Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Royale Eheberatung -- Chat-RPG 08.04.203 n.d.A.

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Gro├čherzogtum Souvagnen
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Linhard von Hohenfelde
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Die Handelsallianz Rote Laterne

Royale Eheberatung -- Chat-RPG 08.04.203 n.d.A.

#1

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » So 8. Apr 2018, 00:28

Royale Eheberatung -- Chat-RPG 08.04.203 n.d.A.


Linhard von Hohenfelde
F├╝r Linhard hatte sich in kurzer Zeit sehr viel ge├Ąndert und scheinbar, war die Metamorphose seines Lebens noch nicht abgeschlossen. Was so eine Metamophose bedeutete wusste jede Raupe - es ging auf den letzten Abschnitt zu... meist jedenfalls. Erst hatte er 18 Jahre lang unbemerkt vor sich hinvegetiert - auch wenn andere es nicht so bezeichnet h├Ątten.

Ihm ging es gut, ihm mangelte es an nichts - au├čer an Zuneigung, Liebe oder ├╝berhaupt an Wahrnehmung. Mittlerweile wusste er um die Leiden seines Vaters und seines Onkel, dergleichen hatte man ihm nie angetan. Niemals hatte ihn jemand gesch├Ąndet, nie hatte ihn Ansgar auch nur geschlagen.

Wie auch? Dazu musste er ihn anfassen und wenn Ansgar eines vermied, dann war es K├Ârperkontakt zu ihm. Ganz so, als w├Ąre seine fehlende Gabe ansteckend. Aber ob die anderen es glaubten oder nicht, pure Einsamkeit konnte genauso Schmerzen ausl├Âsen, wie ein Schlag ins Gesicht. Vielleicht sogar mehr noch, einen Schlag konnte man verwinden. Wie sollte man damit umgehen unerw├╝nscht zu sein?

Weggehen - das hatte er einst in Betracht gezogen. Aber wohin? Er war was er war - ein adliger Fachidiot. Er beherrschte nichts au├čer in einem unverst├Ąndlichen Hoch-Gew├Ąsch zu labern und mit dem Schwert umzugehen. Also wohin sollte er gehen? Wer w├╝rde einen wie ihn haben wollen, wenn nicht mal seine Familie, nicht mal seine Eltern ihn haben wollten? Nicht mal seine Mutter? Ob dem so war, wusste er nicht. Aber sie sprach nie f├╝r ihn - das war ein eindeutiger Standpunktbezug - sie stand immer zu Ansgar, nie zu ihm.

Dann als aus dem w├╝tenden ich will nicht mehr - ein ich kann nicht mehr geworden war, da tauchte Brandur auf und sein Leben nahm eine andere Wendung. Er nahm sich seiner an, er wollte ihn als Sohn, gleichg├╝ltig ob er ├╝ber Magie gebot, gleichg├╝ltig dessen was er konnte. Er mochte ihn einfach. Und so hatten sie sich zusammengetan - Verb├╝ndete, Ausgesto├čene und am Ende waren sie weit mehr geworden, als Lin sich je ertr├Ąumt hatte.

Sie wurden Vater und Sohn.

Und dann kam der Tag, der Tage, wo ihm das Schicksal seinen Paps wieder entriss und ihn zur├╝ck in den Abgrund schleuderte. Ganz so, als wollte es ihn auf seinen Platz verweisen. Aber auch er war ein Hohenfelde und diese k├Ąmpfen bis zum Tode, mache wie Brandur sogar dar├╝ber hinaus. Und so hatte er noch nach dem Tod seines Vater eine Offenbarung und eine Aufgabe erhalten. Es war noch nicht Zeit die Fl├╝gel zu strecken und sich hinzulegen. Er musste seinen Vater zur├╝ck ins Leben holen und er wollte ihm seine letzten W├╝nsche erf├╝llen.

Seine letzten W├╝nsche... deshalb stand er nun in Souvagne, befand sich im Palast, hatte Geld von einer immensen Summe als Sippenoberhaupt locker gemacht um ganz neu anzufangen und ein weiterer Neuanfang hatte sich einfach in sein Leben gedr├Ąngt - Gregoire de Souvagne.

Er hatte ihm einen Heiratsantrag gemacht. Weshalb?
Lin wusste es nicht.

Aber er hatte bereits zwei Mal bei seinem Verlobten ├╝bernachtet und er war fast geneigt daran zu glauben, dass das Schicksal ihm doch etwas wohlgesonnen war. Oder vielleicht nicht das Schicksal, sondern Brandur. Wer wusste wozu er auf der anderen Seite f├Ąhig war. Nur hatte er jetzt ein Problem, wie ging man mit einem Mann um? Wie machte man einen Mann gl├╝cklich? Es sollte nicht an seiner eigenen Unwissenheit scheitern, also suchte er den Mann auf, der auch seinen Onkel aufgekl├Ąrt hatte - Urako!


Urako
Sie lebten f├╝r diese Zeit in einem Gasthaus in Beaufort. Urako war gerade dabei, in seinem Zimmer das Bett zu machen und generell ein wenig f├╝r Ordnung zu sorgen, als Linhard hereinkam. "Na", begr├╝├čte ihn Urako, w├Ąhrend er gerade die Tagesdecke glatt strich.


Linhard von Hohenfelde
Linhard grinste ihn zur Begr├╝├čung kurz an, schloss hinter sich die T├╝r und nahm Platz. Da er nicht wusste, wie er anfangen sollte, beschloss er einfach mit der Sprache herauszur├╝cken.

"Unrako ich ben├Âtige Deine Hilfe. Du hast mitbekommen, was in Planung ist. Wir werden nicht nur umziehen, wir sind nicht nur eingeb├╝rgert und nobilitiert, sondern ich werde auch heiraten. Und genau hier liegt mein Problem. Nicht dass ich heirate, sondern dass ich den Kerl langsam mag.

Ich wei├č nicht warum, ich habe schon zweimal bei ihm ├╝bernachtet. Es ist nichts passiert, er schlief in seinem Bett und ich auf dem Sofa. Aber in seiner N├Ąhe f├╝hle ich mich wohl und ich mag ihn. Er ist irgendwie aufmerksam, er interessiert sich f├╝r mich und er ist nicht dumm. Er wei├č auf fast jede Frage eine Antwort und falls ich ihm schnippisch oder bissig antworte, kontert er passend. Er hat gefragt ob ich noch unber├╝hrt bin. Ich habe verneint. Ich habe schon mit Frauen geschlafen und nun jeder kennt es, ich habe es mir auch schon oft genug selbst besorgt. Aber ich war nie mit einem Kerl intim.

Und da kommst Du ins Spiel. Du hast Dave aufgekl├Ąrt, kl├Ąre auch mich auf. Normalerweise denkt man, man ist doch selbst ein Kerl, was w├╝rdest Du Dir w├╝nschen? Aber das was ich mir w├╝nsche praktiziert in meinen Gedanken eine Frau und kein Mann. Und dann habe ich noch eine Frage. Er ist wie Du wei├čt die Nummer zwei der Thronfolge. Was hei├čt das in einer Ehe? Ich meine normal ist man privat doch privat. Aber was wenn er das Amt in der Ehe heraush├Ąngen l├Ąsst, sobald er mal w├╝tend ist?

Ich meine, dass kommt in einigen Familien vor. Manche duzen sich nicht mal, sie siezen oder ihrzen sich. Er hat mich sofort geduzt, obwohl ich ihm weder das Sie oder das Du angeboten habe, dass hat mir gefallen. Also lange Rede kurzer Sinn, ich m├Âchte ihn nicht nur behalten, ich m├Âchte genau das werden was ich versprach - ein Freund. Und ich m├Âchte es mit ihm richtig versuchen. Die Frage ist nur, wie?", st├Âhnte Lin.


Urako
"Das ist alles ganz einfach", erkl├Ąrte Urako und setzte sich im Schneidersitz auf das Bett. "Du fragst ihn, was ihm gefallen w├╝rde. Und wenn es ans Eingemachte geht, l├Ąsst du ihn zuerst ran und dann wirst du ja merken, wie es geht. Wenn du schon mal mit ner Frau hintenrum geschlafen hast, ist es noch einfacher, dann wei├čt du, wie es geht."


Linhard von Hohenfelde
"Das Problem ist nicht, ob ich es hinbekomme ihm einen wegzustecken. Das Problem ist in der Hochzeitsnacht, dass er mir einen wegstecken wird und ich habe gewaltigen Schiss davor. Ich hatte ├╝berlegt ob ich mir einen ant├╝ddeln soll f├╝r den Abend. Ich darf es nur nicht ├╝bertreiben, weil mir sonst ├╝bel wird. Gut ich k├Ânnte ihn fragen. Ich schneide nur das Thema bei ihm nicht gerne an, weil ich merke dass er drauf anspringt. Er ist keiner der Distanz wahrt, er geht in die Vollen. Wir haben uns schon gek├╝sst, also das kann er. Was man ├╝ber Souvagner sagt scheint zu stimmen. Die wissen mit ihren Zungen umzugehen, nicht nur im Streit", grinste Lin.


Urako
"Ja, dann musst du ihm genau das sagen. Dass du Schiss hast und er ganz langsam und vorsichtig machen soll. Du musst dich auf jeden Fall dabei entspannen, sonst tut es weh. Am besten, er lutscht dir vorher einen, bis du fast kommst und fingert dich dabei schon. Vielleicht macht ihr das ein paar Mal erstmal nur so, ├╝bt sozusagen, ehe er dich dann in der Hochzeitsnacht richtig rannimmt. Vielleicht ist das erstmal ungewohnt, wenn man vorher nicht in die Richtung dachte, aber eigentlich ist es geil. Du darfst halt nicht zukneifen."


Linhard von Hohenfelde
"Das sollte ich hinbekommen, Danke f├╝r den Tipp. Gut ich komme also nicht drumherum ihm zu sagen dass ich Schiss habe. Der h├Ąlt mich noch f├╝r einen Hasenfu├č. Ich habe ihm schon gesagt, dass ich Schiss habe ihn zu m├Âgen. Der denkt noch ich h├Ątte Angstst├Ârungen oder sowas. Na wunderbar. Gut wie bekomme ich ihn dazu, weniger das Kommando zu f├╝hren? Wie hast Du das hinbekommen?", fragte Lin neugierig.


Urako
"Ich denk, der soll dich bisschen anleiten im Bett oder meinst du generell? Ich hab es ganz einfach gemacht: Ich hab mir keine Zicke als Mann gesucht, wie Varmi mit seinem Dave, sondern einen lieben s├╝├čen Gasmi auserkoren. Der war schon vorher lieb und ich hab so lange gezankt, bis die letzten Ecken weg waren. Wei├č aber nicht, ob das bei einem Prinz so ratsam ist. Der kann sicher auch zanken und sitzt am l├Ąngeren Hebel. Du musst rausfinden, was bei ihm als Druckmittel funktioniert. Ob er eher strikte Grenzen braucht oder ob du damit besser kommst, ihm sch├Âne Augen zu machen. Wie sch├Ątzt du ihn ein?"


Linhard von Hohenfelde
Linhard dachte einen Moment lang nach.
"Er ist keine Zicke, er ist absolut geradlinig. Als ich einmal um den hei├čen Brei herumreden musste, da ich nicht l├╝gen wollte - hat er direkt Klartext mit mir gesprochen, als sein Bruder abgezischt ist. Ich vermute er steht er auf Fakten, aber wenn er ein bisschen angeheitert ist, ist er ziemlich locker drauf und man kann mit ihm auch rumalbern oder einfach Bl├Âdsinn erz├Ąhlen. Das geht. Also mit ihm anlegen, glaube ich w├Ąre keine gute Idee. Er hat seine beiden Br├╝der im Nacken und die beziehen sofort Schulterschluss, die sind nicht wie wir. Die agieren als Trio wie eine Einheit. Da h├Ątte ich keine Chance gegen ihn was durchzusetzen. Mit ihm an der Seite ja, ohne ihn - auf keinen Fall. Ich denke ich m├╝sste ihm dann wohl sch├Âne Augen machen oder ihn bitten. Zudem m├Âchte ich mich auch gar nicht streiten Urako. Davon hatte ich all die Jahre genug. Ich m├Âchte es so harmonisch wie Du und Gas oder Varmi und Dave".


Urako
"Varmi und Dave - harmonisch? Ich wei├č ja nicht. Der muss den Dave mal wieder ├╝bers Knie legen, der f├Ąngt schon wieder an zu st├Ąnkern wegen der bescheuerten Eloise. Klartext ist das Beste, was dir passieren kann. Darauf kann man bauen, dann kannst du mit ihm reden und er kapiert vielleicht sogar, was du ihm sagst, ohne dass du ihn gr├╝n und blau schlagen musst. Versuch es doch mal, mit ihm zu reden und sei ein wenig gut zu ihm. Du hast doch gesagt, dass er da sofort drauf anspringt. Nutz das!"


Linhard von Hohenfelde
"Also schlagen w├╝rde ich ihn ganz gewiss nicht. Keine Ahnung ob er sich k├Ârperlich wehren k├Ânnte, ich wei├č nicht was er so drauf hat. Aber er ist so d├╝nn, an ihm ist nichts dran. Ein echtes Gerippe, drum friert der auch st├Ąndig. Dave ├╝bers Knie legen? Na wenn Varmi sich das traut, soll er es tun. Gut dann werde ich ihm einfach die Wahrheit sagen und hoffen er freut sich dr├╝ber und geht drauf ein. Also er sagte mir, als wir uns k├╝ssten, dass ich keine Angst haben muss. Was ich irgendwie gut gefunden habe. Er hat mir sogar Kaffee ans Sofa gebracht und ich kann in seine N├Ąhe schlafen. Nicht so in Habachtstellung, sondern ich f├╝hle mich gut bei ihm. ├ähnlich wie bei Paps - Du hast ein Nest, Du kannst schlafen, hier bist Du sicher. Nur wenn Du ihn mal siehst, fragst Du Dich wieso Du solche Gedanken hast. Echt der ist d├╝rre wie ein Stock", lachte Lin.


Urako
"Lass dich davon nicht t├Ąuschen, der ist von blauem Blut also hat der was drauf. Das lernen die quasi von der Wiege an. Hast du doch auch und wenn der ein Prinzlein ist, kann der sich garantiert wehren. Dann kannst du ihn nicht schlagen, du musst ihn notfalls erpressen. Aber versuch es erstmal im Guten. Wenn er dir Kaffee ans Sofa bringt, ist das doch lieb von ihm. Ich w├╝rd`s erstmal mit Zucker versuchen, die Peitsche kannst du immer noch auspacken. Flocke verw├Âhnt den Davy, drum macht der was der will. Ich w├╝rd ihn ├╝bers Knie legen, kein Schei├č. Aber geht mich ja nix an."


Linhard von Hohenfelde
"Nun Varmikan liebt Dave ├╝ber alles und Dave Varmi doch auch. Dave testet seine Grenzen bei Varmi immer neu aus und Varmi l├Ąsst es ja zu. Die sollten sich mal einigen, aber wenn es drauf ankommt, halten sie sofort zusammen. Zumal keiner meint es b├Âse, achte doch drauf. Damit hast Du auch wieder Recht, wir haben es von klein auf gelernt und er wird es ebenso k├Ânnen. Er hat mir einen S├Ąbel geschenkt, also keine Dekoschei├če, sondern eine echte Waffe. Ob er sie selbst ausgesucht hat, wei├č ich nicht.

Aber selbst wenn nicht, er wird sich erkundigt haben, denn sonst h├Ątte er sie nicht verschenkt. Ich werde es zuerst im Guten versuchen und ich werde ihm bei fast allem die Wahrheit sagen. Ich habe allerdings ein Problem, wir ben├Âtigen doch einen Blutnekro oder? Sein Bruder Ciel scheint einige zu kennen, aber der hat nicht das Geringste Interesse mir zu helfen. An dem tropften meine Argumente ab, wie Jauche an der Marmors├Ąule.

Ich wei├č nicht weiter, hast Du eine gute Idee? Ich h├Ątte mir Veyd zum Verhandlen gew├╝nscht oder seine Zufl├╝sterung. Wolfi h├Ątte es auch getan, aber mich hat der Bruder von Greg gegen die Wand gelabert. Also habe ich mich taktisch zur├╝ckgezogen. War ehr ├╝berst├╝rzt, als taktisch noch klug. Und Greg hat es mir danach aufs Brot geschmiert. Er hat sofort gefragt, wem meine Loyalit├Ąt gilt. Na ihnen, aber das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun! Ich m├Âchte Brandur zur├╝ckholen, deshalb w├╝rde ich meine Familie doch nicht verraten in die ich einheirate. Und jetzt der Klopper, sie werden die Nekromantie in Souvagne verbieten. Was sagst Du dazu?"


Urako
"Das m├╝ssen die selber wissen, ich h├Ątte keinen Bock auf so eine Schei├če. Mich kotzt es nur an, wenn ich dann mit reingezogen werde, weil ich anwesend bin und Flocke dann dauernd besch├╝tzen muss, nur weil der zu lieb ist. Wenn du an den Bruder nich direkt rankommst, dann versuch das ├╝ber Greg! Sag mal, willst du den heiraten oder nicht? Wenn du sein Mann bist, hast du bei dem einen Stein im Brett, der hat dich nicht umsonst ausgesucht! Bitte ihn, mit seinem Bruder mal zu reden. Was ist so dramatisch daran, dass sie die Nekromantie verbieten wollen? Ist ja nicht gerade die leckerste Magieform."


Linhard von Hohenfelde
"Ach was, beruhige Dich die lieben Dich beide, dass wei├č ich aus erster Hand. Zudem Du bist hier oder Urako? Dave h├Ątte nur jemanden gebeten ihn zu begleiten, dem er absolut vertraut. Er fragte nicht nach Pavo und er fragte nicht mal nach Varmikan. Dann kannst Du Dir denken, wem er am meisten vertraut. Dir. Das er seine Schneeflocke liebt ist klar, aber ich glaube er hat auch Respekt vor ihm, oder wie so oft falsche Gedanken. Genauso wie ich. Du hast Recht, wenn man verheiratet ist, h├Ąlt man zusammen. Ich werde Greg bitte und ich werde ihm einfach mal in einer stillen Stunde die komplette Wahrheit von mir und meiner Familie erz├Ąhlen. Er wollte sie h├Âren, dann soll er sie h├Âren. Also er sagte ich h├Ątte ihm gefallen. Das war sein Grund. Und mir gef├Ąllt, dass er zuh├Ârt, wenn ich ihm etwas sage und das ihn dies auch interessiert. Jedenfalls glaube ich das, falls nicht - erstklassig geheuchelt", gr├╝belte Lin.


Urako
"Ich will den gern mal kennenlernen, deinen Greg, dann kann ich dir sagen, wie der drauf ist. Ob der heuchelt oder nicht. Zumindest kann ich eine Wahrscheinlichkeitsaussage treffen. Stimmt, Davy hat mich mitgenommen ... aber es kann sein, dass er auch will, dass Varmi als Reserve f├╝rs Baby zu Hause bleibt, falls uns allen hier was geschieht. Nee, also ich mag den Davy sehr, wirklich, aber vertrauen ... nee. Er hat versprochen, keinen Mist mehr zu machen und st├Ąnkert trotzdem."


Linhard von Hohenfelde
"Dann denk mal scharf nach wieso, nach dem St├Ąnkern erfolgt die Vers├Âhnung. Folge mir Urako", bat Linhard und erhob sich.


Urako
"Das WEI├č ich, die dumme Begr├╝ndung hat er mir schon erkl├Ąrt, aber sie ist schei├če! Der kriegt alles, was er will, der MUSS nicht st├Ąnkern! Ich w├╝rd mir ja die Haare raufen, aber das sind eh schon so wenige." Er trottete Linhard hinterher und merkte, dass er sich gerade in Rage redete.


Linhard von Hohenfelde
"Ich rede mit ihm, abgemacht? Ich glaube er hat einfach ein bisschen Schiss einfach in seinen Augen grundlos freundlich zu sein. Bedenke der ist zig fach ├Ąlter als ich und ich bin auch eingefahren wie ein uralter Opa", sagte Lin und zuckte die Achseln. Er versuchte es zu ├Ąndern, aber alte Gewohnheiten sa├čen tief. Lin f├╝hrte Urako zu Gregoires Fl├╝gel im Palast und klopfte an. Zerbino ├Âffnete ihnen die T├╝r, er musterte kurz Urako und deutete ihnen an zu warten.

"Herr Ihr habt Besuch - Euer Verlobter und ein Mann von einem unbekannten Volk", stellte der Leibdiener vor.
"Lass sie rein", h├Ârten sie die Antwort von Greg.
"Bittet kommt rein", sagte Zerbino h├Âflich und trat zur Seite.
"Danke", antwortete Linhard und zog Urako mit sich.
"Das ist ein Tiefling Zerbino", erkl├Ąrte Linhard freundlich.

Es dauerte einen Moment ehe sich Greg zu ihnen gesellte. Er begr├╝├čte zuerst Lin, indem er ihn kurz umarmte, ehe er sich Urako zuwandte. "Willkommen. Wen hast Du mir da mitgebracht? Er war schon im Thronsaal anwesend", schmunzelte Greg Urako freundlich an. "Greg Urako - Urako Greg", stellte Lin sie einander vor.


Urako
"├äh ... also ich wurde nicht vorgewarnt, dass ich Euch pers├Ânlich jetzt besuchen werde. ├äh ... ist das jetzt ein Privatbesuch, so vom Kumpel des Verlobten zum Verlobten seines Kumpels oder ist das was F├Ârmliches? Ich bin etwas aus der ├ťbung, was einen formellen Umgangston anbelangt, aber ich kann mein Bestes geben, Hoheit." Urako verneigte sich formvollendet, wobei seine Fl├╝gel die Bewegung der Arme unterstrichen.


Greg
"Es ist privat, wenn Dich Lin hier einfach reinschleift, sind wir privat. Mich hat er schlie├člich auch nicht vorgewarnt. Gleichg├╝ltig wie ich aussehe. Darum mach Dir einfach keine Gedanken, wir leben alle nicht nur f├Ârmlich oder? Ich darf doch einfach Urako sagen? Wir sind auch Privatpersonen, mit ganz normalen Bed├╝rfnissen die Verlobte ab und an verhindern - wie gerade eben", grinste Greg.


Urako
"Also, ├Ąh, privat. Urako geht klar. Vollst├Ąndig hei├č ich auch so vornehm wie du, ich hei├č Kronprinz Urako Lyridime von und zu Phintias, aber das ist ja ├Ątzend lang und peinlich, da ich l├Ąngst kein Phintias mehr habe. Der Titel ist nur noch dazu da, sich auf einer Unterschrift schick zu machen. Darf ich auch Du sagen und Greg oder wie darf ich dich nennen?"


Greg
Ja korrekt hei├če ich Prince Gregoire Verrill de Souvagne, sag einfach Greg oder Verrill wie die meisten. Beides ist mir Recht. Und Du bist also ein Freund von Lin? Dein Name kam mir gleich so bekannt vor. Bei uns zu Staatsbesuch waren die Staatsoberh├Ąupter Zwergenk├Ânig Dunkelerz und F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark und sie sind gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass eine Beendigung der Kriegshandlungen anzustreben sei. Der Mann, sprich F├╝rst Tsaagan sah Dir ├Ąhnlich, bist Du mit ihm verwandt?", fragte Greg freundlich nach und deutete Urako und Linhard an sich zu setzen.

Lin musste wegen Gregs Neugier schmunzeln. "Er hat immer tausend Fragen, gew├Âhne Dich dran", grinste Lin und knuffte Greg. "Nur so erlangt man Wissen. Zerbino bring uns Kaffee und Geb├Ąck", bat Greg.


Urako
"F├╝rst Tsaagan WAS?", rief Urako. "Oh, schei├če, das ist mein Alter! Lebt der noch? Nat├╝rlich lebt der noch, war ja klar. Ja, ich bin sein Sohn! Der Erstgeborene, keine Ahnung, ob der inzwischen noch mehr hat. Wieso hei├čt der jetzt von und zu Alkena-Hohe Mark und hing im Krieg mit drin? Geht es dem zu gut?"


Greg
Ich gehe davon aus das er noch lebt, sonst w├Ąre er wohl ein Ghul. Er sah sehr lebendig aus und er war auch sehr h├Âflich und freundlich. Zu gut wohl kaum, der Mann ist F├╝rst der Hohen Mark gewesen und trat diese an unseren Vater ab. Deshalb die Einb├╝rgerung von Lin und Euch. Und Dein Vater beherrscht Alkena und bekam von unserem Vater Wiederaufbauhilfe zugesagt. Die Zwerge haben sein Land verw├╝stet. So dann schau mal einer an, wir sind Gleichgestellte - Lin verneig Dich vor unserem Gast als gute Frau", lachte Greg.


Urako
"Blo├č nicht, ich habs nicht mit der ganzen Kronprinzkacke. Ich bin Scharfrichter, ja? Dank PAPA. Ehrlich, mir muss das mal einer langsam erkl├Ąren. Wieso herrscht der ├╝ber Alkena? Und wieso ├╝ber die Hohe Mark? Und wieso verschenkt er die?!"


Linhard von Hohenfelde
"Ich huste Dir gleich was Greg. Nun dann ist es amtlich Urako Du bist eingeb├╝rgert und bist sogar ein Prinze. H├Ątte Dave das nur vorher gewusst", gibbelte Lin. "Ach was, war nur ein Witz. Mit wem bist Du liirt? Verheiratet, verlobt? So etwas in der Art? Ob Dein Vater weitere Kinder hat ist unerheblich Du bist der Kronprinz. Es sein denn Dir gesch├Ąhe etwas, was wir nicht hoffen wollen", sagte Greg.


Urako
"Ich bin mit Gasmi verheiratet, einem ganz normalen lieben s├╝├čen D├╝sterling, der nie was zu melden hatte. Aus purer Absicht hab ich so jemanden ausgesucht. Ich habe keinen Einfluss, nie gehabt, es ist also sinnlos, sich bei mir einzuschmeicheln. Das mag ich zwar, macht aber keinen Sinn, da ich eh nix rei├čen kann."


Linhard von Hohenfelde
"Tja dass m├╝sstest Du unseren Vater selbst fragen. Es war aufgrund der Verhandlungen in Ehveros. Ein Chaos wohl vor Ort, dass den Rakshanern w├╝rdig w├Ąre. Und im Zuge dieser Verhandlungen lehnte unser Vater wohlwei├člich die Vergr├Â├čerung von Ehveros ab, da diese kriegstreibend waren.

Und so erhielt er die Hohe Mark, da unser Vater stets Frieden anstrebt. Manchmal auch mit harten Mitteln und Sanktionen, aber so kam es zu Neu-Souvagne, um die sich mein Bruder als F├╝rst k├╝mmern wird. Und es ist ja auch nicht zu Eurem Schaden. Ich selbst werde mich um Alt-Souvagne k├╝mmern, allerdings werde ich Lin in die neue Heimat begleiten, ihn und meinen Bruder.

Nun bei mir ist es nicht sinnlos sich einzuschmeicheln und ich mag es auch Honig um den Bart geschmiert zu bekommen... solange es echt gemeint ist. Im Gegenzug zu Dir kann ich etwas rei├čen und habe Befehlsgewalt. Aber es ist nicht so, dass wir die aus Spa├č an der Freude haben, sondern aus Pflichtgef├╝hl. Solange Vater und meine Br├╝der in Ehveros waren, war ich Duc de Souvagne.

Und folglich hier allm├Ąchtig wenn Du so m├Âchtest. Aber deshalb w├╝rde ich keinen aus Spa├č hinrichten lassen, oder bei einem Verbrecher ein Auge zudr├╝cken. Es ist eine gro├če Verantwortung. Wer darin Spa├č sieht, wird schnell zum Despoten. Aber das ist ein Thema, dass wir gerne ein anderes Mal vertiefen k├Ânnen. Amtsgesch├Ąfte... daf├╝r seid Ihr ja nicht hier, sonst h├Ąttet Ihr gewartet, bis ich gek├Ąmmt bin", lachte Greg, w├Ąhrend Zerbino Kaffee und Geb├Ąck servierte.


Urako
"Nee, ich verstehe zu gut, Greg, was Macht und Verantwortung bedeuten, ich habs am eigenen Leib erfahren, wenn Macht ohne Verantwortungsgef├╝hl einhergeht. Mir ist nicht gelegen an Macht. Soll Tsaagan sich alles quer in den Hintern schieben. Vermutlich ist der Hohen Mark damit mehr gedient, wenn dein Bruder sich drum k├╝mmert. Aber weshalb ich eigentlich hier bin - Lin hat Schiss vorm Ficken."


Linhard von Hohenfelde
Lin spuckte bei der Aussage den gerade getrunkenen Kaffee quer ├╝ber den Tisch und starrte Urako total entgeistert an. "Ent....entschuldige", stammelte er und wischte den Tisch sauber.


Urako
"Ja, soll ich dir nun helfen oder nich?", fragte Urako.


Greg
"Lass den Unfug. ZERBINO!", befahl Greg und zog Lin von Tisch weg. Der Leibdiener kam mit einem Lappen herbeigeeilt und reinigte den Tisch. "Sowas in der Art habe ich mir gedacht, muss er aber nicht. H├Ârst Du - musst Du aber nicht", grinste Greg.


Linhard von Hohenfelde
"Ja Du sollst mir helfen, aber nicht mit der Brechstange", st├Âhnte Lin verlegen. "Man ich h├Ątte Ansgar gleich auch noch mitbringen sollen. Aber es stimmt, ich wei├č nicht wie... wie ich mich verhalten soll, w├Ąhrend wir es tun", erkl├Ąrte Lin und nahm einen neuen Schluck Kaffee. "Schluck erst bevor ich antworte", bat Greg.


Urako
"Siehste, jetzt redet ihr endlich dr├╝ber", rechtfertigte Urako sich. "Jetzt musst du dir keine Gedanken mehr machen, wann und wie du es ihm sagst."


Linhard von Hohenfelde
"Nein wirklich nicht", stimmte Lin grinsend zu. "Du kannst erkl├Ąren, ich habe den Mund leer", bat Linhard Greg. "Du musst beim ersten Mal nichts weiter tun, als entspannt liegen bleiben und wenn ich etwas von Dir m├Âchte, sage ich es Dir. Deine Aufgabe ist nur, Dich zu entspannen. Behalte das im Kopf, um den Rest k├╝mmere ich mich. Wie schon mal gesagt, Du kannst mir alles sagen, es gibt nichts was ich Dir nicht beantworten w├╝rde. Es sei denn ich wei├č es nicht, aber dann sage ich Dir das", erkl├Ąrte Greg gut gelaunt und dr├╝ckte Lin einen Kuss auf den Mund. "Wie kam es zum Verw├╝rfnis von Dir und Deinem Vater Urako", hakte Greg nach, w├Ąhrend Lin es sich an der Seite von seinem Verlobten gem├╝tlich machte und sich eine Rauchstange anz├╝ndete.


Urako
Urako angelte sich auch eine Rauchstange. "Siehste, Linny, entspannen! Das hab ich dir auch gesagt. Das ist echt das Wichtigste, den Rest erledigt Greg und du genie├čt einfach. Ja, also, es gab nie ein direktes Zerw├╝rfnis. Er konnte mich scheinbar von Anfang an nicht leiden und stellte mir dauernd Aufgaben, an denen ich scheitern musste, nur, um mich dann daf├╝r fertig zu machen. Ich war in seinen Augen ein Taugenichts und bitte, jetzt hat er Recht damit - ich bin wirklich einer geworden. Das ist mein Mittelfinger in seine Fresse. Ich werde es aus reiner Bosheit und purer Opposition nie im Leben zu irgendwas bringen."


Linhard von Hohenfelde
Greg nahm sich ebenfalls einfach eine Rauchstange von Lin und zwar genau die aus seinem Mund, so dass sich Linhard grinsend eine neue anz├╝ndete. "Wie Unrecht Du doch hast, ohne es zu wissen", schmunzelte Gregoire und lehnte sich gut gelaunt zur├╝ck. "Wohl wahr, aber noch wird nichts verraten. Also halt dicht - ich sage es sobald es Fakt ist und auf den Tisch gepackt werden soll", pflichtete Linhard bei. "Deine Leute, Deine Verlautbarung. Kommst Du zur Hochzeit?", hakte Greg nach und a├č einen Keks.


Urako
Urako musterte die beiden. "Ach so, ihr tauscht die Rollen? Das macht das Ganze nat├╝rlich einfacher f├╝r Lin. Ich komm nicht zur Hochzeit, ich wurde nicht eingeladen."


Linhard von Hohenfelde
"Soweit bin ich doch noch gar nicht Urako, nat├╝rlich wirst Du von mir eingeladen", sagte Lin best├╝rzt. "Welche Rollen?", hakte Greg nach. "Und ich w├╝rde Dich auch einladen, all seine Freunde, Verwandten und und und. Es soll sich niemand ausgeschlossen f├╝hlen", antwortete Greg freundlich.


Urako
Urakos Blick huschte zwischen den beiden hin und her. "├äh, dann war ich wohl gedanklich schon einen Schritt weiter ... also ich dachte, wenn Lin sich f├╝rchtet, dass Greg doch einfach die Frau spielen k├Ânnte. Dann ist die Ehe genau so amtlich, ich kenn ja das ganze Brimborium mit der Bezeugung und bla. Steht doch nirgends geschrieben, wer oben liegt und wer unten, oder? Das w├Ąre die L├Âsung f├╝r euer Problem, Lin muss keine Angst haben und Greg kann entspannt genie├čen."


Linhard von Hohenfelde
"Nein ich muss es mit ihm vollziehen, da ich das Familienoberhaupt bin. Aber das ist gleichg├╝ltig, es gibt so oder so keinen Grund Angst zu haben. Gasmi ist ein Mann?", hakte Greg neugierig nach. Linhard musterte Urako und fragte sich, warum er davon ausging, dass er ihn nicht eingeladen h├Ątte. Vielleicht hatte er auch einfach keine Lust auf das ganze Prozedere und suchte eine Ausrede? Vielleicht war er ihm auch wegen etwas b├Âse? Lin w├╝rde ihm eine Einladung schreiben, wie jedem anderen auch, wer zur Trauung erschien w├╝rde sich zeigen. Drum sagte er dazu nichts weiter. Die Person die ihm wirklich wichtig war, w├╝rde nicht kommen k├Ânnen. Seine Gedanken behielt er wie meist f├╝r sich. Er trank einen Schluck Kaffee und dachte nach, was er wohl zur Hochzeit an Kleidung tragen sollte. Ihm fiel nicht gerade viel dazu ein. Er w├╝rde einfach zu einem Schneider gehen und sagen dass er heiratete, den Rest w├╝rde der Schneider schon machen, beschloss Lin und z├╝ndete sich die n├Ąchste Rauchstange an.


Urako
"Lin, du rauchst zu viel", fand Urako und nahm ihm die Rauchstange weg. Er dr├╝ckte sie aus und legte sie in den Aschenbecher. "Trink erstmal einen Kaffee oder so, ehe du weiterqualmst, du wirst noch zum Kettenraucher. Ja, Gasmi ist ein Mann. Weiber kann ich nicht ertragen. Drum fragte Lin mich um Rat und ich lie├č ihn an meiner Weisheit teilhaben. Lin, echt mal, wie guckst du denn jetzt drein? Bin ich dir auf die F├╝├če getreten?"


Linhard von Hohenfelde
Lin musterte die ausgedr├╝ckte Rauchstange, andere f├╝hlten sich vermutlich so, wenn man ihnen das Fr├╝hst├╝ck aus der Hand schlug. "Nein bist Du nicht, ich habe mich nur gefragt, weshalb Du annimmst ich w├╝rde Dich nicht einladen. Dazu besteht kein Grund. Ich werde Dich und alle anderen einladen - alle. Wer kommt, kommt. Wer nicht l├Ąsst es sein. Und ich kann kein Kettenraucher werden, ich bin einer. Aber von mir aus, ich kann auf mein Fr├╝hst├╝ck verzichten. Ja Gasmi ist in Ordnung, er war immer freundlich zu mir. Du damals auch in der K├╝che, kann ich nicht anders sagen", pflichtete Lin bei. "Hat mich nur interessiert, da Du ihn Sch├╝tzenhilfe gegeben hast. Naja man ertr├Ągt leichter etwas Vertrautes, mir geht es so. Aber ab und an ben├Âtigt man auch was Fremdes", antwortete Greg freundlich und r├Ąmpelte kurz Lin an.


Urako
"Hab ich doch gar nicht angenommen", sagte Urako verwirrt. "Ich glaub, ich bin nur etwas ruppig in meiner Sprechweise gerade. Papa ist nicht gerade ein tolles Thema gewesen. Tut mir leid, Lin, ja? Aber Kettenraucher sein ist echt nicht gut f├╝r dich. Greg, das muss er sich abgew├Âhnen, sonst wird er innenrum ganz schwarz und stinkt, wird faltig und schrumplig."


Linhard von Hohenfelde
"Solange ich innen nur schwarz werde ist doch alles in Ordnung, au├čen w├Ąre es wohl schlimmer", lachte Lin. "Er meint damit Du verfaulst, Du wirst krank. Das ist nicht witzig. Ich passe schon auf ihn auf und Urako hat es nicht so gemeint wie Du es aufgefasst hast. Du bekommst schnell was in den falschen Hals Lin. Warte einfach ab, wer zusagt oder erscheint, davon ist doch nicht abh├Ąngig ob die Hochzeit stattfindet", bat Greg freundlich. "Habe ich auch nicht behauptet. Naja ich werde die Raucherei reduzieren, aber abgew├Âhnen werde ich es mir ganz sicher nicht. Ihr gew├Âhnt Euch auch nicht das Essen ab. Nun mag sein, V├Ąter sind so eine Sache f├╝r sich, ich rede auch nicht sonderlich gerne ├╝ber Ansgar - wobei er sich gewandelt hat. Vielleicht sollte ich mal mit ihm reden, statt ├╝ber ihn. Keine Ahnung, nach der Hochzeit vielleicht. Vorher habe ich keine Nerven dazu. Der Mann kann extrem anstrengend sein. Gerade noch was verstanden, 5 Sekunden sp├Ąter h├Ąlt er genau dagegen. Aber das Thema sollten wir besser lassen. Schwamm dr├╝ber", schmunzelte Lin.


Urako
"Also ich w├╝rde es lassen. Was soll das Gespr├Ąch bringen? Er war nicht f├╝r dich da und wird es nie sein, er hat eine neue Frau und bald ein neues Kind. Vergiss ihn, Linhard. Lass ihn los. Nur meine Meinung. ├ä├Ą├Ą├Ą├Ą├Ąh also ist jetzt zwischen euch zweien alles klar, ja? Ich hab Lin gesagt, ihr k├Ânntet vorher mit nem Finger ├╝ben und so. Dann kennt er es schon und es ist nicht so gruslig."


Greg
"F├╝r mich ist alles in Ordnung und ich Danke Dir, dass Du ihn hierher begleitet hast f├╝r das Gespr├Ąch. Wo er sich alleine nicht traut. Wobei Du keinen Anstandskerl ben├Âtigst, aber dann h├Ątte ich das Gespr├Ąch verpasst und die Infos, dass unser Gast einen ganz sympatischen Sohn hat. H├Ątte ich ihm so nicht zugetraut. Aber er war trotz allem ein ganz geschmeidiger und offener Verhandlungspartner Urako. Dass muss ich ebenso sagen. Er war sagen wir mal, sehr vern├╝nftig und nicht von Wut oder Hass getrieben. Und falls doch, ├╝berwog die Logik. Also es ist nicht nur Schlechtes in ihm in Ordnung? Was immer er Dir angetan hat. Du hast nichts gesagt, aber genau wie bei Lin h├Ârt man hinter Eurem Hass Eure Verletzung. Ich werde dazu schweigen, falls Du es publik machen m├Âchtest liegt es an Dir Urako. War sch├Ân Dich kennenzulernen", sagte Greg ehrlich.


Linhard von Hohenfelde
"Ich hatte gehofft, dass wir in Frieden auseinander gehen k├Ânnten. Ohne dass man sich hasst oder an die Gurgel geht, zumal er zum Schluss Brandur retten wollte, zum Preis selbst zu gehen. Dass man anders miteinander umgehen kann. Ich ├╝berlege noch. Danke f├╝r die Begleitung, den Beistand und die Beratung", antwortete Linhard freundlich.

Greg
"Ich glaube kaum dass ein Chevalier Prince Linhard de Souvagne - Marquis von Hohenfelde "ankacken" wird, dass k├Ânnte mit Halsschmerzen enden. Jedenfalls f├╝r einen Moment, wenn das Beil trifft. ├ťbertreibung beiseite - das w├Ąre Beleidigung der Krone, er w├╝rde den Schwiegersohn des Duc beleidigen oder den Schwager - je nachdem, wer auf dem Thron sitzt", grinste Greg.


Linhard von Hohenfelde
`Oder den Ehemann des Duc... wer wei├č?┬┤, dachte Lin und l├Ąchelte einfach nur freundlich.


Urako
"Ich w├Ąre aber auch ein denkbar schlechter Anstandskerl", grinste Urako. "Lin h├Ątte sich sicher irgendwann getraut, dich drauf anzusprechen, aber er h├Ątte es bis dahin mit sich rumgeschleppt und jetzt ist es raus. Tut mir leid, wenn ich heut ein bisschen grobmotorisch war. Ich mein`s nicht b├Âse und auf eurer Hochzeit werd ich ganz lieb sein." Er wuschelte ├╝ber Linhards Haare und verneigte sich vor Greg. "Danke f├╝r den Empfang und den leckeren Kaffee."


Linhard von Hohenfelde
Linhard dr├╝ckte Urako kurz fest an sich. "Danke dass Du das sagst. Ich hoffe es werden noch ein paar mehr kommen, gerade von Eurer Gilde. So viele Kumpel habe ich ja nicht und ich ben├Âtige noch einen Trauzeugen. Also falls Du es machen m├Âchtest, der Posten ist frei", schlug Lin vor.


Urako
Urako dr├╝ckte ihn zur├╝ck. "Klar, die werden alle kommen. Alle, die es einrichten k├Ânnen. Hast du Angst, dass niemand bei diesem wichtigen Ereignis dabei sein mag? Bl├Âdsinn. Die kommen alle und wer nicht, wird von mir gelatscht. Das Angebot ist ja voll lieb von dir. Nehme ich sehr gern an und hoffe, ich mach alles richtig. Deine Stabler werden auch kommen, nehme ich an?"


Linhard von Hohenfelde
"Keine Ahnung, wenn es auf Freiwilligkeit beruht, wird es wohl d├╝nn. Aber ihnen kann ich es ja befehlen", grinste Lin schief, w├Ąhrend Greg ihn etwas irritiert musterte und dann Urako anschaute. "Du musst niemandem befehlen zu erscheinen. Das klingt vielleicht komisch f├╝r Euch, aber die Hochzeit von Ciel und mir ist ein Staatsakt, dass hei├čt, jeder wird mitfeiern. Und damit meine ich jeden", warf Greg ein.


Urako
"Siehste, Problem gel├Âst. Du denkst wieder, du bist niemandem wichtig. Ich mochte dich schon, bevor du dir Greg geangelt hast und bevor Brandur dein Paps wurde, ja? Vergiss das nicht. Und Chirag und Kasimir scheinen dich auch sehr zu m├Âgen und Davy und Wolfi sind auch noch da. Zum Rest kann ich nicht so viel sagen, aber es gibt also einige, auf die wirklich Verlass ist."


Linhard von Hohenfelde
"Na ich denke eben immer noch so, weil es lange Zeit auch so gewesen ist. Ich wei├č, damals in der K├╝che hast Du mir ein Brot geschmiert, als Dave das erste Mal versucht hat, Ansgar davon zu ├╝berzeugen seine beiden Kinder gleich zu behandeln. Vorher war er bei mir und hat gesagt, dass es ihm leid tut. Das er nicht besser zu mir gewesen ist, aber mich mag und er es ├Ąndern m├Âchte, also sein Verhalten. Und er sagte, dass Ansgar nicht begreift, dass sonst ein Dunwin aus mir wird. Gut zu ihm war er grauenvoll. Aber zu mir war er stets nett. Ich kann ja nur sagen, was ich mit ihm erlebt habe. Und was einst mit ihm geschah, wissen wir auch nicht. Im Grunde sind alle bei uns Opfer und T├Ąter und es hat hoffentlich jetzt dank Brandur aufgeh├Ârt. W├╝nsche ich mir jedenfalls und w├╝nsche ich Dave und seinem Kind. Und wie steht es mir Dir und Gas? Werdet Ihr Euch je ein Kind anschaffen?", fragte Lin neugierig. Greg musterte die beiden nur stumm, aber nicht abweisend, h├Ârte zu und trank seinen Kaffee.


Urako
"Du, ich glaub, dass Greg dich auserkoren hat, wird dir gut tun. Auch wenn es vielleicht erstmal ungewohnt ist. Nein, ich will kein Kind. Hab ich nie gewollt und will es auch k├╝nftig nicht. Ich w├Ąre ein grauenhafter Vater und Bock hab ich auch keinen drauf." Er grinste. "Papas Linie wird mit mir aussterben, wenn er es nicht doch noch hinbekommen hat, ein zweites Kind zu zeugen. Und ich g├Ânne ihm diese Strafe von Herzen. Das ist meine Rache."


Linhard von Hohenfelde
"Ganz Deine Wahl, dass ist ja das Sch├Âne an Kindern. Also ich habe mir immer gedacht, dass ich gerne eines oder mehrere h├Ątte. Aber ich w├Ąre zu allen gut, mit Gabe oder ohne, oder bl├Âd wie Bohnenstroh, w├Ąre mir echt gleich. Hauptsache ist doch man hat es lieb. Und einen Stammhalter m├Âchte ich schon haben. Meinst Du Dein Vater hat nochmal geheiratet? War er ├╝berhaupt verheiratet? K├Ânnte ja gut sein, dass er noch einige Kinder gezeugt hat. Siehe Ansgar, der hat ja auch nochmal nachgelegt. Deine Rache ist doch schon, dass Du lebst wie Du m├Âchtest und ich werde das auch tun. Gleichg├╝ltig was andere davon halten. Ich werde das tun was mir wichtig ist", sagte Lin.


Urako
"Ja, er war verheiratet mit meiner Mutter. Aber er hats nicht gebacken gekriegt, weitere Kinder zu zeugen, vielleicht war er ein Schlappschwanz oder krank und ich g├Ânne ihm das von Herzen. Hei├čt ... meine Mutter war schwanger, kurz bevor ich ging. Aber ehrlich, ich glaube nicht, dass es von ihm ist, nach so vielen Jahren dann pl├Âtzlich. Wenn du Kinder haben willst - geht das nach eurer Hochzeit denn noch?"


Linhard von Hohenfelde
"Aber ja das geht, ich muss f├╝r leibliche Nachkommen in meiner Linie sorgen und Linhard wird das in seiner Linie tun. Das ist kein Problem. Das wir beide es nicht gemeinsam tun k├Ânnen ist klar. Ich werde also eine Zweitfrau heiraten, die meine Erben austr├Ągt. Er darf es ebenso halten, oder es bleibt bei uns im Trio. Ganz wie Lin es w├╝nscht. Soweit ich aber wei├č, hat er die Absicht als Zweitfrau Magdalena de la Cantillion zu heiraten. Also entweder macht er dies, oder ich k├Ânnte es tun. Aber zuerst heiraten wir und danach haben wir noch etwas Zeit. Zur Erl├Ąuterung, nur meine Kinder werden ein Anrecht auf den Thron haben im Wenn-Fall, logischerweise da sie tats├Ąchlich vom Blute her de Souvagnes sind. Seine Kinder nicht, aber sie sind vom Blute Hohenfeldes. W├Ąre er eine Frau w├Ąre das was anderes, ist er aber nicht. Drum ich muss meine Linie erhalten, er seine und ich stehe ihm da nicht im Weg. Das w├Ąre unversch├Ąmt", antwortete Greg f├╝r Lin. "Wie er schon erkl├Ąrte. Und ich habe da ja schon eine Frau die mein erstes Kind austragen soll. Es ist eine Vereinbarung mit Arch", erkl├Ąrte Lin leise.


Urako
"Mit ARCH", st├Âhnte Urako. Es wurde wirklich Zeit, dass der Kerl unter die Erde kam. "Egal, dar├╝ber reden wir ein andermal. Ich freu mich, dass ihr euch gefunden habt. Ich glaub, das passt mit euch zweien. Dann lass ich euch mal wieder allein." Er verneigte sich. "Danke f├╝r die freundliche Konversation ... oder so!"


Linhard von Hohenfelde
"Das denke ich ebenso. War sch├Ân mit Dir zu plaudern, dass sollten wir wiederholen. Ich lade Dich gemeinsam mit Deinem Mann nach Beaufort ein, dann k├Ânnen wir gemeinsam etwas leckeres Essen gehen. Gehab Dich wohl Urako", sagte Greg erfreut. "Ja lass uns ein anderes Mal dar├╝ber reden. Ich wei├č was Du von ihm h├Ąltst und was ich von ihm halten sollte. Aber heute interessiert er uns mal nicht Urako, sondern nur wir uns. Mich freut, dass Du mein Trauzeuge wirst. Pass auf Dich auf und gr├╝├če Davy von mir, ich bin so frei und bleibe hier, wenn es Dich nicht st├Ârt", schmunzelte Lin m├╝de.


Urako
"St├Ârt mich ganz und gar nicht", sagte er grinsend. "Danke f├╝r die Einladung, Greg, ich nehme sie gern an. Ich kann auch anders reden, ganz ehrlich, und eine gute Figur abgeben - ich hab nur meistens keine Lust drauf. Aber ich werd euch keine Schande machen, keinem von euch. Also dann." Er gr├╝├čte zum Abschied, indem er sich mit den Fingern an die Schl├Ąfe tippte und verschwand, so wie es sich geh├Ârte, r├╝ckw├Ąrts. Leise schloss er die T├╝r.


Linhard von Hohenfelde
Greg freute sich ├╝ber Urakos liebe Abschiedsworte, er mochte den Tiefling. Und ob es Lin wahrhaben wollte oder nicht, Urako tat ihm gut, er sagte ihm die Wahrheit. Vielleicht etwas schonungslos, aber manchmal war genau das die richtige Medizin. Als Urako gegangen war legte Greg einen Arm um Lin und musterte ihn ernst.
"So viel versteckte Verbitterung Lin? Wen heirate ich? Erz├Ąhl es mir. Ich h├Âre Dir zu und bin f├╝r Dich da", bat Greg liebevoll und Lin erz├Ąhlte...
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"Niemand wendet sich gegen die Familie, sonst wendet sich die Familie gegen Dich" - Linhard von Hohenfelde

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