Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Kapitel 7 - Als Jaques das Lachen verging

Das subtropische Großherzogtum Ledwick wurde vom Krieg am stärksten gebeutelt und durch Verrat von innen geschwächt. Der totgeglaubte Duca kehrte überraschend aus dem Krieg zurück. Er setzt alles daran, sein Land wieder aufzubauen. Doch er ist jung und unerfahren und steht nahezu allein.
Das subtropische Ledwick wurde vom Krieg am stärksten gebeutelt und durch Verrat von innen geschwächt. Der totgeglaubte Duca Tazio Ferdinando di Ledvicco kehrte überraschend aus dem Krieg zurück. Er setzt nun alles daran, sein Land wieder aufzubauen. Doch er ist jung und unerfahren und steht nahezu allein. Vor ihm liegt eine große Aufgabe.
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Kai Alballo
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Re: Kapitel 7 - Als Jaques das Lachen verging

#21

Beitrag von Kai Alballo » Mo 4. Mär 2019, 14:57

Bordheiler Azukita

Azukita hörte beiden ruhig zu. »Am besten ist es, wenn Jaques mit mir in die Heilerkajüte kommt. Dort habe ich alles und wir haben Ruhe. Kannst du gehen?«

Er wartete ab, ob Jaques allein aufstehen und laufen konnte und würde ihm im Notfall helfen. Marcello und Sacha hielt er für den Moment auf Abstand, er wollte sehen, in welchem Zustand sich Jaques befand. So brachte er ihn eigenhändig in seine Heilerkajüte und legte ihn vorsichtig auf der Pritsche ab. Anschließend schloss er die Tür ab, stellte sich alle vermutlich notwendigen Arbeitsmaterialien neben der Pritsche bereit und untersuchte Jaques malträtierten Körper, vom Kopf angefangen. Dabei ging er sehr behutsam vor, damit es nicht schmerzhafter war, als es sein musste und Jaques keine Panikattacke bekam. Er testete auch dessen Reflexe und fragte ihn aus, ob ihm übel war.

»Insgesamt hält sich der Schaden in Grenzen. Die Schmerzen lassen stärkere Verletzungen vermuten, als du hast. Das ist die gute Nachricht. Wenn es zu keinen Komplikationen kommt, sollten alle körperlichen Verletzungen ohne Folgen abheilen, auch wenn es dauern wird und dich eine etwas unangenehme Zeit erwartet«, schlussfolgerte Azukita aus allem zusammen. »Du hast eine schwere Gehirnerschütterung, Jaques. Für die nächsten Tage ist strenge Bettruhe angesagt. Dazu ist die Nackenmuskulatur überdehnt. An deiner Halswirbelsäule ist aber nach meiner Einschätzung so weit alles in Ordnung, es wird allerdings noch eine Weile schmerzen, wenn du den Kopf zu schnell drehst. Zudem hast du Prellungen überall und Verstauchungen von den Schlägen. Gerade Prellungen schmerzen häufig sogar stärker als Brüche. Leider hilft da nichts anderes, als nach Bedarf zu kühlen und dich zu schonen. Dreh dich bitte um, die Arme auf die Pritsche gestützt.«

Er nahm nun noch einmal die besonders in Mitleidenschaft gezogenen Stellen in Augenschein. »Ich desinfiziere jetzt, das kann zwicken.« Mit einer Pinzette nahm er einen Wattetupfer, tauchte ihn in Alkohol und tupfte damit die offenen Wunden ab. Zwicken war eine gewaltige Untertreibung, musste Jauqes feststellen, es brannte, dass ihm Hören und Sehen verging, aber da führte kein Weg dran vorbei.

»Erst Mal vorneweg, du bist nicht der Einzige mit solchen Beschwerden. Dergleichen habe ich schon oft gesehen, du brauchst dich also nicht zu schämen. Dein Schließmuskel ist wund, geschwollen und auch an einigen Stellen eingerissen«, erklärte Azukita, während er arbeitete. »Quetsch- und Rissverletzungen kommen hier zusammen. Ich könnte es nähen, aber das würde ich nur machen, wenn es nicht von selbst heilt, da die Komplikationsrate dabei an dieser Körperstelle hoch ist und die Wunde zudem schon einige Stunden alt ist. Hygiene nach dem Stuhlgang ist nun für dich das A und O, ich gebe dir eine pflanzliche Mischung für Sitzbäder mit. Die solltest du nach jedem Stuhlgang anwenden oder auch bei starken Schmerzen. Dazu kannst du einige Tropfen eines Medikaments ins Wasser geben, das ich dir auch mitgeben werde. Achte unbedingt darauf, mindestens zwei, besser drei Liter am Tag zu trinken, damit der Stuhl weich bleibt. Die Heilung wird lange dauern und es wird vermutlich lange noch nachbluten. Ich gebe dir eine Salbe mit, die deine Schmerzen lindert und die Wundheilung unterstützt. Die waren nicht sanft und du hast auch geprellte Hoden. Hier hilft leider nur das Gleiche, wie bei den anderen Prellungen: Ruhig halten und kühlen.

Momentan sieht es nicht aus, als ob du dir eine Geschlechtskrankheit eingefangen hast, aber manchmal dauert es, bis so was ausbricht. Wenn dich die Syphilis getroffen hat, muss ich dich und auch deinen Partner des Schiffes verweisen. Die Inkubationszeit ist lang, sie dauert ein Vierteljahr. Ich würde dir und deinem Mann empfehlen, so lange auf alle sexuellen Praktiken mit Schleimhautkontakt zu verzichten, auch wenn es schwer fällt. Leider schließt das auch Küssen mit ein. Versucht trotzdem, euch Alternativen zu überlegen.

Du kannst dich wieder anziehen.«


Azukita räumte seine Utensilien wieder zusammen und warf die Tupfer in den Mülleimer, den er ins Meer kippen würde. Dann setzte er sich noch einmal zu Jaques an die Pritsche und sah ihn ruhig an.

»Was die seelischen Schmerzen angeht, gibt es leider kein Kraut, was sie dir nehmen kann. Das eine oder andere könnte dazu verleiten, das Erlebte für einige Stunden zu vergessen, aber der Preis, den du für eine Sucht zahlst, wiegt den Nutzen nicht auf. Für die erste Zeit werde ich dir ein Beruhigungsmittel mitgeben, damit du schlafen kannst. Wenn es aufgebraucht ist, reden wir darüber, ob es dann ohne weitergehen wird oder ob ich dir noch eine zweite Phiole mitgebe.

Wenn du über das Erlebte reden möchtest, rede, mit deinem Mann oder mir oder einem anderen Menschen deines Vertrauens. Manchmal hilft reden, wo jedes Medikament versagen würde. Und wenn Worte nicht mehr helfen, tut es manchmal ein warmes Bad oder ein Spaziergang. Das mag sich banal anhören für das, was dir widerfahren ist. Aber die beste Medizin ist tatsächlich, das Leben zu umarmen, es fortzusetzen und sich nicht aufzugeben. Wenn du Ruhe brauchst, kannst du eine Einzelkajüte bekommen. Wenn die Ruhe dir Angst macht, bringen wir dich und deinen Mann zusammen unter. Sacha wird woanders unterkommen, damit ihr unter euch sein könnt, wenn du möchtest.

Hast du noch Fragen? Ansonsten bringe ich dich wieder zurück.«


Er stellte Jaques einen kleinen Beutel mit den versprochenen Kräutern, der Salbe, den Tropfen für das Bad und dem Schlafmittel hin, alles mit kleinen Zetteln beschriftet, auf denen die korrekte Dosierung vermerkt war.

Jaques Philipp de Dusoulier
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Re: Kapitel 7 - Als Jaques das Lachen verging

#22

Beitrag von Jaques Philipp de Dusoulier » Di 5. Mär 2019, 17:00

Jaques folgte Azukita in seine Kabine, der Heiler war umsichtig genug extra für ihn langsam zu laufen, was Jaques ihm hoch anrechnete. Dort angekommen untersuchte ihn der Mann von Kopf bis Fuß und auch an seiner besonders maltretierten Stelle. Dabei redete er ununterbrochen auf ihn ein, erklärte was er tat, welche Verletzungen er sich zugezogen hatte und worauf er achten musste. Jaques hörte ihm selbstverständlich aufmerksam zu, aber auch wenn der Heiler in einer völlig unverständlichen Sprache gesprochen hätte, seine Stimme alleine hatte schon eine beruhigende Wirkung. Nicht nur das Gesagte, auch die Tonlage verriet, dass er wusste wovon er sprach und Jaques fühlte sich bei ihm sehr gut aufgehoben.

Die Desinfektion seines Hinterns war kein Zwicken, das war ein Flächenbrand, aber danach ging es ein wenig besser. Vielleicht hatte der Schmerz auch nur seine Wahrnehmung betäubt. Sei es drum, dachte sich Jaques, Hauptsache es ging ihm ein klein wenig besser.

Auch hier hatte der Heiler nicht nur die Medizin im Sinn, sondern auch gute Tipps, wie er sich das Leben und die Heilung erleichtern konnte. Drei Liter sollte er trinken. Jaques fragte sich, wie er das bewerkstelligen sollte. Vielleicht trank man über den Tag verteilt auch schon mehrere Liter, gemessen oder nachgehalten hatte er es nie. Dazu bestand bis dato auch kein Grund.

Als Azukita ihn von einer möglichen eingefangenen Krankheitt warnte, wurde Jaques übel.

`Bitte nicht das auch noch´, betete er stumm zu Ainuwar. Davy hatte seine Gebete eh nicht erhört, also versuchte er es einmal bei diesem Gott.

Nachdem die Untersuchung abgeschlossen war, erläuterte ihm Azukita noch, was er gegen seine seelischen Wunden unternehmen konnte. Auch dafür, oder gerade dafür war er dem Heiler besonders dankbar.

„Danke für Deine Hilfe und Fürsorge. Sie waren zu fünft und so haben sie mich auch aufgemischt. Ich werde die Prellungen kühlen, gleich wo. Das ist eine gute Idee, normalerweise hat man höchstens mal ein Veilchen zu kühlen. Aber ich habe keine blauen Flecke, ich bin ein blauer Fleck. Ob ich es schaffe, drei Liter zu trinken, kann ich Dir nicht versprechen, aber ich werde es versuchen. Drei Liter klingt nach sehr viel, aber es ist möglich, dass man über den Tag verteilt schon mehrere Liter trinkt, ohne es zu bemerken. Ich kann Dir dazu also nichts sagen, wieviel ich trinke und ob es ausreicht. Aber ich versuche Deine Angaben einzuhalten.

Dass die Heilung meines Hinterns lange dauern wird, glaube ich gerne. Er fühlt sich auch so an. Ich hoffe dass ich mir durch die Schweine nichts eingefangen habe. Aber wenn es so sein sollte, dann kommen nur die fünf Beißer in Betracht und nicht mein Mann. Das kann ich Dir versichern. Du kannst ihn zur Not ja gerne ebenfalls untersuchen. Sollte ich noch anderweitig erkranken, sag es mir und ich werde das Schiff freiwillig verlassen. Du musst mich nicht rauswerfen. Ihr habt mich aufgenommen, obwohl Ihr mit meinen Problemen nichts zu tun habt. Ihr habt mir selbstlos Unterschlupf gewährt und Hilfe. Ich werde Euch nicht in Gefahr bringen, auf keinen Fall.

Was die Enthaltsamkeit angeht, darüber musst Du Dir keine Gedanken machen.

Ich kann das im Moment eh nicht... und ich möchte auch nicht…, weil… ich habe Schmerzen, ich habe Angst, ich habe den ganzen Kopf voller Scheiße. Sobald mich wer berührt, fühle ich wieder ihn, dieses Schwein Bellamy und seine widerlichen Kumpane. Danke für das Beruhigungsmittel, das kann ich dringender gebrauchen als alles andere.

Mit meinem Mann möchte ich da nicht weiter drüber reden. Er denkt, ich bin selbst schuld daran. Und weißt Du was? Bis zu einem Grad hat er sogar Recht. Ich habe Scheiße gebaut und jemandem einen Streich gespielt, der völlig aus dem Ruder lief. Tja hinterher weiß man immer mehr und so erging es mir auch. Dass ich eine Strafe dafür verdient habe, streite ich gar nicht ab. Dass es so eine Strafe sein musste… ich weiß nicht…

Marcello hat mir erzählt, dass er mich heiraten wollte. Seine Familie ist mit der des Duc sehr nah verwandt. Die Mutter des Großherzogs war die Schwester von Marcellos Vater. Marcellos Vater ist also der Onkel des Duc, das heißt man Mann ist der Cousin unseres Großherzogs. Da der Sohn vom Duc meine Strafe befahl, wird auch der Großherzog gegen mich sein. Und der Vater von Marcello als Onkel des Ducs ebenso. Vermutlich wird Marcellos Vater nicht mehr erlauben, dass wir beide heiraten. Das Problem wären auch die Beißer, das ist die Gruppe der Schweine. Sie dienen Prince Ciel als Leibgarde, als Stab. Ich würde den Kerlen ständig über den Weg laufen und dann was? Mein Mann kann mich nicht vor ihnen beschützen, ich selbst konnte mich nicht einmal beschützen!

Zudem habe ich durch die Scheiße meine Familie verloren. Keine Ahnung wie mein Vater darüber denken wird. Aber wenn er die ganze Geschichte hört, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder hält er zu mir, da ich trotzdem sein Sohn bin. Oder er ist dermaßen enttäuscht, dass er mich aus der Familie schmeißt. Das wäre die Katastrophe schlechthin. Mein Vater genießt sehr hohes Ansehen bei der Krone, er ist einer der Admirale. Er könnte also seinen Ruf und den Ruf der Familie beschmutzt sehen und mich verstoßen. Gut, damit muss ich dann leben, ich kann meinen Scheiß nicht ungeschehen machen. Ich würde es, wenn ich könnte, dass kannst Du mir glauben.

Aber was mir noch mehr Sorgen bereitet ist, dass ich James mit in die Sache hineingezogen habe.
Wie soll der Kleine denn nun richtig reagieren?

Kehrt er nach Souvagne zurück, machen sie ihm vielleicht den Prozess vor dem Militärgericht, wegen seinem unehrenhaften Verhalten als Kapitän.
Kehrt er nicht nach Souvagne zurück, gilt das als Fahnenflucht und dann machen sie ihm garantiert den Prozess vor dem Militärgericht.

Was soll James tun?

Hier bei mir bleiben, damit sie ihn nicht aufknüpfen für unseren Streich?
Oder nach Hause zurückkehren, damit sie ihn nicht aufknüpfen für Fahnenflucht?

Ich habe Angst um meinen kleinen Bruder Azukita, er ist neben Marcello der Einzige der mir geblieben ist. Und er ist mein kleiner Bruder.

Kai wollte sich für mich erkundigen, ob ich in die Heimat zurückkehren darf. Logischer wäre es, sie würde sich für James erkundigen. Mein Bruder hat wirklich was zu verlieren, er hatte ein eigenes Schiff, er hatte eine Karriere und er hatte sein Auskommen. Er ist ein guter Kapitän und ein guter kleiner Bruder. Vermutlich ein zu guter Bruder, weil ich ihn zu jedem Scheiß anstiften konnte. Da ist es doch meine Pflicht, ihn aus dem Mist wieder herauszuholen, den ich ihm eingebrockt habe. Und falls eine Heimkehr und sein altes Leben nicht mehr in Betracht kommen, hoffe ich das Kai ihm eine Chance gibt. Ich wollte gerne mit ihr reden. Sie könnte einen guten Navigator in Vertretung gebrauchen und wenn sie zwischen James und mir entscheiden müsste, bekommt er den Posten und ich verziehe mich. Das ist das Mindeste, was ich an Wiedergutmachung für den Kleinen leisten kann. Vielleicht findet sie ja trotzdem einen Platz für mich, als Matrose, dass würde mir dann ausreichen. Und falls nicht, wie gesagt, dann nehme ich meinen Hut und lasse dem Kurzen den Vortritt.

Ein Spaziergang ist das Letzte was für mich in Betracht kommt. Wer weiß ob sich noch einer von denen hier herumtreibt. Sie sollten mich nicht nur fertig machen Azukita, sie sollten es beenden. Warum ich dermaßen hart bestraft wurde, obwohl der dämliche Fettsack nicht mal eine Schramme abbekommen hat, kann ich Dir nicht sagen. Es war ein Witz, ein Scherz. Ich habe den Tölpel belabert, dass er sich in den Weinkeller begeben soll. Weinkeller gibt es hier nicht, er hing also unter dem Palast über dem Meer und klammerte sich an einen Felsen wie diese Meeresechsen. Er hatte sich etwas den Arsch abgefroren, aber war sonst wohlauf. Welche Strafe verdient man für so einen blöden Scherz, der zwar wirklich mies war, aber mehr auch nicht? Welche? Mir fallen da einige ein, sogar das Tau zu schmecken, einmal die Daggen für die Dussligkeit grundlos einen anderen zu gefährden. Aber das, was der Prince mir antun ließ steht in keinem Verhältnis.

Die Götter und Davy allein wissen, was ihn geritten hat so ein Exempel an mir statuieren zu wollen.

Vermutlich ist er immer noch wütend gewesen auf meinen alten Kapitän, der ihm bei einer Tour die Stirn geboten hat. Und wer bekam es nun zwischen die Hörner? Silvano oder ich? Ich! Dieser kleine rachsüchtige Prince tat ja so, als hätte ich den Fettsack was antun wollen.

Aber gut, wie ich selbst zu meinem Mann sagte, es ist nur ein Scherz, wenn beide darüber lachen und das war nicht der Fall. Und ich streite auch nicht ab, dass ich bestraft gehört hätte. Vanos Strafe wären vermutlich die Daggen gewesen, aber Prince Ciel musste jedem beweisen, zu was er fähig ist. Ich weiß nicht, warum der Mann mich dermaßen hasst und verabscheut. Darum werde ich garantiert nicht nach Souvagne zurückkehren können. Und sollte ich das tun, werde ich ganz sicher auf dem Block landen. Drum bleibe ich hier, es bleibt mir ja nichts anderes übrig.

Wegen der Unterbringung, ich weiß nicht was ich Dir sagen soll. Einerseits möchte ich alleine sein und mich einigeln, kaum bin ich alleine habe ich Angst. Die Nähe von Sacha und James hat mir sehr geholfen. Also eine kleine Ecke für mich wäre schon schön, muss aber nicht sein. Ich möchte nicht von meinen Leuten getrennt sein. Was wird eigentlich aus Sacha? Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, aber er war zum Glück auch nicht an dem Scherz beteiligt. Er ist ein guter Kerl, verdammt gut. Er hat mir sofort geholfen, dass muss man ihm lassen, das Wort Maat hat für ihn noch Bedeutung.

Lass uns langsam zurückgehen und Danke für alles was Du für mich getan hast“,
sagte Jaques.

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