BartholomÀus von BÀrenstein

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BartholomÀus von BÀrenstein
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Chronist in Bronze Rote Laterne

BartholomÀus von BÀrenstein

#1

Beitragvon Leviathan » Mo 6. Nov 2017, 19:18

BartholomÀus von BÀrenstein

Kurzinformation

Name: von BĂ€renstein (Älter Namen: Schwarz,
KrÀutermann)
Vorname: BartholomÀus
Spitznamen: Bartho, BÀrenpranke, Der SchwarzbÀr, Baribal


Volk: Almanen
Alter: 40 Jahre
GrĂ¶ĂŸe: 185 cm
Statur: wirkt leicht ĂŒbergewichtig ist trotzdem gut trainiert
Beruf: Krimineller Kopf einer Bande (Schwarz Pranken)
Herkunft: Drakenstein
Derzeitiger Wohnort: Wolfenfels
Familienstand: Ledig
Sprachen: Asameisch und Rakschanich

Tiergestalt: SchwarzbÀr

Aussehen:

Seine Tiergestalt nimmt sehr großen Einfluss auf BartholomĂ€us. Zwar trainiert er seinen Körper und achtet darauf das er nicht zu schwer wird, trotz alle dem ziert ein gut genĂ€hrter Bauch ihn. Unter dem aber viele starke Muskeln schlummern. Wenn man den Mann fragt wie viel er wiege, so lĂ€chelt er den Fragenden an und sagt nur mit seiner tiefen dunklen Bassstimme „Nimm vier mal die Dreißig und du weißt es.“. Sein Gang ist schwermĂŒtig und doch sieht er nicht tölpelhaft aus.

Sein Kopfhaar ist schwarz und sehr dick. Es reicht ihm bis zu dem dicken Nacken, wo er es mit Zuckerwasser oder Harz hin zwingt. BartholomĂ€us Augen sind dunkelbraun, fast schwarz und werden von buschigen aber gepflegten Augenbrauen kaschiert. Auch hat die Tiergestalt auf seine Nase einen großen Einfluss, denn sie ist platt und Breit. Mancher Trunkenbold wĂ€re neidisch auf diese Nase. Auch der Mund hat etwas vom Tier geerbt, denn BartholomĂ€us Lippen sind etwas breiter als normal. Er trĂ€gt einen Bart der bei den Koteletten anfĂ€ngt, sich runter bis zum Unterkiefer zieht, diesen bis vor zum Kinn ziert, dann hoch zu den Nasenlöchern geht und dort zusammen kommt. Auch das breite Kinn wird von dem Bart eingenommen doch nur Linienhaft. Ein kleiner streifen von Haaren in der Mitte des Kinnes zieht sich hoch bis zu Unterlippe. BartholomĂ€us versucht die Barthaare kurz zu halten jedoch ist es sehr schwierig.

Auch von der Art her Ă€hnelt BartholomĂ€us sehr seiner Tiergestalt. Er ist ein gemĂŒtlicher Mensch den nichts Eilt. Er verliert nicht gerade viele Wort und greift gerne auf Körpersprache zurĂŒck. In Konflikten behĂ€lt er die Ruhe, kann aber auch ohne jede Vorwarnung einen Angriff starten. Ein Teil der Kraft des Tieres hat sich bei ihm schon auf die menschliche Seite geschlagen. Von Grund auf ist BartholomĂ€us ein eher friedlicher Typ, jedoch nimmt er sich was er will und kann auch mal sauer werden.

Bei der Wahl seiner Kleidung bevorzugt er eher schlichte Kleidung, wie ein einfaches weißes Baumwollhemd mit V-Auschnitt und SchnĂŒrung, dazu eine braune weite Hose die unten an den Waden hauteng wird. Seine FĂŒĂŸe bedeckt er gerne mit weißen Schafswollsocken und gleitet dann in seine großen aus Rehleder gefertigten Stulbenstiefel. Ein Dreispitz aus schwarzem Leder ziert seinen Kopf und ein schwarzer Reiseumhang aus Baumwolle hĂ€lt ihn auf seinen reißen warm.

Charakter und MentalitÀt

Wie gesagt ist BartholomĂ€us ein eher ruhiger Gesell, der nicht viele Worte verliert und eher auf Nonverbale Arten kommuniziert. Konflikte hasst er und will auch keine haben, was sich durch seine Arbeit aber nicht vermeiden lĂ€sst. Meist versucht er dann, wenn ein Konflikt entsteht, mit Worten ihn zu beenden. Sollten Worte nicht mehr ausreichen so wĂ€gt er ab ob eine körperliche Auseinandersetzung ihm als Siegreich erscheine oder ob er den RĂŒckzug antreten solle. Meist reicht aber schon seine riesenhafte massige Gestalt aus um Gegner zu verjagen. Zu mal er sich ĂŒber Jahre einen Ruf aufgebaut hat, welcher fĂŒr Angst und Schrecken sorgt. Denn seine Feinde gehen bei Körperlichen Auseinandersetzung meist nicht ohne BrĂŒche oder VerstĂŒmmlungen davon.

Eine große Angst von BartholomĂ€us sind Bienen, vielmehr die Stiche welche fĂŒr ihn Schmerzhaft sind und die er immer wieder bekommt wenn er in den WĂ€ldern Honig sucht. Honig ist eine Sucht von ihn und er wĂŒrde alles geben fĂŒr diese sĂŒĂŸe Substanz. Weiter hat er Angst vor Feuer. Nicht vor dem Feuer von Fackeln oder dem im Kamin, nein nur Feuer welches unkontrolliert HĂ€user zerstört.

Wesen welche schnell Lebrig sind verabscheut BartholomÀus zu tiefst. So auch die Goblins welche Eile als höchstes Gut haben. Er ist noch nie einen begegnet doch aus ErzÀhlungen heraus kann er diese Wesen schon nicht leiden. In der Ruhe liegt die Kraft so sein Motto.

BartholomĂ€us ist kein glĂ€ubiger Mensch. Er weiß aus Erfahrung das es so was wie GlĂŒck nicht gibt und man fĂŒr sein Leben selbstverantwortlich ist. Jede Entscheidung hat Konsequenzen, ob diese Gut oder schlecht sind hĂ€ngt von der Person selbst ab die sie macht.

FĂ€higkeiten

Als kleiner Junge hatte er bereits die Kraft des BĂ€ren in sich und diese Kraft wurde von Isack KrĂ€utermann entdeckt und genutzt. Er brachte dem jungen BartholomĂ€us das ArmdrĂŒcken bei. Des weiteren lehrte ihm Ivana KrĂ€utermann eine Adoptivtochter von Isack das Stehlen und den Umgang mit den Dolch. SpĂ€ter sollte ihm Brutus KrĂ€utermann ein Adoptivsohn von Isack den Faustkampf beibringen und den Umgang mit dem Kurzschwert. Alle diese FĂ€higkeiten versucht er bis Heute zu perfektionieren.

SpĂ€ter als BartholomĂ€us den Wunsch Ă€ußerte sich von Isack loszusagen brachte dieser ihm als Abschiedsgeschenk das Lesen und Rechnen bei, was ihm bis heute genĂŒgt um seine GeschĂ€fte zu fĂŒhren.

Als er sein zweites GeschĂ€ft eröffnete traf er eine Frau Irena. Sie war von edlem GeblĂŒt und von ihrer Familie verstoßen wurden und so bei BartholomĂ€us gelandet. Anstatt von ihrem Verdienst die ĂŒblichen vier Teile abzugeben schlug sie ihm ein GeschĂ€ft vor. Irena bezahlt nur zwei Teile ihres Verdienstes an ihn und unterrichtet BartholomĂ€us stattdessen in der Sprache der Adligen.

Durch seine Sucht zum Honig und seinem ersten GeschĂ€ft und dessen Hauptprodukt Bier, war es nur eine Frage der Zeit bis sich BartholomĂ€us dem brauen von Met verschrieben hatte. Er kann sein eigenes Met brauen und zĂŒchte seinen eigen Honig, trotz seiner Angst.

Religion

BartholomĂ€us glaubt nicht an die Götter und beten keinen von ihnen an. Auch glaubt er nicht das der Chaosgott persönlich den Krieg anfĂŒhrt, sondern das ein alter Narr mit Macht und Verstand diesen Krieg angezettelt hat und sich nur hinter dem Gott verstecken will. Im großen und ganzen weiß BartholomĂ€us das es so was wie Götter wahrscheinlich gibt, diese jedoch nur Beobachter und nicht Akteur sind und das sie nicht auf seine Gebete angewiesen sind.

Sympathie hegt er fĂŒr den Gott Noldil. Doch sieht er den Gott nicht als Gott an sondern als eine Art Gastaltenwandler mit Vampirwurzeln oder Albenblut. Über der TĂŒr zu seiner Gaststube steht auf einem Holzschild folgender Satz „Tritt ein und bring Noldils Appetit und Durst herein!“

StÀrken und SchwÀchen

+ StÀrke des BÀren
+ ist des Lesen und Schreibens mÀchtig
+ beherrscht etwas die feine Sprache
+ Stehlen
+ Ringer und FaustkÀmpfer
+ gut im Umgang mit Dolchen
+ kann mit dem Kurzschwert umgehen
+ FĂŒhrt seine GeschĂ€fte
+ ...

- Angst vor Bienen und Stichen
- Angst vor unkontrollierten Feuer
- keine körperliche Ausdauer auf langen Strecken
- HonigsĂŒchtig
- Übergewicht bei menschlicher Form
- Wird trÀger in den Wintermonaten und fÀllt manch mal in einen mehr
TĂ€gigen Schlaf

Reiserucksack

Momentan trĂ€gt BartholomĂ€us ein weißes Leinenhemd mit V-Auschnitt der SchnĂŒre hat. Dazu seine dunkelbraune weite Hose die an den Waden hauteng wir. Als Schuhwerk trĂ€gt er ein Paar Stulpenstiefel aus Rehleder. Um vor Regen geschĂŒtzt zu sein fĂŒhrt er ein Schwarzen Reiseumhang mit Kapuze mit sich. Seine HĂ€nde sind mit einem Paar schwarzen Lederhandschuhe behandschuht.

Als Bewaffnung tragt BartholomĂ€us ein Kurzschwert mit Scheide mit sich. Außerdem zwei Dolche. Einen trĂ€gt er offen an seinem GĂŒrtel neben dem Schwert den anderen verborgen im Schaft des Stiefels.

Lebenslauf

BartholomĂ€us Schwarz der Zweite wurde im Winter in der Stadt Drakenstein von Marta Schwarz, einer BĂ€uerin zu Welt gebracht. Leider verstarb sie einige Wochen spĂ€ter im Bett. Sein Vater war BartholomĂ€us Schwarz der Erste, ein Bauer mit eigenen Hof. Leider war er auch ein SĂ€ufer und ein Schwerenöter welcher den MĂ€gden hinterher stieg. BartholomĂ€us Schwarz der Zweite seines Namens wurde daher von den MĂ€gden aufgezogen die in den Diensten seines Vater standen. Mit seinem fĂŒnften Lebensjahr landete BartholomĂ€us auf der Straße da sein Vater den Hof bei einer Wette verloren hatte, außerdem noch von der Stadtwache wegen illegalen Brennen von Alkohol verhaftet und Verurteilt wurde. BartholomĂ€us Schwarz der Zweite seines Namens sah seinen Vater nie wieder.

Anfangs war es fĂŒr ihn schwer auf der Straße da er dieses Leben nicht kannte. Trotz seines Vater Desinteresse an ihn wuchs der junge BartholomĂ€us doch recht gut auf und bekam immer drei Mahlzeiten am Tag. Dies Ă€nderte sich nun und der Junge musste erwachsen werden. Er schaute sich um und sah das einige Leute nur da saßen und die HĂ€nde aufhielten. Das manch einer in die offenen HĂ€nde etwas Geld reinlegte. Und so begann der junge BartholomĂ€us mit dem Betteln, was er jedoch nicht lange durchhielt. Am Anfang sahen ihn die Leute misstrauisch an, sogar einige mit Verachtung. So manch einer sagte dann auch „So ein fettes Schwein brauche man nicht mĂ€sten!“. Auch die Stadtwache war nicht wirklich nett zu dem Jungen und so kam es das sie ihn meist von den PlĂ€tzen scheuchten oder gar prĂŒgelten. Eines Tages bekam er mit wie ein MĂ€dchen bei einem HĂ€ndler auf dem Markt einen Beutel abholte. Sie sah nicht gerade so aus das sie sich den Sack leisten konnte und so folgte der Junge dem MĂ€dchen bis zu einem Haus was in dem Teil der Stadt lag wo die Schönen und Reichen wohnten. Das MĂ€dchen klopfte an die TĂŒr und eine Dienstmagd öffnete die TĂŒr und nahm so gleich den Sack entgegen. Sie warf dem MĂ€dchen sogar eine MĂŒnze vor die FĂŒĂŸe. Von seiner Neugier getrieben ging BartholomĂ€us auf das MĂ€dchen zu und fragte was das gerade war. Sie antwortete das manch Reicher BĂŒrger die Waisenkinder dieser Stadt anheuerte um fĂŒr sich Besorgungen zu machen. So sparten sie Personal. Auf die Frage wie man solche reichen BĂŒrger finde antwortet das MĂ€dchen nur, dass er sich auf dem Markt umschauen solle. Und dies tat BartholomĂ€us auch. Schon bald war er ein Laufbursche und besorgte fĂŒr manchen reichen BĂŒrger Lebensmittel die er sich nie hĂ€tte leisten können, holte fertige Schmiedearbeiten ab oder putzte sogar manche HĂ€user. Jedoch merkte er schnell das Geiz der Reichen schlimmste Manier war. Manche seiner Dienste wurden gar nicht mal vergĂŒtet oder gar so knapp das er trotzdem Hunger litt. Eines Tages auf dem Markt stand er bei einem Obst- und GemĂŒsehĂ€ndler und wollte eine Lieferung abholen. Der HĂ€ndler weigerte sich jedoch ihm einen dreckigen Bastard so wertvolle Ware anzuvertrauen. Da legte sich von hinten eine Hand auf BartholomĂ€us schulter und als er sich umwandte sah er einen Ă€lteren Mann mit Pferdeschwanzfrisur, bleicher Haut, teurem Hemd und Hosen, teurem Stiefel. In der anderen Hand hielt er einen Sonnenschirm aus schwarzem dicken Stoff. Der Mann lĂ€chelte ihn an und sagte „Hallo mein Junge ich bin Isack KrĂ€utermann!“.

Isack ĂŒberredete den HĂ€ndler doch die Ware ihm zu geben und bĂŒrgte sogar fĂŒr ihn. Auf dem Weg zu dem BĂŒrger erzĂ€hlte Isack das er es nicht richtig finde das ein so talentierter Junge auf der Straße lebe und fĂŒr diese reichen SĂ€cke arbeite. Er fragte BartholomĂ€us ob statt er fĂŒr mehre reiche BĂŒrger die ihm nur einen Hungerlohn zahlten nicht lieber fĂŒr ihn Isack arbeiten wolle. Aus Berichten von anderen Kinder wusste BartholomĂ€us das man bei solchen angeboten vorsichtig sein musste. Meist wurden solche Angebote jungen MĂ€dchen gemacht die man ein paar Tage spĂ€ter entweder total verstört oder tot auffand. Auch Jungen wurden solche Angebote gemacht doch von denen hörte man nie wieder was. Doch Isack hatte eine eine Art die BartholomĂ€us gefiel und so lieferte er zum letzten Mal etwas bei einem reichen BĂŒrger ab und ging dann mit Isack mit. Dieser fĂŒhrte ihn zu einem mehrstöckigen Haus am Randbezirk der Stadt und sagte „Das ist von nun an dein zu Hause!“. In den folgenden Tagen lernte BartholomĂ€us die Kinder von Isack kennen und freundete sich mit einigen an. Sie erzĂ€hlten alle das Isack sie von der Straße geholt habe und ihnen richtige Berufe gegeben hĂ€tte. Das einzige was er fĂŒr ein Bett und ein Dach ĂŒber dem Kopf haben wolle wĂ€re von jedem ein Glas Blut. Alles was man bei seiner Aufgabe verdient kommt am Ende eines Monats in einen Krug und wird unter den Kinder aufgeteilt. Jedoch achtet Isack immer darauf das welche die viel arbeiten auch eine Art Bonus bekommen. BartholomĂ€us war gespannt was Isack fĂŒr eine Aufgabe fĂŒr ihn bereit hielt. Am siebten Tag rief Isack BartholomĂ€us zu sich in den Keller wo er sein Zimmer hatte und der Junge staunte nicht schlecht. In dem Zimmer befand sich ein gemĂŒtliches großes Bett, ein großer Alt wirkender Schrank und zwei genau so edel und alt wirkende Stuhle mit einem Tisch. Auf einen der StĂŒhle saß Isack und winkte ihn zu sich. Er gebot BartholomĂ€us sich zu setzen und blickte ihn dann ernst an. „Du weißt nicht das du etwas besonderes bist oder?“ fragte er ihn. Bartho schĂŒttelte den Kopf. Isack lĂ€chelte und fuhr dann fort „Du Bartho bist ein Wandler und damit eigentlich ein Feind meines Volkes!“. Bei diesen Worten bekam BartholomĂ€us Angst und Isack lachte nun los. Es war ein warmes herzliches lachen „Kein Angst Bartho ich tue dir nichts. Doch bevor ich dir eine Aufgabe gebe mĂŒssen wir ergrĂŒnden was fĂŒr ein Tier in dir steckt.“.

Und so kam es das BartholomĂ€us die nĂ€chsten Wochen damit beschĂ€ftigt war heraus zu finden wie er sich verwandeln konnte. Doch all seine BemĂŒhungen waren erfolglos. Daraufhin nahm ihn Isack mit in den Wald und begrĂŒndete es damit das manche Wandler nur in ihrer Ursprungsumgebung eine Wandlung machen können. Und tatsĂ€chlich gelang es Bartho nach vielen AnlĂ€ufen sich zu verwandeln. Isack war ĂŒberrascht und sagte ihm das er ein schwarzer BĂ€r war. BartholomĂ€us hatte seit er denken konnte immer mehr Kraft gehabt als andere Kinder in seinem Alter doch dies hatte er nie in Frage gestellt. In den folgenden Jahren brachte Isack und seine Adoptivkinder Bartho das ArmdrĂŒcken, das professionelle Ringen, Stehlen, Dolchkampf, den Umgang mit dem Schwert. Isack nutzte die Kraft von Bartho aus und arrangierte fĂŒr KĂ€mpfe mit Erwachsen. Die meisten unterschĂ€tzten den kleinen dicken Jungen. Wetten wurden gemacht und meist gewonnen. Doch mit zunehmenden Alter wurde es schwerer da Bartho schnell wuchs und seine Gestalt etwas einschĂŒchternder wurde. Beim Stehlen stellte er sich zwar ganz passabel an jedoch merkte er schnell das aus ihm kein Meisterdieb werden wĂŒrde.

Ruhe fand Bartho immer im Wald, wo er sich meist in einen BĂ€ren verwandelte und durch das Unterholz strich. Meist auf der Suche nach Honig. Doch am Anfang hĂ€tte Bartho dies mit seinem Leben bezahlt. Er war ungestĂŒm auf den Baum geklettert, hatte dann den Bienenstock herunter gerissen und wollte dann den Honig fressen. Die Bienen attackierten ihn und stachen ihn. Es dauerte lange Zeit bis er sich von den ganzen Schwellungen erholt hatte. Doch die Sucht nach dem sĂŒĂŸen klebrigen Zeug blieb.

Die Jahre zogen in das Land und Bartho wurde langsam erwachsen. Noch immer verdiente er sein Geld mit ArmdrĂŒcken und Ringen jedoch hatte er sich in der Stadt langsam einen Ruf aufgebaut und nur noch Reisende oder Trunkenbolde legten sich mit ihm an. Sogar die Stadtwache vermied es mit ihm in Kontakt zu kommen. Und so entschied sich BartholomĂ€us weiter zu ziehen. Isack war von dieser Idee nicht gerade begeistert und forderte den Jungen auf zu bleiben, bot ihm sogar ein Turnier an, doch BartholomĂ€us lehnte danken ab. Bevor er jedoch aufbrach und Drakenstein den RĂŒcken kehrte brachte ihn Isack noch das Lesen, Schreiben und Rechnen bei. Man weiß ja nie sagte er wofĂŒr es noch gut sei. BartholomĂ€us KrĂ€utermann verließ Drakenstein und zog nach Wolfensfels, die Stadt unter dem Fels. (wĂŒrde mich noch dran setzen und versuchen die Stadt zu entwickeln, Ă€hnlich wie More Earth) In der Stadt angekommen suchte BartholomĂ€us sich ein Unterkunft in einem Wirtshaus. Seinen Unterhalt bestritt er mit ArmdrĂŒcken und RingkĂ€mpfen. Doch merkte er bald das seine Begeisterung fĂŒr die Sportarten schwand. Schon bald wĂŒrde niemand gegen ihn antreten. Es wĂŒrde so werden wie in Drakenstein. Eines Abends in seiner bleibe trank BartholomĂ€us bis zur Sperrstunde und unterhielt sich lange mit dem Wirt. Am nĂ€chsten Tag wachte er am Tresen auf und fand einen Zettel neben sich auf dem folgendes stand:

Sehr geehrter Heer von BĂ€renstein,

wie in unseren gestrigen GesprĂ€ch besprochen ĂŒbereigne ich ihnen das Wirtshaus „Zur Wolfshöhle“ mit all seinen BesitztĂŒmern. Der Preis wurde bereits an mich bezahlt und ich ziehe nun meine Wege. Ich möchte ihnen vielmals danken das sie mir meinen Traum von einer Reise in den SĂŒden bitte wenden

BartholomĂ€us wendete den Zettel auf dessen RĂŒckseite weiter stand:

Asamuras ermöglichen.
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Der Wirt

PS.: Mit den Behörden habe ich alles bereits geklÀrt.

Von all dem wusste BartholomĂ€us nichts mehr. Er hatte doch keine Ahnung wie man so ein GeschĂ€ft fĂŒhrt. Da bemerkte er in der Ecke ĂŒber den Tresen eine Statur. Sie sah wie ein kleiner Drachen aus und grinste ihn an. Er rieb sich die Augen doch es war war die Statur grinste. Langsam blickte er sich weiter um und beschloss die Herausforderung anzunehmen. Am Abend lernte er die grinsende Statur kennen die Felix hieß und ein Gargoyl war und zu den BesitztĂŒmern des Wirtshauses gehörte. Und Felix war BartholomĂ€us eine große Hilfe, denn er erklĂ€rte ihn auf seine freche Art und Weise wie man das GeschĂ€ft fĂŒhrt und auf was man achten sollte. Mit dem Jahren entstand eine Freundschaft zwischen den Gargoyl und BartholomĂ€us, welche bis heute anhĂ€lt.

Eines Tages BartholomĂ€us war auf dem Markt da bemerkte er wie ein junges MĂ€dchen ihm seinen Geldsack abschnitt und floh. Schnell drehte er sich um und rannte dem Kind nach. Er verlor sie jedoch. Da erinnerte er sich jedoch was Isack mal zu ihm gesagt hatte „Ein Dieb bleibt immer ein Dieb! Er wird nie mit dem Stehlen aufhören.“ Also beschloss BartholomĂ€us die nĂ€chsten Tage auf dem Markt zu verbringen. Es dauerte doch schließlich ertappte er das MĂ€dchen wieder und dieses Mal erwischte er es auch. Es hatte gerade wieder einem Kunden den Beutel abgeschnitten und wollte davon laufen doch da stellte sich BartholomĂ€us in den weg und das Kind lief in ihn rein. Er nahm das Kind bei einem Ohr drehte es ein das es ihm schmerzte und zog das MĂ€dchen welches nun anfing zu schreien in eine Seitengasse. Dort stellte er die Kleine zur Rede und nahm ihr erst Mal das GeldsĂ€ckchen ab. Die Kleine erzĂ€hlte nach einiger Zeit und vielen LĂŒgen welche BartholomĂ€us durchschaute, das sie eine Waise wĂ€re und sich so nur ernĂ€hre. BartholomĂ€us hatte Mitleid mit dem Kind und nahm es mit ins Wirtshaus. Doch wie Isack sagte blieb die kleine eine Diebin und bestahl seine GĂ€ste. Leider merkten die GĂ€ste es und wollten das Kind am liebsten hĂ€ngen sehen. Nur mit Bestechungsgeld gelang es BartholomĂ€us dies abzuwenden und er entschied sich eine alte Freundin um Hilfe zu bitten. Und so kam es das Ivana KrĂ€utermann eine Meisterdiebin und seine ehemalige Mentorin nach Wolfenfels kam.

Mit den Jahren jedoch nahm BartholomĂ€us immer mehr Kinder von der Straße auf, doch der Platz reichte langsam nicht mehr aus. So entschied er sich wie Isack ein Waisenhaus aufzumachen wobei die Kinder zu keiner Adoption standen. Vielmehr verlieh er die Kinder und achtete darauf das sie fĂŒr ihre Dienste wie das holen von Lebensmitteln ordentlich entlohnt wurden. Außerdem erkannte BartholomĂ€us wie er noch mehr Profit aus seinem Unternehmen schlagen konnte. So manch Bediensteter schaute Abends in seinem Wirtshaus vorbei und trank seinen Frust von der Seele. Und die Kinder kundschaften die GebĂ€ude der reichen BĂŒrger aus in die dann Nachts seine kleine Diebe einstigen und seinen und ihren Reichtum mehrten. Innerhalb kĂŒrzester Zeit hatte BartholomĂ€us viele reiche und einflussreiche BĂŒrger in der Hand. Wurde einer seiner Diebe erwischt so konnte er ihn schnell wieder frei bekommen da er Information meist gegen den Hauptmann der Stadtwache oder gegen einen Richter hatte. Auch Ivana blieb in Wolfenfels und eröffnete ein Bordell aus dem BartholomĂ€us auch Informationen bekam. Er gab Ivana wiederum Informationen ĂŒber HĂ€user von reichen BĂŒrger. In der Verbrecherszene wurde langsam ein GerĂŒcht laut, das eine Bande von Dieben in der Stadt wĂ€re die sich die Schwarzpranken nannten. BartholomĂ€us versucht bis heute jedem Kornkurenten aus dem Weg gehen bzw. einen Kompromiss zu finden. Erst dann wenn es kein anderen Weg mehr gibt wendet er Gewalt an.

Was die Zukunft fĂŒr BartholomĂ€us bereit hĂ€lt ist ungewiss jedoch wĂŒrde er nicht aus Wolfenfels verschwinden.
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Re: BartholomÀus von BÀrenstein

#2

Beitragvon Baxeda » Mo 6. Nov 2017, 19:54

Hallo Levi,

ein interessanter Charakter und ein wirklich gut durchdachter Steckbrief! :tiptop: Gibt nichts zu beanstanden, außer diese eine Sache:

Der Schluckspecht gehört Noldil. Zudem liegt der Schluckspecht nicht in Almanien, sondern Obenza. Wenn es sich nur um eine zufÀllige Namensgleichheit handelt und nicht um DEN Schluckspecht, dann dies bitte in einem kurzen Satz dazu schreiben oder deine Kneipe vielleicht einfach anders nennen, damit es nicht zu Verwirrungen kommt.

Viel Freude mit dem gemĂŒtlichen BĂ€renwandler! :klasse:

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BartholomÀus von BÀrenstein
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Re: BartholomÀus von BÀrenstein

#3

Beitragvon Leviathan » Do 9. Nov 2017, 14:51

So habe es umbenannt. "Zur Wolfshöhle" soll es von nun an heißen. Eigentlich lustig ein BĂ€r im Wolfspelz
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