Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Der Geistesblitz des Shakuro Aisako

So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
Der Norden
So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
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Sasuke Mokiri
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Der Geistesblitz des Shakuro Aisako

#1

Beitrag von Sasuke Mokiri » Do 1. M├Ąr 2018, 17:53

Erz├Ąhlt aus der Sicht von Shakuro Aisako, dem lokalen Einsatzleiter der Partei Gelbe Bl├╝te bei der Mission in My'shu

Was zuvor geschah:
http://asamura.de/viewtopic.php?f=48&t=1008#p11234


Nachdem Sasuke gegangen war, sa├č Shakuro noch eine ganze Weile regunglos da und starrte geradeaus ohne etwas zu fixieren. In seinem Innern brodelte es, auch wenn er das seinem Kollegen nicht offenbart hatte. Die k├╝rzlichen Ereignisse waren gar nicht gut. Die Mission stand auf des Messers Schneide und es brauchte nur einen weiteren Fehltritt oder einen ung├╝nstigen Zufall und das ganze Konstrukt, das sie jahrelang m├╝hevoll aufgebaut hatten, w├╝rde zusammen st├╝rzen und My'shu w├Ąre endg├╝ltig verloren. Nicht nur My'shu. Das Tor in den S├╝dosten Arashimas w├╝rde sich den Frostalben ein weiteres St├╝ck ├Âffnen, die Bucht Okoyanos w├Ąre nicht mehr sicher, sein Volk zusehends nach au├čen abgeschnitten und eingeschr├Ąnkt im Handlungsspielraum. Das durfte nicht passieren. Entschlossen ballte Shakuro die F├Ąuste. Es gab nur eine L├Âsung: sie mussten den Alben zuvor kommen. Die Zeit f├╝r eine Offensive war gekommen.
Shakuro sprang auf und ├Âffnete die Klappe seines Sekret├Ąrs, zog Pergament und Feder hervor und begann zu schreiben. Die Krieger der gelben Bl├╝te mussten mobilisiert werden, ebenso mussten sie um Beistand der Widerstandsartei bitten und Shakuro wollte sogar noch weiter gehen. Sie brauchten externe Unterst├╝tzung, wenn sie eine Chance haben wollten und nicht noch mehr Leid und Qual ├╝ber die Leute My'shus bringen. Lange schon erw├Ągte man diese M├Âglichkeit, doch bislang hatte sich niemand getraut tats├Ąchlich zur Tat zu schreiten. Die Rabennorkara waren ein wildes Volk. Sie waren Pl├╝nderer und Piraten und stammten weit aus dem S├╝den. Doch Shakuro verbat sich die Vorurteile. Er wusste, dass die wenigsten V├Âlker in Ehre und Tugend lebten und wer war er, dar├╝ber zu urteilen? Er wusste auch, dass er sich auf einen schmalen Grat begab in Bezug auf Segiras Ehrenkodex, doch er war bereit Verwantwortung f├╝r sein Handeln zu tragen, denn er tat es einzig, um sein Volk zu sch├╝tzen. Sollte sein Leben damit verwirkt sein, so hatte es einem guten Zweck gedient. Das Menschenvolk war ihre einzige Chance. Er hoffte, dass die Aussicht auf eine sichere Basis in den kalten Meeren um Arashima den Rabenstamm auf ihre Seite brachte. Sorgf├Ąltig versiegelte er die Schreiben und begann seine Sachen zu packen. Er w├╝rde die Parteif├╝hrung pers├Ânlich aufsuchen und sich das Einverst├Ąndnis abholen. Dann galt es zu hoffen, dass sie schnellstm├Âglich Kontakt zu den Norkara aufnehmen konnten und dass Sasuke in der Zwischenzeit keine allzu gro├čen Dummheiten machte. Sobald er aus dem Rebellenstaat zur├╝ckkehrte, w├╝rde er den Krieger informieren.


Unterdessen in My'shu: http://asamura.de/viewtopic.php?f=48&t=1008#p11285


Shakuro kam genau rechtzeitig zur├╝ck. Seine Reise war gut und z├╝gig verlaufen und seinem Vorhaben war stattgegeben worden. Die K├Ąmpfer der gelben Bl├╝te sammelten sich und auch die Widerstandspartei entbehrte eine kleine Truppe f├╝r den Angriff, gef├╝hrt von einem Segirai, eine gro├če Ehre f├╝r Shakuro. Eine eiserne Arashifrau aus den obersten Reihen der Rebellen hatte dar├╝ber hinaus bereits Kontakt zu einem Clan der Rabennorkara herstellen k├Ânnen, denn in den Kreisen der Widerstandspartei hatte man das Band schon lange zu kn├╝pfen begonnen, um im Zweifelsfall rasch handeln zu k├Ânnen. Die Nachricht an den Anf├╝hrer des M├Âwenclans war unterwegs und Shakuro kam guter Dinge zur├╝ck nach My'shu. Die Laune wurde ihm allerdings direkt wieder verhagelt, als seine Informantin ihm von den neusten Ereignissen berichtete. Sasuke war wieder von Plan abgewichen. Dieser T├Âlpel. Dieser gutm├╝tige, naive T├Âlpel. Tausend Steine fielen Shakuro vom Herzen, dass er bereits gehandelt hatte und alles in die Wege geleitet war. Nun galt es erneut schnell zu sein, bevor der Spion komplett aufflog und die Besatzer seine Wohnung st├╝rmten, mit all den Informationen und Pl├Ąnen darin. Wenn diese Sache ├╝berstanden war, w├╝rde er ├╝ber Sasukes Zuwiderhandeln berichten m├╝ssen und dann musste der junge Kerl die Konsequenzen tragen.

Es war ruhiger geworden in der Stadt. Shakuro verwehrte Sasuke jeglichen Kontakt und der Krieger hielt sich respektvoll daran. Offensichtlich war ihm die R├Ąumungsaktion Warnung genug gewesen. Wie es Plan B vorsah, bereitete er sich gr├╝ndlich auf den Schlag gegen Dimulon Eistr├Ąumer vor, sodass er bereit war, wenn er die Erlaubnis erhielt zu handeln. Auch Shakuro wartete und versuchte dabei so normal wie m├Âglich dem Alltag nachzugehen, obwohl er innerlich bis in die letzte Faser angespannt und nerv├Âs war.

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Ein schwacher K├Ârper schw├Ącht die Seele

Jean-Jaques Rousseau

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