Gregorius Marcus Catortz [Naridischer Almane]

  • Noch nicht fertig! ;)


    Kurzinfo


    Name: Gregorius Marcus Catortz
    Volk: Naridischer Almane
    Fraktion: Handelsallianz
    ggf. Gilde: -
    Alter: 19 Jahre
    Größe: 1.85 m
    Statur: Schlank
    Beruf: Ehemaliger Kammerdiener beim Herzog Wilhelm von Hovenhain.
    Jetzt nur noch einfacher Straßenbauarbeiter und Tagelöhner.
    Herkunft: Hovenhain, ein Dorf nahe Shohiro
    Derzeitiger Wohnort: Oberhain
    Familienstand: Ledig
    Sprachen: Rakshanisch, Asameisch



    Aussehen


    Gregorius Marcus ist ein hübscher, blonder, blauäugiger, junger Mann. Er wird von der Frauenwelt als sehr attraktiv wahrgenommen, vorallem aufgrund seiner selbstsicheren Ausstrahlung und seiner kecken Art mit Frauen zu flirten. Er trägt einen leichten 3 Tage Bart und eine frische, wohlgeformte Herrenfrisur, wie sie momentan in der Handelsallianz modern ist. Bei diesem modernen Haarschnitt werden die Haare an den Seiten etwas kürzer gelassen, als in der Mitte, wodurch die Gesichtskonturen besser betont werden. Die Haare in der Mitte werden aufwendig rund eine halbe Stunde lang mit der Bürste und Haaröl nach oben hin gebürstet. Das Haaröl kann man von Barbieren für teures Geld erwerben.


    Gregorius ist mit seinen 1.85 m relativ groß. Er ist von schlanker und sportlicher Gestalt. Das heißt, dass er durchaus viele kräftige Muskeln besitzt, die aber erst auf dem zweiten Blick auffallen. Markant hingegen sind seine relativ breiten Schulter nund seine Wangenknochen, die sein Erscheinungsbild etwas kantiger und männlicher wirken lassen.


    Sein Kleidungsstil ist geprägt von den gehobenen Kreisen mit denen er einst zu tun hatte. Er ist grundsätzlich recht eitel und kleidet sich stets schick und vornehm, weil es ihm so am besten gefällt, er dies gewöhnt ist und von sich erwartet. Auf Schmuck verzichtet er. Er besitzt lediglich einen silbernen, schön verzierten Finger an der rechten Hand.



    Charakter und Mentalität


    Gregorius ist ein ziemlicher Charmeur und versteht sich darauf die Gunst seines Gesprächspartner mit einem kecken Lächeln und den passenden Worten zu gewinnen. Er ist hervorragend darin anderen Leuten Komplimente zu machen und besitzt viel Charisma. Er kann gut andere Leute von seinen Gedanken und Absichten überzeugen und sie für seine Ideen einzuspannen. Er weiß sein Aussehen und seinen Charme gut einzusetzen, und kann das andere Geschlecht deswegen gut manipulieren und betören. Vorallem profitiert Gregorius von seinen guten Menschenkenntnissen.


    Nach außen hin wirkt Gregorius, wie ein höflicher, hilfsbereiter und sozialer Mensch. Er gibt Bettlern immer wieder mal etwas Geld, oder Brot, wenn er etwas entbehren kann und hilft den Schwachen in der Gesellschaft, um als "netter und nahezu perfekter Kerl" darzustehen (sofern er die nötige Zeit dazu entbehren kann).
    Schnell gewinnt er die Sympathie von den Leuten, da er zudem ein guter Gesprächspartner ist und stets was Interessantes zu erzählen hat, da er offen, weltgewandt und durchaus eine vernünftige Bildung hat.


    Insgeheim ist Gregorius aber deutlich egoistischer, als es den Anschein hat. All diese guten Taten begeht er, um seine hinterhältigen und listigen Machtspielchen zu verdecken, mit denen er im Hofstaat anfing, um sich von einem einfachen Diener innerhalb weniger Jahre zum Kammerdiener des Herzogs höchstpersönlich befördern zu lassen. Er ist ein Meister der Intrige und macht aus den meisten sozialen Beziehungen und Liebesbeziehungen ein wahres Drama.
    Nie kommt er dabei zur Ruhe, sondern versucht stets die andere Person für seine Ziele einzusetzen.


    Nach außen hin wirkt er auch äußerst friedfertig und lässt sich kaum provozieren. Insgeheim hat er aber schon einige Schlägereien hinter sich, diese aber im Geheimen und immer dann, wenn es wichtig war, einen (gesellschaftlichen) Vorteil für sich zu erarbeiten. Er hat viel Spaß und Nervenkitzel dabei und wir damit auch so schnell aufhören.


    Er hat große Versagensängste und neigt zum Perfektionismus, was begann, als Gregorius seine Ausbildung als Diener am Hof des Herzogs anfing. Er hatte damals das Gefühl, dass er seinen Vater nicht enttäuschen durfte. Innerlich baute er sich einen enormen Druck, der bis heute standhalten konnte.


    Seine Träume und Ziele sind rein "beruflicher" Natur: Er will erfolgreich sein und gesellschaftlich aufstiegen. Sein großer Traum ist es einst selbst ein wohlhabender Adliger zu sein. Doch der Weg dahin ist steinig und schwer. Viele Intrigen und Machtkämpfe müssen noch ausgefochten werden, damit er das erreichen kann, was er will.



    Fähigkeiten


    Gregorius ist ein recht vielfältiger, junger Bursche, was aus seiner vielseitigen und guten Ausbildung am herzoglichen Hofe resultiert.
    Er beherrscht das Rechnen, Lesen und Schreiben, da dies grundlegend für höfisch-verwaltende Tätigkeiten ist, wie dem Aufstellen von Speisen- und Sitzplänen, Inventur, oder Botenarbeiten.


    Natürlich ist er ein hervorragender Diener, immerhin hat er es bis ganz nach oben zum Kammerdiener des Herzogs gebracht. Er ist ein Experte für Mode und Frisuren, kann Adlige gut "ankleiden", ihnen die Speisen/Getränke servieren und anreichen.
    Auch sonst verfügt er jederzeit über das richtige Benehmen gegenüber Adligen, aber auch Vorgesetzten allgemein. Er kennt die höfische Etikette und besitzt hervorragende Tischmanieren. Zuletzt zu betonen sind noch seine guten Menschenkenntnisse, die natürlich in Verbindung damit stehen.


    Als Kammerdiener erlernte er auch Schneider, Leder- und Schusterarbeiten, sowie einfache handwerkliche Tätigkeiten. Er hat zudem grundlegende Kenntnisse über das Kochen und den Haushalt (z.B. Putzen und Waschen) auch wenn das nicht sein Aufgabenbereich war, hatte er dennoch jeden Tag mit Köchen und den Putzmädchen zu tun.


    Zum Schluss ist noch zu erwähnen, dass durch den täglichen Umgang und die Unterrichtsstunden er ein Grundverständnis und eine solidie Allgemeinbildung für "adlige Kultur" entwickelt hat. Dies umfast: Eine gute Esskultur, gute Weine, Jagdausflüge, Schach, Karten und Brettspiele, das Musizieren, die Kunst, der gesellschaftliche Tanz, die Erhaltung der adlig-höfischen Tradition, Glaube und Philosophie.


    Seine größten Schwächen finden sich wohl in seinem Charakter: Da er unehrlich ist und all seine Bekanntschaften und Freundschaften für Machtspielchen ausnutzt, hat er eigentlich keine richtigen Freunde. Einzige Ausnahme sind seine Familie, die darin nicht involviert sind.


    Er ist zudem auch kein Kämpfer und kann sich daher nur mit Fäusten verteidigen, was in der mittelalterlichen Welt durchaus vom Nachteil ist. Auch stammt er zwar vom Land, doch in der Wildnis kann er trotzdem nicht überleben, da er dies nie lernen musste.


    Über Heilkunde musste er sich nie ernsthaft Gedanken machen. Mit Wissenschaft, Technik und Forschung kennt er sich nicht aus. Kenntnisse über Kultur (gute Literatur, Theaterstücke, etc) hat er nur vom Hörensagen. Vieles hat er selbst noch nicht gelesen, gesehen, etc.
    Er ist nicht gerade als wohlhabend zu sehen. Bis auf seine Kleidung (1 Stück) besitzt er nichts, was irgendwie wertvoll ist. Er muss aufgrund seiner Straßenarbeitertätigkeit weit unter seinem Lebensstandard leben, weswegen er in letzter Zeit häufig auf gute Speisen und guten Wein verzichten musste. Er greift inzwischen dann eher zu einem billigen Bier, und einfachen Speisen "für Arme".



    Ausrüstung


    Gregorius lebt bei seinem Onkel Donbert Böttcher in Oberhain. Die Bude befindet sich im eher ärmlichen Handwerkerviertel von Oberhain, zwischen Färbern, Webern, Gerbern, Böttchern und ähnlichen Handwerkern. Gregorius Onkel selbst lebt hier mit seiner Familie. Seiner Ehefrau, seinen 5 Söhnen und 2 Töchtern. Er und seine Söhne arbeiten als Böttcher, wobei sie hin und wieder Tätigkeiten als Tagelöhner einnehmen müssen.


    Gregorius Besitz besteht aus:
    Reisetruhe
    - Wechselkleidung
    ...


    Lebenslauf


    Elternhaus & Kindheit
    Gregorius wuchs in Hovenhain auf, einen Dorf in der Nähe von Shohiro und zudem der Familien- und Landsitz der Familie Hovenhain. Die Familie Hovenhain besaß den Großteil des Dorfes und des bäuerlichen Umlandes, sowie weitere Ländereien rund um Shohiro. Gregorius Vater Timotheus Catorz war ein einfacher Pächter des Herzogs. Seine Frau Margret lebte mit ihm zusammen und ihren 11 Kindern in einer einfachen, bescheidenen, bäuerlichen Hütte.


    Timotheus und der Herzog begegneten sich nur zweimal im Leben, doch die beiden Male, wo sie kurz miteinander gesprochen hatten, waren für Timotheus eine große Ehre gewesen. Timotheus war aufgrund seiner beiden persönlichen Begegnungen mit dem Herzog deswegen ein großer Bewunderer von ihm. Als Gregorius daher alt genug war, schickte Timotheus für seinen Sohn Gregorius eine Bewerbung als einfacher Hausdiener an den Herzog, "damit aus ihm was Besseres wird als aus mir", so schrieb Timotheus. Er lobte den Herzog in vollen Tönen. Das Schriftstück ließ er von einem Schreiber in Hovenhain anfertigen, da der Pächter Timotheus nie gelernt hatte zu schreiben (und es auch nicht brauchte).


    Der Herzog und sein Verwalter waren so amüsiert von dem Schreiben des Timotheus gewesen, dass sie ihm die Bitte gewährten, sodass Gregorius mit seinen 10 Jahren eine anspruchsvolle Ausbildung beim Herzog als Diener beginnen durfte. Gregorius lebte bis dahin ein bäuerliches Leben und musste seinem Vater bei allen Tätigkeiten aushelfen, die am Bauernhof so anfielen und die Gregorius kindlichen Alter entsprachen. Doch mit seinem Eintritt in die Ausbildung zum Diener beim Herzog änderte sich sein Leben abrupt und Gregorius wurde schlagartig erwachsen.


    Gregorius war zwar in die Bewerbung und die Entscheidung seines Vaters nicht einbezogen worden, doch als Gregorius von seinem Vater hörte, dass er beim Herzog höchstpersönlich leben und arbeiten durfte, war er höchst erfreut und dankbar.


    Das Erwachsenwerden
    Gregorius wurde unter die Fittiche des Mundschenks Heinrich von Gobiasch gestellt, welcher ihn in den theoretischen Dingen unterrichtete. Hingegen der Diener Alfred Grabenstrock sein persönlicher Ansprechpartner war und Gregorious alles zeigte, was er in der Praxis wissen und können musste.


    Zu den Disziplinen, die er lernen musste, gehörten auch das Rechnen, Lesen und Schreiben, die ein Diener zum Beispiel dafür benötigt einfache Botenarbeiten, Inventur, Speisepläne und Sitzverteilungen am Tisch zu erstellen. Gregorius wurde in die Familienpolitik und die Familiengeschichte der Familie von Hovenhain unterrichtet. Natürlich musste er höfische Etikette erlenen: Wie man sich in den verschiedensten Situationen dem Herzog, seinen Kindern, seiner Ehefrau und weiteren Adligen verhält. Er wurde im Servieren unterrichtet, wie man standesgemäß abräumt, sowie Wein und Getränke eingießt. Das Tragen und die Reinigung eines Livrees, Schneider- und Lederarbeiten, sowie Schusterarbeiten für die Garderobe des Herzogs, wurden Gregorius ebenfalls gezeigt.


    Man gab ihm einen Einblick und erklärte ihm zudem all die kulturellen Dinge und Spiele, die beim am Hof eines Adligen so üblich waren: Jagdausflüge, Schach, Karten und Brettspiele, das Musizieren, die Kunst, der gesellschaftliche Tanz, die Erhaltung der adlig-höfischen Tradition, Glaube und Philosophie. All diese DInge beherrschte er natürlich nciht, aber hat durch die Erklärungen un durch den Einblick eine relativ breit gefächerte Allgemeinbildung gewonnen (die am Hof auch nötig ist). Am Ende seiner Ausbildung konnte Gregorius von sich behaupten, dass er Adlige verstand und sich standesgemäß gegenüber ihnen zu jeder Situation richtig verhalten konnte.


    (...)


    Seinen Vater und seine Familie besuchte Gregorius während dieser Zeit kaum mehr. Fast nur einmal im Jahr. Denn Urlaub oder freie Tage gab es nicht.


    Gegenwärtige Situation
    (Was geschah, dass dein Charakter in der Lage ist, in der er sich gerade befindet? Was sind seine Ziele, was möchte er erreichen? Welchen inneren Konflikt trägt er mit sich herum?)

    Many thanks to sharandula for the admittance to use her picture.


    ~ Wenn Du mit der Zeit gehen willst,
    achte darauf, dass du die richtige Mode trägst. ~