Verteidiger der Souvagne

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.

Gro├čherzogtum Souvagnen
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Ciel Felicien de Souvagne
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Verteidiger der Souvagne

#1

Beitragvon Ciel Felicien de Souvagne » Di 31. Okt 2017, 19:31

<< Was zuvor geschah

Nachdem sein Vater ihn verabschiedet hatte, traf Ciel sich mit Comte Massimo de la Cantillion und Jules. Die Dienerschaft hatte alles zu ihrer Abreise vorbereitet. F├╝r die Herrschaften stand eine Kutsche bereit, selbstredend gepolstert und mit moderner Federung versehen, welche die Reise auf dem ohnehin schon gut ausgebauten souvagnischen Stra├čennetz so angenehm machte, als w├╝rde man im Schloss auf einem Sofa sitzen. Ciel bestand darauf, dass Jules und Massimo mit ihm gemeinsam in der Kutsche sa├čen, damit sie keine weitere Zeit verloren und gleich miteinander sprechen konnten. Khawa und die anderen Personen, die Ciel hatte mitnehmen wollen, mussten reiten oder zu Fu├č gehen.

Vorn auf dem Kutschbock sa├č neben dem Kutscher Serge Roux der Barde Nathan Leroy und lieferte eine musikalische Untermalung mit seiner Leier, auf der er dezent vor sich hinklimperte. Beide M├Ąnner waren absolut vertrauensw├╝rdig.

"Wir hatten vorhin bereits das Vergn├╝gen, uns begr├╝├čen zu k├Ânnen, also k├Ânnen wir uns gleich dem Wesentlichen widmen", begann Ciel pragmatisch. Die Kutsche war ger├Ąumig, so dass zwischen den gegen├╝berliegenden Sitzb├Ąnken auch ein kleiner festgenagelter Tisch befindlich war. Ciel breitete eine Karte von Souvagne und den umliegenden L├Ąndereien darauf aus. "Ich habe vor der Hinrichtung, wie von meinem Vater gew├╝nscht, eine gro├če Zahl Boten entsandt. Unsere Schreiber waren sehr flei├čig und haben in aller Eile eine gro├če Anzahl von Kopien des Befehls meines Vaters angefertigt, welche die Boten nun in alle St├Ądte tragen, wo diese von fachkundigem Personal weiter kopiert und von dort aus in alle D├Ârfer getragen werden.

Herolde und Aush├Ąnge werden schon bald ├╝berall den Willen meines Vaters verk├╝nden, dass alle Angeh├Ârige von Feindesv├Âlkern unter Androhung von Arrest binnen drei Tagen unsere Scholle zu verlassen haben. Umgekehrt werden alle Landsm├Ąnner und -frauen, die sich au├čerhalb befinden, aufgerufen, sofort heimzukehren. Eine sofortige Ernte aller Felder wurde ebenso angeordnet und, wo das nicht m├Âglich ist, deren sofortige Brandschatzung, damit der Feind keine Nahrung vorfindet, sollte er auf unser Land vordringen.

Auch wurde in die Wege geleitet, sofort s├Ąmtliche Zahlungen an die verr├Ąterischen Goblins und die am Verrat beteiligten Gro├čherzogt├╝mer einzustellen, die fortan unsere Scholle nicht mehr betreten d├╝rfen.

Jules, bitte geben Sie mir Auskunft dar├╝ber, was die Himmelsaugen ├╝ber die Situation bez├╝glich unserer Schiffe in Erfahrung bringen konnten. Wurde der oder die Verantwortliche am Hafen bereits ausfindig gemacht?

Wir werden das erste St├╝ck des Weges nach Norden gemeinsam mit dem Comte zur├╝cklegen, alsbald werden sich unsere Wege trennen. Wir fahren weiter nach Westen, um die Bannmeile einzurichten, Massimo reitet nach Norden zur K├╝ste.

Massimo, mein Vater w├╝nscht, dass Ihr euch der gestohlenen Schiffe annehmt, mit welchen die Verr├Ąter ├╝bergesetzt sind. Sie sind mit einer Notmannschaft zur├╝ckzuholen oder notfalls vollst├Ąndig zu vernichten, damit sie diese nicht erneut verwenden k├Ânnen, um Souvagne zu schaden."
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Jules de Mireault
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Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#2

Beitragvon Jules de Mireault » Mi 1. Nov 2017, 21:33

Chevalier Jules Seymour de Mireault

Jules h├Ârte dem jungen Herrn aufmerksam zu.

"Ihr habt gut daran getan die Befehle Eures Vaters umgehend umzusetzen. Ich habe mir erlaubt den Officier g├ęn├ęraux de Souvagne Bellamy Bourgeois zu bitten die vier Marquis als Berater der vier Marqiuis-Provinzen zum Hofe rufen zu lassen. Bourgeois steht Eurem Vater selbstverst├Ąndlich in erster Linie mit Rat und Tat zur Seite.

Borgeois hat umgehend Eilboten nach Beaufort zu Jules Auriville de Beaufort, nach
Chasseaux zu Philippe-Louis Gillot de Chasseaux, nach Chevrette zu Mayhew de Chevrette und nach La Grange zu Clement Lavin├ę de la Grange entsandt.

W├Ąhrend der Vorbereitung der Hinrichtung der Verr├Ąterin habe ich mentalen Kontakt zu meinen Kollegen aufgenommen. Es wurde umgehend eine Untersuchung des Gel├Ąndes vorgenommen. Die V├Âgel suchten bereits passenden Stellen f├╝r die geplanten Fallgruben, es wurden Proben von Schlamml├Âcher und Salzwiesenabschnitte genommen um dort ebenfalls - falls n├Âtig, den Feind festsetzen zu k├Ânnen. Wir werden nicht nur Waffen, sondern auch die nat├╝rlichen Ressourcen gegen den Feind nutzen.

Bellamy versicherte mir, dass es innerhalb von drei Tagen m├Âglich sei, die Burg Eures Herrn Vaters binnen drei Tagen abzusichern. Die Mauern werden durch zus├Ątzliche Querbalken verst├Ąrkt, die Tore werden zus├Ątzlich zig-fach gesichert. Ferner wird der Boden rund um die Burg mit Markierungen f├╝r die Bogensch├╝tzen und Himmelsaugen versehen.

Eine Truppenverlagerung von einem Kontingent Soldaten wurde bereits umgehend von Bellamy veranlasst um eine Notevakuierung von unserem Herrscher jederzeit gew├Ąhren zu k├Ânnen. Sollte Euer Herr Vater in die Waldfeste in Chevrette fliehen m├╝ssen, oder dort sein Hauptbasislager aufschlagen wollen, wird binnen drei Tagen von heute an m├Âglich sein.

Bellamy versicherte mir, dass er ebenso alles m├Âgliche in die Wege leiten wird, was die Grenzsicherung betrifft. Die Grenze wird von unsichtbaren Fallgruben umgeben sein wird, neben einer Kompanie Bogensch├╝tzen hat er sogar Belagerungsmaschinen Richtung Grenze ausgesandt um notfalls die anr├╝ckenden Feinde mit Felsbrocken als t├Âdliche Wurfgeschosse zur├╝ckzuwerfen. Barrikaden und so weiter, werden ebenfalls binnen k├╝rzester Zeit hochgezogen.
Zu Eurer Frage, nein einen pers├Ânlichen Verantwortlichen f├╝r die missbr├Ąuchliche Nutzung unserer Schiffe kann ich Euch nicht benennen junger Herr.

Wie ich bereits Eurem Vater berichtete haben unsere Sp├Ąher eine logistische Gro├čaufgabe entdeckt. Leider haben wir ihr zu unserer Reue keine Beachtung beigemessen. Dieser Fehler lag eindeutig bei uns.

Wir hielten es f├╝r eine Spinnerei der Goblins. Zumal wir zu diesem Zeitpunkt noch Verb├╝ndete waren, war unser Blick nicht mit Argwohn auf die Goblins gerichtet.

Streitkr├Ąfte der Hohen Mark erreichten uns ├╝ber Ledwick. Der Tross bestehend aus Goblins, Almanen und Gargoyles erreichte Chasseaux. Mit alten Handelsschiffen der Tazzlogkaner und mit allen verf├╝gbaren Schiffen der Souvagne setzen innerhalb von zwei Tagen 300 Goblins und 500 almanische Ritter ├╝ber die Azursee.

Wof├╝r die Goblins samt die Hohe Mark so einen Aufwand betrieben haben, hat sich bis dato unserer Kenntnis entzogen junger Herr, aber durch die Kunde vom Comte de la Cantillion und seines treuen Gargoyles wurden wir hinreichend aufgekl├Ąrt.

Unser Augenmerk war wachsam nach au├čen gerichtet und wohlwollend nach innen gekehrt, ganz so wie es Euer Herr Vater w├╝nschte. Zu dem damaligen Zeitpunkt z├Ąhlten f├╝r uns die anderen almanischen Gro├čherzogt├╝mer zu unseren B├╝ndnispartnern. Weder die Goblins noch die Hohe Mark galten als Feinde. Aus diesem Grund wurde ihnen erlaubt zu passieren. Die Nutzung der Schiffe h├Ątte allerdings verhindert werden m├╝ssen.

Ich werde mich bem├╝hen, der Sache auf den Grund zu gehen, wer letztendlich unt├Ątig blieb. Ein boshaftes Verschulden m├Âchte ich trotzdem bei diesem Landsmann nicht vermuten. Vielmehr unterlagen wir selbst dem Irrtum des Kaisho Abkommens.

Die Befehle Eures Vaters waren eindeutig und werden Dank Euch unverz├╝glich im Land verbreitet. Ab der Befehlsverk├╝ndung Eures Vaters bewachen die Himmelsaugen Souvagne vor jedem Feind - wir haben keine Verb├╝ndeten mehr.

Bezogen auf unsere Schiffe kann ich Euch mitteilen, dass diese in See stachen, bis zum heutigen Tag aber nicht zur├╝ckkehrten. Weder mit noch ohne Fl├╝chtlinge. Ich vermute, sie haben unsere Schiffe nur zur ├ťbersetzung ben├Âtigt. Eine Flucht ist bis dato nicht geplant, da sich die anr├╝ckende Armee der Chaos-Armee stellen wollte um die Zwerge zu retten.

Folglich m├╝sste es sich um eine reine Bergungsaktion handeln. Es w├Ąre ├Ąu├čerst abtr├Ąglich w├╝rden die Lichtalben, Zwerge, Gargoyles und Almanen uns angreifen um sich unsere Schiffe anzueignen. Eine unerlaubte Nutzung ist immer noch etwas anderes als ein ├Âffentlicher Diebstahl oder Raub. Und damit w├Ąren sie nicht besser als die Chaoten die sie bek├Ąmpfen.

Ferner glaube ich kaum, dass sich diese selbsternannte Zwergen-Befreiungsarmee splitten m├Âchte um dann an zwei Fronten zu k├Ąmpfen. Eine Front w├Ąre in dem Falle sogar selbst verschuldet. Aber was der Logik geschuldet ist oder nicht, spielt momentan keine Rolle. Wir m├╝ssen mit allem rechnen. Bleibt es friedlich, soll mir dies nur Recht sein",
erkl├Ąrte Jules respektvoll.
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Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#3

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » Mi 8. Nov 2017, 12:19

Massimo

wusste nicht was er denken sollte. Das der Duc ihn verziehen hatte freute ihn sehr. Genauso dass er eine zweite Chance bekam. Aber das Nal hingerichtet worden war, das schmerzte Massimo. Der Comte verstand sich gut mit Nal. Sie war freundlich und war seine Meinung gewesen. Sie wollte genau wie er, dass das Chaos von der Welt getilgt wurde.
Er wollte nur seinen Herrscher warnen und seine Heimat besch├╝tzten. Er hatte nicht gedacht, dass Nal sterben w├╝rde, wenn er sich mit in seine Heimat nahm.
Massimo zweifelte nie das Wort von seinen Duc an. Aber diesmal wusste er nicht was er denken sollte. Vielleicht lag er selber falsch und der Duc hatte mehr Gesp├╝r f├╝r solche Dinge. Er hatte nichts falsches an Nal gesp├╝rt. Aber vielleicht hatte er es nicht sp├╝ren wollen.
Komavan hatte das gleiche wie der Duc gesagt. Er hatte geraten der Albin nicht zu vertrauen. Und der Duc hatte sofort gehandelt und sie hinrichten lassen. Bei der Verurteilung hat er sie nicht sprechen lassen. Sie hatte sich nicht verteidigen d├╝rfen. Manchmal war das so. Einige durften etwas sagen. Aber wahrscheinlich dann, wenn das Urteil vom Duc noch nicht fest stand.
Wenn er sein Urteil schon gef├Ąllt hatte, brauchte er niemand anzuh├Âren.
Er war immer ein weiser und gerechter Herrscher. Er war grossz├╝gig zu Massimo gewesen und hatte ihm seine Fehler vergeben. Massimo hatte fast durch seine Dummheit nicht vor einen Krieg gewarnt. Wie konnte er eigentlich dann denken, dass der Duc sich bei der Albin irrte? Massimo traute seine eigene Einsch├Ątzung nicht mehr. Es war gut, dass er Komavan an seine Seite hatte.

"Ihr seid schon fleissig gewesen Herr. Euer Vater ist bestimmt stolz auf euch. Die Goblins verdienen keine einzige M├╝nze mehr von uns. Wenn die sich nicht an die Vereinbarungen halten, warum sollen wir das dann?."

Massimo h├Ârte sich an was Jules berichtete. Bis jetzt klang alles gut und der Comte hoffte, dass es alles gut f├╝r Souvagne verlaufen w├╝rde. Ciel war jung aber er war fleissig und machte seine Sache gut fand Massimo.
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Re: Herrensitz des Duc Maximilien Rivenet de Souvagne

#4

Beitragvon Ciel Felicien de Souvagne » Do 16. Nov 2017, 09:48

W├Ąhrend der Chevalier gewissenhaft Ciels Frage beantwortete, klimperte im Hintergrund die ganze Zeit der Barde, der auf dem Kutschbock sa├č. Als er auch noch anfing zu tr├Ąllern, um Jules`Stimme zu ├╝bert├Ânen, erhob Jules beim Sprechen die Stimme, damit seine Rede nicht in der anschwellenden musikalischen Untermalung unterging. Als daraufhin der Barde ebenfalls seine Lautst├Ąrke erh├Âhte und die beiden sich zu einem regelrechten Duell aufschaukelten, streckte Ciel seinen Kopf aus dem Fenster der Kutsche, schrie:
"Nathan, m├Ą├čigt die Lautst├Ąrke! Wir haben eine wichtige Unterredung."
Da entdeckte er, zwischen den Kutscher und dem Barden eingequetscht, Khawa, der tunlichst nach vorn blickte. Nun erkl├Ąrte sich, warum der Barde derart mit Jules um die Wette eiferte. Wahrscheinlich hatte Khawa ihm originialen rakshanischen Mokka versprochen, wenn sie erst im Feldlager angekommen waren.

"Khawa, zum Rakshor! Ich habe doch ausdr├╝ckliche Anweisungen gegeben, dass abgesehen von meinem Kutscher und meinem Barden keine Domestiken mit auf dieser Kutsche zu reisen haben!"

"Verzeihung, Herr. Mein Asameisch ist noch nicht so gut."

"Dein Asameisch ist besser als das von so manchem Bauern! Entferne dich sofort vom Kutschbock und steig auf dein Pferd. Du hast hoffentlich daf├╝r gesorgt, dass jemand es mitf├╝hrt."

"Ja, Herr."

Khawa sprang w├Ąhrend der Fahrt vom Kutschbock und schlich nach hinten wie ein gepr├╝gelter Hund. Ciel wusste jedoch, dass das nur Show war. Er rieb sich die Nasenwurzel, um sich zu entspannen.

"Fahren Sie bitte fort, Jules."

Ciel h├Ârte ihm aufmerksam zu. Er war froh, dass auch die anderen Befehlshaber eifrig bei der Sache waren, alles lief nach dem Plan des Ducs und alles h├Ârte sich so weit gut an.

"Danke, Jules. Dann k├Ânnen wir dahingehend entspannt bleiben, so weit das in Anbetracht der Situation m├Âglich ist. Massimo, habt Ihr den Befehl meines Vaters vernommen? Eure Aufgabe sind die Schiffe! Und noch eine weitere Information. In Eurem Lehen soll eine Magierakademie errichtet werden, so w├╝nscht es mein Vater. Eine Akademie, in welcher die Nekromantie eine eigene Abteilung erh├Ąlt. Er w├╝nscht, dass Ihr euch nach Erledigung der Aufgabe bez├╝glich der Schiffe darum k├╝mmert, dass alles seinen Gang geht."
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Re: Verteidiger der Souvagne

#5

Beitragvon Ciel Felicien de Souvagne » Di 21. Nov 2017, 23:03

In einer kleinen Stadt machten sie Rast, bevor sich ihre Wege trennten. Massimo wurde mit einer eigenen Kutsche in Begleitung seines Gargoyles nach Norden geschickt, um seinen Auftrag bez├╝glich der Schiffe zu erf├╝llen und Ciel begab sich mit dem ├╝brigen Tross nach Nordwesten an die Front. Dort ├╝bernahm der Prince das Kommando ├╝ber das Feldlager, was man dort inzwischen provisorisch angelegt hatte. Unter seiner Aufsicht begann man, einen h├Âlzernen Wall zu errichten. Das Holz dazu schaffte man aus dem nahen Wald herbei.

Nur wenige Tage nach Beginn der Schanzarbeiten, begab sich folgendes:

Der Ritter und der Wilde - Ehrenwort (├╝18)
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Re: Verteidiger der Souvagne

#6

Beitragvon Jules de Mireault » Mi 22. Nov 2017, 21:38

Jules Seymour de Mireault

Jules trat aus dem Zelt und streichelte Gufo. Seine Eule sa├č drau├čen vor dem Zelt auf ihrer Stange. Er zog gedankenverloren den Lederhandschuh ├╝ber und Gufo h├╝pfte auf seine Hand. Das vertraute Gewicht seines Tieres beruhigte etwas seine aufgew├╝hlten Gedanken.

Jules machte sich mit Gufo auf den Weg zu der Wallanlage.

Mireault empfand etwas f├╝r Khawa, dass er nicht empfinden wollte. Was f├╝r eine L├╝ge. Er empfand etwas, dass er nicht empfinden durfte. Das war die Wahrheit. Gleichg├╝ltig was er sich vorher vorgemacht hatte, tief im Inneren wusste er, dass Khawas Gef├╝hle auf Gegenliebe stie├čen.

Gufo, der auf Jules linkem Arm sa├č, tat seinen Unmut mit einem Kr├Ąchzen kund. Mireault konnte es ihm nicht verdenken. Schon seit mehr als einem Jahrzehnt waren sie ein unzertrennliches Duo.

Jules ben├Âtigte einen klaren Kopf, etwas Ruhe und ihm fehlte der Ausblick auf die Weite des Landes - kurzum der Blick durch die scharfen Augen von Gufo. Die Eule h├╝pfte auf seine Schulter und rieb sich an Jules Wange. Bilder ihres letzten Fluges drangen in sein Bewusstsein. Mit riesengro├čen orangenen Augen sah Gufo Jules erwartungsvoll an.

Mireault nahm die Eule von der Schulter und warf sie mit dem linken Arm in die Luft. Gufo f├Ącherte sofort seine lautlosen Schwingen auf. Mit gro├čen Fl├╝gelschl├Ągen verschwand die Eule zwecks Erkundung der Lage hinter den Wall.

Jules hockte sich im Schneidersitz auf den Boden, verband seinen Geist mit dem seines geliebten Tieres und genoss den Flug. Sp├Ąter waren die Bilder sicher noch f├╝r die Terrainanalyse n├╝tzlich, aber nun ben├Âtigte er sie erst einmal f├╝r sich selbst um gedanklich etwas abschalten zu k├Ânnen.

Jede Verbindung mit Gufo war ein besonderer Moment.

Ein anderer, extrem besonderer Moment war die erste, viel zu kurze Verbindung mit Khawa gewesen. Schlagartig sp├╝rte Jules die braunen, kr├Ąftigen H├Ąnde auf seiner H├╝fte, schmeckte Kaffee auf seinen Lippen und f├╝hlte noch ein ganz anderes K├Ârperteil von Khawa mehr als nur seine Erinnerung kitzeln.

Jules sp├╝rte f├╝r einen Moment Gufos Vewirrung. Die mentale Verbindung war keine Einbahnstra├če. Genau aus diesem Grund waren die Himmelsaugen so effektiv.

Ihre V├Âgel agierten auf die mentalen Befehle ihrer Himmelsaugen und das was er gerade Gufo ├╝bermittelt hatte, musste seine Eule etwas irritiert haben. Jules konnte sich ein breites Grinsen nicht verkneifen. Gufo war wohl die einzige Seele, die Khawa f├╝r ihr Geheimnis nicht auf den Block schicken w├╝rde.

Der Magier rief sich selbst zur Ordnung und genoss den Rest des Fluges von Gufo. Sie sp├Ąhten die n├Ąhere Umgebung des Walles aus, ├╝berflogen eine weitere Strecke ins feindliche Gebiet hinein, ehe die gro├če Eule abdrehte und so lautlos verschwand wie sie aufgetaucht war.

Auf dem R├╝ckweg kreiste sie ├╝ber dem souvagnischen Lager. Als Gufo Khawa ersp├Ąhte, ging er im Sturzflug runter, flog ihn von hinten lautlos an und riss ihn dem Turban vom Kopf. Stolz machte er sich mit seiner Beute auf zu seinem Herrn.

Gufo lie├č den Turban vor Jules zu Boden fallen und landete auf dessen ausgestreckten Arm. Khawa w├╝rde die Antwort verstehen. Gut gelaunt klaubte der Chevalier den Turban vom Boden auf und verzog sich damit grinsend in sein Zelt.
Falls Khawa seinen Stoffbahn-Helm wieder haben wollte, war ihm sicher bewusst bei wem er wieder aufschlagen musste.
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Re: Verteidiger der Souvagne

#7

Beitragvon Khawa » Do 23. Nov 2017, 14:57

Khawa

Khawa war gerade auf dem Weg zu seinem Herrn, als ein heftiger Schlag seinen Kopf von hinten traf. Khawa drehte sich reflexartig nach hinten, weil er glaubte, dass ihn jemand geschlagen hatte, um diesen nachdr├╝cklich darauf hinzuweisen, dass er gerade das Eigentum des Prince de Souvagne besch├Ądigte. Doch w├Ąhrend er sich noch umdrehte, wurde ihm der Turban vom Kopf gerissen und flog davon wie ein flatterndes schwarzes Gespenst. Ungl├Ąubig starrte Khawa der wehenden Stoffbahn hinterher, die samt dem diebischen Uhu ├╝ber die Zelte verschwand und dann an einer Stelle niederging, die ihm sehr bekannt vorkam.

"Unversch├Ąmtheit!", ereiferte sich Khawa, sch├╝ttelte die Faust mit der Kerze in Richtung des Zeltes und fluchte auf Rakshanisch, w├Ąhrend er sich die andere Hand vor Nase und Mund hielt, um sein entbl├Â├čtes Gesicht halbwegs zu verbergen. H├Ątte der Chevalier ihm den Lendenschurz geklaut, w├Ąre das auch nicht peinlicher gewesen, als ohne Gesichtsschleier in die ├ľffentlichkeit zu gehen. Khawa hatte hei├če Ohren. So zeigte man sich normaler Weise nur im Inneren seines privaten Zeltes und er besa├č keinen Ersatzturban! Am liebsten w├╝rde Jules sofort zu ihm zur├╝ckkehren, und ihn unter vier Augen zur Rede stellen.

Khawas Gesichtsausdruck wurde vertr├Ąumt. Zu seinem tiefsten Bedauern hatte er gerade keine Zeit, den Schuldigen zur Rede zu stellen. Schmachtend stand er mitten im Feldlager. Dass der Tag so verlaufen w├╝rde, hatte er sich zwar schon seit Jahren sehnlich gew├╝nscht, doch nicht wirklich daran geglaubt. Die H├╝rden waren gro├č, die Standesschranken in Almanien un├╝berwindbar. Und doch hatte er das Gl├╝ck gehabt, sie eine Stunde vergessen zu k├Ânnen. Khawa war gerade eine Minute fort und schon vermisste er den Chevalier. Doch leider musste er nun zu seinem Herrn eilen. Ciel w├╝rde sich sicher schon fragen, wo er so lange blieb.

Ciel war gerade mit der Inspektion des halbfertigen Walles fertig und besprach sich nun mit einer Ansammlung milit├Ąrischer F├╝hrer, die meisten davon frisch eingetroffen. Ungl├Ąubig betrachtete er Khawas nackten Kopf. Der sch├Ąmte sich derma├čen, dass er kaum wusste, wohin er blicken sollte.

"Verzeihung f├╝r diesen Aufzug, Herr! Mir wurde mein Turban entwendet."
Ciel wiederholte unnat├╝rlich langsam. "Dir wurde dein Turban entwendet."
"Genau so war es!"
"Du warst doch aber soeben noch bei Jules. Hast du dich in der Zwischenzeit herumgetrieben? Er hat sich im ├ťbrigen ├╝ber deine sich h├Ąufenden Missgeschicke beklagt."
"Ich beklage mich auch! Dank ihm muss ich nun so herumlaufen! So sollte sich ein Chevalier nicht benehmen. Und das nur wegen ein paar Tropfen Kaffee. De Mireault hasst mich!"
"Chevalier de Mireault! Und er war vollkommen durchn├Ąsst! Soll er sich eine Lungenentz├╝ndung holen?" Ciel blickte ihn erbost an. Khawa sch├╝ttelte besch├Ąmt den Kopf."Und was machst du ├╝berhaupt mit dieser Kerze? Du hast dich also doch herumgetrieben!"
Khawa hatte ganz vergessen, dass er sie noch in der Hand hielt. "Keineswegs, Herr! Sie stammt aus seinem Zelt."
"Dann hast du Chevalier de Mireault bestohlen?!"
"Nein, Herr." Khawa grinste hinter seiner Hand. "Die hat er mir geschenkt!"
Ciel sah ihn lange an. "Khawa, du hast f├╝r den Rest des Tages frei. Vorher begibst du dich unverz├╝glich zum Medicus. Dein Zustand macht mir Sorgen. Sein Zelt befindet sich in der N├Ąhe von unserem, du erkennst es an einer entsprechenden Fahne. Geh jetzt."

Khawa verneigte sich und machte sich auf den Weg.

Ciel sah ihm besorgt hinterher. Hoffentlich waren das nicht die ersten Symptome eines Hirnschlages oder einer unheilbaren Geisteskrankheit. Wenn er hier alles erledigt hatte, w├╝rde er auch noch einmal mit Jules sprechen und ihn dazu befragen, wie er Khawas Verhalten einsch├Ątzte und ob er ihm tats├Ąchlich die Kerze geschenkt und Khawas Turban an sich genommen hatte. Keines von beiden konnte der Prince sich so recht vorstellen.
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Re: Verteidiger der Souvagne

#8

Beitragvon Erz├Ąhler » So 26. Nov 2017, 09:24

Chat-rpg vom 25.11.2017


Da beim Medicus gerade sehr viel los war (wegen des schlechten Wetters hatten viel tapfere Recken eine b├Âse Erkl├Ąltung erlitten), verbrachte Khawa die Wartezeit damit, einen Mokka f├╝r jene aufzubr├╝hen, die gerade in der Schlange standen.

Jules de Mireault
was ist hier los?

Khawa
Chevalier. *verneig*
Ich habe mir erlaubt, einen Mokka f├╝r alle Anwesenden aufzusetzen.

Jules de Mireault
Khawa. :D

Jules de Mireault
Ich sollte mir Regenkleidung kaufen, bekomme ich auch einen?
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Khawa
Warum ben├Âtigt Ihr Regenkleidung? *schenkt erst ihm und dann sich selber Mokka ein* Darf ich Euch Zucker hineingeben? *schaut sich um* Ihr seht votrefflich aus!

Jules de Mireault
Khawa jaja *abwink* `dito Kaffeeb├Âhnchen, alles klar bei Dir Schatz? ich hoffe, Du vergisst nicht Deinen Lappen, sprich Turban abzuholen. Gufo spielt sonst damit┬┤

Khawa
ÔÇ║Ich hatte gar nicht daran gedacht, dass Ihr Geistmagier seid! Mir geht es gut, aber ich vermisse Euch.ÔÇ╣

Jules de Mireault
`wie sollte ich sonst mit Gufo Kontakt halten S├╝├čer? g und die Kerze schon getestet? Ich hab geh├Ârt, Du musst zur Medmaus? Was ist los?┬┤

Khawa
ÔÇ║Ich habe nicht daran gedacht, ich fand andere Aspekte Eurer Person interessanter. Die Kerze wurde schon getestet, ich habe sie versch├Ânert. Der Junge Herr Ciel schickt mich zum Medicus, er h├Ąlt mich f├╝r verr├╝ckt.ÔÇ╣ *kramt die Kerze heraus, sie wurde zurechtgeschnitzt und sieht jetzt einem K├Ârperteil ├Ąhnlich, das Jules sehr bekannt vorkommt*

Jules de Mireault
`Das sind wir doch auch, oder? Irgendwie sind wir ein wenig verr├╝ckt, aber nichts, was man behandeln m├╝sste. Wir m├╝ssen nur vorsichtig sein. Viel Spa├č mit der Kerze.`

Khawa
ÔÇ║Ich hab sie Euch nachempfunden`*guckt verliebt* ÔÇ║Wo ihr Recht habt ... ich bin gespannt auf die Diagnose! Ich glaube, um Euch macht Ciel sich auch Sorgen, ich musste ihm sagen, woher ich die Kerze habe.ÔÇ╣

Jules de Mireault
`Khawa Du verdammter ... na wunderbar, wie rede ich mich da wieder raus? Gib mir mal einen Tipp, Du hast mich da reingezogen. Mir nachgeformt? Du meinst meinem Schwanz? Na dann bitte ich darum, sie zu verstecken, auf der anderen Seite - wer wurde darin sofort meinen Schwanz erkennen sfg┬┤

Khawa
ÔÇ║Sie liegt unter meinem Kopfkissen, wenn ich unterwegs bin, ansonsten in meinen Armen, es ist meine Kuschelkerze, wenn ich sie gerade nicht anderweitig verwende! Ich k├Ânnte Ciel sagen, ich h├Ątte gelogen und die Kerze gestohlen.ÔÇ╣

Jules de Mireault
`Gestohlen werde ich sicher nicht sagen, das h├Ątte arge Konsequenzen. Ich sage einfach, Dir hat sie gefallen und ich dachte, was auch immer, mir f├Ąllt schon was ein. Kuschelkerze? Hab ich auch noch nie geh├Ârt.┬┤

Khawa
ÔÇ║Nun, bisher ist es mir nicht gelungen, etwas Kuschligeres zu erbeuten, aber eigentlich mag ich die Kerze zum Kuscheln. Nur der Rest dran fehlt irgendwie. Ich hoffe, ich habe Euch nicht allzu sehr in Bedr├Ąngnis gebracht. Danke, dass Ihr mich jetzt nicht nach vollbrachtem Werk ignoriert.ÔÇ╣

Jules de Mireault
`nun, ich hab zum Kuscheln einen Turban gg ich k├Ânnte Dir was ├Ąhnlich gem├╝tliches ├╝berlassen. Habe ich nie behauptet oder? Zudem hat Gufo Dir ja eine Botschaft geschickt┬┤

Khawa
ÔÇ║Ich hatte Euch vermisst und war in Sorge, hab mich gefreut, als Gufo seine Nachricht ├╝berbrachte! Ihr erhaltet bei Gelegenheit die passende Revanche! Nach mehreren Jahren Abstinenz das erste Mal wieder auf Beutezug!ÔÇ╣

Jules de Mireault
`Beim n├Ąchsten Mal raubt er Dich nicht aus, er wird Dir etwas bringen. Versprochen. Nur halte ihn nicht fest und versuch nicht es ihm abzunehmen bevor er es Dir gibt. Eine Eule wie jeder andere Greif, damit meine ich Greifvogel, durchschl├Ągt mit ihren Klauen beim Zuschlagen m├╝helos eine menschliche Hand und das Tier l├Ąsst nicht wieder los. Es ├Âffnet meist den Fu├č nicht, sondern zerfetzt Deine Hand. Drum greife nie nach seinen F├╝├čen, schon gar nicht wenn er liegt und sie hochh├Ąlt. Das ist kein Spa├č. Er wird es Dir aush├Ąndigen oder vor Dir ablegen.┬┤

Khawa
ÔÇ║Hm, was mag das wohl sein? Eine neue Kopfbedeckung? So ohne Schleier kann ich nicht vor dem Herrn rumlaufen, das ist unerh├Ârt! Ich habe das Gef├╝hl, jeder schaut mir ins Gesicht! Ich werde Gufo nur beobachten, nicht ber├╝hren!ÔÇ╣

Jules de Mireault
`Gut ich m├Âchte nicht, dass er Dich versehentlich verletzt. Einen Gesichtsschleier? Wo bei Ainuwar soll ich so etwas auftreiben? Reicht ein Stoffst├╝ck?┬┤

Khawa
ÔÇ║Ich versuche, mir einen Schal zu organisieren oder ein Tuch. Macht Euch keine Gedanken, behaltet den Turban! Er ist original aus Rakshanistan, Beutegut aus Tamjidistan, der hat schon 62 Jahre auf dem Buckel.ÔÇ╣ *rutscht nerv├Âs herum*

Jules de Mireault
`damit ist er ├Ąlter als ich. Wer besa├č ihn vorher? Wo immer Tamjidingsbums auch liegt. Ich kenne nur die direkte Umgebung unseres Landes. Nun mehr muss ich auch nicht wissen. Dachte ich jedenfalls bis vor kurzem immer┬┤

Khawa
ÔÇ║Das liegt da, wo heute S├╝drakshanistan ist! Irgendein Verwandter x-ten Grades, dessen Namen ich vergessen habe, weil ich mir die nicht alle merken kann, war da an einem ├ťberfall beteiligt. Nur war der Turban damals noch wei├č, er hat ihn erst schwarz gef├Ąrbt. Nur Tamjid tragen wei├če Turbane!ÔÇ╣

Jules de Mireault
`Eh ja gut. Ich wei├č zwar auch nicht wo Euer Land liegt, nur dass es wohl hinter demverfluchten Zwergenland liegt, aber wie weit die St├Âpsel ihr Land ausgedehnt haben, wei├č ich nicht. Ich achte ja nur darauf dass keiner von denen zu uns kommt. Wieso tragen sie wei├če Turbane? Und nebenbei wieso tragt ihr ├╝berhaupt welche?┬┤

Khawa
*schenkt ihm Mokka ein und kleckert auf sein Knie* Ups!

Jules de Mireault
Khawa! Du verdammter Wilder, Du Hornochse! Zum Gl├╝ck trage ich schwarze Kleidung. Das war Absicht!

Jules de Mireault
`das war Absicht oder? Irgendwann erw├╝rge ich Dich, vermutlich ganz langsam mittendrin gg┬┤

Khawa
Ich bitte untert├Ąnigst um Vergebung! Es kommt nie wieder vor! Das ist das uns├Ągliche Wetter, es tr├Ągt den Geruch der Steppe mit sich! *tupft das Knie trocken* ÔÇ║Nat├╝rlich! Jetzt kann ich Euer Knie anfassen!ÔÇ╣ *tupft sehr gr├╝ndlich*

Jules de Mireault
`ich bin froh, dass Du mir den Kaffee nicht in den Schritt gegossen hast. Aber dort in aller ├ľffentlichkeit zu tupfen w├Ąre auch sehr auff├Ąllig` Das kommt nicht wieder vor, ich sollte mal eine Strichliste f├╝hren, wie oft es schon vorkam!

Khawa
ÔÇ║Daf├╝r w├Ąre der Mokka doch etwas zu hei├č.ÔÇ╣ *Knie t├Ątschel* ÔÇ║Nie wieder, Monsieur Jules, nie wieder!

Jules de Mireault
Khawa ich verzeihe Dir, wie immer. Was sollte ich auch sonst tun? Ciel nimmt meine Beschwerden ja nicht ernst. Der junge Herr scheint Dich sehr zu sch├Ątzen.
`wie ich auch. Aber aus v├Âllig anderen Gr├╝nden B├Âhnchen┬┤

Khawa
Vielen Dank, Herr. *blinzelt freundlich* Herr Ciel schickt mich zum Medicus wegen meiner Migr├Ąne! Er ist sehr g├╝tig und gro├čherzig und immer in Sorge um alle. Er nimmt das Prinzip von Schutz und Schirm sehr genau. ÔÇ║B├Âhnchen! Wie soll ich Euch nennen, ohne dass ihr mich erschlagt? Mir f├Ąllt schon noch ein sch├Âner Name f├╝r Euch ein!ÔÇ╣

Jules de Mireault
`Migr├Ąne? Sex soll gut sein gegen Migr├Ąne h├Ârte ich┬┤ *fl├Ât

Khawa
ÔÇ║Ach wirklich? Kuriert man das in Souvagne so, ja? Dann brauch ich dringend eine Kur!ÔÇ╣

Jules de Mireault
`in Souvagne generell nicht, ich mache das so gg┬┤

Khawa
Ah, diese Kopfschmerzen! *st├Â├čt die ganze Kanne um und saut Jules`Schuhe ein* Oh weh ... es tut mir so leid! ÔÇ║Nicht! :-DÔÇ╣ ÔÇ║Ciel meint, ich w├╝rde Urlaub bekommen in der n├Ąchsten Zeit, damit ich mich erhole ...ÔÇ╣ *noch n├Ąher ranrutsch*

Jules de Mireault
*erstarr* Herr, ich glaube Eurer Diener braucht dringend, am besten heute noch Urlaub!

Ciel Felicien de Souvagne
*betrachtet die Misere* So etwas ist meine Person von Khawa ├╝berhaupt nicht gew├Âhnt. Er arbeitet sonst so sorgf├Ąltig! Khawa, das gef├Ąllt mir nicht. Geh zum Arzt und lass dir eine Empfehlung geben, wie lange du Urlaub ben├Âtigst. F├╝r dahin stelle ich dich frei.

Jules de Mireault
Das ist sehr gro├čz├╝gig von Euch Herr. Ich hoffe er, erholt sich bald und ich werde dann nicht mehr mit Kaffee ├╝bergossen.
`gut nun m├╝ssen wir nur noch planen wie wir zusammenfinden w├Ąhrend Deiner Kur B├Âhnchen gg┬┤

Khawa
ÔÇ║Wir lassen uns was einfallen, Schnuckel! Chevalier SchnuckelÔÇ╣ *r├Ąusper*

Jules de Mireault
`F├╝r Dich July, sobald wir privat sind, B├Âhnchen.┬┤

Khawa
*wird dunkelrot* ÔÇ║July.ÔÇ╣

Jules de Mireault
`f├╝hl Dich gek├╝sst gg┬┤

Khawa
ÔÇ║Ihr Euch auch, aber defte!ÔÇ╣
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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Verteidiger der Souvagne

#9

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » So 3. Dez 2017, 18:59

Massimo
 
war in seine Heimat Cantillion zur├╝ckgekehrt. Seine Aufgabe hatte er von Ciel den jungen Herrn erhalten. Er hatte die Schiffe die Souvagne gestohlen worden waren zur├╝ckzuholen. Massimo konnte diese Aufgabe nur erledigen, mit der Hilfe seines Bruders Melville. Von unterwegs hatte er seinen Bruder ├╝ber alles gedanklich informiert.
Comte Melville de la Cantillion erwartete Massimo in ihre gleichnamigen Festung. Forteresse de la Cantillion war in Kriegszustand versetzt worden, so wie der Duc es befohlen hatte. Massimo ging unverz├╝glich zu seinen Bruder. Sein zweit ├Ąlterer Bruder Maurice war schon da. Beide empfingen Massimo mit ernsten Gesichtern.
 
"Wir haben Vorarbeit f├╝r dich geleistet Massimo. Der Name von unsere Familie steht auf den Spiel. Meine Kontakte zu anderen Himmelsaugen haben einiges ergeben. Die Grenze ist nicht weit und der Krieg ist nah. Melville erkl├Ąrte, das die Almanen und Goblins mit veralteten Handelsschiffen der Tazzlogkaner und mit allen verf├╝gbaren Schiffen der Souvagne innerhalb von zwei Tagen 300 Goblins und 500 almanische Ritter ├╝ben den Azursee geschifft haben.
Ziel war Tazlogg. Die komplette Armee fand keinen Platz in dem Goblinnest. Zu klein, so mussten viele ausserhalb der Stadt ihr Lager aufschlagen. Also direkt an der K├╝ste. Und hier nun unsere Idee kleiner Bruder, wir gehen nicht ├╝ber Land und holen unsere Schiffe zur├╝ck, wir kommen von der Seeseite".
 
Maurice streichelte w├Ąhrend er redete seinen Falke. Er war genau wie Massimo und Melville ein Geistmagier, aber er war kein Kampfmagier geworden, sondern hatte sich den Himmelsaugen angeschlossen. Massimo konnte sich auf seine Br├╝der verlassen. Melville wartete ob Maurice noch was sagen wollte. Aber er ├╝berliess ihn das Wort.
 
"Da sich die ehemaligen B├╝ndnispartner einfach unserer Schiffe bedienten ohne wenigstens zu fragen, m├╝ssen wir Schritte einleiten. Es hat sie nicht interessiert, was danach nicht unseren Eigentum passiert. Und es interessiert sie sicher nicht, ob die Schiffe f├╝r den Lebensunterhalt von Leuten dienen, die ehrlich arbeiten. Das Leben von den Leuten hat sich nicht interessiert und unser Duc w├╝rde zu Recht sagen, dass sich so Almanen nicht verhalten.
Du h├Ąttest dich mit deine Informationen direkt an uns wenden m├╝ssen Massimo. Maurice und mich h├Ąttest du fragen m├╝ssen was du wegen den Zwergen tun sollst und nicht Wolfram. Er mag weise sein, auf seine Art. Aber er ist kein Souvagner. Er ist weit weg. Er lebt in Sicherheit. Vielleicht war ihn nicht mal bewusst, zu was er dir geraten hat und wie schlimm die Lage bereits fortgeschritten ist. Wir sind Br├╝der, also stehen wir zusammen.
Das der Duc nicht erfreut war, wissen wir alle, aber er hat dir verziehen. Was zeigt, dass er dich trotz allem sch├Ątzt. Nur zuk├╝nftig, pass auf was┬á du entscheidest. Zudem nach der Rettungsaktion der Schiffe wirst du zu Ciel zur├╝ckkehren und ihn weiter unterst├╝tzen. Das ist das Mindeste, was du tun kannst, um deine Schuld abzubezahlen und zu zeigen, wie ernst dir es ist.
Jetzt zu unseren Plan. Wir haben alle Fischerboote der gesamten K├╝ste zu uns schicken lassen. Jede Piroge, jede Jolle. K├╝stennah fischen unsere Leute, also sind diese Boote genauso gut geeignet, Krieger und Seeleute zu transportieren. Pro Boot werden einige Krieger und einige Seeleute an Bord sein. Wie uns gesagt wurde, sind Pirogen sogar in der Lage, starke Brandung zu ├╝berwinden. Da wir uns f├╝r unser Vorhaben nicht auf Wind verlassen k├Ânnen, wir gepaddelt.
Direkt von unserer K├╝ste aus, werdet ihr Nachts ├╝bersetzen und Euch so von der Seeseite den Schiffen n├Ąhern. Habt ihr die Schiffe erreicht, werdet ihr sie entern und unsere Schiffe zur├╝ckholen. Die Krieger sind bereit, Maurice hat zwei Kollegen dabei und die Seeleute sind genauso abreisebereit. Die Mission startet so schnell wie m├Âglich. Maurice wird dich begleiten Massimo.
Zu der anderen Sache was die Akademie angeht, habe ich ein Sendschreiben an den Duc verfasst. Ich habe ihn f├╝r die Ehre gedankt. Ich hab ihm mitgeteilt, dass wir eine Burg von uns daf├╝r direkt zur Verf├╝gung stellen. Wir werden sie umbauen lassen. Der Bezug von der Akademie kann gleich beginnen. Ich freue mich sehr ├╝ber seine Entscheidung die Magie so zu f├Ârdern und unsere Scholle mit diese Aufgabe zu betrauen.
Sobald du zur├╝ckkommst, wirst du dich gemeinsam mit den jungen Ciel um Lehrpersonal f├╝r die Akademie bem├╝hen. Vielleicht solltest du den Familienstreit der von Hohenfelde daf├╝r nutzen, ehe dort wieder sinnlos die K├Âpfe rollen. Einige K├Âpfe sind von ihnen durchaus zu mehr in der Lage als Mordkomplotte zu schmieden. Sobald sie den rechten Weg aufgezeigt bekommen.
Maurice und ich werden uns ebenso bei geeigneten Magiern umh├Âren. Zusammen schaffen wir das. Wir werden den Duc beweisen, dass auf Cantillion Verlass ist."
 
Melville schaute zu Maurice.
 
"Wir schlagen heute Nacht zu Massimo. Meine Ordensschwester Fiorella Iadanza und Bruder Algiso de Fonti berichten beide das gleiche. Was ich euch jetzt erz├Ąhle, ist schon einige Tage her.
Die Zwerge und Chaosfront sind schon aufeinandergeprallt. Die Lichtalben sind dazugestossen um den Zwergen beizustehen.
Scheinbar hat ein Golbin das Kommando, er ist mit Orden wie mit Glitter behangen wie ein Stechpalmbaum zum Lichtfest. Und nun die etwas absonderliche Nachricht meine Br├╝der, ein Schelm wer jetzt b├Âses dabei denkt. Das Heer der Almanen hat sich bereits in Bewegung gesetzt.
Da der Kampf bereits tobt, zog der Befehlshaber mit einer Handvoll Goblins los und mit allen Almanen. Die anderen Almanen sind die Bauernopfer in den Krieg f├╝r die Zwerge. Die Goblins verheizen die als Kanonenfutter, w├Ąhrend die eigenen Leute in ihrem Lager bleiben. Was glaubt ihr haben die Lichtalben vor? Die werden sicher so freundlich sein, den Almanischen Rittern den Vortritt die in Festung zu lassen. Darauf verwette ich meinen Arsch."
 
Maurice schaute seine Br├╝der an. Sie waren unter sich, da sprachen sie nicht gew├Ąhlt.
 
"Ihr zwei ich hatte mich f├╝r kurze Zeit gefragt,┬á ob der Duc sich irrt, was meine Weggef├Ąhrtin Nal anging. Aber jetzt wo ich das h├Âre, weiss ich dass ich mich geirrt habe. Der Duc hat Recht, wie immer. Auf sein Wort wie seine Entscheidung ist Verlass. Seine Gedanken sind geradlinig und weise. Die Goblins wollen sich mit Ruhm bekleckern, f├╝r den andere mit ihrem Blut bezahlen. Ich danke euch f├╝r eure Hilfe. Der Duc und Komavan sagten das gleiche. Ich h├Ątte anders reagieren m├╝ssen. Das soll keine Ausrede sein und ich hatte kein M├Âglichkeit mich vor den Duc zu erkl├Ąren. Aber der Familienstreit auf der Hochzeit der von Hohenfelde betraf mich genauso.
Brandur ist wieder aufgetaucht, wie ich euch ├╝bermittelt hab. Und als ich nebenbei erfahren hab, was mit Ansgar und Dave als Kinder geschah, da war ich wie vor den Kopf geschlagen. Die Infos ├╝ber die Scheisszwerge habe ich dabei irgendwie total vergessen. Mir war vor Wut so schlecht, dass ich Dunwin am liebsten abgestochen h├Ątte, aber das Schwein war ja schon tot.
Und als Ansgar mich im Streit fragte wo ich war als Magdalena mich brauchte und als er fragte wo ich war, als er mich brauchte, wusste ich nichts zu sagen. Denn wo war ich? Wo waren wir alle? Sie war unsere Schwester. Und er und Dave waren genauso unsere Verwandten. Wenn ihr Vater sie so gesch├Ąndet hat, dann h├Ątten wir ihn daran hindern m├╝ssen, wir h├Ątten ihn erschlagen m├╝ssen um die Kinder zu sch├╝tzen. Nur wussten wir es nicht. Die Frage ist, h├Ątten wir es wissen k├Ânnen, h├Ątten wir uns nur ein bisschen interessiert?
Ich weiss, ich sollte nicht wieder von den Thema anfangen. Nicht jetzt wo die andere Aufgabe vor mir liegt. Aber es ist mir wichtig und ich habe Ansgar und Dave versprochen ihnen zu helfen. Und ich werde ihnen helfen. Drum m├Âchte ich mit euch ├╝ber das Thema reden, wenn ich zur├╝ck bin."
 
Darum bat Massimo seine beiden Br├╝der. Melville und Maurice stimmten zu.
 
"Uns hat es genauso bedr├╝ckt Massimo. Geht jetzt und holt die Schiffe zur├╝ck. Ich mach mir Gedanken, wie wir die beiden unterst├╝tzen k├Ânnen. Mir f├Ąllt ganz bestimmt was ein. Gutes Gelingen Massimo und Maurice."
 
Noch in der gleichen Nacht zogen sie los. Die beiden Brüder, Massimo und Maurice de la Cantillion.  Dazu zwei weitere Himmelsaugen, Schwester Fiorella Iadanza und Bruder Algiso de Fonti. Begleitet wurden sie von einer handverlesenen Schar von Kriegern, wie ausreichend Seeleuten.
Gerade als die Nacht aufzog wurden die Pirogen ins Meer geschoben. Leise und ohne ein Wort zu wechseln ruderten die Seeleute. Sie kannten ihr Ziel.
Bei einem unge├╝bten Ruderer konnten Feinde sie n├Ąherkommen h├Âren. Aber die Fischer und Seeleute aus Souvagne wussten was sie taten. Lautlos zogen sie die Ruder durch Wasser. Die Pirogen glitten lautlos durch die dunkle See. Sie wurden von den beiden Eulen der Himmelsaugen geleitet. Die Boote fuhren so dicht, dass sie sich mit kurzen Lichtzeichen verst├Ąndigen konnten. Sie verliessen den K├╝stenbereich. Das Ufer, was sie ansteuerten war noch nicht in Sicht. Aber bald verloren sie die K├╝stenstreifen aus den Augen, den sie verlassen hatten.
Die Seeleute ruderten unerm├╝dlich und wechselten sich in Schichten ab. So vergingen Stunde um Stunde, wo die M├Ąnner schweigend ├╝ber die See ruderten und auf Tazlogg zuhielten. Ihre Aufgabe war wichtig. Die Schiffe die sie bergen mussten, dienten auch den Lebensunterhalt von vielen Leuten. Die Entt├Ąuschung und genauso die Wut ├╝ber die anderen Herzogt├╝mer trieb die M├Ąnner an. F├╝r ein paar Zwerge waren sie einfach verkauft worden. Sowas durfte nicht sein.
Nach einer langen Fahrt, kam die erste Information rein. Ihre Schiffe waren in Sicht. Die guten Himmelsaugen und ihre Eulen hatten sie ausgemacht. Noch vorsichtiger ruderten die Seeleute. Dann sahen sie selbst in der Dunkelheit die souvagnischen Schiffe aufragen. In mehreren Linien steuerten sie die Seeseite ihrer Schiffe an.
Die Pirogen und Boote landeten an den Schiffen an.  Mit wachsame Augen flogen die Eulen lautlos über den Schiffen. Schwarze Enterhaken flogen durch die Nacht und verhakten sich in die Reling. Geschickt kletterten die ersten Krieger nach oben. Sie duckten sich neben die Enterhaken. Es war kein Feind zu sehen. Als Zeichen dass die Seeleute nachkommen sollten, wurde auf das Seil geklopft. Schnell kamen die anderen Krieger und Seeleute nach. Der letzte Mann in der Piroge oder dem Boot, befestigte das Seil an den kleinen verlassenen Boot.
Die Goblins die auf den souvagnischen Schiffen erwischt wurden, bekamen ein Bad im Meer in der Nacht spendiert. Die Souvagner hatten nicht vor die ehemaligen Verb├╝ndeten zu t├Âten. Es ging ihnen nur darum, ihr Eigentum zur├╝ckzuholen.
Dann war es geschafft. Alle Schiffe waren mit Notbesatzung bemannt. Die Landungsbr├╝cken holte wurden schnell eingeholt. Die Segel wurden gesetzt und die souvagnischen Schiffe nahmen Fahrt in Richtung Heimat auf. Sie zogen die kleinen Pirogen und Fischerboote vert├Ąut hinter sich her. Diesmal war ihr Ziel nicht Beaufort┬á und Cantillion, sondern Chevrette und Bariere.
Die Schiffe segelten wie vom Duc befohlen die Landzunge an und wurden im nat├╝rlichen Hafenbecken des K├╝stenortes Chevrette, Bariere untergebracht. Es war eine lange, aber erfolgreiche Reise gewesen. Massimo und Maurice freuten sich, dass die souvagnischen Schiffe wieder in der Heimat waren.
 
`Jules h├Ârst du mich? Ich habe eine gute Nachricht f├╝r dich, die du bitte an den Duc und Ciel weiter gibst. Es ist mir gelungen mit Hilfe von meinen Br├╝dern und vielen fleissigen Helfern unsere Schiffe zur├╝ck nach Hause zu bringen. Die Schiffe von Souvagne liegen in dem nat├╝rlichen Hafenbecken von Chevrette, genau vor dem Ort Bariere. So wie es der Duc befohlen hat. Bitte gib die Info an den Duc und Ciel so schnell du kannst weiter.
Noch eine gute Info. Mein Bruder Melville hat eine alte Burg direkt f├╝r Akademie ausgesucht und sie wird entsprechend umgebaut. Die Auswahl von Lehrern kann schon beginnen. Ich komme zu euch zur├╝ck und euch zu unterst├╝tzen. Richte Ciel meine besten W├╝nsche aus. Bis bald.┬┤
 
Massimo boxte Maurice dankbar vor die Schulter.
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Re: Verteidiger der Souvagne

#10

Beitragvon Jules de Mireault » Mo 4. Dez 2017, 23:30

Jules lag gerade auf seinem Feldbett in seinem Zelt, seine Gedanken trieben Richtung Khawa und was er alles am liebsten mit seinem kaffeebraunen "B├Âhnchen" anstellen w├╝rde, als ihn die frohe Botschaft von Massimo erreichte.

Dem Comte war es gelungen die Schiffe Souvagnes zur├╝ckzuholen. Die zweite, wunderbare Nachricht war, dass sogar die Akademie schon mit Lehrkr├Ąften besetzt werden konnte.

`Das sind erstklassige Neuigkeiten Massimo. Ich werde beide Nachrichten unverz├╝glich an unseren jungen Herrn weiterleiten und Deine besten W├╝nsche ausrichten. Wir erwarten Deine R├╝ckkehr┬┤, antwortete Jules auf dem gleichen Wege, wie er die Nachricht von Massimo empfangen hatte.

Der Chevalier verlie├č sein Zelt und sp├╝rte mental nach Khawa. Seltsamerweise war dieser nicht bei seinem Herrn, sondern befand sich vor dem Zelt des Medicus in der Warteschlange. Mireault begab sich ebenfalls dort hin und erblickte Khawa schon vom Weiten bereits in der Warteschlange.

Jules stellte sich hinter Khawa und rempelte diesen "versehentlich" an, so dass sie sich kurz ber├╝hrten.

"Bringe mich sofort zu Deinem Herrn. Ich habe ihm eine dringende und ├Ąu├čerst erfreuliche Nachricht vom Comte de la Cantillion zukommen zu lassen. Ganz sicher ben├Âtigt er danach Deine Dienst. Du kannst Dir sp├Ąter immer noch etwas gegen Deine Kopfschmerzchen aufschreiben lassen oder gegen Deine Bl├Ąsse, nun komm!", befahl Jules und gab den Weg vor.

`Gerade als ich mich in meinem Zelt ausgeruht habe und mir so das eine oder andere durch den Kopf ging, womit wir beide uns die Zeit vers├╝├čen k├Ânnten B├Âhnchen, da erreichte mich die Nachricht von Massimo de la Cantillion. Ihm ist es gelungen die souvagnischen Schiffe zu bergen und die vom Duc gew├╝nschte Akademie ist bereits im Aufbau. Wie dem auch sei, wir beide sollten zu Ciel gehen und danach k├Ânnte ich Dich ja sicherheitshalber zum Medicus begleiten. Vielleicht ben├Âtigst Du danach meine Hilfe oder meinen Beistand? Wer wei├č?┬┤, ├╝bermittelte Jules ohne dabei eine Miene zu verziehen.

Jules suchte das Zelt von Ciel auf und schob Khawa vor sich hinein.

"Nun geh schon zuerst in das Zelt, Du verdammter Wilder. Woher soll Dein Herr sonst von meiner Ankunft wissen?", fauchte Jules ungehalten.

W├Ąhrend er Khawa mit einer Hand grob an der Schulter packte und in das Zelt von Ciel schob, landete die andere von ihm f├╝r einen kurzen Moment auf Khawas Hintern und strich z├Ąrtlich dr├╝ber.
So schnell wie die Geste gekommen war, so schnell verschwand die Hand auch wieder.

Der Chevalier dr├Ąngte sich an Khawa gespielt genervt vorbei, wobei sein K├Ârper an dem von Khawa entlang strich, ehe er sich vor Ciel verbeugte.

"Junger Herr ich habe vom Comte de la Cantillion sehr gute Kunde f├╝r Euch. Dem Comte ist es gelungen unsere Schiffe zu bergen. Ferner soll ich Euch ausrichten, dass die Akademie in einer alten Burg untergebracht wird. Somit ist ein Besatz mit Lehrern bereits m├Âglich und der Unterricht kann sicher zeitnah beginnen. Zudem soll ich Euch die besten W├╝nsche vom Comte ausrichten, Euch wie Eurem Vater.

Wenn Ihr mir eine Frage gestattet, ich traf Euren Leibdiener vor dem Zelt des Medicus. Was stimmt mit diesem nicht? Wohlm├Âglich hat seine tollpatschige Art einen medizinischen Hintergrund? In diesem Fall w├Ąre ich selbstverst├Ąndlich bereit, mich mit Eurem Diener sicherheitshalber zum Medicus zu begeben. Ihr wisst ja, wie nun sagen wir mal kreativ und eigensinnig er beizeiten sein kann. Ich w├╝rde mir sehr gerne anh├Âren, was der Medicus zu sagen hat. Schaden kann es auf keinen Fall und Eure Sorgen, sind meine Sorgen, selbst wenn ich ├Âfter Differenzen mit Eurem frechen Diener habe",
erkl├Ąrte Jules freundlich und ergeben.
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