Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Bluthexerei anno 1077 nach der Asche

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Bluthexerei anno 1077 nach der Asche

#1

Beitrag von Baxeda » Fr 17. Aug 2018, 09:51

Dieser Artikel ist ein Entwurf f√ľr die Weltenbeschreibung des Unterforums 1077, spielt also fast 900 Jahre nach der aktuellen Handlung von Asamura in einer hochtechnisierten Zukunft.

Bluthexer 1077

Bluthexerei ist eine defensive Magieform, die sich vor allem gegen Untote richtet. Gemäß ihrem Credo dient sie dem Schutz und Erhalt des Lebens. In einer Welt des ewigen Krieges gegen die Außenwelt bilden die Bluthexer das bewahrende Element der Gesellschaft. Während andere Magierichtungen kriegerische Synthesen mit Kybernetik und Bionik eingingen, verschrieb die Bluthexerei sich der Forschung im Bereich der Blutaufwertung. Viele namhafte Genetiker entstammen ihrem Orden. Ihre magischen Fähigkeiten sind enorm, werden jedoch ausschließlich zum Schutz der Lebenden eingesetzt und nicht zu deren Vernichtung.


Kurzfakten

- GMO (genetisch modifizierter Organismus)
- Genotyp: YY-Genom, infertil
- Phänotyp: männlicher Souvagner, sehr weiße Haut
- Reproduktion: durch In-vitro-Fertilisation
- Blutgruppe: C (Heilwirkung, toxisch f√ľr Untote)
- Psyche: oft sehr intelligent, Neigung zu psychiatrischen Auffälligkeiten

Stärken

- Blut mit Heilwirkung
- inzwischen frei von Erbkrankheiten
- robuste körperliche Konstitution.
- immun gegen Naniten-Angriffe
- immun gegen Manipulationen an der Lebensessenz (Vampirismus, Nekromantie, Geistmagie) aufgrund ihrer besonderen Gedankenstruktur

Schwächen

- immun gegen die Heilwirkung des eigenen Blutes (ggf. generell gegen Bluthexerei)
- Unfruchtbarkeit
- Neigung zu psychischen Erkrankungen (Neurosen)
- Inkompatibilität mit vielen Aufwertungen
- Störanfälliges Interkom
- Keine Nanotriten-R√ľstung erw√ľnscht (hinderlich f√ľr rituelle Selbstgei√üelung)


Entstehung

Religion und Wissenschaft gingen in Souvagne seit jeher Hand in Hand, denn Ainuwar ist ein Gott des Verstandes. So konnte die Bluthexerei entstehen, eine Magieform, die sich die Errungenschaften der Gentechnologie zunutze macht, um hocheffiziente Magier heranzuz√ľchten. Bluthexerei ist somit eine Hybris von uralter Magie und hochmoderner Gentechnologie.

Bluthexer suchten schon zeitig nach einer ‚Äļreinen‚ÄĻ M√∂glichkeit zur Fortpflanzung, entkoppelt von primitiven Gel√ľsten. Sp√§ter kam noch der Zwang hinzu, da sie unfruchtbar wurden. Sie waren daher von Beginn an in die gentechnische Forschung verwickelt und noch heute sind viele namhafte Genetiker auch Bluthexer.

Auch im Jahre 1077 wie vor sind Bluthexer noch aufgrund der Heilwirkung ihres Blutes von Bedeutung. Die Chips zur Regeneration werden nur von hohen W√ľrdentr√§gern oder Milit√§rs getragen, vom Duc, der Leibgarde etc. Aber auch der Chip ist kein Wundermittel. Wer auf eine Mine tritt, ben√∂tigt einen Heiler oder Bluthexer. F√ľr solch schwere Verletzungen sind sie wichtig, oder auch f√ľr alle die keinen Chip tragen nur ein Interkom besitzen. Bluthexer sind also f√ľr alle Zivilisten von Bedeutung und nat√ľrlich auch, wie stets, f√ľr die Krone, wenn es um die Wiedererweckung geht.


Mentalität

Die bewahrenden Eigenschaften der Bluthexer stellen sie auch im Sozialverhalten unter Beweis. Das Wohl der Gemeinschaft steht f√ľr sie √ľber dem eigenen und sind gern bereit, ihre eigenen Interessen unterzuordnen. Bluthexer gelten als kompromissbereit. Das macht sie als Zweitpartner in einer Ehe beliebt, wobei ihre Unfruchtbarkeit dem entgegenkommt. Anders herum werden sie genau darum jedoch nur selten als Erstpartner erw√§hlt. Sie spielen meist die zweite Geige und viele Bluthexer bleiben darum lieber unter ihresgleichen. Aufgrund ihres hohen Bildungsstands und ihrer fanatischen Denkweise, was ihre Kunst anbelangt, wirken sie oft besserwisserisch und ihr exzentrischer Hang zur Selbstgei√üelung ist nicht jedermanns Sache.

- Neigung zu Fanatismus, Neurosen und Selbstzerst√∂rung f√ľr ‚Äļdas h√∂here Wohl‚ÄĻ
- hoher Gemeinschaftssinn
- Opferbereitschaft

Die Grundlagen ihrer Lehren haben sich in all den Jahrhunderten nur marginal verändert
[Link zur alten Bluthexerei].


Gesundheit

Bluthexer sind frei von rezessiven Erbkrankheiten. Die Ursache daf√ľr liegt darin, dass es bei ihnen im Gegensatz zum XY-Mann keine gesunden Merkmalstr√§ger geben kann. Eine Erbkrankheit auf einem ihrer beiden Y-Chromosomen f√ľhrt unweigerlich zum Ausbruch der Krankheit. Eine unbemerkte Weitergabe von Defekten ist somit ausgeschlossen. Im Gegensatz zu den √ľbrigen Souvagnern sind Bluthexer mit einer robusten Gesundheit gesegnet, die sie jedoch oft genug im Zuge ihrer selbstsch√§digenden Rituale zugrunde richten. Wegen ihrer genetischen Besonderheit sind sie allerdings auf nat√ľrlichem Wege unfruchtbar und taugen daher nicht zur Auffrischung des inzuchtgesch√§digten souvagnischen Erbguts.


Infertilität

Ein gro√üer Nachteil war jahrelang die Unfruchtbarkeit der Bluthexer, welche k√ľnstliche Fortpflanzung notwendig machte, um die genetischen Modifikationen zu erhalten. Kritiker bezeichnen sie als Sackgasse der Evolution, Bef√ľrworter entgegnen, dass sie die Grenzen der Evolution l√§ngst √ľberwunden h√§tten. Inzwischen ist die k√ľnstliche Fortpflanzung gew√§hrleistet.

Wegen ihrer Unfruchtbarkeit sind sie bei Frauen als Geliebte begehrt und bei M√§nnern als Erg√§nzung f√ľr einen weiblichen Harem, da sie die eigene Linie nicht gef√§hrden. Im Allgemeinen sind Bluthexer jedoch sexuell zur√ľckhaltend und sehr auf feste Partner fixiert.


Reproduktion und Aufzucht

Aufgrund der notwendigen beiden Y-Chromosomen kommen f√ľr Bluthexer nur m√§nnliche Fortpflanzungspartner in Betracht. Aus diesem Grunde sind Frauen f√ľr sie als Partner in der Regel uninteressant. Vor nat√ľrlichen Geburten empfinden Bluthexer inzwischen einen gro√üen Ekel und erachten sie als unreine und veraltete Reproduktionsmethode, die eines Souvagners unw√ľrdig sei.

Variante 1 (die Norm)
In der Regel erfolgt die Fortpflanzung in einem verborgenen Bunker, wo der Bluthexer seine Blutspende abgibt, ohne genau zu wissen, was sich im Inneren abspielt. Hier agieren die so genannten Beh√ľter. Sie schaffen das neue, werdende Leben mit den sogenannten Sch√∂pfermaschinen. Sein Blut wird dazu im Inneren der Anlage aufgewertet durch das der Beh√ľter, welche in diesem Bunker leben. Sobald das Kind geboren und die Zeit reif ist, darf der Bluthexer sein Kind abholen.

Variante 2 (selten)
Ein Bluthexer bittet den anderen um sein Blut, wenn er zum Ausdruck bringen m√∂chte, dass er ein gemeinsames Kind w√ľnscht. Die Blutgabe wird als Ritual gestaltet. Aus dem Blut der beiden V√§ter wird sp√§ter im Labor das Genom gewonnen, nicht aus dem ¬Ľschmutzigen¬ę Samen. Nach dem Ritual kann es zum Geschlechtsakt kommen, muss jedoch nicht. Es gibt auch rein platonisch liebende Paare. Nach der Zeugung dauert es circa ein Jahr bis die Kinder von Ger√§ten unabh√§ngig √ľberleben k√∂nnen.

Im Anschluss beginnt ihr Leben als Novizen im Tempel des Blutes, das sie auf das Leben als Bluthexer vorbereitet. Die V√§ter d√ľrfen ihre Kinder zu festgelegten Zeiten besuchen und mit ihnen die Freizeit verbringen oder diese zu sich nehmen, wenn sie alt genug sind.


Immunität gegen Geistmagie und Interkom

Warum man z.B. keine Geistmagischen Angriffe auf die Bluthexer durchf√ľhren kann: Sie haben andere Gedankenwellen aufgrund ihrer Modifizierung und eine andere Gedankenstruktur. Es wird zudem vermutet, dass ein Teil der Geistmagie ein Spiegel de physischen Ebene ist und die Blutgruppe C zur Immunit√§t beitr√§gt.

Nicht √ľberwunden haben die Bluthexer die mentale Mauer der Souvagner. Ihre genetischen Besonderheiten machen ihr Interkom, welches f√ľr normale Souvagner entwickelt wurde, st√∂ranf√§llig, bei manchen Bluthexern funktioniert es √ľberhaupt nicht. Auch andere Aufwertungen k√∂nnen davon betroffen sein. Grund ist die √ľberdurchschnittlich hohe Autoimmunreaktion ihres Blutes. Eine zeitgem√§√üe mentale Kommunikation ist f√ľr Bluthexer daher schwierig bis unm√∂glich.


Aktuelles

Derzeit laufen Untersuchungen, um ein k√ľnstliches Verfahren zur Auffrischung des Erbguts der inzuchtgesch√§digten Souvagner zu entwickeln, bei dem wegen ihrer Robustheit und dem Fehlen von Erbkrankheiten auch die Bluthexer ein Forschungsgegenstand sind.


Historie der Bluthexerei

Phase I: Archaische Phase (bis 800 n.d.A.)
  • Magische Anreicherung des Blutes durch Ern√§hrung und Meditation

    Der Bluthexer dieser Zeit ist ein gewöhnlicher Geistmagier. Seine blutmagischen Fähigkeiten erlangt er durch zielgerichtete magische Ausbildung. Die Besonderheit seines Blutes ist nicht angeboren, sondern wird durch Meditation erreicht, die auf die energetische Anreicherung des Blutes zielt sowie eine besondere Diät zur Optimierung der Zusammensetzung.

Phase II: Modifikationsphase (800 - 900 n.d.A.)
  • Der K√∂rper wird dazu gebracht, selbst ver√§ndertes Blut zu produzieren

    Mit der Erschaffung der genetischen Mauer erfolgen auch erste Schritte in der Gentherapie f√ľr Bluthexer. Ziel ist, magisch hochwirksames Blut zu erzeugen. Blutbildung erfolgt im Knochenmark und an dieser Stelle setzt die Modifikation an. Um das Blut eines Menschen dauerhaft zu ver√§ndern, werden eigene Stammzellen aus dem blutbildenden Knochenmark entnommen und gentechnisch ver√§ndert. Anschlie√üend gibt man die modifizierten Stammzellen dem Bluthexer zur√ľck. Sein Knochenmark beginnt nun, das ver√§nderte Blut zu produzieren. Dieses Verfahren muss bei jedem Bluthexer individuell angewendet werden. Aus jedem normalen Geistmagier kann somit ein Bluthexer erschaffen werden. Leuk√§mie ist jedoch eine h√§ufige Nebenwirkung und lange Zeit Haupttodesursache der Bluthexer.

Phase III: Reproduktionsphase (900 - 1012 n.d.A.)
  • Reproduktion des ver√§nderten Organismus

    Anstatt jeden Bluthexer einzeln mit Gentherapie behandeln zu m√ľssen, werden die genetischen Merkmale nun an die Nachfahren vererbt. Erm√∂glicht wurde dies dadurch, dass nicht nur die blutbildenden Stammzellen gentechnisch ver√§ndert wurden, sondern das gesamte Genom der Bluthexer und somit auch die Keimzellen. Diese weitreichenden Ver√§nderungen f√ľhrten jedoch zu einer steigenden Rate an Fehlgeburten oder schwerbehinderten Nachkommen. Gesunde Kinder zu zeugen, war f√ľr die Nachkommen modifizierter Bluthexer von der ersten Generation an unm√∂glich*. Dem entgegen stand der Wunsch der Krone, das enorme magische Potenzial zum Schutze Souvagnes zu erhalten und weiter auszubauen, was zu einer Verst√§rkung der Forschungen f√ľhrte.
* siehe Projekt Alexandre


Phase VI: Stabilisierungsphase (1013 n.d.A. bis Gegenwart)
  • Langfristiger Erhalt der Eigenschaften

    Es gelang w√§hrend der Forschungen zum Erhalt der Bluthexer, ihre schweren Erbkrankheiten zur√ľckzudr√§ngen. Der Preis war der Verlust ihrer Fruchtbarkeit. Bluthexer gelten heute als gesund, aber sind aufgrund des massiv ver√§nderten Genoms infertil. Es gibt nur noch m√§nnliche Bluthexer, die sich untereinander In-vitro vermehren. Ihr magisches Potenzial ist enorm. Phase IV ist gegenw√§rtiges Endstadium des Projekts. Um die Frage, ob im Fall der Bluthexer der Zweck die Mittel heiligen durfte, drehen sich hinter vorgehaltener Hand einige ethische Debatten.

Persönlichkeiten der Bluthexerei

Alexandre de la Grange (167 - 210 n.d.A.) - Wegbereiter der archaischen Bluthexerei, um den sich viele Legenden ranken, Ikone f√ľr Anh√§nger der Selbstgei√üelung

Saint Ciel Felicien de Souvagne (188 - 213 n.d.A.) - erster Bluthexer aus der Familie de Souvagne, Schutzheiliger des ersten Ringes

Jean-Claude Lefebvre (800-837) - Erster Phase-II-Bluthexer mit modifiziertem Erbgut. Er starb sieben Jahre nach dem gentherapeutischen Eingriff an Leukämie.

Irenée de Remuer (977-1013) - Initiator von Projekt Alexandre, hingerichtet, gilt unter Bluthexern wahlweise als Märtyrer oder Häretiker.

Noel en Dernier (1012-1013) - letzter Phase-III-Bluthexer und letzter Bluthexer, der auf nat√ľrlichem Wege gezeugt und geboren wurde. Schwer behindert, starb als S√§ugling.

Macaire du Verre (1012-1028) - ¬ĽGesegneter aus dem Glas¬ę, Prototyp. Erster k√ľnstlich geschaffener Phase-IV-Bluthexer, Klon von Iren√©e de Remuer. Gesundheitlich labil, starb noch vor Erreichen der Vollj√§hrigkeit.

Oliver Vallis de la Grange (*1043) - Nachfahre in direkter Linie von Alexandre de la Grange, ab 1040 Erzhexer der Bluthexerei, Ehemann von Duc Pierre Agramant de Souvagne


Projekt Alexandre (1012 n.d.A.)

Die Aussicht auf schwerbehinderte Nachkommen f√ľhrte um die Jahrtausendwende herum zu einem erneuten Aufleben des Keuschheitskultes im Orden des Blutes, ein letzter Versuch, den Teufelskreis zu durchbrechen, indem man ihn radikal beendete und sich dem Fortpflanzungszyklus entzog.

Anstatt die Forschung aufzuhalten, wurde sie auf einen Erlass von Duc Raphael Janou de Souvagne hin jedoch sogar verst√§rkt: Aufgrund der Weigerung, sich freiwillig fortzupflanzen, wurden Bluthexern gegen ihren Willen Keimzellen entnommen. Im Jahr 1012 rief Erzhexer des Blutes Iren√©e de Remuer die Bluthexer daher √∂ffentlich zu einem fl√§chendeckenden Kastrationsprojekt auf, um sich diesem Eingriff zu entziehen. Benannt wurde dieses Projekt nach dem Wegbereiter der archaischen Bluthexerei, Alexandre de la Grange, dessen Geschlechtsorgane der √úberlieferung nach amputiert waren. Viele Bluthexer folgten seinem Beispiel, indes n√ľtzten es ihnen nichts.

Die gewaltsame Vermehrung erfolgte stattdessen durch Gene, die aus Blutzellen extrahiert wurden. Eine Amputation der Hoden war somit nutzlos. Der erste Bluthexer, der mit diesem Verfahren In vitro reproduziert wurde, war Iren√©e de Remuer w√§hrend seiner Gefangenschaft. Im Jahre 1013 wurde er nach Bekanntgabe seiner erfolgreichen Reproduktion der H√§resie f√ľr schuldig befunden und √∂ffentlich hingerichtet. Mit dem Verlust ihres Anf√ľhrers war der kurze Widerstand der Bluthexer gebrochen. Die Linie der modifizierten Bluthexer wurde auch gegen ihren Willen erhalten und weiter genetisch ver√§ndert.

Kastration ist trotz allem bis in die Gegenwart unter Bluthexern eine recht beliebte Praxis geblieben.

Projekt Alexandre konnte den Marsch in die eingeschlagene Richtung nicht aufhalten, sondern f√ľhrte nur noch zu einem schnelleren Voranschreiten der Reproduktionsmedizin. Iren√©e de Remuer gilt jedoch trotz seines Scheiterns und trotz aller Indoktrination vielen Bluthexern noch heute als Vision√§r und M√§rtyrer.

Da Selbstverst√ľmmelung seit jeher Tradition in der Bluthexerei war und f√ľr die Reproduktion bedeutungslos geworden ist, l√§sst man ihnen ihren Willen. Um zu verhindern, dass sich der Aufstand wiederholt, werden die k√ľnstlich erschaffenen Kinder seither per Dekret in den Tempelschulen des Blutes einer strengen politischen Indoktrination unterzogen.


Zauber der Bluthexerei 1077

Passive Eigenschaften:

- immun gegen Naniten
- immun gegen Manipulationen an der Lebensessenz (Vampirismus, Nekromantie, Geistmagie)

[Zauber ergänzen]


Realwissenschaftliche Hintergr√ľnde der Gentherapie
Gentherapie sorgt f√ľr eine Reparatur defekter DNA. Zun√§chst werden eigene Stammzellen aus dem blutbildenden Knochenmark entnommen und gereinigt. Dann wird mithilfe eines Retrovirus eine gesunde Kopie des defekten Gens in die Erbinformationen der Stammzellen eingeschleust (Gentransfer). Anschlie√üend gibt man die modifizierten Stammzellen dem Patienten zur√ľck. Die K√∂rperzellen sind nun in der Lage, einen bestimmten Stoff, zum Beispiel ein Eiwei√ü, selbst herzustellen. Nach der Korrektur der Stammzellen ver√§ndert sich innerhalb eines Jahres die Zahl und Funktion der verschiedenen Blutzellen. Die erw√ľnschten Effekte treten ein.

-‚Üí Basis f√ľr Blutver√§nderung der Bluthexer

Der Retrovirus, der f√ľr das Einschleusen der neuen DNA verwendet wird, fungiert sozusagen als F√§hre. Die krankmachenden Virusgene wurden zuvor entfernt und stattdessen das gew√ľnschte Genom eingesetzt. Dieses tr√§gt er nun in das blutbildende Knochenmark. Im Normalfall reicht eine einzige Behandlung aus.
Wichtig f√ľr die Vererbung:

Da Bluthexer sich √ľber ihr Blut vermehren - und nicht √ľber das Erbgut aus ihrem sterilen Samen - werden die in den Stammzellen erzeugten Eigenschaften an die Nachfahren weitergegeben!

b]Nebenwirkungen:[/b]

Im ung√ľnstigen Fall werden unerw√ľnschte Gene aktiviert (Insertionsmutagenese), was zu Leuk√§mie f√ľhrt. Neue Genf√§hren k√∂nnen das Risiko verringern (SIN-adaptierte Retroviren, die weniger interagieren).
Brainstorming im Chat
Bluthexer haben eine eigene Blutgruppe. eine k√ľnstlich geschaffene Blutgruppe

Genmix von 2 M√§nnern und k√ľnstliche Aufzucht da Frauen wg der Monatsblutung als Bluthexer nichts taugen (Eisenmangel)

Es wären im Grunde Chimärwesen, da man einen der beiden sozusagen klont (Papa1) und von Papa2 Eigenschaften dazu gibt. Quasi die Kopie von Nr. 1 aufbessert

dann w√§re YY rein k√ľnstlich erschaffen, Labor, sprich sie w√§ren GMOs, Genetisch-modifizierte-Organismen. Daher auch die besondere Blutgruppe und sie sind dann auch infertil, keine Zeugung mehr m√∂glich. Vermehrung nur √ľber Gentechnik.

Also zwei Papas. Und sie vermehren sich nur untereinander, durch Hightech. Keine nat√ľrliche Vermehrung mehr m√∂glich. Das k√∂nnte auch den Grund erkl√§ren, warum Pierre k√ľnstliche Vermehrung f√ľr alle in Betracht zieht. Sex zum Spa√ü kannst Du dann den ganzen Tag haben, kommt nur nichts bei rum au√üer Freude.

Das alles w√ľrde auch ihre andere Weltsicht und Wahrnehmung erkl√§ren, f√ľr sie sind Frauen Neutrums, also fallen nicht ins Beuteschema. Ein attraktiver Mann schon, den man um eine Blutspende bitten k√∂nnte. Das w√§re dann ein Akt und ein Ritual, da es bedeutsam ist. Da sie sich √ľber das Blut vermehren und nicht √ľber Samen: Reinheit. Das Blut ist Metier, es geht immer ums Blut. Und der Same ist ja eh nutzlos da steril.

Ich find deine Variante sch√∂n, dass das in einem geheimen Bunker stattfindet und die Sehnsucht von einem gemeinsamen Kind mit Wunschpartner in der Regel unerf√ľllt bleiben muss. Dass es eine absolute Ausnahme w√§re, wenn man einen Wunschpartner von au√üen hinzuholen darf, ein seltenes Privileg. Ansonsten erfolgt die Vermehrung mit dem Blut der besten Bluthexer im geheimen Bunker oder durch Klonung. Der Hauptspender w√§re in den Falle Oli, man k√∂nnte was Frisches hinzuf√ľgen, bestimmte Komponenten, ansonsten k√∂nnte man auch einen reinen Klon von Oli schaffen.

Sagen wir man gew√§hrt einem Au√üenstehenden die Ehre. Dann wird nicht das komplette Genom verwandt, sondern nur ein Bruchst√ľck. Etwas dass den Bluthexern gut tun w√ľrde. Z.B. eine bestimmte Immunit√§t gegen Krankheiten etc. Es wird kein reiner 50 zu 50 Austausch wie bei einer nat√ľrlichen Zeugung. Sie suchen sich die Bausteine aus. Cherrypicker.

Könnten sie auch mit normalen Souvagnern in vitro nachkommen zeugen - theoretisch könnten sie dass, aber warum sollten sie? Bei ihnen steht ja ihre Magie und ihre Fähigkeit im Vordergrund, so weit dass es nicht mal mehr Frauen gibt.
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Re: Bluthexerei anno 1077 nach der Asche

#2

Beitrag von Baxeda » Di 4. Sep 2018, 12:54

Ich habe den bisherigen Stand ins Forum 1077 kopiert.

:punkt: Es fehlen noch: Moderne Zauber

:punkt: Offen gebliebene Frage:
Stärken
- immun gegen Manipulationen an der Lebensessenz (Vampirismus, Nekromantie, Geistmagie) aufgrund ihrer besonderen Gedankenstruktur
Bedeutet dies, dass sie auch gegen Heilmagie immun sind, im Prinzip also gegen alle Formen der Magie, außer ihre eigene?
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Re: Bluthexerei anno 1077 nach der Asche

#3

Beitrag von Baxeda » Di 4. Sep 2018, 19:33

Im Chat gerade vereinbart f√ľr Bluthexer 1077:

Bluthexer sind Teilstumpfe, die nur ihre eigene Magieform beherrschen und empfangen k√∂nnen. Diese F√§higkeit wurde genetisch etabliert durch das bewusste Einf√ľgen von Genen, welche bei echten (vollst√§ndigen) Antimagiern f√ľr deren Stumpfheit verantwortlich sind. Bei den archaischen Bluthexern war die Teilstumpfheit noch nicht genetisch bedingt, sondern gezielt herbeigef√ľhrt (Meditation, Di√§t etc).
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