Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

[Chat-rpg] Spontanes GesprÀch an Bord von Monsutas Schiff

So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der nördlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden KĂŒsten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
Der Norden
So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der nördlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden KĂŒsten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
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ErzÀhler
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[Chat-rpg] Spontanes GesprÀch an Bord von Monsutas Schiff

#1

Beitrag von ErzĂ€hler » Mo 28. Dez 2015, 18:58

GesprÀch dreier Elementare,
eines SchiffskapitÀns und einer plötzlich auftauchenden Dame


Besetzung:

Is`emi - Elementar der Luft
Kalmos - Elementar des Feuers
Nyel - Elementar des Wassers in Gestalt eines Shezem
Monsutā Shinigami - KapitÀn des Schiffes
Lacrima - Überraschungsgast


Kommentar:

Dieses spontane Chat-rpg schließt inhaltlich an die Ereignisse in "Raue See" an. Ihr mĂŒsstet euch bitte in eurer Gruppe (Elosthriond, Ashaki und Monsuta) entscheiden, ob ihr wollt, dass dieses GesprĂ€ch wirklich stattgefunden hat - und der Weiße somit tatsĂ€chlich vertrieben wurde - oder ob es einfach ein kleines Nebenrollenspiel bleiben soll.

Ich habe das Off-Topic und das Rumgeblödel weggelassen. Das anschließende GesprĂ€ch zwischen Viktor und Lacrima und Leviathan mĂŒsstet ihr bitte selbst aus dem Chat-Archiv rauskopieren, wenn ihr es aufheben möchte. Bei diesem Chatlog hier ist Schluss, sobald Is'emi und Nyel verschwinden.


Chat-Rollenspiel


Nyel

Ich komme aus den Tiefen! Drei Elementare an einem Orte. Lang ist es her.


Is'emi

Zeit spielt keine Rolle, sie kommt und vergeht, doch wir bleiben


Nyel

Wohl wahr, wohl wahr, werte Schwester.


Kalmos

Es plagt mich dieses Leid. Ich ziehe mich zurĂŒck


Is'emi

Ausser vielleicht Kalmos... wenn er sich weiter mit Dal zankt...


Nyel

Du hast dich verÀndert. Hast du eine neue Frisur?


Kalmos

Das ist mein Nasenkamm.


Nyel

*mustert ihn, aber kommt nicht drauf, was an ihm fehlt*


Is'emi

Unser Bruder vermag es nicht mehr, den schönen KlÀngen zu lauschen


Nyel

Nicht? Bei allen Heulern und Donnerwalen! Wo sind deine Ohren? Und ich sage noch ... mit all dem Feuer, das nimmt kein gutes Ende. Nicht mal als Elementar.


Is'emi

Sag Mal, warum mussten es denn ausgerechnet die Ohren sein? Fast eine persönliche Beleidigung... bringen doch die Himmelsbewohner die schönsten KlÀnge hervor... *missmutig Kalmos hinterherstarr*


Nyel

Was ist denn mit ihm geschehen? So schlimm finde ich dein Rauschen nicht. Auch ihm gefiel es doch frĂŒher, wenn du fauchend in seine FeuersbrĂŒnste hineinfuhrst. Den Gesang der Möwen, Heuler und TĂŒmmler, den muss man doch einfach lieben, selbst als Feuerelementar. Und wenn jene nicht, dann doch wenigstens den eines explodierenden Vulkans. Ich verstehe das nicht. Warum hat er seine Gestalt ihrer Ohren beraubt?


Is'emi

Das muss er Dir schon selber berichten. Mir wurde ein GerĂŒcht zugezwitschert, doch Du weisst ja, wie es sich mit GerĂŒchten verhĂ€lt. Sag Bruder, was hat Dich dazu bewogen, nach dieser langen Zeit, die Gestalt eines Meereswesens anzunehmen? GelĂŒstet es Dich danach, am Leben teilzunehmen, Spass zu verspĂŒren, wie es nur die Sterblichen richtig vermögen?


Nyel

Eigentlich habe ich diese Gestalt gewĂ€lt, um Zerstörung zu sĂ€en 
 Da ist ein Schiff in meinem Ozean, voller GotteslĂ€sterung. Den guten infiniatus haben sie geschmĂ€ht auf fĂŒrchterlichste Art und Weise. Und gegeneinander gekĂ€mpft, das selbst mir schlecht wurde. Und auch in meinen Tiefen spielt sich einiges ab.


Monsutā Shinigami

Um mir zu schaden.


Nyel

*blinzelt* Genau du.


Monsutā Shinigami

Uh soll ich jetzt Angst haben? Nur die Götter sind meine Richter.


Nyel

*lÀchelt*


Is'emi

Zerstörung... auch sie gehört zum Leben. Ein Wirbelsturm, so kraftvoll und wunderschön... doch auch todbringend. Doch was wÀre ich, ohne diese Freude, die mir ein solches Spektakel zu bieten vermag.


Monsutā Shinigami

Ein Mensch?


Nyel

Oh ja, eine Sturzflut im Jahr muss erlaubt sein. Bei allem Respekt vor Ardemias Werk.


Is'emi

Ich liebe die Unstetigkeit, die VerÀnderung... ein Windhauch hier, ein Luftstoss dort und schon verÀndert sich so manches. Ardemia wird es uns verzeihen *fröhlich zwinkert*


Monsutā Shinigami

Und wer bezahlt mir meine Schiffe?


Nyel

Du dĂŒrftest dich gut mit dem jungen Rakshor verstehen, werte Schwester.


Monsutā Shinigami

Wenn sie auf Felsen treffen, in WirbelstĂŒrmen entern?


Nyel

Ach, Monsuta. Du hĂ€ttest ĂŒberlegen sollen, was du sagst, bevor du es tatest.


Is'emi

Er wird vergehen in der Welt der Sterblichen... doch bis dahin dĂŒrfte ich wohl meinen Spass an ihm haben.


Monsutā Shinigami

Der Priester nannte uns Mörder. Doch das waren wir nicht.


Is'emi

Womöglich zu Recht?


Nyel

Ja, das habe ich gehört. Aber wen kĂŒmmert ein Mord? es geschehen Milliarden, jeden Tag, in meinem Reich.


Monsutā Shinigami

Eben.


Nyel

Aber deine GotteslÀsterung, das ist etwas ganz anderes.


Monsutā Shinigami

Warum muss ich mich dafĂŒr verantworten?


Nyel

Weil ich in deiner NĂ€he war, kleiner Mann. Und es noch immer bin.


Is'emi

Es mutet wie ein Spiel an, ich sehne mich nach etwas Spass ... ein bisschen Wind in den Segeln könnte nicht schaden.


Monsutā Shinigami

Dann gib mir den Wind den ich brauche - um dieser Bestie zu entkommen, die mich bereits seit dem Tage plagt den ich vergessen habe.


Nyel

Menschlein, ich bin das erste Mal in sterblicher Gestalt. Es wird mir eine Freude sein, sie im Kampf mit dir einzuweihen, KapitÀn!


Is'emi

Oh ja, nur schon deshalb wĂŒrde es lohnen, sich an dem Spiel zu beteiligen ... wie auf einem Schachbrett vermögen wir das Schifflein zu bewegen.


Nyel

Was wird wohl stÀrker sein, die Wellen oder der Wind - oder die Menschlein, die tapfer auf ihrem Schiffe ihren Mann stehen?


Monsutā Shinigami

Die Menschen machen euch erst zu dem was ihr seit ohne sie GĂ€be es euch nicht


Is'emi

Der Wind und die Wellen umhĂŒllten die Erde bereits lange vor eurer Geburt.


Monsutā Shinigami

Und doch wurdet ihr nur durch unseren Glauben geboren.


Nyel

Die Menschen machen die Welt höchstens interessanter. Aber sie formen sie nicht.


Monsutā Shinigami

Vorher wart ihr namenlos.


Nyel

Das stimmt wohl, doch Namen sind nur eine schöne Zierde.


Is'emi

sie vergehen... man sieht es an den Göttern...


Monsutā Shinigami

Namen verleihen Macht. Vor Namen kann man erzittern und sie ĂŒberdauern die Menschliche HĂŒlle.


Nyel

Ja, da sprichst du Recht. Zu wem man mehr betet, der bekommt umso mehr Macht. Darum höre ich es nicht gern, wenn man ĂŒber die Götter lĂ€stert.


Monsutā Shinigami

Den Glauben verlor ich weil Unrecht geschah, wo waren die Götter an diesem Tag? Wo Feigheit belohnt wurde und Gehorsam verurteilt wurde, wo waren die Götter?


Is'emi

Womöglich beim Brinx? *kicher* Es macht die Götter aus, dass sie den Menschen auch ihren eigenen Willen lassen.


Nyel

Vielleicht war einer von jenen in der NĂ€he, die wenig von Moral und Tugend halten. Wie Rakshor. Oder Noldil. Oder Dal. Oder Ardemia, die nur die Starken schĂŒtzt.


Monsutā Shinigami

Götter sind nur Diktatoren die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Welt zu kontrollieren, wer sie anzweifelt wird ausgemerzt.


Nyel

Da hast du etwas falsch verstanden. Kontrolle wĂŒnscht nur jener, den du lĂ€stertest. Absolute Kontrolle. Die anderen wĂŒnschen, dass ihr Sterblichen selbst Einfluss auf euer Schicksal habt.


Monsutā Shinigami

Genau und darum sagte ich den Priestern das sein Gott ihn hier nicht helfen werde. wo ist das GotteslÀsterung? Wir brauchen einen Mediator!


Nyel

Er sollte sich beeilen. In dieser Gestalt bin ich sehr hungrig. Wenngleich ich zugeben muss, dass dein Argument etwas fĂŒr sich hat.


Monsutā Shinigami

Ich bin nicht sterblich. Ich bin unsterblich, solange ich genug Blut bekomme. Einst wurden wir Götter der Nacht genannt.


Is'emi

Welch Blasphemie!


Nyel

Ja, manch Gott könnte sich davon beleidigt fĂŒhlen. Andere nicht. Hunger .... nie zuvor kannte ich dieses GefĂŒhl. Es tut weh. Fast so sehr wie die Harpunen in meinem Leib.


Monsutā Shinigami

Irgendwann wird es uns gelingen unsere alten FĂ€higkeiten wieder zu gewinnen. Schmerz habt ihr nie gefĂŒhlt?


Nyel

Nein. Nur Ekel und Abneigung.


Is'emi

Du wirst ihn bald stillen können ... wenn die Menschlein das Spiel gegen dich verlieren.


Monsutā Shinigami

Dann werdet ihr lernen, dass die Welt voll davon ist. ICH BIN KEIN MENSCH! VAMPIR!


Is'emi

Alles dasselbe.


Monsutā Shinigami

Nein denn dann wÀren wir Götter.


Nyel

Ich beginne zu verstehen, warum der Schmerz euch so rasend macht ... und dazu bringt, dumme Dinge zu tun. Götter der Nacht ... nur Malgorion ist der Gott der Dunkelheit.


Monsutā Shinigami

Und doch nannten uns die Menschen so, fĂŒrchten taten sie uns. Genau wie den Zorn der Götter fĂŒrchten.


Nyel

Es ist nur ein Name. Ihr könnt nichts erschaffen.


Lacrima

Und dennoch fĂŒhrt der Name zu Furcht unter den Sterblichen.


Nyel

Du siehst appetitlich aus ... *knirscht mit dem Gebiss*


Monsutā Shinigami

Wer? Die Dame oder ich? Ich bin total ĂŒbersĂ€uert.


Lacrima

Ich werde nicht angebissen, wenn dann beiße ich.


Nyel

Ihr beide ... mein neuer Körper behindert mein klares Denkvermögen ... seht nur, meine Finger zittern. Und Wasser tropft aus meinem Zahnfleisch.


Lacrima

Hm darf man dich anbeißen?


Is'emi

Ein freches Kind der Nacht.


Nyel

Nein. Der Schmerz macht mich nur noch wirrer im Geiste. Ich bin nicht sicher, ob es eine gute Idee war ...


Lacrima

Es wird nur kurz weh tun.


Nyel

... in diese ..... HĂŒlle ...


Monsutā Shinigami

Oh ich verstehe wie du dich fĂŒhlen musst. Es zerreißt dich, du hast keine Kontrolle ĂŒber dich.


Is'emi

Nyel, Bruder... lass uns das Spiel zu Ende spielen, bevor du diese alte HĂŒlle verlĂ€sst..


Nyel

Schwester! Hilf mir!


Monsutā Shinigami

Und dann dieser Hunger!


Nyel

Ich kann nicht wieder zurĂŒck! Ich stecke fest in diesem ... diesem ... DIESER HUNGER!


Lacrima

Unstillbar.


Monsutā Shinigami

Schmerzen, die dich wahnsinnig machen.


Is'emi

Warum musstest du dir auch ein solch dĂŒsteres Wesen erwĂ€hlen... die Tiefen der Meere hĂ€tten so viel anderes Leben zu bieten! eine Möwe... dann hĂ€tte ich dich durch die Welt tragen, dir mein Reich zeigen können, Bruder.

Monsutā Shinigami

Ist es nicht Lustig diese göttergleiche Gestalt mal leiden zu sehen?


Nyel

Ich muss etwas mit den ZĂ€hnen zerreißen! Jetzt! *stĂŒrzt sich heulend in die Tiefe und verschwindet. Bald ist die See wieder ruhig.*


Is'emi

Schade... *traurig Nyel hinterherschaut* muss ich mir wohl eine andere Freude suchen, wÀhrend mein hungriger Bruder in der Tiefe verweilt, wo selbst der stÀrkste Wind nicht hinzukommen vermag... *rauscht davon*

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