Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt. Die √ľberlebenden V√∂lker beginnen zu ahnen, dass der Schl√ľssel zur Herrschaft √ľber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W√§hrend die Almanen auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb√ľnde der Schatten sehen in der Magie die m√§chtigste Waffe und f√ľr die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Ledvigiani - Volksbeschreibung

Ledwick wurde vom Krieg am st√§rksten gebeutelt. Gebrochene D√§mme haben das im Tal liegende Gro√üherzogtum √ľberschwemmt. Der Gro√üherzog ist im Krieg verschollen und Ledwick wird nun provisorisch von den f√ľnf Counts regiert.
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Tazio Ferdinando di Ledvicco
Duca
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Volk: Ledvigiani

Ledvigiani - Volksbeschreibung

#1

Beitrag von Tazio Ferdinando di Ledvicco » Mi 26. Sep 2018, 09:37

Hinweis
Dies ist die aktuelle Volksbeschreibung der ledwicker Almanen. Sie unterscheidet sich von der Beschreibung der Almanen in der Weltenbibliothek; diese muss noch aktualisiert werden. Die aktuelle Beschreibung sieht beispielsweise Venezianer als (frei interpretiertes) Referenzvolk vor mit Kleidung aus dem deutschen fr√ľhmittelalter, gemixt mit venezianischen Masken. Des weiteren wird diese Beschreibung hier noch gek√ľrzt, da bestimmte vertiefenswerte Dinge, wie die Masken, einen eigenen Artikel erhalten werden und sich nichts doppeln soll.

Alle Grafiken entstammen den Wikipedia Commons, mit Ausnahme des Wappens, welches ich selbst erstellt habe und dessen Bestandteile ebenso aus gemeinfreien Quellen stammen.
Ledvigiani
- Die Almanen von Ledwick -

Allgemeines

Ledwick ist eines der drei Gro√üherzogt√ľmer Almaniens. Es blickt auf eine jahrhundertalte innige Verbundenheit zur offenen See zur√ľck. Ebenso wei√ü dieses von Mooren und S√ľmpfen gepr√§gte Gro√üherzogtum, diese Landschaften zu lieben, zu pflegen und zu bewirtschaften. Das nur d√ľnn besiedelte Ledwick lebt vor allem vom Seehandel und Fischfang. Die Hauptstadt Monleone wurde mittels Stelzen auf einer Sandbank im Dhunischen Ozean errichtet und ist nur per Schiff erreichbar. Die Angewohnheit des ledwicker Adels, Masken und wallende Stoffgewandungen zu tragen ist √ľber die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Bewohner nennen ihre Heimat in ihrem Dialekt Ledvicco und wie √ľberall in Almanien sind der Landesname und der Name der herrschenden Familie eins. Regiert wird das Gro√üherzogtum von dem jungen Tazio Ferdinando di Ledvicco, der gerade vom Krieg heimgekehrt ist. Die Einwohner Ledwicks nennen sich selbst Ledvigiano (Pl. Ledvigiani). Wie alle Almanen betrachten sie die meisten Dinge sehr konservativ, doch sind sie wegen ihres florierenden Seehandels weltoffener als andere Almanen.

Aussehen

Die Almanen von Ledwick sind ein Menschenvolk mit heller Haut. Alle Haar- und Augenfarben sind m√∂glich, doch findet man braunes Haar und gr√ľne Augen hier besonders h√§ufig. Bl√§sse gilt als vornehm, doch gerade bei Seeleuten ist die Haut h√§ufig stark sonnengebr√§unt. Bei M√§nnern derzeit beliebt ist die Kombination aus Oberlippenbart - oft mit gezwirbelten Spitzen - und dazu einem Kinnbart. Auch eine komplette Rasur ist √ľblich. Vollb√§rte sind hingegen selten, da sie als barbarisch und ungepflegt empfunden werden.

In Ledwick tr√§gt man viel Stoff, den man auf unterschiedlichste Weise um den K√∂rper wickelt oder wallen l√§sst. Gro√üz√ľgig bemessene Kleidung soll der unschicklichen Br√§une entgegenwirken und den Wohlstand zur Schau stellen, denn Stoff ist teuer. Die Affinit√§t zum wallenden Stoff r√ľhrt urspr√ľnglich daher, dass es in der ledwicker Mode keinen Knopf gibt. Kleidung wird entweder mit Fibeln fixiert, gewickelt oder geg√ľrtet und erfordert daher gr√∂√üere Stoffmengen. Der Adel tr√§gt oft aufw√§ndige und farbenfrohe Kleidung, w√§hrend das Volk, welches sich bei der Arbeit gut bewegen k√∂nnen muss, kurze Tuniken tr√§gt und dazu wahlweise enge Beinlinge oder Pluderhosen. Frauen, insbesondere des Adels, bevorzugen Kleider, die nur wenig Haut zeigen. Federn und Ketten runden bei beiden Geschlechtern das Gesamtbild ab. Ledvigiani tragen am liebsten mehrere Lagen farbig kontrastierender Stoffe √ľbereinander. Um die K√∂rpermitte halten ein G√ľrtel oder eine Sch√§rpe die weiten Stoffe in Form oder man l√§sst den Stoff einfach wallen. Die unbequemen Korsetts, wie sie in Souvagne und Ehveros √ľblich sind, werden von den Ledwicker Almanen verschm√§ht.

Die beliebteste Kopfbedeckung ist die Chaperon, ein aus langem Tuch gewickelter Hut, der von Frauen und M√§nnern getragen wird und an einen Turban mit heraush√§ngenden Enden erinnert. Sie wird von allen Bev√∂lkerungsschichten getragen. Auch andere Hutformen sind m√∂glich, Ledwicker sind, was dies anbelangt, sehr kreativ und schm√ľcken ihre Haupttracht gern aucht mit opulenten Federn. Daf√ľr sind Per√ľcken in Ledwick un√ľblich.

Beispiele (Klicken auf Spoiler zum Ansehen)
Mentalität

Wegen seiner exponierten Lage stand Ledwick seit jeher im Austausch mit anderen V√∂lkern, im Guten, wie im Schlechten. Ledwicks Bewohner sind neugierig und handeln gern, haben daf√ľr aber auch bereits teures Lehrgeld bezahlt. √úberf√§lle durch die Norkara und Naridier stehen gleicherma√üen an der Tagesordnung wie der Seehandel mit Ehveros und Tamjidistan. Ledwicker sind z√§h, leidensf√§hig und vielleicht das Flexibelste der Almanenv√∂lker. Andere bezeichnen sie als wankelm√ľtig wie die See. Ledwicker sind durchaus bereit, sich von anderen Kulturen inspirieren zu lassen, wenn ihnen von diesen etwas gef√§llt. Sie tragen mit der Chaperon nicht von ungef√§hr eine Kopfbedeckung, die an einen Turban erinnert. Dennoch sind ihnen die Traditionen der eigenen Altvorderen wichtig, so wie ihre Ansicht, dass ein Land feudal regiert werden m√ľsse und Regierungsgesch√§fte in die H√§nde von M√§nnern geh√∂ren. Sie halten nichts vom demokratischen Vielv√∂lkerstaat Naridien. Was die Gesellschaftsordnung anbelangt, sind sie also genau so konservativ wie alle Almanen.

Im Notfall sind sie jedoch schneller als andere bereit, ihre Heimat zu verlassen und unterzutauchen, bis das √úbel vorbei ist und dann zur√ľckzukehren, so wie der Wels, der am Grunde des Gew√§ssers besserer Zeiten harrt. Es ist nicht ungew√∂hnlich, in einem anderen Land pl√∂tzlich auf eine ledwicker Familie im Exil zu treffen. Manch angelandetes Norkaraschiff musste gedem√ľtigt wieder umkehren, weil es nur ein leeres Dorf vorfand, in dem es nichts zu holen gab und auch die Herrscherfamilie ist bereits mehrfach untergetaucht, so dass das Land oft schon Jahre scheinbar herrenlos sich selbst √ľberlassen lag. Geschadet hat dies Ledwick nicht. Es ist wie das Kommen und Gehen der Gezeiten. Die Flut zieht sich zur√ľck und hinterl√§sst fruchtbaren Schlamm. Wenn der Boden zu verdorren beginnt, kehrt die Flut zur√ľck. Ledvicco aber ist ewig.

Politik

Ledwick ist eine Handelsnation, deren Wirtschaft jedoch von dem mehr als 80 Jahre währenden Krieg gegen die Naridier nachhaltig geschwächt wurde. Da es wegen des sumpfigen Bodens kaum selbst Produkte erzeugen kann, ist es ein armes Großherzogtum geworden.

Ledwick wird feudal regiert, seine L√§ndereien also von adligen Lehnsherren verwaltet. Schutz und Schirm gegen Treue und Loyalit√§t, so lautet der Schwur, der alle St√§nde miteinander verbindet, vom H√∂chsten zum Niedersten. Staatsoberhaupt ist der Gro√üherzog, welchen man hier Duca nennt. Seine L√§ndereien sind in f√ľnf gro√üe Lehen unterteilt, welche von den Marchesi verwaltet werden, nach ihm die m√§chtigsten Adligen. Deren Lehen sind wiederum in kleinere Lehen unterteilt, bis hinab zu den Rittert√ľmern der Cavalieri. Man wird in seinen Stand hineingeboren und nur wenige steigen durch Hochzeit oder Nobilitierung in einen h√∂heren Stand auf. Der Abstieg ist durch eine Heirat nach unten m√∂glich oder durch Entadelung.

Adelstitel und asameische Entsprechung

Vom Höchsten zum Niedersten:

‚ÄĘ Duca / Duchessa - Gro√üherzog / Gro√üherzogin
‚ÄĘ Principe / Principessa - Prinz/Prinzessin
‚ÄĘ Marchese / Marchesa - Marquis / Marquise
‚ÄĘ Visconte / Viscontessa - (Burg-)Graf
‚ÄĘ Cavaliere / Cavaliera - Ritter

Als Volk bezeichnet man alle, die nicht dem Adelsstand angeh√∂ren. W√§hrend Adlige zum Tragen von Waffen berechtigt sind, d√ľrfen B√ľrger dies nur bei besonderer Berechtigung, wie dies zum Beispiel beim Milit√§r der Fall ist.

Wappen

T√ľrkis und wei√ü sind die Landesfarben von Ledwick. Die Farben symbolisieren das Meer und das Licht, das sich auf den Wellen spiegelt. Ledwicks Wappen zeigt einen wei√üen heraldischen Seel√∂wen unter einer wei√üen Sonne auf t√ľrkisfarbenem Grund. Man nennt das Wappentier auch Leone di Marino. Sein Name findet sich auch in der Hauptstadt Monleone wieder. Der Begriff Seel√∂we wurde f√ľr das Wappen w√∂rtlich interpretiert: Das Tier besitzt einen L√∂wenkopf und L√∂wenpranken mit Schwimmh√§uten, w√§hrend sein Leib in einem Fischschwanz m√ľndet. Der t√ľrkisfarbene Grund symbolisiert den Ozean, aus dem das Tier sich erhebt.

Wappen Ledwicks

Gesellschaft

Das Zentrum der Familie ist das m√§nnliche Familienoberhaupt. Dies ist der √§lteste Mann, bis er seine Rolle an einen anderen abtritt, sei es aus Altergr√ľnden oder da ein anderer ihm geeigneter erscheint. Die Frau ist dem Manne zu Gehorsam verpflichtet. Eine Frau kann sich ihren Ehemann nur selten selbst erw√§hlen, in der Regel wird sie vom Vater oder Bruder verheiratet. Auch lernt sie nur selten einen Beruf. Weniger Wert sind Frauen nach dem Verst√§ndnis der Ledwicker deswegen nicht - vielmehr sollen sie beh√ľtet werden, um sich ganz dem Geb√§ren von Nachkommen widmen zu k√∂nnen. Vielehe geh√∂rt zum Selbstverst√§ndnis der ledwicker Almanen dazu - wenn man sich mehrere Ehepartner finanziell leisten kann. So bleibt die Vielehe meist wohlhabenden Adeligen vorbehalten. Die erste Ehefrau des Mannes dient in der Regel der Sicherung der Nachkommen und der Festigung famili√§rer B√ľndnisse, w√§hrend die darauffolgenden Ehepartner Liebesheiratenden sind und auch M√§nner sein k√∂nnen.

Kultur

Architektur

Ledwick ist ein Land, dessen Schicksal sehr eng mit dem Wasser verwoben ist. Die Hauptstadt Monleone liegt in K√ľstenn√§he umgeben vom Wasser des Dhunischen Ozeans, wo sie auf einer Sandbank mittels Stelzen errichtet wurde. Diese Stelzen bestehen aus massiven Baumst√§mmen und sind witterungsbest√§ndig und stabil, so dass auch Steinh√§user darauf errichtet werden konnten. Die Stadt unterscheidet sich im Zentrum nur dahingehend von anderen St√§dten, dass sie statt grauer Stra√üen aus Stein in T√ľrkis schimmernde Wasserstra√üen besitzt. Entlang der Hausw√§nde verlaufen Fu√üwege, einige aus Holz, in den Prunkvierteln sind sie jedoch sogar gepflastert. Ein breiter Meerarm trennt die Stadt vom Ufer, die sich wie eine Insel im kristallklaren Ozean erhebt. Diese Lage hat den Vorteil, dass die Stadt von Land aus nicht zu erobern ist und vor allem, dass sie √ľber einen riesigen, allseitigen Handelshafen verf√ľgt, der nur noch vom Hafen Obenzas √ľbertroffen wird.

Im Au√üenring ankern die gro√üen Schiffe, w√§hrend Gondeln anstelle von Fuhrwerken durch die Kan√§le gelenkt werden. Nahezu jede Familie besitzt mindestens ein kleines Boot zum Fischen oder um zum Festland zu fahren, die vornehmen Gondeln jedoch sind dem Wohlhabenden vorbehalten wie an Land die Kutschen. Darunter fallen beispielsweise Adlige und H√§ndler. Aus Platzgr√ľnden d√ľrfen innerhalb der Stadt nur Gondeln verkehren, da diese gestakt werden, keine Segelschiffe oder Ruderboote.

In dieser oder ähnlicher Manier sind die meisten Orte auch im sumpfigen Festlandbereich von Ledwick erbaut worden. Diese Stelzenhäuser besitzen in den unteren Etagen ihre Lager, während der Wohnraum oben ist, so dass die Bewohner bei den häufigen Überschwemmungen sicher sind. Es gibt aber in den höher gelegenen Gebieten im Landesinneren auch einige feste Ortschaften und massive Burgen.

Nahrung

Es verwundert nicht, dass in Ledwick Fisch und Meeresfr√ľchte die Hauptnahrungsmittel darstellen. Weitere einheimische Grundnahrungsmittel sind die Wurzeln von Schilf, welche wie Kartoffeln zubereitet werden, Heidelbeeren aus dem Moor, Pilze und Wildvogeleier. Eine beliebte Beilage sind gro√üe Algenbl√§tter. Auch blaue Moorfr√∂sche werden gern gejagt, eine Aufgabe, die meist den Kindern zuf√§llt. Dar√ľber hinaus besitzen fast alle Familien ein kleines Fischerboot oder z√ľchten unter ihrem Haus in Reusen Muscheln und Krebse sowie Algen f√ľr den t√§glichen Bedarf. Es ist das √Ąquivalent zum Kr√§utergarten und dem Kaninchenstall im Hinterhof. Ackerbau ist in Ledwick kaum lohnenswert, so dass Getreideprodukte Luxusg√ľter sind, aber es gibt einige Wasserb√ľffelherden, die mit der N√§sse gut zurechtkommen, so dass man Milch und Fleisch zur Verf√ľgung hat. Die Ern√§hrung in Ledwick ist nicht sehr vielseitig, aber dennoch ausgewogen und ausreichend.

Dschunken

Dschunken sind Segelschiffe, die einen breiten, kastenartigen Rumpf aufweisen, dessen Enden bananenf√∂rmig nach oben gebogen sind. Innerhalb des Kastens finden sich Kojen, Kaj√ľten und Lagerr√§ume. Aufgrund ihrer Form haben sie sehr geringen Tiefgang und k√∂nnen auch durch Fl√ľsse und S√ľmpfe gesteuert werden. Einen Kiel besitzen sie nicht. Anstatt durch das Wasser zu schneiden, gleiten sie dar√ľber hinweg. Sie sind schnell, wendig und je nach Bauweise auch voll hochseetauglich.

Dschunke

Welse

Der Wels, wie man den gro√üen Waller hier nennt, ist in Ledwick heilig und darf nicht get√∂tet werden. Alle Welse geh√∂ren dem Duca! Ihm allein geb√ľhrt die Ehre, von seinem Fleische zu essen oder eine Einladung dazu auszusprechen. Wenn der Duca gedenkt, jemanden zu Welsfleisch einzuladen, oder ihm gar einen lebenden Wels zu schenken, ist dies eine gro√üe Ehre. Der Wels steht, da er sehr alt werden kann, f√ľr Weisheit und wegen seiner F√§higkeit, auch im schlechtesten Wasser zu √ľberleben, f√ľr Best√§ndigkeit. Man sagt, so lange es in Ledwick Welse g√§be, so lange wird es dem Land gut gehen. Aufgrund dieser Legende werden die Welse in guten Zeiten gef√ľttert und nahezu jedes Dorf hat seinen eigenen Welst√ľmpel. Angef√ľtterte Welse werden zahm und k√∂nnen gestreichelt werden, sind aber f√ľr Kleinkinder und kleine Tiere gef√§hrlich.

Wels (Großer Waller)

R√ľstungen

Die Cavalieri (Ritter) und andere Krieger tragen im Kampf einen Helmtyp namens Schaller. Die Schaller zeichnet sich durch ihre Stromlinienform und eine breite Nackenkrempe aus. Es gibt die Schaller mit einfachem Visier, bei welchem Mund und Kinn zugunsten besserer Atmung freiliegen und mit Doppelvisir, wo auch diese Partie gut gesch√ľtzt ist. Schaler f√ľr den einfachen Soldaten haben oft √ľberhaupt kein klappbares Visier, sondern gleichen einem Eisenhut mit Sehschlitz. Da Eisen in Ledwick eine Mangelware ist, sind Eisenr√ľstungen dem Adel vorbehalten sowie einigen speziell ausger√ľsteten Elitetruppen, wie der Leibgarde des Duca. Ansonsten tragen Ledvigiani im Kampf eine Lederr√ľstung.

Schaller mit einfachem Visier
Schaller mit Doppelvisier
Einfache Schaller mit separatem Halsschutz
Verschiedene Schaller
Helm des Duca

Haileder

Besonders zu erwähnen sind Produkte aus Haileder. Hochwertige Schuhe oder Taschen werden daraus ebenso gefertigt wie die Ummantelung von Schwertgriffen, die wegen der rauen Oberfläche rutschfest werden.

Geschichte

:punkt: Vorzeit

Wann genau die Geschichte der Almanen ihren Anfang nahm, ist nicht bekannt.

:punkt: 300 vor der Asche - erste Zeugnisse Almaniens

Die ältesten almanischen Burgen sind mehr als 500 Jahre alt. Es ist nicht bekannt, ob dies auch die Geburtsstunde der Bewohner des heutigen Almaniens ist, oder ob dies lediglich die ersten erhaltenen Zeugnisse darstellt. Man nimmt jedoch diese Zeit als den Anbeginn des Almanenvolkes an.

:punkt: Jahr 0 - Gr√ľndung von Naridien

Die Mischbevölkerung im Westen Almaniens etabliert sich als Staat, den sie Naridien nennen. Anfangs gab es ein friedliches Nebeneinander von Almanen und Naridiern, von denen viele almanische Wurzeln besaßen.

:punkt: Jahr 119 - Gr√ľndung des Kaisho-Abkommens

Sowohl Goblins als auch die naridischen Almanen behaupten, die Architektur ihrer Vorv√§ter in den alten Ruinenst√§dten Evalons wiederzuerkennen und erheben Anspruch. Doch die vier Gro√üherz√∂ge der Almanen waren der Meinung, dass demjenigen, dem das Land geh√∂rt, der rechtm√§√üige Anspruch auf diese Ruinenst√§dte geb√ľrt und unterst√ľtzen das Vorhaben der Goblins. Almanen und Goblins gr√ľndeten daher das Kaisho-Abkommen, welches gegenseitige Unterst√ľtzung und gemeinsamen Handel vertraglich festlegte.

:punkt: Jahr 121 - Krieg zwischen Naridien und Almanien beginnt

Die Naridier reagierten auf die Proklamation mit einer Seeblockade, die bewirkte, dass sich der Konflikt im Jahr 121 zu einem offenen Krieg zwischen Goblins und Naridiern entwickelte. Auch die vier Gro√üherzogt√ľmer traten als B√ľndnispartner der Goblins dem Krieg bei.

:punkt: Jahr 202 - Kampf gegen das Chaos und Niederlage vor Dunkelbruch

Obgleich ihre Ressourcen bereits im Krieg gegen die Naridier gebunden waren, traten die Goblins auch dem Krieg gegen das Chaos bei. Unter der F√ľhrung des Gro√üherzogs Roderich von der Hohen Mark wurden Goblins und Almanen in einen Krieg gef√ľhrt, der in einer Niederlage endete. Lediglich Souvagne hielt sich aus dem Krieg heraus. Infolge der Verw√ľstung der Hohen Mark und dem Verschwinden ihres Staatsoberhauptes Roderich im Krieg f√§llt dieses Gro√üherzogtum unter die Herrschaft von Souvagne und wird Teil von diesem. Auch Ledwicks Gro√üherzog, der Duca Ernesto Sirio di Ledvicco, verschwand w√§hrend des Krieges und das Land wurde provisorisch von den f√ľnf Marchesi regiert. Im Gegensatz zu Roderich hinterlie√ü er einen Sohn, der allerdings in rakshanische Kriegsgefangenschaft geriet.

Eine verheerende √úberschwemmung legte gro√üe Teile der Wirtschaft auf dem Festlandsbereich von Ledwick lahm. Die wenigen Handelswege wurden √ľberschwemmt und es gab eine Choleraepedemie. Die zur√ľckgebliebene Familie des Duca verlie√ü fluchtartig das Land, so dass Ledwick fast ein Jahr lang mit unklaren Machtverh√§ltnissen hinterlassen wurde. Je l√§nger das Fortw√§hren des Duca weilte, umso weniger glaubte man an seine Wiederkehr. Die Marchesi machten es sich bequem.

:punkt: Jahr 203 - Heimkehr des Thronerben

Im Jahre 203 kehrte der rechtm√§√üige Thronerbe, der Sohn des gefallenen Duca, Tazio Ferdinando di Ledvicco, aus der Kriegsgefangenschaft heim, um die Regierungsgesch√§fte zu √ľbernehmen. Er musste jedoch feststellen, dass seine Familie noch immer im Exil weilte und er sich der Aufgabe v√∂llig allein stellen musste. Hinzu kam, dass von den f√ľnf Marchesi vier ihr Land im Stich lie√üen, so dass zusammen mit der gro√üherzoglichen Familie fast der gesamte Hochadel auf einmal wegbrach. Dies ist der gegenw√§rtige Zustand, mit dem sich die Ledwicker ebenso wie ihr Duca Tazio di Ledvicco nun auseinandersetzen m√ľssen.

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