Erlass zur Ă„chtung der Nekromantie - Inkrafttretung - 07.04.203 n.d.A.

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Dreux Gifford de Souvagne
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Die fleiĂźige Feder in Bronze

Erlass zur Ă„chtung der Nekromantie - Inkrafttretung - 07.04.203 n.d.A.

#1

Beitragvon Dreux Gifford de Souvagne » So 8. Apr 2018, 14:41

Mit Datum vom 07.04.203 trat der Erlass zur Ă„chtung der Nekromatie in Souvagne durch unsere Entscheidung mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Duc Dreux Gifford de Souvagne


***




Erlass zur Ă„chtung der Nekromantie

Das Wohl der Gemeinschaft steht immer vor dem Interesse des Einzelnen. Um den Schutz der lebenden Bevölkerung Souvagnes weiterhin zu gewährleisten, ist eine Verschärfung der Gesetze für die magische Kunst der Totenbeschwörung (»Nekromantie«) vorgesehen.

Mit der Wirkung vom 7.4.203 nach der Asche
unterliegt die Nekromantie fortan einer landesweiten Ă„chtung.


Es ist verboten, sie zu praktizieren, zu unterrichten oder Nekromanten in der Ausübung ihrer Kunst zu unterstützen. Mit einer Übergangsfrist bis zum 7.5.203 ist die Ächtung vollständig umzusetzen.

~*~

§1 Ächtung der Kunst, nicht der Menschen

Wer in der Vergangenheit Nekromantie praktizierte, wird dadurch in der Zukunft keine Nachteile erfahren, wenn er das Gesetz achtet.

Um das magische Potenzial nicht zu vergeuden und das finanzielle Auskommen von Nekromantenfamilien nicht zu gefährden, wird eine Umschulung auf eine andere magische Disziplin finanziell unterstützt.

Bei der Umschulung auf Bluthexerei sind besondere VergĂĽnstigungen vorgesehen.

~*~

§2 Verbot der Erschaffung neuer Untoter

Es ist streng untersagt, neue Untote zu erschaffen. Dazu gehören: Vampire, Ghule, Geister und Zombies.

Das Strafmaß bei Widersetzung richtet sich nach jenem, das für die Störung der Totenruhe, die fahrlässige Gefährdung von Mitmenschen und gegebenenfalls die Verletzung der körperlichen und seelischen Unversehrtheit vorgesehen ist.

~*~

§3 Befehl zur Beseitigung von Ghulen, Geistern und Zombies

Ghule, Geister und Zombies mĂĽssen mit sofortiger Wirkung durch ihren Erschaffer vernichtet oder in den Nexus entlassen werden.

Ist eine Vernichtung nicht möglich oder geht mit einer nicht zumutbaren Gefahr für Leib und Leben einher, ist das örtliche Büttelbüro und gegebenenfalls der Lehnsherr zu verständigen.

Sichtungen von Untoten und der Verdacht auf nekromantische Aktivitäten müssen ebenso gemeldet werden.

~*~

§4 Vorläufige Sonderregelung für Vampire

Da eine Ernährung von Vampiren auch ohne eine Störung der Totenruhe (Geister und Zombies) oder eine Gefährdung der souvagnischen Bevölkerung (Ghule) möglich ist, sind Vampire vorerst von dem Befehl zur Beseitigung von Untoten ausgenommen.

Voraussetzung dafĂĽr ist das Vorweisen von genĂĽgend freiwilligen Spendern, die ihre Blutspendebereitschaft per Eid bezeugen mĂĽssen. Vampire und deren Spender haben sich dazu unaufgefordert bei ihrem Lehnsherren vorstellig zu machen.

Die Geburtsurkunde des Vampirs wird mit einem entsprechenden Stempel zur Kennzeichnung versehen.

Für Vampire, welche eine lebende Person anfallen, ist ein sofortiger Hinrichtungsbefehl auszustellen. Die Hinrichtung erfolgt durch den örtlichen Scharfrichter.

Sollte der Vampir die Kooperation verweigern, ist gegebenenfalls ein Bluthexer hinzuzuziehen. Dessen Einsatz kann bei der Krone beantragt werden.

~*~

§5 Ausnahmegenehmigungen für Schulungszwecke

Die Krone kann im Einzelfall die Genehmigung erteilen, weiterhin Nekromantie praktizieren zu dĂĽrfen. Dies betrifft insbesondere den notwendigen Einsatz von nekromantischen Ăśbungsobjekten fĂĽr die Schulung von Bluthexern.

Es besteht kein Anrecht darauf, eine solche Genehmigung erteilt zu bekommen.

Die ergänzende Einschätzung für die Erteilung der Genehmigung durch einen Bluthexer ist empfehlenswert.
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