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BeitragVerfasst: Di 5. Sep 2017, 15:14 
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Volk: Rakshaner
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Das Chaos (1)
Langsam wurde er ungeduldig. Der Zwerg ignorierte ihn. Wahrscheinlich plante er in der Hinterhand irgendetwas und Tarkan wurde hier hingehalten, um Zeit zu schinden und nebenbei machte man sich über ihn lustig, wie er da stand und endlos wartete.

"Ich betrachte das als ein Nein", brüllte er hinauf und ließ seine Hyäne auf die Hinterbeine steigern. Das Tier keckerte und lachte auf Hyänenart und jeder Rakshaner, der auf einer Hyäne saß, ließ das Tier nun johlen und keckern. Die Zwerge waren umgeben von einem Hohngelächter der Aasfresser. Die Geier vom Schlachtfeld wurden davon angelockt und begannen schicksalsschwer über Dunkelbruch zu kreisen.

"Krieger des Chaos", brüllte Tarkan über den Lärm hinweg. Seine Stimme wurde noch immer von seinem persönlichen Luftmagier mit dem Wind verstärkt, so dass er an alle Ohren drang. "Ich rufe hiermit das Blutrecht aus. Die Feinde verlieren ab sofort jedes Recht auf die Gelegenheit zur Kapitulation, ebenso das Recht, zum Chaos überzulaufen und samt und sonders das Recht auf diplomatische Behandlung. Sie gelten nunmehr als noch wandelndes Aas. Krieger des Chaos, Dunkelbruch gehört euch! Füttert eure Ghule und Hyänen mit dem Fleisch der Zwerge, plündert ihre Schätze und nehmt euch, wonach immer euch gelüstet. Hiermit gebe ich die Festung mit allem was darin kreucht und fleucht zur Plünderung frei! Haltet euch nicht zurück, lasst es ein wahres Fest des Rakshor werden! Tötet, raubt, zerstört und schändet, wie es euch beliebt! Nur Barlok Eisenhand lasst am Leben und tut ihm nichts, sofern nicht unbedingt nötig - mit ihm rechne ich persönlich ab. Rakshor, steh uns bei! Sieh, wir töten für dich! Sieh, wir bluten für dich! Sieh: Krieg und Chaos leben!"

Damit galoppierte Tarkan zurück und verschwand wieder im wogenden Heer des Chaos, das erneut und diesmal endgültig in Bewegung kam. Schwarze Wolken zogen sich über der Festung zusammen und die kreisenden Geier krächzten. Im Hintergrund erhob sich langsam ein Schleier aus Sand, der über die gesamte Breite des Horizonts reichte.
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BeitragVerfasst: Mi 6. Sep 2017, 08:03 
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Seddik war auf Daves Befehl hin abgerückt um gemeinsam mit Kariakin nach Tunik zu reisen. Auf dem Rücken des großen Greifs kam er gut voran.

Tunik eine Stadt auf dem Hoheitsgebiet der Goblins, war nur zu erreichen, indem man die See überquerte. Normalerweise überquerte man das Meer per Schiff. Jedenfalls war es bei den üblichen Einsätzen so. Nun hingegen reiste der große Ork auf dem Luftweg an und zwar auf einem ziemlich imposanten Lebewesen.

Auch unterschied sich der Anreisegrund genauso wie die Anreiseart von der üblichen Vorgehensweise. Diesmal sollte niemand beseitigt werden, sondern er hatte jemanden abzuholen.

Um genau zu sein, hatte er Sancillo abzuholen. Ein lockeres Mitglied der Geister. Keiner der zum engen Kreis der Assassinen-Bruderschaft gehörte, aber dennoch jemand der zur Familie gehörte.

So wie die Augen und Ohren der Straße ebenfalls zu ihrer Zunft gehörten, so gehörte Sancillo der Goblintüftler den Geistern an. Auch er hielt für sie die Augen und Ohren offen und vermittelte Aufträge. Aber seine vorrangige Aufgabe war es, die Geister mit neuen Erfindungen zu versorgen oder bei Bedarf etwas passendes zu entwerfen.

Sie trafen bei Nacht in Tunik ein. Die Nacht spielte ihnen dabei in den Händen, denn Kariakin war schwarz. Niemand der hinaus aufs Meer und gen Himmel blickte würde den großen Greif in dieser mondlosen, wolkenverhangenen Nacht erkennen. Sancillo der Goblin wartete am verabredeten Treffpunkt.

Der kleine grüne Bursche schaute nur etwas verdutzt, als Seddik in Begleitung Kariakins erschien. Aber die anfängliche Skepsis des Goblins war schnell vergessen, als der Greif mit ihm und den Ork erneut durchstartete und sich auf den Weg Richtung Cara´Cor machte.

Zuerst flogen sie im Grunde genau jenen Weg zurück den sie gekommen waren. Von Tunik ging es per Luftweg zuerst zurück zur Handelsallianz. Hinter Shohiro angekommen rasteten sie für einen Tag, bevor sie in der Nacht weiterflogen.

Der Greif hielt auf Kaisho und das Gebirge zu. Erneut pausierten sie, allerdings wartete Kariakin diesmal den Tag ab. Um das Gebirge zu überqueren hatte der Greif vor die warmen Aufwinde der aufgehenden Sonne zu nutzen. Warum sollte er kräftezehrend im Ruderflug fliegen, wenn ihm die Thermik in die Lüfte weit genug empor tragen konnte, so dass er das Gebirge kräfteschonend im Gleitflug überqueren konnte.

Als die ersten Sonnenstrahlen über den Horizont hereinbrachen, entfaltete Kariakin seine mächtigen Schwingen und wärmte sich auf. Danach setzten die drei ihre Reise fort.

Der große Greif sprang mit einem gewaltigen Satz in den Himmel, schlug hart mit den Flügeln bis er die passende Höhe und die passenden Aufwinde für einen angenehmen Gleitflug erreicht hatte.

Kariakin überquerte mit seinen beiden Reitern das Gebirge. Es war eine gute und angenehme Reise, so dass sie bis nach Yualiadiy weiterreisten. Erst da legten sie erneut eine Pause ein um sich für den restlichen Weg zu wappnen.

Weder Sancillo noch Seddik waren es gewöhnt so lange im Sattel zu sitzen und der Greif hatte nicht den schmalen Rücken eines Pferdes. So war die Reise zwar schnell und außergewöhnlich, aber ihnen schmerzten die Beine von dem langen Luftritt.

Dennoch waren sie noch lange nicht an ihrem Ziel angekommen. Sie hatten mindestens noch eine Etappe vor sich. Als sie sich erneut in die Lüfte erhoben, verbrachten sie wieder einen Großteil des Tages segelnd in der Luft und Kariakin nutzte in dem warmen Gebiet jeden Aufwind der sich bot um sich Richtung Cara´Cor treiben zu lassen.

Seddik hatte mittlerweile durch die fremde Luftperspektive jedes Zeitgefühl verloren, als endlich unter ihnen die Zeltstadt der Rakshaner auftauchte. Kariakin landete und Seddik stieg ab. Seine Beine fühlten sich verkrampft an. An den Rückweg mochte der große, weiße Ork gar nicht denken.

Dass musste er auch nicht, denn wie ihm einer der Rakshaner vor Ort mitteilte, war Tarkan nicht zugegen, sondern belagerte die Zwergenpforte Dunkelbruch!

Seddik stöhnte innerlich auf, aber es nützte nichts. Seine Order bestand schließlich darin, dass er Sancillo zu Tarkan bringen sollte. Mit verkrampften Beinen die sich mittlerweile so anfühlten als hätte er mehrere Verknotungen darin, bestieg Sed wieder Kariakin und teilte ihm mit was er erfahren hatte.

Seddik hatte noch nie viel für Zwerge übrig gehabt, einige Ausnahmen bestätigten die Regel. Zudem kämpften Orks unter dem Banner des Chaos, es störte den Hünen also nicht im Geringsten Tarkan durch Sancillo zu unterstützen.

Kariakin flog Richtung Tazlogg, dort angekommen legten sie auf Bitten des Golbins eine Pause ein. Sed füllte seine und die Vorräte des Goblins wieder auf. Kariakin versprach den beiden, dass sie als nächstes Dunkelbruch erreichen würden. Seddik hoffte es ebenso, wie der kleine Goblin Sancillo.

Der Greif hielt Wort. Als sie erneut aufbrachen, war ihr Endziel Dunkelbruch.

Von oben hatte man einen wunderbaren wie auch erhabenen Blick auf das Geschehen unter ihnen. Eine gewaltige Armee belagerte eine Burg. Das Chaos hatte die Zwerge eingekesselt, die krampfhaft versuchten die Stellung zu halten. Viel Aussicht auf Erfolg rechnete ihnen Seddik nicht aus.

Allein durch die schiere Übermacht würden die Rakshaner die Zwerge überrennen. Es war nur eine Frage der Zeit.

Denn während die Zwerge auf Reserve kämpften und kaum zur Ruhe kamen, waren die Rakshaner zahlreich genug um sich in Schichten einzuteilen und so die Zwerge Stück für Stück ausbluten zu lassen.

Ein Krieger auf einer Hyäne hielt eine Ansprache, stachelte seine Leute dazu auf den Zwergen Garaus zu machen. Drehte dann alsbald um und verschwand in dem Gewusel seiner Armee. Seddik deutete auf den Mann und Kariakin legte eine Wende hin und verfolgte den Reiter per Luftweg.

Tarkan bemerkte für einen Moment wie es hinter ihm dunkel wurde, denn der große Greif füllte für einen Moment seine komplette Sicht, als er auf ihn zuhielt. Kurz vor dem Befehlshaber der Chaostruppen setzte das gewaltige Wesen auf und schnitt ihm somit den Weg ab.

Während Seddik und Sancillo abstiegen, musterte Kariakin Tarkan mit misstrauischem Blick. Dabei beäugte er ihn, wie ein Huhn einen leckeren Wurm beäugen würde.

Seddik trat an den Anführer der Chaostruppen heran, schlug sich mit der Faust auf die Brust, dass es schepperte und grinste zähnefletschend zum Gruß.

„Grüße! Ich nehme an Du bist Tarkan, Anführer der Chaostruppen? Ich überbringe Dir die besten Grüße von Dave und Sancillo, einen unserer Leute. Sancillo wird sich um die erste Lieferung kümmern.

Was immer das heißen mag. Er soll Dir die erste Lieferung erläutern und bei deren Aufbau und Nutzung helfen. Dass soll ich Dir ausrichten. Für den Rest wendest Du Dich an Sancillo selbst, ich habe von technischem Schnick Schnack keine Ahnung“,
erklärte der große Ork mit seiner tiefen brummenden Stimme.

Sancillo schaute zu Tarkan auf und grinste von einem Ohr bis zum anderen.

„Du brauchst meine Hilfe mein Freund? Und Du bist offen für technische, neue Errungenschaften? Du hast die Pläne des alten Sancillo schon erhalten? Sie sind vollständig und wir können loslegen? Dann lass uns keine Zeit verschwenden. Zeit ist Geld, mein Geld“, lachte der Goblin gut gelaunt und rieb sich seine kleinen, grünen, klauenbewährten Finger.

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BeitragVerfasst: Fr 22. Sep 2017, 13:23 
Haudegen
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Volk: Zwerg
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Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Dieser Moment war nicht vergleichbar, niemals zuvor hatte es jemand geschafft das Chaos zu einigen. Doch diesem Sohn einer entlaufenden Hündin war es gelungen, die Festung hatte man ordentlich zugesetzt. Es lagen auf der Mauer überall Leichen herum es waren Zwerge ebenso Gohule Orks und was sonst noch dem Chaos folgte. Jede Kreatur wurde von den Zwergen getötet doch nahm die Welle der Angriffe nicht ab. Er stand auf den Zinnen der Mauer um mit Tarkan zu verhandeln doch, als der Anführer der Chaosarmee ihm vorschlug sich zu ergeben oder zu ihnen über zu laufen, schaute er sich um.

Er sah Zwerge die wie gebannt zu ihm auf schauten, viele waren erschöpft waren verwundet oder blickten schockiert zu Boden. Hier und dort sah man wie Zwerge in die nächste Welt gingen in dem sie die Augen schlossen und ihren letzten Atemzug leisteten. Die Stimme von Tarkan klang für ihn so als wäre sie weit entfernt ja fast schon gedämpft.

Die Katapulte waren zerstört manche brannten noch lichterloh, sein Blick ging weiter zur Zitadelle sie ragte hoch in den Himmel, ebenso das Gebirge was hinter ihr wie ein schützendes Schild aufragte, es war wunderschön anzusehen dennoch würde dies das letzte Gefecht werden von Barlok Eisenhand, jeder wusste es und ihm dämmerte es nun immer mehr.

Sie standen allein da dennoch würden die anderen Völker gewarnt werden, zumindestens hoffte er das es ein paar Boten geschafft hatten. "Blutrecht!" bei dem Wort fokussierte Barlok Tarkans Blick, er gab die Feste frei für seine Horden an Unholden sie würden sich dieses mal nicht zurück halten. Sie würden dieses mal nicht aufhören ebenso würde er sie nicht mehr zügeln.

Als Tarkan seine Ansprache beendet hatte hob Barlok seine Axt in die Höhe, er brüllte aus voller Kehle "WIR WERDEN UNS NIEMALS ERGEBEN !!!" er blickte nach hinten und sah seine Männer wie ihr Kampfeswille zurückkehrte. "Wir werden kämpfen bis zum letzten Zwerg !!!" seine Männer erhoben sich und standen geschlossen zu ihrem General zu ihrer Festung zu ihrer Pflicht!

"Lasst das Horn ertönen!!" die Armee des Chaos stürzte sich regelrecht auf die Festung. Viele Dinge geschahen gleichzeitig, die Scheusale erklimmten die Mauern und sie versuchten zum Tor zu gelangen. Sie wurden empfangen von dem Rufhorn der Zwerge es war laut und mit Sicherheit noch weit zu hören, doch war keiner zu sehen der diesen Hilferuf hörte von daher kämpften die Zwerge auf verlorenem Posten, doch wichtig war das sie kämpften!

Der General schlug sich wacker ebenso die restlichen Truppen der Zwerge, doch mussten sie sich zurück ziehen und kämpften bereits im Innenhof der Feste. Die Armbrustschützen der Feste hatten die Zitadelle bemannt und schossen so gut es ging. "Schildwall bilden!" brüllte Barlok und die Krieger bildeten eine Mauer aus Schilden. Manche Orks sprangen einfach hinüber wurden dann von Zwergen dann dahinter von Äxten und Hämmern regelrecht in Stücke gehauen. Doch für jeden Ork oder Ghoul starb ein oder zwei Zwerge eine Rechnung die deutlich gegen, die Zwerge sprach.

Da das Tor nicht mehr gehalten wurde brachen sie auch dort durch, der Kreis der Zwerge wurde immer kleiner jedoch kämpften sie verbissen bis zum äußersten. "Stellung halten! Haltet sie! Kämpft um euer Leben!" brüllte die Eisenhand und schlug gerade einem kreischendem Ghoul die Hand ab. Hier und dort wurden Zwerge auch einfach nieder gemacht es flogen geflügelte Ungeheuer durch die Luft die sich der Schützen annahmen, es würde nicht mehr lange dauern und es wäre vorbei.
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BeitragVerfasst: So 24. Sep 2017, 10:50 
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Es war jener Augenblick, in dem das Schicksal der Zwerge auf des Messers Schneide stand, als sich die gesamte Masse von Tarkans Chaostruppen über Dunkelbruch ergoss und das Tor bereits gefallen war; jener Augenblick in dem sich eine fast unnatürliche Dunkelheit über das Gebirge zu ziehen schien und das Dröhnen des Zwergenhorns wie ein letzter Atemzug über das Land schwebte, da ein Licht am Horizont aufglimmte und sich das lichtalbische Batallion auf der kleinen Hügelkuppe hinter dem sumpfgewordenen Schlachtfeld versammelte. Baldur sah sich um. Noch immer begleitete er die Streitmacht. Der Oberst wollte ihn an seiner Seite, da er die Verhandlungen mit den Zwergen geführt hatte. In perfekter Ordnung standen die jungen Männer und Frauen da, die Köpfe stumm nach vorn gewandt, mit ernstem Gesichtsausdruck.
„Lasst uns ihnen antworten“, sagte Oberst Blitzsohn und hob die Hand. Wie ein Mann stellten die Krieger der vordersten Reihen ihre langen silbernen Schilder am Boden ab und präsentierten die Speere. Die Hornbläser führten exakt zeitgleich ihrer Hörner an den Mund und beantworteten den Ruf der Zwerge mit ihrem warmen und hellen Ton. Mit fast schon mechanischer Synchronizität nahmen die Krieger ihre Speere und Schilder zurück und waren bereit für neue Befehle.
„Für Oril!“, brüllte Blitzsohn schließlich und die Streitmacht setzte sich in Bewegung. Ein tausend bestausgebildete Soldaten, teils mit Speeren, teils mit Schwertern, teils mit Pfeil und Bogen bewaffnet und gespickt mit Kampfmagiern aus Noldor bewegten sich auf Dunkelbruch zu. Trotz seiner Furcht verspürte Baldur auch Aufregung und Stolz und merkte, wie ihm eine Gänsehaut die Beine und Arme hochkroch, als er noch einmal einen Blick auf die neben ihm schreitenden Soldaten warf, den Klang der Hörner noch in den Ohren und ihm das Geräusch schlagender Flügel verriet, das auch die Lichtreiter ihr Ziel erreicht hatten. Das Bündnis der Ordnung wurde heute erneuert und Baldur war ein Teil davon.
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BeitragVerfasst: Mi 27. Sep 2017, 15:16 
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Volk: Rakshaner
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Das Chaos (1)
Die Armee des Chaos verlor den letzten Rest an Disziplin in ihren Reihen, als das Tor nach Dunkelbruch mit einem riesigen Rammbock aufgesprengt wurde. Die Torflügel krachten an die steinernen Wände, sie johlten siegessicher. Ghule, Fußsoldaten und Hyänenreiter quollen ins Innere der Festung. Am schlimmsten waren die Ghule, sie waren aufgrund der vielen Gefallenen inzwischen am zahlreichsten, sie waren überall wie eine Rattenplage, sie krochen übereinander, weil sie sich an manchen Stellen derart verdichteten, dass sie keinen Platz zum Gehen mehr hatten. Sie stanken und bei vielen hingen die Gedärme heraus, die sie hinter sich herschleiften und in denen sie sich selber verhedderten. Drüber hinweg sprangen elegant die Hyänen mit ihren Reitern.

Die Zwerge hatten in der Festung Heimvorteil und sie schenkten den hereinbrechenden Eindringlingen keinen Fingerbreit. Sie bewarfen sie von oben mit Steinen, heißem Wasser und mit den Leichen der auf dem Wehrgang erschossenen Zwerge, die mitsamt ihrer Rüstung schwer genug waren, einen Rakshaner zu erschlagen oder eine Hyäne bewusstlos zu hauen, wenn sie ihren Kopf trafen. Auch waren die Armbrustbolzen und Axthiebe bei einem Treffer für die nur leicht gepanzerten Rakshaner absolut tödlich. Hier drin konnten die Rakshaner ihre größten Stärken - Hinterhalt und Geschwindigkeit - nicht vernünftig ausleben und es waren nicht wenige, die fielen. Ihre schiere Überzahl war es, der die Zwerge nach und nach dezimierte.

Doch erst, als die Tieflinge aus der Luft mit Sturzangriffen die Schützen der Zwerge vom Wehrgang fegten und neue Brandbomben in die letzten Gruppen fallen ließen, die sich zur Verteidigung zusammenrotteten, gelang es den Rakshanern endgültig die Überhand zu gewinnen.

Einige überlebenden Zwerge zogen sich ins Innere der Festung zurück, diejenigen, die draußen blieben um bis zum letzten Atemzug zu kämpfen, rotteten sich zu eine Kreis um Barlok Eisenhand zusammen. Seine Verteidiger waren vermutlich die besten Männer. Sie lauerten da mit nach außen gerichteten Waffen, entschlossen, schwer gepanzert und die Rakshaner umkreisten sie brüllend mit ihren Hyänen, die Speere erhoben, ohne sich jedoch in Reichweite der Äxte zu wagen.

Mit einem Mal wurde es leise.

Das Kampfgeschrei in der Festung verebbte, man hörte nur noch die entfernten Schreie der wenigen Zwerge und Rakshaner, die sich Gefechte im Inneren der Anlage lieferten, das Keuchen der Krieger, das Schnauben der hungrigen Hyänen und das Klirren der Eisenrüstungen der eingekesselten Zwerge, die näher aneinanderrückten. Durch das gesprengte Tor kam Tarkan eingeritten, langsam. Seine gestreifte Hyäne stieg gemächlich über den sich bewegenden Ghul- und Leichenberg, der den Eingang verstopfte. Tarkan betrachtete bei seinem Einzug in Festung Dunkelbruch die hohen, wehrhaften Mauern, von denen aus man ihm mit erhobenen Waffen salutierte. Ihm gefiel, was er sah, denn das alles war nun seine. Die Zwerge hatten Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte an der Festung gebaut, Blut und Wasser geschwitzt und die Rakshaner rissen sich all das unter den Nagel, ohne selbst auch nur einen Finger dafür krumm gemacht zu haben. So gefiel ihm das.

Ihm folgte seine Elitetruppe, die Zebras, alle in Zebrafell gekleidet und zu den wenigen Rakshanern gehörend, die erbeutete Eisenrüstungen trugen. Sie schützten Tarkan, während er seine Hyäne vor den Zwergen halten ließ. Er betrachtete den eingekesselten General, der seinen Blick standhaft erwiderte. Tarkan fiel kein kluger Spruch ein und darum schaute er einfach nur auf das Grüppchen, dass so wacker gekämpft hatte. Eigentlich war es fast schade um sie. Aber nur fast.

Während er so nachdachte und guckte, hörte er auf einmal ein Echo des Hornsignals, welches die Zwerge kurz vor dem Fall des Tores entsandt hatten. Im ersten Augenblick nahm Tarkan das Ganze nicht Ernst. Erst, als von draußen Geschrei ertönte, obwohl er Ruhe befohlen hatte, um den ehrfürchtigen Moment seines Einzugs so, wie es ihm gebührte, zu inszenieren, dämmerte ihm, das da draußen etwas nicht stimmte.

Der gerupft aussehende schwarze Chaosharpyr Nox, sein Bote, kam herbeigerauscht und rief:

"Die Lichtalben kommen! Tausend Krieger, schwer gerüstet, bis unter die Zähne bewaffnet! Sie haben die Lichtreiter dabei!"

Tarkan schloss einen Moment die Augen. Dann bellte er:

"Alle in die Festung! Verrammelt das Tor! Schützen und Elementarmagier auf den Wehrgang! Nekromanten zu mir! Berittene Bogenschützen um die Zwerge. Krümmt ihnen kein Haar, wir brauchen sie als Geiseln, falls wir die Festung nicht halten können!"

In aller Eile wurde der sich regende Ghul-und-Leichen-Berg im Tor auseinandergerissen, was wertvolle Zeit kostete. Alle Ghule und Leichen wurden ins Innere gezerrt. Die Chaostruppen von draußen machten, dass sie noch rechtzeitig ins Innere kamen, bevor das Tor sich schloss. Nicht allen gelang das, ein Teil der Fußsoldaten, Hauptsächlich Rakshaner und Orks, mussten verzweifelt zusehen, wie die Torflügel sich vor ihren Augen endgültig schlossen, während darauf zu rannten. Sie hämmerten wütend und verzweifelt mit Fäusten und Waffen an das Tor, doch es blieb unbarmherzig verschlossen.

"Aksoy", brüllte Tarkan und hielt nach seinem Kommandant der Fliegerstaffel Ausschau.
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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 13:04 
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Volk: Goblin
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Nicht nur Lichtalben, auch die Goblins aus dem fernen Königreich und die Almanen aus den Großherzogtümern waren dem Hilferuf Barloks gefolgt. Die Mobilisierung der Streiftkräfte hatte lange gedauert. Zusammen mit dem Luftwaffengeneral Vilvjik aus dem Clan der Emores hatte Oberst Nassik Vorbereitungen getroffen. Doch goblinische Ingenieure rechneten aus, dass die Mengen an Wasserstoffgas, nicht ausreichen würden, um über das Meer zu kommen. Die Artillerie, eine weitere goblinische Stärke konnte ebenso nicht über das Meer transportiert werden. Der schnellste Landweg mit den Maschinen im Schlepptau, über die Handelsstraße von Oberhain nach Ledwick über die Souvagne dauerte drei Monate. Nassik wusste, dass die Zwerge nicht so viel Zeit hatten, und er sah es also ein, dass er diesen Trumpf nicht ausspielen konnte. Also entschied der Oberst eine neue Strategie auszudenken, die er mit seinem kreativen Major Vanox vom Emores Clan ausdachte. Kriegsingenieur Meister Dozzy hatte nämlich ein neues Gefährt entwickelt, dass das goblinische Militär fortan nicht mehr auf ihre Streitwagen angewiesen war. Denn die Züchtung der riesengroßen Gorbix-Schweine machte die Kavallerie zu sehr abhängig von den Paarhufern, sodass es logisch war nach Alternativen und Entlastungsmöglichkeiten zu suchen. Um die neueste Erfindung innerhalb von kürzester Zeit in Serie zu produzieren, wurden auf Befehl der Königin mehrere goblinische Fabriken besetzt und die die dortige Produktion umgestellt. Auf die Produkte, die zur Montage benötigt wurden.

Erneut musste die Königin die Dienste des Schmugglernetzwerkes von Obenza in Anspruch nehmen, um ungesehen von der Handelsallianz den dhunischen Ozean zu überqueren. Im Hafen von Oberhain angekommen, reisten die Goblins den langen Weg nach Norden über das almanische Straßennetz. Aufgrund des kaum ausgebauten Straßennetzes in der Hohen Mark musste man dafür durch Ledwick reisen, um die Souvagne von der anderen Seite zu erreichen. Unterwegs schlossen sich die Heerverbände der Almanen und Gargoyles an. So kam es schließlich, dass die gemeinsamen Streitkräfte der Goblins und Almanen letztlich doch Chasseaux erreichen konnten. Mit den veralteten Handelsschiffen der Tazzlogkaner und mit allen verfügbaren Schiffen der Souvagne hatte man genug Ladefläche geschaffen, um innerhalb von zwei Tagen 300 Goblins und 500 almanische Ritter üben den Azursee zu schiffen. Es war der größte logischste Aufwand, den ein Heer des Kaisho Abkommens jemals aufgebracht hat. Doch die Warnung war eindeutig gewesen und die Angst vor der grausamen Brutalität des Chaos zu groß.

Von der gescheiterten Expedition zum Mittelpunkt nach Tasmeron kehrten zahlreiche Expeditionsmitglieder zurück in ihre Heimat: Tierforscherin Johanna von Falkwolf , Chronist Torben Tannenhausen oder Küchenchef Tobi Mac Trizzle, um ein paar Namen zu nennen. Es meldeten sich aber auch einige ehemalige Expeditionsmitglieder freiwillig den Truppen beizustehen. Allen voran die mächtige Erzmagierin Talessa die Weise. Und der Feldarzt Caspar Korelius mit seinem Sohn. Auch die drei Zwerge Algrim Dunkelklinge, Brom Dunkelklinge und Helgar Dunkelerz wollten ihrem Volk beistehen.

Die Kaisho Truppen bauten ihr Lager in Tazlogg auf. Nicht alle fanden Platz im Stadtkern. Dafür war der alte Handelsaußenposten der Goblins einfach zu klein. Viele mussten ihr Lager auch außerhalb der Stadt aufschlagen, unmittelbar an der Küste. Fast die gesamte Garnison der Stadt schloss sich dem Unterfangen an. Sodass das Heer des Kaisho Abkommens letzten Endes ein gewaltiges Aufgebot von 400 Goblins, 500 almanischen Ritter und Knappen, 100 Bärenreitern und 200 Gargoyles auffahren konnte. Das Heer unterstand dem Oberbefehl von Großherzog Roderich II. von der Hohen Mark höchstpersönlich. Beraten von Oberst Nassik stellten die Beide die militärische Führung dar. An den Besprechungen der Heeresleitung nahm Oberst Nassik aber auch die Zwerge teil, die das Kriegsgebiet schon mal besucht hatten. Denn die Kaisho Truppen wussten nicht, was sie erwartete. Noch nie hatten sie gegen Chaos Truppen gekämpft. Noch nie gegen einen anderen Gegner als die Handelsallianz.

Am Vorabend der Schlacht waren die Truppen gerade erst in Tazlogg angekommen und hatten dort provisorisch für die Nacht ihr Lager aufgeschlagen. Erst am nächsten Morgen schickte Oberst Nassik mehrere Kundschafter los, um das Gelände auszuspähen, auszumessen, und erste Informationen zur Verfügung zu sammeln. Doch die Späher kehrten viel früher zurück als geplant:
„Oberst“, berichtete der erste Späher, der zurückgekehrt war. „Die Zwerge sind bereits im Krieg. Ein blutiges Gemetzel vor der Mauer. Es ist grauenvoll.“
Das Gesicht des Oberst verdichtete sich zu einer besorgten Miene. Sein Blick blieb starr auf den Späher gerichtet. Nassik blieb kurz wie gelähmt. Überrascht von dieser Information, da er gehofft hatte, eine vernünftige Strategie noch aufzubauen und genug Informationen einzusammeln, bevor er seine Männer in den Krieg schicken würde. Doch sein Plan war nicht aufgegangen. Sie waren zu langsam gewesen und mussten jetzt handeln. Oberst Nassik war ein Meister des Planens. Ein Meister der Strategie. Spontanität war nicht seine Stärke. Doch sie mussten jetzt aufbrechen oder die gesamte Reise wäre umsonst gewesen. Seiner besorgten Miene wich Entschlossenheit, als Nassik an sich herunterschaute und seine ganzen militärischen Abzeichen sah, die er als Oberst schon gewonnen hatte. Kein dahergelaufener Kaffee Junkie würde ihn im Feld schlagen! Dafür würde der Oberst sorgen. Wenn es sein muss, dann höchstpersönlich! Nicht ohne Grund konnte er die Handelsallianz seit langen Jahren in Varox zurückhalten. Er war stets erfolgreich gewesen.

„Holt mir Großherzog Roderich II., Major Vanox , Major Rodizz, die Erzmagierin, die Zwerge, Kriegsingenieur Meister Dozzy, Leutnant Sophia von Niederbad und Leutnant Ferio von der Sternenburg. Sie sollen in 10 Minuten in meiner Stube erscheinen“. Beim letzten Namen musste er den Kopf schütteln.
„Vergesst den Gargoyle. Wir haben Tag. Als Stein wird er uns nicht viel nützen.“
Er selbst strich über seine Uniform. Seine Hand zitterte, als er sich selbst beobachtete. Das hatte sie schon seit vielen Jahren nicht mehr. ..Doch dieses Gelände war neu. Angst war gerechtfertigt. Seine Prinzipien ermahnten den Oberst länger zu warten, um eine gute Strategie zu überlegen und den Gegner zu besiegen. Doch dies widersprach jeglicher Vernunft. Jetzt oder nie!, dachte sich Nassik. Er wusste wann er spontan sein musste und dieser Zeitpunkt war jetzt eingetroffen.

Dreimal atmete der Goblin tief durch, als er aus dem Garnisionshaus hinaustrat. Kerzengerade war sein Gang und er versuchte seine Unsicherheit so gut wie möglich zu verbergen. Die Krieger waren gerade dabei zu frühstücken, viele schliefen noch, ein paar pflegten ihre Rüstungen oder Waffen, andere kümmerten sich um die Pferde, Bären oder montierten die Clavos (Meister Dozzys Erfindung). Nassik schritt die wenigen Meter bis zur Mauer und ging dann mit langsamen Schritten die Treppen hoch. Er ging betont langsam, nicht weil er zu viel Zeit hatte, sondern um sich selbst damit zu beruhigen und keine Hektik auszustrahlen. Oben angekommen erreichte er die Wache an der Mauer. Dort befand sich die Glocke mit der man alle Männer alarmieren konnte. Diese Glocke wurde in Tazlogg schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr benutzt. Heute war es wieder soweit.
Der Oberst schlug die Glocke mit voller Kraft mit einem Hammer.
„Aufstehen! Sattelt die Pferde. Befestigt die Repetierarmbrüste, montiert die letzten Teile! Bewaffnet euch! Wir ziehen in den Krieg!“, er klang so überzeugend wie möglich.
„Die Zwerge sind bereits im Kampf. Meine Späher sind so eben zurückgekehrt!“, schrie er.

Zu den 15 Wachmännern auf der Mauer gab er Befehle sich im kompletten Heereslager aufzuteilen und alle Männer zu wecken und sie kampfbereit zu machen. Sofort rasten die Wachmänner davon und schrien das gesamte Lager wach. Oberst Nassik betrachtete von oben, wie alle plötzlich in Aufruhr gesetzt wurde und die Männer aus ihren Zelten und Garnisionshäusern stürmten. Dem Schauspiel schaute der Oberst ein paar Augenblicke zu, als er sich davon abwandte und in seine Stube zurückkehrte, wo bereits die Heeresleitung auf ihn wartete.

Von Meister Dozzy erfuhr er, dass erst 10 von 300 Clavos montiert waren. Die Gargoyles waren zum größten Teil noch auf der anderen Seeseite. Sie hatte man die letzten Tage noch nicht transportieren können. Hingegen die Bärenreiter und almanischen Ritter in weniger als einer Stunde abmarschbereit waren. So entschied, dass nahezu alle Goblins aus dem Königreich im Lager bleiben sollten. Sie sollten die Clavos aufbauen und den Abtransport der Gargoyles organisieren. Der Oberst selbst würde nur mit einer handvoll Goblins mit den Almanen ins Feld ziehen. Sie hatten 10 Streitwagen und 20 Gorbix-Schweine mitgenommen und genau so viele Goblins würden in den Kampf ziehen. Pro Streitwagen wurden 3 Goblins befördert. Einer lenkte den Streitwagen, der Zweite schoss mit der Armbrust, während der Dritte Rückendeckung mit einem Schild gab und mit einem Speer nach nahen Gegner ausholte.

Die Armee erreichte das Schlachtfeld am frühen Abend, als die Lichtalben ihre Formation einnahmen und die Festung einkesselten. Gezogen von den Gorbix Schweinen reiste Oberst Nassik an vorderster Front und erblickte, wie die Chaostruppen in den Wehrgängen der Zwergenfestung Stellung bezogen. „Ork-Abschaum“, raunte ein Almane neben ihn und umfasste sein Schwert fester.
„Bringt mich zum General der Lichtalben!“, schrie der Oberst zu seinem Wagenlenker. „Ich brauche eine Unterredung“. Energisch peitschte der goblinische Wagenlenker die Schweine voran, die grunzend den General in Richtung der Lichtalben brachte. Diese stürmten bereits vorwärts, um die Chaostruppen, welche es nicht mehr in die Festung geschafft hatten, aufzufangen und sie bei der Flucht zu erschlagen.

Die Truppen des Kaisho Abkommens standen hingegen noch reglos an der Ebene und bewegten sich kein Stück. Der Großherzog wandte sich an seine Männer und drehte sich zu ihnen, um eine Kampfesrede zu halten. Die Wappenträger des Kaisho Abkommens und auch die Flaggen der verschiedenen Großherzogtümer, Baronien und Grafschaften wurden an die vorderste Reihe geschickt. Erzmagierin Talessa währenddessen, bereitete einen Zauber vor, um von den Hängen der Berge einen reißenden Wasserstrom hinunterzuschicken, um somit die Formation der Rakshaner zu brechen.

Das Kaisho Abkommen war gekommen.

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Many thanks to shinypants for the admittance to use his picture.

„Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden.“
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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 18:11 
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Das Chaos (1)
Der gigantische Tiefling eilte an die Seite seines Herren. Wie immer hatte er Crize im Schlepptau, oder der Nekromant ihn - je nach Sichtweise wer eigentlich hier wem folgte.

"Ihr habt nach mir gerufen Tarkan?", sagte Aksoy mit seiner tiefen Stimme.

Überall Zwerge und nun auch noch Lichtalben vor den Toren, dass verhieß nichts gutes. Die Bartträger und den Langohren musste Einhalt geboten werden. Aksoy wartete auf den Befehl Tarkans was zu tun sei.
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BeitragVerfasst: So 15. Okt 2017, 19:55 
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„Der Mann ist gut“, brummte Blitzsohn und Baldur sah zu ihm auf. Der Magier bemerkte seinen Blick. „Der Tarrik der Chaostruppen“, erklärte er. „Bis wir unten sind, werden sie in der Festung Stellung bezogen haben.“
„Woher“, setzte Baldur an, doch Blitzsohn nickte nur knapp nach oben zu den kreisenden Lichtreitern. Baldur verstand: Sie waren seine Augen.
<Dieser Tarrik ist nicht nur gut, sondern auch grausam>, dachte er bei sich, als er sah mit welcher Panik die ausgesperrten Soldaten gegen das Tor rannten.
Oberst Blitzsohn hob die Hand und das Heer blieb stehen. „Magier und Bogenschützen zu mir!“, brüllte er und es kam Bewegung in die Formationen. Baldur musste an das Ineinandergleiten der Kettenglieder an seiner Schleifmaschine denken. Einer nach dem anderen drehten sich die Soldaten zur Seite und bildeten wandernde Gänge, die sich direkt hinter den Gerufenen wieder schlossen.
„Ich möchte, dass ihr sie abtastet“, sagte Blitzsohn einer Handvoll Männer. „Wenn einer durch seine Panik einen Zugriff erlaubt, schlagt sofort zu! Täuscht ihre Sinne, steigert ihre Panik, bringt sie zur Flucht oder dazu, sich gegenseitig abzuschlachten!“ Die Magier nickten stumm und drehten ab. Baldur blickte ihnen fasziniert hinterher. Sie hatten etwas in ihrer Aura, dass ihm eine Gänsehaut die Beine hoch jagte, ihn mit Ehrfurcht überflutete. Sie sprachen kaum. Ob aus Gewohnheit, da sie so viel mental kommunizierten oder aus Arroganz, vermochte er nicht zu sagen.
Blitzsohn hatte sich mittlerweile an die Bogenschützen gewandt. Er wies sie an, sich in Schussweite zu begeben und jeweils einen Schildträger mit zu nehmen, um auf jeden einzelnen Feind zu feuern, der sich aus dem Gewirr löste und versuchte zu fliehen.
„Entzündet die Pfeile“, befahl er, „für all den untoten Rotz, der unter ihnen weilt.“

Mit einem Luftzug landete ein Lichtreiter neben dem Oberst und Baldur zuckte überrascht zusammen.
„Mein Herr“, sagte dieser mit stolzem Gesichtsausdruck. Er hatte auffallend kräftige Augenbrauen, die viel dunkler waren als sein Haar. Baldur sah von dem Reiter zu seinem Greifen. Braunes Gefieder, über das bei jeder Bewegung ein goldener Schimmer wanderte ging über in den muskulösen Körper eines Raubtieres und kluge gelbe Augen folgten den Worten seiner Herren. Baldur hatte noch nie ein derart edles Wesen gesehen.
Blitzsohn senkte respektvoll den Kopf. „Oberfeldwebel Lichtsturm“, sagte er, „sie werden bald kommen. Kümmert euch um die Fliegerstaffel, schafft sie aus dem Weg und schützt unsere Leute. Danach beginnen wir mit der Belagerung. Die wird auch ohne Tod von oben schwer genug.“
Der Reiter nickte, sein Greif stieß sich kräftig vom Boden ab und Baldur sah ihm nach, wie er sich elegant in die Lüfte erhob und seine Truppe um sich scharte.

Blitzsohn riss den Kopf herum. „Wir sind nicht länger allein“, murmelte er. "Bei Oril! Ich spüre eine riesige Menge… Menschen… und Goblins!“ Auf seinem Gesicht zeichneten sich Anklänge eines triumphierenden Lächelns ab.
„Sollen wir Boten aussenden, Oberst, Sir?“, fragte einer seiner Leibwächter.
„Nicht nötig. Ihr Anführer ist bereits auf dem Weg hierher.“
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BeitragVerfasst: Do 19. Okt 2017, 16:39 
Zweitcharakter
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Volk: Zwerge
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Die Expedition war ein voller Erfolg gut es gab hier und dort natürlich Schwierigkeiten doch sie hatten ein Ergebnis erzielt mit dem jede Fraktion leben und zufrieden sein konnte. Helgar sowie Brom und auch Algrim hatten die Aufgabe die ihnen der König aufgetragen hatte mehr als erfüllt, sie hatten der Welt gezeigt das Zwerge stur sein konnten aber das jedes Volk bereit war sich zu ändern, wenn bei den Zwergen auch in sehr kleinen Schritten.

Sie hatten Nachforschungen angestellt und hatten vieles zu berichten, die drei waren vom Durst der Weite auch gerade zu begeistert. Sie hatten an der Seite der Goblins gekämpft und den Oberst schätzen gelernt er war ein fähiger Mann gewesen. Als sie zurück kehrten war dennoch irgendwas passiert während sie weg waren, daraufhin überschlugen sich die Ereignisse.

Die Feste Dunkelbruch stand so wie es der Nachricht von Barlok Eisenhand entnommen werden konnte kurz vor dem Fall. Diese Festung war in der Vergangenheit schon mehrmals der Knotenpunkt jeden Konfliktes mit dem Chaos gewesen. Doch das sie kurz vor dem Fall stand war mehr als beunruhigend, besonders da jede Pforte einen Eingang in das Innere des Zwergen reich bildete und bewachte, diese Pforten dienten als Handelsplätze doch waren sie von Lage zur Lage unterschiedlich bewaffnet und erbaut worden. Dunkelbruch jedoch war schon immer angegriffen worden und war somit mit Abstand die stärkste Feste der Zwerge an der Oberfläche.

"Das kann unmöglich sein !" polterte Algrim wütend Brom jedoch war geschockt, einer seiner Vettern war in Dunkelbruch. Die Warnung die Barlok Eisenhand der Nachricht hinzugefügt hatte war eine Warnung an alle Völker der Ordnung, sie erblickten den Oberst der es ihnen persönlich hatte sagen wollen. Sie wollten natürlich Hals über Kopf aufbrechen doch man sprach ihnen Hilfe zu, die Goblins und die Menschen bildeten ein Heer und zogen mit ihnen nach Dunkelbruch.

Die Reise war lang und logistisch sehr aufwendig sie waren schließlich nicht gerade um die Ecke, es kam nicht gerade selten vor das die Brüder in einer Befehlsausgabe die Beherrschung verloren und aus den Zelten stürmten weil es ihnen zu langsam ging. Helgar vermittelte stets doch sie konnte die beiden verstehen, man hatte auch nichts mehr vom König gehört doch wenn sie den Vorgang kannte dann konnte er selbst nicht hinaus zur Feste. In einem solchen Fall war es wichtiger den Zugang für immer zu verschließen um das restliche Volk nicht in Gefahr zu bringen, es war selbstlos doch was hatten sie für eine Wahl?

Sie wollte es sich gar nicht ausmalen wie viele Mütter wie viele Familien hinter der geschlossenen Pforte beteten und ihrem Gott Opfer da brachten damit er schützend über ihre Angehörigen wachte. Als sie sich mit den Menschen zusammen schlossen sahen sie zum ersten mal Ritter und sie konnten sich vorstellen, wie sie sich im Kampf schlugen sie waren froh jeden Soldaten an ihrer Seite zu wissen dennoch wussten sie immer noch nicht mit Gewissheit ob es nicht schon zu spät sei.

Als sie ihr Heerlager aufschlugen und nun nah genug an der Feste dran waren begleiteten Helgar und ihre beiden Begleiter die Späher da sie sich, hier gut auskannten und der Oberst kein Risiko eingehen wollte. Es dämmerte bereits und der Morgen würde bald und entgütig anbrechen, sie krochen einen hohen Berg hinauf von dem man aus die Festung gut erkennen konnte. Das was sie jedoch sahen verschlug jeden von ihnen die Sprache. Die Armee des Chaos war gigantisch es musste jemanden gelungen sein, jedes Volk dieser Fraktion zu einen jeden Clan und jedes Ungeheuer zu überzeugen an einem Stang zu ziehen.

Die Festung war in einem üblen Zustand sie sah aus wie ein Fels der sich trotzig gegen die Wellen eines Meeres warf, dennoch sah man das das Tor nicht ewig halten würde. Man sah Rauchschwaden emporsteigen und man sah, wie jemand auf einer Hyäne einen Befehl gab und sich dieses riesige Heer in Bewegung setzte. Es musste der letzte finale Ansturm sein überall vor den Mauern und dem Wall lagen Tote Zwerge und viel mehr Ungeheuer Orks Ghoule und was noch alles für Kreaturen. "Wir müssen ihnen helfen!" Algrim fasste seinen Hammer fester und wollte los stürmen doch Brom hielt ihn zurück "wir müssen uns an den Plan halten, der Oberst wird wissen was zu tun ist!" widerwillig nickte Algrim und ließ den Hammer sinken und blickte düster drein.

Sie schritten schnellen Schrittes zurück und erstatteten Bericht was jedoch dann geschah war etwas das sie nicht sehen konnten sondern nur hören, das Horn der Feste erklang es war ein Ruf nach Hilfe oder Barlok Eisenhand hatte das Signal gegeben um das letzte Gefecht einzuleiten. "Oberst sie sind umstellt!!!" Helgar war den Tränen nah, diese Festung würde fallen ihre Heer war groß gewiss doch würden sie es schaffen sie aufzuhalten? Doch dann hörten sie ein anderes Horn was für jedes bekannte Volk jedoch zu hoch war? Es war ein klarer Ruf die Zwerge schauten sich verdutzt an die Orks besaßen so einen Ton nicht doch wer würde auf den Ruf der Zwerge antworten? Sie blickten in die Richtung in der die Feste war und sahen hinauf zum Himmel, dort flogen..... flogen..... Drachen?

Sie schirmten ihre Augen ab um besser sehen zu können doch es gelang ihnen nicht das zu erkennen, die Objekte waren einfach zu weit in der Luft. Ein Goblin kam angerannt "es sind Greifenreiter Herr!" er fügte hinzu "es sind Lichtalben die auf ihnen reiten!".

Das brachte jeden aus dem Konzept außer den Oberst der sofort mit drei Streitwagen los zog um sich selbst ein Bild zu machen. Die Brüder Brom und Algrim schritten hinüber um sich einzureihen doch Helgar rannte hinauf zu dem Hügel wo sie gerade gewesen war. Sie sah ein Heer aus Lichtalben aus dem Norden marschieren. Sie traute ihren Augen kaum, die Völker der Ordnung hatten auf den Ruf der Zwerge geantwortet sie waren gekommen um ihnen bei zu stehen.

Helgars Augen füllten sich mit Tränen sie war überwältigt von dem Beistand den die Völker auf sich nahmen um gemeinsam für den anderen einzustehen. Doch würden sie es gemeinsam schaffen diesen Feind zu besiegen?

Sie sah ebenso das der Oberst auf das Heer der Lichtalben zu bewegte, er würde sich sicher mit dem Anführer der Lichtalben beraten. Sie schaute erneut zur Feste die Truppen des Chaos hatten die Festung quasi eingenommen, viele Teile der Armee waren jedoch draußen geblieben, ob es wohl eine Falle war? Schließlich war die Anzahl des Feindes beträchtlich, doch von so einer Art Taktik verstand sie wenig sie sendete ein stummes Gebet an ihren Gott der Elemente und hoffte das sie erhört werden würde.
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BeitragVerfasst: Do 19. Okt 2017, 17:33 
Haudegen
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Volk: Zwerg
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Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Das Tor gab nach das Tor was mehrere Jahrzehnte stand gehalten hatte manche behaupteten sogar Jahrhunderte. Ein Raunen ging durch die Reihen der verbleibenden Zwergen, die Zitadelle ragte hinter ihnen auf und erhob sich trotzig in die Höhe hinauf doch war überall Leid Tod und Verderben zu sehen. Die Krieger zählten nicht mehr als 200 wenn überhaupt, davon waren mehrere verwundet manche schwerer manche weniger.

Das war das Ergebnis eines Krieges den Barlok Eisenhand nie gewollt hatte, es war zu ende das würden auch seine Krieger bald einsehen müssen. Es gab kein Erbarmen keine Zurückhaltung nichts. Orks rannten die Mauer hinauf und brüllten triumphierend Tarkan zu der sie zum offenbaren Sieg geführt hatte. Dieser kam nun auf seiner Hyäne hinein geritten um sich als Eroberer feiern zu lassen, er genoss es regelrecht. Die Blicke der beiden Anführer trafen sich, keiner seiner Gefolgsleute oder der Kreaturen schritt ein offenbar wollte er den Moment auskosten.

Barlok schätzte die Distanz zwischen ihnen ein und wägte ab ihn anzugreifen um wenigstens ihn, zu töten um damit der Schlange den Kopf abzuschlagen. Seine Krieger warteten auf seinen Befehl sahen jedoch das die Lage aussichtslos war sie kamen nicht hinaus die Pforte zum inneren des Zwergen reiches zu schützen war das einzige was noch zählte.

Doch dann durchbrach ein Ton eines Rufhorns die Spannung wie eine Axt einen Scheitel Holz teilte. Er dachte dieser Mistkerl hätte selbst noch eine Armee in der Hinterhand die nun dazu stoßen sollte um die Zwerge nun vollends den Gar aus zu machen, doch nach seinem Blick zu urteilen war dem nicht so.

"Ein Heer Lichtalben Herr!" wurde ihm gemeldet die Zwerge schauten verwirrt und verwundert drein. Dieses Volk war abschottet im Norden der Welt Zuhause der General hatte zwar einen Raben dorthin entsandt doch hätte niemals im Traum daran gedacht das diese sich seiner Botschaft annehmen würden, oder gleich noch mehr ein Heer aufstellen würden um es ihnen zur Hilfe zu schicken.

Tarkan bellte Befehle er zog sich IN die Feste zurück? Der General wunderte sich das Tor wurde geschlossen und versiegelt doch was hatte er vor damit zu bezwecken? Seine Armee würde niemals dort hinein passen, er spielte gerade nicht seine Stärken aus auf offenem Feld war seine Armee durch die schiere Anzahl und Masse bisher unbezwingbar. Doch auf der anderen Seite hatte Barlok niemals zuvor Lichtalben kämpfen sehen, das schlimmste was ihm dämmerte war jedoch das er selbst und seine Krieger dort drin waren sie waren quasi seine Geiseln.

Das konnte Barlok niemals zulassen nicht solange er noch die Kraft besaß zu kämpfen! Er blickte sich um wenn er jetzt versuchen würde Tarkan anzugreifen dann würde er nicht mehr die Möglichkeit haben, die Pforte für immer zu versiegeln er hatte vor langer Zeit dem Alchemisten einen Befehl gegeben, an gewissen Punkten Sprengsätze anbringen zu lassen. Sollte es dazu kommen müsste er es tun um das Reich der Zwerge zu schützen, für eine Weile zumindest die Pforte war mit Runenmagie belegt und sehr sehr alt, doch davon verstand er nichts.

"In die Zitadelle rasch!" er drehte sich um und rannte voraus die übrigen Soldaten folgten ihm auf dem Fuße. Dort waren die Gänge nicht gerade breit, diese Schlacht konnten die Zwerge nicht riskieren zu schlagen, die Lichtalben müssten es alleine versuchen.

Als sie hinauf rannten um auf die höhere Ebene zu kommen erreichten sie den Speisesaal, sie schlossen die Türen und verrammelten sie. Der General rannte zum Fenster und blickte gen Norden. Es war tatsächlich ein Heer der Lichtalben! Es waren viele und sie marschierten wie ein Mann hoch hinauf flogen Greifen auf denen Krieger saßen doch er erkannte auch Streitwagen, es waren drei an der Zahl. Er musste genauer hinschauen doch er erkannte einen Goblin darauf, es musste Oberst Nassrik gewesen sein er hatte viel von diesem Goblin gehört.

Die Augen des Generals tränten kurz sie waren gekommen ihre Verbündeten, doch der Feind war groß und von einer immensen Anzahl das würde kein leichter Kampf werden soviel stand fest.

Er wurde durch ein dumpfes schlagen aus seinen Gedanken gerissen, er blickte zur Tür einer der Soldaten rief "sie sind vor der Tür!" der General nickte. "Wir sind lebend wichtiger für sie als tot, wir müssen diese Tür halten na los !". Er rannte zur Tür um sich mit ihnen dagegen zu stemmen er hoffte das die Schlacht gut verlaufen würde, es stand einfach zu viel auf dem Spiel dazu kam die Schmach das er ihnen nicht bei stehen konnte. Jede andere Zwergenpforte war zu weit entfernt und die Verstärkung würde sie niemals rechtzeitig erreicht haben, daher war es umso erfreulicher das die anderen Völker ihnen zur Hilfe kamen, er war ihnen jetzt schon unendlich dankbar.
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