Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der Tross nach Ehveros

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Dominique Dubois
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Re: Der Tross nach Ehveros

#31

Beitrag von Dominique Dubois » So 11. Feb 2018, 08:13

Dominique freute sich auf das peinliche Verhör. Ein kleines Jauchzen drang aus der mächtigen Brust. Er hatte noch nie jemanden während einer Reise verhört.

"Ganz wie Ihr wünscht, Eure Durchlaucht. Palaisin?"

Er wartete darauf, dass Bellamy den Delinquenten in den Wagen bringen wollte. Dominique würde ihm den Weg zeigen.

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Comte Massimo de la Cantillion

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Re: Der Tross nach Ehveros

#32

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » So 11. Feb 2018, 14:08

Massimo

fand die Entscheidung vom Duc gerecht. Der Verbrecher hatte seine Freiheit verloren. Aber der Comte glaubte nicht, dass diesem Drecksvieh was peinlich war. Was sollte der Henker fragen, was dieser Kuduppel nicht beantworten konnte. Der pisste in der Öffentlichkeit unschuldige Leute an. Den Opfern war das peinlich, aber nicht dem abgebrochenen Hutzelzwerg. Es sei denn er bekam von seiner eigenen Kost, dachte Massimo und musste grinsen.

"Ich danke euch für eure Entscheidung Hoheit. Ich möchte einen Vorschlag machen. Ihr habt ein peinliches Verhör befohlen. Dem Gossenzwerg wird nichts peinlich sein. Daran glaube ich nicht. Ihr denkt zu gut, sogar von von dem Vieh. Aber wir können dafür sorgen dass er sich genauso fühlt wie meine Frau Hoheit. Der Henker hat erklärt, dass der Gefangenenwagen ein Klo hat. Schön wird nur nicht benötigt. Wir lassen den Kuduppel bis zum Hals weiter im Sack stecken und bei der nächsten Burg lassen wir uns Glaubersalz aushändigen. Das ist ein Hilfsmittelchen, wenn einer nicht auf den Topf kann. Das Salz kann sehr gut für Verhöre genutzt werden. Wir flössen dem Verbrecher davon einen Liter ein und lassen ihn im Sack. Ergebnis er steckt bis zum Hals in der eigenen Scheisse. Von der Dosis wird der nicht nur den flotten Heinrich kassieren, sondern Krämpfe. Das Salz hat durchschlagende Wirkung. Solange er im Sack ist, kann er sich erleichtern. Fürs Verhör würde ich ihn aus den Sack nehmen und seinen Bauch mit einer dünnen Schnur oder einem Gürtel abbinden. Glaubt mir, je schlimmer die Krämpfe werden umso gesprächiger wird der Verbrecher. Das lockert seine Zunge. Und vielleicht genauso seine festgefressenen Hirnstreben, die ihn auf die Idee gebracht haben meine Frau anzugehen. Falls der Henker meinen Tip annehmen mag."

Massimo musterte den widerwärtigen Tiefling hasserfüllt. Über sein Leid war noch nicht das letzte Wort gesprochen. Massimo kannte so viele Arten Verbrecher zum sprechen zu bringen und sie qualvoll zu bestrafen, dass er Bücher füllen konnte. Nur hatte er keine Lust zum Aufschreiben. Aber vielleicht sollte er damit doch langsam anfangen.
Sein Sohn musste alles von ihm lernen. Der Junge musste nicht mit nichts anfangen, wenn er ihm Jahrzehnte an Erfahrung lehren konnte. Bei dem Gedanke an Erfahrung dachte Massimo an seinen Bruder Melville. Er musste mit seinen Bruder sprechen. Melville hatte viel Erfahrung mit Frauen. Massimo wollte von ihm Tips für Moni. Bis jetzt war alles gut gegangen, obwohl er keine Ahnung von Beziehungen hatte. Er beschützte seine Frau und behandelte sie wie einen Kameraden. Massimo dachte sich, dass es gut wäre Moni beizubringen mit dem Dolch umzugehen. Er hatte ihr den Dolch zum Schutz gegeben, aber die sie hatte sich fast selber geschnitten. So ging das nicht. Zur Not musste sie ihr Leben und ihre Ehre selber verteidigen können. Vielleicht musste sie irgendwann sogar das Leben von ihrem Kind und sich verteidigen. Wie schnell was passieren konnte hatte der Kuduppel gezeigt. Er war nicht ewig da und er musste Komavan sagen, dass er gut auf seine Frau aufpassen sollte. Da fiel Massimo ein, dass er Komvan Zuhause vergessen hatte. Sobald es Nacht war würde er ihn gedanklich rufen.

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Skaldor Dunkelerz
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Re: Der Tross nach Ehveros

#33

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » Di 13. Feb 2018, 16:28

Der Zwergenkönig ritt still neben dem Mann her der ihm alles berichte was er wusste, das waren Informationen die sich noch als nützlich herausstellen sollten, gar keine Frage doch dieser Filipe erweckte seine Aufmerksamkeit wieso sollte er seine Tochter krönen lassen und er selbst verzichtete auf die Macht? Das ergab in Skaldors Augen wenig Sinn doch die Auflösung dieses Rätsels würde schon bald einen passenden Augenblick finden. Der Tross war wirklich groß viele Gardisten waren dabei ebenso der ganze Hofstaat, es war unglaublich dennoch auch leider bitter nötig doch genau das wollten sie alle ja ändern, eben aus diesem Grund waren sie alle auf den Weg nach Ehveros.

Gleich darauf geschah genau das was nicht passieren durfte, sie wurden angegriffen? Nein eher angepinkelt, er sah wie der Übeltäter gefangen genommen wurde und sah auch, das er definitiv nicht zu Tarkan gehörte, die Art wie er ihm gegenüber stand sah nicht gerade friedlich aus. Gleich darauf war der Tumult auch wieder vorbei und der Übeltäter wurde abgeführt, doch der Blick des Zwergenkönigs war weiterhin auf Tarkan gerichtet. Dieser war es der gegen die Eisenhand gekämpft hatte und nur wegen ihm, standen die Zwerge nun da wie sie es noch nie zuvor taten, sie verhandelten mit fremden Völkern um den Frieden Willen. Ihm standen die Folgen des Krieges noch im Gesicht geschrieben, er war mitgenommen und sichtlich erschöpft dennoch war er ein großer Krieger und Heerführer, alles in dem Kopf des Königs sträubte sich dagegen, doch in gewisser Weise hatte er den Respekt des Zwergenkönigs geweckt, man hasste den Feind ja doch auch Feinde konnten Achtung voreinander haben.

Das Tarkan nun hier war, war ein sichtliches Zeichen dafür das auch er einen Frieden haben wollte und es ihm sehr am Herzen lag diesen durch zu bringen. Er wandte den Kopf ab und schaute weiter nach vorn man sah merklich das das Land, sich veränderte. Man blickte nach Süden und nach Südosten und wenn man sich sehr genau anstrengte sahen sie, die weiten Sümpfe und dichten Wälder die Ledwick darstellen mussten. Weit konnten sie es nicht mehr haben, schon bald würden sie ihr Ziel erreichen.

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Ricarda von Ehveros
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Re: Der Tross nach Ehveros

#34

Beitrag von Ricarda von Ehveros » Di 13. Feb 2018, 17:03

Eine Scharr aus zwanzig Reitern kamen den Hügel hinauf geritten, das Banner flackerte im Wind es war das Banner von Filipe der Herscher von Ehveros. Die Reiter waren in voller Rüstung eingekleidet und trugen ebenso Schild und Schwert bei sich. Sie hielten auf die Spitze des Trosses an, verlangsamten ihr Tempo jedoch fünfzehn Meter vor ihnen sodass man sie auch aus der Ferne gut hören konnte. Einer der Reiter schob sein Visier hoch, ein Zeichen des Respekts unter Edelleuten, er sprach "der Fürst Filipe ehrt es das der Duc zugesagt hat diesem Schicksalhaften Ereignis beizuwohnen" er nickte dem Zwergenkönig zu und fügte hinzu "ebenso ehrt es ihn natürlich auch, die anderen Herscher der Nachbarländer begrüßen zu dürfen" die Situation war im Angesicht der Männer die so viele Waffen trugen auf beiden Seiten am Anfang etwas, angespannt doch es wurde schnell klar das diese Reiter eine Geste der Höflichkeit war, man wollte nicht das die Gäste sich unwohl fühlten.

Als das geklärt war schwärmten die Reiter aus und bildeten mit den Reitern die Vorhut, doch man erkannte auch weibliche Ritter unter ihnen doch waren alle bis auf, der Redner und auch der Anführer der Reiter niemand dazu bereit sein Gesicht zu zeigen. Besonders gesprächig waren sie ebenso nicht, hier und da mal ein Wort doch nicht mehr es war so als wollten sie nicht zu viel verraten. Eine Reiterin ließ sich auf die Höhe der Kutsche zurück fallen indem der Duc saß, ihr Pferd trappte locker neben der Kutsche her und sie versuchte einen Blick hinein zu erhaschen doch es gelang ihr nicht. Gleich darauf gab sie dem Pferd ein lockeres Kommando und es trappte etwas schneller wieder nach vorn am Zwergenkönig vorbei.

Diesen musterte sie nur flüchtig und schloss wieder nach vorne auf. Wer das wohl war?
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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Der Tross nach Ehveros

#35

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 13. Feb 2018, 23:05

Während der Palaisin mit freundlichem Nicken dem Scharfrichter folgte und den Gefangenen in den Zellenwagen beförderte wandte sich der Duc an den Comte Massimo de la Cantillion.

"Comte Euer Vorschlag in Ehren, die Befragung wird jedoch durch Scharfrichter Dubois erfolgen. Wir verstehen Euren Unmut, aber wir werden keine weitere Unterbrechung unserer Reise hinnehmen. Wir sind der festen Überzeugung, dass Dominique auch ohne weitere Hilfsmittel den Verbrecher zum Sprechen bringen wird. Ferner werden wir keine willkürliche Rache dulden.

Staatsgewalt ist nicht willkürlich, sie dient der Ahndung von Verbrechen und zur Verbrechensaufklärung. Und wir denken, dass die Faust des Palaisin, die Befragung des Scharfrichters, sowie der Verlust der Freiheit Anlass genug für die Kreatur sein wird, über ihr schändliches Verhalten nachzudenken. Wir rücken ab",
befahl der Duc.

Der Tross setzte sich erneut in Bewegung. Diesmal wurden sie nicht aufgehalten. Je nach Scholle und Lehen dass sie passierten, gesellten sich die entsprechenden Abgesandten der jeweiligen Adelshäuser samt ihren Begleitungen hinzu.

Auch eine Delegation der Zwerge hatte sich dem Tross angeschlossen. König Dunkelerz hatte während der Verhandlungen darum gebeten und dies sollte dem König nicht verwehrt werden.

Der Tross zog durch Souvagne und bildete ein kleines Heer, welches sich gen Ledwick einen Weg durch das Land bahnte. Die gut ausgebauten Straßen der großen Dörfer und Städte standen den kleinen Wald-, Wiesen- und Feldwegen gegenüber.

Hier hatten es die Reiter leichter als die drei Kutschen die dem Tross als Nachhut folgten. Wohlbehalten saßen in den Kutschen die Prinzen Dreux und Ciel de Souvagne, gefolgt in der zweiten Kutsche von der zweiten Ehefrau des Duc, Minette de Thibodeau sowie dem jüngsten Spross des Duc, seiner Tochter Olivie Solaine de Souvagne. In der letzten Kutsche saß der Leibmedicus und Heilmagier des Duc, Florismart Provencher.

Während ihrer nächtlichen Reise, schlossen sich dem Tross auch einige Gargoyle an, darunter Komavan des Hauses de la Cantillion. Er war seinem Herrn Massimo gefolgt.

Nachdem der Tross einen Großteil des Weges hinter sich gebracht hatte, kamen in der Ferne die ersten Ausläufer der Sümpfe in Sicht. Maximilien schaute in die Ferne, während Alcanterra ruhigen Schrittes weiterlief. Fabien schaute kurz zu seinem Herrn auf und folgte dann dessen Blick.

"Reiter unter Felipes Banner", flüsterte Maximilien so leise, dass nur Fabien ihn hören konnte.

Das Bellamy die Reiter ebenfalls gesehen und das Banner erkannt hatte, erkannte der Duc an dessen Körperhaltung. Etwas entspannt, aber immer noch wachsam genug. Einer der Reiter lüftete das Visier und hieß sie willkommen.

Unter jenen, die sie in Empfang nahmen und willkommen hießen, waren auch weibliche Chevalier. Das Gesicht des Duc, wie aller anderen blieb ausdruckslos. Auch in ihrem Land gab es weibliche Ritter, aber sie waren selten. Man konnte sie vermutlich an einer Hand abzählen. Und jene die diese Laufbahn wirklich einschlugen, hatten sich mehr zu beweisen, als jeder Mann.

Souvagne war in vielen Dingen so fortschrittlich wie es in anderen Bereich stur traditionell eingestellt war. Es war eine Männer dominierte und regierte Welt, mit einem Mann an oberster Spitze. So war es seit Anbeginn des Landes und dessen Zeit und so würde es für immer bleiben.

Die Ehrengarde wurde zuerst vom Tross etwas kritisch beäugt, wie es normal war, wenn zwei fremde Mächte aufeinander stießen, aber danach reiste man wie es sich gehörte Seite an Seite weiter. Gesprächig war die Ehrengarde nicht, die Felipe zu ihrem Empfang ausgesandt hatte. Aber die Garde aus Souvagne hielt es ähnlich. Es wurde nur gesprochen, wenn es notwendig war.

Eine Reiterin wurde langsamer und ritt dann auf Höhe der Kutsche. Sie versuchte hineinzuspähen, was ihr aber nicht gelang. Fabien schmunzelte den Duc kaum merklich an, der neben ihm ritt. In seinen Reiseumhang gehüllt dessen Kapuze er gegen die Kälte tief ins Gesicht gezogen hatte, erkannte man ihn nicht.

Vermutlich hatte die Frau einen Blick auf den Großherzog werfen wollen. Oder sie war einfach neugierig, wer sich in den Kutschen befand, während die anderen auf Pferden ritten. Sie schloss wieder zu den anderen auf und musterte im Vorbeireiten den Zwergenkönig.

Fabien hatte auch geschaut, als er den Zwerg das erste Mal gesehen hatte. Vorher hatte er noch nie einen echten, lebenden Zwerg gesehen. Gut es gab auch keine Zwerge am Souvagnischen Hof, wann sollte er also einen gesehen haben?

Der Tross folgte der Ehrengarde und passierte die Grenze von Ledwick. Damit hatten sie ihr Heimatland die Souvagne hinter sich gelassen. Nie zuvor hatte der Duc de Souvagne sein Land verlassen. Fabien konnte im Gesicht von Maximilien nicht lesen, was in ihm dabei vorging.
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Ciel Felicien de Souvagne

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Re: Der Tross nach Ehveros

#36

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Mi 14. Feb 2018, 20:02

Endlich war wieder Ruhe eingekehrt. Die Pferde, die kurzzeitig ganz schön angezogen hatten, liefen wieder ruhig. Die Gefahr schien gebannt. Er schob die Gardine etwas beisete und schaute aus dem Fenster. Einer der Gardisten hatte Stellung neben der Kutsche bezogen, was Ciel lobenswert fand. Leider konnte er sich dessen Gesicht nicht merken, da er einen Helm trug. Fast hatte er den Eindruck es wäre der selbe Gardist, welcher dereinst ein Aber in sein Angesicht gesprochen hatte. Wenn dem so war, hatte er es durch seinen Eifer soeben wieder gut gemacht.

Als die Eskorte kam, zog Ciel die Gardine des Kutschenfensters auf, damit sie die fremden Reiter betrachten konnten.

"Unsere haben eindeutig mehr Schneid, was meinst du, Dreaux? Aber schau mal, dort, die Edelfrau. Ob das Ricarda ist?"
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Re: Der Tross nach Ehveros

#37

Beitrag von Edoardo Lombardi » Mi 14. Feb 2018, 20:18

Nach dem der Strolch der sie angriff sicher verwahrt war und der Duc Befehl gab weiter zu ziehen, setzte sich Edoardo mit dem Rest des Tross in Bewegung. Eine gute weile blickte er noch angespannt die Umgebung ab und ritt neben der Kutsche von Ciel. Als er merkte das es wohl keine unmittelbare Gefahr mehr geben dürfte entspannte er sich und lies sich wieder nach hinten fallen.

Die weitere Reise verlief ohne weitere Zwischenfälle was der Gardist sehr begrüßte. Der Tross wuchs an und auch die Anzahl ihrer kleineren Begleitern den Zwergen wurde größer. Edoardo musterte interessiert die dazu gekommenen Personen des Zwergenvolkes. Auch sie hatte wie Ihr König ungewöhnliche Reittiere, Ziegen so groß wie Ponnys. Sie schienen auch nicht alle Krieger zu sein. Einge trugen keine schwere Rüstung, aber jeder von ihnen hatte wie es sich für einen Zwerg gehörte Bart.

Kurz vor überqueren der Grenze zu Ledwick bekamen sie weitere Gesellschaft. Edoardo griff instinktiv in Richtung seines Bastardschwertes. Anders als von ihm befürchtet war es kein Überfallkommando oder Raubritter. Es war eine für den Tross ausgeschickte Escorte. Der Griff um den Schwertknauf lockerte sich bei Edoardo. Dennoch spürte er weiterhin ein Gewisses Gefühl des Misstrauens.
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Re: Der Tross nach Ehveros

#38

Beitrag von Archid Ceallach » Mi 14. Feb 2018, 21:10

Golir Greifenfeder:

Golir riet auf seiner Bergziege gemächlich dahin. Der große Schild der an der Seite der Ziege hing wackelte hin und her. Auf der anderen Seite war ein großer Beutel. Golir war einer der Zwerge die keine schwere Rüstung trugen. Er hatte lediglich ein Kettenhemd und Panzerhandschuhe an. Zusammen mit den anderen Zwergen hielt er sich am hinteren Mittelteil des Trosses auf. Dem Zwerg entging bei Ihrem zusammenschluss mit dem Tross der Menschen kurz zuvor nicht das sie von vielen beugt wurden.

Golir seinerseits beobachtete auch die Menschen mit einigem Interesse. Als Mitglied des Zwergenrates und auch als Artefaktmagier kam er nicht oft aus der Hauptstadt heraus und schon gar nicht aus dem Reich der Zwerge. Deswegen ergriff er auch die Möglichkeit die sich ihm bot als sein König Vertreter ihres Volkes mitnehmen wollte nach Ehveros. Mit einem zufrieden Gesichtsausdruck bahnte er sich gemeinsam mit seiner Bergziege und den anderen Zwergen einen Weg zu ihrem Ziel.

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Dreux Gifford de Souvagne

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Re: Der Tross nach Ehveros

#39

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mi 14. Feb 2018, 21:28

Dreux war froh, dass die restliche Reise ohne weitere Komplikationen verlaufen war. Immerhin war er gegen den Willen seines Vater hier. Zuhause saß zur Zeit Gregoire auf dem Thron, hielt die Macht über Souvagne in der Hand und erledigte sämtliche Amtsgeschäfte. Dies wäre eigentlich seine Aufgabe gewesen, aber Dreux wollte es sich nicht nehmen lassen, einen Blick auf Ricarada, die zukünftige Großherzogin von Ehveros zu werfen.

Zudem freute er sich über die gemeinsame Reise mit Ciel. Das Verbotene gab der Reise einen besonderen Reiz. Nur wollte Dreux nicht auf Souvagnischem Boden von seinem Vater erwischt werden. Die Reaktion war klar, sein Vater würde ihn postwendend nach Hause schicken.

Also hatte er sich während der Reise so still wie möglich zu verhalten. Der Angreifer hatte zum Glück seine Tarnung nicht auffliegen lassen. Als die fremde Eskorte auftauchte, schaute Dreux ebenfalls kurz aus dem Kutschenfenster. Er staunte nicht schlecht, weibliche Chevalier.

"Weibliche Chevalier Ciel, eine Frau auf dem Thron, was kommt als nächstes in Ehveros? Weibliche Schmiede? Oh warte noch besser, weibliche Geschäftsleute. Frauen die eigene Läden führen oder Banken. Auf der anderen Seite sehen sie ganz schön wehrhaft aus, dass muss man ihnen lassen. Aber ich stimme Dir zu, unsere haben mehr Schneid", grinste Dreux.

Als eine der Reiterinnen neben ihre Kutsche ritt, ließ er die Gardine wieder vors Fenster fallen, damit sie keinen Blick hinein werfen konnte.

"Ob die Frau Ricarda ist weiß ich nicht Ciel, aber warum sollte sie uns persönlich empfangen? Nun vielleicht aus reiner Neugier? Wir sind ja auch dem gleichen Grund unterwegs zu ihr. Ich muss gestehen, nun ich bin neugieriger als vorher", schmunzelte Dreux und ließ sich gemütlich in die Polsterung herab sinken.

"Mir stellt sich gerade die Frage, weshalb Vater lieber reitet als wie wir in einer Kutsche zu reisen. Hast Du ihn das einmal gefragt? Er muss sich da draußen doch sonst was abfrieren. Er könnte sich ebenso eine wohlige Kutsche einrichten lassen und dort mit Fabien die Zeit totschlagen. Wenn die Kutsche groß genug wäre, könnte er dort lesen und seinen Tee trinken oder sogar schlafen", warf Dreux ein.

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Comte Massimo de la Cantillion

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Re: Der Tross nach Ehveros

#40

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Sa 17. Feb 2018, 00:19

Massimo

schaute auf die Sümpfe. Zuhause schaute er auf das Meer. Als die Fremden unter Waffen sich näherten, schloss er seine Hand um sein Schwert. Aber es waren Ritter aus Ehveros um zu sie zu begrüssen. Einer begrüsste sie. Der Rest zeigte nicht seine Gesichter und öffnete das Visier. Das war unhöflich. Massimo blieb vorsichtig. Nur wer was zu verbergen hatte, lüftete nicht das Visier. Die Banner konntem gestohlen sein und die echte Garde lag schon tot im stinkenden Sumpf und faulte vor sich hin. Ehrenmänner begegneten sich mit offenen Visier. Massimo warnte seine Brüder und Jules gedanklich.

'Ehrenleute zeigen ihr Gesicht. Mit der Garde stimmt was nicht. Falls das überhaupt die Garde von Ehveros ist. Wer weiss wer dahinter steckt. Die Banner können gestohlen sein und die Garde ermordet. Ich vermute ein Hinterhalt. Sagt es weiter.'

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