Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

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Das Geisterhaus
Die Geister waren bis zum Jahr 202 eine erfolgreiche Gilde von Auftragsmördern. Jedoch bot das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause für Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen waren absolute Loyalität und Verschwiegenheit - sonst endete man rasch selbst auf der Todesliste. Die ehemaligen Geister verdienen ihren Lebensunterhalt heute auf ehrbare Weise als "Fantomes" in Souvagne.
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Melisande von Hohenfelde

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Re: Mutter

#31

Beitrag von Melisande von Hohenfelde » Mo 11. Sep 2017, 21:09

Melisande beobachtete gut gelaunt, wie sich Urako neben Lin setzte und seinen verschlafenen Freund und ihren Enkel mit geschmierten Brötchen versorgte.

Gasmi biss herzhaft in das Brötchen dass Urako ihm hinhielt und verfehlte nur knapp Puschels Finger. Vorsichtshalber nahm er es seinem Mann aus der Hand und mampfte es langsam und genüsslich auf.

"Das war lecker Puschel, ich möchte noch eins mit Schinken", gähnte Gasmi und küsste Urako liebevoll auf den Kopf, so dass Käsekrümmel in sein Haar rieselten.

Gasmi nahm sich einen Schluck Kaffee von seinem Schatz und einige Tropfen landeten ebenfalls in Puschels Haaren. Gas störte dass nicht, er stellte den Becher wieder ab und legte seinen Kopf auf den von Puschel ab. So war das gemütlich!

Überall redeten Leute, alle waren zusammen und er konnte auf seinem Puschel schlafen. Was konnte man sich mehr wünschen? Glücklich drückte Gas sein Gesicht in Puschels Haare.

Um besser einschlafen zu können spielte Gasmi müde mit Puschels Ohren und schmiegte sich noch fester an, dabei kuschelte er mit Puschel. Gas beschloss, noch ein Stündchen zu schlafen, solange Puschel sich unterhielt. Für sein zweites Brötchen würde ihn sein Mann schon wecken.

"Dankeschön", freute sich Linhard und ließ sich das Brötchen schmecken.
"Wir sind mit unseren Pferden hier. Also nicht mit der Kutsche. Du kannst sie Dir nachher draußen gerne mal ansehen. Marcella, Wolfi und ich hatten vor uns das Haus anzuschauen, aber zuerst essen wir", grinste Linhard.

Melisande freute sich für Linhard. Er schien Urako auf den ersten Blick zu mögen. Nun warum auch nicht? Der Tiefling war ohne Grund einfach freundlich zu ihrem Enkel und schenkte ihm Beachtung. Für Urako war Linhard nicht unsichtbar. Und für Ansgar sollte er dass auch nicht mehr sein. Sie mochte Urako auf Anhieb. Nicht nur zu Linhard, sondern auch zu Ansgar und ihr war er freundlich gewesen.

"Schön Dich kennenzulernen Urako. So lernen wir Euch beide auch mal kennen. Ihr werden als zu Viert heiraten. Nun wie es aussieht, habt Ihr alles richtig gemacht. Ihr werdet aus Liebe heiraten, so wie Ans seine Fin", freute sich Melisande.
"Ma dass wird ihn kaum interessieren", warf Ansgar ein.

"Ich bin sicher, es interessiert ihn Ansgar, denn immerhin heiratet er auf Deinem Land und in Deinem Tempel", warf Meli gut gelaunt ein.
"Der Tempel gehört, falls er denn einem Sterblichen gehört, Wolfi. Gedacht war er zu keiner Zeit für mich, mir gehört er nicht, sondern Ainuwar. Er ist ein Dankeschön für Wolfi... für diese Segnung", erklärte Ansgar und trank einen Schluck Kaffee.

Melisande musterte Ansgar einen Moment tadelnd, ehe sie Urako die Hand tätschelte.

"Der Tempel sollte ein Dank für Linhard und Wolfi sein, Deine beiden Jungs Ansgar. Das haben wir uns doch gerade versprochen. Lass ihn auch auf ihn weihen. Urako ist umgänglicher zu Deinem Ältesten als Du Ans", flüsterte Melisande.
"Ma das ist wohl selbstverständlich. Zudem ich erläuterte warum der Tempel...", setzte Ansgar an und stockte.

"Was Ansgar?", hakte Melisande nach.
"Mein Argument dass ich gerade gedachte anzubringen ist Scheiße, kurzum für den Arsch! Vergiss was ich sagen wollte, dass hat keine Gültigkeit mehr. Du hast Recht. Wir haben uns vorhin was anderes geschworen Ma. Ich habe Dir was anderes geschworen Lin. Nun ich kann Dir vielleicht kein Brot schmieren, aber dafür denke ich mir was anderes nettes aus. Versprochen", schmunzelte Ansgar.

"Laut den Einladungen Urako bist Du ein Fürstensohn? Woher genau stammst Du? Und wie und warum habt Ihr Euch für die Doppelhochzeit entschieden?", fragte Melisande neugierig. Sie nahm sich die Keksdose vom Tisch und teilte die Kekse gerecht für alle auf, einschließlich des fast schlafenden Gasmi.
"Weil Urako für mich ein Bruder ist", warf Varmikan ein und grinste Puschel an.

Gerade als Melisande allen Kaffee nachgeschenkt hatte, einfach um die Gemütlichkeit aufrecht zu erhalten, betrat eine fremde, blasse, hochgewachsene Frau mit dunkelblonden Haaren die Küche.

Falls sich Urako und Gasmi fragten wer sie war, hätten sie schon anhand der Reaktion von Linhard, Wolfi und allen voran Ansgar erkennen können wer sie war. Lin und Wolfi grinsten gut gelaunt, während Ansgar aufstand und seiner Frau den Platz überließ. Als sie sich gesetzt hatte, nahm er sich einen anderen Stuhl und setzte sich genau neben Fingard.

"Ein anberaumtes Familientreffen und Ihr habt mich vergessen? Ich solltet Euch schämen Jungs und damit meine ich alle", schmunzelte Fin und trank von Ansgars Kaffee mit.
"Wir haben Dich nicht vergessen Schatz, wie kannst Du nur sowas von mir denken? Wir haben Dich bewusst übergangen Fin", grinste Ansgar.

Fin schüttelte nur lächelnd den Kopf. Sie war die Scherze von ihrem Mann gewöhnt. Neugierig mustete sie Urako und Gasmi.

"Ihr seid also das zweite Brautpaar. Schön Euch persönlich kennenzulernen. Es ist nicht mehr lang hin, bis zu Eurem Termin. Wie sieht es bei Euch aus? Dave - Varmi? Urako - Gasmi? Soweit alle Vorbereitungen getroffen? Hochzeitsroben, Geschenke und so weiter? Denkt gut nach, ansonsten macht Euch eine Liste. Nicht dass Ihr etwas Wichtiges vergesst", sagte Fin freundlich.

"Danke der Nachfrage Fin. Ich habe schon alles zusammen, was ich benötige. Und Du Sternchen?", freute sich Varmi und streichelte Dave.
"Ich auch, sogar samt der Geschenke", antwortete Dave und genoss die Streicheleinheiten.

"Ich freue mich schon auf die Hochzeit. Ich bin gespannt wer alles kommt und vor allem wer noch lebt!", grinste Wolfi, was Ansgar und Dave grinsen ließ.

"Da würde ich mal nicht grinsen! Als wir in Deinem Haus den toten Onkel Friedulin entdeckt haben, war das überhaupt nicht witzig. Der Mann war vertrocknet! Sowas darf auf der Hochzeit nicht passieren!", warf Gasmi von Urakos Rücken aus ein.

"Onkel Friedulin ist tot?", fragte Meli schockiert.
"Das sind die meisten Mumien Ma", lachte Ansgar.
"Das ist doch widerlich. Wie konnte der Mann nur mumifizieren?", fragte Meli und schaute Fin fragend an.

Fin zuckte nur die Schultern und schaute Ansgar an.

"Das war so, Onkel Friedulin hatte sich auf dem Bankett noch verabschiedet und meinte er geht sich etwas zu Trinken holen. Danach haben wir ihn nie wieder gesehen. Wir wussten gleich, dass würde nicht gut ausgehen. Wer geht schon selbst? Und was war? Irgendwann hat ihn dann Gasmi aus einem Wandvorhang gepuhlt, als er zu Besuch war", erklärte Ansgar so trocken wie die Kekse die er aß.
"Vielleicht liegt es an den seltsamen Wänden im Herrenhaus", überlegte Melisande.

"Ganz bestimmt sogar. Noch wer Kaffee?", fragte Wolfi völlig ungerührt in die Runde.

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Marcella

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Re: Mutter

#32

Beitrag von Marcella » Do 14. Sep 2017, 21:17

Marcella
 
hörte wie was angewalzt kam und schon standen die beiden Dämonen in der Küche, die ihr am ersten Tag soviel Angst gemacht hatten. Der pinke Urako trug dabei den schwarzen Gasmi auf den Rücken. Dave stellte seine Familie die beiden vor. Die Familie grüsste die beiden und Urako grüsste sie alle freundlich zurück. Ansgar schaute den Dämon dabei ganz genau an.  Sie schwatzten über die Hochzeit und die Häuser und Marcella fragte sich, ob sie genauso zur Hochzeit eingeladen war. Einfach hingehen konnte sie nicht. Und ob sie danach fragen durfte, wusste sie nicht. Sie wollte das später Wolfi fragen. Ansgar und seine Mutter schwatzten über einen Tempel. Ansgar hatte ihn für Wolfi bauen lassen, aber Lin schien er oft zu vergessen. Das fiel ihm auf einmal beim schwatzen selber ein. Marcella hoffte für Lin, dass sein Vater es ernst meinte. Urako fütterte seinen Mann und Lin mit Brötchen. Marcella fand das total lieb von ihm. Gasmi blieb beim essen auf Urakos Rücken sitzen und sauste die Haare von seinen Mann ein. Den schien das nicht zu stören.
Alle schwatzten miteinander, als eine Frau in die Küche kam, die Marcella nicht kannte. Sie war schlank und gross und sie ging aufrecht. Marcella konnte ihr Alter nicht schätzen. Die Frau sah sehr schön und edel aus. Sie machte einen lieben Eindruck. Marcella fühlte sich in ihre Nähe wie ein Bauerntrampel. Wolfi und Lin grinsten sie an und Ansgar machte ihr sogar Platz. So wusste auch Marcella wer sie war, es war Wolfis Und Lins Mutter. Ansgars Frau.
Sie fragte warum sie niemand zum Familientreffen eingeladen hatte. Die Antwort von Ansgar war ganz schön frech. Jetzt wusste Marcella, woher Wolfi sein freches Maul hatte. Er kam ganz nach sein Vater. Marcella schaute sich Ansgar genau an. Wolfi würde später vielleicht ähnlich wie sein Vater aussehen, wenn er Ansgar sein Alter hatte. Sie waren sich sehr ähnlich. Für den Sohn galt es sich den Vater anzuschauen und für die Tochter die Mutter. Wenn Wolfi später so aussah, hatte er  Glück. Ansgar war alt, aber er sah sehr gut aus. Und er war frech wie Dreck. Wolfis Mutter war eine sehr schöne Frau. Da hatten Wolfi und Lin Glück. Marcella versteckte ihr Lächeln hintere ihr Hand.
Als die Dämonen und Wolfis Familie auf einmal über vertrocknete Verwandte schwatzen, die sie zufällig in ihrem Haus gefunden hatten, schaute Marcella Dave verwundert an. Sowas konnte doch nicht sein, das jemand einfach so vertrocknete.
 

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Davard von Hohenfelde

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Re: Mutter

#33

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Di 19. Sep 2017, 11:14

Dave grinste Marcella kurz an.

"Das mit Onkel Friedulin ist suspekt. Niemand kann mit Gewissheit behaupten, dass er loszog und verdurstete. Vielleicht zog er los, bekam einen Herzinfarkt, stürzte hinter den Vorhang und vertrocknete dort mit der Zeit. Im Haus ist es dunkel und trocken.

Wäre ihm das gleiche Missgeschick unten im Labor widerfahren, dann wäre er vermutlich nicht mumifiziert, sondern verfault. Er war einfach ein Opfer der Umstände, sprich der Heizung.

Denn sind wir doch mal ehrlich, vom Speisesaal bis zur Küche ist es ja nicht sooo weit. Wäre dem so, dann müssten ja auch alle Bediensteten auf dem Weg vertrocknen. Dass tun sie aber nicht, sondern sie servieren dass Essen oder räumen es ab.

Wer weiß was tatsächlich mit Onkel Friedulin geschah. Möglich ist natürlich auch, dass ihn wer unterwegs hinterrücks ermordet hat. Wer weiß dass schon. Mit so einer seltsamen Aussage, selbst zu laufen und keine Dienerschaft zu benötigen, könnte er zum Beispiel einen Verwandten brüskiert haben.

Möglich wäre auch, dass er einen Diener erzürnte, dieser um seinen Posten fürchtete und sich dann dachte, ehe so ein Gehabe die Runde macht, wäre es besser der gute alte Friedulin bekommt etwas pflanzlichen Nachtisch - kurzum er beißt ins Gras",
erklärte Dave freundlich.

"Nein dass traue ich keinem der unsrigen Domestiken zu. Niemand hätte die Hand gegen Friedulin erhoben. Möglicherweise jemand aus seinem eigenen Haushalt", schlug Ansgar vor.
"Natürlich jemand aus seinem Haushalt Schatz! Wieso sollte einer der unsrigen Diener sich veranlasst sehen Friedulin zu meucheln um sein Auskommen zu sichern?", warf Fin ein.

"Es gibt Dinge die sind einfach unerklärlich", gähnte Anwolf.

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Re: Mutter

#34

Beitrag von Urako » Di 19. Sep 2017, 11:57

"Du krümelst, Gasmi", beschwerte sich Urako. "Ich darf mir dann wieder die Haare waschen, weil du mich einsaust."

Er plauderte ein wenig mit Fin, die sich für ihre Einkäufe interessierte, während er nebenbei den anderen Gesprächen lauschte. Das Frühstück war ganz nach seinem Geschmack. Nachdem Lin sein Brötchen aufgegessen hatte, bekam er ein neues hingelegt, da er sich darüber gefreut hatte. Auch mit Melisande wollte er plaudern, doch als sie ihn darauf ansprach, dass er ein Fürstensohn war, hätte er sich fast an seinem Brötchen verschluckt.

"Wer hat dir das gesagt?" Sein Blick wanderte herüber zu Dave, dem Einzigen, dem er davon berichtet hatte und der gerade die verschiedenen Theorien der Mumifizierung des Onkel Friedulin erklärte. Urako schickte ihm einen Schwall böser Gedanken, die er als Geismagier vielleicht als schmerzhaftes Pochen im Kopf wahrnehmen würde und ihn hoffentlich vor lauter Schreck zum Kotzen bringen würden.
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Davard von Hohenfelde

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Re: Mutter

#35

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Di 19. Sep 2017, 12:22

Dave beantwortete Urakos bösen Blick mit einem freundlichen Schmunzeln. Die finsteren Gedanken des Tieflings blockte er ab und übermittelte ihm all die Liebe und Zuneigung die er für ihn empfand. Von der seelischen, optischen bis hin zur körperlichen her.

Und welches Teil er besonders ansprechend, Glücksgefühle schenkend und erregend fand, ließ er dabei selbstverständlich nicht aus, sondern übermittelte es in sämtlichen Einzelheiten.

Hätte Dave Urako unter den Lendenschurz gegriffen, ihn massiert und geleckt, hätte Puschel nicht annähernd so ein intensives Lustgefühl gemischt mit purer Zuneigung empfunden wie in diesem Augenblick.

"Ich habe geplaudert Puschel, sei mir nicht böse. Ich musste es einfach Ma und Fin erzählen. Sei wieder gut mit mir, ich hatte nur vor ein klein wenig mit Dir anzugeben", grinste Dave verlegen.

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Re: Mutter

#36

Beitrag von Gasmi » Di 19. Sep 2017, 12:29

Gasmi schaute Puschel von oben herab an, so dass er seitenverkehrt in dessen Gesicht starrte.

"Wie soll ich denn krümeln Puschel hm? Ich krümele überhaupt nicht, sondern das Brötchen krümelt! Ich esse schon besonders vorsichtig, damit nicht so viele von den Krümeln in Deine Haare fallen. Du musst sie auch nicht extra waschen. Du machst Dir immer viel zu viele Gedanken.

Da ich weiß, wie man sich ordentlich sauber hält, werde ich Dich gleich säubern. Dass kannst Du Dir für später merken, oder ich übernehme das. Du mit Deiner Wascherei. Ich habe auch schon versucht Dave und einigen anderen zu erklären, wie man sich richtig sauber hält. Scheinbar hört mir keiner zu.

Ist etwas erst richtig und wichtig, sobald das aufgeschrieben wurde?
Antworte nicht darauf, ich mache das.
Nein ist es nicht!

Deine Haare werden Dir noch ausfallen, wenn Du die ständig wäscht. Die werden ganz dünn und flusig. So langsam musst Du Dir angewöhnen mir zu vertrauen. Ich erkläre Dir sowas nicht zum Spaß Puschel. Du kannst krank werden, wenn Du meine Tipps nicht beachtest. Du hast zum Glück mich, ich passe immer auf Dich auf",
sagte Gasmi liebevoll und küsste Puschel auf den Mund.

Der kleine Düsterling legte das Brötchen zur Seite und machte sich daran die Krümel vorsichtig aus Puschels Haaren zu puhlen. Dabei sah Gasmi aus wie ein Äffchen, dass ein anderes lauste.

"Na bitte, fast alle weg", grinste Gas.
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Re: Mutter

#37

Beitrag von Urako » Di 19. Sep 2017, 14:22

Urako quollen fast die Augen aus dem Kopf, als zeitgleich ander Körperteile anschwollen und seine Schlafanzughose sich in ein Zelt mit einer einzigen Zeltstange verwandelte. Natürlich hatte er noch nicht den schweren ledernen Lendenschurz angezogen, der die Peinlichkeit wenigstens eine Spur weit verdeckt hätte. Er schwor sich, nie wieder einen Geistmagier mit fiesen Gedanken zu ärgern.

"Entschuldigung angenommen", sagte er gepresst. "Eins zu Null für dich! Ich, äh, also in Caltharnae ...", versuchte er den Faden des Gesprächs wieder aufzugreifen, "da, also ist ein, ähm, Sumpffürstentum der Tieflinge ... sieht aus wie Alkena und dort, hm, ähm, also die Sitten da ... sind anders als im, äh, beim hiesigen Adel."

Er gab es auf, seine Konzentration war hinüber.

"Danke, Dave", funkelte er. "Ans, du kannst stolz auf deinen Sohn sein, er hat mich, also er, äh, hat mit seiner Geistmagie mich ... hat mich völlig durcheinandergebracht, weil ich ihm einen garstigen Gedanken geschickt habe. Ein guter Magier ist er und, äh, ein tüchtiger Mann. Für Varmi. Etwas, ja, etwas ungezogen manchmal."

Gasmi putzte die ganze Zeit seinen Kopf, jetzt zog Urako ihn am Arm vor sich, so dass er mit dem Gesicht zu Urako gekehrt auf seinem Schoß saß und spürte, was da los war. Er erhob sich, wobei er Gasmi vor seiner Hüfte hielt, um nicht Daves Mama oder seine Schwägerin oder gar die arme Marcella wegen der Zeltstange in Ohnmacht fallen zu lassen. So viel Anstand hatte er dann doch.

"Danke fürs, also fürs Frühstück", sagte er zum Abschied und trug Gasmi zurück in ihr Quartier. "Kritik angenommen", sagte er dann schmuzelnd, als sie im sicheren Flur waren. "Du also, hm, darfst mich von Kopf bis Fuß auf Düsterlingweise waschen. Aber gründlich!"
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Re: Mutter

#38

Beitrag von Marcella » Do 21. Sep 2017, 14:04

Marcella

fand es in der Küche so langsam sehr gemütlich. Ihre Angst vor Timi hatte sie fast vergessen und Ansgar war gar nicht so bissig, wie er zuerst gewirkt hatte. Er war zwar frech, aber er konnte genauso nett sein. Auf einmal wurde von einen Onkel Friedulin geschwatzt, der im Haus umgekommen war. Er war vertrocknet. Dave erklärte, dass das an der Heizung gelegen hat. Marcella fragte sich wie hoch die Heizkessel dort heizten. Oder hatten die Familie in jeden Raum zehn Kachelöfen stehen, damit sich jeder wie in der Wüste fühlte? Dann wäre es besser immer Getränke dabei zu haben. Oder ihr Meister machte nur Witze.
Der kleine schwarze Dämon ass auf den Rücken von seinen Mann und so sah er dann aus. Er war vollgeschmiert und gekrümmelt. Als er sich beschwerte, schob der kleine Dämon alles auf das Brötchen. Eine witzige Ausrede und Recht hatte er. Er selber wurde ja nicht porös und rieselte in kleine Teile in die Haare von seinen Mann, es war das Brötchen.
Als Marcella den wahren Namen von den pinken Dämon erfuhr war sie ganz schön erstaunt. Er war ein Kronprinz, dass klang nach was sehr mächtigen. Er wurde ein bisschen wütend, als er fragte, woher sein Name bekannt war. Fin sagte nichts, Melisande sagte nichts, Dave war der Übeltäter weil er angeben wollte. Marcella lachte hinter vorgehaltene Hand. Ihr Meister war genauso frech wie sein Bruder. Ganz plötzlich fing der Kronprinz der Dämonen an zu stammeln und sein schwatzen wurde sehr nervös. Er griff sich seinen kleinen Mann hielt ihn vor sich und machte sich schnell aus der Küche davon. Marcella musste über den Pinken lachen, er war niedlich wo er stötterte und schnell flüchtete.

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Re: Mutter

#39

Beitrag von JEELEN » Do 21. Sep 2017, 18:33

Weiter geht es in Dunkelheit
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