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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: Fr 9. Sep 2016, 12:59 
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Volk: Gargoyle
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Das Kaisho Abkommen (1)
Es wurde Abend und wieder dunkel. Wie durch Magie lichtete sich die Gargoyle Statue und einzelne Steinbrocken fielen von ihr ab. Man hörte ein tiefes, zufriedenes Brummen, welches von Dario ausging. Der Kleine hatte sich ausgeschlafen. Sämtliche Verletzungen der Nacht zuvor waren verschwunden. Er war wieder fit und wie neu geboren.

Man sah, wie sich die Glieder der Gargoyles zu regen begannen. Einen Augenblick später löste sich auch das Stein von Darios Augen. Seine Augen blintzelten und und das charakteristische Schwarz in seinen Augen wurde sichtbar. Kurz konnte man etwas Bedrohliches in seinen Augen erkennen, etwas Geheimnisvolles und Gefährliches, was alle Gargoyles tief in sich drinnen hatten. Doch nach ein paar Augenblicken normalisierte sich Darios Pupille wieder und er sprach:

"Hallo, jemand da? Wo bin ich?", gegenwärtig befand sich der Kleine ganz allein. Man hatte ihn unter einer alten Eiche untergestellt und schon fing Dario an zu rätseln, was passiert war. Seine letzte Erinnerung an der gestrigen Nacht war, dass er bei dem Centauren gewesen war, ehe er zu Stein verfallen war. Doch warum hatte sich der Centaure nicht an sein Wort gehalten? Wo war die Burg? Wo war er nun?
Dario sorgte sich ziemlich und fing an zu zittern.
Seltsame Klänge des Waldes ertönen. Für den Gargoyle beunruhigende Laute, da er nicht im Wald aufwuchs und diese ganzen Dinge nicht wirklich kannte.

"Hallo? Freund?", Dario war verzweifelt. Er hatte ihn im Stich gelassen.
Vor Verzweiflung und weil Dario nicht weiter wusste, fing er an zu weinen. Er schluchzte fast eine Stunde, doch Kolbakur kam nicht zurück. Erst jetzt fing Dario an zu handeln. Vielleicht war ihm was passiert?
Der Kleine entschloss sich auf den höchsten Baum in der Nähe zu klettern und sich von dort aus Überblick über die Landschaft zu schaffen.

Als er oben angekommen war reichte sein Blick bis tief in das Herzogtum hinein, aufgrund der hervorragenden gargoylischen Sehkraft. Doch das Gebiet, wo sich der Gargoyle befand war ihm völlig unbekannt.
Mama, wird sich zu Tode ängstigen, wurde Dario schlagartig bewusst.
Was war wohl Kolbakur zugestoßen? Freund geht es dir gut?, fragte er sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: So 2. Okt 2016, 18:14 
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Volk: Raktaure
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Nach langem Herumirren hatte Kolbakur sich entschieden, unter einer mächtigen Eiche auszuruhen. Behutsam hatte er die kleine Statue, in der so viel mehr steckte, ins weiche Gras gelegt.
Die Kette um seinen Hals rasselte und schreckte zwei Krähen auf, als er sich neben dem Gargoyle niederliess. Nachdenklich betrachtete er die Landschaft, die ihn umgab. Weite Wiesen erstreckten sich um ihn herum und vereinzelte Baumgruppierungen waren die Vorboten ausufernder Wälder. Dazwischen schlängelte sich ein Flusslauf hindurch, der in den letzten sonnigen Stunden des Tages wie ein Versprechen glitzerte.
Kolbakur staunte ab der Schönheit, die sich ihm bot.
Wann hatte er zuletzt einen solchen Ausblick geniessen dürfen?
Er nahm sich vor, das Bild in sich aufzunehmen, um es, zurück bei Abel, immer wieder aus seinen Erinnerungen hervorrufen zu können.

Eine Zeit lang sass er einfach nur da und lauschte dem Singen der Vögel. Als er jedoch einen Adler hoch oben seine Kreise ziehen sah, überkam ihn eine tiefe Sehnsucht.
Vorsichtig schielte er zu Dario hinüber, doch der Gargoyle hatte sich nicht gerührt.
Nur ganz kurz… er würde gleich wieder da sein…
Schwerfällig erhob sich der Centaure. Seine Hufe hinterliessen tellergrosse Abdrücke in der weichen Erde, als er sich in Bewegung setzte. Erst langsam, beinahe behäbig, dann zügiger, so dass der Boden zu vibrieren schien und schliesslich flog er in vollem Galopp über die Ebene hinweg.
Anfangs fühlten sich seine Gliedmassen noch wie Fremdkörper an, die sich diese Freiheit nicht gewohnt waren. Keine vollbeladenen Karren, keinen Pflug musste er ziehen. Er kam sich plötzlich unheimlich leicht vor, und das obwohl er mehr als eine Tonne auf die Waage brachte. Nur das unablässige Klirren der Kette erinnerte an sein eigentliches Leben.

Erst als seine Beine unter der ungewohnten Leistung zu brennen begannen und sein schwarzes Fell vom Schweiss glänzte, verfiel er unwillig in einen holprigen Trab. Am Fluss ging er erschöpft in die Knie, um mit seinen Händen Wasser zu schöpfen. Er war ja so durstig!
Die letzten Sonnenstrahlen blinzelten ihm zu, als er sich wieder an Dario erinnerte.
Oh nein! Ich habe den Kleinen glatt vergessen!
Unheimliche Schuld wischte jedes gute Gefühl beiseite. Zum Glück waren die Spuren noch deutlich zu erkennen und so konnte er ihnen in zügigem Tempo zurückfolgen.

Als er jedoch die alte Eiche erreichte… war der Gargoyle verschwunden. Erschrocken suchte er den Baum ab, denn er hatte ja bereits gesehen, wie gut der kleine Wicht klettern konnte. Doch ausser ein paar Steinkrumen am Boden, war nichts von dem Kind übriggeblieben.
Als er sich umwandte, sah er in einiger Entfernung ein Feuer brennen. Unsicher blickte Kolbakur sich um, doch in der aufkommenden Dunkelheit konnte er den Kleinen nicht finden.
Wie hatte er den Kleinen nur hierlassen können. So ganz alleine! Was hatte er sich bloss dabei gedacht. Er hatte bestimmt grosse Angst so alleine im Dunkeln!
„Kleiner? Wo steckst du?“, rief der Centaure vorsichtig.

Kolbakur trat unruhig von einem Huf auf den anderen, was so gar nicht seine Art war.
Vielleicht hat er dort unten Schutz gesucht?
Da er keine andere Idee hatte, wo sich das Kind aufhalten könnte, schritt er dem Lagerfeuer entgegen. Vielleicht konnte ihm dort jemand Auskunft erteilen.

„Hast du etwas verloren?“, rief ihm da eine gefährlich klingende Stimme von hinten zu, bevor er auch nur den Schein des Lichts betreten konnte.
Kolbakur blieb wie angewurzelt stehen.
„Geh weiter, wir wollen unseren unerwarteten Gast doch gern genauer betrachten!“, raunte der Kerl. Der versklavte Centaure war es sich gewohnt, Befehle zu befolgen und trat folgsam in den Lichtkreis hinein.
Grinsend blickten ihm die Männer aus ihren unrasierten Gesichtern entgegen. An ihren Seiten hingen lange Säbel und Dolche.

„Also, was bringt einen Halbmenschen um diese Zeit dazu, alleine hier herumzuirren? Dies ist nicht die Route, wo deine Herde durchzieht.“
Einer der grossgewachsenen Kerle spuckte neben sich auf den Boden, ein anderer kratzte sich beherzt am Hintern.
„Na schaut, was hat der denn um den Hals?“, ein anderer deutete auf Kolbakurs Kette, die ihn als Sklaven auswies.
„Bist wohl ein Entflohener, was?“, grunzte der Erste.
„Ich suche einen Freund“, murmelte der alte Centaure.
„Ah, einen Freund. Dann bist du hier genau richtig! Wir sind alles deine Freunde. Auch wir sind Geächtete, so wie du!“, der scheinbare Anführer näherte sich Kolbakur und streckte ihm schliesslich kameradschaftlich die Hand entgegen.
„Sei willkommen bei uns, Halbmensch!“, der gutmütige Riese schüttelte unbeholfen die schmutzige Hand des Mannes, während er das hinterhältige Grinsen auf den Gesichtern der Bande einfach übersah.

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(Hugo von Hofmannsthal)
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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 23:37 
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Volk: Gargoyle
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Das Kaisho Abkommen (1)
Darios scharfer Blick ging flink aber dabei gleichezeitig sorgfältig von links nach rechts, während er im Mondlicht durch die Nacht gleitete.
Der Kleine war zwar noch kein ausgewachsener Gargoyle und hatte noch nicht die wahre Kampfstärke und Körpergröße seines Volkes erreicht, doch seine Gleit- und Kletterfähigkeiten waren ausgezeichnet geschult.

Vorsichtig durchstreifte er die Lüfte und versuchte dabei jeden Aufwind zu nutzen, der sich ihm bot, damit er länger in der Luft blieb. In der Ferne erblickte er einen Flusslauf nicht weit, dahinter ein endloses grünes Land silbern schimmernd im Mondlicht. Die bedrohlichen Bäume, die Vorboten des Waldes, beunruhigten den Kleinen eher.
Er hatte viele schreckliche Geschichten von den Kreaturen des Waldes gehört. Riesige Spinnen, Monster mit drei Köpfen, gehörnte dämonische Fledermäuse. Doch es galt einen Freund zu helfen! Es gab keine Ausreden! Dario war sicher, dass Kolbakur in Schwierigkeiten war, also wagte er sich in den Wald und glitt durch die Bäume hindurch.

Als er eine stämmige Kiefer erreichte, um sich auf der Spitze des Baumes auszuruhen, erblickte Dario zu seiner Verwunderung direkt unter ihm ein Lagerfeuer. Mit seinen guten Ohren konnte er zwar nicht wahrnehmen, was sie sagten, doch vom Stimmfall und der Tonhöhe konnte er identifizieren, dass sich die Personen unten ruhig unterhielten. Dario entschied von der Spitze des Baumes hinunterzuklettern, um die Lage beobachten und besser einschätzen zu können. Während er sich anfangs noch etwas ungeschickt anstellte, da der kleine Gargoyle sonst nie herunterklettern musste, entdeckte er schnell Spaß daran. Spielerisch sprang er von Baum zu Baum. Breitete immer wieder seine Flügel aus und japste glücklich dabei.

Er vergaß sich völlig und dass er eigentlich vorgehabt hatte den Baum vorsichtig hinunterzuklettern, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Es machte ihm einfach zu viel Spaß! Er macht sich einfach keine Gedanken und machte aus dem Ganzen ein Spiel. Einmal rutschte er sogar aus, doch wie ein Akrobat konnte er sich mit einem Bein am Baum hochziehen und lachte glücklich dabei, als er es überlebte.

Währenddessen wurden die Gestalten unten etwas aufgeregter und lauter. Doch Dario nahm das nicht wirklich wahr. Er war vollkommen in seinem Element, machte Flugkunststücke und fühlte sich lebendig.
Gerade balancierte er an einem Ast in schwindelerregender Höhe, als plötzlich unten ein Schrei ertönte und Dario in seinem Spiel unterbrochen und zurück zur Realität befördert wurde. Gerade mal ein paar Meter von ihm entfernt erkannte er Kolbakur in der Menge und nicht unweit von ihm einen blutbefleckten Menschen, der reglos am Boden kauerte.
Verwirrt sprang Dario zum nächsten Ast, welcher etwa noch immer 3 m Abstand zum Boden hatte und schrie zu Kolbakur aufgeregt:

"Heh, was ist los? Wir müssen hier weg!"
Dario hatte nicht wirklich Ahnung, warum er das sagte. Doch die Menschen schienen nicht freundlich gestimmt zu sein. Ihre grimmigen Fressen und ihre gezogenen Waffen sprachen Worte. "Los, los!," schrie der Gargoyle.
"Lauf Richtung Osten, da ist eine Schneise. Ich habs von oben gesehen. Du kannst schnell durch!"

Dario beförderte sich geschickt in Sicherheit, in dem er zum nächsten Baum sprang und von dort aus nach oben kletterte. Was in aller Welt war nur los?

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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: Mi 19. Okt 2016, 12:48 
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Volk: Raktaure
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Kolbakur war genauso überrascht worden von dem plötzlichen Tod des Mannes wie die anderen Kerle. Im nächsten Moment brach auch schon der Tumult los.
„Ein Hinterhalt, der Halbmensch hat uns verraten!“
Die Männer hatten ihre Waffen gezogen, wussten jedoch nicht, wo sie den nächsten Angriff zu vermuten hatten.
Im nächsten Augenblick flogen Pfeile zwischen den Bäumen hervor und trafen einen weiteren Räuber am Bein.
Kolbakur stand da wie angegossen, die Augen schreckgeweitet und die Hände zu Fäusten geballt.

Als plötzlich einer der vermeintlichen Freunde mit einem Schwert begann vor ihm herumzufuchteln, stand die Welt für den Centauren Kopf. Er hatte doch gar nichts getan.
Wollten sie ihn etwa verantwortlich machen für den Überfall?
Denn so einer war es offensichtlich. Aus den Bäumen stürmten plötzlich Männer hervor mit Dolchen und Lanzen, um sich brüllend auf die Rotte zu werfen.
„Wir müssen hier weg!“, hörte er da plötzlich eine bekannte Stimme rufen.
„Lauf Richtung Osten, da ist eine Schneise.“

Der Kleine war hier!
Kolbakur kümmerte sich nicht weiter um den Bandenkrieg, rempelte einen Mann zur Seite, als er den genannten Weg einschlug.
Während er los lief, hielt er Ausschau nach dem Gargoyle und meinte einen dunklen Schatten über sich in den Bäumen zu erkennen. Erleichtert lief er weiter und entfernte sich zunehmend von dem Schein des Feuers und dem blutigen Schauplatz.
Bald umgab ihn wieder die Stille der Nacht und er blieb schwer atmend stehen.
So viel galoppieren an einem einzigen Tag, dafür waren seine schweren Glieder nicht gemacht.

„Ich bin froh, dass du mich gefunden hast“, brummelte er Dario zu, während er versuchte zur Ruhe zu kommen. Die schwarze Brust hob und senkte sich unter den kräftigen Atemzügen wie ein Blasebalg.
„Tut mir Leid, dass ich nicht mehr da war. Ich hatte nur vor, kurz etwas zu laufen, und als ich dann zurück kam, warst du fort. Ich habe mich sehr gesorgt um dich, kleiner Freund!“
Kolbakur hoffte, dass der Gargoyle ihm nicht allzu böse war. Er nahm sich fest vor, sein Versprechen zu erfüllen, um das Kind doch noch nach Hause zu bringen. Diese Welt war nichts für unschuldige Wesen.
"Du hast sehr gute Augen! Ich hätte Dich nicht gesehen in der völligen Dunkelheit", lobte er Dario.
"Erkennst du denn etwas wieder? Ich war noch nie in dieser Gegend hier"

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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: Mo 6. Feb 2017, 12:37 
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Volk: Gargoyle
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Das Kaisho Abkommen (1)
Dario hang kopfüber an einem Ast, als Kolbakur in einem tosenden Galopp ankam. Ihm schien die ganze Aufregung Spaß gemacht zu haben, denn er grinste breit und freute sich. "Das war lustig!," sagte er, als Kolbakur mit ihm sprach.
Er hatte schon ganz vergessen, dass Kolbakur ihn allein gelassen hatte. Ohnehin war er nicht nachtragend. "Weg? Asoooooo," Dario lächelte.
Er schwang sich, wie ein Turner am Ast nach oben, und landete dann heldenhaft auf seinen Pranken. "Nicht schlimm. Ich kam zurecht! Siehst du?"

Kaum waren sie in Sicherheit hatte Dario wieder ein Haufen Fragen.
"Was waren das für Menschen? Waren das deine Freunde? Aber warum griffen sie dich an? Musst du nichts essen? Ich hab Hunger."
Kolbakurs Kompliment, wegen seinen guten Augen nahm er zur Kenntnis. Stolz erhob sich seine Brust ein wenig, als Kolbakur ihn lobte.

"Keine Ahnung, wo wir sind. Ich war hier noch nie! Aber lass uns einfach gucken. Ich hab Hunger. Vielleicht finden wir ein paar Menschen in der Nähe".
Dario sprang herunter vom Ast und tapste neben Kolbakur, als sie sich in Bewegung setzten. Ein Gargoyle war vollkommen abhängig von der Versorgung durch Menschen. Das Jagen hatten die Gargoyles schon längst verlernt. Dass man Früchte, Beeren oder Pflanzen in der Wildnis essen konnte, war Dario auch nicht bekannt. Er wollte nur so schnell, wie möglich zu einem Menschen, damit er ihm Essen geben konnte.
"Wir müssen bald einen Menschen finden...," sagte Dario in einem bestimmenden Tonfall.

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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: So 26. Mär 2017, 12:35 
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Volk: Raktaure
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Der dunkelhäutige Raktaure ging behäbig neben dem kleinen Gargoyle her, der artig vorantapste. Kolbakur war erleichtert, dass ihnen offensichtlich niemand gefolgt war und hatte sich in der Zwischenzeit beruhigt.
Stattdessen spürte er nun umso mehr die Müdigkeit in seinen alten Gliedern und zwischendurch blieb er mit seinen tellergrossen Hufen an einer hervorstehenden Wurzel hängen oder stolperte wegen einer Mulde im Boden.
„Nein, diese Menschen waren keine Freunde. Sie waren böse auf mich. Aber ich habe nicht verstanden, weshalb. Die Menschen sind nicht immer einfach zu begreifen“, beantwortete der Centaure Darios Frage.

Inzwischen umgab sie die Dunkelheit wie ein Vorhang und der Ältere blieb erschöpft stehen.
„Tatsächlich bin ich ebenfalls hungrig. Und vor Allem müde. Ausserdem kann ich kaum den Boden vor den Füssen erkennen. Meine Augen sind nicht so toll wie die Deinen. Wir sollten uns einen Moment schlafen legen“, meinte er schliesslich in der Logik eines Tagwesens und versuchte gleichzeitig einen geeigneten Platz dafür auszumachen.
„Kannst Du einen Ort sehen, wo wir uns etwas ausruhen können? Meine Beine fühlen sich schwer wie Stein an – oh, Verzeihung, das war nicht als Beleidigung gedacht“, entschuldigte sich Kolbakur sogleich etwas konfus, als er sich daran erinnerte, dass der kleine Wicht vor nicht allzu langer Zeit noch zu einer Statue erstarrt war.
Dario wirkte hingegen alles andere als müde, schwang sich zwischendurch an den Ästen in die Höhe und landete sogleich wieder behäbig neben seinem Begleiter, weshalb der Ältere sich doch noch zum Weitergehen aufraffte.

„Was… ähm… magst Du denn essen, Kleiner?“, fragte der Raktaure plötzlich, da ihm bewusst wurde, dass das Kind womöglich nicht mit einigen saftigen Gräsern zufrieden zu stellen wäre.
„Tagsüber könnte ich vielleicht einige Beeren finden. Doch dafür musst Du Dich etwas gedulden, momentan fühle ich mich blind wie ein Maulwurf.“
Da der Gargoyle jedoch so erpicht darauf war, zu den Menschen zu gelangen, vermutete der Raktaure, dass er sie als seine Freunde betrachtete. Vielleicht war das gar nicht so schlecht und sie konnten von ihnen Nahrungsmittel bekommen und womöglich kannten sie auch den Weg zu Darios zu Hause.
Daran, dass sie dem seltsamen Paar wohl kaum ihre Vorräte opfern würden oder den mächtigen Centauren mit dem eisernen Ring um den Hals, der ihn als Sklaven auswies, mit Misstrauen beäugen könnten, dachte er dabei nicht.

Gleichzeitig erinnerte er sich an Abel und an die Peitschenhiebe, die er für sein Fortlaufen bekäme. Nun, er würde seine Bestrafung hinnehmen, das wäre es ihm wert, wenn dafür der Kleine wieder sicher bei seiner Familie verbliebe.
„Ich hoffe, dass ich danach den Rückweg wieder finde“, murmelte Kolbakur leicht besorgt, schob den Gedanken jedoch wieder beiseite als er in der Entfernung das Heulen eines Wolfes hörte. Leicht beunruhigt trat er von einem Huf auf den anderen und versuchte die Dunkelheit mit seinen Augen zu durchdringen.
„Ich bin nicht für Wälder gemacht“, brummte der Raktaure, als ihm ein tiefer Ast ins Gesicht schlug und er erschrocken einen Satz zurückmachte und sich mit den Armen zu verteidigen suchte.
„Pause. Ich benötige eine Pause!“, seufzte er schliesslich und liess sich schwer atmend und ungelenk wo er stand zu Boden sinken.
„Nur ein kurzes Schläfchen…“

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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: Di 28. Mär 2017, 19:58 
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Das Kaisho Abkommen (1)
Dario war froh gelaunt. Fast schon euphorisch. Brav tapste er neben Kolbakur, wobei ihm das schnell zu langweilig, weswegen er immer wieder nach vorne rannte, oder sich in den Wäldern versteckte, um Kolbakur zu erschrecken, oder ihn zu motivieren fangen mit ihm zu spielen.
Der alte Centaure schien aber übermüdet zu sein, worauf Dario aber nicht reagierte. Er hatte seinen Spaß. Sprang nun von Baum zu Baum in schwindelerregenden Höhen, aber landete immer wieder sicher auf dem Boden.
"Hast du gesehen wie weit ich gesprungen bin?," meinte er stolz.

"Ich esse, das was die Menschen uns geben. Das ist immer was Anderes! Die Menschen sind nett. Beeren? Ja, das wäre nicht schlecht."

"Du kannst doch noch nicht schlapp machen," sagte er zu Kolbakur, als dieser begann träge zu werden und sich auf den Boden niederließ. "Die Nacht hat doch gerade erst angefangen!"
"Schau!"
Dario riss die Augen weit auf und zog eine Grimasse.
"Schläfst du schon?"
Er klopfte auf seinem Kopf mit seinen harten Knochen, bestimmt tat das weh, obwohl Dario dies nicht beabscihtigt hatte. Ungeduldig haute er leicht auf seine Schulter, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.
"Guck mal, was ich kann", freute sich Dario. Er versuchte einen Handstand, brach aber dabei zusammen.
"Ich schwör dir. Letztes Mal hats geklappt!"

Dario schaute verärgert, als der alte Centaure nicht reagierte. Er saß etwa 10 Minuten brav an seiner Seite und wartete in der Hoffnung er würde gleich aufstehen. 10 Minuten Pause müssten doch reichen, dachte sich der Kleine. Dabei irrte er sich aber, denn Kolba schlief ein. Eine tiefe, flache Atmung und die geschlossenen Augen ließen darauf zurückschließen.

Kritisch beäugte Dario ihn und begann wieder an Kolbas Fell zu spielen und es zu streicheln. Ihn faszinierte das sehr. Sowas derart Weiches hatte er noch nie gesehen. Es musste bestimmt cool sein, sowas immer bei sich zu haben! Ich würde mich immer selbst streicheln und gar keine Zeit mehr für andere Sachen haben, überlegte er.
"Alles gut. Ich werde was zu essen besorgen, Freund!", sagte er. Es war eine relative kühle Sommernacht. Dario kam nicht wirklich auf die Idee ein Lager aufzuschlagen, ein Feuer zu entfachen oder einen sicheren Schlafplatz für Kolba zu suchen. Er ließ ihn einfach auf dem Waldweg liegen und tapste los. Auf dem Weg nach was zu essen.
Lautloses Heranschleichen durch den Wald gehörte nicht gerade zu den Stärken des Volkes der Gargoyles. Ihre schweren Schritte konnten Tiere noch aus weiter Entfernung wahrnehmen. Aber dafür konnten die Gargoyles ja schnell auf Bäume klettern. Eine Stärke, die die Centauren nicht hatten. Im Grunde genommen waren Centauren noch weniger selbstständig als das Volk der Gargoyles. In freier Natur konnten sie unmöglich alleine überleben. Nur als Teil eines Rudels, oder eben unter Obhut der Menschen.

Unterwegs fand er tatsächlich ein paar Beeren. Sofort aß er alle auf, ohne an Kolbakur zu denken. Zu groß war sein Hunger, denn Gargoyles brauchten viel Nahrung. Sie waren Allesfresser, konnten sogar Aas fressen, denn ihre Mägen konnten alles verdauen. Sogar Gras konnten die Mägen der Gargoyles verwerten. Drum plückte Dario allerhand Grünzeug.

Erst jetzt nach so langer Zeit machte sich Dario wieder Sorgen. Was würde denn seine Mutter denken? Sie würde sich zu Tode ängstigen! Verdammt ich muss schnell nach Hause, sonst gibts Ärger! Während er durch die Gegend lief, malte er sich aus, wie das Gespräch zwischen ihm und seinen Eltern ausgehen würden. Und was er sagen würde. Er übte schon mal seine Worte. Im Geiste sah er ein kleines Drama auf sich zukommen.
Als er plötzlich wieder realisierte, wo er war und die Orientierung verloren hatte. Links oder rechts? Wie oft war er links gegangen? Von wo kam er nochmal?
Habe ich den Hügel schon mal gesehen?
"Hallo?", fragte er auf der Hoffnung irgendwer würde antworten. Doch nichts passierte. Stattdessen fokussierte sich nun seine Wahrnehmung auf die Umgebung. Das Rascheln in den Bäumen, die seltsamen Tierlaute, Knacksen von Ästen, ein einfacher Uhu Laut ließ ihn sofort seine Abwehrhaltung einnehmen.
"Zeig dich, du Monster!," rief Dario tapferer, als er erwartet hatte. Angespannt knurrte er, während er auf seinen Vieren stand und seine Krallen ausfuhr. "Vater hat mir genug vom Kämpfen gezeigt. Wir Gargoyles sind Kämpfer. Wir beschützen die Menschen!", sagte er stolz, aber auch etwas ängstlich in seiner Stimme. Als nichts passierte, richtete er sich wieder auf die Vorderbeine und schaute hektisch umher.
Er hatte keine Ahnung, wo er war.

Leise begann er zu schluchzen. In seiner Verzweiflung wurde er aber immer lauter und weinte minutenlang. Als er plötzlich ein Wolfsheulen hörte, reagierte er panisch. Das Essen warf er sofort auf den Boden, er kletterte auf einen Baum und sprang hastig von Baumkuppe zu Baumkuppe. Mit schlotternden Knieen bibberte er oben, während er nach einiger Zeit oben sitzend, plötzlich ein Licht aufflackern sah. Irgendein Bauer kam mit seinen Hunden und seinen Söhnen aus dem Haus und trat in seinen Hof, um sich vor den Wölfen zu verteidigen, die eine Schafsherde angefallen hatten.

Menschen!, dachte sich Dario.
Er machte sich sofort auf den Weg zu ihnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: David und Goliath
BeitragVerfasst: So 19. Nov 2017, 09:58 
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Volk: Raktaure
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Kolbakur erwachte noch vor dem ersten Sonnenstrahl, denn als Sklave hatte man von ihm erwartet früh mit der Arbeit anzufangen und da wurde auch keine Rücksicht auf sein Alter genommen.
Im Wald war es beinahe so dunkel wie in der Scheune, so dass der Raktaure einen Moment lang keinen Anhaltspunkt hatte, wo er sich befand. Doch die Erinnerungen kehrten rasch wieder, als der kühlen Boden abtastete, das leise Rascheln der Bäume vernahm und der vertraute Geruch von Stroh und Tierleibern durch neue Düfte abgelöst wurde.
„Kleiner? Bist du hier irgendwo? Dario?“, fragte er schliesslich und seine Augen tasteten an den dunklen Schemen der Baumstämme und Felsbrocken entlang. Er kam jedoch schnell zum Schluss, dass der Gargoyle nicht anwesend war, denn das Stillsitzen gehörte nicht zu seinen Stärken. Bestimmt hätte er sich längst bewegt und sich somit zu erkennen gegeben.

Der alte Raktaure seufzte. Er sollte sich wohl wieder auf die Suche begeben. Aber vielleicht wäre es besser, die ersten Sonnenstrahlen abzuwarten. Dann war die Chance grösser, dass er Dario nicht übersah und gleichzeitig konnte ihm der kleine Wicht nicht gleich wieder entwischen.
Doch einfach rumsitzen konnte der ehemalige Sklave auch nicht. Da meldete sich jedoch auch schon sein Bauch mit einem mahnenden Knurren.
Kolbakur nickte zufrieden. Er würde zuerst nach Essbarem suchen. Wenn es sein musste, würde er auch Knospen und junge Blätter verspeisen, denn sein Magen war sich rare Kost gewohnt. Obwohl Raktauren für gewöhnlich kaum Gräser und Blätter verspeisten, hatten Abel und sein Herr darauf keine Rücksicht genommen. Nun kam ihm dieser Umstand zu Gute.

Eine Stunde später hatte bereits die Dämmerung eingesetzt. Der Wald wurde lichter, denn der Raktaure hatte sich auf seiner Suche nach Beeren immer weiter an den Waldrand begeben. Kolbakur erfreute sich an der Schönheit des Waldes. Ein leichter Nebel hing zwischen den Bäumen und tauchte sie in ein schummriges Licht. Die Vögel hatten zu singen begonnen und einmal erblickte er sogar ein Reh.
Sen Bauch war nun fürs Erste ruhiggestellt und so wollte er jetzt nach Dario Ausschau halten.
„Kleiner? Wo steckst du?“, immer wieder rief er seinen Namen.
Er ging am Saum des Waldes entlang, wo er mit seiner Grösse besser zurechtkam als Mitten in dem Gewirr aus Ästen.
Plötzlich blieb er wie angewurzelt stehen und rieb sich die Augen. Doch die Erscheinung verschwand nicht einfach.

Etwas von ihm entfernt, auf einem einsamen Findling, hockte eine Statue. Kolbakur erkannte seinen Fehler jedoch rasch, als die steinerne Figur ein paar kleinere Flügel abspreizte, sie kritisch betrachtete, missbilligend das Gesicht verzog und sie wieder eng an den Körper anlegte. Während der Raktaure sich dem Gargoyle näherte, testete dieser gerade verschiedenste Sitzpositionen aus.
„Guten Tag!“, grüsste der mächtige Raktaure und blieb einige Meter vor dem Wesen stehen.
Der Gargoyle, in seinem Tun unterbrochen, zuckte erschrocken zusammen. Schnell hatte er sich jedoch wieder gefasst und blickte Kolbakur majestätisch an.
„Wer wagt es, sich Cologne zu nähern? Sprich Fremder!“

Kolbakur betrachtete neugierig die Erscheinung. Dieser Gargoyle sah ganz anders aus als sein Schützling. Er hatte den Körper einer etwas dünn geratenen Raubkatze. Seine Füsse waren mit langen klauenähnlichen Krallen besetzt, die ihm das Klettern ermöglichen mussten. Den Löwenschweif hatte er sich um eines der sehnigen Vorderbeine gewickelt.
Seinen Hals fand Kolbakur etwas lang bemessen, darauf thronte ein ziegenähnlicher Kopf.
Zwei kleine Flügel, die im Umfang nicht viel grösser als das Haupt sein mochten, rundeten die zusammengewürfelte Gestalt ab.
„Ich bin Kolbakur. Ich wollte dich nicht erschrecken. Das tut mir Leid. Mein Freund Dario ist verschwunden und nun suche ich nach ihm. Er ist nämlich auch ein Gargoyle wie du. Vielleicht hast du ihn ja gesehen? Er ähnelt einem Menschenkind. Bloss mit Flügeln… die sind etwas grösser als deine, wenn ich mich richtig erinnere.“
„Pah, Cologne erschrickt sich nie. Ich bin schliesslich ein gefährlicher und mächtiger Gargoyle!“
Er hörte dem Raktauren zu, als jedoch der Vergleich mit seinen Flügeln erfolgte, verzog sich seine Miene missmutig.
„Meine Schwingen sind so gut wie die jedes anderen auch!“, beleidigt wandte er sich von Kolbakur ab, indem er ihm den Rücken zukehrte.
„Ich kann dir nicht helfen, der Morgen naht und ich muss noch eine gute Sitzposition finden.“

Irritiert starrte der Raktaure ihn an. Hatte er den Gargoyle etwa beleidigt?
Während er darüber sinnierte, warum er so unhöflich abgefertigt wurde, bemerkte er, dass dies keineswegs der ursprüngliche Platz des Findlings sein konnte. Eine tiefe Furche in der Erde gefolgt von Klauenabdrücken zeigte den Pfad an, den der Stein offensichtlich hergerollt worden war.
„Du musst mächtig stark sein, wenn du den Felsbrocken alleine hierhergeschafft hast“, meinte Kolbakur ehrlich beeindruckt.
Sogleich zuckte der Ziegenkopf herum und seine Augen blitzten vor Stolz.
„Ja, ist das so? Nun… da ich Löwe und Drache in mir vereine, muss es wohl so sein!“
Kolbakur stutzte einen Moment bis er begriff, dass der lange Hals und das zugehörige Haupt mit den zwei Hörnchen, der langen Nase und den bartähnlichen Haaren an einen Drachen erinnern sollten.
Er war besonnen genug, sich einen entsprechenden Kommentar zu verkneifen. Zu seinem Glück, denn der Gargoyle schien ihm wieder wohl gesonnen zu sein.
„Ich denke, dass ich deinen kleinen Freund womöglich gesehen habe. Er schien verängstigt zu sein und hat mich einfach übersehen. Aber ich verzeihe es ihm, da er noch ein Kind ist. Er war unterwegs zu…“

In diesem Moment traf ein Lichtstrahl den Leib des Gargoyles. Eine Sekunde lang war sein Blick voller Empörung als er realisierte, dass er noch nicht in der majestätischen Position verharrte, die ihm gebührte. Dann erlosch das Leuchten seiner Augen bereits und er erstarrte zu Stein.
„Nein, sag mir wo er hin ist“, Kolbakur schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Das durfte doch nicht wahr sein…

Bild von Cologne

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