Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Ledvigiani - Volksbeschreibung

Das subtropische Großherzogtum Ledwick wurde vom Krieg am stärksten gebeutelt und durch Verrat von innen geschwächt. Der totgeglaubte Duca kehrte überraschend aus dem Krieg zurück. Er setzt alles daran, sein Land wieder aufzubauen. Doch er ist jung und unerfahren und steht nahezu allein.
Das subtropische Ledwick wurde vom Krieg am stärksten gebeutelt und durch Verrat von innen geschwächt. Der totgeglaubte Duca Tazio Ferdinando di Ledvicco kehrte überraschend aus dem Krieg zurück. Er setzt nun alles daran, sein Land wieder aufzubauen. Doch er ist jung und unerfahren und steht nahezu allein. Vor ihm liegt eine große Aufgabe.
Antworten
Benutzeravatar
Tazio Ferdinando di Ledvicco
Duca
Beiträge: 28
Registriert: Mi 7. Nov 2018, 19:47
Volk: Ledvigiani

Ledvigiani - Volksbeschreibung

#1

Beitrag von Tazio Ferdinando di Ledvicco » Mi 26. Sep 2018, 09:37

Ledvigiani
- Die Almanen von Ledwick -

Allgemeines

Ledwick ist eines der drei Großherzogtümer Almaniens. Es blickt auf eine jahrhundertalte innige Verbundenheit zur offenen See zurück. Ebenso weiß dieses von Mooren und Sümpfen geprägte Großherzogtum, diese Landschaften zu lieben, zu pflegen und zu bewirtschaften. Das nur dünn besiedelte Ledwick lebt vor allem vom Seehandel und Fischfang. Die Hauptstadt Monleone wurde mittels Stelzen auf einer Sandbank im Dhunischen Ozean errichtet und ist nur per Schiff erreichbar. Die Angewohnheit des ledwicker Adels, Masken und wallende Stoffgewandungen zu tragen ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Bewohner nennen ihre Heimat in ihrem Dialekt Ledvicco und wie überall in Almanien sind der Landesname und der Name der herrschenden Familie eins. Regiert wird das Großherzogtum von dem jungen Tazio Ferdinando di Ledvicco, der gerade vom Krieg heimgekehrt ist. Die Einwohner Ledwicks nennen sich selbst Ledvigiano (Pl. Ledvigiani). Wie alle Almanen betrachten sie die meisten Dinge sehr konservativ, doch sind sie wegen ihres florierenden Seehandels weltoffener als andere Almanen.

https://asamura.de/images/weltenbibliothek/voelker/ledvigiano1.png

Aussehen

Die Almanen von Ledwick sind ein Menschenvolk mit heller Haut. Alle Haar- und Augenfarben sind möglich, doch findet man braunes Haar und grüne Augen hier besonders häufig. Blässe gilt als vornehm, doch gerade bei Seeleuten ist die Haut häufig stark sonnengebräunt. Bei Männern derzeit beliebt ist die Kombination aus Oberlippenbart - oft mit gezwirbelten Spitzen - und dazu einem Kinnbart. Auch eine komplette Rasur ist üblich. Vollbärte sind hingegen selten, da sie als barbarisch und ungepflegt empfunden werden.

In Ledwick trägt man viel Stoff, den man auf unterschiedlichste Weise um den Körper wickelt oder wallen lässt. Großzügig bemessene Kleidung soll der unschicklichen Bräune entgegenwirken und den Wohlstand zur Schau stellen, denn Stoff ist teuer. Die Affinität zum wallenden Stoff rührt ursprünglich daher, dass es in der ledwicker Mode keinen Knopf gibt. Kleidung wird entweder mit Fibeln fixiert, gewickelt oder gegürtet und erfordert daher größere Stoffmengen. Der Adel trägt oft aufwändige und farbenfrohe Kleidung, während das Volk, welches sich bei der Arbeit gut bewegen können muss, kurze Tuniken trägt und dazu wahlweise enge Beinlinge oder Pluderhosen. Frauen, insbesondere des Adels, bevorzugen Kleider, die nur wenig Haut zeigen. Federn und Ketten runden bei beiden Geschlechtern das Gesamtbild ab. Ledvigiani tragen am liebsten mehrere Lagen farbig kontrastierender Stoffe übereinander. Um die Körpermitte halten ein Gürtel oder eine Schärpe die weiten Stoffe in Form oder man lässt den Stoff einfach wallen. Die unbequemen Korsetts, wie sie in Souvagne und Ehveros üblich sind, werden von den Ledwicker Almanen verschmäht.

Die beliebteste Kopfbedeckung ist die Chaperon, ein aus langem Tuch gewickelter Hut, der von Frauen und Männern getragen wird und an einen Turban mit heraushängenden Enden erinnert. Sie wird von allen Bevölkerungsschichten getragen. Auch andere Hutformen sind möglich, Ledwicker sind, was dies anbelangt, sehr kreativ und schmücken ihre Haupttracht gern aucht mit opulenten Federn. Dafür sind Perücken in Ledwick unüblich.

Beispiele (Klicken auf Spoiler zum Ansehen)

Mentalität

Wegen seiner exponierten Lage stand Ledwick seit jeher im Austausch mit anderen Völkern, im Guten, wie im Schlechten. Ledwicks Bewohner sind neugierig und handeln gern, haben dafür aber auch bereits teures Lehrgeld bezahlt. Überfälle durch die Norkara und Naridier stehen gleichermaßen an der Tagesordnung wie der Seehandel mit Ehveros und Tamjidistan. Ledwicker sind zäh, leidensfähig und vielleicht das Flexibelste der Almanenvölker. Andere bezeichnen sie als wankelmütig wie die See. Ledwicker sind durchaus bereit, sich von anderen Kulturen inspirieren zu lassen, wenn ihnen von diesen etwas gefällt. Sie tragen mit der Chaperon nicht von ungefähr eine Kopfbedeckung, die an einen Turban erinnert. Dennoch sind ihnen die Traditionen der eigenen Altvorderen wichtig, so wie ihre Ansicht, dass ein Land feudal regiert werden müsse und Regierungsgeschäfte in die Hände von Männern gehören. Sie halten nichts vom demokratischen Vielvölkerstaat Naridien. Was die Gesellschaftsordnung anbelangt, sind sie also genau so konservativ wie alle Almanen.

Im Notfall sind sie jedoch schneller als andere bereit, ihre Heimat zu verlassen und unterzutauchen, bis das Übel vorbei ist und dann zurückzukehren, so wie der Wels, der am Grunde des Gewässers besserer Zeiten harrt. Es ist nicht ungewöhnlich, in einem anderen Land plötzlich auf eine ledwicker Familie im Exil zu treffen. Manch angelandetes Norkaraschiff musste gedemütigt wieder umkehren, weil es nur ein leeres Dorf vorfand, in dem es nichts zu holen gab und auch die Herrscherfamilie ist bereits mehrfach untergetaucht, so dass das Land oft schon Jahre scheinbar herrenlos sich selbst überlassen lag. Geschadet hat dies Ledwick nicht. Es ist wie das Kommen und Gehen der Gezeiten. Die Flut zieht sich zurück und hinterlässt fruchtbaren Schlamm. Wenn der Boden zu verdorren beginnt, kehrt die Flut zurück. Ledvicco aber ist ewig.


Politik

Ledwick ist eine Handelsnation, deren Wirtschaft jedoch von dem mehr als 80 Jahre währenden Krieg gegen die Naridier nachhaltig geschwächt wurde. Da es wegen des sumpfigen Bodens kaum selbst Produkte erzeugen kann, ist es ein armes Großherzogtum geworden.

Ledwick wird feudal regiert, seine Ländereien also von adligen Lehnsherren verwaltet. Schutz und Schirm gegen Treue und Loyalität, so lautet der Schwur, der alle Stände miteinander verbindet, vom Höchsten zum Niedersten. Staatsoberhaupt ist der Großherzog, welchen man hier Duca nennt. Seine Ländereien sind in fünf große Lehen unterteilt, welche von den Marchesi verwaltet werden, nach ihm die mächtigsten Adligen. Deren Lehen sind wiederum in kleinere Lehen unterteilt, bis hinab zu den Rittertümern der Cavalieri. Man wird in seinen Stand hineingeboren und nur wenige steigen durch Hochzeit oder Nobilitierung in einen höheren Stand auf. Der Abstieg ist durch eine Heirat nach unten möglich oder durch Entadelung.

Adelstitel und asameische Entsprechung

Vom Höchsten zum Niedersten:

• Duca / Duchessa - Großherzog / Großherzogin
• Principe / Principessa - Prinz/Prinzessin
• Marchese / Marchesa - Marquis / Marquise
• Visconte / Viscontessa - (Burg-)Graf
• Cavaliere / Cavaliera - Ritter

Als Volk bezeichnet man alle, die nicht dem Adelsstand angehören. Während Adlige zum Tragen von Waffen berechtigt sind, dürfen Bürger dies nur bei besonderer Berechtigung, wie dies zum Beispiel beim Militär der Fall ist.


Wappen

Türkis und weiß sind die Landesfarben von Ledwick. Die Farben symbolisieren das Meer und das Licht, das sich auf den Wellen spiegelt. Ledwicks Wappen zeigt einen weißen heraldischen Seelöwen unter einer weißen Sonne auf türkisfarbenem Grund. Man nennt das Wappentier auch Leone di Marino. Sein Name findet sich auch in der Hauptstadt Monleone wieder. Der Begriff Seelöwe wurde für das Wappen wörtlich interpretiert: Das Tier besitzt einen Löwenkopf und Löwenpranken mit Schwimmhäuten, während sein Leib in einem Fischschwanz mündet. Der türkisfarbene Grund symbolisiert den Ozean, aus dem das Tier sich erhebt.

Wappen Ledwicks


Gesellschaft

Das Zentrum der Familie ist das männliche Familienoberhaupt. Dies ist der älteste Mann, bis er seine Rolle an einen anderen abtritt, sei es aus Altergründen oder da ein anderer ihm geeigneter erscheint. Die Frau ist dem Manne zu Gehorsam verpflichtet. Eine Frau kann sich ihren Ehemann nur selten selbst erwählen, in der Regel wird sie vom Vater oder Bruder verheiratet. Auch lernt sie nur selten einen Beruf. Weniger Wert sind Frauen nach dem Verständnis der Ledwicker deswegen nicht - vielmehr sollen sie behütet werden, um sich ganz dem Gebären von Nachkommen widmen zu können. Vielehe gehört zum Selbstverständnis der ledwicker Almanen dazu - wenn man sich mehrere Ehepartner finanziell leisten kann. So bleibt die Vielehe meist wohlhabenden Adeligen vorbehalten. Die erste Ehefrau des Mannes dient in der Regel der Sicherung der Nachkommen und der Festigung familiärer Bündnisse, während die darauffolgenden Ehepartner Liebesheiraten sind und auch Männer dafür erwählt werden können.


Kultur

Architektur

Ledwick ist ein Land, dessen Schicksal sehr eng mit dem Wasser verwoben ist. Die Hauptstadt Monleone liegt in Küstennähe umgeben vom Wasser des Dhunischen Ozeans, wo sie auf einer Sandbank mittels Stelzen errichtet wurde. Diese Stelzen bestehen aus massiven Baumstämmen und sind witterungsbeständig und stabil, so dass auch Steinhäuser darauf errichtet werden konnten. Die Stadt unterscheidet sich im Zentrum nur dahingehend von anderen Städten, dass sie statt grauer Straßen aus Stein in Türkis schimmernde Wasserstraßen besitzt. Entlang der Hauswände verlaufen Fußwege, einige aus Holz, in den Prunkvierteln sind sie jedoch sogar gepflastert. Ein breiter Meerarm trennt die Stadt vom Ufer, die sich wie eine Insel im kristallklaren Ozean erhebt. Diese Lage hat den Vorteil, dass die Stadt von Land aus nicht zu erobern ist und vor allem, dass sie über einen riesigen, allseitigen Handelshafen verfügt, der nur noch vom Hafen Obenzas übertroffen wird.

Im Außenring ankern die großen Schiffe, während Gondeln anstelle von Fuhrwerken durch die Kanäle gelenkt werden. Nahezu jede Familie besitzt mindestens ein kleines Boot zum Fischen oder um zum Festland zu fahren, die vornehmen Gondeln jedoch sind dem Wohlhabenden vorbehalten wie an Land die Kutschen. Darunter fallen beispielsweise Adlige und Händler. Aus Platzgründen dürfen innerhalb der Stadt nur Gondeln verkehren, da diese gestakt werden, keine Segelschiffe oder Ruderboote.

In dieser oder ähnlicher Manier sind die meisten Orte auch im sumpfigen Festlandbereich von Ledwick erbaut worden. Diese Stelzenhäuser besitzen in den unteren Etagen ihre Lager, während der Wohnraum oben ist, so dass die Bewohner bei den häufigen Überschwemmungen sicher sind. Es gibt aber in den höher gelegenen Gebieten im Landesinneren auch einige feste Ortschaften und massive Burgen.

Nahrung

Es verwundert nicht, dass in Ledwick Fisch und Meeresfrüchte die Hauptnahrungsmittel darstellen. Weitere einheimische Grundnahrungsmittel sind die Wurzeln von Schilf, welche wie Kartoffeln zubereitet werden, Heidelbeeren aus dem Moor, Pilze und Wildvogeleier. Eine beliebte Beilage sind große Algenblätter. Auch blaue Moorfrösche werden gern gejagt, eine Aufgabe, die meist den Kindern zufällt. Darüber hinaus besitzen fast alle Familien ein kleines Fischerboot oder züchten unter ihrem Haus in Reusen Muscheln und Krebse sowie Algen für den täglichen Bedarf. Es ist das Äquivalent zum Kräutergarten und dem Kaninchenstall im Hinterhof. Ackerbau ist in Ledwick kaum lohnenswert, so dass Getreideprodukte Luxusgüter sind, aber es gibt einige Wasserbüffelherden, die mit der Nässe gut zurechtkommen, so dass man Milch und Fleisch zur Verfügung hat. Die Ernährung in Ledwick ist nicht sehr vielseitig, aber dennoch ausgewogen und ausreichend.

Dschunken

Dschunken sind Segelschiffe, die einen breiten, kastenartigen Rumpf aufweisen, dessen Enden bananenförmig nach oben gebogen sind. Innerhalb des Kastens finden sich Kojen, Kajüten und Lagerräume. Aufgrund ihrer Form haben sie sehr geringen Tiefgang und können auch durch Flüsse und Sümpfe gesteuert werden. Einen Kiel besitzen sie nicht. Anstatt durch das Wasser zu schneiden, gleiten sie darüber hinweg. Sie sind schnell, wendig und je nach Bauweise auch voll hochseetauglich.

Dschunke

Welse

Der Wels, wie man den großen Waller hier nennt, ist in Ledwick heilig und darf nicht getötet werden. Alle Welse gehören dem Duca! Ihm allein gebührt die Ehre, von seinem Fleische zu essen oder eine Einladung dazu auszusprechen. Wenn der Duca gedenkt, jemanden zu Welsfleisch einzuladen, oder ihm gar einen lebenden Wels zu schenken, ist dies eine große Ehre. Der Wels steht, da er sehr alt werden kann, für Weisheit und wegen seiner Fähigkeit, auch im schlechtesten Wasser zu überleben, für Beständigkeit. Man sagt, so lange es in Ledwick Welse gäbe, so lange wird es dem Land gut gehen. Aufgrund dieser Legende werden die Welse in guten Zeiten gefüttert und nahezu jedes Dorf hat seinen eigenen Welstümpel. Angefütterte Welse werden zahm und können gestreichelt werden, sind aber für Kleinkinder und kleine Tiere gefährlich.

Wels (Großer Waller)

Rüstungen

Die Cavalieri (Ritter) und andere Krieger tragen im Kampf einen Helmtyp namens Schaller. Die Schaller zeichnet sich durch ihre Stromlinienform und eine breite Nackenkrempe aus. Es gibt die Schaller mit einfachem Visier, bei welchem Mund und Kinn zugunsten besserer Atmung freiliegen und mit Doppelvisir, wo auch diese Partie gut geschützt ist. Schaler für den einfachen Soldaten haben oft überhaupt kein klappbares Visier, sondern gleichen einem Eisenhut mit Sehschlitz. Da Eisen in Ledwick eine Mangelware ist, sind Eisenrüstungen dem Adel vorbehalten sowie einigen speziell ausgerüsteten Elitetruppen, wie der Leibgarde des Duca. Ansonsten tragen Ledvigiani im Kampf eine Lederrüstung.

Verschiedene Schaller
Schaller mit einfachem Visier
Schaller mit Doppelvisier
Helm des Duca

Haileder

Besonders zu erwähnen sind Produkte aus Haileder. Hochwertige Schuhe oder Taschen werden daraus ebenso gefertigt wie die Ummantelung von Schwertgriffen, die wegen der rauen Oberfläche rutschfest werden.


Geschichte

:punkt: Vorzeit

Wann genau die Geschichte der Almanen ihren Anfang nahm, ist nicht bekannt.

:punkt: 300 vor der Asche - erste Zeugnisse Almaniens

Die ältesten almanischen Burgen sind mehr als 500 Jahre alt. Es ist nicht bekannt, ob dies auch die Geburtsstunde der Bewohner des heutigen Almaniens ist, oder ob dies lediglich die ersten erhaltenen Zeugnisse darstellt. Man nimmt jedoch diese Zeit als den Anbeginn des Almanenvolkes an.

:punkt: Jahr 0 - Gründung von Naridien

Die Mischbevölkerung im Westen Almaniens etabliert sich als Staat, den sie Naridien nennen. Anfangs gab es ein friedliches Nebeneinander von Almanen und Naridiern, von denen viele almanische Wurzeln besaßen.

:punkt: Jahr 119 - Gründung des Kaisho-Abkommens

Sowohl Goblins als auch die naridischen Almanen behaupten, die Architektur ihrer Vorväter in den alten Ruinenstädten Evalons wiederzuerkennen und erheben Anspruch. Doch die vier Großherzöge der Almanen waren der Meinung, dass demjenigen, dem das Land gehört, der rechtmäßige Anspruch auf diese Ruinenstädte gebürt und unterstützen das Vorhaben der Goblins. Almanen und Goblins gründeten daher das Kaisho-Abkommen, welches gegenseitige Unterstützung und gemeinsamen Handel vertraglich festlegte.

:punkt: Jahr 121 - Krieg zwischen Naridien und Almanien beginnt

Die Naridier reagierten auf die Proklamation mit einer Seeblockade, die bewirkte, dass sich der Konflikt im Jahr 121 zu einem offenen Krieg zwischen Goblins und Naridiern entwickelte. Auch die vier Großherzogtümer traten als Bündnispartner der Goblins dem Krieg bei.

:punkt: Jahr 202 - Kampf gegen das Chaos und Niederlage vor Dunkelbruch

Obgleich ihre Ressourcen bereits im Krieg gegen die Naridier gebunden waren, traten die Goblins auch dem Krieg gegen das Chaos bei. Unter der Führung des Großherzogs Roderich von der Hohen Mark wurden Goblins und Almanen in einen Krieg geführt, der in einer Niederlage endete. Lediglich Souvagne hielt sich aus dem Krieg heraus. Infolge der Verwüstung der Hohen Mark und dem Verschwinden ihres Staatsoberhauptes Roderich im Krieg fällt dieses Großherzogtum unter die Herrschaft von Souvagne und wird Teil von diesem. Auch Ledwicks Großherzog, der Duca Ernesto Sirio di Ledvicco, verschwand während des Krieges und das Land wurde provisorisch von den fünf Marchesi regiert. Im Gegensatz zu Roderich hinterließ er einen Sohn, der allerdings in rakshanische Kriegsgefangenschaft geriet.

Eine verheerende Überschwemmung legte große Teile der Wirtschaft auf dem Festlandsbereich von Ledwick lahm. Die wenigen Handelswege wurden überschwemmt und es gab eine Choleraepedemie. Die zurückgebliebene Familie des Duca verließ fluchtartig das Land, so dass Ledwick fast ein Jahr lang mit unklaren Machtverhältnissen hinterlassen wurde. Je länger das Fortwähren des Duca weilte, umso weniger glaubte man an seine Wiederkehr. Die Marchesi machten es sich bequem.

:punkt: Jahr 203 - Heimkehr des Thronerben

Im Jahre 203 kehrte der rechtmäßige Thronerbe, der Sohn des gefallenen Duca, Tazio Ferdinando di Ledvicco, aus der Kriegsgefangenschaft heim, um die Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Er musste jedoch feststellen, dass seine Familie noch immer im Exil weilte und er sich der Aufgabe völlig allein stellen musste. Hinzu kam, dass von den fünf Marchesi vier ihr Land im Stich ließen, so dass zusammen mit der großherzoglichen Familie fast der gesamte Hochadel auf einmal wegbrach. Dies ist der gegenwärtige Zustand, mit dem sich die Ledwicker ebenso wie ihr Duca Tazio di Ledvicco nun auseinandersetzen müssen.

Antworten

Zurück zu „Ledwick“