Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Die Jagd

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Ragosh

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Die Jagd

#1

Beitrag von Ragosh » Do 10. Mär 2016, 15:58

"Bring mir diese mächtige Kreatur der Nacht und deine Belohnung wird die bisherigen, in allen Maßen übersteigen!". Das waren die Worte seines Häuptlinges gewesen, bei allen Weibern die die Bruthöhlen bewohnten er würde nicht scheitern. Ragosh wanderte durch einen Wald, er war im Südwesten unterwegs in Richtung Osten wo der Wald sich irgendwann lichten sollte und eine Burg auftauchen musste. Eine Burg in der es spuken sollte hieß es, jeder der diese Burg Nachts betrat war entweder tot oder wurde niemals wieder gesehen.

Doch egal was dort hauste bald wäre diese Burg unbewohnt, dafür würde er schon sorgen. Er grinste und schaute gen Himmel es wurde bereits kälter der Herbst stand vor der Tür. Zum Schutze der Witterung hatte er ein Fell um seine Schultern gebunden, dieses fungierte als Umhang. Er hatte ein orkisches Breitschwert auf dem Rücken befestigt mit Lederriemen war es jederzeit zum Einsatz bereit. Die Vergangenheit war ihm wohlgesonnen, er hatte Ungeheuer besiegt ja manche hatte er sogar mit bloßen Fäusten erledigt. Er war für das Kämpfen geboren er fand gefallen daran zu töten, der Blutrausch hatte ihm mehr als nur einmal das Leben gerettet, dennoch kontrollieren konnte er ihn dennoch nicht zu 100% doch seis drum, dachte er sich bisher konnte ihm nichts das Wasser reichen.

Der Wald lichtete sich und er sah sie, eine Burg die auf einem Berg thronte als würde sie wie ein Tier dort sitzen und ausschau nach Beute halten, um sich gleich darauf zu stürzen. Wie war nochmal die genaue Bezeichnung dessen was er hier finden und töten sollte? V...Vi....Vo.... er entließ ein Grunzen und ballte die Fäuste. Vampir! Das war es, er blickte zum Weg der hinauf zur Burg führte und bleckte die Zähne. Es began erneut Orks konnten bei Nacht gut sehen doch war sie nicht perfekt, dennoch wollte er diese Sache schnell hinter sich bringen, oder einen Kampf finden ihm wurde bereits langweilig von der Reise zu diesem Ort.

Er schritt hinauf die Burg war alt es musste eine Anlage der "Ordnung" gewesen sein. Vielleicht der Wühler oder Baumschmuser, doch nun war sie eine Ruine und verlassen. Es musste eine Schlacht statt gefunden haben sie wießan manchen Stellen Beschädigungen auf, doch das interesierte ihn recht wenig. Keinen Mucks nicht mal eine Eule oder dergleichen, das fing an ihm zu gefallen. Das Tor beziehungsweise was davon übrig war stand weit offen, ein Torflüggel lag auf dem Boden der andere hing nur noch an Fetzen an seinem ursprünglichen Platz.

Pflanzen hatten sich hier und da bereits ihren Platz zurück geholt. Er trat hinein und fand sich in einem Burghof wieder, er schaute sich um und schnüffelte,nichts. Kein Geruch kein Geräusch garnichts, dass war defintiv neu soviel war schonmal sicher.

Da er keine große Lust verspürte nach dem Monster zu suchen sofern es hier eins geben sollte, würde es früher oder später zu ihm kommen. Er zog seine Hose herunter und erleichterte sich erst einmal mitten auf dem Hof, viele Monster empfanden es als Beleidigung, zudem musste er mal und so kahm oft eines zum anderen. Als er lächelnd die Hose wieder hoch zog und wieder fest machte schritt er auf dem Hof umher und betrachtete die vielen Fenster, ebenso die Türen die kaum noch vorhanden waren. "Narren!" sprach er halblaut aus "hier soll es spuken?" er schritt langsamen Schrittes weiter und wartete.

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Lacrima Dal'danil

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Re: Die Jagd

#2

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Do 10. Mär 2016, 16:34

"Das habe ich mich auch schon gefragt."

Erhallte wie aus dem Nichts eine nicht erwartet Antwort auf die an Niemanden gerichtete Frage des Orks.
Auf einer der zerbrochenen Mauern saß jemand, im Halbschatten der Nacht konnte man eine schlanke Gestalt erkennen, von der Stimme her eindeutig männlich.


"Aber ich finde das hier interessanter"

Erschallte es aus einer anderen Ecke und wie aus dem Nichts erschien dort eine zweite Person, ebenfalls männlich. Der Fremde betrachtete den Ork wie ein interessantes Objekt, nicht aber wie einen möglichen Feind.


"Das stinkende Ding? Also dann interessiert mich doch der SPuk weit aus mehr. Schlimmer als das Da, kann es kaum werden."

Erklang es angewidert aus einer dritten Ecke, aus deren Schatten sich eine Gestalt löste.
DIe drei Fremden, schienen kein Problem damit zu haben Ragosh im Fahlen Mondlich zu erkennen, noch schienen sie ihn zu fürchten oder gar ernst zu nehmen.

Ganz beiläufig als würden sie hier bei einem gemütlichen Tässchen Tee sitzen, und nicht aber einem Ork Krieger gegenüber stehen, unterhielten sie sich darüber was nun besser wäre, und interessanter, und ob sich so ein Ork überhaupt als Mahlzeit eignete.

Obwohl sie ihm scheinbar keine Beachtung schenkten waren sie in einem gewissen Vorteil, den er war allein, sie zu dritt und sie waren so aufgeteilt das er immer nur auf einen los gehen konnte. Ganz wie ein Rudel was ihr Opfer einkreist.

Nichts desto trotz waren die drei Vampire aufmerksam. Zwei waren eindeutig menschlich, der dritte aber glich mehr den Elben aus den kalten Gebieten.
Ihre Kleidung war ordentlich, doch nur zwei trugen Waffen, der Dritte, der Elf gar nicht.
Entweder waren sie leichtsinnig oder sie konnten etwas was er nicht erahnen konnte. So oder so würde es nicht leicht werden.


Aber während die Vampire dort oben im Mondlicht plauderten schlug tiefer unter ihnen Etwas die Augen auf.
Smaragdgrüne Augen von dichten dunklen Wimpern umkränzt starrten in die Dunkelheit. Was auch immer es war, es war erwacht

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Re: Die Jagd

#3

Beitrag von Ragosh » Do 10. Mär 2016, 18:12

Eine Stimme erweckte die Aufmerksamkeit von Ragosh er blickte zu einer zerstörten Mauer, gleich darauf noch eine Stimme und dann noch eine! Hier musste ein verdammtes Nest sein genau das richtige, dachte er sich. "He ihr da!" rief er zu ihnen hinauf "kommt herunter damit wir uns richtig, unterhalten können!" er breitete die Arme aus und fügte lachend hinzu "oder was ist los? Hab ich euch bereits so verängstigt?".

Die Gespräche verstummte und man sah wie sich zwei der drei Gestallten in Bewegung setzten. Die dritte blieb im Schatten der Dunkelheit und wartete ab. Die Gestalten jedoch gingen an der Wand hinunter! Als wären sie nicht von der Schwerkraft betroffen. Ragosh staunte nicht schlecht und seine Augen wurden für einen kurzen Moment größer, dann schüttelte er den Kopf und besann sich darauf das es warscheinlich irgendeine Hexerei war. Zauberrei Hexerei! Das ist doch nur was für Feiglinge!

Es waren Menschen zumindestens sahen sie so aus wie welche, sie waren schlank und etwas blasser als die normalen Blassnasen die er zuvor gesehen hatte. Sie waren beide bewaffnet der eine mit einem Schwert und der andere, mit zwei Dolchen. "Möge der Spaß beginnen das wird nicht all zu lange dauern" sprach der eine und der andrere nickte ihm zustimmend zu sagte jedoch nichts. Dann geschah etwas merkwürdiges, er sah sie jedoch wurden sie unnatürlich schnell. Eher er sich versah war der erste direkt vor ihm und schlug mit dem Schwert zu. Grunzend vor Überraschung wich Ragosh noch rechtzeitig aus, mehr aus Reflex als aus Absicht.

Da sprang sogleich der andere Vampir herbei und setzte ihm zu, zwei Schnitte über die Schulter ließ den Ork kurz aufgrunzen und zurück weichen. "Wie ermüdend" sprach der mit den zwei Dolchen, er leckte über eine seiner Klingen und kostete es lautstark so als würde er eine Weinprobe verzehren. Gleich darauf spuckte er es auf den Boden mit der Betonung das es widerlich schmeckten würde war dieser Gedanke sein Blut zu trinken wohl auch hinfällig.

Sie kahmen nun langsamer auf ihn zu jedoch beide jeweils von einer Seite. Es sollte wohl langsam gehen sie wollten es auskosten. "Ihr elendigen Maden!" knurrte Ragosh und legte seinen Mantel ab und zog sein Schwer "jetzt werd ich euch zeigen, was ich kann". Die beiden Vampiere sprangen ihn erneut an, er empfing sie brüllend und wandte sich dem mit dem Schwert zu. Er parrierte den Schlag und leitete die Wucht von sich weg, um dem Vampir eine Kopfnuss zu geben. Gleich darauf fuhr er herum und hob seinen rechten Elbogen, der andere Vampir rannte direkt in diesen hinein.

Bei jedem der Kanidaten knackte es zweimal, somit waren zwei Nasen gerbochen und die Fronten geklärt. Die Vampiere standen auf und sahen ihr eigenes Blut es musste lange her gewesen sein, das sie es das letzte mal gesehen hatten. Den ihre Augen weiteten sich und der eine lächelte sogar. Gleich darauf sah er das sich die Nasen wieder verjüngten sie wurden wie durch Zauberhand zurecht gerückt und sahen wieder aus wie neu. "Na das heißt die herkömmlichen Mittel klappen schonmal nicht" sprach Ragosh mehr freudig als verängstigt "dann werde ich euch wohl köpfen müssen" fügte er lächelnd hinzu.

Das ungleiche Duell ging in die nächste Runde. Die Vampiere versuchten ihn zu überwältigen doch Ragosh war ihnen ebenwürtig dennoch gelang es ihm nicht, eine Lücke in ihren Paraden zu finden um diese zu nutzen. Es schien als hätten sie kein Kräftelimit sie schlugen werhten ab und wichen aus, wie es ihnen beliebte so als wären sie garnicht wirklich am Leben!

Ragosh hingegen war sehr wohl am Leben und merkte dies nach einer gewissen Zeit. Er sschwitzte und das Tempo gegen zwei Gegner in so einer Geschwindigkeit zu kämpfen war beispielslos dennoch fand er gefallen daran, so makaber es auch klang aber es machte ihm Spaß! Der Vampir mit den Dolchen sprang herbei und versetzte ihm ein Stoß um ihn zu fall zu bringen. Doch Ragosh fing sich wieder, es musste jedoch so ausgesehen haben das er sich nicht hatte fangen können. Den der andere sprang weiter nach vorn um ihn den gedachten Gnadenstoß zu geben. Genau diese Situation nutzte er aus und packte den Mann am Kragen. Er schleuderte ihn zu Boden fuhr mit dem Schwer herum, der andere Vampir schrie noch "nein!" doch es war zu spät. Er trennte dem Vampir den Kopf ab.

Gleich darauf drehte er sich erneut um und schwang sein Schwert. Der andere Vampir sprang aus seiner Reichweite und er sah in seinem Gesicht, langsam einkehrende Erschöpfung. Sie mögen mehr Ausdauer haben als ein Mensch aber sie hatten offenbar auch ihre Grenzen. "Nun zu dir!" sprach Ragosh und schritt auf ihn zu als auf einmal ein Knall ihn von dem anderen Vampir trennte. Undefinierbarer Gestank breitete sich aus und er wich brüllend zurück. Von oben kahm ein zweiter Vampir dazu es war offenbar ein Baumschmuser! Ein Magier noch dazu!

"Ihr elendigen Feiglinge!" brüllte Ragosh wütend, er musste weiter zurück weichen mindestens 15 Meter trennten sie nun voneinander. Was würde wohl als nächstes passieren?

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Lacrima Dal'danil

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Re: Die Jagd

#4

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Fr 11. Mär 2016, 12:52

Leichtfüßig und lautlos wanderte sie durch die scheinbar endlosen Gänge der verlassenen Burg. Nichts vermochte sie zu erhaschen, nur kurz ward man sich wehendem Stoffes gewahr.
Der Spuk, der Geist, was immer es war, es näherte sich dem EIngang. Unbemerkt von den Gästen beobachteten Augen diese und den Kampf.
Bis jener von einem Magier unterbrochen wurde.

Interessiert betrachtete sie den Magier einen Moment während der andere Vampir in der DUnkelheit zu verschwinden schien. Ob er wohl aufgegeben hatte? Der Ork schien es zu glauben zumindestens war sein Blick auf den Magier fixiert.
Verübeln konnte man es ihm nicht, nach der Stinkbombe die dieser los gelassen hat.
Aber selbst Sie war einen Moment lang sicher das der zweite Vampir geflohen war bis...
Bis sie seine Anwesenheit unweit hinter dem Ork wahrnahm.

Wahrlich Vampire hatten die Kunst des anschleichen perfektioniert und einen Moment beobachtete sie, wie ein unbeteiligter Zuschauer wie sich der Vampir dem Ork näherte und die Klinge leise zog.

Der Magier schien offenbar das selbe wahrgenommen zu haben wie sie, oder er wußte bereits um das was sein Kamerad vorhat den er sorgte mit einem erneuten Zauber, wodurch ein Spuk erschien.

Und dann ging alles ganz schnell. Sie zog ihre Klinge und stieß sich vom Boden ab. Nur um im nächsten Moment hinter dem Ork zu landen und den Vampir der kurz davor stand dem grünen Mann hinterrücks seine Dolch in den Hals zu rammen, mit einem sauberen Schnitt die Kehle durchzutrennen.

Wie ein Schatten, ein winziges aufflackern in den Augenwinkeln war ihre Bewegung gewesen, Sehr warscheinlich selbst für einen Gestandenen Krieger wie Ragosh schneller als er es zu fassen in der Lage war.

Wie ein schlaffer Sack fiel der Untote reglos neben dem Ork zu Boden, während der neue Mitspieler schon längst wieder weiter war.
In einem guten Mittelpunkt zwischen beiden Partein trat sie aus dem Schatten vor.

EIne Menschenfrau von unsterblicher Schönheit. Die blasse Haut schimmerte im Mondlicht wie die Oberfläche einer Perle. die Gestalt war schlank aber mit schönen Rundungen ausgestattet, welches das rote Kleid gut zu unterstreichen wußte, ohne sie billig wirken zu lassen.
Im leichten Winde wehte das Kleid ein wenig und gab durch die Schlitze an den Seiten, ein Stück des langen schlanken Beines zu sehen.
Passend dazu war das lange schwarze Haar welches weich über die Schultern fiel und das feine Gesicht umspielte.
Sinnliche rote Lippen durchtrennt von dem Dolch von welchem sie das Blut des toten Vampirs aufnahm.
Ihre smaragdgrünen gar schon verführerisch wirkenden Augen beobachteten dabei entspannt beide Partein.

"Verräterin"

Der Vampir Magier war der Erste der seine Worte wieder fand und die fremde Vampirin fassungslos anstarrte. Wie konnte sie auch nur Einen ihrer Art töten.

"Verräterin? Ihr seid zu schwach einen Ork zu töten, zu dumm um zu begreifen das sein Blut nicht schmeckt und feige genug um ihn hinterrücks anzugreifen."

"Also ich nenne das Gerechtigkeit nicht Verräterisch."


Lacrima hatte eine anziehende aber gleichzeitig faszinierend selbstbewußte Ausstrahlung. Unbekümmert sah sie zu dem Magier der schier vor Wut zu zittern schien und im nächsten Moment seinem Spuk befahl sie anzugreifen.

Das Problem war nur....so ein Spuk kann recht eigensinnig sein und sie waren im Grunde keine Kämpfer. So zuckte dieser Totengeist recht gleichgültig mit den Schultern und verschwand im inneren der Burg, was ihn offenbar mehr zu interessieren schien.

Die Vampirin konnte sich ein belustigtes Kichern nicht verkneifen doch der Magier formte schon wieder an einem neuen Zauber, einen recht starken schien es, wen man seinen Gesichtsausdruck betrachtete.

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Re: Die Jagd

#5

Beitrag von Ragosh » Mo 14. Mär 2016, 18:15

Der Dunst verzog sich und er konnte nichts sehen. Als der Dunst sich jedoch legte und den Blick wieder frei gab war nur noch der Magier zu sehen, von dem anderem kleinem Scheißer fehlte jede Spur. Dann geschah etwas was er nicht vorhergesehen hatte bzw niemals hätte vorhersehen können. Es platschte und zwar ein Körper ohne Kopf direkt neben ihm. Dieses Geräusch veranlasste ihn sich sofort umzudrehen mit dem Schwert bereit für den nächsten Hieb. Doch der Körper lag regungslos und wie bereits erwähnt enthauptet hinter ihm. "Was bei den Ahnen!" sprach er zu sich selbst. Gleich darauf nahm er einen neuen Geruch war und hörte einen barschen Wortwechsel.

Als er sich umdrehte haute es ihn fast aus seinen Sohlen. Eine Person wurde der Szenerie hinzugefügt, es war eine Frau die etwas an sich hatte was Ragosh nicht deuten konnte. Sie hatte nichts typisch orkisch anziehendes an sich dennoch war sie unnahbar und auf eine erschreckende Art und Weise ansehnlich. Sie wechselte mit dem Magier einige Worte doch die hörte er nicht, er sah wie die Worte ihren Mund verließen und er sah die Farbe ihrer Lippen, sie waren rot das leidenschaftlichste Rot das er jemals sah. Ebenso ihre Haut sie war blasser als bei normalen Blassnasen jedoch war diese rein und ebenfalls auf ihre eigene Art ansehnlich. Das Kleid rundete diesen Eindruck ab und die Worte hallten in sein Bewustsein zurück.

"Wer ist hier ein dummer Ork!" platze es aus Ragosh förmlich heraus. Er plusterte sich auf und wusste nicht so recht warum. War sie das? Hatte sie diesen anderen Vampir getötet? Wenn ja was zum Geier war sie dann bitte für ein Vampir?! Sie musste stärker sein als die "normalen" Vampiere soviel stand fest. Was jedoch noch fest stand war das sie, ob gewollt oder nicht ihm das Leben gerettet hatte und Ragosh sollte verflucht sein wenn er diese Schuld nicht ebenso zurück zahlte.

Der Magier formte einen Zauber und Ragosh sah das dieser überhaupt keinen Moment damit vergeudete ihm Beachtung zu schenken. Das war beleidigend! Egal wer diese Frau war in dem roten Kleid, das konnte man immer noch danach austragen! Er packte sein Schwert fester in die Hand bis seine Knochen weiß vervortraten und rannte los. Der Magier schien beinahe fertig zu sein mit den Vorbereitungen, doch Ragosh war nicht mehr all zu weit es trennten sie nur noch mehrere Meter. Der Magier sah aus dem Augenwinkel das der Ork auf ihn zustürmte und wandte sich diesem erneut zu. Die Hände des Magiers verließen grelle Blitze da er sich nicht konzentrieren konnte, entluden sich diese Spannungen zum Teil im Boden vor Ragosh. Dieser brüllte und sprang, der Sprung war kräftig und er flog dem Magier buchstäblich entgegen und schlug mit dem Schwer zu und teite den Vampir genau in der Mitte.

Dem Gesichtsausdruck zur urteilen hatte der Magier das nicht kommen sehen, er war sofort tot. Ragosh rollte sich ab und stand erneut wieder auf seinen Füßen er hielt sein Schwert in einer Hand und zeigte damit auf die Vampirfrau die ihm zuvor das Leben gerettet hatte. "Nun du bist also die Mutter dieses Nestes?" fragte er gerade heraus.

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Re: Die Jagd

#6

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Mi 30. Mär 2016, 11:56

" Wer ist hier ein dummer Ork!"

Von der Seite vernahm sie die Worte des Orks, und war schon daran zu überlegen ob sie ihre Worte nochmal wiederholen sollten, den offenbar hatte der Grüne nicht zugehört.
Aber sie beließ es dann doch dabei und betrachtete ungerührt den anderen Vampir.

Nach außen hin wirkte sie vollkommen gelassen fast als wäre sie sich absolut sicher das keiner hier ihr auch nur ein Haar krümmen könnte. Doch innerlich war Lacrima aufmerksam, bereit zu reagieren egal was da kommen mochte.
Oder wer sich letzendlich angriff.

Der Ork wirkte wütend und setze sich in Bewegung, aber nicht auf sie sondern, wie die Vampirin vermutete hatte, auf den Magier.
Der konnte gar nicht so schnell reagieren wie Ragosh schon bei ihm war und mit einem kräftigen sauberen Schlag den Vampir in zwei Hälften teilte.

DIe sinnlichenn Lippen der Vampirin umspielte kurz ein flüchtiges süffisantes Lächeln. Magier, durchaus stark aber nicht immer so intelligent wie sie sich hielten.
Und dank dem Ork blieb ihr die Schmutzarbeit erspart.

Apropo Ork, dieser wande sich nun ihr zu und deutete mit dem blutigen Schwert direkt auf sie. Mit erhabenene Blick betrachtete sie ihn.

"Netter Schlag"

kommentierte sie seinen ANgriff auf den Magier, ließ sich aber Zeit auf seine, an sie gerichteten Worte einzugehen. Stattdessen betrachtete sie ihn seelenruhig und ausgiebig von Oben bis Unten.
Er war durchaus ansehlich, wenn man davon absah das er ein Ork war.
Groß, kräftig, eben ein richtiger Mann.
Lacrima mochte durchaus Männer von solcher Statur. Zum einen wirkte es oft einschüchternd, zum Anderen war sie immer noch eine Frau und nicht nur einfach eine Untote. Und sich von so einem Mann beschützen zu lassen würde selbst ihr durchaus gefallen.
Auch wenn sie Wert darauf legte sich nicht von Anderen abhängig zu machen.
Und nicht zu vergessen hatte es auch den Vorteil das man sie unterschätze. Wer hatte schon Angst vor einer zierlichen Frau, neben solch einem Kraftpaket.
Ihre Musterung beenden ließ sie sich nun auch herrab auf seine Worte einzugehen.

"Mutter? Nest?"

Sie lachte spöttisch

"Dies hier ist weder ein Nest, noch bin ich die Mutter von irgendwas. Aber danke das ihr mir die Arbeit erspart habt mir selbst die Finger an diesen...Gestalten schmutzig zu machen."

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Re: Die Jagd

#7

Beitrag von Ragosh » Fr 1. Apr 2016, 08:28

Er hatte keine Ahnung wer sie war, dennoch wusste er was sie war und zwar ein Vampir und dazu ein sehr starker und ansehnlicher obendrein. Ragosh befestigte sein Schwert wieder in die dafür vorgesehende Halterung auf dem Rücken ehe er die Köpfe der beiden Vampiere einsammelte und in einen Sack verstaute.

Gleich darauf zog er seinen Fellmantel wieder an und schaute danach die Frau an wie sie vor ihm stand, die Distanz betrug etwa 4 Meter und dennoch ihre Ausstrahlung hatte etwas, etwas unwirkliches etwas durch und durch fremdes was ihn jedoch nicht in Ruhe ließ. "Ich wurde von meinem Stamm hierher geschickt, um ein Monster zur Strecke zu bringen" er hielt den Sack hoch der etwas zu tropfen began "die beiden waren, es nicht" er ließ ihn fallen und sah sie an, eindringlicher. "Ich bin Ragosh Monstertöter" stellte er sich vor und zwang sich ein leichtes Nicken ab, sie hatte schließlich sein Leben gerettet. In gewisser Weise zumindestens und er hätte den Vampir sicher selbst noch gesehen (falscher Stolz).

Es war eine wolkenlose Nacht gewesen die sich ihrem Ende neigte und es wurde bereits hell. "Du weißt nicht, wo ich dieses Monster finde von dem mein Häupting gesprochen hatte?!" er versuchte freundlich zu klingen jedoch, war die Sprache der Orks rau und selbst wenn er versuchte in der Allgemeinsprache zu sprechen fiehl es ihm schwer. Es kahm nicht nur einmal vor das er grunzte weil es ihn wütend machte die Sprache nicht so gut zu beherschen wie er es eigentlich wollte.

Dazu kahm noch das er sich selbst nicht verstand, was war auf einmal los mit ihm? Ein böser Zauber? Warum machte er nicht einfach kehrt und ging seines Weges? Sie konnte niemals das Monster sein, dafür war sie einfach nicht Monster genug (typische Orklogik).

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Re: Die Jagd

#8

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Fr 29. Apr 2016, 13:08

Sie lachte, es klang amüsiert doch hatte auch ein leicht spöttischen Klang. Machte sie sich etwa über ihn lustig? So recht wußte Lacrima es selbst nicht, was sie lustiger finden sollte. Das er hier ein Monster jagen sollte oder wollte. Oder seinen Namen. Zugegeben Orks waren nicht für ihren Einfallsreichtum oder ihre Intelligenz bekannt, aber dennoch erheiterte es sie.

Wieder beruhigt sah sie zu ihm, noch immer ein Lächeln auf den vollen Lippen.


"EIn Monster also, Nun es gibt sicher Einige die mich als Monster bezeichnen würden. Doch ihr wollt doch nicht ernsthaft mich herausfordern. Sonst müßte ich es bedauern euch den Hals gerettet zu haben.
Und was euer Stamm wohl sagt wenn ihr ihm den Kopf einer Frau bringt?

Wobei mich mehr interessiert was für ein Monster ihr töten sollt. Seid ihr sicher das sie euch nicht einfach nur los werden wollten? Niemand der diese Burg je betreten hat, hat überlebt. Außer ich erlaubte es.
Ihr mögt stark sein, doch sicher das ihr stark genug seid? Ihr wered nicht der Erste der sich überschätzt."



Es wurde langsam hell und für sie Zeit zu verschwinden.

"Nun Ragosh..."Monstertöter" , ihr könnt selbst entscheiden. Ihr könnt hier bleiben, zu eurem Stamm heimkehren oder euch erfolglos daran versuchen meinen Kopf von diesem Körper zu trennen."


Mit diesen Worten wande sie sich ab und verschwand im Inneren der Burg. Ihre bloßen Füße verursachten auf dem Steinboden keinerlei Laut, und in den dunklen verwinkelten Gängen war sie schneller verschwunden als man "Vampir" zu sagen vermochte.

Etwas tiefer im Inneren der Burg trat sie in einen Saal, es war ein kleiner Saal , gestaltet wie eine Jagdburg was sie vermutlich mal gewesen war, wenn man die noch übrig gebliebenen Tierköpfe an den Wänden betrachtet welche von Staub überzogen war.
Das Einzige was hier darauf hindeutete, das hier jemand war, war der lange Tisch in der Mitte, der diverse Speisen trug.
Am Ende der Tafel stand ein Thron-ähnlicher Stuhl. Auf diesen ließ sich die Vampirfrau nun nieder und lehnte sich entspannt zurück, während sie sich eine rote Flüssigkeit aus einem Krug in einen Becher einschenkte.

Das Blut benetzte ihre Lippen als sie trank, während ihr Blick auf der Tür ruhte. Ganz als würde sie jemand erwarten. Doch in der Dunkelheit des Raumes vermochte man sie nicht zu sehen. Den die Fenster waren zugemauert und so vermochte kein Licht hinein zu dringen.
Ein Kerzenständer stand auf dem Tisch, doch angezündete hatte sie diesen nicht.

Lacrima war sich sicher das Ragosh nachkommen würde, vielmehr interessierte sie die Frage, wie lange er wohl brauchen würde den Raum zu finden.
Die Vampirin betrachtete es wie eine Art Spiel, und es brachte durchaus etwas Abwechslung wenn Reisende, Abendteurer oder sogenannte Vampirjäger die Burg betraten...Oder Monstertöter wie dieser Ork da draußen.

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Re: Die Jagd

#9

Beitrag von Ragosh » Mo 23. Mai 2016, 21:57

Orks waren nicht bekannt für ihre Geduld schon garnicht für ihren Scharfsinn. Als die Frau ihm mit den Worten draußen stehen ließ und die Sonne aufging grunzte er nur gereizt und schritt direkt hinterher. Doch sie hatte gerade den Türflügel betreten da war sie auch schon verschwunden. Es war finster in dem Schloß "da ist es ja in, dem Arsch eines Drachen heller!" das war ein orkisches Sprichwort für "verdammt ist das dunkel".

Er hatte stets eine Fackel dabei und diese zündete er an und trat ein in die Dunkelheit. Er wusste nicht wielange er sich durch die Dunkelheit tastete doch es gefihel ihm nicht er hatte sein Schwert zur vorsicht in einer Hand. Die Fackel sollte wohl noch etwas halten dennoch waren hier Stufen und dort eine Wand, er hatte das Vergnügen mehrmals gegen letzteres zu laufen. Er grunzte nun richtig wütend und rief "was sollen diese Spielchen verflucht nochmal!" er hatte es satt und er würde diesem Weib zeigen, das sein Stamm ihn nicht los werden wollte!

Doch ihre Worte waren garnicht so verkehrt, sie war schneller als jedes Wesen dem er zuvor begegnet war. Ebenfalls schien sie eine ungeheure Kraft auszustrahlen jedoch war sie nicht alleine in dieser Burg ganz sicher nicht.

Er betrat einen Raum und er merkte das er nicht alleine war. Er konnte die Frau riechen, den Orks hatten eine erstaunlich gute Nase. Er roch ihren Duft und er erinnerte sich an ihren Anblick was ihn komischer Weise irgendwie berührte. Da war noch ein Geruch, es war der Geruch von Blut. "Nun!" sprach er etwas lauter ins Dunkel hinein "wenn du so mächtig bist, dann mach das es hier drin etwas heller ist!" er hielt sich den Schädel und fügte hinzu "ich bin mehr als einmal gegen eine Wand gerannt". Er blickte auf die Fackel und merkte das sie nicht mehr all zu lange halten würde. "Woher willst du wissen, das mein Stamm mich los werden will? Ich bin der beste Kämpfer in meiner Rotte!".

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Re: Die Jagd

#10

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Mo 23. Mai 2016, 23:07

Schon von weitem konnte sie sein poltern hören, offenbar schien er mehrfach die Wände zu küssen. Der Schein seiner Fackel kündiget sein Kommen
Schweigsam lauschte sie seinen aufgebrachten Worten und mußte wieder unweigerlich schmunzeln. Ob sie sich etwas ausdenken sollte? Immerhin wirkte er nicht sonderlich intelligent und würde es warscheinlich auch noch glauben.

Doch stattdessen erhob sie sich und schritt leichtfüßig zum Tisch wo sie die Kerzen des Kerzenständers entzündete. Erst jetzt offenbarte sich deutlich das der Tisch gedeckt war. die Flüssigkeit in den Krügen roch nach Blut, aber das Essen schien frisch. Ein fettes WIldschwein thronte gut gebtraten in der Mitte umringt von Obst und ein paar Würstchen. Ein wenig seltsam konnte es schon anmuten wo doch Vampire sich eigentlich nur von Blut ernährten. Oder war das alles nur ein Mythos. Lacrima war nicht mal sicher wieviel Ragosh überhaupt über Vampire wußte.

Wieder zurück auf ihrem Thron, wobei sie auf dem Weg dahin ihre Reize spielen ließ, oder war das nur Einbildung? sah sie zu ihm.

"Nun wie ich bereits sagte, Niemand der diese Burg jemals betreten hat, hat überlebt. Warum sonst sollte man sich erzählen das hier ein Monster lebt?
Und du magst der Stärkste deiner Rotte sein, aber sicher das du auch gegen mich gewinnen würdest?"



Sie trank kurz einen Schluck aus ihrem Kelch.

"Also kannst du darüber nachdenken und zum Schluß kommen das ich vieleicht Recht habe, was man im übrigen auch nachprüfen kann.
Und meine Gastfreundschaft genießen."

"Oder.."

"Du verschwindest wieder dahin wo du hergekommen bist bevor ich dich zu deinen Vorvätern schicke."

Lacrima legte eine erhabene Ruhe an den Tag und ihre Worte waren in keinster Weise mit drohendem oder warnendem Ton gesprochen, eher leicht dahin als würde sie hier nicht über seinen möglichen Tod sprechen sondern über...irgendwas belangloseres.

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