Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

Das Geisterhaus
Die Geister waren bis zum Jahr 202 eine erfolgreiche Gilde von Auftragsmördern. Jedoch bot das Leben im Geisterhaus mehr als nur ein gesichertes Einkommen, sondern auch ein zu Hause für Verlorene. Wichtigste Aufnahmebedingungen waren absolute Loyalität und Verschwiegenheit - sonst endete man rasch selbst auf der Todesliste. Die ehemaligen Geister verdienen ihren Lebensunterhalt heute auf ehrbare Weise als "Fantomes" in Souvagne.
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Davard von Hohenfelde

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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#51

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Do 28. Sep 2017, 08:28

Dave hörte Marcella aufmerksam zu, die sich extrem viele Gedanken machte, wie man ihm helfen konnte.

„Selbstverständlich werde ich mein Bestes geben und mich anstrengen Marci. Ob es aber immer so funktioniert, wie ich mir das selbst wünsche, kann ich Dir nicht versprechen. Du kannst den Abendkaffee ja aufsetzen und mitbringen, wenn Du Dich abends zu mir auf die Treppe setzt.

Dann musst Du ihn nicht kontrollieren und wir beide trinken das gleiche. Manchmal habe ich einen Schuss Schnaps oder Rum in den Kaffee dazu gegeben. Schnaps aus Frust und Rum für den Geschmack, schmeckt leider gut.

So jung ist man mit 16 Jahren nun auch nicht mehr, jedenfalls nicht bei uns. Mein Vater hatte mit 17 Jahren geheiratet und mein Bruder mit 18 Jahren.

Diese Tamjid hat im Grunde gar nichts verbrochen, die Arme sollte mich nur über die Schwelle des Nexus schubsen.

Der Vorfall ereignete sich folgendermaßen. Ansgar und ich kamen von der Jagd mit Vater zurück. Angeblich hatten sie eine Überraschung für mich, frag mich nicht warum Ansgar mitgezogen hat, aber vermutlich weil es dabei um Magie ging und bei solchen Dingen konnte mein Vater ihn packen. Wobei der Vorfall auch nicht auf dem Mist meines Vaters gewachsen ist, sondern auf dem meines Großvaters Alastair.

Die offizielle Information war, da ich bereits 16 Jahre alt war, bekam ich ein Geschenk zum Geburtstag. Ansgar führte mich in unsere Bibliothek, schloss hinter uns ab und da war sie. Dieses Geschenk war die besagte Tamjid. Das Geschenk war laut seiner Aussage noch besser als ein Hund – folglich war sie meine Sklavin.

Lange Rede, kurzer Sinn ich sollte mit ihr Sex haben, damit ich es lernen würde. Ich weigerte mich und wollte mich verdrücken, mein Bruder hinderte mich daran und zwang mich zu bleiben. Er blieb ebenfalls vor Ort, damit mir nichts geschehen konnte. Hinterfragt habe ich es nicht.

Da ich also durch die Situation durch musste, habe ich mit der Tamjid geredet. Es gab auch etwas zu Essen und zu trinken, also habe ich mir Mut angesoffen. Die Frau war dermaßen kriecherisch und devot, dass es mich ankotzte. Und je mehr ich intus hatte, je mehr hat mich die Frau angewidert. Mein Hund hatte mehr eigenständiges Denken als diese Person. Ja Meister, Danke Meister, Kriechen im Endstadium… wie ich vor Vater.

Ich hielt Ihr vor, was ich im Grunde mir vorgehalten habe, aber habe es mir selbst schöngeredet, was mich von ihr unterschied. Vor allem was mein Hund von ihr unterschied, da er für mich das wertvollste Wesen auf der Welt war. Er bedeutete mir alles, wie jeder Hund der ihm folgte. Sie waren meine Familie, meine Freunde… nun ich schweife ab.

Die Tamjid hatte eben vor ihrer vermeintlichen Aufgabe nachzukommen und mich in Liebesdingen anzulernen. Ich hatte nicht gerade vor, mir das gefallen zu lassen. Und das genau da der Hase im Pfeffer lag, wusste mein Großvater. Mich zu provozieren dauert schon eine Weile und falls man mich provoziert hat, kann ich immer noch sachlich, neutral oder sehr kalt reagieren.

Aber Alastair hatte vor mich beim Gefühl zu packen und das ging nur über Wut und Abscheu. Das hat er hinbekommen. Ich wurde dermaßen wütend, dass ich in den Geist der Tamjid eindrang und sie dazu zwang sich in unseren Kamin zu werfen. Dort ist sie elendig verbrannt. Die ersten Minuten, als ihre Haut Blasen schlug und sich von ihrem Fleisch schälte fühlte ich eins zu eins mit, da ich zwar aus Wut geschafft hatte mich gewaltsam mit ihr zu verbinden und die Macht dazu aus dem Nexus zu ziehen, aber als sie erstmal im Kamin war, konnte ich mich nicht mehr von ihr lösen.

Das hat Ansgar für mich übernommen. Es ging folglich nicht darum in sexuelle Erfahrung eingeweiht zu werden, sondern allein den Nexus zu betreten und jemanden magisch anzugreifen und zu töten. Großvater war der Auffassung, um den Nexus zu betreten braucht es ein starkes Gefühl.

Das ist tatsächlich Fakt. Meist bei der ersten extremen Gefühlsregung zeigt sich die Gabe, da man sie unbewusst benutzt.

Großvater war der Ansicht, dass man zur Nutzung der Gabe Wut oder Hass verwenden sollte, es wäre der Sache abträglich, sollte man Begehren oder sogar Zuneigung nutzen. Zwar morden einige auch mit diesen Gefühlen im Hintergrund, aber damit kann man eine Familie aufrechterhalten. Der Familie ist es abträglich, dass Du Deine Frau versehentlich mit Deiner Gabe im Bett umbringst, anstatt ein Kind zu zeugen.

Die Lektion der Tamjid bezog sich also darauf, allein den Nexus zu betreten und zu kämpfen, folglich zu morden. Sie war der Schlüssel zur Tür.

Bewusst kannst Du natürlich auch den Nexus betreten aus reiner Willenskraft. Du möchtest hin, Du fühlst Dich dort wohl, also lässt Du Dich quasi hinein fallen. Dazu musst Du keine Mordabsichten hegen. Nur hegst Du sie, nutzt Du eben Wut und Hass um blitzartig dort zu sein – Deine Gabe sofort als Waffe zur Verfügung zu haben.

In diesen Bahnen dachte mein Großvater. Mein Vater dachte in ähnlichen Bahnen, nur hatte er nicht die magische Gabe als Waffe zur Verfügung. Aber glaube mir, er hatte genug andere um die Gabe nicht zu benötigen.

Was Du über unser Baby erzählst, klingt sehr gut durchdacht. Danke für die Wünsche, dass es kein Schreihals wird. Natürlich werde ich auf es aufpassen. So wie Du es beschreibst, werde ich es wohl auch selbst hüten und versorgen. Ich kann es ja mit zur Arbeit nehmen, da stört es keinen und Fedor kann es bewachen. Falls es was braucht, bin ich direkt da. Falls es mich fertig macht, gehen Pavo und Aino Pleite. War nur Spaß.

Für den Rest, folge ich einfach Eurem Plan und Eurem Rat. Meine Pläne haben nicht funktioniert, oder ich habe sie nicht durchgehalten, weil man sich selbst nie so kontrolliert, wie es andere tun würden. Ich mache mit und ich strenge mich an, ich verspreche es Dir. Danke Kurze“,
antwortete Dave freundlich und aß von Marcellas Frühstück mit.

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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#52

Beitrag von Marcella » Do 5. Okt 2017, 10:19

Marcella

wusste nicht was sie dazu sagen sollte, wie man Dave als Kind behandelt hatte. Sein Vater schien verrückt zu sein. Marci war stolz, dass Dave ihr vertraute und ihr das gesagt hatte. Wer würde schon so was schreckliches freiwillig einen Fremden erzählen. Das würde niemand. Aber Dave war von Anfang an gut zu ihr gewesen, er war ein guter Meister und er war wie ein Vater zur ihr. Er war nicht geizig, er war lieb und witzig. Sie fühlte sich wohl in seine Familie und sie mochte Wolfi sehr.
Sie würde Dave helfen und beistehen. Bei den Baby und bei seinem Problem. Marcella dachte darüber nach was einen Vater dazu bringen konnte, seine Kinder so scheisse zu behandeln, wie der Vater von Dave seine Kinder behandelt hatte. Wenn sie jemals Kinder hatte, dann würde sie ihre Kinder gut behandeln. So wie ihre Eltern sie behandelt hatten. Dave und Ansgar hätten sich bestimmt wohl gefühlt in eine Familie wie ihre.

„Was du über deine Familie erzählst ist schrecklich. Ich weiss nicht warum ein Vater seine Kinder so schlecht behandelt. Und dein Grossvater war genauso ein Widerling von einem Kerl. Wie kann er denn von dir verlangen, dass du die Frau so behandelst? Was ist das für ein bösartiger Test? Die Gabe hast du doch immer, sie liegt in deiner Seele. So sagt es mein Vater. Dein Bruder ist so ein netter Kerl, warum hat er denn da nur auf euren Grossvater gehört? Was hat er ihm versprochen? Ich kenne Ansgar nicht lange, aber ich mag ihn. Er ist nett und ganz schön frech so wie Wolfi.
Nicht böse sein Wolfi, dass meine ich freundlich.
Wenn du deine eigene Familie hast Dave, dann wirst du das hoffentlich hinter dir lassen können. Vergessen kannst du das nie. Sowas kann niemand vergessen. Hast du deine Familie deshalb verlassen und wohnst du deshalb in der Wohngemeinschaft? Ich weiss von Wolfi, dass du von Pavo behandelt wurdest. Und du bist dann hier geblieben, aber du hättest zurückgehen können. Oder viel schlimmer, dein Vater hätte verlangen können, dass du zurückkommst.
Mein Vater war immer gut zu mir. Wir haben nicht viel, aber wir haben immer zusammengehalten und alles geteilt. Wir halten zusammen. Guck mein Vater hatte kein Geld mir das Lernen zu bezahlen. Aber er hat mir immer geholfen einen Platz zu finden, wo das doch möglich ist. Und als ich deinen Aushang gesehen hab, hat er mir direkt geholfen, dass ich mich bewerben kann. Die meisten Bauern können nicht lesen und schreiben und rechnen. Aber meine Eltern haben gesagt, wer seine Waren auf dem Markt verkauft, der muss nachzählen können wieviele Taler man in die Hand gedrückt bekommt. Und dass ich Angebote lesen und schreiben können muss. Wissen schadet nie und wenn Bildung teuer ist versuchst du es eben selbst. Jeder kann schreiben lernen, wenn er das will. Mein Vater hat sich das selber beigebracht und meine Mutter später und sie dann mir.
Dave dein Vater war nicht nur ein Widerling er war selbstsüchtig und hat sich nicht für seine Kinder interessiert. Egal was die anderen sagen, du wirst das besser machen und ich werde dir dabei helfen. Ich werde dir alles beibringen was ich weiss. Dann kann nichts mehr schief gehen.
Und wegen deinen Problem, das bekommen wir hin. Ich werde den Kaffee kochen und wir trinken ihn zusammen abends auf der Treppe. Wenn Pavo dabei sitzen will, dann darf er keinen Alkohol trinken. Er muss den Kaffee mittrinken oder etwas anderes aber nichts mit Alkohol. Dass ist verboten. Aber wenn er dein Problem kennt, wird er verstehen warum ich das verbieten muss. Sonst können wir dir nicht helfen.
Egal was passiert, ich werde dir helfen und dir beistehen. Jetzt gehörst du mit zu meiner Familie. Wenn du meine Eltern mal besuchen willst, sag mir bescheid. Dann zeig ich dir unseren Hof. Wolfi nehmen wir dann mit, damit er sich alles mal angucken kann. Dass wird dich ein bisschen ablenken, von dem Streit und deinen Problemen, du wirst schon sehen. Iss ruhig mehr von dem Frühstück, du bist eh zu dünn.“

Marcella teilte das Essen auf ihrem Teller so, dass Dave die grössere Portion hatte die er aufessen musste. Sie wollte nicht, dass er Hunger hatte und dann nachher etwas trank, was er bereute. Wichtig war, dass er satt und glücklich war. Marci gab Dave einen Knuff vor die Schulter und schaute in seinen Kaffeebecher ob noch genug drin war. Sie füllte seinen Becher aus ihren nach.

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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#53

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Sa 7. Okt 2017, 22:58

Dave grinste Marcella an, als sie seinen Kaffeebecher nachfüllte.

"Danke. Dein Paps hat Recht, die Gabe ist ein Teil von Dir - sprich Deiner Seele. Das war einer von vielen der unsagbaren Tests meines Großvaters und mein Vater... nunja der ist eine Geschichte für sich.

Einerseits möchte ich Dir das nicht alles erzählen, denn vor Dir, vor jedem anderen hätte eigentlich Varmikan ein Anrecht darauf. Aber ich weiß warum Du fragst, Du möchtest mir zur Not helfen können. Und die Vergangenheit bezogen auf meinen Vater und Großvater ist eben das Grundproblem warum ich trinke. Ich habe da schon mit jemandem drüber gesprochen und wir hatten auch vor uns gegenseitig zu helfen.

Damit habe ich Varmikan schon eins mitgegeben, ohne es beabsichtigt zu haben. Aber ehrlich gesagt habe ich Angst vor seiner Reaktion. Trotzdem werde ich es ihm sagen. Es wird ja nicht besser, indem ich es verschweige.

Habe ich das getan, dann werde ich Dir einiges erzählen Marcella. Bei Ainuwar, garantiert nicht alles. Nicht um mich zu drücken, sondern um Dich vor dem Dreck zu beschützen. Aber das was ich Dir zeigen und zumuten kann, werde ich Dir mitteilen. Den Rest werde ich anreißen und harmlos umschreiben.

Und wo ich weder Dir nichts sagen kann, wirst Du nicht nachhaken, sondern es einfach so stehen lassen. Da ich darüber nicht sprechen kann. Nimm es einfach so hin.

Du findest Ansgar nett?
Na lass das mal nicht Fin hören, die ist da ziemlich eigen. Aber ich kann es ihm ja unter der Hand verraten, gibt nicht viele die meinen Bruder nett finden.

Das wäre wirklich schön, wenn ich das Grauen hinter mir lassen könnte, sobald ich eine eigene Familie habe. Ich werde es garantiert besser machen, ich werde mich bemühen, ich werde alles dran setzen, dass es mein Wurm besser hat. Und ich werde mich selbst um ihn kümmern. Ihn überall mit hinnehmen, damit ihm niemand etwas zu Leide tun kann. Fedor und Brownie werden das Würmchen ebenfalls bewachen.

Ich verlasse mich auf Dich und Deine Hilfe Marci. Und das meine ich vollumfänglich, bei meinem Problem wie beim Küken.

Ebenso sichere ich Dir meine Hilfe zu. Gleichgültig was es ist, Du kannst jederzeit zu mir kommen. Ich helfe Dir und stehe Dir bei.

Dein Vater ist ein kluger Mann, ich würde Deine Eltern gerne einmal kennenlernen. Du hast ja schon einmal angeboten Wolfi und mir Deinen Hof zu zeigen. Wann immer Du magst besuchen wir Deine Eltern.

Du hast Recht ich muss Pavo über mein Problem informieren. Ich bin zu dünn? Naja... ja... sieht man so nicht wegen der gepanzerten Robe, aber stimmt. Ich kümmere mich drum. Ich mag Dich Kurze. Du und Wolfi, dass passt",
schmunzelte Dave und aß mit von Marcellas Frühstück.

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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#54

Beitrag von Urako » Mi 11. Okt 2017, 10:59

"Ja, natürlich musst du dauernd auf uns aufpassen, Flocke, das ist dein Schicksal, dein unabwendbares", sagte Urako schmunzelnd. "Aber eigentlich war alles Daves Schuld, er hat mich mit Absicht zur Weißglut gebracht. Ich wasche meine Hände in Unschuld. Beschwerden bitte an ihn, die Bestrafung nehme ich persönlich entgegen."

Er stieß Varmikan gut gelaunt mit dem Ellbogen an. Nachdem der Frostalb das Messingmoos heruntergekaut hatte, starrte Urako ihn an.

"Und? Merkst du schon irgendwas?"

Er schickte ihm gedanklich das Wort 'Mo' und beobachtete Varmikans Mimik.
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#55

Beitrag von Varmikan Eisseher » Mi 11. Okt 2017, 12:25

Varmikan kratzte sich am Kopf.

"Mein Schicksal ist es wirklich, immer auf meine Männer aufzupassen. Leider ist das nicht immer so möglich, wie man sich das wünscht. Auf Iphi konnte ich nicht aufpassen, da er krank wurde. Ich habe alles gegeben und versucht ihm beizustehen, aber er ist immer weiter abgemagert und irgendwann hat er jeden Lebenswillen verloren und sich selbst mit Gift gerichtet.

Er war ein erstklassiger Mann. Lieb, verständnisvoll, klug, sah super aus und er war ebenfalls Magier. Er war Dozent an unserer Akademie. Iphi hatte eine ziemlich lockere Meinung für einen Frostalben. Er meinte wir sollten für mehr bekannt sein als für Grausamkeit und Foltermethoden. Er sagte immer, wir haben uns so sehr angewöhnt uns im Krieg zu befinden und in ständiger Kampfbereitschaft zu sein als Volk, dass wir vergessen haben wie man lebt.

Früher habe ich mich manchmal mit ihm darüber gestritten oder mich auch mal lustig über ihn gemacht. Trotzdem haben wir uns verstanden. Er war mein erster Kerl, meine erste Liebe und dann war er fort.

Er hatte sich mit mir schlafen gelegt und vorher was eingenommen und als ich neben ihm aufgewacht bin in der anderen Nacht... war er fort... er war tot...

Meine anderen Männer habe ich auch geliebt, aber ich kannte sie weder so lange, noch so intensiv wie Iphi. Wir waren nicht so eng zusammen, wie ich es mit ihm war. Trotzdem hat es mich geschmerzt sie auf diese Art zu verlieren. Sie sind im Kampf gefallen, sprich im Krieg umgekommen.

Wie ich hergekommen bin, weißt Du.
Durch das Missgeschick mit diesem Artefakt, dass versehentlich in meine Tasche gerutscht ist.

Ich bin geflohen und irgendwann kam ich hier an, in der Handelsallianz. Und hier habe ich Dave gefunden. Davy ist Iphi ziemlich ähnlich und trotzdem sind die beiden absolut verschieden. Die beiden hätten sich super verstanden.

Stell Dir nur vor, ich hätte beide als Kerle, dass wäre was.
Die Geister haben mich damals einfangen lassen, weil ich den gleichen Service anbot, kurzum Umzüge. Und als ich hier unfreiwillig eingezogen bin, hat mich Dave verhört. Genau wie bei Iphi Liebe auf den ersten Blick. Ich hab ihn gesehen und ich musste ihn haben.

Drum ja, es ist meine Aufgabe ihn zu beschützen. Und es ist mein Schicksal, sonst würde ich doch nicht ständig Männer vom Schicksal erhalten, die ich beschützen muss. Dich habe ich schließlich auch hier gefunden und Dich muss ich genauso behüten wie Davy.

Mhm ja Davy ist manchmal ein kleines Biest und eine Zicke, aber ich glaube Sternchen hört gerne Schweinkram und harte Ansagen. Dass macht ihn scharf, achte mal drauf. Sobald ich streng mit ihm werde, oder Du ihn zusammenscheißt wird er scharf.

Aber dass kann Davy auch von uns bekommen, ohne dass er uns vorher an den Rand eines Nervenzusammenbruchs zu bringen.

Oder Sternchens lieblichen Beleidigungen, die dürfte er auch lassen. Das macht er nur um uns zu provozieren. Und warum provoziert er uns? Aus Spaß, dass ist sowas wie verstecktes Flirten, er gräbt uns damit an. Nur könnte ich ihn da manchmal für würgen. Wobei er sich stets sehr liebevoll für "seine bösen Worte" entschuldigt.

Wundere Dich nicht warum ich soviel rede, ich bin gerade was aufgeregt und nervös, wegen dem Messingkraut",
gestand Varmikan.

Er strich sich die Haare aus dem Gesicht und knotete sie im Nacken zusammen. Varmi konzentrierte sich und versuchte Urako eine Botschaft zu übermitteln. Sofort spürte der Frostalb, dass die Botschaft nicht angekommen war.

Denn im Gegensatz zu sonst, erweiterte sich sein Bewusstsein nicht. Varmikan spürte, dass er die Botschaft zwar gedacht hatte, aber sie blieb genau das - ein Gedanke in seinem Kopf.

Die sonstige Verbindung, die sein Geist mit dem des Empfängers einging, das Gefühl des anderen, wenn auch oft rein nur die mentale Gegenwart eines anderen Geistes, fehlte völlig.

"Ich habe gerade versucht Dir mental eine Botschaft zu schicken, es funktioniert nicht. Ich werde nun versuchen, mich mit Dir zu verbinden oder mich in den Nexus fallen zu lassen", erklärte Varmikan und setzte sich auf Urakos Schoß.

Varmikan konzentrierte sich auf Urako, aber er konnte mental keine Verbindung zu ihm aufbauen. Der Frostalb schloss die Augen und versuchte sich in den Nexus fallen zu lassen. Aber nichts geschah. Er blieb wo er war, seine Seele wechselte nicht die Sphäre, sondern blieb fest in seinem Körper verhaftet.

Varmikan schluckte sichtlich nervös und starrte Urako an.

"Es funktioniert. Ich kann Dir weder eine Botschaft schicken, noch kann ich mich mit Dir verbinden. Ich kann mich nicht mal mehr in den Nexus fallen lassen. Ich bin von meiner Gabe abgeschnitten, ich glaube ich kann auch so keine Magie mehr wirken", erklärte Varmi fahrig.

Der Frostalb versuchte auf seine Gabe zuzugreifen und einen Schneeschauer zu erzeugen, aber nichts geschah.

"Nichts Puschel. Ich fühle mich dumpf und eingesperrt, wenn ich mir die Situation bewusst mache. Das Kraut funktioniert", sagte Varmi und schmiegte sich fest an Puschel an. Er küsste den Tiefling auf die Kehle und streichelte ihn über den Arm.

"Du musst mich beschützen, bis die Wirkung nachlässt. Mit dem Zeug müssten wir Mo festnageln können. Ich hoffe die Wirkung lässt auch irgendwann wieder nach, sonst bin ich ganz schön in den Arsch gekniffen", stöhnte Varmi.

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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#56

Beitrag von Urako » Do 12. Okt 2017, 11:07

"Du brauchst nicht Iphi als Zweitmann", murrte er verstimmt. "Du könntest mich haben, wenn du das willst. Auch wenn ich vielleicht nicht ganz so hübsch und klug und was weiß ich noch alles bin wie er. Ach, vergiss es. Sei einfach glücklich mit Davy. Ich kann weder dem einen, noch dem anderen das Wasser reichen. Mir egal. Ich hab Gasmi. Der mag mich so dumm und hässlich, wie ich bin. Und gegen den schmiert ihr eh alle drei ab, Dave und Iphi und du sowieso."

Er schob Varmikan von seinen Beinen herunter, zog die Knie an und legte die Arme um die Beine, damit sein Kumpel sich nicht wieder draufsetzen konnte.

Varmikans Erklärungen zu Daves Kommunikation ließen Urako einen Gesichtsausdruck völligen Unverständnisses annehmen.

"Dave zankt und beleidigt uns, damit wir streng zu ihm sind? Logik? Warum sagt er nicht einfach: Mach mich fertig! Was glaubst du, wie oft ich das zu Gasmi sage? Oder: Gasmi, ich war sehr unartig, du musst mich besser erziehen! Meistens weiß Gasmi noch nicht mal, was ich verbockt habe und ich sag`s ihm auch nicht. Es reicht, wenn er mich bestraft, um mein Gewissen reinzuwaschen. Und er macht das gut. Da muss ich gar nicht mit ihm zanken für. Er vertraut mir, dass die Strafe bitter nötig ist. Auch wenn er manchmal für meinen Geschmack noch etwas zurückhaltend ist."

Urako grinste glückselig, als er sich den kleinen Dominator vorstellte.

"Varmi, ich hab `ne Idee. Wir 'bestrafen' Dave in Zukunft dafür, wenn er artig ist. Und wenn er zickt, ignorieren wir ihn eiskalt. Dann lernt er, dass er damit nicht durchkommt und es ihm besser geht, wenn er brav ist und unseren Regeln gehorcht. Ich denke, das ist besser für ihn. Er ist 'ne harte Nuss. Wir sollten ihn nicht auch noch bekohnen, wenn er absichtlich Scheiße baut.

Und, äh, noch eine Beichte. Ich war mal so frei, Dave, uhm, vorhin eine klare Ansage zu machen, weil ich wegen ihm Glas gegessen habe. Ähm ... also du solltest ihn für zwei oder drei Tage schonen. Okay, ich geb' s zu, ich war etwas grob, also du musst ihn für eine ganze Woche schonen ... oder vielleicht besser zwei."
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#57

Beitrag von Varmikan Eisseher » Do 12. Okt 2017, 14:39

Varmikan quetschte sich ganz eng an Puschel.

„Lass mich zurück auf Deinen Schoß. Es gibt keinen Grund eifersüchtig zu sein, ich habe Dir nur von Iphi erzählt, da ich Dir vertraue und damit Du verstehst warum Dave und Du mir so viel bedeutet. Warum ich auf Euch aufpassen muss, damit Euch nichts passiert und ich Euch nicht verliere. So wie ich einst Iphi verloren habe. Hätte ich etwas besser aufgepasst hätte ich ihn vielleicht retten können. Naja es wäre eine Rettung für einen Tag gewesen, oder einige Tage. Letztendlich gab es keine Rettung für ihn. Dass wusste er und ich wusste es auch Puschel.

Du bist genauso klug, schön und scharf wie Dave oder Iphi. Und leider genauso kompliziert, schwierig, störrisch und stur. Ich könnte Dich nicht nur haben, ich habe Dich als Zweitmann und Bruder.

Dass ich oder Dave nicht gegen Gasmi anstinken können, ist auch richtig so, denn Gasmi ist Dein Mann. Genauso kann bei mir niemand Dave das Wasser reichen, gleichgültig wie topp der Kerl auch wäre. Selbst dann nicht, wäre er attraktiver, klüger, reicher oder was auch immer. Sternchen ist mein Mann und das ist er ja nicht grundlos.

Das hat ja nicht nur mit seinen Fähigkeiten oder seiner Optik zu tun, sondern mit der Tatsache dass ich den Mann von ganzen Herzen liebe.

Bei Dir ist das nicht anders. Oder bist Du tatsächlich der Auffassung Dave oder Du Ihr wärt die schönsten Kerle der Welt?

Kann doch gar nicht hinkommen, immerhin gibt’s da ja noch mich oder? Und ich stoße Euch beide was die Optik anbelangt locker vom Thron“,
lachte Varmikan und küsste Urako liebevoll auf den Mund.

Varmi legte seinen Kopf auf Puschels Schulter ab und legte ihm einen Arm um die Hüfte. Der Frostalb dachte angestrengt nach und kraulte dabei geistesabwesend Urako die Flanke.

„Dein Vorschlag zur Erziehung ist gut. Positive Bestärkung oder so nennt man das doch. Das Schlechte wird ignoriert und das Gute wird belohnt. Ich habe keine Ahnung warum Dave das macht, aber ich habe mir selbst schon meine Gedanken darüber gemacht. Entweder hat er Angst es offen auszusprechen und nachher zu hart zu bekommen. Das kann ich verstehen und das darf auch nicht passieren. Oder es macht ihn scharf hart zu sprechen und harte Ansagen zu bekommen, kurzum das Gezanke ist das Vorspiel für ihn.
Als Du ihn das erste Mal erzogen hast, ging er auch ab wie sonst was.

Du hast ihn erzogen??? Naja verdient hat er es, bei der Schote die er diesmal gebracht hat. Ich werde mir heute Abend mal anschauen, wie hart er bestraft wurde und ob ich verzichten muss. So ganz muss das ja nicht sein, ich weiß mir schon zu helfen. Wobei Puschel Du hast ja dafür gesorgt, dass ich grundlos leer ausgehe, wie wäre es wenn Du Dave vertrittst? Lust?“,
grinste Varmi.

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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#58

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mo 23. Okt 2017, 13:11

Nachdem sie sich ihr Frühstück hatten schmecken lassen, ritten Dave und Anwolf mit ihren Begleitern zurück zum Geisterhaus. Dave ging direkt durch zur Schreibstube und fing mit seiner Arbeit an. Wolfi und Marcella hatte er für den Tag freigegeben. Da sie sich schon sein Leid freiwillig angehört hatten und sich sogar Gedanken gemacht hatten, wie sie ihm helfen konnten, war dies nur fair.

Dave klappte das Kassenbuch auf und fing mit der Buchhaltung an, als er seiner Gewohnheit folgend nach Varmikan spürte. Die Farben von Varmi fand er sofort und er stupste sein Klingenohr liebevoll an. Allerdings bekam Dave keine Antwort, was ihn sehr verwunderte.

Der Magier tastete die Farben von Varmikan genauer ab, untersuchte sie förmlich bis in jede Faser und stellte mir Erschrecken fest, dass Varmikan keine Verbindung mehr zum Nexus hatte. Dave kaute fahrig auf der Unterlippe, klappte das Kassenbuch zu und suchte umgehend Varmikan auf.

Varmi saß bei Puschel auf dem Schoß und sah seltsamerweise noch blasser aus als sonst. Dave starrte ihn einen Moment an und zog fragend eine Augenbraue hoch.

"Was ist los Klingenohr?", fragte er besorgt und hockte sich vor Varmi.
"Alles gut, ich habe gerade nur ein Selbstversuch gemacht. Es geht mir gleich wieder besser. Schön dass Du zurück bist", grinste Varmikan.

"Einen Selbstversuch womit und wofür?", hakte Dave bange nach.
"Womit kann ich nicht sagen. Wofür? Um einen Feind in die Knie zu zwingen Sternchen, mehr kann ich Dir noch nicht sagen. Vertrau mir Davy, es ist wichtig", erklärte Varmi.

"Von mir aus... gut, ich bin wieder in der Schreibstube, falls etwas sein sollte, meldet Euch sofort", bat Dave und küsste zuerst Varmikan und dann Puschel, bevor er sich wieder in die Schreibstube verzog.

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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#59

Beitrag von Urako » Mo 23. Okt 2017, 14:13

"Ich bin aber eifersüchtig", protestierte Urako. "Wäre ich es nicht, würde es heißen, du bist mir egal, oder?" Trotzdem ließ er zu, dass Varmikan sich wieder auf seinen Schoß drängelte. "Klar bin ich der Auffassung, dass Gasmi der schönste Kerl der Welt ist. Das kannst du jetzt glauben oder nicht. Es gibt keinen, den ich heißer finde und süßer sowieso nicht, weil das ja auch gar nicht geht. Keinen einzigen. Ich weiß, dass ich alleine damit stehe, dass kein anderer Kerl meinem eigenen das Wasser reichen kann, aber es ist so. Mein Mann ist optisch perfekt, nur charakterlich muss er noch den letzten Feinschliff verpasst kriegen. Auch Firxas war perfekt, als er noch meiner war. Und wärst du meiner, dann wärst du perfekt. Aber ich mach mir nicht die Mühe, dir das zu erklären. Du raffst es eh nicht. Keiner rafft es. Ich bin mit Gasmi auf einer ganz anderen Ebene verbunden als du mit Dave oder sonstwer mit irgendwem."

Er sagte das hochnäsig und abweisend. Er genoss die Viererkonstellation, in der sie lebten und liebten, aber er verachtete Dave und Varmi auch dafür, dass sie ihn in ihre Beziehung ließen. Sie verstanden nicht, was wahre Liebe bedeutete, oder eins mit dem Partner zu sein. Er streichelte gedankenverloren Varmis weiche, weiße Haut. Varmi nahm Urakos Beichte, dass er Dave in dessen Abwesenheit erzogen hatte, zum Glück gut auf. Und wie es so war, kam in diesem Moment Dave natürlich hereingeplatzt und guckte schief, weil Varmi auf Urakos Schoß saß. Vor allem aber war er besorgt. Nachdem er wieder fort war, supste Urako Varmi an.

"Er hat dich nicht mehr gespürt im Nexus, oder? Das bedeutet, Messingmoos blockiert nicht nur deine Magie, sondern ist ebenso ein hervorragender Weg, sich gegen Geistmagier abzuschirmen! Nicht schlecht, nicht schlecht."

Urako grabschte Varmis Speck und knetete ihn sanft. Er rieb sein Gesicht an Varmis Kopf und genoss den Geruch und das Gefühl, Varmi zu spüren.

"Lust hab ich schon auf dich, Flocke, aber ich brauch erstmal ne Pause. Ich hab doch gesagt, dass ich mir Davy grad vorgenommen habe. Ich war nicht nett zu ihm und bei mir zwiebelts auch ziemlich. Außerdem muss ich noch was anderes mit dir bereden. Ich will mit meinem Ex sprechen, mit Firxas. Ansgar sprach davon, dass der bei ihm im Herrenhaus in Alessa hockt. Zusammen mit Mo! Willst du mitkommen? Sonst geh ich allein. Ich muss ihn zeitnah sehen."
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Re: Dunkelheit -- Dave - Urako 202 n.d.A.

#60

Beitrag von Varmikan Eisseher » Mo 23. Okt 2017, 21:26

Varmikan musterte Puschel eindringlich.

"Na dann nicht, kein Problem Puschel, ich kann mir ja selbst helfen. Wobei ich hätte gerade Davy fragen können. Verdammt warum fällt mir das immer ein, sobald mein Sternchen weg ist? Kaum ist er aus dem Zimmer, werde ich spitz auf ihn", antwortete Varmikan und kraulte sich den Schritt während er nachdachte.

"Was Dave wirklich wahrgenommen hat, kann ich Dir nicht sagen. Es war wohl eher dass, was er nicht mehr wahrgenommen hat. Aber ich werde ihn nachher genau fragen, damit wir ein Bild von der Wirkung vom Messingmoos haben", erklärte Varmi und schubberte sich an Urako.

"Wo ich davon spreche mit meinem Mann zu reden, ich werde mit ihm über die dunklen Flecken reden. Ich werde ihn bitten mir die Erinnerungen zu zeigen, da er sie vermutlich nicht aussprechen kann. Ich weiß nur ein bisschen, ein Bruchteil den mir Ansgar verraten hat. Aber das war schon grausam genug", überlegte Varmikan.

"Sicher begleite ich Dich, aber was möchtest Du denn von Firxas? Und was möchtest Du von Mo? Wir sind noch nicht bereit für den Angriff, ist Dir das bewusst?", fragte Varmikan neugierig und drückte sich mit dem Rücken gegen Puschel, während er dessen Massage genoss.

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