelte leicht.

Fabien Lacomb
┬╗Gewiss Eure Majest├Ąt, ich denke allen Beteiligten ergeht es so. Wollen wir hoffen, dass alle gewillt sind ├╝ber ihre Schatten zu springen, damit Euer Wunsch, der sich mit den unseren deckt in Erf├╝llung geht. Wann wird Euch Euer Vater die Krone ├╝berreichen? Ich hoffe Ihr feiert dieses Ereignis mit den geladenen G├Ąsten w├╝rdig?┬ź, fragte Fabien.

Nathan
Nathan setzte einen h├Âflichen und, so gut er konnte, entspannten Gesichtsausdruck auf. Allerdings musste er sich f├╝r diesen entspannten Ausdruck innerlich extrem anstrengen und zusammenrei├čen, so dass seine Ohren, wie sie es so gern taten, rot wurden. Er hoffte, man w├╝rde es auf die K├Ąlte schieben. Er nickte etwas auf die Worte von Ricarda hin, w├Ąhrend Fabien antwortete.

Ricarda von Ehveros
┬╗Ich gedenke das direkt nach den Verhandlungen zu feiern sofern, diese gut f├╝r alle ausgehen das war es ja was mein Vater will somit w├Ąrt ihr ebenso zugegen┬ź sprach sie freundlich und schaute in den klaren Sternenhimmel. Die Zeit in dem sie in diesem Korsett steckte, wurden ihr zur Geduldsprobe. ┬╗Nun ich hoffe die Herscher kommen bald zu einem Ergebnis┬ź sprach sie nochmals aus und atmete tief ein.

Nathan
┬╗Ja┬ź, sagte Nathan das einzige Wort, bei dem er sich nicht verhaspelt h├Ątte, um nicht die ganze Zeit zu schweigen.

Fabien Lacomb
┬╗Wenn es nach unserem Durchlauchigstem Duc geht, h├Ątte es nie einen Krieg gegeben, dies kann Euch Nathan best├Ątigen. Aber leider werden all jene oft verkannt, die sich f├╝r den Frieden aussprechen Prinzessin. Ich hoffe Ihr wagt dennoch daf├╝r einzustehen. Wir alle hoffen das Eure Regentschaft etwas nunja sagen wir einmal Erfrischendes mit sich bringt┬ź, schmunzelte Fabien.

Ricarda von Ehveros
Sie verstand die Anspielung und l├Ąchelte ebenso verschmitzt. ┬╗Nun ich gedenke in meiner Regenschaft den Frieden mit allen, umliegenden L├Ąnder anzugehen sofern das machbar ist┬ź sie schaute nochmal hoch zum Turm und fuhr fort ┬╗ich werde die K├╝stenregionen sichern, da wir dort immer ├╝berfallen werden, ansonsten habe ich vor den Norden zu er....┬ź sie schwieg das war ein Traum von ihr den sie noch niemals ausgesprochen hatte. Schnell wechselte sie das Thema und schaute Nathan an ┬╗ist alles in Ordnung?┬ź.

Nathan
Nathan konnte nicht verhindern, dass ihm f├╝r einen Moment die Knie wegsackten. ┬╗Ja┬ź, quietschte er stimmlos, r├Ąusperte sich und wiederholte noch einmal verst├Ąndlich: ┬╗Ja, Hoheit, ich bin nur etwas m├╝de.┬ź

Fabien Lacomb
┬╗Er...obern oder Er...forschen Hoheit? Solltet Ihr an Forschung interessiert sein, so m├╝sst Ihr gegen├╝ber meinem Herrn nicht schweigen. In Boufort steht die Akademie der freien K├╝nst, bedenkt dies. Mit Nathan ist alles in Ordnung, habt Dank f├╝r Eure royale Sorge. Aber er ist ein klein wenig sch├╝chtern, versteht Ihr?┬ź, l├Ąchelte Fabien.

Ricarda von Ehveros
Die Ehrlichkeit beider M├Ąnner war eine Abwechslung die ├Ąu├čerst erfrischend war, ansonsten hatte man oft viel mit L├╝gner und Intrigen zu tun. ┬╗Ich h├Ątte nicht ├╝bel Lust den Norden zu erforschen, es w├Ąre sogar m├Âglich mit den Zwergen und dem Duc ja sogar Tsaagan ein gemeinsames Projekt anzugehen, vielleicht mit einem Luftschiff? Da reist man vielleicht etwas sicher in diesen Tagen┬ź. Ihre Neugier war geweckt ┬╗was wisst ihr ├╝ber den Norden?┬ź fragte sie gerade heraus.

Fabien Lacomb
┬╗Ich pers├Ânlich nur das was man den B├╝chern entnehmen kann Majest├Ąt. Ich bin Souvagner und den G├Âttern sei dank pers├Ânlich an den Duc gebunden. Normalerweise halte ich mich auf, wo mein Herr zu verweilen pflegt. Aber da er mich in die Pause entlie├č bin ich hier. Ebenso verh├Ąlt es sich mit Fabien. Was m├Âchtet Ihr denn ├╝ber den Norden wissen? Frostalben sollen dort leben und mandel├Ąugige Menschen┬ź, erkl├Ąrte Fabien.

Nathan
Nathan wusste eine ganze Menge, aufgrund von Ciels au├čerordentlichem Interesse f├╝r die L├Ąnder au├čerhalb von Souvagne, doch er war nie und nimmer in der Lage, einer fremden Autorit├Ątsperson so einen langen Vortrag zu halten! Also ├╝berlie├č er weiterhin Fabien das Wort und begn├╝gte sich damit, zu versuchen, m├Âglichst wenig gestresst zu wirken.

Fabien Lacomb
┬╗Nun erlaubt Ihr auch einige private Fragen Hoheit? W├╝rdet Ihr einem Domestiken gestatten seine Neugier Euch betreffend zu befriedigen?┬ź, fragte Fabien Ricarda.

Ricarda von Ehveros
┬╗Mandel├Ąugige Menschen?┬ź fragte Ricarda leicht verwirrt, sie ├╝berlegte kurz. ┬╗Alles was ich wei├č ist das dort oben ein Land liegt das noch nie von Gesch├Âpfen aus unserer Region erforscht wurde, es ist quasi unentdeckt!┬ź sie schaute erneut zu dem anderen Mann und fragte sich wieso er nichts von sich gab. ┬╗├ähm verzeiht einen was?┬ź sie war etwas besch├Ąmt und hoffte nicht plump her├╝ber zu kommen.

Nathan
Das konnte doch nicht Fabiens Ernst sein! Nathan wurde einen Moment schwindlig und er strauchelte, ehe er sich wieder fing. Er warf ihm einen Blick von der Seite zu der besagte: Tu es nicht, Fabs! Du gehst in dein Verderben! Die Prinzessin schien Nathan mit ihren Blicken bereits aufzuspie├čen! Er wurde kreidewei├č.

Fabien Lacomb
┬╗Einem Domestiken, einem Untertanen - einem Leibeigenen. W├╝rdet Ihr erlauben, dass ich Euch als ein Leibeigener eine private Frage stelle? Nun laut den B├╝chern wohnen im Norden die Arashi und man sagt es w├Ąren Menschen von unvergleichlicher Sch├Ânheit mit dunklen Haaren und Mandelaugen. Ob das der Wahrheit entspricht, vermag ich nicht zu beurteilen, ich sah noch nie so einen Menschen┬ź, gestand Fabien.

Ricarda von Ehveros
┬╗Bitte nur zu stellt mir die Frage┬ź sprach sie gerade heraus und lie├č ihren Blick von Nathan ab, der offenbar um Fassung rang nicht umzukippen. ┬╗Das Volk h├Ârt sich sehr interessant an, der Norden ist verdammt weit weg, ├╝berlegt es euch doch mal was das f├╝r ein unglaublicher Erfolg w├Ąre dorthin zu reisen!┬ź.

Fabien Lacomb
┬╗Nun falls meine Frage zu ungeb├╝hrlich sein sollte ignoriert Sie einfach Eure Majest├Ąt. Man munkelt vielerlei bezogen auf Eure Person, dessen seid Ihr Euch sicher bewusst. Etwas habt Ihr schon verraten, sprich dass Ihr dem Frieden und der Forschung zugetan seid. Aber wie steht es um Euren K├Ânig? Habt Ihr bereits jemanden an Eurer Seite wenn ich so schamlos fragen darf, oder erw├Ągt Ihr eventuell eine Hochzeit ├╝ber Landesgrenzen hinaus? Dies w├╝rde mich brennend interessieren. Nun es w├Ąre wohl eine gro├če Herausforderung so weit zu reisen. Und es w├Ąre eine logistische Meisterleistung bis in den hohen Norden zu gelangen, dies steht eindeutig fest. Aber es w├Ąre auch eine sehr lange und beschwerliche Reise, vermute ich┬ź, erkl├Ąrte Fabien.

Ricarda von Ehveros
Diese Frage wurde ihr oft gestellt und ihr Vater hatte oft vergeblich versucht sie zu vermitteln, sie hatte schlicht und einfach kein Interesse zu heiraten jetzt zumindestens noch nicht. Bei dem Gedanken f├╝hlte sie sich immer wie eine Zuchtstute und mit dem Gedanken konnte sie noch nie recht warm werden, ihre Fassade br├Âckelte kurz ehe sie antwortete. ┬╗Nun ich bin offen f├╝r viele Anwerber doch ich bin in der g├╝nstigen Position selber w├Ąhlen zu d├╝rfen, ebenso bin ich nun ja ich, ich w├Ąhle selbst wen und wann┬ź. Sie hoffte somit die Frage beantwortet zu haben, auf die Lage das es eine lange Reise werden w├╝rde antwortete sie ┬╗nun aber das w├Ąre es auf jeden Fall wert, auch wenn ich niemals diese Reise antreten k├Ânnte┬ź.

Nathan
Nathan betrachtete das erste Mal richtig die Prinzessin. Sie war in ihren Gedanken Ciel gar nicht un├Ąhnlich. Beide schienen es leid zu sein, dass man sie verheiraten wollte. Er nickte verst├Ąndnisvoll.

Fabien Lacomb
┬╗Gr├Ąmt Euch nicht, die Frage war rein meiner Neugier geschuldet. Verzeiht mir bitte. Nunja Ihr seid wahrlich in einer gl├╝cklichen Position, wenn Ihr so frei w├Ąhlen d├╝rft. Dieses Gl├╝ck ist nicht jedem beschieden Hoheit. Genie├čt es, es sei Euch geg├Ânnt. Nun Ihr pers├Ânlich m├Âgt die Reise nicht antreten k├Ânnen, aber Ihr k├Ânnt Gesandte entsenden. Oder einen Vertreter im Amt benennen. Euren Vater, Euren Hofmarschall, eine Amtsperson des Vertrauens. Dann folglich k├Ânntet Ihr diese Reise antreten. Allerdings m├╝sste Eure Sicherheits gew├Ąhrleistet werden. Mein Herr w├Ąre sicher ebenso bereit Abgesandte auf Eure Forschungsreise zu entsenden, wo wie ich den Duc de Souvagne kenne. Ich selbst k├Ânnte eine derartige Reise auch nie antreten. Oder generell eine Reise gleichg├╝ltig wohin, aber mich st├Ârt dies auch nicht. Manche Leute plagt das Fernweh, manche plagt das Heimweh. Meine Heimat ist mein Herr. Ihr seid noch jung Hoheit und Ihr seid von h├Âchstem Stand. Euch darf ruhig das Fernweh plagen┬ź, sagte Fabien freundlich.

Ricarda von Ehveros
┬╗Ich werde hier sein m├╝ssen damit das Volk endlich wieder jemanden hat, zu dem es aufsehen kann ich werde Gesandte entsenden ich habe da auch eine Person im Auge wenn ich ehrlich bin┬ź. ┬╗Ich werde nun wieder hinein gehen gehabt euch wohl, das Gespr├Ąch was ├Ąu├čerst interessant vielen dank┬ź sie nickte zum Schluss und ging hinein.

Fabien Lacomb
┬╗Eure Hoheit┬ź, verabschiedete Fabien Ricarda von Ehveros und verneigte sich.

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#2

Beitrag von Nathan » Do 12. Apr 2018, 18:28

Die Verhandlungen w├Ąhrten l├Ąnger als erwartet. So war es nicht verwunderlich, dass zwischen Souvagne und Ehveros auch ein reger Briefverkehr herrschte. Einer der Briefe war an Fabien Lacomb adressiert. Ein Bote ├╝berbrachte ihn zum schnellstm├Âglichen Zeitpunkt, denn er hatte ein gutes Trinkgeld daf├╝r erhalten.
[brief]Hallo Fabs,

wir sind alle gut zu Hause angekommen. Das hei├čt, fast alle. Du und dein Herr und eure Freunde, ihr fehlt ja noch, aber dass Domi weg ist finde ich gar nicht so schlimm. Ciel Prince Ciel redet nicht mehr mit mir, er hat mich sogar verschenkt. Ich geh├Âre jetzt dem jungen Duc. Dieses eine Himmelsauge, der schlimme Maurice, der in meinem Kopf rumgew├╝hlt hat, hat alles kaputt gemacht.

Der Dienst bei Duc Dreaux ist aber viel weniger schlimm, als Ferrau immer behauptet hat. Mein neuer Herr ist ganz freundlich und umsichtig und viel kl├╝ger als ich. Und er hat sch├Âne Augenbrauen, die zupfe ich ihm immer zurecht. Die von Prince Ciel durfte ich nie zupfen. Prince Ciel hat an meiner Stelle Ferrau behalten. Ferrau hat nun meinen Platz, wohnt in meiner Kammer und macht meine ganze Arbeit. Daran zu denken macht mich schon ein bisschen traurig. Ferrau ist aber ansonsten ganz nett, auch wenn er manchmal schwindelt und dauernd bummelt.

Vielleicht hast du es schon geh├Ârt, aber die Prinzen Gregoire und Ciel heiraten! Aber die heiraten sich nicht gegenseitig, sondern jeder wen anderes. Ich glaube, das macht Ciel mit Absicht. Fr├╝her wollte er n├Ąmlich nie heiraten.

Ich habe noch mal versucht, mit Robere zu reden, weil das das letzte Mal so komisch auseinander gegangen ist. Robere war der eine von den Gardisten, die wir im Verlies getroffen haben. Aber irgendetwas mache ich falsch! Wir wollten Kaffee trinken und reden, aber dann kam pl├Âtzlich Edo und hat Robby den Arm gebrochen! Dabei ist er sonst immer so freundlich. Ich verstehe das nicht. Ich werde Robere besuchen und ihn fragen, wie es ihm geht und ihm was mitbringen, damit er nicht mehr b├Âse auf mich ist.

Ich vermisse meinen alten Herrn und ich vermisse dich, Fabs. Ich denke oft an dich. Ich habe auf dem Markt so eine kleine geschnitzte Figur beim Spielzeugmacher gekauft, weil die aussieht wie du. Die wohnt jetzt auf meinem Nachttisch. Ich habe das P├╝ppchen Minifabs genannt. Er hat auch kleine Puppenm├Âbel, damit es ihm gut geht.

Entschuldigung, dass ich so viel geschrieben habe. Hoffentlich nervt dich das nicht. Aber ich wei├č nicht, mit wem ich sonst reden soll. Khawa ist weg und Prince Ciel mag mich nicht mehr. Ferrau geht mir aus dem Weg, Zerbino irgendwie auch. Robere darf nicht mit mir reden, weil Edo ihm sonst den Arm bricht, aber Edo nimmt sich selber auch keine Zeit f├╝r mich.

Hoffentlich bist du bald wieder zu Hause.
Du fehlst mir.

Dein Nathan

P.S. Ich habe Chirag wieder getroffen, meinen ganz, ganz alten Herrn! Chevalier de Dupont, der jetzt nur noch ein Dupont ist! Das war vielleicht unheimlich, die alte Gewitterwolke. Und er scheint einen seiner Arme in Naridien verloren zu haben.

Jetzt aber wirklich bis bald!

Dein Nathan (noch mal)[/brief]

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#3

Beitrag von Fabien Lacomb » Fr 13. Apr 2018, 08:12

Fabien freute sich sehr ├╝ber den Brief von Nathan. Besonders ├╝ber das besagte P├╝ppchen war er ger├╝hrt. Er vermisste Nathan ebenso, wie ihn dieser schmerzlich vermisste. Folglich machte er sich sofort ans Werk einen Antwortbrief zu verfassen.

***



[brief]Hallo Natty,

das Wichtigste zuerst ÔÇô ich liebe Dich auch.

Es freut mich, dass Du wohlbehalten Zuhause angekommen bist. Ich w├╝nschte auch wir w├Ąren endlich zur├╝ck in der Heimat. So sch├Ân Ehveros auch sein mag, nichts ist vergleichbar mit Souvagne.

Was ich Dir raten soll bez├╝glich Deines neuen Herrn, wei├č ich nicht Nat. Ich hoffe, dass Ihr beiden Euch gut versteht und ein gutes Duo bilden werdet. Ich h├Ątte nicht gedacht, dass Dich Dein Herr so einfach verschenkt. Er verschenkte Dich zwar an seinen Bruder, Du bist also noch am Hofe ÔÇô aber die Reaktion erscheint mir sehr streng. Geradezu unerbittlich.

Was hat dieses Himmelsauge denn ├╝ber Dich gesagt?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er einen Grund zur Beschwerde ├╝ber Dich hatte.
Du arbeitest gut und gewissenhaft!

Nun wer bin ich die Entscheidungen eines der Prinzen in Frage zu stellen, dies ma├če ich mir nicht an. Aber Du hat mein vollstes Mitleid, ich hoffe bei Deinem neuen Herrn f├╝hlst Du Dich wohl.

Deine Worte lassen jedenfalls darauf schlie├čen, was mich f├╝r Dich sehr freut.
Nun Ferrau ist f├╝r vieles bekannt, Flei├č geh├Ârt nicht dazu. Er scheint gerne w├Ąhrend der Dienstzeit herumzutr├Âdeln. Schau Dir das blo├č nicht ab, jetzt wo Du dem neuen Duc dienst.

F├╝r mich ist es seltsam, sich eine andere Person als Duc vorzustellen. Der Duc ist f├╝r mich Maximilien.
Aber ein Land ben├Âtigt eine Regierung und ich denke Dein Herr wird seine Aufgabe so gewissenhaft wahrnehmen wie Du die Deine Nathan.

Leider legte Dein alter Herr f├╝r einen Prinzen sehr wenig Wert auf sein ├äu├čeres.
Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass er niemals Thronfolger werden wird.

Dein neuer Herr hingegen muss als gesamte Person, als vollkommene Erscheinung w├Ąhrend einer Audienz Souvagne vertreten. Folglich muss auch seine Optik, sprich seine Ausstrahlung erhaben sein.

Ferner ist es immer erfreulich, wenn ein guter Herr die Pflege seines Leibdieners zu sch├Ątzen wei├č und der K├Ârperpflege und dem Sch├Ânen zugetan ist. Ansonsten w├Ąre Deine Arbeit recht langweilig und eint├Ânig.

Dein neuer Herr ist von den drei Prinzen optisch der sch├Ânste Mann. Er legt sehr viel Wert auf sein ├äu├čeres, was ich sehr positiv empfinde. Du wirst sicher viel Freude mit ihm haben. Zudem hat er wundersch├Ânes, langes Haar. Ich w├Ąre froh, wenn Maximilien sich die Haare derart lang wachsen lassen w├╝rde.

Nun zu Dir pers├Ânlich mein lieber Natty.

Bitte und ich wiederhole es einmal in gro├č ÔÇô BITTE triff Dich nicht mit diesem Robere.
Er wird Dich auffressen und wegspucken, kurzum er wird sich von Dir nehmen was er m├Âchte und danach keinen Gedanken mehr an Dich verschwenden.

Nat gleichg├╝ltig wie sehr Du Dich nach N├Ąhe und Zuneigung sehnst, DASS ist eindeutig die falsche Adresse. Du tanzt am Rande des Abgrunds. Ich flehe Dich an Nathan, bitte mach das nicht, ich mache mir die gr├Â├čten Sorgen um Dich!

Edo wird Robere nicht grundlos den Arm gebrochen haben.
Und nicht grundlos hat diese Truppe der Leibgarde den Ruf, dass man sich in deren N├Ąhe besser nicht b├╝cken sollte.

Also auch wenn Du es nicht verstehst Nathan, h├Âre auf mich und halte Dich von Robere samt seiner Truppe fern. Sobald ich wieder Zuhause bin, werde ich Dir alles in Ruhe erkl├Ąren, aber Du musst mir hier vertrauen und Dich von ihnen zu Deinem eigenen Schutz fernhalten.

Natty Sch├Ątzchen, ich vermisse Dich ebenfalls mehr als Du Dir vorstellen kannst und auch ich denke sehr oft an Dich. Ich vermisse unsere sch├Âne Zeit und zeitgleich mache ich mir die ganze Zeit Sorgen um Dich.
Du bist zu lieb f├╝r diese Welt, bitte sei vorsichtig und pass gut auf Dich auf.

Mit Zerbino m├╝sstest Du einen guten Kontakt pflegen k├Ânnen. Er hat zwar stets wie wir alle viel zu tun, aber in einer freien Stunde konnte ich oft mit ihm ganz nett plaudern. Ansonsten iss doch einmal in der Dienstbotenk├╝che. Nur Mut Natty, da ergeben sich immer ganz lustige, zwanglos Gespr├Ąche. Besonders wenn die W├Ąscherinnen anwesend sind, hast Du immer etwas zu Lachen. Falls bei Deinem Besuch meine Mutter Noelle treffen solltest, gr├╝├č sie ganz lieb von mir. Sie ist eine der W├Ąscherinnen am Hof.

Du bist niedlich, dass mit der Figur ist s├╝├č.
Ich hoffe dass ich bald wieder bei Dir bin, dann gucke ich mir mein Mini Abbild gerne mal an und wir beide machen es uns gem├╝tlich.

Du musst Dich nicht entschuldigen, dass Du so viel geschrieben hast.
Ich habe mich sehr ├╝ber Deinen Brief gefreut.

Ich h├Ątte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass die Prinzen heiraten!
Und schon gar nicht, dass Ciel jemals unter die Haube kommt. Das wird Maximilien freuen Nathan.

Ich werde schnellstm├Âglich Maximilien davon berichten und ich glaube bei der Info sehen wir uns sicher bald wieder!

Die alte Gewitterwolke ist in Souvagne?
Das ist kaum zu glauben, der Mann hat Nerven!

Auch davon werde ich Max erz├Ąhlen. Ich denke er wird Dir sehr dankbar f├╝r Deine Informationen sein.

Hoffentlich bis bald Natty

Dein Fabs[/brief]

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#4

Beitrag von Nathan » So 15. Apr 2018, 16:30

<< Krankenbesuch

Nathan riss sich sehr zusammen auf dem Weg zur├╝ck in seine Kammer. Dort angekommen, machte er schnell die T├╝r hinter sich zu und dann brach er in Tr├Ąnen aus. Er versuchte, lautlos zu weinen, damit Dreaux nichts davon mitbekam, falls er jetzt zur├╝ckkehrte. Er war gerade mit Amtsgesch├Ąften zugange, wo er niemanden dabei haben wollte und hatte Nathan beauftragt, sich anderweitig zu besch├Ąftigen. Nachdem er die Stube aufger├Ąumt hatte, war Nathan also losgezogen, um kurz bei Robere vorbeizuschauen und sich nach dessen Befinden zu erkundigen. Nun ging es ihm selber hundeelend. Er brauchte f├╝nf Minuten Pause, um sich zu sammeln, ehe er sich wieder an die Arbeit machen w├╝rde. Er warf sich auf sein Bett, um in sein Kissen zu weinen, da merkte er, dass es unter ihm raschelte. Er hatte sich auf einen Brief gelegt. Er ├Âffnete ihn und obwohl er die Handschrift noch nie gesehen hatte, erkannte er anhand der Anrede sofort Fabien. Nie war ein Brief mehr zur rechten Zeit gekommen, nie hatte Nathan sich mehr ├╝ber ein St├╝ck Papier in seinen H├Ąnden gefreut. Er wusch rasch Gesicht und H├Ąnde, damit er den Brief nicht beschmutzte, ehe er es sich auf seinem Bett gem├╝tlich machte und ihn las. Beim Lesen kamen ihm gleich noch mal die Tr├Ąnen, allerdings vor Freude. Er presste den Brief an sich und kuschelte eine Weile damit, bis er sich ganz wieder beruhigt hatte, was ein paar Minuten dauerte. Dann verfasste er rasch eine Antwort, ehe er wieder an die Arbeit gehen w├╝rde.

[brief]Hallo Fabsi!

Danke f├╝r Deine lieben Worte, du kannst dir nicht vorstellen, wie ich mich ├╝ber deinen Brief gefreut habe. Nie kam ein Brief zu einem besseren Zeitpunkt und nie enthielt er eine sch├Ânere Botschaft. Ich glaube, ich liebe dich auch Fabsi. Sonst w├╝rde ich dich wohl nicht so sehr vermissen und so oft an dich denken. Glaube ich. Ich bin immer noch ein bisschen durcheinander von den letzten Tagen und Wochen. Es ist so viel passiert.

Ich finde auch, dass Prince Ciel sehr streng gehandelt hat, als er mich verschenkte. Er hatte mir versprochen, es niemals zu tun und nun tat er es doch ... aber ich hatte auch ein Versprechen gebrochen. Ich denke, das war die Strafe. Wenn es eine Person gibt, die ich genau so vermisse wie dich, dann ist es mein alter Herr. Das Himmelsauge hatte herausgefunden, was wir gemacht haben und es Prince Ciel verraten, der gemeine Maurice war das. Er hat mir wehgetan, weil ich nicht wollte, dass er das sieht. Aber das erz├Ąhle ich dir alles lieber pers├Ânlich.

Mein neuer Herr hat wirklich extrem lange Haare, ich wei├č manchmal gar nicht, wo ich die hinlegen soll, wenn ich mich um ihn k├╝mmere. Ich w├╝rde gern mal mit Frisuren bei ihm herumprobieren, aber er tr├Ągt sie immer gleich - entweder offen oder als einfacher Pferdeschwanz. Ich versuche, sie ihm noch l├Ąnger zu z├╝chten, als Ferrau es geschafft hat. Das ist jetzt meine Besch├Ąftigung.

In die Dienstbotenk├╝che traue ich mich nicht alleine, da sind immer so viele Leute. Ich esse lieber allein in meiner Kammer. Ich werde mal versuchen, ob Zerbino mit mir reden mag, wenn du das so sagst.

Was Robere betrifft, kam dein Brief einen Tag zu sp├Ąt. Ich habe ihn besucht und ihm eine kleine Aufmerksamkeit mitgebracht, die er nicht mal angeschaut hat. Dann wollte er mit mir in ein Hinterzimmer gehen, wor├╝ber ich mich freute, weil ich dachte, dass wir dort ungest├Ârt reden k├Ânnen oder vielleicht auch ein wenig kuscheln, aber er hatte es leider sehr eilig, weil er im Dienst war. Ich habe sogar ein bisschen am Po geblutet. Ich h├Ątte nicht w├Ąhrend seiner Arbeitszeit zu ihm gehen und mich auch nicht so ungeschickt anstellen sollen. Ich hoffe, er ist nicht so entt├Ąuscht.

Wie lange dauern die Verhandlungen denn noch? Ich f├╝hl mich so alleine, Fabs. Ich muss immer an dich denken, besonders abends vor dem Einschlafen. Tags beim Arbeiten geht es, da ist man abgelenkt, aber abends vor dem Einschlafen ist es schlimm. Mein neuer Herr ist immer m├╝de und schl├Ąft sofort ein, er schl├Ąft viel mehr als Prince Ciel. In der Zeit, wo wir fr├╝her Karten spielten oder redeten, lieg ich allein in meiner Kammer und wei├č nicht, was ich machen soll so ganz alleine. Ich hab hier ├╝berhaupt niemanden mehr.

Du fehlst, so, Fabs ...

Bis hoffentlich ganz bald

Nathan[/brief]

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Fabien Lacomb
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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#5

Beitrag von Fabien Lacomb » So 15. Apr 2018, 21:34

Fabien freute sich sehr ├╝ber den Brief von Nathan. Zuerst musste er breit und gl├╝cklich grinsen, bei manchen Passagen auch Schmunzeln, bei anderen Abschnitten wusste er nicht was er seinem Freund tr├Âstendes schreiben sollte.

Und dann kam genau jene Stelle, die Fabien gef├╝rchtet hatte. Zeilen von denen er hoffte sie niemals lesen zu m├╝ssen. Und dennoch las er sie nun und es f├╝hlte sich an, als w├Ąren sie mit Nathans Blut geschrieben worden.

Fabien widerstand dem Drang Nathans Brief mit aller Gewalt zusammenzukn├╝llen, denn eigentlich h├Ątte er dies am liebsten mit dem Hals von Robere getan. Die Chance die er gegen diesen Gardisten hatte, konnte sich Fabien an einer Hand abz├Ąhlen. Welche Chance h├Ątte also Nathan gehabt, h├Ątte er sich gegen ihn gewehrt? Klare Antwort - keine.

Er hatte diesem Widerling sogar ein kleines Geschenk mitgebracht. Fabien sch├╝ttelte fassungslos den Kopf und wischte sich die Tr├Ąnen weg. So naiv konnte wirklich nur Nathan sein. Und dann suchte Natty auch noch die Schuld bei sich. Das war der Gipfel des Unertr├Ąglichen und es schn├╝rte Fabien regelrecht die Kehle zu.

Antworten... ja er musste Nathan ganz dringend antworten. Aber vorher hatte er noch etwas anderes zu tun. Fabien nahm Nathans Briefe, atmete einmal tief durch und ging zu Maximilien.

"Max? H├Ąttest Du f├╝r mich bitte einen Moment Zeit?", bat er leise.
"Selbstverst├Ąndlich", antwortete Maximilien freundlich und schaute von seinen Unterlagen auf. Er stockte, als er seinem Leibdiener ins Gesicht schaute.

Wortlos reichte ihm Fabien die Briefe von Nathan. Max nahm sie entgegen und las sie in aller Ruhe durch, sein Gesicht zeigte dabei kaum Regung. Als er sie durchgelesen hatte, reichte Maximlien die Briefe kommentarlos an Fabien zur├╝ck. Beide schwiegen eine Weile und musterten sich schweigend.

"Jemand hat einer Person die mir sehr viel bedeutet, enorm wehgetan...", fl├╝sterte Fabien und brach damit als erster das Schweigen.
"Ja...", best├Ątigte Max.

"Stehst Du ihm bei?", fragte Fabien leise.
"Nat├╝rlich...", antwortete Maximilien.

Fabien schaute Max in die Augen, eigentlich war dieses Verhalten ungeb├╝hrlich, aber dass was er ihm sagen wollte - ihm sagen musste, daf├╝r musste er ihm in die Augen schauen.

"Du wei├čt was ich f├╝r Dich empfinde, daran hat sich nichts ge├Ąndert. Aber ich habe keinerlei Anrecht auf Dich. Das mit Nathan...", versuchte Fabien zu erkl├Ąren.
"Wann wolltest Du es mir sagen?", hakte der Duc nach.

"Zuhause", gestand Fabien betreten.
Maximilien musterte ihn noch einen Moment ehe er knapp nickte.

"Darf ich mich bitte erkl├Ąren?", fragte Fabien nerv├Âs.
Max neigte um einen Millimeter den Kopf, ein nonverbales Ja.

"Du bedeutest mir alles, Du bist mein Leben. Daran gibt es nichts zu r├╝tteln und das stand nie zur Debatte. Ich hatte nicht geplant mich zu verlieben, es ist einfach passiert Max. Und ich bin unheimlich gerne mit Nathan zusammen, er bedeutet mir enorm viel. Du und er - w├Ąre es m├Âglich, w├Ąrt Ihr beide mein.

Ich hatte Angst, dass wir uns hier in der Fremde streiten, dass Du nicht mehr mit mir sprechen w├╝rdest, oder nur noch das N├Âtigste. Darum hatte ich beschlossen, Dir erst Zuhause davon zu erz├Ąhlen, wenn Du gut gelaunt bist und mir nicht sofort den Kopf abrei├čt.

Schrei mich an, sage mir die Meinung ins Gesicht, stauch mich zurecht - aber bitte zeig mir nicht die eiskalte Schulter und schweig mich nicht an. Weder ertrage ich das, noch kann ich damit Deine Sicherheit garantieren. Schau, wenn ich Dir etwas sagen m├Âchte, kann es auch was Lebensnotwendiges sein und nicht nur ein Plausch. Ich k├Ânnte nicht ertragen, wenn Dir etwas durch mich zust├Â├čt. Es ist schon grauenvoll genug, das hier ├╝ber Nathan lesen zu m├╝ssen. Darum bitte, sofern Du mir b├Âse bist, h├Âre mir wenigstens weiterhin zu und rede mit mir",
erkl├Ąrte Fabien.

"Das mich diese Mitteilung unger├╝hrt l├Ąsst, w├Ąre eine L├╝ge. Ich wei├č nicht, was mich gerade mehr verletzt. Dass Du mir so wenig vertraust und mir so etwas verschweigst oder das Du ihn liebst. Auf der anderen Seite g├Ânne ich Euch beiden genau das - Liebe.

Zwar bin ich nicht Dein Eigentum im ├╝blichen Sinne, dennoch geh├Âre ich auf gewisse Weise zu Dir wie Du zu mir. Du bist die Person mit der ich alles teile. Du bist die Person die mehr als jeder andere ├╝ber mich wei├č und wir stehen uns extrem nahe. Du bedeutest mir ebenfalls sehr viel. Du sorgst Dich sogar noch im Streit um mich...",
antwortete Maximilien nachdenklich.

"Du sagtest wir stehen uns extrem nahe Maximilien", warf Fabien hoffnungsvoll ein.
"Richtig, dass sagte ich. So ist es und so bleibt es auch. H├Ąltst Du mich f├╝r so kleinkariert? Nun vielleicht bin ich das sogar ein klein wenig.... das gebe ich zu. Selbstverst├Ąndlich bleibt es wie es ist Fabien. W├╝tend waren wir beide schon aufeinander. Fabs...

Lass es einen Moment gut sein, die Nachricht muss ich sacken lassen. Wir reden sp├Ąter dar├╝ber. Zu Deinem Problem, sobald wir Zuhause sind werde ich mich um den besagten Gardisten k├╝mmern. Und nat├╝rlich um Bellamy",
antwortete Maximilien ernst.

"Ich mache es wieder gut - versprochen. Max Danke f├╝r Deine Hilfe und bitte verzeih mir", bat Fabien.
"Was soll ich Dir denn verzeihen, dass Du Dich verliebt hast? Verzieh Dich und antworte Deinem Freund", schmunzelte Max kopfsch├╝ttelnd.

Fabien h├Ątte Maximilien am liebsten umarmt, aber das verkniff er sich tunlichst. Sobald sich sein Herr beruhigt hatte, w├╝rde er erneut mit ihm sprechen, oder ihn dann bei passender Gelegenheit noch einmal sagen wie wichtig er ihm war und ihn dann umarmen als Zeichen seiner Zuneigung. Momentan war Max zu aufgew├╝hlt und zu w├╝tend, auch wenn er dies nicht so nach au├čen trug.


***



[brief]Hallo Natty,

sehr gerne, ich habe mich ebenso ├╝ber Deine lieben Worte gefreut. Sie gehen mir zu Herzen. Zu Herzen ging mir allerdings auch, wass Dir passiert ist. Leider kam meine Warnung bei Dir zu sp├Ąt an. Nat ich beschw├Âre Dich, Du hast gar nichts falsch gemacht. Der Gardist hat Dich missbraucht.

Du warst so freundlich und erkundigst Dich nach ihm, bringst dem Kerl auch noch ein Geschenk mit und zum Dank sch├Ąndet er Dich in einer Kammer und Du fragst Dich was Du falsch gemacht haben kannst? Nichts! Nun bis auf die Tatsache Dich ├╝berhaupt mit diesem Widerling einzulassen. Nathan, noch einmal - bitte halte Dich von diesen Leuten fern! Du m├Âchtest nicht mit einer aufgeschnittenen Kehle in der Gosse landen.

Wenn Du mich tats├Ąchlich so sehr vermisst, dann bitte h├Âre doch auch auf mich. Ich schreibe Dir dies nur aus reiner Sorge um Dich! Ich m├Âchte Dich nicht ├Ąrgern oder ma├čregeln, ich m├Âchte dass es Dir gut geht.

Ja es ist viel passiert und sobald ich endlich wieder Zuhause bin, holen wir die vers├Ąumte Zeit nach Natty - gro├čes Ehrenwort. Ich habe Maximilien davon in Kenntnis gesetzt, dass seine S├Âhne heiraten. Sobald uns der genaue Termin bekannt ist, wird Max einige Einladungen schreiben und wir reisen ab.

Das er nicht die Hochzeit seiner eigenen Kinder verpassen wird, ist wohl selbstverst├Ąndlich!
Bei der Kleiderwahl habe ich sogar an diesem Tag freie Hand. Ich kann Dir gar nicht sagen wie stolz ich bin.

Hoffentlich wirst Du Dich mit Deinem neuen Herrn genauso gut verstehen, wie mit dem alten. Die Zeit die Du mit Deinem alten Herrn verbracht hast, ist nat├╝rlich extrem lang. Aber jeden Tag den Du im Dienste des Kronprinzen verbringst, bist Du dem Umstand mit Dreux einen Schritt n├Ąher.

Und solange Ihr Euch beide derma├čen gut versteht, wie ich es Deinen Zeilen entnehmen kann, wirst Du sicher nicht mehr den Herrn wechseln. Eventuell solltest Du dem Kronprinzen einige neue Frisuren vorschlagen. Manchmal ist es reine Unkenntnis oder die Gewohnheit, sprich der Trott der einen an alten Dingen festhalten l├Ąsst. Frage ihn doch einfach mal danach. Soweit mir bekannt ist, ist er immer offen f├╝r neue Ideen.

Wie gesagt, falls Du Angst hast allein in die Dienstbotenk├╝che zu gehen, gehe gemeinsam mit Zerbino oder warte bis die W├Ąscherinnen vor Ort sind. Dann kannst Du meine Gr├╝├če ausrichten und hast direkt eine Gespr├Ąchspartnerin und zwar meine Ma. Und vor ihr musst Du wirklich keine Angst haben.

Ich denke auch sehr oft an Dich, vor allen in einer stillen Stunde, sobald ich hier nichts zu tun habe.
Natty wir sind bald wieder Zuhause und ich schw├Âre Dir, dann wird alles wieder gut!
Ich bringe Dir was Sch├Ânes mit! Das habe ich auf dem Markt extra f├╝r Dich gekauft, ich hoffe es gef├Ąllt Dir.

Bis bald Natty

Dein Fabs - f├╝hl Dich gedr├╝ckt[/brief]

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#6

Beitrag von Nathan » Mo 16. Apr 2018, 09:05

[brief]Hallo Fabs,

dann seid ihr ja bald wieder zu Hause, die Hochzeit ist ja schon in zwei Wochen! Ich freu mich so! Und auf das Geschenk - auch wenn das sch├Ânste Geschenk Du selber bist. Ich vermisse dich immer noch, aber jetzt freu ich mich auch auf deine Heimkehr.

Maximilien wird sicher schick aussehen, wenn du ihn sch├Ân machst f├╝r die Hochzeit. Du kannst so was immer gut. Wegen dem Aussehen von Duc Dreaux rede ich noch mal mit den Leibdienern, damit die vier Eheleute wirklich am sch├Ânsten aussehen an dem Tag und sie und Dreaux alle farblich zueinander passen. Den Prinzen steht Hellblau sehr gut und dem Duc auch, genau wie ihrem Vater. Ich finde, sie sollten alle Hellblau tragen, aber mal schauen, was die anderen sich ├╝berlegt haben.

Da f├Ąllt mir auf ... ich frage besser jemanden um Hilfe bei der Farbwahl, sonst zieh ich dem Duc vielleicht aus Versehen Rosa an, wegen meiner Farbenblindheit, wei├čt du? Ich habe ganz viele rosa Nachthemden, weil ich immer dachte, die sind wei├č und niemand es mir gesagt hat. Ich sehe da keinen Unterschied. Aber vielleicht w├╝rde der Duc sich da auch von selber melden. Ich w├╝rde wirklich gern mal wissen, wie all die Farben aussehen, die ich nicht sehen kann. Besonders Pink und Rosa w├╝rde ich gern mal sehen, weil die so einen komischen Ruf haben. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass eine Farbe so aussehen kann, dass alle dar├╝ber lachen, wenn man sie anzieht.

Ich hab mich noch nicht getraut, Zerbino anzusprechen ob er mit mir in die Dienstbotenk├╝che gehen mag oder Deine Mama. Und alleine mag ich nicht dahin oder zu den W├Ąscherinnen. Ich wei├č einfach nicht, was ich dann sagen soll. Ich glaube, ich warte einfach, bis Du wieder da bist.

Ich w├╝rde gern deinen Rat wegen Robere befolgen, aber die Leibgardisten sind ja hier ├╝berall, weil sie auf meinen Herrn achtgeben. Au├čerdem wei├č ich ja nicht, welche von denen alle zu Robere geh├Âren oder welcher von ihnen er selber ist, wenn die alle ihren Helm aufhaben. Die sehen alle gleich aus in R├╝stung, gro├č und gef├Ąhrlich. Wie lauter Bellamys. Und selbst wenn ich Robere durch Zufall erkenne - was mache ich, wenn er gerade Wachdienst vor unserer T├╝r hat? Ich kann ihm also gar nicht aus dem Weg gehen, obwohl ich es gerade gern w├╝rde, weil ich schon ein bisschen traurig dar├╝ber bin, dass er das Geschenk nicht angeschaut hat. Ich habe mir solche M├╝he gegeben, es auszusuchen.

Irgendwas mache ich falsch, alle Menschen vergraule ich irgendwann, sogar die Gardisten, wo ich dachte, die m├╝ssen doch Einiges aushalten k├Ânnen. Ich muss ein schrecklicher Mensch sein. Ich hab dich so lieb Fabs, bitte geh nicht auch noch weg!

Ich m├Âchte irgendwann noch mal mit Robere ├╝ber alles reden. Aber ich warte damit, bis du da bist, versprochen! Dann musst du dir keine Sorgen machen.

Oh, ein was Gutes kann ich dir berichten zum Abschluss! Ciel Prince Ciel hat mich das erste Mal seit er mich verschenkt hat wieder zur├╝ckgegr├╝├čt! Nur ganz kurz und nicht gerade ├╝bersprundelnf ├╝bersprudelnd, aber er hat gegr├╝├čt!

Es dr├╝ckt dich zur├╝ck
Nathan[/brief]

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#7

Beitrag von Fabien Lacomb » Mo 16. Apr 2018, 10:39

[brief]Hallo Natty,

die Hochzeit ist in zwei Wochen? Dann vermute ich den 01.05.203, ein sehr sch├Ânes Datum f├╝r eine Hochzeit. Bis dahin m├╝ssten wir garantiert wieder Zuhause sein, dass hoffe ich stark.

Danke f├╝r die Blumen, Dein Geschenk bekommst Du trotzdem. Ich vermisse Dich ebenso, aber nun ist dies keine endlose Ewigkeit mehr, sondern die Abreise aus Ehveros steht kurz bevor.

Maximilien hat sich sehr ├╝ber die Nachricht gefreut, dass seine S├Âhne heiraten. Bewusst habe ich zuerst nicht gesagt wer. Er hatte Dreux und Greg vermutet, aber als er h├Ârte das Prinz Ciel heiratet, war er ganz sch├Ân baff.

Wobei, sollte Dreux heiraten mein lieber Natty, dann wird er royal-blau tragen und es wird eine Woche lang Staatsfreude ausgerufen, es heiratet nicht irgendwer sondern der Kronprinz. Oder sogar der Duc, warten wir ab was geschieht, sobald wir zur├╝ck in der Heimat sind!

Das wir uns untereinander bez├╝glich der Kleider- und Farbwahl anl├Ąsslich der Hochzeit abstimmen sollten, ist eine sehr gute Idee. Eine geschlossene Gemeinschaft sollte auch optisch direkt als solche zu erkennen sein. Eventuell k├Ânnte man auch auf die Stoffe achten. Nicht das eine Person mattes blau tr├Ągt, w├Ąhrend die andere einen schimmernden Stoff w├Ąhlt. Dass w├╝rde sich trotz aller farblichen Akzeptanz dennoch bei├čen. Meiner Meinung nach jedenfalls.

Ja Natty, das wollte ich Dir auch vorschlagen, besser Du fragst jemanden ÔÇô am allerbesten mich, denn ich habe Spa├č dran. Dein Hellblau ist leider Pink und wir k├Ânnen die Gro├čherzogliche Familie nicht komplett in Pink zur Hochzeit erscheinen lassen. Ich meine gut ÔÇô w├╝rden wir, dann w├Ąre es am gleichen Tag vermutlich der Hingucker schlechthin und einen Tag darauf w├╝rden die Adligen den Schneidern die Stuben einrennen, da der Hof nun Pink tr├Ągt.

Und wer m├Âchte sich da ausschlie├čen, wenn nun Pink en Vogue ist?

Der Hof macht die Mode, so war es schon immer und Maximilien mag dunkle Farben. Zur Hochzeit habe ich wie ├╝blich freie Hand, wie er mir versicherte.

Belustigend sind weder Rosa noch Pink, doch meist werden die Farben von Frauen getragen. Ein Altrose kombiniert mit grau oder silbern hingegen kann auch von einem Mann getragen werden. Ich w├╝rde dennoch zu einer anderen Farbe raten. Manche Menschen sind auch unbelehrbar und tragen Gelb.

Das Du Dich nicht getraut hast Zerbino oder meine Mutter anzusprechen, ist nicht weiter schlimm. Wie Du anfangs im Brief schon korrekt aufgef├╝hrt hast, es sind nur noch zwei Wochen Nat! Die bekommen wir auch noch um. Wobei es sind nicht mal zwei Wochen! In zwei Wochen ist schon die Hochzeit, da werden wir Zuhause sein.

Sobald ich da bin, werden wir gemeinsam mal mit Zerbino einen Plausch halten und ich werde Dich meiner Mutter vorstellen. Bei Bedarf kannst Du dann mit meiner Ma oder Zerbino reden, da Du die beiden dann schon kennst.

Wegen Robere ÔÇô mache Dir da keine Gedanken. Du sollst Dich bitte nur privat von ihm fernhalten. Gehe ihn weder dienstlich noch privat besuchen.

Nun es ist nicht schlimm, dass Robere Dein Geschenk missachtet hat, von mir wird er n├Ąmlich auch eines bekommen. Lassen wir uns ├╝berraschen Nathan, ob ihm das besser gef├Ąllt. Wir werden sehen.

Tja genau darin liegt das Problem, Du kannst sie nicht unterscheiden, also meide sie einfach alle. Solange die Gardisten vor der T├╝r stehen und normal ihren Dienst versehen und Dich niemand angeht, gehst Du bitte ebenfalls Deiner Arbeit nach.

Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie sehr es mich freut zu h├Âren, dass Du meinen Rat befolgst.

Zum Punkt Du w├Ąrst ein schrecklicher Mensch. Unterstellst Du mir schlechten Geschmack? Du bist kein schlechter Mensch Natty, Du bist eine der liebsten und freundlichsten Personen die ich kenne. Falsch gemacht hast Du ├╝berhaupt nichts. Das einzige was falsch gewesen ist, waren Deine Erwartungen in diesen Robere.

Ich gehe nicht weg Nat, ich komme wieder.
Versprochen und geschworen.

Mache Dir keine Gedanken wegen Robere. Es ist eine sehr gute Idee noch einmal mit ihm zu reden, sobald ich wieder da bin. Alleine wirst Du dies bitte auf keinen Fall versuchen.

Das h├Ârt sich doch ganz vielversprechend an, was Du ├╝ber Prince Ciel zu berichten hast. Vielleicht ist sein erster ├ärger verraucht und nun n├Ąhert er sich Dir wieder an. Ich hoffe es sehr f├╝r Dich, da Du ihn so sehr vermisst. Eine Aussprache mit ihm w├Ąre ebenfalls n├Âtig, meiner Auffassung nach. Nur leider ist das nicht so leicht zu bewerkstelligen, falls seine Hoheit nicht m├Âchte, k├Ânnen wir ihn nicht dazu bewegen. Mehr als bitten ist leider nicht m├Âglich.

Warte ab, was sich zuk├╝nftig mit ihm ergibt. Sollte er weiterhin so freundlich und zug├Ąnglich bleiben, bitte ihn um eine pers├Ânliche Aussprache. Vielleicht fragst Du Deinen Herrn, ob er dem Gespr├Ąch beiwohnen w├╝rde. So w├Ąrst Du nicht mit Ciel allein und es k├Ąme kein unbehagliches Schweigen auf.

Aber bevor man den zweiten Schritt plant, warte den ersten Schritt ab.

So mein lieber Natty, ich warte hier mittlerweile nur noch auf den Abr├╝ckbefehl von Maximilien und dann sind wir auch schon unterwegs in Richtung Souvagne. Dr├╝ck mir die Daumen mein Lieber, dass heute oder sp├Ątestens morgen unsere Abreise stattfindet.

Ich freue mich auf Dich.

Ganz liebe Gr├╝├če

Dein Fabs[/brief]

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#8

Beitrag von Nathan » Di 17. Apr 2018, 09:44

[brief]Hallo Fabs,

ja, am 01.05.203 ist Hochzeitstermin! Hat man euch dar├╝ber noch nicht informiert? Massimo ist doch bei euch, ihr solltet ihn mal bitten, zu Maurice oder Remy oder einen von den anderen Geistmagiern Kontakt aufzunehmen. Ich w├╝rde euch aber Remy empfehlen, der ist viel freundlicher und tut einem nicht so weh.

Dass dein Herr sich so ├╝ber die Hochzeit seiner S├Âhne freut, freut mich auch! Ich glaube, dass jeder hier baff war, dass ausgerechnet Prince Ciel heiraten will und ich glaube immer noch, dass da was faul ist. Aber Maximilien wird auch ├╝ber Prince Gregoires Wahl staunen. Ich verrate aber noch nichts. Zu mir war die Wahl des Prince jedenfalls freundlich, hat versucht mich zu beruhigen, weil ich mich ganz sch├Ân erschrocken hatte.

Jetzt ist mir in der Bibliothek n├Ąmlich auch noch ein Geist begegnet. Der hat mir im Namen des Abgrundes befohlen, ihm zu gehorchen! Ich hatte solche Angst! Zum Gl├╝ck war Gregoire zur Stelle und hat mir geholfen. Danach war der Geist friedlich, aber er spukt immer noch in unserer Bibliothek! Er hat jetzt einen anderen Diener zugewiesen bekommen, den er terrorisieren darf. Ich hoffe, mein Herr will nicht so viel lesen, bis das Verbot der Necr Nekromantie in Kraft tritt.

Wegen der Kleidung werde ich auf dich warten. Aber was hast du denn gegen Gelb? Bei meinen alten Herren, den Duponts, war immer Grau und Schwarz angesagt. H├Âchstens mal Hellgrau oder eine andere triste Farbe. Und an dem einen Tag, zum Sommerfest, trug eine Herrin pl├Âtzlich ein wundersch├Ânes gelbes Kleid! Dazu die offenen schwarzen Haare und gelbe Bl├╝ten darin, sie sah atemberaubend aus. Ich glaube, ich muss nicht erw├Ąhnen, dass sie aus einer anderen Familie eingeheiratet war, es war die Mutter von Chirag. Nat├╝rlich haben die Duponts sich sofort alle zusammen ├╝ber sie lustig gemacht, bis sie sich umziehen ging und in einem schwarzen Beerdigungskleid zur Feier zur├╝ckkehrte, inklusive Schleier, um ihre Tr├Ąnen zu verbergen. Wahrscheinlich hat sie sich selbst beerdigt. Nun sah sie aus wie eine wahre Dupont und ihr Mann hat sie pl├Âtzlich ganz verliebt angeschaut. Ich habe ihr ein paar gelbe Blumen in einem Blumenkasten gepflanzt und auf ihr Fensterbrett gestellt. Von unten konnte man die Blumen nicht sehen, das war unser kleines Geheimnis. Sie hat sich sehr dar├╝ber gefreut. Abgesehen von Blau (vermutlich Pink) ist Gelb jedenfalls meine Lieblingsfarbe und ich finde, gerade Frauen mit dunklen Haaren k├Ânnen es sehr gut tragen.

Danke, dass du mir Mut zusprichst. Ich finde es lieb von dir, dass du Robere auch ein Geschenk machen willst, vielleicht hast du mehr Talent daf├╝r, das Richtige f├╝r ihn auszusuchen. Aber bitte sei nicht so traurig, falls er es wieder nicht haben will. Ich werde mich ├╝ber mein Geschenk von dir jedenfalls freuen, schon allein, weil du an mich gedacht hast.

Nat├╝rlich unterstelle ich dir keinen schlechten Geschmack, aber ich dachte, ich dachte du m├Âchtest vielleicht nur h├Âflich zu mir sein.

Ich hab dich lieb und freue mich auf deine Heimkehr. Soll ich f├╝r dich und Maximilien was Bestimmtes zu Essen vorbereiten lassen, damit ihr euch gleich wieder wohl f├╝hlt? Vielleicht mit den S├Âhnen zusammen? Ihr solltet nur eine Stunde vor eurer Ankunft dann noch mal mit einem Geistmagier Bescheid geben lassen, damit ich alles sch├Ân anrichten kann.

Bis hoffentlich ganz bald.

Es dr├╝ckt dich

Nathan[/brief]

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#9

Beitrag von Fabien Lacomb » Di 17. Apr 2018, 20:14

[brief]Hallo Natty,

nein uns hat man noch nicht informiert. Alles was wir ├╝ber die Hochzeit wissen, wissen wir von Dir.
Vermutlich hielt es keiner f├╝r n├Âtig uns zu informieren. Oder es wurde schlichtweg vergessen. Vermuten wir besser Letzteres, vielleicht haben sie auch alle viel zu viel zu tun um noch an uns zu denken. Alte Regel - aus den Augen, aus dem Sinn Nat. Das gilt f├╝r uns beide nicht, aber f├╝r den Rest der Welt leider schon.

Den Comte Massimo de la Cantillion werde ich bitten, mit einem der Himmelsaugen Kontakt aufzunehmen. Vermutlich ist Maurice de la Cantillion zu ihm etwas umg├Ąnglicher, immerhin sind die beiden Br├╝der. Soweit mir bekannt ist, hat Remy auch von sich aus zu Maximilien Kontakt aufgenommen. Es k├Ânnte nicht schaden, wenn Massimo zu mehreren Magiern Kontakt aufnimmt. Ich werde ihn bitten, sich Zuhause einmal umzuh├Âren. Ich werde die Information jedenfalls umgehend an Maximilien weitergeben.

Der 01.05.203 ist ein sehr sch├Ânes Datum.

Tja Natty, wer wei├č was wirklich die Beweggr├╝nde f├╝r die Hochzeiten sind?
Unsere Herren leben ein weitaus komplizierteres Leben als sich die meisten vorstellen k├Ânnen. Eine Heirat hat wesentlich mehr zu bedeuten, als das sich zwei Personen lieben. Meist hat sie in Adelskreisen ├╝berhaupt nichts mit Gef├╝hl zu tun.

Es sei denn wir betrachten es auf weitl├Ąufige Art und Weise. Die Liebe zu dem eigenen Land, der eigenen Scholle und dergleichen. Aufgrund dessen verm├Ąhlen sich dann zwei Adlige um den Erhalt ihrer Linie und ihres Standes zu wahren. Aber die beiden Personen, die heiraten kennen sich meist kaum oder nur vom Sehen. So ist oft. Und meist wird auch nicht einmal pers├Ânlich um die Braut geworben, daf├╝r gibt es Werber und Hochzeiter.

Manche Dinge haben halt eine gewisse Eigendynamik entwickelt, werteneutral erl├Ąutert. Denn eine Ehe die aus Liebe geschlossen wurde, kann genauso scheitern und mit zwei Menschen enden die einander hassen.

Von meiner Seite aus kann ich Dir nur sagen, dass Maximilien bis jetzt nichts Konkretes f├╝r seine S├Âhne geplant hatte. Das meiste waren Gedankenspiele, bez├╝glich einer m├Âglichen Eheschlie├čung. Er hatte mit dem Gedanken gespielt, dass Dreux eventuell Ricarda von Ehveros heiraten k├Ânnte.

Dies w├╝rde nicht nur den Frieden in Almanien sichern, es w├Ąre auch ein Gewinn f├╝r beide L├Ąnder.
Aber den Gedanken hat er verworfen. Du warst selbst anwesend Nathan, als uns Ricarda pers├Ânlich erl├Ąuterte, dass sie keine Heiratsabsichten hegt und falls sie sich doch umentscheiden sollte, dass sie ihre Wahl alleine trifft.

Dies teilte ich selbstverst├Ąndlich auch Maximilien so mit, dass er die von ihm angestrebte Verbindung zwischen Dreux und Ricarda abhaken muss.

Dreux wird eine andere Frau finden Natty, da bin ich mir sicher. Dein Herr ist wie man so sch├Ân sagt, eine ├Ąu├čerst gute Partie, der Kronprinz von Souvagne und zudem sieht auch sehr gut aus. Die Frau die ihn heiratet, hat einen klugen, gebildeten, gepflegten und wohlerzogenen Ehemann an ihrer Seite.

Wen einst Ricarda heiraten wird, wird sich zeigen. Etwas neugierig bin ich schon, denn ein klein wenig Tratsch ist immer interessant. Ich pers├Ânlich finde in das Herrschaftshaus de Souvagne einzuheiraten, w├Ąre ein Gewinn f├╝r Ricarda gewesen. Denn laut ihrer eigenen Aussage m├Âchte sie Friedenszeiten in Ehveros einleiten. Welches gro├čherzogliche Haus versteht sich besser darauf sein Land zu verteidigen und den Frieden zu wahren als Souvagne? Ich denke zudem, dass sie kaum ein freundlicheres Herrschaftshaus findet.

Aber vielleicht bevorzugt sie die Liebesheirat. Um den Rat von Maximilien oder Dreux kann sich auch so ersuchen.

Wieso wird denn Maximilien ├╝ber Prince Gregoires Wahl staunen?
Du machst mich neugierig Natty.

Es freut mich zu h├Âren, dass Gregoires Wahl freundlich zu Dir war. ├ťber einen Geist h├Ątte ich mich auch erschrocken. Vielleicht sollte man die Bewohner des Palastes warnen, so lange der Geist anwesend ist. Stell Dir nur vor eine der Hofdamen erschreckt sich oder einer der Bediensteten, w├Ąhrend der Arbeit. Einerseits eine lustige Vorstellung, andererseits weniger lustig wenn es einen selbst trifft.

Wir werden die Kleidung gemeinsam aussuchen, mache Dir da keine Gedanken Nathan. Gemeinsam bekommen wir das hin. Manchen Frauen mag Gelb durchaus stehen, aber ich habe noch keinen Mann getroffen, der in Gelb tats├Ąchlich gut ausgesehen h├Ątte. Die Geste von Dir der Dupont-Dame gelbe Blumen zu pflanzen finde ich r├╝hrend. Du hast ein gutes Herz Nathan, f├╝r mache viel zu gut Nat.

Oh Robere wird sich ganz sicher ├╝ber das Geschenk freuen Natty. Und es kommt noch besser, nicht ich werde es ihm ├╝berreichen, sondern Maximilien! Aber verrate blo├č nichts, sonst ist die ganze ├ťberraschung im Eimer!

Natty ich m├Âchte h├Âflich sein, aber deshalb besch├Ânige ich nichts und ich l├╝ge Dich auch nicht an. Vielleicht verschweige ich manchmal etwas, aber Dir ins Gesicht zu l├╝gen, ist nicht meine Art. Das solltest Du schon gemerkt haben. Du bist im Moment sehr durcheinander und verletzt. Und Du bist leider sehr einsam, aber nicht mehr lange und wir sind wieder vereint.

Du bist ein Schatz Nat, dass mit dem Essen ist eine bezaubernde Idee!
Maximiliens Lieblingsessen w├Ąre ein Traum. Seeigel in Wei├čweinso├če mit bunten Nudeln.
Sch├Ân w├Ąre es, wenn er gemeinsam mit seinen S├Âhnen und seinen Ehefrauen speisen k├Ânnte.

Ich werde Massimo bitten, Dich behutsam kurz vor unserer Ankunft zu kontaktieren.

Ja hoffentlich bis ganz bald mein Kleiner.

*Schmatzer* Fabs[/brief]

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Re: Kurze Pause von den Verhandlungen

#10

Beitrag von Nathan » Mi 18. Apr 2018, 09:17

[brief]Hallo Fabs,

du schreibst immer so viele klug Dinge ... wenn du wieder hier bist, werde ich dir lange zuh├Âren. Ich mag deine Stimme. Falls ich da nicht so viel sage, bin ich aufgeregt. Ich fang dann immer an mich zu verhaspeln und will mich nicht blamieren, darum sage ich dann meistens nichts oder nur ganz wenig.

Ich frage mich gerade, ob Ciel seine Hochzeit noch mal ├╝berdenken w├╝rde, wenn er w├╝sste, dass sein Papa gar keine Pl├Ąne hatte, um ihn zu verheiraten. Ob man Ciel das sagen sollte? Am Ende wird er wieder w├╝tend, wenn man ihm das verschweigt!

Dass das Leben von unseren Herren kompliziert ist, finde ich auch, ich verstehe viel davon nicht. Und Dreaux ist abends sehr ersch├Âpft. Ich bin ein bisschen besorgt, weil er sich ├╝bernimmt, glaube ich. Wenn das so weitergeht, wird er anfangen, dieses Dhanga zu nehmen. Ich mag Dhanga nicht, man sollte es verbieten. Bisher habe ich das bei ihm nicht beobachten k├Ânnen, vielleicht tut er es noch nicht oder er nimmt es heimlich. Ich f├╝hle mich schlecht, weil ich es nicht schaffe, dass er sich von alleine beruhigt. Er sagt zwar, meine Anwesenheit w├╝rde ihn beruhigen, aber er wirkt kein bisschen ruhig. Hast du eine Idee, wie ich ihm helfen kann? Ich m├Âchte nicht, dass er krank wird oder Drogen nimmt. Er ist doch jetzt mein Herr und da f├╝hle ich mich verantwortlich.

Momentan sollte Dreaux nicht ├╝ber seine Hochzeit nachdenken, finde ich. Es ist alles durcheinander. Und er muss es wieder sortieren, weil er jetzt der Duc ist. Ich glaube, sich damit jetzt auch noch zu befassen, w├Ąre endg├╝ltig zu viel f├╝r ihn. Ich bin, ehrlich gesagt, froh, dass er nicht Ricarda geheiratet hat, dann w├Ąren wir so weit weg von euch nach Ehveros gezogen. Weg von dir. Dann w├Ąre ich endg├╝ltig allein gewesen. Ich h├Ątte nie gedacht, dass ich das mal sage oder schreibe, aber ich vermisse sogar Khawa. Ich hoffe, dass er bald wieder kommt. Der kann sogar lieb sein, wenn er m├Âchte und man nicht Chevalier Jules de Mireault hei├čt. Den hat er irgendwie gefressen. Ich glaube, weil der Chevalier dabei war, als man Khawa gefangennahm. Darum ├╝bersch├╝ttet er ihn immer mit Mokka.

Ich kann nicht verraten, warum dein Herr ├╝ber die Wahl der Eheleute staunen wird, sonst ist die ganze ├ťberraschung weg! Zumindest war ich ganz sch├Ân ├╝berrascht. Oh und Ciels Lehrer war sauer. Ich bin ihm kurz im Korridor begegnet. Er hat nichts gesagt dazu, aber ich habe es ihm angesehen.

Ich werde Robere nichts verraten! Er hat zwei Mal versucht, mich anzusprechen, aber ich habe so getan, als ob ich ihn nicht geh├Ârt habe und bin schnell abgebogen. Ich glaube, ich habe auch ein bisschen Fieber von dem Stress mit ihm. Ich f├╝hle mich nicht so gut, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich die letzten beiden N├Ąchte kaum geschlafen habe. Wenn du wieder da bist, wird es besser.

Euer Essen werde ich vorbereiten lassen und die ganze Familie einladen. Also nicht die ganze, aber alle, die im Palast wohnen.

├ťber deinen Schmatzer hab ich mich gefreut, ich habe jetzt bestimmt einen roten Kopf. Aber rot sehe ich ja nicht. Ich f├╝hle es nur, wenn mein Kopf ganz hei├č wird, dass er dann rot sein muss.

Hab dich sehr lieb und geb dir auch einen Schmatz

Nathan[/brief]

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