Seid gegr├╝├čt, Reisender!

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Die Bestrafung von Bellamy & Robere

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Gro├čherzogtum Souvagnen
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Die Bestrafung von Bellamy & Robere

#1

Beitrag von Robere » Do 17. Mai 2018, 23:52

<< In der Wachstube

Der raue Stein bohrte sich in seine Kopfhaut. Robere stand in der Zelle und dr├╝ckte seine Stirn gegen die Wand. Es gab kein Fenster, zwischen dessen Gitterst├Ąben hindurch er in die Freiheit h├Ątte schauen k├Ânnen. Vollst├Ąndige Dunkelheit seit ungez├Ąhlten Tagen. Robere war f├╝r den Augenblick kein Leibgardist mehr, der das Leben des Ducs mit dem eigenen sch├╝tzte, nicht l├Ąnger der zweite Mann von Unit├Ę B, der wie eine unbezwingbare eiserne Statue neben der T├╝r des Thronsaals Wache stand. Er war ein Str├Ąfling in einem Leinenlumpen, unrasiert und mit klebrigem Haar, den man in das letzte und tiefste Verlies geworfen hatte, wo er nicht einmal die verzweifelten Rufe der Mitgefangenen h├Ârte. Er war allein mit dem Abgrund, der von allen Seiten nach ihm griff. R├╝stung und Waffen hatte man ihm genommen. Ob er sie je zur├╝ckerhalten w├╝rde, wusste er nicht. Die Stelle an seinem Kopf, die er gegen die Mauer presste, war inzwischen taub. Er trat einen Schritt nach vorn, bis seine Brust den Stein ber├╝hrte und drehte den Kopf zur Seite. Er dr├╝ckte die Wange an die Wand und ein paar Kr├╝mel rieselten herab. Ein Bett, um sich hinzulegen, gab es nicht. Dieser Raum war bis auf ein stinkendes Loch f├╝r die Notdurft v├Âllig leer. Robere musste im Stehen schlafen, damit ihm das Ungeziefer nicht in die Ohren kroch. Durch das kleine Gitterfenster der T├╝r drang muffige Verliesluft, die nach Schimmel stank.

Am schwersten wog weder die Angst vor der Strafe noch die Finsternis, sondern die v├Âllige Abgeschiedenheit von der Au├čenwelt. Au├čer den M├Ąnnern seiner Einheit gab es niemanden in Roberes Leben. Er hatte keine Eltern, die ihren Sohn vermissen w├╝rden, keine Familie, die zu Hause auf ihn wartete. Sein zu Hause war nur eine Kammer im Bedienstetenfl├╝gel des Palastes, um selbst den Urlaub bei seinen Kameraden verbringen zu k├Ânnen. Sein Leben war seine Einheit und dort hatte man ihn herausgerissen. Er war wie ein schlagendes Herz au├čerhalb seines K├Ârpers. Robere betete nicht daf├╝r, dass er die Bestrafung ├╝berlebte. Er betete daf├╝r, dass man ihn - falls er ├╝berlebte - nicht endg├╝ltig aus Unit├Ę B warf f├╝r sein Vergehen.

Robere tastete nach der T├Ątowierung auf seiner rechten Hand. Er konnte sie in der Dunkelheit nicht sehen, doch er sp├╝rte die leichten Erhebungen, wo die Tinte ihm unter die Haut gestochen worden war. Der schwarze Skorpion war so t├Ątowiert, dass eine Schere auf dem Zeigefinger lag und die andere auf dem Daumen, so dass das Tier sich kampfbereit zu bewegen schienen, wenn Robere die Finger spreizte oder zur Faust ballte. Es war die Hand, mit der er seine Waffe f├╝hrte und die selbst zur Waffe werden konnte. Jene Hand, die das Gesicht eines Menschen zu einer blutigen Masse verarbeiten, ihn gegen eine Wand pressen und sich um einen Hals legen und zudr├╝cken konnte. Die Hand, die ungez├Ąhlte M├Ąnner so fixiert hatte, dass es kein Entkommen vor dem Stich des Skorpions gab. Aber weder Stachel noch Scheren n├╝tzten ihm jetzt etwas. Der Panzer war es, der nun seine H├Ąrte unter Beweis stellen musste. Robere lie├č die H├Ąnde sinken, lehnte sich gegen die Wand und wartete.

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Re: Die Bestrafung von Bellamy & Robere

#2

Beitrag von Robere » Fr 25. Mai 2018, 22:17

Bellamy Bourgeois
Es kam wie es kommen musste, auch wenn Robby und Belly noch so sehr mit ihrem Schicksal haderten, es war unvermeidlich. Der Tag der Abrechnung r├╝ckte best├Ąndig n├Ąher, bis sie eines morgens in ihren heruntergekommenen, dunklen L├Âchern die sich eine Zelle schimpften aufwachten. Der Tag ihrer Bestrafung war da und stand nun so monumental im Raum, dass er alles andere zu verschlingen drohte. Robby und Bellamy wurden aus ihren Zellen geholt und seit einer gef├╝hlten Ewigkeit sahen sich die beiden zum ersten mal wieder. Verh├Ąrmt, verdreckt, ungewaschen und unrasiert, waren sie kaum von einem Landstreicher zu unterscheiden. Bellamy musterte Robere in stummer Wut und Verzweiflung.

Robere
Die Wachen des Gef├Ąngnisses geleiteten die beiden Verbrecher durch die Tunnel des Verlieses nach drau├čen. ┬╗Es tut mir leid┬ź, keuchte Robere verzweifelt, als der Abstand zwischen ihnen beiden gerade gering war. ┬╗Palaisin, es tut mir leid! Ich wollte nicht, dass es auf Euch zur├╝ckf├Ąllt!┬ź Er wusste nicht, ob Bellamy ihn ├╝berhaupt verstand. Die Stimmen, die man von drau├čen h├Ârte, wurden lauter. Robere hatte Angst und war nass von kaltem Schwei├č. Die Gardisten aus seiner eigenen Einheit sorgten drau├čen f├╝r die n├Âtige Sicherheit. Sie dr├Ąngten die Menschen auseinander, so dass eine Gasse gebildet wurde, die genau zum Blutger├╝st f├╝hrte.

Bellamy Bourgeois
Bellamys Blick fiel f├╝r einen Augenblick auf Robere, der sich bei ihm entschuldigte. Belly nickte knapp und schluckte. Die Bestrafung an sich war schon schlimm genug. Schlagartig fiel ihm das Pulver ein, dass er immer noch in der Tasche hatte. Der Palaisin hatte nicht damit gerechnet, dass die Bestrafung so schnell vor der T├╝r stehen w├╝rde. Und nun hatte er das Pulver nicht genommen. Ein leises Keuchen entrang sich seiner Kehle. Er w├╝rde die Strafe im vollen Ausma├č ertragen m├╝ssen. Nun er hatte schon einiges ertragen, an Verletzungen und Dem├╝tigungen, aber das hier war etwas, wovor sogar er sich f├╝rchtete und der gesamte Hof sah zu. W├Ąhrend die Wachen sie nach drau├čen geleiteten und sie Dank Boldis Arbeit nur einen verbalen Spie├črutenlauf hinter sich bringen mussten, f├╝hlte Belly wie ihm langsam aber sicher die Knie weich wurden. Und das ihm! Der Palaisin der schon so manchen Gegner niedergestreckt hatte, von dem keiner glaubte er h├Ątte nur den Hauch einer Chance. Er hatte es allen bewiesen. Und heute wurde ihm bewiesen, dass jeder seinen Meister fand - dieser stand in Form des Henkers Domi bereits auf dem Podest. Ein letzter Blick auf Robere, seinen Leidensgenossen - dann schaute er nur noch stur geradeaus, versuchte das Grauen auszublenden, dass sich in sein Gehirn bohrte - und gleich noch ganz woanders hin. Vor dem Podest blieben die Wachen stehen, damit der Henker das Urteil verlesen konnte. Mit gesenktem Kopf wartete Bell seine Urteilsverlesung ab, er konnte Domi nicht in die Augen schauen.

Zarkad von Drakenstein
Zarkad lief schweren Schrittes hinter Robere und Bellamy, dass er die beiden einmal durch diesen Tunnel bringen musste, w├Ąre ihm im Traum nicht eingefallen. Gerade Robere, einer seiner engsten Freunde, wie konnte es soweit kommen. Dem Gesetz musste gen├╝ge getan werden, das stand fest und hatte er oft genug in seiner Ausbildung eingebleut bekommen. Leise fl├╝sterte er zu Boldi und hoffe dass die beiden Gefangenen ihn nicht h├Âren w├╝rden. ┬╗Meinst du, wir machen das richtige?┬ź

Boldiszàr
┬╗Ja┬ź, sagte Boldisz├ár fest. ┬╗Es ist besser, wenn wir die Bestrafung sichern, als wenn irgendeine andere Unit├Ę das tut. Auch wenn es ihnen unangenehm sein wird, dass wir das aus der ersten Reihe mitkriegen. Es wird nicht nur schmerzhaft, sondern schei├če peinlich f├╝r die beiden.┬ź Er blinzelte kurz, als ihm auffiel, dass die Formulierung ung├╝nstig gew├Ąhlt war. ┬╗Aber besser wir als die A, C oder noch schlimmer, die D. Jedenfalls werden wir daf├╝r sorgen, dass die Schmach so gering wie m├Âglich gehalten wird. Ich will nicht, dass irgendwer von unseren Leuten lacht oder das Zeug aus dem Publikum nach vorn geflogen kommt. Das ist einer unserer Jungs da vorn und der Palaisin! Wenn einer vom Volk es ├╝bertreibt, reagieren wir sofort mit maximaler H├Ąrte.┬ź

Dominique Dubois
Man brachte die beiden Delinquenten auf das Blutger├╝st. Die Gehilfen des Henkers entledigten sie ihrer Gefangenenkleidung und banden sie mit gespreizten Armen und Beinen jeweils auf ein gro├čes h├Âlzernes X. Dominique beachtete die Delinquenten vorerst nicht. Er hatte sie bereits im Gef├Ąngnis untersucht, beide waren, wie das bei Gardisten zu erwarten war, sehr gut trainiert und in bester Verfassung. Beide hatten Narben und verheilte Br├╝che, waren aber gesund und wiesen keine anatomischen Besonderheiten auf. Der J├╝ngere der beiden hatte w├Ąhrend einer Auseinandersetzung vor einem Monat die Schulter ausgekugelt bekommen und der Arm war noch instabil. Dominique hatte seine Gehilfen daher angewiesen, diesen Arm zus├Ątzlich um die Schulterpartie herum zu fixieren, damit er ihn sich nicht gleich wieder ausrenkte, wenn er vor Schmerzen an seinen Fesseln riss. Dominique war Profi genug, um auf die korrekte Einhaltung des verordneten Strafma├čes zu achten.

Die beiden waren so positioniert, dass sie durch die oberen beiden Streben des X hindurch auf den ber├╝chtigten und gef├╝rchteten Block schauen mussten. Dominique wandte sich an die beiden.

┬╗Vor Ihrer Bestrafung erfolgt die Hinrichtung einer Hochverr├Ąterin. Dass Sie beide der nun erfolgenden Hinrichtung auf diese Weise beiwohnen werdet, ist eine eindeutige Botschaft: Dies ist die letzte Warnung f├╝r Sie. Das n├Ąchste Mal landen Sie genau da, wohin Sie nun schauen┬ź, sagte Dominique ernst. Seine Folterknechte brachten eine junge Naridierin herbei.

Azara
Azara war nach Souvagne gereist und hatte sich gute Gesch├Ąfte erhofft. Die Warnung das Land schnellstm├Âglich zu verlassen, hatte sie fast ausgeblendet. Galt so etwas nicht f├╝r Staatsfeinde? Sie war leichtsinnig gewesen, hatte nur an das Gesch├Ąft gedacht und nun bekam sie die Quittung daf├╝r. In Naridien herrschten andere Sitten als Souvagne. Hier war die Staatsmacht dass, was das Wort bedeutete - die Macht des Staates. Und widersetzte man sich dieser Macht, dann bekam man die vollen Konsequenzen zu sp├╝ren. Versch├╝chtert musterte sie den f├╝r sie gigantisch anmutenden Henker. Wie ein Berg aus Muskelmasse ragte er vor ihr auf. Azara bekam kaum noch Luft, so dass die Folterknechte sie mehr zogen, als dass sie ging.

Bellamy Bourgeois
Bellamy h├Ątte sich am liebsten losgerissen und w├Ąre mit Robby get├╝rmt. Aber so gut wie sie gesichert waren, konnten sie das vergessen. Wo h├Ątten sie auch hin fliehen sollen? Das einzige was sie damit erreicht h├Ątten, w├Ąre das Strafma├č zu erh├Âhen. Der Block w├╝rde ihnen winken. Obwohl er fixiert war und genau auf den Block schauen musste, versuchte er einen letzten Blick auf Robere zu erhaschen, seinen Mitgefangenen und Leidensgenossen. Wieviel hatte er ihm durchgehen lassen? Daf├╝r musste er nun diesen Weg mit ihm gehen. Und wieviel hatte er sich selbst schon geg├Ânnt? Belly versuchte sich rein auf die Verr├Ąterin zu konzentrieren und das Gl├╝ck, dass es nicht sein Kopf war der gleich rollte. ┬╗Viel Gl├╝ck und halte durch┬ź, raunte er Robere zu.

Robere
Robere keuchte vor Angst. Vor ihm stand der Block. Der Block! Noch nicht f├╝r ihn bestimmt, aber bereits in Sichtweite gestellt. Es gab ihm ein gewisses Gef├╝hl der Beruhigung, dass der Palaisin nun neben ihm war und dass Boldi den Richtplatz f├╝r sie sicherte. Robere war es seit einem Jahrzehnt gewohnt, sein Leben in ihre H├Ąnde zu legen. Ihre Anwesenheit lie├č ihn entspannter sein, als w├Ąre er allein hier oben. Auf Bellamys Worte hin drehte Robere den Kopf. ┬╗Sie auch┬ź, war das Einzige, was er gequetscht hervorbrachte. Er hoffte, die Hinrichtung der Naridierin w├╝rde m├Âglichst lange dauern und einen Gro├čteil des Volkes vertreiben.

Dominique Dubois
┬╗Ich verlese das Urteil bez├╝glich der Mademoiselle Azara, wohnhaft in Shohiro, Naridien. Sie hatte sich nach der Grenzschlie├čung und der Ausweisung aller Fremdl├Ąnder rechtswidrig innerhalb Souvagnes aufgehalten und wurde daher von seiner Durchlaucht Duc Maximilien Rivenet de Souvagne des Hochverrates f├╝r Schuldig befunden. Das Urteil lautet Tod durch Enthauptung. Ich werde das Urteil nun vollstrecken.┬ź

Die Folterknechte zwangen Azara, ihren Kopf auf dem Block abzulegen. Ein Priester des Ainuwar betete ein letztes Mal mit ihr. Sie weinte und zitterte heftig, doch der Scharfrichter hatte kein Mitleid. Sie war hier aus eigenem Verschulden heraus, da sie das Gesetz missachtet hatte. Er trat an den Block und hob das schwere Richtbeil. Er zielte, Azara schrie auf, als der Schatten auf sie fiel und dann sauste der mehrere Kilo schwere Axtkopf nieder. Der Schrei riss in der Mitte ab. Der Kopf lag auf dem Block, eine rote Lache breitete sich schnell unter dem Halsstumpf aus. Die dunklen Augen der Frau waren in namenlosem Entsetzen weit aufgerissen. Dominique packte den Kopf bei den Haaren, hob ihn auf und drehte ihn in Richtung des K├Ârpers. In einem letzten Begreifen klappte der Kiefer zu einem stummen Schrei auf. Dann drehte er das Gesicht zu Menge hin.

┬╗Der Gerechtigkeit wurde Gen├╝ge getan.┬ź

Er brachte den Kopf in den daf├╝r vorgesehenen Korb. Kopf und Rumpf wurden von den Folterknechten weggebracht.

Maximilien Rivenet de Souvagne
Maximilien Rivenet de Souvagne wohnte mit seiner gesamten Familie der Enthauptung bei. Domi lie├č sich nicht von den bettelnden Blicken oder dem Gejammere der Verr├Ąterin beeinflussen. Man hatte ihr ausreichend Zeit einger├Ąumt, dass Land zu verlassen. Sie war entgegen jeder Vernunft geblieben und Dominique hatte wieder erneut verdeutlich, was mit jenen geschah die sich nicht an Gesetz und Ordnung hielten. Maximilien schaute sich bewusst die Enthauptung in allen Einzelheiten an. Nicht weil er ein Mann der Grausamkeit war und Enthauptungen liebte. Es ging ihm nicht einmal um die Todesstrafe von Azara. Maximilien ging es darum Leben zu sch├╝tzen, statt zu vernichten. Und indem er einen Straft├Ąter t├Âten lie├č, sch├╝tzte er all jene B├╝rger die rechtschaffen waren. Absolut zufrieden mit der Arbeit von Dominique neigte Maximilien minimal aber f├╝r jeden sichtbar anerkennend das Haupt. Ein gr├Â├čeres Kompliment konnte der Duc einem nicht machen.

Linhard von Hohenfelde
Linhard sa├č neben Gregoire und schaute sich das Spektakel an. Zwei Gardisten wurden auf das Plateau gef├╝hrt und vollfixiert, was ihn ein klein wenig an gewisse Studios in Obenza erinnerte. Nur bekamen die beiden diese Behandlung v├Âllig kostenlos. Einen Augenblick sp├Ąter wurde eine Naridierin zum Block gef├╝hrt. Der Frau stand die Todesangst ins Gesicht geschrieben. Lin verschr├Ąnkte seine Finger mit denen von Greg und schaute sich genau an, was nun vor sich ging. Der Henker las das Urteil vor, w├Ąhrend die Frau auf den Block gedr├╝ckt wurde. Sie schrie, w├Ąhrend der Henker das tonnenschwere Beil hob. Mit einem dumpfen Knirschen durchschlug die m├Ąchtige Waffe Knochen, Sehnen und Fleisch und enthauptete die Verr├Ąterin. Einfach und effektiv... Schuld und S├╝hne. Lins Mundwinkel zuckten, aber er widerstand dem Drang zu l├Ącheln und kraulte Greg die Fingerspitzen.

Dominique Dubois
ÔÇ×Ich verlese nun das zweite UrteilÔÇť, rief Dubois mit fester Stimme. Einer seiner Gehilfen reichte ihm daraufhin einen Umschlag. Dominique zog das Dokument hervor. ÔÇ×Die Verurteilten, Palaisin Bellamy Bourgeois und Monsieur Robere Moreau, beide wohnhaft in Beafuort, wurden von seiner Durchlaucht Duc Maximilien Rivenet de Souvagne des sexuellen Missbrauchs f├╝r schuldig befunden. Das Urteil lautet: ├Âffentliche Vergeltung von Gleichem mit Gleichem. Dies soll ├Âffentlich vor den Augen des versammelten Volkes mittels daf├╝r geeignetem Werkzeug geschehen. Hinzu kommen f├╝r jeden f├╝nfzig Peitschenhiebe. Ich werde das Urteil als amtierender Scharfrichter nun vollstrecken.ÔÇť

Er nahm zuerst die Peitsche zur Hand. Dieser Teil der Strafe war exakt festgelegt, darum sollte er als erstes stattfinden. Beim zweiten Teil konnte er das Strafma├č an das Befinden der Delinquenten anpassen. Er w├╝rde sie nicht schonen, mitnichten, aber er durfte sie auch nicht umbringen.

┬╗Ich hatte anderes von dir erwartet, Belly┬ź, brummelte Dominique vor sich hin und guckte den Palaisin zwischen den Holzstreben hindurch an, w├Ąhrend er die noch eingerollte Peitsche in seiner Hand wippte. ┬╗In Ehveros waren wir so sch├Ân gemeinsam ein Bierchen trinken, da warst du so ein feiner Kerl und nun das. Ich hoffe, du lernst daraus und machst in Zukunft keine ├╝blen Dinge mehr. Ich m├Âchte dich nie wieder auf dem Blutger├╝st sehen.┬ź

Dominique verpasste beiden M├Ąnnern ihre verordneten f├╝nfzig Hiebe. Die Peitsche sauste rasch und hart auf ihre R├╝cken nieder. Alle zehn Hiebe wechselte er zum anderen, damit sie zwischendurch zum Luftholen kamen.

Bellamy Bourgeois
Als Dominique die Verr├Ąterin gerichtet hatte, waren sie an der Reihe. Er las mit seiner tiefen vollt├Ânenden Stimme das Urteil vor, so dass ein wegh├Âren gar nicht m├Âglich war. Das Urteil traf Bellamy eigentlich nicht im geringsten. Was scherte ihn Nathan? Ihn ├Ąrgerte nur Roberes Unf├Ąhigkeit, so etwas heimlich abzuziehen. Die Worte von Domi trafen ihn wie ein Fausthieb des Henkers in die Magengrube. Sie waren in Ehveros Kameraden gewesen. Sie waren um die H├Ąuser gezogen, hatten gezoffen und gelacht. Sogar Max und auch Nathan waren dabei gewesen. W├Ąre nur der Spielgef├Ąhrte von Robere ein anderer gewesen, schoss es ihm durch den Kopf. Er wollte Domi etwas antworten, wusste aber nicht was. Einen Moment sp├Ąter hatte er andere Sorgen. Die Peitsche fra├č sich in seinen R├╝cken und hinterlie├č dort blutige Striemen und ein Z├Ąhnefletschen in seinem Gesicht. Er biss die Z├Ąhne so fest zusammen, dass sein Kiefer schmerzte. Aber es n├╝tzte nichts, irgendwann fing er an zu keuchen und br├╝llen. Niemand steckte 50 Hiebe stumm weg, auch nicht Bellamy.

Nathan
Der feinf├╝hlige Barde, der bei den Adligen auf der Trib├╝ne sa├č, schlotterte am ganzen Leib. H├Ątte sein Herr ihn nun angesprochen, w├╝rde Nathan nicht einen einzigen vollst├Ąndigen Satz herausgebracht haben, sondern nur ein Kauderwelsch willk├╝rlicher Silben. Er fragte sich, wie viel Schuld er an dem Elend trug, was die beiden Gefangenen gerade durchmachten. Hatte er in seinen Briefen zu viel gejammert? W├Ąre Robere und Bellamy diese grausame Behandlung erspart geblieben, wenn er einfach geschwiegen h├Ątte? Er f├╝hlte sich schuldig. H├Ątte er nur geschwiegen! H├Ątte er niemals den Medicus aufgesucht, der ihm wohlmeinend seine Verletzungen attestiert hatte. Letztlich war es doch gar nicht so schlimm gewesen, das w├Ąre auch von allein wieder geheilt. Und es stimmte, Robere hatte ihm von Anfang an gesagt, dass es hart werden w├╝rde. Was hatte Nathan sich also beschwert? Der arme Robere und der arme Bellamy! Sie waren vollkommen blut├╝berstr├Âmt! Nathan f├╝hlte sich unsagbar sch├Ąbig und musste weinen, weil er so ein schlechtes Gewissen hatte.

Dreux Gifford de Souvagne
Dreux musterte seinen Leibdiener und legte ihm beruhigend eine Hand auf den Arm. ┬╗Es hat alles seine Richtigkeit Nathan. Dass Du soviel Empathie f├╝r die beiden empfindest, zeigt uns nur, dass sie genau die richtige Strafe erhalten die sie verdienen. F├╝r Dich Nathan, haben diese beiden dort keine einzige Tr├Ąne vergossen. Im Gegenteil, sie haben sich vielleicht noch ├╝ber Dich lustig gemacht. Deine Tr├Ąnen haben sie nicht verdient Nathan┬ź, sagte Dreux einf├╝hlsam und dr├╝ckte Nathans Hand.

Dominique Dubois
Als der erste Teil der Strafe vollbracht war, waren die Schultern und R├╝cken der Delinquenten rot von Blut. Er lie├č ihnen Zeit, zu verschnaufen, indem er sich in Ruhe um die Nachbereitung k├╝mmerte. In aller Ruhe reinigte er seine Peitsche mit einem Lappen. Der zweite Teil w├╝rde weit unangenehmer werden. Die Delinquenten sollten am eigenen Leibe erfahren, was sie ihrem Opfer, dem armen jungen Nathan, angetan hatten. Dominique legte die Peitsche weg und nahm das n├Ąchste Werkzeug zur Hand. Er trat erneut vor die Gesichter der Gefangenen und zeigte ihnen, was sie nun erwartete: eine aus Holz geschnitzte Replik eines m├Ąnnlichen Genitals, detailgetreu und in gro├čz├╝gig gew├Ąhlter ├ťbergr├Â├če.

┬╗Ich hoffe, Sie beide k├Ânnen nach der Behandlung das Ausma├č Ihres Verbrechens nachvollziehen┬ź, sagte Dominique b├Âse. ┬╗Der arme Nathan, ausgerechnet eine so wehrlose und sch├╝tzenswerte Person, also wirklich. Sie beide sollten sich was sch├Ąmen! Sie, Robere und sie auch, Bellamy! Ich fange jetzt an.┬ź Er trat hinter sie und begann entschlossen mit seiner Arbeit.

Bellamy Bourgeois
Als Domi erneut vor sie trat und ihnen zeigte, mit was er sie nun als n├Ąchstes behandeln w├╝rde, fragte sich Belly insgeheim wer Pate f├╝r das Modell gestanden hatte. Das sie nicht noch eine Pferdepenis aus dem Hut zauberten war alles. Belly schaute zu Domi auf und in seinem Blick lag ein Flehen, dass wohl vorher keiner zu Gesicht bekam. Aber Domi blieb nicht lange vor Belly stehen, er ging nach hinten und ab dato st├╝rzte Bellamy in einen Abgrund aus Dem├╝tigung und Schmerzen.

Robere
Robere war nicht unerfahren, was das Aufnehmen von derlei Gegenst├Ąnden in seinen K├Ârper betraf. Aber das Ausma├č des Dildos war der pure Hohn! Als der Henker ihm das Monstrum vor die Nase hielt, stie├č Robere ein ungl├Ąubiges Keuchen aus. ┬╗Das ist nicht dein Ernst!┬ź, ├Ąchzte er, doch Dominique beachtete weder ihn noch Bellamys flehenden Blick. Entgegen dem, was Roberes K├Ârper wollte, zwang er sich, locker zu lassen, damit die Verletzungen sich hoffentlich in Grenzen hielten. War der Dildo eigentlich glatt oder rau gewesen? Ge├Âlt? Robere kam nicht mehr dazu, sich zur├╝ckzuerinnern. Pl├Âtzlich hatte er das Gef├╝hl, bei lebendigem Leibe gepf├Ąhlt zu werden. Er fragte sich noch, ob er derartigen Beischlaf je wieder w├╝rde genie├čen k├Ânnen, dann wischte der rammende Schmerz in seinem Unterleib jeden Gedanken aus seinem Hirn.

Ciel Felicien de Souvagne
Ciel sa├č bei seiner Familie in der vordersten Reihe und lie├č sich eine Sch├╝ssel voll N├╝ssen schmecken. Er beobachtete mit scharfem Blick jedes Detail des Treibens, wobei er nahezu keine Gef├╝hle empfand. Ihn interessierte das Ganze vor allem aus analytischer Sicht. Er wollte studieren, wie gut Bellamy und Robere mit Schmerzen umgehen konnten und sehen, wie der Henker darauf einging oder auch nicht. Er selbst war stolz darauf, sich als junger Bluthexer ein beachtliches Ma├č an Selbstbeherrschung antrainiert zu haben. Er wollte gern sehen, ob die beiden deutlich ├Ąlteren Gardisten genau so gut waren - oder ob er ihre Leidensf├Ąhigkeit toppte. Interessiert betrachtete er ihre scharlachroten, tropfenden R├╝cken.

Fabien Lacomb
Fabien verabscheute Gewalt, aber heute h├Ątte er am liebsten lauthals ├╝ber die beiden da unten gelacht und sie angerotzt. Nun unverkennbar war auch er ein Souvagner. Er warf einen Blick auf Nathan, der v├Âllig aufgel├Âst neben seinem Herrn stand und Rotz und Wasser f├╝r zwei Kreaturen heulte, die nicht mal Spucke wert waren. Entgegen des Protokolls ging er ein Schritt nach hinten und dr├╝ckte Nathan kurz. Dann bezog er wieder Stellung neben Maximilien. Erneut warf er einen Blick darauf, was Dominique mit den beiden ├ťbelt├Ątern tat. Auf der anderen Seite des Pr├╝gels schien der Akt gar nicht mehr so lustig f├╝r die beiden. Es sei denn sie br├╝llten vor Leidenschaft, grinste Fabien ├╝ber beide Ohren. ┬╗Domi soll ihnen das Ding bis zum Anschlag hin den Arsch rammen, damit sie es zwischen den Mandeln schmecken k├Ânnen┬ź, fl├╝sterte Fabien Maximilien zu.

Linhard von Hohenfelde
Linhard griff in die Nussschale von Ciel und lehnte sich zur├╝ck, w├Ąhrend Robby und Belly die Spezialbehandlung ihres Lebens kassierten. Domi der Henker penetierte die beiden nach Strich und Faden mit einem Mega-Dildo. Lin versuchte erst gar nicht, sein Grinsen zu verbergen. Er rutschte ein St├╝ck n├Ąher zu Greg auf und dr├╝ckte ihm einige der N├╝sse in die Hand, w├Ąhrend er dass Geschehen nicht aus den Augen lie├č. Ciel erschien es ├Ąhnlich zu gehen. Seine Augen klebten f├Ârmlich an den Hintern der beiden, w├Ąhrend Domi aus den Rossetten von Robby und Belly zwei Donuts formte.

Gregoire Verrill de Souvagne
Gregoire nahm die N├╝sse von Lin entgegen und lie├č sie sich schmecken. Schmunzelnd leckte er sich danach die Finger ab und zwar so, dass es Lin und Ciel mitbekamen und grinste die beiden an. Verrill schaute auf das Schauspiel unter sich. Lin hatte wirklich einen kleinen Hang zum B├Âsen, aber gerade dass machte ihn so verf├╝hrerisch. Ciel und Dreux waren da nicht anders. Greg lehnte sich an seinen Mann an und schaute unger├╝hrt der Strafe zu. Sie bekamen was sie verdienten. Verrill lie├č das v├Âllig kalt, w├Ąhrend Gregoire gemeinsam mit Lin schmunzelte und sich ebenfalls N├╝sse von Ciel mopste.

Robere
Endlich lie├č die Tortur nach. Roberes Hinterteil f├╝hlte sich an wie ein matschiges Schlammloch. Sein eigener Dreck war ihm wie braunes Wasser bis zu den Kn├Âcheln heruntergelaufen und er hatte gepisst und gekotzt. Die Gehilfen des Henkers banden ihn und Bellamy los. Danach ├╝berlie├čen sie die Bestraften sich selbst; sie halfen ihnen nicht beim Stehen. Robere krallte sich noch f├╝r einen Moment am Holzkreuz fest, doch konnte er sich nicht mehr auf den Beinen halten und rutschte in die Lache aus seinem eigenen Unrat, wo er schwer atmend liegen blieb. Der Schmerz strahlte von seinem Darm in seinen gesamten Rumpf aus und bis hinab in die Beine. Der Richtplatz drehte sich um ihn herum. Er w├╝nschte sich eine Ohnmacht herbei, doch war es ihm nicht verg├Ânnt.

Bellamy Bourgeois
Er hatte gebr├╝llt, irgendwann hatte er geschrien und dann hatte seine Stimme versagt. Seine Sinne hingegen taten ihm nicht diesen Gefallen. Der Schmerz war unbeschreiblich und je fester Bellamy versuchte sich vor dem Ding zu sch├╝tzen, je schlimmer wurde es. Als er das begriffen hatte, war es schon zu sp├Ąt. Er f├╝hlte sich, als wurde er mit einem gl├╝henden Stemmeisen traktiert. Der Schmerz lie├č ihn fast die Besinnung verlieren, aber leider schubste er ihn nicht ├╝ber den Abgrund hinaus und erl├Âste ihn. Irgendwann war doch hinter dem Schmerz Erl├Âsung. Er f├╝hlte sich dumpf und taub an. Sein ganzer K├Ârper war eine einzige schw├Ąrende Wunde, von der er nicht mehr sagen konnte woher der Schmerz eigentlich stammte. Als Domi endlich von ihnen ablie├č und die Fesseln gel├Âst wurden, st├╝rzte er wie gef├Ąllt zu Boden. Er konnte seinen Sturz weder abfangen, noch abfedern. Mit einem Rums klatsche er in seinen eigenen Dreck aus Blut, Erbrochenem, Urin und Schei├če. Es k├╝mmerte ihn nicht mehr. F├╝r Scham war es zu sp├Ąt, er wollte nur noch weg hier. Aber selbst dazu konnte er sich nicht mehr aufraffen.

Maximilien Rivenet de Souvagne
Maximilien hob die Hand und damit wurde es schlagartig still auf dem Platz. Einzig und allein das Keuchen und St├Âhnen der Bestraften, war noch zu h├Âren. "Wir Danken Euch f├╝r Eure erstklassige Arbeit Henker. Der Gerechtigkeit wurde durch Eure Hand Gen├╝ge getan. Dennoch steht eine weitere Strafe aus. Wir, Maximilien Rivenet de Souvagne, erachten Euch Bellamy Bourgeois nicht mehr f├╝r w├╝rdig uns als Palaisin zu dienen. Mit sofortiger Wirkung entheben wir Euch dieses Amtes. Das Schwert des Palaisin ist mit sofortiger Wirkung konfessiert. Ihr werdet herabdegradiert in den Rang eines Gardisten. Ferner erheben wir mit sofortiger Wirkung Comte Massimo de la Cantillion in den Stand unseres pers├Ânlichen Schwertmeisters und Palaisin. M├Âge seine Klinge stets scharf bleiben und ehrenvoll f├╝r unsere Gerechtigkeit streiten. Die Verurteilungen wurden vollstreckt, die Versammlung ist aufzul├Âsen", befahl Maximilien.

Dominique Dubois
Dominique verlie├č das Blutger├╝st, w├Ąhrend seine Gehilfen begannen, die Holzkreuze abzubauen und aufzur├Ąumen. Es war vor├╝ber. Bellamy und Robere hatten es geschafft. Die Gardisten trieben das Volk auseinander. Damit w├╝rden sie eine Weile besch├Ąftigt sein, denn anl├Ąsslich einer so spektakul├Ąren Darbietung - immerhin war der Palaisin Probant gewesen - hatte sich ganz Beaufort eingefunden. Nur sehr widerwillig zerstreute sich das Volk. Viele wollten noch bleiben und den Abtransport der beiden in ihrer Schande liegenden Delinquenten beobachten. In Anbetracht eines solchen Drucks war es nicht m├Âglich, die Augen ├╝berall zu haben und dem einen oder anderen gelang es, auf das Blutger├╝st zu klettern und sich Bellamy und Robere von nahem anzusehen. Die Folterknechte taten nichts, um sie daran zu hindern - es geh├Ârte nicht zu ihrer Aufgabe und Mitleid kannten sie so wenig, wie die beiden Delinquenten mit ihren Opfern gekannt hatten.

Boldiszàr
┬╗Etienne, zu mir! Die anderen - seht zu, dass die Leute hier verschwinden!┬ź Boldisz├ár eilte mit dem herbeigerufenen Gardisten zuerst zum gefallenen Palaisin. Er legte eine Decke um ihn und zog ihn auf die F├╝├če. Es war ihm egal, ob er dabei schmutzig wurde. Das Einzige, was ihn interessierte, war, dass seine beiden Kameraden in Sicherheit gebracht wurden. Es war ihm nicht gestattet, beide gleichzeitig wegzubringen - der Befehl hatte ausdr├╝cklich gelautet, Robere noch liegen zu lassen, bis Bellamy fortgeschafft war, um das Ma├č der Schande f├╝r den Hauptt├Ąter noch zu erh├Âhen. ┬╗Kommen Sie┬ź, versuchte Boldisz├ár den ehemaligen Palaisin anzufeuern. ┬╗Die Beine durchdr├╝cken, ich bringe Sie hier weg.┬ź

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