Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Schattenschimmer

Die Blutsauger unter dem Urvampir Milothir erheben sich. Ihr Ziel: Leben und Jagen, ohne sich vor ihrer eigenen Beute verstecken zu müssen. Als das Zwergenreich Niewar leergefegt wurde, fanden die Vampire darin eine Heimat in ewiger Dunkelheit, geschützt vor der Geißel des Lichts.
Die Blutsauger unter dem Urvampir Milothir erheben sich. Ihr Ziel: Leben und Jagen, ohne sich vor ihrer eigenen Beute verstecken zu müssen. Als das Zwergenreich Niewar leergefegt wurde, fanden die Vampire darin eine Heimat in ewiger Dunkelheit, geschützt vor der Geißel des Lichts.
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Milothir Auloren Daelwon

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Re: Schattenschimmer

#31

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Fr 27. Jul 2018, 08:58

Milothir
 
gab seine Monstergestalt auf und etwas knallte auf seinen Kopf. Das Schmuckstück von Zeph. Blitzschnell hob er es auf. Sein Mann war also unterwegs zur Nachtburg. Er wünschte Zeph und Gionatan viel Glück. Die Reise war gefährlich, aber Zeph und Gionatan genauso. Auf Kasimirs Vorschlag brüllte ein Zwerg wieder direkt los. Das war der Prahlhans, der direkt nach Erklärungen geschrien hatte. Ein anderer Zwerg war schlauer. Bestimmt war er ein Mischling. Ein Zwerg-Goblin oder ein Goblin-Zwerg. Er dachte nach, was Milothir verwunderte. Aber der Mann zitterte und hatte Angst. Jeder mit Grips hatte in der Unterzahl Angst vor eine Armee. Und viele hatten schon von einem Vampir Angst.  Kasimir schaute ihn an und wartete.
 
„Wie mein Kamerad sagt, die Stadt war leer. Den Grund kennen wir nicht. Wieso wisst ihr nicht, warum die Stadt leer steht? Das ist doch angeblich eure. Sowas merkt ein Besitzer doch. Deine Behauptung klingt nicht glaubhaft Zwerg. Und wenn das eure Stadt war, dann habt ihr euch schlecht darum gekümmert. Leerstehende Häuser, Gebäude und Städte werden irgendwann von andere bewohnt. Und diese Stadt haben wir besiedelt. Da ihr nicht beweisen könnt, dass das eure Stadt ist, wäre dass Gold ein grosszügiges Geschenk von mir. Alles ist ein Geschenk von mir.
Wir lassen euch leben, wir geben euch Gold und was bekommen wir dafür? Ihr 30 Zwerge verschont meine Armee?
Wie können wir euch vertrauen? Ihr könnt heimlich mit eine eigene Armee zurück kommen und uns töten. Ihr seid schon einmal heimlich hier reingelatscht. Zwerge haben einen schlechten Ruf. Dass wisst ihr selber. Jeder sagt, dass ihr stur und verlogen seid. Dass euer Worte nichts gelten nur unter Zwerge. Ich bin bereit euch gehen zu lassen und euch sogar das Gold zu geben. Ich brauche das Gold nicht. Aber ich verlange einen Beweis dass ihr ehrlich seid.
Der Handel läuft so oder garnicht.
Ihr sagt uns vorher, wie ihr hier heimlich reingekommen seid. Das muss unterirdisch gewesen sein. Keiner kam durch das Haupttor. Nach der Info könnt ihr das Gold für die Stadt haben. Nehmt es als Kaufpreis. Ob die Stadt euch nun gehörte oder nicht. Ihr nehmt das Gold und verschwindet. Aber ihr verlasst meine Stadt bei Nacht und durch das Haupttor. Ihr werdet nicht unterirdisch in Löcher verschwinden, sondern bei Nacht zum Haupttor für jeden Vampir sichtbar im Gänsemarsch rausmarschieren. Ihr lebt und ihr habt viel Gold in den Taschen, wofür ihr nicht arbeiten musstet. Das sind meine Bedingungen. Nehmt ihr die an?“
 
Milothir glaubte den Zwergen kein Wort. Er würde sie gehen lassen. Seine Bedingungen waren bekannt. Weit würden die Zwerge bei Nacht nicht kommen. Vor dem Tor von Schattenschimmer lag das Land der Rakshaner und die mochten keine Zwerge. Der Weg bis zu den nächsten Zwergenpforten war weit durch Wüstensand. Vor allem mit viel Gold in den Taschen. Weit würden die Zwerge nicht kommen. Die Vampire würden sie schnell einholen und die Neuen konnten sich beweisen. Er hatte nicht mal gelogen. Die Zwerge erwischte es woanders. Und wenn die Kuduppelleichen gefunden wurden im Wüstensand, waren die Rakshaner schuld. Entweder kamen Zwerge nach zur Rache und sie hatten ihre Chance. Oder die Zwerge fanden die Leichen und hatten erneut Krieg mit den Rakshanern. Was wieder eine Chance für die Vampire war.
Milothir gab Zara und Archibald ein Zeichen.  Sie sollten zu ihm kommen. Die Neuen sollten ihre Tödlichkeit beweisen.
 
 
 
 

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Re: Schattenschimmer

#32

Beitrag von Kasimir » Fr 27. Jul 2018, 11:45

"Wenn sie die Stadt durch das Haupttor verlassen, müssen sie über eine sehr lange Strecke durch rakshanisches Gebiet."

Kasimir runzelte besorgt die Stirn.

"Öde Wüstenei, Steppen und Dornstrauchsavannen. Das wäre ihr sicherer Tod. Denkbar wäre ein Geleitschutz, wenn es denn dieser Weg sein muss, oder eine Eskorte durch die Unterwelt, welche eine gute Möglichkeit wäre, um die unterirdischen Gänge mit fachkundiger Führung zu erkunden."
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packt ein, sobald ein Regen fällt, läßt euch im Sturm allein." - William Shakespeare

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Re: Schattenschimmer

#33

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Fr 27. Jul 2018, 12:49

Der Kriegsmeister
Ein Vorschlag der ihren sicheren Tod bedeutete, das war es was der Anführer forderte. Es schien als wäre es gleich wie sie sterben würden, ob sie nun im Kampf fielen oder in der Wüste verdursten würden. Der Baumeister sowie alle Soldaten wussten wie die Antwort des Kriegsmeisters lauten würde. "Wir werden euch sicher nicht den Zugang zu unserem Reich verraten, um dann hier hinaus zu marschieren um mit dieser Schmach leben zu müssen!" polterte es aus dem Kriegsmeister heraus.

"Das wäre ja noch schöner!!!" der Baumeister jedoch sah keine andere Möglichkeit, doch diese wäre der sichere Tod für alle hier. "Wir geben euch unser Wort das wir nicht zurück kehren, unser König schützt sein Volk, er will keine neuen Krieg, wir kehren zurück und werden, ihm ausrichten das diese Stadt leer war, sie ist zu weit um sie erneut zu besiedeln". Es war wichtig jeden Versuch zu unternehmen damit sie wieder lebend nach Hause kamen, doch die Zwerge konnten nicht durch Rhakshanisches Gebiet laufen.

Ebenso wenig konnten sie den Vampiren den Zugang zeigen damit würden sie, das Schicksal des Zwergenvolkes besiegeln und das konnten sie nicht tun.

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Re: Schattenschimmer

#34

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Fr 27. Jul 2018, 14:15

Milothir

fand Kasimir entzückend. Lichtalben waren immer besorgt. Nur um die falschen Leute.

"Sie können das Angebot ablehnen und sofort sterben. Oder sie nehmen mein Angebot an. Dann haben sie eine kleine Chance lebend nach Hause zu kommen. Sie sollen bei Nacht gehen. Da sitzen die guten Rakshaner an ihren Lagerfeuern. Ein feines Volk dass Vampire achtet. Die Zwerge haben viel Gold dabei. Sollen die doch  was Wegezoll springen lassen. Die Rakshaner freuen sich und die Zwerge haben nicht mehr so viel zu schleppen.
Die Wüste ist nichts als Sand. Und die Zwerge müssen ja nicht durch die Dornbüsche laufen. Ein Geleitschutz wäre möglich. Aber das kostet, sowas gibts nicht umsonst. Ob wir nun oben oder unter der Erde lang latschen.
Wir haben die Zwerge nicht herbestellt.
Warum sollte es uns kratzen, wie die nach Hause kommen? Die sollen ihre Forderungen nicht übertreiben, wenn ich schon grosszügig bin und die gehen lassen würde. Unter einige Bedingungen versteht sich."

Milothir schaute den Wortführer der Zwerge an.

"Ihr müsst uns gar nichts verraten und mit irgendso einer Schmach leben Zwerg. Ihr könnt auch mit Schmach sterben. Mir ist das gleich. Die Schmach sitzt euch schon in den Knochen. Wenn ihr hier verreckt, werdet ihr mit euren Blut meine Kinder der Nacht füttern. Das macht euren König sicher stolz.
Euer Begleiter scheint mehr am Leben zu hängen als ihr. Wir sollten mal eine Rundfrage machen, wer leben und wer von euch sterben will. Dann geht das verhandeln sicher leichter."

Der Urvampir überlegte und sprach dann mit dem überlebenswilligen Zwerg.

"Dein Wort allein reicht nicht. Der Handel wäre schlecht für uns. Wir bezahlen euch mit Gold, nur weil ihr versehentlich hier reingelatscht seid? Dann kommt jeden Tag einer und hält die Hand auf. Dass ihr nichts verraten wollt ist klar. Aber wie wäre es damit? Ihr verratet mir den geheimen Gang. Dafür gebe ich euch mein Wort, dass ich euch nie besuchen oder angreifen werde."

Milthir lächelte freundlich.

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Re: Schattenschimmer

#35

Beitrag von Barlok Eisenhand » Mi 1. Aug 2018, 17:24

Der Kriegsmeister
"Niemals werden wir dir den Zugang verraten!" knirschte der Kriegsmeister, vor lauter Wut hervor. "Wir nehmen das Angebot an, das Gold mit zu nehmen und die Stadt heute Nacht aus dem Haupttor heraus zu verlassen" sprach der Baumeister. Die Zwerge wollten am leben bleiben, oder es zumindestens versuchen, das waren sie ihrem Volk sowie ihrem König schuldig.

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Milothir Auloren Daelwon

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Re: Schattenschimmer

#36

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Mi 1. Aug 2018, 18:06

Milothir

schaute den überlebenswilligen Zwerg an.

"Weise gewählt Zwerg. Es ist noch Nacht. Nehmt euer Gold und geht, so wie es Kasimir für euch vorgeschlagen hat. Ich nehme euch beim Wort Zwerg und ich hoffe ihr haltet es. Wir werden unser Wort halten. Brecht ihr euer Wort, brechen wir unseres. Halten wir uns beide dran, dann passiert niemanden heute Nacht was in Schattenschimmer. Zwei meine Vampire werden euch begleiten. Sie achten darauf, dass ihr wirklich abzieht."

Milothir gab Zara und Archibald ein Zeichen, dass sie den Zwergen beim Abzug folgen sollten.

"Ihr beide werdet den Abzug der Zwerge beaufsichtigen. Kehrt zurück, sobald sie weit genug weg sind. Bringt euch nicht unnötig in Gefahr, die Wüstensonne ist nicht nur für Vampire mörderisch. Geht und seid wachsam für eure Brüder und Schwestern."

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Re: Schattenschimmer

#37

Beitrag von Archibald von Dornburg » Do 23. Aug 2018, 22:12

Archibald verneigte sich vor dem Urvampir.

"Ganz wie Ihr wünscht, der Abzug der Zwerge wird beaufsichtigt. Nach Rückkehr erhaltet Ihr umgehend einen Bericht, wie der Abzug verlaufen ist und ob sich die Zwerge einer Karawane anschließen konnten. Kurzum ob diese komplett Euer Territorium verlassen.

Falls Ihr gestattet würde ich gerne Kasimir mitnehmen, so habt Ihr zudem einen unabhängigen Zeugen. Er hatte den Frieden ausgehandelt, dann sollte er ebenfalls den Abzug der Zwerge beaufsichtigen dürfen. Ich denke im Falle, dass die Zwerge auf eine Karwane stoßen, ist der Erfolg auch größer mitgenommen zu werden, wenn Kasimir erneut für sie spricht.

Bedenkt den Vorteil für beide Seiten. Die Zwerge können so sicher abreisen und sind sicher froh Eure Stadt hinter sich zu lassen. Und Ihr seid froh, dass der ungebetene Besuch geht. Kasimir wird es ermöglichen",
antwortete Archibald Milothir.

Arch schmunzelte Kasimir freundlich an. Es ging ihm weder um Milothir noch um die Zwerge, er wollte sich bei seinem Meister Kasimir wieder einkratzen.
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Re: Schattenschimmer

#38

Beitrag von Erzähler » Mo 14. Jan 2019, 15:08

Die Vampire hielten sich an die Vereinbarung.

Der Trupp Zwerge wurde samt des Goldes hinausgeleitet in die Wildnis. Nach nur wenigen Stunden ertönte hinter den Dünen das Gejaul von Hyänen. Ein Geleitschutz war nicht im Rahmen der Vereinbarung, nur das Begleiten, um sich zu vergewissern, dass die Zwerge Schattenschimmer auch wirklich verließen.

Als die Hyänen die Witterung aufnahmen, ging alles ganz schnell. Während die Vampire sich in Fledermausgestalt in Sicherheit brachten, blieb von den Zwergen nach einem kurzen Kampf nichts weiter übrig als ein paar Blutspuren im Sand und jene Rüstungsteile, die keinem noch so kleinen Rakshaner passen würden. Gleich wie kunstvoll sie auch gearbeitet sein mochten und wie wertvoll das Material - für die Rakshaner, welche der Schmiedekunst nicht mächtig waren, waren diese Dinge ohne Wert. Die Leichname wurden zerlegt und für die Ghule und Hyänen abtransportiert, aus den Stoffen würden neue Kleider werden, Decken und Turbane. Auch das Gold nahmen die Hyänenreiter an sich.

Zufrieden ritten die Rakshaner zu ihrem Stamm zurück.

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Re: Schattenschimmer

#39

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Di 15. Jan 2019, 06:27

Milothir

freute sich als der Kundschafter ihm das Schicksal der Zwerge verkündete. Zufrieden lehnte er sich zurück. Die Zwerge würden gar nichts berichten, ihre Knochen bleichten in der Wüstensonne. Diese eitlen Wichte waren in seine Stadt spaziert und dachten sie konnten Forderungen stellen. Zwerge waren ein widerliches Volk. Warum sie die heilige Gabe des Vampirseins nicht erhalten konnten erklärte ihr Verhalten. Sie waren alles Unwürdige.
Schlichen in fremde Städte und verlangten dreist eine Bezahlung. Die hatten die Zwerge von den Rakshanern bekommen. Das Wüstenvolk hatte sie sich geholt. Das musste ein Schlag ins Kuduppelgesicht gewesen sein. Zuerst verloren sie ihre Festung in Dunkelbruch, dann verloren sie vor Schattenschimmer. Zwerge waren nur gut im prahlen, sonst konnten sie nichts.
Der Urvampir schaute sich nach Zeph um. Sein Mann war wieder unterwegs. Milothir verliess ihr Haus und ging zum Lavasee. Dort hockte er sich hin und machte es sich gemütlich. Den roten Blubberblasen zuzugucken war schön und erinnerte ihn an kochendes Blut. Die Stadt wurde immer schöner und grösser. Milothir war stolz auf seine Kinder der Nacht.

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