Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
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Monique de la Cantillion

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Re: Das Land Ehveros

#121

Beitrag von Monique de la Cantillion » So 8. Apr 2018, 20:25

Moni löste Massimos Zopf und strich ihm die Haare nach hinten. Sie mochte seine langen Haare und die Haare offen zu tragen, stand ihm besser. Sie erwiderte den Kuss liebevoll und hielt ihn kurz auf Abstand um die Quartiertür aufschließen zu können.

"So aufregend es auch vor der Tür ist, lass uns reingehen und dort weiterspielen. Komm", flüsterte sie ihm gut gelaunt ins Ohr und zog ihn dann mit sich ins Zimmer.

Moni zog Massimo mit zum Bett und legte sich rücklings nieder.

"Schatz, zuerst die Pflicht, dann das Vergnügen - leg los", bat sie grinsend.

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Maximilien Rivenet de Souvagne

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Re: Das Land Ehveros

#122

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 8. Apr 2018, 21:33

Nachdem sich das Himmelsauge Remy mental verabschiedet hatte, hatten sich auch die meisten Staatsgäste von Großherzog Felipe verabschiedet und zur Nachtruhe in ihre Quartiere begeben. Max wachte in Fabiens Armen auf und streckte sich. Der Morgen brach für Maximiliens Geschmack viel zu früh heran, aber dies war jeden Morgen der Fall, da er kein Frühaufsteher war.

Müde schaute er zu Fabs auf. Fabien war schon wach, rührte sich aber kein Stück. Gut gelaunt schmunzelte er Max an.

"Guten Morgen, Du bist aber heute früh wach. Schlaf noch ein bisschen", bot Fabien an.
"Morgen Fabs", antwortete Maximilien gähnend und machte es sich an Fabiens Brust gemütlich.

"Heute hast Du die Unterredung mit Fürst Tsaagan und eventuell noch ein Treffen mit König Dunkelerz. Das heißt, Du kannst ausschlafen und wirst nachher gemütlich frühstücken mit dem Fürsten frühstücken. Irgendwelche besonderen Wünsche?", hakte Fabien nach.
"Nein keine Fabs, leider haben wir nicht die Möglichkeit ein passendes Geschenk mitzubringen. Das werde ich nachholen, sobald wir Zuhause sind", antwortete Maximilien.

"Eine Frage, was wird denn jetzt noch verhandelt? Alle sprachen sich doch für den Frieden aus und in einem Tag wird Ricarda gekrönt. Nach der Krönung soll der Friedensvertrag unterzeichnet werden. So ist es doch oder?", fragte Fabien.
"Ja so ist es. Ein Friedensvertrag beruht aber rein auf dem Frieden - damit versichern alle Verhandlungsteilnehmer ab dato friedlich zu sein und friedlich zu bleiben. Bündnispartner sind sie deshalb noch lange nicht. Vergleiche - Fürst Tsaagan und ich haben Frieden und wir haben ein Bündnis geschlossen. Das ist der Unterschied.

Ein Bündnis aller Anwesenden wäre wünschenswert, auch ich bin mir bewusst, dass man in der Gemeinschaft stärker ist als allein. Jedenfalls dann, wenn sich die Gemeinschaft einig ist. Sobald dies nicht der Fall ist, stehen sich Gemeinschaften meist gegenseitig im Wege und behindern sich. Es wird diskutiert, aber nicht gehandelt. Ein Bündnis mit den gleichen Zielen wird erfolgreich sein und ich hoffe alle haben hier die gleichen Interessen.

Nun eine Ausnahme ist uns bekannt - Felipe.

Er kocht sein eigenes Süppchen, wie man so schön sagt. Aber nun währt seine Amtszeit noch genau einen Tag auf dem Thron. Seine Tochter wird die Sache besser machen",
sagte Max und setzte sich auf.
"Bleib liegen", lachte Fabien leise und zog Max wieder in seine Arme.

"Ich freue mich nachher auf das Frühstück mit dem Fürsten und mal schauen ob sich noch ein Gespräch mit König Dunkelerz ergibt. Es wäre schade sollte dem nicht so sein, immerhin ersuchte der Mann bei uns Hilfe. Schön wäre auch eine positive Meldung aus der Heimat. Warten wir ab, was uns der Tag bringt", antwortete Max.
"Ja eine gute Nachricht aus der Heimat würde mich auch freuen. Allein schon ob alle gut angekommen sind", stimmte Fabien zu, `Nathan zum Beispiel´.
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Re: Das Land Ehveros

#123

Beitrag von Fabien Lacomb » So 15. Apr 2018, 19:49

Fabien hatte Maximilien am Morgen wie üblich zurecht gemacht. Als sein Herr es sich dann über einem Buch gemütlich machte, bekam er tatsächlich einen Brief von Nathan. Das der Tross wohlbehalten Zuhause angekommen war, freute Fabien sehr. Besonders um Nathan hatte er sich gesorgt, da dieser einfach zu gut für diese Welt war und in jedem nur das Gute vermutete.

Kaum jemand konnte da so falsch liegen wie Nathan. Menschen konnten wundervolle Wesen sein, er kannte einige Beispiele - aber Menschen konnten auch wahre Monster sein. Und die Zwischenformen waren so vielfältig, dass es dafür vermutlich keine Namen gab.

Aber das war im Moment nicht von Belang, wichtig war nur, dass Dreux samt Tross einschließlich Nathan sicher in Souvagne angekommen war.

Bei der Nachricht dass Die Prinzen Gregoire und Ciel heirateten, musste Fabien sofort zweimal nachlesen. Vor Freude strahlend trat er zu seinen Herrn und räusperte sich um auf sich aufmerksam zu machen. Maximilien schaute von seinem Buch auf und musterte Fabien schmunzelnd.

"Herr ich habe eine äußerst wichtige und wundervolle Nachricht für Euch! Zwei Eurer Söhne heiraten!", sagte Fabs.
"Dreux und Greg heiraten?", fragte Maximilien fassungslos vor Freude.

"Nein Herr, Gregoire und Ciel heiraten - Euer erstgeborener Sohn heiratet noch nicht", grinste Fabien.
"Ciel heiratet... dass muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen", schmunzelte der Duc und klappte das Buch zu.

"Fabien...", setzte Maximilien an.
"Oh ich verstehe Herr, wir reisen ab nicht wahr?", fiel ihm der treue Leibdiener glücklich ins Wort.

"Mein lieber Fabs, ich verstehe Deinen Überschwang nur zu gut. Kaum einer wird sich mehr über die Hochzeit von Greg und Ciel freuen als ich. Aber die zwei Sekunden um mich aussprechen zu lassen hast Du auch noch. Ansonsten Fabien - korrekt, wir reisen ab. Du glaubst doch wohl nicht allen ernstes, ich würde die Hochzeit meiner beiden Söhne verpassen?

Sei so gut und informiere Massimo und Monique de la Cantillion über unsere Abreise. Beide werden uns begleiten. Zudem soll Massimo die Heimat darüber informieren, dass wir einen Stellvertreter hier vor Ort benötigen, der für uns mit Unterschriftsvollmacht den Friedensvertrag unterzeichnen darf.

Massimo soll zu dem Himmelsauge Remy de Remuer Kontakt aufnehmen und erfragen, wann genau die Hochzeit stattfindet. Himmelsauge de Remuer soll mich schnellstmöglich über den Hochzeitstermin informieren, so dass ich Fürst Tsaagan, Ricarda von Ehveros, die Counts aus Ledwick, Tarkan, sowie König Dunkelerz dazu einladen kann. Sobald Du das erledigt hast, packst Du",
erklärte Maximilien freundlich.
"Verzeiht, ich bin nur so aufgeregt", grinste Fabien.

Wir sprechen privat miteinander Fabien. Nun ich bin nicht weniger aufgeregt als Du. Und Du weißt was dies bedeutet, an diesem besonderen Tag müssen wir fantastisch aussehen - allerdings Obdacht, wir dürfen keinen meiner Söhne übertrumpfen. Dies gehört sich so, es ist ihr Tag und mich möchte nur das Beste für meine Lieben schmunzelte Maximilien zurück.
"Vertraue mir, Du wirst erstklassig aussehen. Habe ich freie Hand?", hakte Fabien nach und band Maximilien die Haare zusammen. Vor Freude musste er sich mit etwas beschäftigen.

Max hielt still und ließ Fabien gewähren.

"Hast Du stets Fabs, daran ändert sich auch nichts am Hochzeitstag meiner Söhne. Gerade an diesem besonderen Tag verlasse ich mich voll und ganz auf Deine Kleiderwahl. Ich vermisse meine Frauen, ich würde gerne mit allein dreien über die Hochzeit sprechen. Mit Min natürlich wesentlich länger, aber dennoch hätte ich gerne gerade alle drei um mich - samt Dir. Wir müssen uns gemeinsam etwas Schönes für die beiden als Hochzeitsgeschenk einfallen lassen", dachte Maximilien gut gelaunt laut nach.
"Da wird uns schon was einfallen. Ich mache mich umgehend auf den Weg zu Comte Massimo de la Cantillion", erklärte Fabien freundlich und drückte kurz Maximiliens Schulter als Zeichen seiner Zuneigung.

Einen Augenblick später war er schon unterwegs zu den Cantillions. Fabien hatte etwas zu suchen, da ihm die Burg von Felipe von Ehveros nicht sonderlich gut vertraut war, aber dann stand er endlich vor dem Quartier von Massimo und Monique de la Cantillion. Beherzt klopfte er an.

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Re: Das Land Ehveros

#124

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mo 16. Apr 2018, 12:34

Massimo
 
folgte Moni ins Zimmer. Dabei band er seine oberen Haare zusammen damit sie ihm nicht ins Gesicht hingen. Massimo wartete bis sich Moni hingelegt hatte und setzte sich neben sie aufs Bett.
 
„Das ist keine Pflicht, das gehört zum Vergnügen. Jedenfalls jetzt noch. Später hält es uns Nächte lang wach mit seine Schreierei. Aber das gehört dazu und was Melv überstehen konnte, schaffen wir genauso. Bleib ganz locker, es passiert dir nichts.“
 
Massimo nutzte seine Gabe. Er versuchte nicht mit Moni gedanklich zu reden, sondern er tastete sie mit seinen Gedanken nach einen zweiten Leben ab.  Lebensfunke hatte Moni dazu gesagt. Zwar war sie keine Magierin, aber so sahen Seelen aus. Sie waren Lichter, die meist kugelrund aussahen. Manche davon strahlten sehr hell, mache nur noch schwach. Das Wort Lebensfunke war ein sehr passender Begriff dafür. Aber die Lebensfunken hatten nicht nur unterschiedliche Helligkeiten sondern auch Farben.
Er konzentrierte sich ganz auf Monis Bauch und schaute ihre Seele nicht an um nicht abgelenkt zu werden. Er mochte ihre Farben, sie gefielen ihm gut. Aber nun musste er nach anderen suchen. Moni hatte Recht, der Lebensfunke war da. Der Funke war winzig klein, aber er leuchtete hell. Und er spürte, dass es ein Er war.
Massimo versuchte trotzdem mit ihm Kontakt aufzunehmen. Eine Antwort erwartete er nicht. Für Kontakt musste er nicht mit ihm sprechen können. Massimo berührte den Kleinen und zeigte ihm dass er sich über ihn freute. Er hatte Recht gehabt, was er Moni gesagt hatte. Der Kleine dachte nicht und er hatte kein  Verstand zum nachdenken. Er war ein winziges Bewusstsein dass fühlte. Er fühlte sich gut und sicher. So musste das sein. Massimo zog sich ein Stück von ihm zurück und berührte Moni, damit sie ebenfalls spüren konnte, was er selber spürte. Er wartete ein wenig, dann trennte er sich von beiden und küsste Moni.
 
„Der Lebensfunke ist da Moni du hattest Recht Schneckchen. Es ist ein Er und er ist noch winzig. Der Kleine kann noch nicht denken. Alles was er kann ist fühlen und was er fühlt freut mich. Ein Kollege von Maurice hat mich vorhin als Übermittler genutzt. Wenigstens war es dann in der Verhandlung nicht ganz so langweilig. Leider konnten wir nicht miteinander schwatzen. Wir hätten mehr zu sagen gehabt als die anderen. Und wichtiger wären unsere Themen auch gewesen. Vielleicht meldet der sich ja nochmal. Gut das war deine Pflicht. Es folgt das Vergnügen.“
 
Massimo küsste seine Frau liebevoll, als es an der Tür klopfte. Genervt schaute er zur Zimmertür. Nocheinmal nutzte er seine Gabe und schaute sich die Farben an. Der Leibdiener von seinen Herrn stand vor der Tür und er beste Laune. Die von Massimo verflog genauso. Der Comte stand auf und öffnete die Tür.
 
„Eigentlich störst du uns gerade Fabien, aber bei deine guten Laune können die Verhandlungen nur vorbei sein. Erzähl, was ist los?“
 
Massimo lehnte sich grinsend gegen den Türrahmen und verschränkte die Arme vor seine Brust. Gespannt wartete er ab,  was Fabien erzählen würde.
 
 

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Re: Das Land Ehveros

#125

Beitrag von Fabien Lacomb » Di 17. Apr 2018, 20:42

Fabien imitierte gut gelaunt die Geste von Massimo.

"Ihr habt absolut Recht Comte, die Verhandlungen sind vorüber, für uns jedenfalls. Ich soll Euch von Maximilien aus bitten, die Heimat darüber zu informieren, dass wir einen Stellvertreter hier vor Ort benötigen. Der Stellvertreter wird von Maximilien mit Unterschriftsvollmacht ausgestattet, um in dessen Namen den Friedensvertrag unterzeichnen zu dürfen.

Hintergrund ist folgender, die Prinzen Gregoire und Ciel de Souvagne heiraten. Aus diesem Grund möchte Maximilien schnellstmöglich abreisen um der Hochzeit seiner beiden Söhne beiwohnen zu können.

Ferner sollt Ihr bitte zu dem Himmelsauge Remy de Remuer Kontakt aufnehmen und erfragen, wann genau die Hochzeit stattfindet. Dieser Bitte müsst Ihr nicht mehr entsprechen Comte, denn die beiden Prinzen heiraten am 01.05.203.

Also bitte kontaktiert die Heimat, eine Person Eures Vertrauens sowie Remy de Remuer, eventuell hat er weitere Neuigkeiten für uns. Ich werde mich umgehend zurück zu meinem Herrn begeben und unsere Abreise vorbereiten. Bitte verfahrt ebenso. Ich danke Euch",
sagte Fabien und machte sich direkt wieder auf den Weg.

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Re: Das Land Ehveros

#126

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 17. Apr 2018, 21:37

Kaum dass Fabien zurückgekehrt war, schrieb Maximilien die öffentliche sowie förmliche Einladung zur Hochzeit seiner beiden Söhne und ließ jeden der geladenen Gäste eine Ausfertigung zukommen.


***



[brief]Das Großherzogliche Haus de Souvagne
möchte
Euch


Großherzog Felipe von Ehveros
Kronprinzessin Ricarda von Ehveros
Fürst Tsaagan von Alkena
König Skaldor Dunkelerz
Tarrik Tarkan
Count O´Noughton
Count O'Maes
Count O'Myan
Count O'Bright
Count O'Hought


herzlich einladen,
gemeinsam mit uns die Vermählung
unserer Söhne


Gregoire Verrill de Souvagne
&
Ciel Felicien de Souvagne

samt Partner

zu feiern.

Wir wären erfreut, würdet Ihr diesen Anlass mit uns feiern und uns mit Eurer Gesellschaft beehren.
Die Eheschließung wurde auf nachfolgenden Termin festgesetzt:


01.05.203 n.d.A.

Ehveros, 17.04.203 n.d.A.

gefertigt:
Fabien Lacomb

Unterschrieben:
Maximilien Rivenet de Souvagne
[/brief]
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Re: Das Land Ehveros

#127

Beitrag von Fabien Lacomb » Mi 18. Apr 2018, 11:13

Fabien packte die Sachen seines Herrn ordentlich zusammen, überprüfte einige Male dass er auch nichts vergessen hatte. Dann machte er sich auf den Weg in den Stall. Er ließ ihre Pferde satteln und den Ochsen von Dominique aufzäumen, so dass die Tiere abreisebereit angebunden wurden.

Da er seine Arbeit bereits bei Maximilien erledigt hatte, ging er noch einmal zurück zu den Cantillions und packte auch die Sachen für diese zusammen, da weder der Comte noch die Comtesse momentan über einen Diener verfügten.

"Comte und Comtesse de la Cantillion, bitte findet Euch unten bei den Pferden zur Abreise ein. Wir reisen ab und brechen nach Souvagne auf. Mein Herr und Dominique folgen Euch in Kürze. Habt Dank", erklärte Fabien und wandte sich seiner letzten Tätigkeit zu.

Er suchte den Henker Dominique auf. Fabien klopfte laut an der Tür, da er nicht wusste, ob Dominique eventuell noch schlief.

"Dominique, bitte packe Deine Sachen und finde Dich unten vor den Ställen ein. Wir brechen auf und reisen in die Heimat ab. Zwei der Söhne des Ducs heiraten bald, bitte spute Dich!", rief Fabien und hoffte der Henker würde ihm öffnen.

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Re: Das Land Ehveros

#128

Beitrag von Dominique Dubois » Mi 18. Apr 2018, 13:20

Es ertönten schwere, schnelle Schritte. Dominique öffnete die Tür sperrangelweit und trat etwas zu Seite, so dass Fabien eintreten konnte, wenn er wollte oder eben auch nicht.

"Wenn das keine guten Neuigkeiten sind", brummte er erfreut. "Die letzte Hochzeit, auf der ich war, war meine eigene. Aber die Krönung verpassen wir dann wohl, so wie wir auch die von dem kleinen Dreaux verpasst haben. Ich habe nicht viel Gepäck dabei und das meiste davon sind die Geräte in meinem Wagen der Gerechtigkeit, der völlig zu Unrecht als Folterwagen bezeichnet wird, wenn du mich fragst."

Dominique packte sein weniges Hab und Gut zusammen und folgte Fabien hinab zu den Tieren. Sein Ochse war bereits gesattelt und vor den besagten Wagen der Gerechtigkeit gespannt worden, der transportablen Zelle, falls sie unterwegs Bösewichte einsacken wollten. Dominique überprüfte noch einmal alles, streichelte dem Ochsen die breite Schnauze und stieg dann auf.

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Re: Das Land Ehveros

#129

Beitrag von Monique de la Cantillion » Mi 18. Apr 2018, 14:04

Monique freute sich, dass Fabien für sie alles zusammengeräumt hatte. Gut gelaunt umarmte sie ihren Mann.

„Eine gute Nachricht jagt die Nächste Massimo. Danke für die Übermittlung der Empfindungen von unserem Würmli, das war eine total liebe Idee von Dir. Eine Hochzeit am Hofe! Und das schon am 01.05.203! Ich freue mich so für Maximilien und seine Familie. Die Festlichkeiten werden wunderschön, geschmückt ist der großherzogliche Hof eh eine Augenweide.

Ich bin gespannt was dort alles geboten wird und wer die glücklichen Erwählten sind. Welche Dame als welchem Adelshaus wurde die Gunst geschenkt? Das Adelshaus wird dann zusätzlich am Hofe vertreten sein.

Was rede ich, so einige Adelshäuser sind beratend am Hofe tätig. Stets war auf ihren Rat Verlass und mit einer derartigen Hochzeit kann man so ein festes Gefüge wie den Hof und vor allem unser Land noch mehr verbinden.

Oh Massimo, ich bin so gespannt auf die Hochzeitskleider! Sie werden prunkvoll sein, so prunkvoll wie es sich für das Haus des Duc gebührt. Welche Farbe sie wohl gewählt haben? Und die Söhne des Duc? Gehen sie in Kontrast zu ihren Bräuten oder in partnerschaftlichen Farben?

Wie werden wir beide denn gehen Schatz? Ich würde mich sehr über partnerschaftliche Farben freuen. Ich würde am liebsten ein Kleid in Frühlingsfarben tragen. Wobei, nein, dann können wir nicht in Partnerfarben gehen. Aber wir können uns aufeinander abstimmen. Das bekommen wir schon hin.

Schatz wie wäre es, wenn wir gemeinsam mit unseren beiden Familien zur Hochzeit erscheinen? Meinen Vater würde es sicher sehr freuen. Zudem möchte ich ihm auf der Hochzeit am Hofe von unserem Nachwuchs berichten. Es gibt sicher keinen schöneren Anlass um über unser privates Glück zu sprechen.

Du musst bitte meine Tasche nehmen Schatz, ich möchte sie nicht tragen. Der Duc wartet sicher schon bereits, wir dürfen nicht zu spät kommen. Hoffentlich verläuft die Reise diesmal friedlich und ohne Zwischenfälle und damit meine ich, ich hoffe nichts Fliegendes macht sein Geschäft auf mich. Diesmal darfst Du es dann ruhig erschlagen“,
lachte Monique.

Sie wartete auf ihren Mann, dann schloss sie hinter sich ab und eilte gemeinsam mit Massimo zu ihren Pferden. Monique grüßte Domi den Henker freundlich, der sie vor dem kleinen fliegenden Scheusal gemeinsam mit Massimo, Bellamy und Tarkan errettet hatte.

Sie bezog neben ihrem weißen Pferd Stellung und streichelte es glücklich.

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Re: Das Land Ehveros

#130

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 18. Apr 2018, 14:26

Maximilien Rivenett de Souvagne verabschiedete sich persönlich von Fürst Tsaagan von Alkena. Sie hatten gut und freundschaftlich mit einander verhandelt und sie waren mehr als nur Bündnispartner geworden.

"Verzeiht mir meine voreilige Abreise Fürst Tsaagan, aber wie Ihr der Einladung entnehmen konntet, heiraten zwei meiner Söhne alsbald und meine Person möchte die Hochzeit unter keinen Umständen versäumen. Was sich hier bezüglich der Friedensvertragsunterzeichnung zutragen wird, entzieht sich unserer Kenntnis.

Wir werden diesbezüglich einen Abgesandten entsenden. Bitte seid so gut und nehmt Euch unseres Abgesandten an. Wir hoffen Euch zur Hochzeitsfeier als Ehrengast sowie als Freund begrüßen zu dürfen. Auf ein baldiges Wiedersehen Fürst Tsaagan, gehabt Euch wohl. Von uns die Besten Wünsche für Euch - wir hören bald voneinander",
verabschiedete sich der Duc von seinem neu gewonnenen Freund.

Mit diesen Worten verabschiedete sich der Duc nicht nur persönlich von Fürst Tsaagan, sondern er verabschiedete sich innerlich auch von Ehveros und war in Gedanken schon fast Zuhause bei seinen Frauen und Kindern.

Maximilien schritt hinunter zum Hof, wo bereits Fabien, Domi, Monique und Massimo auf ihn warteten. Max grüßte alle mit einem freundlichen Nicken und schwang sich auf sein Pferd.

"Abrücken Richtung Heimat", befahl er gut gelaunt.
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