Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Macht und Machtwechsel

Famlie von Hohenfelde
Diese alte Adelsfamilie hat zahlreiche Geistmagier und Nekromanten hervorgebracht. Das Familienleben ist gepr├Ągt von Intrigen. Morde, auch innerhalb der eigenen Reihen, und arrangierte Ehen zur Erweiterung der Macht sind an der Tagesordnung. Als Familienmitglied ben├Âtigt man starke Nerven und gleicherma├čen ein H├Ąndchen f├╝r B├╝ndnisse und Hinterhalte. Unter der F├╝hrung des neuen Oberhauptes Linhard verlie├č die Familie Naridien und versucht nun in Souvagne ein neues Leben zu beginnen, fernab des dunklen Pfades.
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Linhard von Hohenfelde
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Re: Macht und Machtwechsel

#41

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » Fr 2. Feb 2018, 10:00

Linhard dachte einen Moment lang nach, w├Ąhrend Archibald zuerst Damir und dann Anwolf einen Blick zu warf. Lin folgte dem Blick, aber in dem Moment machte es sich Arch neben Damir gem├╝tlich. Lin musterte nun seinerseits die beiden.

"Gute Idee Paps, ich bin gleich wieder da", antwortete Linhard, stieg aus und ging seinem kleinen Bruder entgegen.
Anwolf wartete ab, was nun kommen w├╝rde. Lin sp├Ąhte in das P├Ąckchen.

"Wir sind gleich wieder weg, wir wollten nicht einfach vorbei fliegen. Das Geschenk ist eine nette Geste, eine nun sagen wir mal ich-hab-Dich-lieb-Geste. Ein Seelenpflaster, wenn Du so m├Âchtest. Du kannst sie in Ruhe und ohne Sorge essen, wir essen die gleichen Kekse.

Ich m├Âchte mich nur von Dir verabschieden. Wir sollten einmal allein in Ruhe miteinander reden. Nicht heute oder so, ich denke heute war etwas viel f├╝r uns alle. Ein anderes mal. Wann immer Du Zeit und Lust hast k├Ânnen wir uns treffen am Ort Deiner Wahl, damit Du siehst dass ich es ehrlich mit Dir meine.

Also falls Du Lust auf ein Treffen hast, melde Dich einfach. Wir wohnen zur Zeit bei Wolfram und dass wird sicher auch noch eine ganze Zeit so bleiben. Du kannst ihm ja bescheid geben. W├Ąre doch sch├Ân, wenn es zwischen uns klappt, melde Dich in Ordnung?",
bat Linhard.

"Mache ich Lin, versprochen. Ich kann mich aber auch bei Dir selbst melden, dann erh├Ąltst Du die Nachricht eben im Traum", erkl├Ąrte Anwolf und steckte die Kekse in die Satteltasche von Tempestas.

Linhard umarmte seinen kleinen Bruder und dr├╝ckte ihn an sich.

"Pass auf Dich auf Wolfi und reite erst los, wenn der Knochendrache abgeflogen und au├čer Sichtweite ist. Schau nicht zum Geisterhaus, schau uns hinterher. Die Bestie hat Dich beobachtet, er hat versucht zu ersp├Ąhen woher Du kommst oder wohin Du Dich wendest. Mach nichts, schau uns nach und iss meinetwegen ein paar Kekse bis wir weg sind. Ich wei├č, dass Ansgar Dich vor mir gewarnt hat, aber Du musst keine Angst vor mir oder Brandur haben. Ich hab Dich lieb", fl├╝sterte Linhard.
"Dito, ich Dich auch. Ich werde machen was Du sagst", fl├╝sterte Wolfi zur├╝ck.

Linhard lie├č seinen kleinen Bruder los und ging zur├╝ck zu dem Knochendrache, als er Platz genommen hatte flog Dunwin wieder los Richtung Daijan. Wolfi schaute dem Knochendrachen hinterher und sah ihm dabei zu wie er am Himmel immer kleiner wurde, bis auch der Punkt verschwand. Erst da schwang er sich wieder in den Sattel von Tempestas und setzte seine Reise nach Gr├╝nbachthal fort.
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Re: Macht und Machtwechsel

#42

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Fr 2. Feb 2018, 10:43

Die Verhandlung war seltsam aber dennoch erfolgreich gewesen. Dave hatte sich zwar selbst eine friedliche Einigung gew├╝nscht, mehr noch er hatte sich sogar vorher selbst mit Ansgar Frieden gew├╝nscht aber nach den Ereignissen auf seiner Hochzeit hatte er nicht mehr damit gerechnet, dass es tats├Ąchlich Frieden in ihrer Familie geben konnte.

Aber der gro├če Knall auf seiner Hochzeit schien trotz allem etwas Gutes bewirkt zu haben. Ihre Absichten betreffend hatte keiner der Anwesenden gelogen. Jeder von ihnen wollte aus seinen ganz pers├Ânlichen Gr├╝nden endlich in Frieden leben.

Ebenso hatte jeder von ihnen sein eigenes Leid tief in der Seele verborgen. Keiner von ihnen war unschuldig an der Situation. Seit Generationen waren sie alle Opfer und T├Ąter gleicherma├čen. Mit Geburt in diese Familie hinein wurden sie zu Opfern ihrer V├Ąter und wurden sp├Ąter dadurch selbst T├Ąter an ihren eigenen Kindern. Drillten sie zu etwas, dass sie einst selbst nicht werden wollten und doch geworden waren. Denn nur so ├╝berlebte man in dieser Familie. Wer den Drill nicht annahm, starb. Wer nicht lernte zu hassen und zu k├Ąmpfen ging unter.

Er selbst war trotz aller Widerw├Ąrtigkeiten weder ganz untergegangen noch gestorben, aber etwas hatte sein Vater doch in ihm get├Âtet, oder es ihm besser gesagt gestohlen. Mit einer Waffe die an Abartigkeit kaum zu ├╝berbieten war. Und dieser Bestie hatte er heute gegen├╝ber gesessen, der Waffe seines Vaters, Dunwins Vollstrecker seiner Grausamkeiten.

Von seinem Vater hatte er die Antwort erhalten, auf jene Frage die er sich immer wieder gestellt hatte.
Ich hasse Dich nicht selbst, ich hasse das was Du bist.
Was sollte er anderes sein als er selbst?
Die Antwort lautete ein Magier.

Dave f├╝hlte sich allein schon davon beschmutzt, geradezu kontaminiert, dass er der Bestie gegen├╝ber gesessen hatte. Dieses... Vieh war derma├čen arrogant und selbstgerecht, dass ihm allein davon schon spei├╝bel wurde. Dieses kranke Schwein wischte alle Grausamkeiten die er ihm ├╝ber all die Jahre angetan hatte mit einem L├Ącheln beiseite und berief sich darauf dass er die Erlaubnis von Dunwin gehabt hatte!

Die Erlaubnis! Von einem Schwein dass noch perverser und verdrehter im Kopf war als die Bestie selbst, oder warum nannte man dieses Ding namens Dunwin, dass t├Ąuschend echt einen Menschen heucheln konnte Monster?

H├Ątte die Bestie ihn tats├Ąchlich gemocht, dann h├Ątte er ihn nicht ├╝ber Jahre misshandelt und weiterverliehen an Freunde und Kameraden damit auch diese ihn nach Lust und Laune fertig machen konnten, sondern er h├Ątte ihn besch├╝tzt.

Wie konnte dieser Bastard es wagen von Zuneigung zu sprechen, wenn er nicht einmal wusste, was dieses Wort ├╝berhaupt bedeutete? Zuneigung, er selbst wusste was dieses Wort beinhaltete. Er selbst w├╝rde sich f├╝r seine Lieben in St├╝cke rei├čen lassen. Aber die Bestie riss andere in St├╝cke... und fra├č sie dabei noch auf!

Wenn dies seine Form von Zuneigung war, war es vielleicht gar nicht so schlecht von diesem Irren gehasst zu werden. Damit konnte es einem vermutlich nur besser gehen.

Dave versuchte sich zu beruhigen und tauchte in dem gro├čen, steinernen Zuber ganz unter. Den Zuber hatte ihm sein Ehemann zur Hochzeit geschenkt. Nicht nur das Bad, auch das Wissen darum worin er badete gab ihm das Gef├╝hl seine Seele von dem Unrat zu reinigen, dem er heute ins Gesicht blicken musste.

Er hatte es sich einfacher vorgestellt. Dave hatte nicht vermutet, dass er die Bestie noch derma├čen f├╝rchten w├╝rde. Jede ihrer Bewegungen hatte er verfolgt, gleichg├╝ltig wie minimal sie waren. Dabei war dies unsinnig. Die Bestie w├╝rde sich ihn nicht mehr packen und sich mit ihm am├╝sieren. Sie hatte es selbst zugegeben, er war f├╝r ihn zu alt. Zu verbraucht, aus dem Beuteschema gefallen. Dave h├Ątte alles daf├╝r gegeben, wenn er niemals in dieses Schema gepasst h├Ątte.

Aber die Bestie hatte ihm auch widererwartend etwas offenbart. Vermutlich ohne es zu beabsichtigen. Die Offenbarung war ein derber Schlag ins Gesicht gewesen und zeitgleich eine Erl├Ąuterung die ihm die Kehle zuschn├╝rte.

Du warst so sch├Ân... still...

Das waren ihre Worte gewesen. Und die Erkenntnis aus dieser widerw├Ąrtigen Aussage?
Die Bestie misshandelte Ansgar, bis er br├╝llte. Sie hatte ihn f├╝r Dunwin dressiert.
Dunwin misshandelte ihn, bis er vor Angst nur noch schwieg. Er hatte ihn f├╝r die Bestie dressiert.
Es gab eine Logik hinter ihrer Grausamkeit, was ihre Taten f├╝r Dave noch schwerwiegender machte.

Dave tauchte auf und schaute Varmikan ins Gesicht. Erschrocken fuhr er zusammen und starrte seinen Mann an.

"Varmi, meine G├╝te", st├Âhnte Dave und wischte sich das Wasser aus den Augen.
"Du warst tapfer Davy, ich wollte nach Dir schauen. Soll ich Dich waschen?", bot Varmikan liebevoll an.

"Nein ich bin fertig. Varmi?", fragte Dave und legte seinen Kopf auf den Zuberrand ab.
"Was denn Sternchen?", hakte Varmikan nach und streichelte ihn.

"Ich m├Âchte meine Haare abschneiden und... ehm...", versuchte Dave zu erkl├Ąren.
"Wie Du magst Davy. Abschneiden und Dir einen Pelz g├Ânnen hm?", grinste der Frostalb.

"Genau", grinste Dave zur├╝ck.
"Sehr gute Idee, habe ich Dir schon einmal gesagt. Wie kurz m├Âchtest Du Deine Haare abschneiden?", fragte Varmi schaute sich Daves lange Haare an.

"Ich w├╝rde sie bis zur Schulter abschneiden lassen. Aber was mir so richtig gut gefallen w├╝rde, w├Ąre sie komplett abzuschneiden. So eine strubbelige Kurzhaarfrisur. Aber das w├Ąre wider dem Stand oder?", gr├╝belte Dave und zupfte Varmikan am Ohr.
"Was interessiert mich der Stand? Dich macht die Strubbelfrisur gl├╝cklich? Dann bekommst Du auch eine. Und nun raus aus dem Wasser und ab ins Bett. Du schl├Ąfst heute in der Mitte, Puschel und ich beh├╝ten Dich", erkl├Ąrte Varmikan und reichte Dave ein Handtuch.

"Danke", fl├╝sterte Dave.
"Daf├╝r sind wir da", gab Varmi zur├╝ck.

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Re: Macht und Machtwechsel

#43

Beitrag von Damir el Akir » Fr 2. Feb 2018, 10:46

Damir erwiderte Archibalds Blick und als dieser den Blick abwandte, folgte Damir ihm mit den Augen und beide blickten auf Anwolf. Damir neigte das Knie etwas zur Seite, so dass er damit Holzis Bein ber├╝hrte, ohne dass er zu diesem her├╝berblickte. Stattdessen sah er immer noch in die selbe Richtung wie Archibald, damit Holzi verstand. Sie hatten lange genug zusammen gelebt und gek├Ąmpft, um mit derart unauff├Ąlligen Gesten kommunizieren zu k├Ânnen.

Damir hatte zwar keine Ahnung, was genau Archibald ihm sagen wollte, doch er war sicher, dass der Blick eine Botschaft enthielt und diese Botschaft betraf Anwolf. Archibald konnte nur darum nicht deutlicher werden, weil er von allen Seiten unter Beobachtung stand. Gerade Brandur schien Archibald regelrecht zu hassen. Damir fragte sich, was Archibald von dem Jungen wollte. Anwolf war noch sehr jung, wom├Âglich fiel er gerade noch in Archibalds Beuteschema oder aber er glaubte, der Junge sei gef├Ąhrlich und sei als ein Feind einzustufen. In jedem Fall pr├Ągte Damir sich genau Anwolfs Gesicht, Kleidung und sein Pferd ein.

Als sie abflogen, sah der Junge ihnen nach.
"Er griff sein vorpals Schwertchen zu, Er suchte lang das manchsanÔÇ╣ Ding;
Dann, stehend unterm Tumtum Baum, Er an-zu-denken-fing."

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Re: Macht und Machtwechsel

#44

Beitrag von Undorich Holzapfel » Sa 3. Feb 2018, 00:57

Holzi

Holzi reagierte sofort auf Damirs nonverbale Botschaft. Er g├Ąhnte und streckte sich, zuf├Ąllig schaute er dabei in die Richtung, in die auch Damir und Archibald geschaut hatten. Holzi merkte sich das Gesicht des Jungen. Er hatte ihn vorhin nur kurz gesehen, als die Gruppe die Taverne verlassen hatte. Wer genau das war oder weshalb Arch ihn taxiert hatte, wusste Holzi nicht. Aber einen Grund musste es geben, denn ansonsten h├Ątte er nicht seinen besten Kumpel Damir darauf aufmerksam gemacht.

Arch war ihnen allen wohlgesonnen, Damir ebenso wie ihm, aber auf einer langen Reise oder generell wenn er m├╝de wurde, fand man ihn fr├╝her an Jespers und Mernas Seite. Er machte es sich gerade nicht grundlos neben Damir behaglich.

Holzi legte seinen schweren Arm um Damir und zeigte damit deutlich, wer es sich hier neben wem ├╝blicherweise gem├╝tlich machte. Irgendwie konnte er sich die kleine, eifers├╝chtige Geste nicht verkneifen.

Er wusste ebenso wenig wie Damir, was Arch von dem Jungen wollte. Seine Vorlieben waren Damir und Holzi bekannt, jedem aus dem Stab waren sie bekannt. Aber der Blick von Arch hatte nicht das geringste Begehren wiedergespiegelt und Holzi wusste wie ein begehrlicher Blick aussah. Meist schmachteten die Frauen seinen besten Kumpel Damir so an. Einen ganz ├Ąhnlich verz├╝ckten Blick hatte Arch, wenn er auf jemanden Appetit bekam.

Holzi streckte sich lang aus und zuckte mit den Schultern. Dabei verga├č er, dass er Damir im Arm hielt und verpasste diesem einen deftigen Sto├č.

"Tut mir leid Damir", lachte Holzi.

"Arch, Jesper vermisst Dich bestimmt schon", grinste Holzi entwaffnend und schob Arch vorsorglich in Jespers Richtung. F├╝r Holzi war die richtige Richtung erst einmal von Damir weg und dann auf Jesper zu. Archibald antwortete mit einem Grinsen, kroch zu Jesper r├╝ber und machte es sich dort gem├╝tlich.

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Re: Macht und Machtwechsel

#45

Beitrag von Damir el Akir » Sa 3. Feb 2018, 07:25

Damir machte es sich an Holzis massiger Flanke gem├╝tlich, w├Ąhrend der Arm schwer wie ein Sack Mehl ├╝ber seinen Schultern lag und die Stelle maltr├Ątierte, an der er grad den Sto├č von dem Grobmotoriker kassiert hatte. Nichts h├Ątte Damir weniger st├Âren k├Ânnen. Er freute sich nach zwei Jahren Haft in einer Einzelzelle mehr dar├╝ber, dass ein Teil des alten Stabes wieder vereint war, als dass er wieder auf freiem Fu├č war. H├Ątten sie alle gemeinsam in einer riesigen Gef├Ąngniszelle gehockt, w├Ąre das f├╝r Damir auch in Ordnung gewesen, Hauptsache, es waren alle da. Da fiel ihm etwas ein.

"Leute, wir haben was vergessen ... Archi, hast du deine Geldkatze dabei? Und ist da zuf├Ąllig eine gro├če Menge drin?"

Dass Holzi sein Revier absteckte, fand er gut und unterst├╝tzte ihn auch sogleich. "Genau, grab Klopsi an, Arch." Schlie├člich wurde er selbst auch eifers├╝chtig, wenn Holzi fremdkartenspielte oder fremdknuffte oder sonstwie irgendwie fremdkumpelte. Kumpel und Kumpel war schon zwei was Verschiedenes, stellte Damir weise fest. Er beschloss, dass zur├╝ck im Tal gleich erstmal Margot f├Ąllig war, um Holzi was Gutes zu tun. Immerhin musste die Magd sich noch bei Holzi f├╝r ihr r├╝des Benehmen entschuldigen und Damir w├╝rde daf├╝r sorgen, dass sie diese Entschuldigung auch k├Ârperlich unter Beweis stellte. Nur labern konnte schlie├člich jeder.

Nach einer Weile schien Brandur eingeschlafen zu sein. Sie alle waren um die 60, von Linhard und Kasimir abgesehen, und Jesper war sogar um die 70, aber in ihrer Verfassung unterschieden sie sich grundlegend. Brandur machte schon bei der kleinsten Anstrengung schlapp. Fehlte nur noch, dass er schnarchte.
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Re: Macht und Machtwechsel

#46

Beitrag von Erz├Ąhler » So 4. Feb 2018, 10:00


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Re: Macht und Machtwechsel

#47

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mo 26. M├Ąr 2018, 12:40

Weiter geht es im Thread: Bran-Dun-Lin - Der neue Weg

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