Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der neue Weg führt nach Souvagne - Bran-Dun-Lin

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Firxas

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Re: Der neue Weg führt nach Souvagne - Bran-Dun-Lin

#31

Beitrag von Firxas » Do 14. Jun 2018, 15:02

Firxas musste den Kopf in den Nacken legen, als der Düsterling in hohem Bogen und mit einem Wutschrei über ihn hinweggesegelt kam. Als er aufkam, stob eine Staubwolke. Morasa kam hinterhergestiefelt und verpasste dem Kerlchen noch einen Tritt und brüllte ihn an. Terc kroch rückwärts im Sitzen vor ihm davon, bis er mit dem Rücken an einen Baum stieß, wo er sich panisch dagegen presste.

»Du, Mo ..«

Mo wetterte weiter.

»Mo, der versteht dich nicht. Der spricht nur Demonai.«

Morasa schien das völlig egal zu sein, er beendete seine Tirade, ehe er Firxas fragte, ob sie zusammen Linhard folgen wollten. Firxas dachte einen Moment nach und kraulte seinem Freund nebenbei den Hinterkopf.

»Urako wird auch dort sein. Wird das was mit euch beiden? Ansonsten folg ich dir gern. Es wäre gut verdientes Geld und ob wir nun in Naridien leben oder in Almanien, ist mir von der Sache her egal. Mein zu Hause ist, wo du bist. Der Rest ist zweitrangig.«

Der Düsterling kroch derweil auf Maulis Rücken und klammerte sich dort fest. Von dort aus funkelte er Morasa hasserfüllt an. Mauli schien es egal zu sein, dass ein Düsterling auf seinem Buckel hockte, er wurde gerade von Mo am Kopf gestreichelt und hatte einen leckeren Fleischknochen zwischen den Fingern, an dem er genüsslich knabberte. Der Ghul war inzwischen fast vollständig regeneriert und stank kaum noch. Er konnte sogar schon wieder grunzen, stöhnen und stammeln. Bald würde er wieder sprechen können, wenn sie ihn weiter so gut fütterten. Er sah glücklich und zufrieden aus.

»Aber dürfen Ghule überhaupt in Souvagne einreisen?«, gab Firxas zu bedenken. »Sonst müssen wir ihn als Souvagner tarnen. Ein paar bunte Klamotten und eine alberne Mütze dürften ja zu besorgen sein.«

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Morasa

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Re: Der neue Weg führt nach Souvagne - Bran-Dun-Lin

#32

Beitrag von Morasa » Mi 20. Jun 2018, 13:54

Morasa
 
bliess sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Er küsste Firxas und starrte dabei Terc an.
 
„Firxas der Dünsterling hat alles verstanden. Guck wie der guckt. Der brauchte eine Lektion, verteidige den nicht. Denk mal an unsere erste Nacht bei Ansgar. Wer hat sich im Bett breit gemacht wie eine Made im Speck? Das war Terc. Der hat das absichtlich getan um uns zu schädigen. Der will uns auseinander bringen. Dabei haben wir sein Leben gerettet. Das vergisst der Kuduppel ganz schnell. Du hast den mit zerschmetterte Knochen rumgeschleppt. Ich hab Heilkräuter für den gesucht und wir haben den zu Ansgar gebracht. Meine Schulter war verletzt und alles war Scheisse und trotzdem haben wir ausgehalten und waren für den da. Das vergisst der Dünsterling und versaut uns unsere Nächte. Jetzt weiss der wo der Hammer hängt.
Mein Zuhause ist genauso wo du bist Firxas. Weil ich dich liebe. Drum verteidige ich dich doch, denk mal nach.
Urako der Albenhasser wird auch da sein? Soll er nur, der schuldet mir noch mein Bogen und mein Dolch und die hol ich mir wieder. Und ich werde mich rächen für das was der Albenhasser mir angetan hat und weil der dich verstümmelt hat. Der denkt das ist vorbei? Das hat gerade erst angefangen. Ich mach den bis aufs Blut fertig dass schwör ich dir. Wir haben mein Blut und nun kann der mich nicht mehr aufspüren. Aber ich den. Er soll sich dafür entschuldigen und dafür dass er mich vor alle in der Gilde schlecht gemacht hat. Wenn der das nicht macht, werde ich den verstümmeln. Und den fetten Ork auch. Das ist ein Abwasch, da muss ich nicht zweimal schleichen. Dann ist die Rache durch und wir können es uns gemütlich machen.
Doch Güle dürfen nach Souvagne reisen. Ich bin ganz sicher. Die Nekromanten sind auch nach Souvagne gereist. Und Mauli sieht nicht aus wie ein gefährlicher Gul. Gut wir werden ihn verkleiden mit einer Kaputze und einen grossen Hut, damit sein Gesicht schön verdeckt ist. Dass fällt nicht auf. Und er darf an der Grenze nicht sprechen.
Wenn wir den Job bei Linhard bekommen haben, sparen wir und kaufen uns auch ein kleines Haus. Am Wasser wäre schön und Wald. Mit eine Feuerstelle draussen, wo ich unser Essen kochen kann bei schönen Wetter. Abends können wir dann da sitzen, bevor wir reingehen. Und wir können alle Fenster und Türen auflassen. Die Tiere vom Wald können reinkommen und die Luft ist gut und klar. Ich werde uns eine schöne Stelle aussuchen. Wir können auch Linhard danach fragen. Wir legen unser Geld zusammen. Kannst du rechnen und so? Ich kann nicht rechnen und schreiben. Sonst bescheissen die mich wieder. Also musst du unseren Lohn nachzählen, damit wir nicht zu wenig bekommen. Dafür kümmere ich mich um alle Sachen im Haus. Unser Zuhause wird das Firxas.“
 
Morasa freute sich und zog Firxas mit sich. Sie mussten noch einen weiten Weg zurücklegen bis Souvagne. Mo wollte nach einer Mitfahrgelegenheit fragen in der Stadt.

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