Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Royale Eheberatung -- Chat-RPG 08.04.203 n.d.A.

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Linhard von Hohenfelde

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Royale Eheberatung -- Chat-RPG 08.04.203 n.d.A.

#1

Beitrag von Linhard von Hohenfelde » So 8. Apr 2018, 00:28

Royale Eheberatung -- Chat-RPG 08.04.203 n.d.A.


Linhard von Hohenfelde
Für Linhard hatte sich in kurzer Zeit sehr viel geändert und scheinbar, war die Metamorphose seines Lebens noch nicht abgeschlossen. Was so eine Metamophose bedeutete wusste jede Raupe - es ging auf den letzten Abschnitt zu... meist jedenfalls. Erst hatte er 18 Jahre lang unbemerkt vor sich hinvegetiert - auch wenn andere es nicht so bezeichnet hätten.

Ihm ging es gut, ihm mangelte es an nichts - außer an Zuneigung, Liebe oder überhaupt an Wahrnehmung. Mittlerweile wusste er um die Leiden seines Vaters und seines Onkel, dergleichen hatte man ihm nie angetan. Niemals hatte ihn jemand geschändet, nie hatte ihn Ansgar auch nur geschlagen.

Wie auch? Dazu musste er ihn anfassen und wenn Ansgar eines vermied, dann war es Körperkontakt zu ihm. Ganz so, als wäre seine fehlende Gabe ansteckend. Aber ob die anderen es glaubten oder nicht, pure Einsamkeit konnte genauso Schmerzen auslösen, wie ein Schlag ins Gesicht. Vielleicht sogar mehr noch, einen Schlag konnte man verwinden. Wie sollte man damit umgehen unerwünscht zu sein?

Weggehen - das hatte er einst in Betracht gezogen. Aber wohin? Er war was er war - ein adliger Fachidiot. Er beherrschte nichts außer in einem unverständlichen Hoch-Gewäsch zu labern und mit dem Schwert umzugehen. Also wohin sollte er gehen? Wer würde einen wie ihn haben wollen, wenn nicht mal seine Familie, nicht mal seine Eltern ihn haben wollten? Nicht mal seine Mutter? Ob dem so war, wusste er nicht. Aber sie sprach nie für ihn - das war ein eindeutiger Standpunktbezug - sie stand immer zu Ansgar, nie zu ihm.

Dann als aus dem wütenden ich will nicht mehr - ein ich kann nicht mehr geworden war, da tauchte Brandur auf und sein Leben nahm eine andere Wendung. Er nahm sich seiner an, er wollte ihn als Sohn, gleichgültig ob er über Magie gebot, gleichgültig dessen was er konnte. Er mochte ihn einfach. Und so hatten sie sich zusammengetan - Verbündete, Ausgestoßene und am Ende waren sie weit mehr geworden, als Lin sich je erträumt hatte.

Sie wurden Vater und Sohn.

Und dann kam der Tag, der Tage, wo ihm das Schicksal seinen Paps wieder entriss und ihn zurück in den Abgrund schleuderte. Ganz so, als wollte es ihn auf seinen Platz verweisen. Aber auch er war ein Hohenfelde und diese kämpfen bis zum Tode, mache wie Brandur sogar darüber hinaus. Und so hatte er noch nach dem Tod seines Vater eine Offenbarung und eine Aufgabe erhalten. Es war noch nicht Zeit die Flügel zu strecken und sich hinzulegen. Er musste seinen Vater zurück ins Leben holen und er wollte ihm seine letzten Wünsche erfüllen.

Seine letzten Wünsche... deshalb stand er nun in Souvagne, befand sich im Palast, hatte Geld von einer immensen Summe als Sippenoberhaupt locker gemacht um ganz neu anzufangen und ein weiterer Neuanfang hatte sich einfach in sein Leben gedrängt - Gregoire de Souvagne.

Er hatte ihm einen Heiratsantrag gemacht. Weshalb?
Lin wusste es nicht.

Aber er hatte bereits zwei Mal bei seinem Verlobten übernachtet und er war fast geneigt daran zu glauben, dass das Schicksal ihm doch etwas wohlgesonnen war. Oder vielleicht nicht das Schicksal, sondern Brandur. Wer wusste wozu er auf der anderen Seite fähig war. Nur hatte er jetzt ein Problem, wie ging man mit einem Mann um? Wie machte man einen Mann glücklich? Es sollte nicht an seiner eigenen Unwissenheit scheitern, also suchte er den Mann auf, der auch seinen Onkel aufgeklärt hatte - Urako!


Urako
Sie lebten für diese Zeit in einem Gasthaus in Beaufort. Urako war gerade dabei, in seinem Zimmer das Bett zu machen und generell ein wenig für Ordnung zu sorgen, als Linhard hereinkam. "Na", begrüßte ihn Urako, während er gerade die Tagesdecke glatt strich.


Linhard von Hohenfelde
Linhard grinste ihn zur Begrüßung kurz an, schloss hinter sich die Tür und nahm Platz. Da er nicht wusste, wie er anfangen sollte, beschloss er einfach mit der Sprache herauszurücken.

"Unrako ich benötige Deine Hilfe. Du hast mitbekommen, was in Planung ist. Wir werden nicht nur umziehen, wir sind nicht nur eingebürgert und nobilitiert, sondern ich werde auch heiraten. Und genau hier liegt mein Problem. Nicht dass ich heirate, sondern dass ich den Kerl langsam mag.

Ich weiß nicht warum, ich habe schon zweimal bei ihm übernachtet. Es ist nichts passiert, er schlief in seinem Bett und ich auf dem Sofa. Aber in seiner Nähe fühle ich mich wohl und ich mag ihn. Er ist irgendwie aufmerksam, er interessiert sich für mich und er ist nicht dumm. Er weiß auf fast jede Frage eine Antwort und falls ich ihm schnippisch oder bissig antworte, kontert er passend. Er hat gefragt ob ich noch unberührt bin. Ich habe verneint. Ich habe schon mit Frauen geschlafen und nun jeder kennt es, ich habe es mir auch schon oft genug selbst besorgt. Aber ich war nie mit einem Kerl intim.

Und da kommst Du ins Spiel. Du hast Dave aufgeklärt, kläre auch mich auf. Normalerweise denkt man, man ist doch selbst ein Kerl, was würdest Du Dir wünschen? Aber das was ich mir wünsche praktiziert in meinen Gedanken eine Frau und kein Mann. Und dann habe ich noch eine Frage. Er ist wie Du weißt die Nummer zwei der Thronfolge. Was heißt das in einer Ehe? Ich meine normal ist man privat doch privat. Aber was wenn er das Amt in der Ehe heraushängen lässt, sobald er mal wütend ist?

Ich meine, dass kommt in einigen Familien vor. Manche duzen sich nicht mal, sie siezen oder ihrzen sich. Er hat mich sofort geduzt, obwohl ich ihm weder das Sie oder das Du angeboten habe, dass hat mir gefallen. Also lange Rede kurzer Sinn, ich möchte ihn nicht nur behalten, ich möchte genau das werden was ich versprach - ein Freund. Und ich möchte es mit ihm richtig versuchen. Die Frage ist nur, wie?", stöhnte Lin.


Urako
"Das ist alles ganz einfach", erklärte Urako und setzte sich im Schneidersitz auf das Bett. "Du fragst ihn, was ihm gefallen würde. Und wenn es ans Eingemachte geht, lässt du ihn zuerst ran und dann wirst du ja merken, wie es geht. Wenn du schon mal mit ner Frau hintenrum geschlafen hast, ist es noch einfacher, dann weißt du, wie es geht."


Linhard von Hohenfelde
"Das Problem ist nicht, ob ich es hinbekomme ihm einen wegzustecken. Das Problem ist in der Hochzeitsnacht, dass er mir einen wegstecken wird und ich habe gewaltigen Schiss davor. Ich hatte überlegt ob ich mir einen antüddeln soll für den Abend. Ich darf es nur nicht übertreiben, weil mir sonst übel wird. Gut ich könnte ihn fragen. Ich schneide nur das Thema bei ihm nicht gerne an, weil ich merke dass er drauf anspringt. Er ist keiner der Distanz wahrt, er geht in die Vollen. Wir haben uns schon geküsst, also das kann er. Was man über Souvagner sagt scheint zu stimmen. Die wissen mit ihren Zungen umzugehen, nicht nur im Streit", grinste Lin.


Urako
"Ja, dann musst du ihm genau das sagen. Dass du Schiss hast und er ganz langsam und vorsichtig machen soll. Du musst dich auf jeden Fall dabei entspannen, sonst tut es weh. Am besten, er lutscht dir vorher einen, bis du fast kommst und fingert dich dabei schon. Vielleicht macht ihr das ein paar Mal erstmal nur so, übt sozusagen, ehe er dich dann in der Hochzeitsnacht richtig rannimmt. Vielleicht ist das erstmal ungewohnt, wenn man vorher nicht in die Richtung dachte, aber eigentlich ist es geil. Du darfst halt nicht zukneifen."


Linhard von Hohenfelde
"Das sollte ich hinbekommen, Danke für den Tipp. Gut ich komme also nicht drumherum ihm zu sagen dass ich Schiss habe. Der hält mich noch für einen Hasenfuß. Ich habe ihm schon gesagt, dass ich Schiss habe ihn zu mögen. Der denkt noch ich hätte Angststörungen oder sowas. Na wunderbar. Gut wie bekomme ich ihn dazu, weniger das Kommando zu führen? Wie hast Du das hinbekommen?", fragte Lin neugierig.


Urako
"Ich denk, der soll dich bisschen anleiten im Bett oder meinst du generell? Ich hab es ganz einfach gemacht: Ich hab mir keine Zicke als Mann gesucht, wie Varmi mit seinem Dave, sondern einen lieben süßen Gasmi auserkoren. Der war schon vorher lieb und ich hab so lange gezankt, bis die letzten Ecken weg waren. Weiß aber nicht, ob das bei einem Prinz so ratsam ist. Der kann sicher auch zanken und sitzt am längeren Hebel. Du musst rausfinden, was bei ihm als Druckmittel funktioniert. Ob er eher strikte Grenzen braucht oder ob du damit besser kommst, ihm schöne Augen zu machen. Wie schätzt du ihn ein?"


Linhard von Hohenfelde
Linhard dachte einen Moment lang nach.
"Er ist keine Zicke, er ist absolut geradlinig. Als ich einmal um den heißen Brei herumreden musste, da ich nicht lügen wollte - hat er direkt Klartext mit mir gesprochen, als sein Bruder abgezischt ist. Ich vermute er steht er auf Fakten, aber wenn er ein bisschen angeheitert ist, ist er ziemlich locker drauf und man kann mit ihm auch rumalbern oder einfach Blödsinn erzählen. Das geht. Also mit ihm anlegen, glaube ich wäre keine gute Idee. Er hat seine beiden Brüder im Nacken und die beziehen sofort Schulterschluss, die sind nicht wie wir. Die agieren als Trio wie eine Einheit. Da hätte ich keine Chance gegen ihn was durchzusetzen. Mit ihm an der Seite ja, ohne ihn - auf keinen Fall. Ich denke ich müsste ihm dann wohl schöne Augen machen oder ihn bitten. Zudem möchte ich mich auch gar nicht streiten Urako. Davon hatte ich all die Jahre genug. Ich möchte es so harmonisch wie Du und Gas oder Varmi und Dave".


Urako
"Varmi und Dave - harmonisch? Ich weiß ja nicht. Der muss den Dave mal wieder übers Knie legen, der fängt schon wieder an zu stänkern wegen der bescheuerten Eloise. Klartext ist das Beste, was dir passieren kann. Darauf kann man bauen, dann kannst du mit ihm reden und er kapiert vielleicht sogar, was du ihm sagst, ohne dass du ihn grün und blau schlagen musst. Versuch es doch mal, mit ihm zu reden und sei ein wenig gut zu ihm. Du hast doch gesagt, dass er da sofort drauf anspringt. Nutz das!"


Linhard von Hohenfelde
"Also schlagen würde ich ihn ganz gewiss nicht. Keine Ahnung ob er sich körperlich wehren könnte, ich weiß nicht was er so drauf hat. Aber er ist so dünn, an ihm ist nichts dran. Ein echtes Gerippe, drum friert der auch ständig. Dave übers Knie legen? Na wenn Varmi sich das traut, soll er es tun. Gut dann werde ich ihm einfach die Wahrheit sagen und hoffen er freut sich drüber und geht drauf ein. Also er sagte mir, als wir uns küssten, dass ich keine Angst haben muss. Was ich irgendwie gut gefunden habe. Er hat mir sogar Kaffee ans Sofa gebracht und ich kann in seine Nähe schlafen. Nicht so in Habachtstellung, sondern ich fühle mich gut bei ihm. Ähnlich wie bei Paps - Du hast ein Nest, Du kannst schlafen, hier bist Du sicher. Nur wenn Du ihn mal siehst, fragst Du Dich wieso Du solche Gedanken hast. Echt der ist dürre wie ein Stock", lachte Lin.


Urako
"Lass dich davon nicht täuschen, der ist von blauem Blut also hat der was drauf. Das lernen die quasi von der Wiege an. Hast du doch auch und wenn der ein Prinzlein ist, kann der sich garantiert wehren. Dann kannst du ihn nicht schlagen, du musst ihn notfalls erpressen. Aber versuch es erstmal im Guten. Wenn er dir Kaffee ans Sofa bringt, ist das doch lieb von ihm. Ich würd`s erstmal mit Zucker versuchen, die Peitsche kannst du immer noch auspacken. Flocke verwöhnt den Davy, drum macht der was der will. Ich würd ihn übers Knie legen, kein Scheiß. Aber geht mich ja nix an."


Linhard von Hohenfelde
"Nun Varmikan liebt Dave über alles und Dave Varmi doch auch. Dave testet seine Grenzen bei Varmi immer neu aus und Varmi lässt es ja zu. Die sollten sich mal einigen, aber wenn es drauf ankommt, halten sie sofort zusammen. Zumal keiner meint es böse, achte doch drauf. Damit hast Du auch wieder Recht, wir haben es von klein auf gelernt und er wird es ebenso können. Er hat mir einen Säbel geschenkt, also keine Dekoscheiße, sondern eine echte Waffe. Ob er sie selbst ausgesucht hat, weiß ich nicht.

Aber selbst wenn nicht, er wird sich erkundigt haben, denn sonst hätte er sie nicht verschenkt. Ich werde es zuerst im Guten versuchen und ich werde ihm bei fast allem die Wahrheit sagen. Ich habe allerdings ein Problem, wir benötigen doch einen Blutnekro oder? Sein Bruder Ciel scheint einige zu kennen, aber der hat nicht das Geringste Interesse mir zu helfen. An dem tropften meine Argumente ab, wie Jauche an der Marmorsäule.

Ich weiß nicht weiter, hast Du eine gute Idee? Ich hätte mir Veyd zum Verhandlen gewünscht oder seine Zuflüsterung. Wolfi hätte es auch getan, aber mich hat der Bruder von Greg gegen die Wand gelabert. Also habe ich mich taktisch zurückgezogen. War ehr überstürzt, als taktisch noch klug. Und Greg hat es mir danach aufs Brot geschmiert. Er hat sofort gefragt, wem meine Loyalität gilt. Na ihnen, aber das eine hat doch nichts mit dem anderen zu tun! Ich möchte Brandur zurückholen, deshalb würde ich meine Familie doch nicht verraten in die ich einheirate. Und jetzt der Klopper, sie werden die Nekromantie in Souvagne verbieten. Was sagst Du dazu?"


Urako
"Das müssen die selber wissen, ich hätte keinen Bock auf so eine Scheiße. Mich kotzt es nur an, wenn ich dann mit reingezogen werde, weil ich anwesend bin und Flocke dann dauernd beschützen muss, nur weil der zu lieb ist. Wenn du an den Bruder nich direkt rankommst, dann versuch das über Greg! Sag mal, willst du den heiraten oder nicht? Wenn du sein Mann bist, hast du bei dem einen Stein im Brett, der hat dich nicht umsonst ausgesucht! Bitte ihn, mit seinem Bruder mal zu reden. Was ist so dramatisch daran, dass sie die Nekromantie verbieten wollen? Ist ja nicht gerade die leckerste Magieform."


Linhard von Hohenfelde
"Ach was, beruhige Dich die lieben Dich beide, dass weiß ich aus erster Hand. Zudem Du bist hier oder Urako? Dave hätte nur jemanden gebeten ihn zu begleiten, dem er absolut vertraut. Er fragte nicht nach Pavo und er fragte nicht mal nach Varmikan. Dann kannst Du Dir denken, wem er am meisten vertraut. Dir. Das er seine Schneeflocke liebt ist klar, aber ich glaube er hat auch Respekt vor ihm, oder wie so oft falsche Gedanken. Genauso wie ich. Du hast Recht, wenn man verheiratet ist, hält man zusammen. Ich werde Greg bitte und ich werde ihm einfach mal in einer stillen Stunde die komplette Wahrheit von mir und meiner Familie erzählen. Er wollte sie hören, dann soll er sie hören. Also er sagte ich hätte ihm gefallen. Das war sein Grund. Und mir gefällt, dass er zuhört, wenn ich ihm etwas sage und das ihn dies auch interessiert. Jedenfalls glaube ich das, falls nicht - erstklassig geheuchelt", grübelte Lin.


Urako
"Ich will den gern mal kennenlernen, deinen Greg, dann kann ich dir sagen, wie der drauf ist. Ob der heuchelt oder nicht. Zumindest kann ich eine Wahrscheinlichkeitsaussage treffen. Stimmt, Davy hat mich mitgenommen ... aber es kann sein, dass er auch will, dass Varmi als Reserve fürs Baby zu Hause bleibt, falls uns allen hier was geschieht. Nee, also ich mag den Davy sehr, wirklich, aber vertrauen ... nee. Er hat versprochen, keinen Mist mehr zu machen und stänkert trotzdem."


Linhard von Hohenfelde
"Dann denk mal scharf nach wieso, nach dem Stänkern erfolgt die Versöhnung. Folge mir Urako", bat Linhard und erhob sich.


Urako
"Das WEIß ich, die dumme Begründung hat er mir schon erklärt, aber sie ist scheiße! Der kriegt alles, was er will, der MUSS nicht stänkern! Ich würd mir ja die Haare raufen, aber das sind eh schon so wenige." Er trottete Linhard hinterher und merkte, dass er sich gerade in Rage redete.


Linhard von Hohenfelde
"Ich rede mit ihm, abgemacht? Ich glaube er hat einfach ein bisschen Schiss einfach in seinen Augen grundlos freundlich zu sein. Bedenke der ist zig fach älter als ich und ich bin auch eingefahren wie ein uralter Opa", sagte Lin und zuckte die Achseln. Er versuchte es zu ändern, aber alte Gewohnheiten saßen tief. Lin führte Urako zu Gregoires Flügel im Palast und klopfte an. Zerbino öffnete ihnen die Tür, er musterte kurz Urako und deutete ihnen an zu warten.

"Herr Ihr habt Besuch - Euer Verlobter und ein Mann von einem unbekannten Volk", stellte der Leibdiener vor.
"Lass sie rein", hörten sie die Antwort von Greg.
"Bittet kommt rein", sagte Zerbino höflich und trat zur Seite.
"Danke", antwortete Linhard und zog Urako mit sich.
"Das ist ein Tiefling Zerbino", erklärte Linhard freundlich.

Es dauerte einen Moment ehe sich Greg zu ihnen gesellte. Er begrüßte zuerst Lin, indem er ihn kurz umarmte, ehe er sich Urako zuwandte. "Willkommen. Wen hast Du mir da mitgebracht? Er war schon im Thronsaal anwesend", schmunzelte Greg Urako freundlich an. "Greg Urako - Urako Greg", stellte Lin sie einander vor.


Urako
"Äh ... also ich wurde nicht vorgewarnt, dass ich Euch persönlich jetzt besuchen werde. Äh ... ist das jetzt ein Privatbesuch, so vom Kumpel des Verlobten zum Verlobten seines Kumpels oder ist das was Förmliches? Ich bin etwas aus der Übung, was einen formellen Umgangston anbelangt, aber ich kann mein Bestes geben, Hoheit." Urako verneigte sich formvollendet, wobei seine Flügel die Bewegung der Arme unterstrichen.


Greg
"Es ist privat, wenn Dich Lin hier einfach reinschleift, sind wir privat. Mich hat er schließlich auch nicht vorgewarnt. Gleichgültig wie ich aussehe. Darum mach Dir einfach keine Gedanken, wir leben alle nicht nur förmlich oder? Ich darf doch einfach Urako sagen? Wir sind auch Privatpersonen, mit ganz normalen Bedürfnissen die Verlobte ab und an verhindern - wie gerade eben", grinste Greg.


Urako
"Also, äh, privat. Urako geht klar. Vollständig heiß ich auch so vornehm wie du, ich heiß Kronprinz Urako Lyridime von und zu Phintias, aber das ist ja ätzend lang und peinlich, da ich längst kein Phintias mehr habe. Der Titel ist nur noch dazu da, sich auf einer Unterschrift schick zu machen. Darf ich auch Du sagen und Greg oder wie darf ich dich nennen?"


Greg
Ja korrekt heiße ich Prince Gregoire Verrill de Souvagne, sag einfach Greg oder Verrill wie die meisten. Beides ist mir Recht. Und Du bist also ein Freund von Lin? Dein Name kam mir gleich so bekannt vor. Bei uns zu Staatsbesuch waren die Staatsoberhäupter Zwergenkönig Dunkelerz und Fürst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark und sie sind gemeinsam zu dem Schluss gekommen, dass eine Beendigung der Kriegshandlungen anzustreben sei. Der Mann, sprich Fürst Tsaagan sah Dir ähnlich, bist Du mit ihm verwandt?", fragte Greg freundlich nach und deutete Urako und Linhard an sich zu setzen.

Lin musste wegen Gregs Neugier schmunzeln. "Er hat immer tausend Fragen, gewöhne Dich dran", grinste Lin und knuffte Greg. "Nur so erlangt man Wissen. Zerbino bring uns Kaffee und Gebäck", bat Greg.


Urako
"Fürst Tsaagan WAS?", rief Urako. "Oh, scheiße, das ist mein Alter! Lebt der noch? Natürlich lebt der noch, war ja klar. Ja, ich bin sein Sohn! Der Erstgeborene, keine Ahnung, ob der inzwischen noch mehr hat. Wieso heißt der jetzt von und zu Alkena-Hohe Mark und hing im Krieg mit drin? Geht es dem zu gut?"


Greg
Ich gehe davon aus das er noch lebt, sonst wäre er wohl ein Ghul. Er sah sehr lebendig aus und er war auch sehr höflich und freundlich. Zu gut wohl kaum, der Mann ist Fürst der Hohen Mark gewesen und trat diese an unseren Vater ab. Deshalb die Einbürgerung von Lin und Euch. Und Dein Vater beherrscht Alkena und bekam von unserem Vater Wiederaufbauhilfe zugesagt. Die Zwerge haben sein Land verwüstet. So dann schau mal einer an, wir sind Gleichgestellte - Lin verneig Dich vor unserem Gast als gute Frau", lachte Greg.


Urako
"Bloß nicht, ich habs nicht mit der ganzen Kronprinzkacke. Ich bin Scharfrichter, ja? Dank PAPA. Ehrlich, mir muss das mal einer langsam erklären. Wieso herrscht der über Alkena? Und wieso über die Hohe Mark? Und wieso verschenkt er die?!"


Linhard von Hohenfelde
"Ich huste Dir gleich was Greg. Nun dann ist es amtlich Urako Du bist eingebürgert und bist sogar ein Prinze. Hätte Dave das nur vorher gewusst", gibbelte Lin. "Ach was, war nur ein Witz. Mit wem bist Du liirt? Verheiratet, verlobt? So etwas in der Art? Ob Dein Vater weitere Kinder hat ist unerheblich Du bist der Kronprinz. Es sein denn Dir geschähe etwas, was wir nicht hoffen wollen", sagte Greg.


Urako
"Ich bin mit Gasmi verheiratet, einem ganz normalen lieben süßen Düsterling, der nie was zu melden hatte. Aus purer Absicht hab ich so jemanden ausgesucht. Ich habe keinen Einfluss, nie gehabt, es ist also sinnlos, sich bei mir einzuschmeicheln. Das mag ich zwar, macht aber keinen Sinn, da ich eh nix reißen kann."


Linhard von Hohenfelde
"Tja dass müsstest Du unseren Vater selbst fragen. Es war aufgrund der Verhandlungen in Ehveros. Ein Chaos wohl vor Ort, dass den Rakshanern würdig wäre. Und im Zuge dieser Verhandlungen lehnte unser Vater wohlweißlich die Vergrößerung von Ehveros ab, da diese kriegstreibend waren.

Und so erhielt er die Hohe Mark, da unser Vater stets Frieden anstrebt. Manchmal auch mit harten Mitteln und Sanktionen, aber so kam es zu Neu-Souvagne, um die sich mein Bruder als Fürst kümmern wird. Und es ist ja auch nicht zu Eurem Schaden. Ich selbst werde mich um Alt-Souvagne kümmern, allerdings werde ich Lin in die neue Heimat begleiten, ihn und meinen Bruder.

Nun bei mir ist es nicht sinnlos sich einzuschmeicheln und ich mag es auch Honig um den Bart geschmiert zu bekommen... solange es echt gemeint ist. Im Gegenzug zu Dir kann ich etwas reißen und habe Befehlsgewalt. Aber es ist nicht so, dass wir die aus Spaß an der Freude haben, sondern aus Pflichtgefühl. Solange Vater und meine Brüder in Ehveros waren, war ich Duc de Souvagne.

Und folglich hier allmächtig wenn Du so möchtest. Aber deshalb würde ich keinen aus Spaß hinrichten lassen, oder bei einem Verbrecher ein Auge zudrücken. Es ist eine große Verantwortung. Wer darin Spaß sieht, wird schnell zum Despoten. Aber das ist ein Thema, dass wir gerne ein anderes Mal vertiefen können. Amtsgeschäfte... dafür seid Ihr ja nicht hier, sonst hättet Ihr gewartet, bis ich gekämmt bin", lachte Greg, während Zerbino Kaffee und Gebäck servierte.


Urako
"Nee, ich verstehe zu gut, Greg, was Macht und Verantwortung bedeuten, ich habs am eigenen Leib erfahren, wenn Macht ohne Verantwortungsgefühl einhergeht. Mir ist nicht gelegen an Macht. Soll Tsaagan sich alles quer in den Hintern schieben. Vermutlich ist der Hohen Mark damit mehr gedient, wenn dein Bruder sich drum kümmert. Aber weshalb ich eigentlich hier bin - Lin hat Schiss vorm Ficken."


Linhard von Hohenfelde
Lin spuckte bei der Aussage den gerade getrunkenen Kaffee quer über den Tisch und starrte Urako total entgeistert an. "Ent....entschuldige", stammelte er und wischte den Tisch sauber.


Urako
"Ja, soll ich dir nun helfen oder nich?", fragte Urako.


Greg
"Lass den Unfug. ZERBINO!", befahl Greg und zog Lin von Tisch weg. Der Leibdiener kam mit einem Lappen herbeigeeilt und reinigte den Tisch. "Sowas in der Art habe ich mir gedacht, muss er aber nicht. Hörst Du - musst Du aber nicht", grinste Greg.


Linhard von Hohenfelde
"Ja Du sollst mir helfen, aber nicht mit der Brechstange", stöhnte Lin verlegen. "Man ich hätte Ansgar gleich auch noch mitbringen sollen. Aber es stimmt, ich weiß nicht wie... wie ich mich verhalten soll, während wir es tun", erklärte Lin und nahm einen neuen Schluck Kaffee. "Schluck erst bevor ich antworte", bat Greg.


Urako
"Siehste, jetzt redet ihr endlich drüber", rechtfertigte Urako sich. "Jetzt musst du dir keine Gedanken mehr machen, wann und wie du es ihm sagst."


Linhard von Hohenfelde
"Nein wirklich nicht", stimmte Lin grinsend zu. "Du kannst erklären, ich habe den Mund leer", bat Linhard Greg. "Du musst beim ersten Mal nichts weiter tun, als entspannt liegen bleiben und wenn ich etwas von Dir möchte, sage ich es Dir. Deine Aufgabe ist nur, Dich zu entspannen. Behalte das im Kopf, um den Rest kümmere ich mich. Wie schon mal gesagt, Du kannst mir alles sagen, es gibt nichts was ich Dir nicht beantworten würde. Es sei denn ich weiß es nicht, aber dann sage ich Dir das", erklärte Greg gut gelaunt und drückte Lin einen Kuss auf den Mund. "Wie kam es zum Verwürfnis von Dir und Deinem Vater Urako", hakte Greg nach, während Lin es sich an der Seite von seinem Verlobten gemütlich machte und sich eine Rauchstange anzündete.


Urako
Urako angelte sich auch eine Rauchstange. "Siehste, Linny, entspannen! Das hab ich dir auch gesagt. Das ist echt das Wichtigste, den Rest erledigt Greg und du genießt einfach. Ja, also, es gab nie ein direktes Zerwürfnis. Er konnte mich scheinbar von Anfang an nicht leiden und stellte mir dauernd Aufgaben, an denen ich scheitern musste, nur, um mich dann dafür fertig zu machen. Ich war in seinen Augen ein Taugenichts und bitte, jetzt hat er Recht damit - ich bin wirklich einer geworden. Das ist mein Mittelfinger in seine Fresse. Ich werde es aus reiner Bosheit und purer Opposition nie im Leben zu irgendwas bringen."


Linhard von Hohenfelde
Greg nahm sich ebenfalls einfach eine Rauchstange von Lin und zwar genau die aus seinem Mund, so dass sich Linhard grinsend eine neue anzündete. "Wie Unrecht Du doch hast, ohne es zu wissen", schmunzelte Gregoire und lehnte sich gut gelaunt zurück. "Wohl wahr, aber noch wird nichts verraten. Also halt dicht - ich sage es sobald es Fakt ist und auf den Tisch gepackt werden soll", pflichtete Linhard bei. "Deine Leute, Deine Verlautbarung. Kommst Du zur Hochzeit?", hakte Greg nach und aß einen Keks.


Urako
Urako musterte die beiden. "Ach so, ihr tauscht die Rollen? Das macht das Ganze natürlich einfacher für Lin. Ich komm nicht zur Hochzeit, ich wurde nicht eingeladen."


Linhard von Hohenfelde
"Soweit bin ich doch noch gar nicht Urako, natürlich wirst Du von mir eingeladen", sagte Lin bestürzt. "Welche Rollen?", hakte Greg nach. "Und ich würde Dich auch einladen, all seine Freunde, Verwandten und und und. Es soll sich niemand ausgeschlossen fühlen", antwortete Greg freundlich.


Urako
Urakos Blick huschte zwischen den beiden hin und her. "Äh, dann war ich wohl gedanklich schon einen Schritt weiter ... also ich dachte, wenn Lin sich fürchtet, dass Greg doch einfach die Frau spielen könnte. Dann ist die Ehe genau so amtlich, ich kenn ja das ganze Brimborium mit der Bezeugung und bla. Steht doch nirgends geschrieben, wer oben liegt und wer unten, oder? Das wäre die Lösung für euer Problem, Lin muss keine Angst haben und Greg kann entspannt genießen."


Linhard von Hohenfelde
"Nein ich muss es mit ihm vollziehen, da ich das Familienoberhaupt bin. Aber das ist gleichgültig, es gibt so oder so keinen Grund Angst zu haben. Gasmi ist ein Mann?", hakte Greg neugierig nach. Linhard musterte Urako und fragte sich, warum er davon ausging, dass er ihn nicht eingeladen hätte. Vielleicht hatte er auch einfach keine Lust auf das ganze Prozedere und suchte eine Ausrede? Vielleicht war er ihm auch wegen etwas böse? Lin würde ihm eine Einladung schreiben, wie jedem anderen auch, wer zur Trauung erschien würde sich zeigen. Drum sagte er dazu nichts weiter. Die Person die ihm wirklich wichtig war, würde nicht kommen können. Seine Gedanken behielt er wie meist für sich. Er trank einen Schluck Kaffee und dachte nach, was er wohl zur Hochzeit an Kleidung tragen sollte. Ihm fiel nicht gerade viel dazu ein. Er würde einfach zu einem Schneider gehen und sagen dass er heiratete, den Rest würde der Schneider schon machen, beschloss Lin und zündete sich die nächste Rauchstange an.


Urako
"Lin, du rauchst zu viel", fand Urako und nahm ihm die Rauchstange weg. Er drückte sie aus und legte sie in den Aschenbecher. "Trink erstmal einen Kaffee oder so, ehe du weiterqualmst, du wirst noch zum Kettenraucher. Ja, Gasmi ist ein Mann. Weiber kann ich nicht ertragen. Drum fragte Lin mich um Rat und ich ließ ihn an meiner Weisheit teilhaben. Lin, echt mal, wie guckst du denn jetzt drein? Bin ich dir auf die Füße getreten?"


Linhard von Hohenfelde
Lin musterte die ausgedrückte Rauchstange, andere fühlten sich vermutlich so, wenn man ihnen das Frühstück aus der Hand schlug. "Nein bist Du nicht, ich habe mich nur gefragt, weshalb Du annimmst ich würde Dich nicht einladen. Dazu besteht kein Grund. Ich werde Dich und alle anderen einladen - alle. Wer kommt, kommt. Wer nicht lässt es sein. Und ich kann kein Kettenraucher werden, ich bin einer. Aber von mir aus, ich kann auf mein Frühstück verzichten. Ja Gasmi ist in Ordnung, er war immer freundlich zu mir. Du damals auch in der Küche, kann ich nicht anders sagen", pflichtete Lin bei. "Hat mich nur interessiert, da Du ihn Schützenhilfe gegeben hast. Naja man erträgt leichter etwas Vertrautes, mir geht es so. Aber ab und an benötigt man auch was Fremdes", antwortete Greg freundlich und rämpelte kurz Lin an.


Urako
"Hab ich doch gar nicht angenommen", sagte Urako verwirrt. "Ich glaub, ich bin nur etwas ruppig in meiner Sprechweise gerade. Papa ist nicht gerade ein tolles Thema gewesen. Tut mir leid, Lin, ja? Aber Kettenraucher sein ist echt nicht gut für dich. Greg, das muss er sich abgewöhnen, sonst wird er innenrum ganz schwarz und stinkt, wird faltig und schrumplig."


Linhard von Hohenfelde
"Solange ich innen nur schwarz werde ist doch alles in Ordnung, außen wäre es wohl schlimmer", lachte Lin. "Er meint damit Du verfaulst, Du wirst krank. Das ist nicht witzig. Ich passe schon auf ihn auf und Urako hat es nicht so gemeint wie Du es aufgefasst hast. Du bekommst schnell was in den falschen Hals Lin. Warte einfach ab, wer zusagt oder erscheint, davon ist doch nicht abhängig ob die Hochzeit stattfindet", bat Greg freundlich. "Habe ich auch nicht behauptet. Naja ich werde die Raucherei reduzieren, aber abgewöhnen werde ich es mir ganz sicher nicht. Ihr gewöhnt Euch auch nicht das Essen ab. Nun mag sein, Väter sind so eine Sache für sich, ich rede auch nicht sonderlich gerne über Ansgar - wobei er sich gewandelt hat. Vielleicht sollte ich mal mit ihm reden, statt über ihn. Keine Ahnung, nach der Hochzeit vielleicht. Vorher habe ich keine Nerven dazu. Der Mann kann extrem anstrengend sein. Gerade noch was verstanden, 5 Sekunden später hält er genau dagegen. Aber das Thema sollten wir besser lassen. Schwamm drüber", schmunzelte Lin.


Urako
"Also ich würde es lassen. Was soll das Gespräch bringen? Er war nicht für dich da und wird es nie sein, er hat eine neue Frau und bald ein neues Kind. Vergiss ihn, Linhard. Lass ihn los. Nur meine Meinung. Ääääääh also ist jetzt zwischen euch zweien alles klar, ja? Ich hab Lin gesagt, ihr könntet vorher mit nem Finger üben und so. Dann kennt er es schon und es ist nicht so gruslig."


Greg
"Für mich ist alles in Ordnung und ich Danke Dir, dass Du ihn hierher begleitet hast für das Gespräch. Wo er sich alleine nicht traut. Wobei Du keinen Anstandskerl benötigst, aber dann hätte ich das Gespräch verpasst und die Infos, dass unser Gast einen ganz sympatischen Sohn hat. Hätte ich ihm so nicht zugetraut. Aber er war trotz allem ein ganz geschmeidiger und offener Verhandlungspartner Urako. Dass muss ich ebenso sagen. Er war sagen wir mal, sehr vernünftig und nicht von Wut oder Hass getrieben. Und falls doch, überwog die Logik. Also es ist nicht nur Schlechtes in ihm in Ordnung? Was immer er Dir angetan hat. Du hast nichts gesagt, aber genau wie bei Lin hört man hinter Eurem Hass Eure Verletzung. Ich werde dazu schweigen, falls Du es publik machen möchtest liegt es an Dir Urako. War schön Dich kennenzulernen", sagte Greg ehrlich.


Linhard von Hohenfelde
"Ich hatte gehofft, dass wir in Frieden auseinander gehen könnten. Ohne dass man sich hasst oder an die Gurgel geht, zumal er zum Schluss Brandur retten wollte, zum Preis selbst zu gehen. Dass man anders miteinander umgehen kann. Ich überlege noch. Danke für die Begleitung, den Beistand und die Beratung", antwortete Linhard freundlich.

Greg
"Ich glaube kaum dass ein Chevalier Prince Linhard de Souvagne - Marquis von Hohenfelde "ankacken" wird, dass könnte mit Halsschmerzen enden. Jedenfalls für einen Moment, wenn das Beil trifft. Übertreibung beiseite - das wäre Beleidigung der Krone, er würde den Schwiegersohn des Duc beleidigen oder den Schwager - je nachdem, wer auf dem Thron sitzt", grinste Greg.


Linhard von Hohenfelde
`Oder den Ehemann des Duc... wer weiß?´, dachte Lin und lächelte einfach nur freundlich.


Urako
"Ich wäre aber auch ein denkbar schlechter Anstandskerl", grinste Urako. "Lin hätte sich sicher irgendwann getraut, dich drauf anzusprechen, aber er hätte es bis dahin mit sich rumgeschleppt und jetzt ist es raus. Tut mir leid, wenn ich heut ein bisschen grobmotorisch war. Ich mein`s nicht böse und auf eurer Hochzeit werd ich ganz lieb sein." Er wuschelte über Linhards Haare und verneigte sich vor Greg. "Danke für den Empfang und den leckeren Kaffee."


Linhard von Hohenfelde
Linhard drückte Urako kurz fest an sich. "Danke dass Du das sagst. Ich hoffe es werden noch ein paar mehr kommen, gerade von Eurer Gilde. So viele Kumpel habe ich ja nicht und ich benötige noch einen Trauzeugen. Also falls Du es machen möchtest, der Posten ist frei", schlug Lin vor.


Urako
Urako drückte ihn zurück. "Klar, die werden alle kommen. Alle, die es einrichten können. Hast du Angst, dass niemand bei diesem wichtigen Ereignis dabei sein mag? Blödsinn. Die kommen alle und wer nicht, wird von mir gelatscht. Das Angebot ist ja voll lieb von dir. Nehme ich sehr gern an und hoffe, ich mach alles richtig. Deine Stabler werden auch kommen, nehme ich an?"


Linhard von Hohenfelde
"Keine Ahnung, wenn es auf Freiwilligkeit beruht, wird es wohl dünn. Aber ihnen kann ich es ja befehlen", grinste Lin schief, während Greg ihn etwas irritiert musterte und dann Urako anschaute. "Du musst niemandem befehlen zu erscheinen. Das klingt vielleicht komisch für Euch, aber die Hochzeit von Ciel und mir ist ein Staatsakt, dass heißt, jeder wird mitfeiern. Und damit meine ich jeden", warf Greg ein.


Urako
"Siehste, Problem gelöst. Du denkst wieder, du bist niemandem wichtig. Ich mochte dich schon, bevor du dir Greg geangelt hast und bevor Brandur dein Paps wurde, ja? Vergiss das nicht. Und Chirag und Kasimir scheinen dich auch sehr zu mögen und Davy und Wolfi sind auch noch da. Zum Rest kann ich nicht so viel sagen, aber es gibt also einige, auf die wirklich Verlass ist."


Linhard von Hohenfelde
"Na ich denke eben immer noch so, weil es lange Zeit auch so gewesen ist. Ich weiß, damals in der Küche hast Du mir ein Brot geschmiert, als Dave das erste Mal versucht hat, Ansgar davon zu überzeugen seine beiden Kinder gleich zu behandeln. Vorher war er bei mir und hat gesagt, dass es ihm leid tut. Das er nicht besser zu mir gewesen ist, aber mich mag und er es ändern möchte, also sein Verhalten. Und er sagte, dass Ansgar nicht begreift, dass sonst ein Dunwin aus mir wird. Gut zu ihm war er grauenvoll. Aber zu mir war er stets nett. Ich kann ja nur sagen, was ich mit ihm erlebt habe. Und was einst mit ihm geschah, wissen wir auch nicht. Im Grunde sind alle bei uns Opfer und Täter und es hat hoffentlich jetzt dank Brandur aufgehört. Wünsche ich mir jedenfalls und wünsche ich Dave und seinem Kind. Und wie steht es mir Dir und Gas? Werdet Ihr Euch je ein Kind anschaffen?", fragte Lin neugierig. Greg musterte die beiden nur stumm, aber nicht abweisend, hörte zu und trank seinen Kaffee.


Urako
"Du, ich glaub, dass Greg dich auserkoren hat, wird dir gut tun. Auch wenn es vielleicht erstmal ungewohnt ist. Nein, ich will kein Kind. Hab ich nie gewollt und will es auch künftig nicht. Ich wäre ein grauenhafter Vater und Bock hab ich auch keinen drauf." Er grinste. "Papas Linie wird mit mir aussterben, wenn er es nicht doch noch hinbekommen hat, ein zweites Kind zu zeugen. Und ich gönne ihm diese Strafe von Herzen. Das ist meine Rache."


Linhard von Hohenfelde
"Ganz Deine Wahl, dass ist ja das Schöne an Kindern. Also ich habe mir immer gedacht, dass ich gerne eines oder mehrere hätte. Aber ich wäre zu allen gut, mit Gabe oder ohne, oder blöd wie Bohnenstroh, wäre mir echt gleich. Hauptsache ist doch man hat es lieb. Und einen Stammhalter möchte ich schon haben. Meinst Du Dein Vater hat nochmal geheiratet? War er überhaupt verheiratet? Könnte ja gut sein, dass er noch einige Kinder gezeugt hat. Siehe Ansgar, der hat ja auch nochmal nachgelegt. Deine Rache ist doch schon, dass Du lebst wie Du möchtest und ich werde das auch tun. Gleichgültig was andere davon halten. Ich werde das tun was mir wichtig ist", sagte Lin.


Urako
"Ja, er war verheiratet mit meiner Mutter. Aber er hats nicht gebacken gekriegt, weitere Kinder zu zeugen, vielleicht war er ein Schlappschwanz oder krank und ich gönne ihm das von Herzen. Heißt ... meine Mutter war schwanger, kurz bevor ich ging. Aber ehrlich, ich glaube nicht, dass es von ihm ist, nach so vielen Jahren dann plötzlich. Wenn du Kinder haben willst - geht das nach eurer Hochzeit denn noch?"


Linhard von Hohenfelde
"Aber ja das geht, ich muss für leibliche Nachkommen in meiner Linie sorgen und Linhard wird das in seiner Linie tun. Das ist kein Problem. Das wir beide es nicht gemeinsam tun können ist klar. Ich werde also eine Zweitfrau heiraten, die meine Erben austrägt. Er darf es ebenso halten, oder es bleibt bei uns im Trio. Ganz wie Lin es wünscht. Soweit ich aber weiß, hat er die Absicht als Zweitfrau Magdalena de la Cantillion zu heiraten. Also entweder macht er dies, oder ich könnte es tun. Aber zuerst heiraten wir und danach haben wir noch etwas Zeit. Zur Erläuterung, nur meine Kinder werden ein Anrecht auf den Thron haben im Wenn-Fall, logischerweise da sie tatsächlich vom Blute her de Souvagnes sind. Seine Kinder nicht, aber sie sind vom Blute Hohenfeldes. Wäre er eine Frau wäre das was anderes, ist er aber nicht. Drum ich muss meine Linie erhalten, er seine und ich stehe ihm da nicht im Weg. Das wäre unverschämt", antwortete Greg für Lin. "Wie er schon erklärte. Und ich habe da ja schon eine Frau die mein erstes Kind austragen soll. Es ist eine Vereinbarung mit Arch", erklärte Lin leise.


Urako
"Mit ARCH", stöhnte Urako. Es wurde wirklich Zeit, dass der Kerl unter die Erde kam. "Egal, darüber reden wir ein andermal. Ich freu mich, dass ihr euch gefunden habt. Ich glaub, das passt mit euch zweien. Dann lass ich euch mal wieder allein." Er verneigte sich. "Danke für die freundliche Konversation ... oder so!"


Linhard von Hohenfelde
"Das denke ich ebenso. War schön mit Dir zu plaudern, dass sollten wir wiederholen. Ich lade Dich gemeinsam mit Deinem Mann nach Beaufort ein, dann können wir gemeinsam etwas leckeres Essen gehen. Gehab Dich wohl Urako", sagte Greg erfreut. "Ja lass uns ein anderes Mal darüber reden. Ich weiß was Du von ihm hältst und was ich von ihm halten sollte. Aber heute interessiert er uns mal nicht Urako, sondern nur wir uns. Mich freut, dass Du mein Trauzeuge wirst. Pass auf Dich auf und grüße Davy von mir, ich bin so frei und bleibe hier, wenn es Dich nicht stört", schmunzelte Lin müde.


Urako
"Stört mich ganz und gar nicht", sagte er grinsend. "Danke für die Einladung, Greg, ich nehme sie gern an. Ich kann auch anders reden, ganz ehrlich, und eine gute Figur abgeben - ich hab nur meistens keine Lust drauf. Aber ich werd euch keine Schande machen, keinem von euch. Also dann." Er grüßte zum Abschied, indem er sich mit den Fingern an die Schläfe tippte und verschwand, so wie es sich gehörte, rückwärts. Leise schloss er die Tür.


Linhard von Hohenfelde
Greg freute sich über Urakos liebe Abschiedsworte, er mochte den Tiefling. Und ob es Lin wahrhaben wollte oder nicht, Urako tat ihm gut, er sagte ihm die Wahrheit. Vielleicht etwas schonungslos, aber manchmal war genau das die richtige Medizin. Als Urako gegangen war legte Greg einen Arm um Lin und musterte ihn ernst.
"So viel versteckte Verbitterung Lin? Wen heirate ich? Erzähl es mir. Ich höre Dir zu und bin für Dich da", bat Greg liebevoll und Lin erzählte...
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"Niemand wendet sich gegen die Familie, sonst wendet sich die Familie gegen Dich" - Linhard von Hohenfelde

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