Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Orks auf Abwegen

So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
Der Norden
So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
Benutzeravatar
Skugga
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 13
Registriert: Di 15. M├Ąr 2016, 14:08
Volk: Ork

Re: Orks auf Abwegen

#11

Beitrag von Skugga » So 14. Jan 2018, 22:15

Skugga fing das Fa├č problemlos mit einer Hand, setzte an und soff. Der Wein troff ihr vom Kinn. Sie trank mehrere Liter. Anschlie├čend war sie hackedicht. Sie grinste ├╝ber alle gelben Z├Ąhne, als sie beobachtete, wie der Muskelberg sich die Kleider vom Oberk├Ârper zog. Sie begaffte ihn ungeniert, w├Ąhrend sie eine Schinkenkeule fra├č. Das Essen von drei Kilo Fleisch ging Ratzfatz, dann warf sie den leergenagten Knochen weg.

"Den Ringkampf kannst du haben, Ragosh."

Sie zischte den Namen zwischen den zu einem Grinsen gefletschten Z├Ąhnen hervor. Sie mochte den b├Âsartigen Klang. Auch sie warf ihren Fellmantel in die Ecke, drunter trug sie einen d├╝nnen Pullover, den sie ebenfalls in die Ecke warf. Darunter trug sie noch ein Unterhemd, das sie allerdings anbehielt. Darunter presste ein enges Brustband ihre ohnehin kleinen Br├╝ste derart flach an den K├Ârper, dass sie aussah wie ein Kerl.

Sie ging auf den riesenOrk zu und drosch ihm kraftvoll mit der Faust in Richtung Bauch, weil das genau die richtige H├Âhe f├╝r sie war. Sie war bestens gelaunt und es w├╝rde ihr nichts ausmachen, ein paar deftige Schl├Ąge einzustecken. ├ťber kurz oder lang w├╝rde der Mann nat├╝rlich gewinnen, das war so und das musste auch so sein. Ein Mann, der Skugga nicht in Grund und Boden pr├╝geln konnte, war ihrer Meinung nach der Bezeichnung Mann nicht wert. Grunzend und schnaubend bearbeitete sie ihn mit F├Ąusten und F├╝├čen.

Benutzeravatar
Ragosh
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 35
Registriert: Mi 9. M├Ąr 2016, 19:43
Volk: Ork

Re: Orks auf Abwegen

#12

Beitrag von Ragosh » Sa 3. M├Ąr 2018, 16:10

Grinsend kam er ihr entgegen und wartete nur auf den ersten Schlag der auch nicht lange auf sich warten lie├č, ihre Faust grub sich in seinen Magen was ihm ungeheuer zusetzte. Die Wucht h├Ątte er ihr gar nicht zugetraut doch auch das war bei solchen Orkweibern nicht verwunderlich, dennoch hatte sie ordentlich Bums in ihren Schlag hinein gesetzt. Grunzend wich er zur├╝ck und wehrte Attacken ab und kam selber ebenfalls zum Zug. Der Kampf war ausgeglichen und es dauerte nicht lange bis Blut floss aus eher Nasen als alles andere. Als der Kampf mehr oder minder vorbei war sa├čen sie beide schnaufend auf dem Boden und grinsten breit.

"Wieso eigentlich willst du eigentlich so schnell zur├╝ck zu deiner Rotte?" fragte er ganz offen und schaute sie direkt an. "Die Welt steckt voller Monster und Abenteuer, wir k├Ânnten woanders hin reisen du selbst k├Ânntest eine eigene Rotte bilden, an der Spitze einer riesigen Rotte um alles m├Âgliche zu zerst├Âren!" die Gedanken das sie, mit blo├čen H├Ąnden irgendwas oder irgend wen erw├╝rgte fand er nicht nur anziehend. "Ich meins ernst Skugga du solltest, woanders hinfahren ich meine ich begleite dich zur├╝ck zu deiner Rotte, ich habs ja mehr oder minder versprochen, auf der anderen Seite k├Ânnten wir uns einen goldenen Arsch verdienen wenn wir uns als S├Âldner durchschlagen". Beim letzten Satz grinste er breit und seine gro├čen Z├Ąhne kamen dabei zum Vorschein. Ragosh hatte bereits alles m├Âgliche get├Âtet und in den heutigen Zeiten lagen sich ohnehin massen an V├Âlkern aus irgendwelchen Gr├╝nden in den Haaren, also gab es Kriege genug der Gedanke war verlockend und er wartete auf ihre Antwort.

Benutzeravatar
Skugga
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 13
Registriert: Di 15. M├Ąr 2016, 14:08
Volk: Ork

Re: Orks auf Abwegen

#13

Beitrag von Skugga » Fr 23. M├Ąr 2018, 08:19

Skugga wischte sich das Blut von der breiten Nase.

"Wieso ich zu meiner Rotte zur├╝ckwill? Um diesen Saftsack von H├Ąuptling abzus├Ągen, nat├╝rlich! Eine ganze Rotte unter dem eigenen Kommando macht doch ganz andere Sachen m├Âglich als nur so kleine Metzeleien." Sie warf ihm einen verst├Ąndnislosen Blick zu. "Und was soll ich mit Geld!", blaffte sie. "Was ich will, das kriege ich auch so! Ich nehme es mir einfach, ja? Oder lasse es mir von kleinen Schei├čern wie Frosch servieren!"

Nun ja, zumindest klappte das meistens. Gerade eben war sie ├╝berhaupt nicht zufrieden mit dem Resultat ihrer Anstrengungen. Der Kampf war unentschieden geendet, vermutlich hatte Ragosh sich zur├╝ckgehalten. Er war ein Kerl wie ein Berg, aber anstatt ihr zu zeigen, was er drauf hatte, spielte er den einf├╝hlsamen Kavalier! Das machte sie w├╝tend. Hielt er sie f├╝r schwach? F├╝r ein Weichei? Er nahm sie nicht f├╝r voll! Sie blickte in Richtung T├╝r. Jemand w├╝rde daf├╝r bezahlen. Jetzt daf├╝r bezahlen. Sie erhob sich und griff nach ihrer Kleidung. Dass sie sich an- statt ausziehen sollte, ├Ąrgerte sie noch mehr. Sie hatte ganz anderes vorgehabt und der Feigling kniff oder war m├╝de! Aber sie hatte ja zum Gl├╝ck Frosch dabei.
"Ich nehm die Offizierskaj├╝te", bestimmte sie gegen├╝ber Ragosh. "Wo du pennst, ist mir egal. Aber dort nicht."

Sie br├╝llte: "FROSCH!" Und ihr k├╝mmerlicher Begleiter ├Âffnete die T├╝r. Ein eisiger Lufthauch wehte herein. "Bett!", schnauzte sie und wies in die Richtung der entsprechenden Kaj├╝te. "Und nimm irgendeinen von den Bleichlingen mit!" Sie war zu aufgebracht, als dass sie alles an Frosch auslassen konnte, ohne seine Gesundheit allzu sehr zu gef├Ąhrden. Sie brauchte ihn schlie├člich noch.
Sie lie├č Ragosh ohne ein weiteres Wort sitzen und g├Ânnte sich einen Ritt, der den Frostalben in ein schreiendes und flehendes Etwas verwandelte. Hinterher war Skuggas Laune besser und die von Frosch ebenso. Was Skugga dem Alben nicht hatte besorgen k├Ânnen, hatte ihr Begleiter ├╝bernommen. Er war zwar ein W├╝rstchen, aber wenigstens daf├╝r war er zu gebrauchen. Der Alb lag am ganzen K├Ârper bebend in irgendeiner Ecke herum. Skugga lie├č zu, dass einer seiner Kameraden sich um ihn k├╝mmerte. Krepieren sollte er nicht, man konnte ihn noch gebrauchen oder gewinnbringend verscheuern.

Sie kehrte nach ein paar Stunden Schlaf und einer weiteren Mahlzeit voll angekleidet zu Ragosh zur├╝ck.
"Ich habe es mir ├╝berlegt. Ich bin dabei. Vorerst." Ihr Blick war nicht gn├Ądig, aber sie war auch keine gn├Ądige Person. Sie war noch immer angepisst, weil er sie erst geschont hatte und dann mittendrin angefangen hatte zu reden. "Also, nenn dem Kapit├Ąn dieser Bleichlinge einen Hafen!"

Benutzeravatar
Nycoral Gletscherblut
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 5
Registriert: So 1. Apr 2018, 10:22
Volk: Frostalben
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Orks auf Abwegen

#14

Beitrag von Nycoral Gletscherblut » So 1. Apr 2018, 11:07

W├Ąhrend die beiden gro├čen Orks unter Deck zugange waren und ihr kleiner Begleiter einfach nur froh zu sein schien, dass man ihn f├╝r einige Augenblicke nicht herumschubste, warfen die gefangenen Frostalben sich untereinander Blicke zu. Ihre Wimpern waren gefroren und sie verhielten sich absolut still, doch in ihren klugen K├Âpfen arbeitete es unentwegt. Man hatte keine Idioten mit solch einem wertvollen Schiff lossgeschickt und nat├╝rlich hatten sie auch einen Geistmagier an Bord. Keinen von der ganz m├Ąchtigen Sorte, aber immerhin. Dieser Magier sorgte nun unbemerkt daf├╝r, dass der orkische Mickerling das Bed├╝rfnis versp├╝rte, hinaus auf See zu Blicken und den kurzen Moment seiner Freiheit zu genie├čen. Frosch stand an der Reling und atmete tief die eisige Luft durch. Eine wei├če Wolke erschien kurz vor seinem Gesicht und verschwand wieder. Er war in diesem Moment einfach nur gl├╝cklich.

Nycoral verschwand unauff├Ąllig im Maschinenraum und nahm sein Werkzeug zur hand. Es war harte Umbauarbeit, aber nach einigem Schrauben gelang es ihm, die Maschinen so zu manipulieren, dass ein Teil der Mechaniken SOS stampfte. Nicht ganz akkurat, aber hoffentlich ausreichend genug, als dass man es als Hilferuf identifizieren konnte. Er hoffte, wenn sie das n├Ąchste Mal an einem Hafen oder einem anderen Schiff vorbeifuhren, dass jemand darauf aufmerksam wurde und den Ernst der Lage erkannte. Ihre Gei├čelnehmer waren keine Seeleute, sie w├╝rden hoffentlich nur den ungleichm├Ą├čigen Rhythmus bemerken, der sich als nervender Unterton unter das laute Stampfen mischte, aber nicht die Bedeutung erfassen, die sich dahinter verbarg.

Nycoral begab sich ebenso unauff├Ąllig wieder zu den anderen Gefangenen an Deck. Der kleine Ork schaute noch immer sehnsuchtsvoll in die Ferne. Eine Moment lang tauschten die Frostalben Blicke aus, ob sie ihn von der Reling werfen sollten. Doch der Kapit├Ąn sch├╝ttelte den Kopf. Frosch war das kleinste ├ťbel und im Notfall einfach zu ├╝berw├Ąltigen, das Problem waren die beiden Gro├čen. Wenn sie ihn jetzt beseitigten, w├╝rde einer der anderen Orks fortan auf die Gefangenen achtgeben und w├Ąre zudem vorgewarnt, dass etwas im Busche ist. Wahrscheinlich w├╝rde es harte Sanktionen geben und mindestens ein weiteres Besatzungsmitglied sterben. Nein, besser war es vorerst, den Mickerling in Ruhe zu lassen, gebrochen zu tun und auf eine bessere Gelegenheit zu warten.
Avatar created with ePic Character Generator and Photoshop

Benutzeravatar
Hinalir Schneegriesel
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 9
Registriert: So 1. Apr 2018, 14:42
Volk: Frostalben
Steckbrief: [ externes Bild ]

Re: Orks auf Abwegen

#15

Beitrag von Hinalir Schneegriesel » Sa 26. Mai 2018, 15:21

Die Rettung der Frostalben

>>>Der Hilferuf

Die Cynabal war kam angedockt, da setzte das Schiff r├╝ckw├Ąrts und schoss wieder aus dem Hafen heraus. Es nahm Kurs auf den Hilferuf und tauchte dabei ab. Das Relikt schoss durch die See, den in Not geratenen Frostalben entgegen. Weit hatten die Frostalben nicht zu fahren, als auf der Anzeigentafel von Hinalir das Schiff erschien, dass den Hilferuf abgesetzt hatte.

"Rammsporn ausfahren, Maschinen auf volle Leistung, Rammgeschwindigkeit! Bereit machen zum Entern! Status!", befahl der Inspektor.

Seine Besatzung setzte umgehend die Befehle um. Die Cynabal zog in der Geschwindigkeit automatisch h├Âher und tauchte dabei zeitgleich ├╝ber knapp ├╝ber der Wasserlinie auf.

"Statusbericht: Es befinden sich drei Fremdlinge an Bord des Dampfeisbrechers "Eisb├Ąr". Ein Fremdling befindet sich an der Reling des Frostalbischen Schiffes, die beiden anderen befinden sich im Schiffsinneren. Die Frostalbische Besatzung befindet sich separiert im Rumpf. Instruktionen?", teilte die technische Stimme der Cynabal mit.
"Rammen, ein Loch in die Seite des Dampfers knapp ├╝ber der Wasseroberfl├Ąche brennen, sofortige Evakuierung der Geiseln. Das Schiff m├Âglichst intakt lassen, es ist Eigentum der Frostalben", befahl Hinalir.

Was sich mit rasender Geschwindigkeit dem Eisbrecher n├Ąherte, h├Ątte man von oben f├╝r einen Wal oder ein anderes gro├čes Meerestier halten k├Ânnen. Die Cynabal nahm genau Kurs auf die Eisb├Ąr. Immer schneller f├╝llte sich das Frontfenster mit dem Eisbrecher bis dieser das einzige war, was die Frostalben der Cynbal noch sehen konnten.

Einen Moment lang herrschte absolute Stille - ehe die Cynabal mit brachialer Gewalt den Eisbrecher rammte. Ein ungeheuerer Schlag traf den Eisbrecher und schleuderte den an der Reling stehenden Ork weit hinaus ins Meer. Den Insassen des Schiffes erging es nicht besser, sie wurden im Eisbrecher umhergeschleudert wie Puppen.

Die Eisb├Ąr wurde hart in die Flanke getroffen und neigte sich bedrohlich Richtung Wasserlinie. Langsam setzte das Relikt zur├╝ck und zog dabei dem Eisbrecher den Rammsporn wie eine Harpune aus der Seite. Dabei richtete sich die Eisb├Ąr wieder etwas auf.

Mit Schlagseite lag die Eisbrecher wie ein weitwundes Tier auf dem Wasser, w├Ąhrend das Loch durch einen Brenner vergr├Â├čert wurde.

Der Deckel des Relikts wurde sofort entriegelt und die Crew der Cynabal sprang auf den st├Ąhlernen R├╝cken ihres Tauchschiffes. Die Frostalben tasteten kurz den Eisbrecher mit ihren mentalen F├╝hlern ab, ehe sie in das geenterte Schiff st├╝rmten. Bis an die Z├Ąhne bewaffnet, drangen sie sofort in den Rumpf ein, wo sich ihre gefangenen Br├╝der befanden.

Einer nach dem anderen wurde aus den Tr├╝mmern geborgen, w├Ąhrend Meetramedani gemeinsam mit seinem Inspektor die Rettungsaktion sicherte. So schnell wie die Frostalben aufgetaucht waren, so schnell war der Spuk auch wieder vorbei.

Die Cynabal hatte neben der Eisb├Ąr beigedreht, so dass die Crew, samt der gerettenten Frostalben schnellstm├Âglich an Bord gelangen konnte. Als letztes ging Hinalir an Bord und ├╝berzeugte sich davon, dass es alle wohlbehalten zur├╝ck geschafft hatten.

Mit einem hydraulischen Zischen verschloss sich der Deckel der Cynabal. Das Schiff nahm erneut Fahrt auf. Der Stahlkoloss schoss genau auf den schm├Ąchtigen Ork zu der hilflos im Meer paddelte. Der rasiermesserscharfe Rammdorn zeigte auf den schm├Ąchtigen Kerl, wie ein anklagender Finger.

In dem Moment, wo der kleine Ork gerade bef├╝rchtete aufgespie├čt zu werden, tauchte das Schiff vor ihm ab und lie├č ihn in einem Strudel aus wirbelndem Wasser zur├╝ck.

Benutzeravatar
Skugga
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 13
Registriert: Di 15. M├Ąr 2016, 14:08
Volk: Ork

Re: Orks auf Abwegen

#16

Beitrag von Skugga » So 27. Mai 2018, 16:20

Der Ruck hatte sie von den Beinen geholt und sie unter einem Hagel loser Gegenst├Ąnde begraben. Skugga rappelte sich zwischen Schinkenkeulen, Weinf├Ąssern und Geschirr hervor. Sie war besoffen und brauchte eine ganze Weile, ehe sie ihre Gedanken so weit sortiert hatte. Eine halb aufgefressene W├╝rstchenkette rutschte von ihr hinab.

"Ragosh!", bellte sie. "Frosch!"

Sie trampelte ohne auf eine Antwort zu warten durch das Ger├╝mpel an Deck. Ein eisiger Windhauch empfing sie. Frosch kletterte gerade triefnass aus dem dunkelblauen Meer auf eine Eisscholle. Fluchend warf Skugga ihm ein Seil zu, so dass er sich an Bord ziehen konnte.

"Lo-lo-lo-loch", sagte er z├Ąhneklappernd.

Skugga verpasste ihm einen Fausthieb. "Wie redest du mit mir?! Ich schmei├č dich wieder ins Meer!", br├╝llte sie au├čer sich vor Zorn. Frosch sch├╝ttelte nur den Kopf und streckte einen zitternden Zeigefinger aus. Erst jetzt bemerkte sie das Mannsgro├če Loch im Rumpf, knapp oberhalb der Wasserlinie.

Wutschnaubend stapfte Skugga in den Maschinenraum, wo das Loch in der Schiffswand klaffte. Die Frostalbenbesatzung war verschwunden. Wahrscheinlich hatten sie das Loch reinges├Ągt und waren zu Fu├č ├╝ber das Packeis geflohen. "Diese Wichser! Diese elenden verdammten Schei├čkerle, diese verhurten Drecksfotzen!", kreischte sie au├čer sich. "Ragosh! Wir brauchen einen Deckel! Rei├č irgendwo was raus, sonst saufen wir bei der n├Ąchsten gro├čen Welle ab!"

Benutzeravatar
Ragosh
Zweitcharakter
Beitr├Ąge: 35
Registriert: Mi 9. M├Ąr 2016, 19:43
Volk: Ork

Re: Orks auf Abwegen

#17

Beitrag von Ragosh » Di 29. Mai 2018, 12:55

Wie sie so w├╝tend hinaus stapfte, um sich einen Bleichling und ihren komischen d├╝rren Frosch zur Brust zu nehmen gefiel ihm. Doch war er es die sie f├╝r sich selbst beanspruchen sollte! Doch er wollte sie sehen, wie sie sich in der Schlacht schlug. Allein die Vorstellung sie und er w├╝rden Kinder zeugen es w├Ąren gro├če Monster die an Aggression nur noch von ihrer St├Ąrke zu ├╝bertreffen waren. Die Idee gefiel ihm ebenso als sie erneut zur├╝ck kam und sagte sie sei dabei, sollte er einen Hafen nennen? Ihm war es gleich wohin sie fahren w├╝rden Hauptsache er konnte sie in einer Schlacht dabei erleben, wie sie Leben ausl├Âschte und das Blut ihrer Feinde trank.

Sie schritt erneut hinaus er jedoch blieb vorerst im Laderaum und trank und stopfte sich weiter mit Fleisch voll. Das Schiff wurde jedoch nach einer Weile von einem gewaltigem Beben ersch├╝ttert, sie mussten irgendwas gerammt haben! Diese verdammten Alben, elendige Milchgesichter! Er rannte hinauf und sah das Loch in dem Schiff und brachte ein Fass das er auseinander riss. Danach flickten Skugga und er notd├╝rftig das Loch und schritten mit dem d├╝rren Ork hinauf an Deck, von den Alben fehlte jede Spur.

Knurrend drehte sich Ragosh zu Frosch um und grunzte b├Âse auf, er kam langsam auf ihn zu und verlor fast die Beherrschung. "Eine Aufgabe ist f├╝r dich zu viel! Wo sind sie hin! Wo!!!!" er war kurz davor den Ork erneut ins Wasser zu werfen jedoch, mit einem Stein der ihn in die Tiefe ziehen w├╝rde. Da er diesen an dem d├╝rren Ork selbst befestigte. "Wir haben nichts gerammt hier ist kein Eis gar nichts! Sag mir wo sie hin sind! Sprich endlich los krieg die Z├Ąhne auseinander!". Anschlie├čend schaute er Skugga an "mir ist das egal wohin wir segeln, wir k├Ânnen auch deinen H├Ąuptling platt machen! Doch so langsam werde ich wahnsinnig auf diesem Dreckskahn!".

Antworten