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Ein neues Kleid muss her -- Chat RPG - 25.01.203 n.d.A.

Verfasst: Do 25. Jan 2018, 22:44
von Maximilien Rivenet de Souvagne
Ein neues Kleid muss her -- Chat RPG - 25.01.203 n.d.A.


Minette de Thibodeau: Minette zog ein äußerst besorgtes Gesicht. Ihre Zofe klopfte gerade an der Tür der Amtsstube ihres Gatten und die Wachen ließen sie eintreten. Thekla, eine sehr, sehr hochgewachsene Bohnenstange von einer Frau, verneigte sich, was aussah, als würde ein Rohrkolben in der Mitte abknicken. »Ihre Hoheheit Minette de Thibodeau bittet um Eine persönliche Unterredung mit Eurer königlichen Hoheit Duc Maximilien Rivenet de Souvagne, in einer privaten Angelegenheit.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Der Duc schaute von seinem Buch auf und nickte knapp. "Gestattet, bitte Sie herein", antwortete er freundlich.

Minette de Thibodeau: Thekla ging rückwärts wieder hinaus. »Meine Herrin, der Duc gestattet Euch einzutreten.« Minette freute sich, dass er die Zeit erübrigen konnte. Selbstverständlich war das nicht, besonders im Anbetracht dessen, dass ihre Sorgen und Nöte nicht immer sein Verständnis erweckten. »Danke, Thekla, Sie dürfen draußen auf mich warten.« Wenn ihr Gatte sich die Zeit schon einmal nahm, dann wollte Minette diese auch ungestört mit ihm verbringen.

Maximilien Rivenet de Souvagne: Der Duc schaute seiner Frau abwartend und freundlich entgegen. "Komm herein und nimm Platz. Womit kann ich Dir helfen?", fragte er freundlich.

Minette de Thibodeau: Bevor Minette der Aufforderung Folge leistete, gab sie ihrem Mann einen liebevollen Kuss. Sie vermisste ihn, momentan blieb viel zu wenig Zeit für sie beide, noch weniger als sonst. Doch sie verstand, dass die Verhandlungen wichtiger waren. »Ich hatte ein Gespräch mit Ciel. Was er sagte, bereitet mir großen Kummer. Er ist der Auffassung, ich sollte ein neues Kleid schneidern lassen anlässlich der Krönung von Königin Ricarda!«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien nahm seine Frau in die Arme und erwiderte den Kuss. Viel zu selten hatten sie dazu Gelegenheiten. Generell hatte er für so etwas kaum Gelegenheit was er sehr bedauerte. "Ein neues Kleid? Das ist korrekt Min. Du solltest auf einer Krönung kein Kleid tragen, dass Du bereits einmal getragen hast", grinste der Duc.

Minette de Thibodeau: Sie erwiderte die Umarmung und verweilte kurz in den Armen ihres Mannes. Dann aber setzte sie sich auf den Stuhl, damit sie vernünftig miteinander sprechen konnten. »Das war auch Ciels Auffassung. Vorher hatte er nie davon gesprochen. Dreaux hat ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt. Ich finde, in Anbetracht der Not, in der sich die die Hohe Mark, Ehveros und Ledwick befinden, ist es unangebracht, verschwenderisch mit den gegebenen Mitteln umzugehen. Von dem Wert eines meiner Kleider könnte eine Familie mehrere Wochen überleben!«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Max nahm selbst wieder gegenüber seiner Frau Platz und schmunzelte sie an. "Das ist absolut korrekt Min, aber ob Du nun dieses Kleid bekommst oder darauf verzichten möchtest, was ändert das für die betreffenden Personen? Möchtest Du das Geld des Kleides spenden? Wir könnten ja einen Stoff nutzen, der schon vorhanden ist und nicht erst gekauft werden müsste. Falls Dir das lieber ist. Wobei ich Dir das Kleid sehr gerne spendiere. Du musst Dir keine Gedanken um die Finanzierung machen. Allerdings solltest Du auch bedenken, dass wir einer Krönung beiwohnen und Du Souvagne repräsentierst. Nicht die hungernde Bevölkerung der Hohen Mark, Ledwick oder wessen Land auch immer. Sicher ist die Not grauenvoll und wir sind dabei sie zu lindern, aber an diesem einen Kleid wird es nicht scheitern. Notfalls können sie es aus meinen Schlafzimmervorhängen nähen", grinste Max.

Minette de Thibodeau: »Für diese eine Familie wird es womöglich an diesem Kleid liegen, ob sie überlebt oder nicht. Wir sollten sparsam mit jedem Kupferling umgehen. Zudem glaube ich, ist es respektlos, sich in neue Kleider zu gewanden, während die Bevölkerung leidet.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Das mag ja sein meine Liebste, aber erstens würde ich Dich gerne selbst einmal in einem neuen Kleid sehen und zweitens wird Ricarda trotz aller Armut die es eventuell in ihrem Land geben mag auch nicht im Jute-Sack gekrönt oder? Ich verstehe Deinen mitfühlenden Grundgedanken, aber wir müssen die Waage halten zwischen Stand und Mitgefühl. Und Du magst vielleicht eine Familie damit retten, solltest Du aber Ricarda oder Felipe durch Deine herabwürdigende Kleidung bloßstellen, könntest Du sie sogar dermaßen beleidigen, dass sie uns zwar nicht den Krieg erklären, aber eventuell zu keinen Verhandlungen mit unserem Haus mehr bereit wären. Da sie sich herabgesetzt fühlen. Wir bekunden ihnen damit unseren Respekt, erstens durch unser Erscheinen, zweitens durch die Art unseres Erscheinens. Das müssen wir leider immer im Hinterkopf behalten Min, gleichgültig bei was", sagte Max.

Minette de Thibodeau: Sie überlegte einen Moment. »Dann möchte ich das Kleid hinterher für wohltätige Zwecke versteigern.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Max nickte zustimmend. "Das ist sogar eine sehr gute Idee. Das solltest Du auf einem Empfang des Hochadels vornehmen. Ich denke es gibt sicher die eine oder andere Dame die daran Interesse hätte Min. Was schwebt Dir als Kleid vor? Hast Du besondere Wünsche wer uns begleiten soll?", fragte Max.

Minette de Thibodeau: Minette freute sich, dass ihr Mann ihrer Idee zustimmte. »Ich möchte gern ein Kleid, was zu deiner Kleidung passt.« Sie betrachtete ihn liebevoll. »Aber es sollte trotz allem so preiswert wie möglich sein und nicht zu aufwändig. Mir ist nicht wichtig, wer uns begleitet, die wichtigsten Personen sind ja ohnehin dabei, du und Ciel.« Sie blickte verschmitzt. »Ich habe ein Geheimnis, dass ich dir gern zeigen würde. Hast du heute gute Laune?«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien musterte sein Frau aus zusammengekniffenen Augen, grinste aber nach einem Moment. "Ja habe ich, was hast Du angestellt? Ich hoffe nichts, was einen unserer Gäste das Leben gekostet hat. Erzähl Min", schmunzelte der Duc.

Minette de Thibodeau: Minette schmunzelte zurück. »Wenn du einen Augenblick Zeit hast, zeige ich es dir. Möchtest du?«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien nickte zustimmend. "Sicher eine Stunde Freizeit habe ich Fabien geschenkt, folglich darf ich mir diese selbst auch gewähren. Gut wohin verkriechen wir uns?", lachte er leise.

Minette de Thibodeau: »Dazu müssen wir ein paar Räume weitergehen. Kommst du mit?«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Sicher, ich folge Dir unauffällig. Also wohin genau? Gib die Führung", bat Max und bot seiner Frau seinen Arm zum einhaken an.

Minette de Thibodeau: Gut gelaunt, weil ihr Mann sich Zeit für sie nahm, hakte sie sich bei ihm ein. Ihre Hand war zierlich auf seinem Arm. Sie führte ihn in ihre Privatgemächer zu einem Raum, der früher ein Gästeraum gewesen war und meistens leer gestanden hatte. Davor standen zwei Wachen, welche nun beiseitetraten. »Bitte sei leise, Max.« auf dem Gästebett lag, eingerollt, eine kleine Düsterlingfrau mit einem winzigen Baby.

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien drehte sich in Zeitlupe zu Minette um und zog eine Augenbraue hoch. "Was ist das?!?", fragte er ganz leise.

Minette de Thibodeau: »Ich habe sie auf einem Sklavenmarkt gesehen, als sie kurz vor der Niederkunft stand. Sie tat mir so unendlich leid, da habe ich sie mitgenommen. Ich wünsche sie mir von dir zum Geburtstag.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Was möchtest Du bitteschön mit dieser Ausgeburt des Abgrund Minette de Thibodeau? Wer weiß was es für Krankheiten an sich hat und es schläft ganz in Deiner Nähe. Ich lasse besser Domi rufen. Mach Dir keine Sorge, es geht schnell und schmerzlos", erklärte der Duc und küsste seine Frau auf die Stirn. Min war wirklich zu weichherzig was dies anbelangte.

Minette de Thibodeau: Minette war entsetzt. »Sie ist natürlich untersucht worden, ebenso wie das Kind! Ciel ist es schließlich auch gestattet, einen fremdländischen Sklaven zu halten und diese kleine Frau ist ausgesprochen liebenswert. Bitte sei nicht so hartherzig. Ich dachte, wenn unsere neuen Nachbarn Tieflinge sind, wäre es eine freundliche Geste, einen Dämon bei Hofe zu haben.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Einen Dämon bei Hofe zu haben, warum nicht noch einen Zwerg?", murmelte Maximilien. "Wobei den haben wir bald in der Familie, ich habe die Blicke gesehen, ein Vater sieht sowas... leider. Auf beiden Seiten. Nun Du weißt ich bin alles anderes als hartherzig, aber... von mir aus meinetwegen. Behalt es Min, aber ich nehme Dich beim Wort dass es keinen Unrat in den Hof schleppt, keine Seuchen verbreitet oder irgendwelche Dämonaktionen startet, sonst startet Domi seine Tätigkeit. Wie bist Du nur auf diese Idee gekommen?", stöhnte Max.

Minette de Thibodeau: »Oh, danke, Liebling!« Sie küsste ihren Mann freudig. Die kleine Düsterlingfrau wurde munter und bewegte die Ohren. Ansonsten rührte sie sich nicht. »Siehst du, sie ist ganz pflegeleicht. Sie heißt Blim. Aber was Olivie und den Zwergen anbelangt ... möchtest du es erlauben? Ein Sklave ist das eine, aber eine Hochzeit?«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien musterte die Düsterlingsfrau mit Argusaugen, ehe sich ein breites Grinsen auf sein Gesicht schlich. "Du wie wäre es,wenn Wir Deiner Sklavin die Freiheit schenken würden? Dann kann sie direkt in die Hohe Mark übersiedeln. Das ist sicher besser für sie", schlug Max vor. Er wünschte sich ab und an, einfach ein normaler Mann zu sein, aber heute fragte er sich weshalb er Duc war, wenn er nicht mal seiner Frau eine Bitte abschlagen konnte. Er kam zu dem Schluss, dass es manchmal ganz schön beschissen war, jemanden zu lieben, er konnte ihr nicht vor den Kopf stoßen. Und Fabien, der es stellvertretend konnte war nicht da. Das war sehr gut gelaufen. Freizeit konnte sich Lacomb für die nächsten 100 Jahre abschminken, dachte der Duc zerknirscht während er seine Frau anlächelte.

Minette de Thibodeau: Sie überlegte einen Moment. »Nun, ich dachte, es würde einen guten Eindruck machen, wenn sie bei Hofe dient. Von Khawa sind auch alle begeistert, wenn man von ewig Gestrigen wie de Mireault absieht.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Nun er ist nicht ewig gestrig Min, sondern ein Traditionalist wie die meisten Souvagner. Und von Khawa geht vielleicht für einige der Reiz des Exotischen aus, aber gewiss nicht für alle. Der Chevalier muss zudem so denken wie er denkt, wie sollte eine Person Souvagne schützen, die es nicht schätzt? Umsonst klingen die Worte nicht so ähnlich Liebes. Gleichgültig, von mir aus behalte diesen Düsterling aber sorge dafür dass das Tier kein Unheil stiftet. Du weißt, dass ich Dir selten etwas abschlagen kann. Sie scheint friedlich zu sein, aber gut dass sind auch Massenmörder im Schlaf. Zudem ist Khawa ein Mensch Min, dass macht dann immer noch einen gewissen Unterschied. Aber ich möchte Dich nicht belehren, Du hast mit dem Herzen entschieden und nicht mit dem Verstand. Deshalb ergänzen sich Mann und Frau, ihr seid das Herz der Gesellschaft, wir der Verstand. Das eine funktioniert ohne das andere nicht. Nur entscheidende Dinge darf man leider nicht mit dem Herzen entscheiden Liebes. Behalte sie, ich wünsche Dir mit ihr viel Spaß, auch wenn Du mich gerade etwas schocktherapiert hast. Das hast Du wieder gut zu machen", grinste der Duc.

Minette de Thibodeau: »Danke, Schatz! Vielleicht überzeugt Blim dich ja vom Gegenteil und du bist von ihr begeistert. Notfalls schenke ich ihr die Freiheit und lasse sie in die Hohe Mark übersiedeln. Das ist ein guter Vorschlag. Aber ich hoffe, das wird nicht nötig sein. Thekla ist von Khawa ganz entzückt und ich muss sagen, dass auch ich finde, dass Ciel ihn hervorragend erzogen hat. Es war eine anspruchsvolle Aufgabe, immerhin war er damals noch jünger als heute und war eine gute Übung. Dreaux hat sich völlig umsonst lustig gemacht.« Sie lächelte die Düsterlingfrau an, die zaghaft zurücklächelte, ehe sie mit ihrem Mann wieder das Gästezimmer verließ. »Ich würde vieles wieder gut machen, was du an Ärger hast, aber du hast so viel zu tun. Ich möchte aber nicht jammern, du hast genug an Sorgen.« Sie fasste seine Hand und streichelte sie.

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Nun ich glaube es zwar nicht Liebes, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Immerhin sieht sie sympathischer aus als diese Albin die wir hinrichten mussten. Dass kann ich Dir schon mal versichern. Tja ob es eine Hochzeit geben wird, oder ob es nur bei flammenden Blicken bleibt, liegt ja nicht bei Olivie, sondern es liegt in meiner Hand. Sollte er Interesse an ihr als Frau haben, hat er um ihre Hand anzuhalten. Nun sollte er dies tatsächlich tun, ist die Frage folgende - möchte sie ihn als Mann? Sollte sie ihn wünschen, nun was wäre ich für ein Vater dem entgegen zu stehen. Auf der anderen Seite würde diese Verbindung keine Nachteile bringen, außer dass sie als potentielle Braut für einen adligen Souvagner wegfällt. Aber so oder so könnte sie in dem Fall nur unter Stand heiraten. Wie es mit Dreux aussieht, weiß ich nicht. Ricarada ist in seinem Alter. Ich weiß nicht was ich von einer Frau auf dem Thron halten soll. Ich muss mir ein Bild von ihr als Person machen, bevor ich für oder gegen sie entscheiden kann als Schwiegertochter. Nun was das angeht wusstest Du mich immer um den Finger zu wickeln, aber es ist ja nicht so, dass ich es nicht gerne zuließe. Dein Düsterling sei Dir gegönnt. Manchmal benötigt man vielleicht einfach mal nur ein Herz und keinen Verstand. Nur sollte ich allein auf mein Herz hören, könnte es gut sein, dass wir alle nicht nur den Verstand, sondern die Köpfe verlieren Min. Und deshalb muss ich alles von zig Seiten abwägen, ob mir das nun selbst schmeckt oder nicht", antwortete Max.

Minette de Thibodeau: Sie hielt seine Hand weiter fest und streichelte sie. »Du musst über alles hundertfach nachdenken, deine Berater konsultieren, Dokumente wälzen und gegebenenfalls Gelehrte und Geistliche zu Rate ziehen, ehe du eine Entscheidung treffen kannst. Besonders in Zeiten wie diesen. Da ist es gut, wenn du zuverlässige Menschen wie deine Söhne, Borgois, de Mireault oder Fabien um dich hast, die dich unterstützen. Ich kann es leider nicht. Ich könnte dir höchstens eine Nackenmassage anbieten, damit du besser einschlafen kannst und erholter bist. Fabien kümmert sich doch gut um dich? Du wirkst etwas zerknittert. Das müssen die vielen Sorgen sein. Aber wenigstens die Sorge um mein Kleid ist nun beigelegt.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Die Massage nehme ich dankend an Min. An Fabiens Dienste ist nichts auszusetzen. Er dient mir treu wie eh und je. Er trägt weder Schuld an meiner Müdigkeit noch kann er mir dort eine Last abnehmen, er kann sie mir nur etwas erleichtern, ebenso wie Du. Ihr könnt zuhören, aber letztendlich liegt die Entscheidung bei mir, nicht wahr? Das kann mir keiner abnehmen. Aber darüber beklage ich mich auch nicht, sonst hätte ich meine Hilfe nicht anbieten dürfen. Es schlaucht, es kostet Kraft, aber ich denke diese Kraftanstrengung ist es wert. Wenn ich nur ein paar Nächte nicht schlafen kann, aber dafür können es zig Länder und zig Generationen noch nach uns in Ruhe, dann schlafe ich mit Freude schlecht Liebes. Ohne Berater geht es nicht Min, ein Mann gleichgültig wie mächtig kann nicht alles wissen. Das muss er auch nicht, er muss nur wissen, wer es weiß", grinste er verschmitzt zurück.

Minette de Thibodeau: Minette lächelte traurig und griff seine Hand etwas fester. »Ich vermisse dich«, gestand sie. »Aber mach dir deswegen keine Umstände. Ich kann mich gedulden. Ich würde nur gern einmal wieder bei dir übernachten. Darf ich? Ich würde deinen Schlaf auch nicht stören, ich möchte einfach nur spüren, dass du noch da bist.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien legte ihr einen Arm um die Hüfte und zog sie an sich. "Du darfst jederzeit und Du darfst mich jederzeit stören, womit Du mich immer stören magst. Wir können reden, uns lieben, rumalbern, was immer Du möchtest oder einfach nur gemeinsam Arm in Arm schlafen. Ich vermisse Dich auch Min, sehr sogar. Du kannst direkt heute bei mir übernachten. Sag Deiner Zofe nur rechtzeitig bescheid, quartier sie bei Fabien ein. Ich freue mich auf Dich", flüsterte er ihr ins Ohr.

Minette de Thibodeau: Ihr Lächeln wurde zu einem Strahlen. Sie küsste ihren Mann liebevoll. »Wenn ich dich so oft stören würde, wie ich wöllte, würdest du nicht mehr zum Arbeiten kommen und Nathalie böse auf mich werden. Du hast drei Frauen und viele Pflichten, wir haben zu dritt einen Mann und zwei von uns haben sehr viel Freizeit. Da ist es leicht, auf den Gedanken zu kommen, doch mal wieder nach dir sehen zu müssen. Ich freue mich darauf, bei dir zu nächtigen. Vorher bekommst du die versprochene Nackenmassage.«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Wie gesagt ich freue mich drauf. Nun ich kann mich nicht über zu wenig Rücksicht beklagen, Ihr habt leider davon zu viel. Aber ich könnte ja ebenso nach Euch oder einer von Euch schicken lassen nicht wahr? Vielleicht sollten wir uns das angewöhnen, anstatt falsche Rücksichtnahme zu üben, wenn man sich nach jemandem sehnt. Meine Freizeit ist zwar nicht reichlich bemessen, aber es spricht nichts dagegen diese mit Dir oder allen Frauen zu verbringen. Jedenfalls teilweise. Oder einmal außerhalb des Hofes. Vorhin als ich alleine in der Amtsstube saß, hatte ich den Gedanken. Wieso sollten wir nicht außerhalb einmal etwas trinken gehen? Nur für ein paar Stunden? Natürlich nicht ohne Bewachung, keine Sorge. Aber außerhalb dieser Mauern. Darauf hätte ich Lust. Du kannst wie gesagt jederzeit fragen. Ebenso kannst Du Fabien ruhig fragen, falls wir uns nicht sehen. Was sagst Du zu Ricarda? Wie würdest Du entscheiden, oder frage ich mal so. Wovon würdest Du Deine Entscheidung abhängig machen Min? Oder jene bei Olivie?", fragte Maximilien und drückte sie an sich.

Minette de Thibodeau: »Eine Frau auf dem Thron, das hört sich für mich sehr naridisch an.« Sie runzelte besorgt die Stirn. »Nicht, dass da die Naridier ihre Finger im Spiel haben. Was Dreaux anbelangt, glaube ich jedoch, er könnte Ärger mit einer störrischen Frau gut händeln. Zumindest was meinen kleinen Ciel anbelangt ist er ja nicht auf den Mund gefallen. Ich bin auf Ricarda sehr gespannt. Olivie würde ich nicht mit einem Zwerg vermählen, oder würdest du zulassen, dass Ciel eine Rakshanerin ehelicht?« Sie blickte ihren Mann aufmerksam an. Die letzte Frage war nicht rheotischer Natur, sondern ernst gemeint und sie wünschte eine Antwort. Dann kuschelte sie sich an seine Brust. »Ich habe immer Zeit für dich, Liebling, immer, wenn ich nicht gerade außerhalb des Hofes unterwegs bin. Lass ruhig jederzeit nach mir schicken, wenn du mich zu sehen wünschst. Es ist niemals ungelegen, du fehlst mir. Gemeinsam einen Ausflug zu unternehmen, würde mir gefallen!«

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Er hatte seinen Rakshaner Liebes, hatte... das wird er Dir selbst erklären vermute ich. Ich möchte dazu schweigen. Nein ich möchte eigentlich dass keines meiner Kinder in die Fremde zieht. Ich glaube das sind normale väterliche Gedanken. Ob Dreux eine gleichberechtigte Frau erträgt? Tja. Damit wäre die natürliche Ordnung auf den Kopf gestellt. Jede Familie, Sippe, jedes Haus hat ein Oberhaupt, wie jedes Rudel einen Anführer. So etwas wie in Naridien ist unsäglich. Ich führe Dich und Du stehst mir bei, so soll es sein. Mein persönlicher Schutz gilt Euch, meinen Lieben. Der des Duc dem Land. Aber zu Deiner Frage, nein das würde ich für Ciel nicht wollen. Unseren Ausflug unternehmen wir. Aber heute nicht, heute übernachtest Du bei mir. Hole Deine Nachtwäsche und was immer Du benötigst Liebes und danach finde Dich in meinem Quartier ein. Wir sehen uns", flüsterte der Duc.