Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Ein neues Kleid muss her -- Chat RPG - 25.01.203 n.d.A.

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Gro├čherzogtum Souvagnen
Das almanische Gro├čherzogtum Souvagne ist gepr├Ągt von sanfte H├╝geln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h├Ąlt sich aus Kriegen gr├Â├čtenteils heraus und hat sich als einziges Gro├čherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit├Ąt. Von allen Herrschern ist er der Gem├Ą├čigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr├Â├čtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Ein neues Kleid muss her -- Chat RPG - 25.01.203 n.d.A.

#1

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Do 25. Jan 2018, 22:44

Ein neues Kleid muss her -- Chat RPG - 25.01.203 n.d.A.


Minette de Thibodeau: Minette zog ein ├Ąu├čerst besorgtes Gesicht. Ihre Zofe klopfte gerade an der T├╝r der Amtsstube ihres Gatten und die Wachen lie├čen sie eintreten. Thekla, eine sehr, sehr hochgewachsene Bohnenstange von einer Frau, verneigte sich, was aussah, als w├╝rde ein Rohrkolben in der Mitte abknicken. ┬╗Ihre Hoheheit Minette de Thibodeau bittet um Eine pers├Ânliche Unterredung mit Eurer k├Âniglichen Hoheit Duc Maximilien Rivenet de Souvagne, in einer privaten Angelegenheit.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Der Duc schaute von seinem Buch auf und nickte knapp. "Gestattet, bitte Sie herein", antwortete er freundlich.

Minette de Thibodeau: Thekla ging r├╝ckw├Ąrts wieder hinaus. ┬╗Meine Herrin, der Duc gestattet Euch einzutreten.┬ź Minette freute sich, dass er die Zeit er├╝brigen konnte. Selbstverst├Ąndlich war das nicht, besonders im Anbetracht dessen, dass ihre Sorgen und N├Âte nicht immer sein Verst├Ąndnis erweckten. ┬╗Danke, Thekla, Sie d├╝rfen drau├čen auf mich warten.┬ź Wenn ihr Gatte sich die Zeit schon einmal nahm, dann wollte Minette diese auch ungest├Ârt mit ihm verbringen.

Maximilien Rivenet de Souvagne: Der Duc schaute seiner Frau abwartend und freundlich entgegen. "Komm herein und nimm Platz. Womit kann ich Dir helfen?", fragte er freundlich.

Minette de Thibodeau: Bevor Minette der Aufforderung Folge leistete, gab sie ihrem Mann einen liebevollen Kuss. Sie vermisste ihn, momentan blieb viel zu wenig Zeit f├╝r sie beide, noch weniger als sonst. Doch sie verstand, dass die Verhandlungen wichtiger waren. ┬╗Ich hatte ein Gespr├Ąch mit Ciel. Was er sagte, bereitet mir gro├čen Kummer. Er ist der Auffassung, ich sollte ein neues Kleid schneidern lassen anl├Ąsslich der Kr├Ânung von K├Ânigin Ricarda!┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien nahm seine Frau in die Arme und erwiderte den Kuss. Viel zu selten hatten sie dazu Gelegenheiten. Generell hatte er f├╝r so etwas kaum Gelegenheit was er sehr bedauerte. "Ein neues Kleid? Das ist korrekt Min. Du solltest auf einer Kr├Ânung kein Kleid tragen, dass Du bereits einmal getragen hast", grinste der Duc.

Minette de Thibodeau: Sie erwiderte die Umarmung und verweilte kurz in den Armen ihres Mannes. Dann aber setzte sie sich auf den Stuhl, damit sie vern├╝nftig miteinander sprechen konnten. ┬╗Das war auch Ciels Auffassung. Vorher hatte er nie davon gesprochen. Dreaux hat ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt. Ich finde, in Anbetracht der Not, in der sich die die Hohe Mark, Ehveros und Ledwick befinden, ist es unangebracht, verschwenderisch mit den gegebenen Mitteln umzugehen. Von dem Wert eines meiner Kleider k├Ânnte eine Familie mehrere Wochen ├╝berleben!┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Max nahm selbst wieder gegen├╝ber seiner Frau Platz und schmunzelte sie an. "Das ist absolut korrekt Min, aber ob Du nun dieses Kleid bekommst oder darauf verzichten m├Âchtest, was ├Ąndert das f├╝r die betreffenden Personen? M├Âchtest Du das Geld des Kleides spenden? Wir k├Ânnten ja einen Stoff nutzen, der schon vorhanden ist und nicht erst gekauft werden m├╝sste. Falls Dir das lieber ist. Wobei ich Dir das Kleid sehr gerne spendiere. Du musst Dir keine Gedanken um die Finanzierung machen. Allerdings solltest Du auch bedenken, dass wir einer Kr├Ânung beiwohnen und Du Souvagne repr├Ąsentierst. Nicht die hungernde Bev├Âlkerung der Hohen Mark, Ledwick oder wessen Land auch immer. Sicher ist die Not grauenvoll und wir sind dabei sie zu lindern, aber an diesem einen Kleid wird es nicht scheitern. Notfalls k├Ânnen sie es aus meinen Schlafzimmervorh├Ąngen n├Ąhen", grinste Max.

Minette de Thibodeau: ┬╗F├╝r diese eine Familie wird es wom├Âglich an diesem Kleid liegen, ob sie ├╝berlebt oder nicht. Wir sollten sparsam mit jedem Kupferling umgehen. Zudem glaube ich, ist es respektlos, sich in neue Kleider zu gewanden, w├Ąhrend die Bev├Âlkerung leidet.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Das mag ja sein meine Liebste, aber erstens w├╝rde ich Dich gerne selbst einmal in einem neuen Kleid sehen und zweitens wird Ricarda trotz aller Armut die es eventuell in ihrem Land geben mag auch nicht im Jute-Sack gekr├Ânt oder? Ich verstehe Deinen mitf├╝hlenden Grundgedanken, aber wir m├╝ssen die Waage halten zwischen Stand und Mitgef├╝hl. Und Du magst vielleicht eine Familie damit retten, solltest Du aber Ricarda oder Felipe durch Deine herabw├╝rdigende Kleidung blo├čstellen, k├Ânntest Du sie sogar derma├čen beleidigen, dass sie uns zwar nicht den Krieg erkl├Ąren, aber eventuell zu keinen Verhandlungen mit unserem Haus mehr bereit w├Ąren. Da sie sich herabgesetzt f├╝hlen. Wir bekunden ihnen damit unseren Respekt, erstens durch unser Erscheinen, zweitens durch die Art unseres Erscheinens. Das m├╝ssen wir leider immer im Hinterkopf behalten Min, gleichg├╝ltig bei was", sagte Max.

Minette de Thibodeau: Sie ├╝berlegte einen Moment. ┬╗Dann m├Âchte ich das Kleid hinterher f├╝r wohlt├Ątige Zwecke versteigern.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Max nickte zustimmend. "Das ist sogar eine sehr gute Idee. Das solltest Du auf einem Empfang des Hochadels vornehmen. Ich denke es gibt sicher die eine oder andere Dame die daran Interesse h├Ątte Min. Was schwebt Dir als Kleid vor? Hast Du besondere W├╝nsche wer uns begleiten soll?", fragte Max.

Minette de Thibodeau: Minette freute sich, dass ihr Mann ihrer Idee zustimmte. ┬╗Ich m├Âchte gern ein Kleid, was zu deiner Kleidung passt.┬ź Sie betrachtete ihn liebevoll. ┬╗Aber es sollte trotz allem so preiswert wie m├Âglich sein und nicht zu aufw├Ąndig. Mir ist nicht wichtig, wer uns begleitet, die wichtigsten Personen sind ja ohnehin dabei, du und Ciel.┬ź Sie blickte verschmitzt. ┬╗Ich habe ein Geheimnis, dass ich dir gern zeigen w├╝rde. Hast du heute gute Laune?┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien musterte sein Frau aus zusammengekniffenen Augen, grinste aber nach einem Moment. "Ja habe ich, was hast Du angestellt? Ich hoffe nichts, was einen unserer G├Ąste das Leben gekostet hat. Erz├Ąhl Min", schmunzelte der Duc.

Minette de Thibodeau: Minette schmunzelte zur├╝ck. ┬╗Wenn du einen Augenblick Zeit hast, zeige ich es dir. M├Âchtest du?┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien nickte zustimmend. "Sicher eine Stunde Freizeit habe ich Fabien geschenkt, folglich darf ich mir diese selbst auch gew├Ąhren. Gut wohin verkriechen wir uns?", lachte er leise.

Minette de Thibodeau: ┬╗Dazu m├╝ssen wir ein paar R├Ąume weitergehen. Kommst du mit?┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Sicher, ich folge Dir unauff├Ąllig. Also wohin genau? Gib die F├╝hrung", bat Max und bot seiner Frau seinen Arm zum einhaken an.

Minette de Thibodeau: Gut gelaunt, weil ihr Mann sich Zeit f├╝r sie nahm, hakte sie sich bei ihm ein. Ihre Hand war zierlich auf seinem Arm. Sie f├╝hrte ihn in ihre Privatgem├Ącher zu einem Raum, der fr├╝her ein G├Ąsteraum gewesen war und meistens leer gestanden hatte. Davor standen zwei Wachen, welche nun beiseitetraten. ┬╗Bitte sei leise, Max.┬ź auf dem G├Ąstebett lag, eingerollt, eine kleine D├╝sterlingfrau mit einem winzigen Baby.

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien drehte sich in Zeitlupe zu Minette um und zog eine Augenbraue hoch. "Was ist das?!?", fragte er ganz leise.

Minette de Thibodeau: ┬╗Ich habe sie auf einem Sklavenmarkt gesehen, als sie kurz vor der Niederkunft stand. Sie tat mir so unendlich leid, da habe ich sie mitgenommen. Ich w├╝nsche sie mir von dir zum Geburtstag.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Was m├Âchtest Du bittesch├Ân mit dieser Ausgeburt des Abgrund Minette de Thibodeau? Wer wei├č was es f├╝r Krankheiten an sich hat und es schl├Ąft ganz in Deiner N├Ąhe. Ich lasse besser Domi rufen. Mach Dir keine Sorge, es geht schnell und schmerzlos", erkl├Ąrte der Duc und k├╝sste seine Frau auf die Stirn. Min war wirklich zu weichherzig was dies anbelangte.

Minette de Thibodeau: Minette war entsetzt. ┬╗Sie ist nat├╝rlich untersucht worden, ebenso wie das Kind! Ciel ist es schlie├člich auch gestattet, einen fremdl├Ąndischen Sklaven zu halten und diese kleine Frau ist ausgesprochen liebenswert. Bitte sei nicht so hartherzig. Ich dachte, wenn unsere neuen Nachbarn Tieflinge sind, w├Ąre es eine freundliche Geste, einen D├Ąmon bei Hofe zu haben.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Einen D├Ąmon bei Hofe zu haben, warum nicht noch einen Zwerg?", murmelte Maximilien. "Wobei den haben wir bald in der Familie, ich habe die Blicke gesehen, ein Vater sieht sowas... leider. Auf beiden Seiten. Nun Du wei├čt ich bin alles anderes als hartherzig, aber... von mir aus meinetwegen. Behalt es Min, aber ich nehme Dich beim Wort dass es keinen Unrat in den Hof schleppt, keine Seuchen verbreitet oder irgendwelche D├Ąmonaktionen startet, sonst startet Domi seine T├Ątigkeit. Wie bist Du nur auf diese Idee gekommen?", st├Âhnte Max.

Minette de Thibodeau: ┬╗Oh, danke, Liebling!┬ź Sie k├╝sste ihren Mann freudig. Die kleine D├╝sterlingfrau wurde munter und bewegte die Ohren. Ansonsten r├╝hrte sie sich nicht. ┬╗Siehst du, sie ist ganz pflegeleicht. Sie hei├čt Blim. Aber was Olivie und den Zwergen anbelangt ... m├Âchtest du es erlauben? Ein Sklave ist das eine, aber eine Hochzeit?┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien musterte die D├╝sterlingsfrau mit Argusaugen, ehe sich ein breites Grinsen auf sein Gesicht schlich. "Du wie w├Ąre es,wenn Wir Deiner Sklavin die Freiheit schenken w├╝rden? Dann kann sie direkt in die Hohe Mark ├╝bersiedeln. Das ist sicher besser f├╝r sie", schlug Max vor. Er w├╝nschte sich ab und an, einfach ein normaler Mann zu sein, aber heute fragte er sich weshalb er Duc war, wenn er nicht mal seiner Frau eine Bitte abschlagen konnte. Er kam zu dem Schluss, dass es manchmal ganz sch├Ân beschissen war, jemanden zu lieben, er konnte ihr nicht vor den Kopf sto├čen. Und Fabien, der es stellvertretend konnte war nicht da. Das war sehr gut gelaufen. Freizeit konnte sich Lacomb f├╝r die n├Ąchsten 100 Jahre abschminken, dachte der Duc zerknirscht w├Ąhrend er seine Frau anl├Ąchelte.

Minette de Thibodeau: Sie ├╝berlegte einen Moment. ┬╗Nun, ich dachte, es w├╝rde einen guten Eindruck machen, wenn sie bei Hofe dient. Von Khawa sind auch alle begeistert, wenn man von ewig Gestrigen wie de Mireault absieht.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Nun er ist nicht ewig gestrig Min, sondern ein Traditionalist wie die meisten Souvagner. Und von Khawa geht vielleicht f├╝r einige der Reiz des Exotischen aus, aber gewiss nicht f├╝r alle. Der Chevalier muss zudem so denken wie er denkt, wie sollte eine Person Souvagne sch├╝tzen, die es nicht sch├Ątzt? Umsonst klingen die Worte nicht so ├Ąhnlich Liebes. Gleichg├╝ltig, von mir aus behalte diesen D├╝sterling aber sorge daf├╝r dass das Tier kein Unheil stiftet. Du wei├čt, dass ich Dir selten etwas abschlagen kann. Sie scheint friedlich zu sein, aber gut dass sind auch Massenm├Ârder im Schlaf. Zudem ist Khawa ein Mensch Min, dass macht dann immer noch einen gewissen Unterschied. Aber ich m├Âchte Dich nicht belehren, Du hast mit dem Herzen entschieden und nicht mit dem Verstand. Deshalb erg├Ąnzen sich Mann und Frau, ihr seid das Herz der Gesellschaft, wir der Verstand. Das eine funktioniert ohne das andere nicht. Nur entscheidende Dinge darf man leider nicht mit dem Herzen entscheiden Liebes. Behalte sie, ich w├╝nsche Dir mit ihr viel Spa├č, auch wenn Du mich gerade etwas schocktherapiert hast. Das hast Du wieder gut zu machen", grinste der Duc.

Minette de Thibodeau: ┬╗Danke, Schatz! Vielleicht ├╝berzeugt Blim dich ja vom Gegenteil und du bist von ihr begeistert. Notfalls schenke ich ihr die Freiheit und lasse sie in die Hohe Mark ├╝bersiedeln. Das ist ein guter Vorschlag. Aber ich hoffe, das wird nicht n├Âtig sein. Thekla ist von Khawa ganz entz├╝ckt und ich muss sagen, dass auch ich finde, dass Ciel ihn hervorragend erzogen hat. Es war eine anspruchsvolle Aufgabe, immerhin war er damals noch j├╝nger als heute und war eine gute ├ťbung. Dreaux hat sich v├Âllig umsonst lustig gemacht.┬ź Sie l├Ąchelte die D├╝sterlingfrau an, die zaghaft zur├╝ckl├Ąchelte, ehe sie mit ihrem Mann wieder das G├Ąstezimmer verlie├č. ┬╗Ich w├╝rde vieles wieder gut machen, was du an ├ärger hast, aber du hast so viel zu tun. Ich m├Âchte aber nicht jammern, du hast genug an Sorgen.┬ź Sie fasste seine Hand und streichelte sie.

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Nun ich glaube es zwar nicht Liebes, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil ├╝berzeugen. Immerhin sieht sie sympathischer aus als diese Albin die wir hinrichten mussten. Dass kann ich Dir schon mal versichern. Tja ob es eine Hochzeit geben wird, oder ob es nur bei flammenden Blicken bleibt, liegt ja nicht bei Olivie, sondern es liegt in meiner Hand. Sollte er Interesse an ihr als Frau haben, hat er um ihre Hand anzuhalten. Nun sollte er dies tats├Ąchlich tun, ist die Frage folgende - m├Âchte sie ihn als Mann? Sollte sie ihn w├╝nschen, nun was w├Ąre ich f├╝r ein Vater dem entgegen zu stehen. Auf der anderen Seite w├╝rde diese Verbindung keine Nachteile bringen, au├čer dass sie als potentielle Braut f├╝r einen adligen Souvagner wegf├Ąllt. Aber so oder so k├Ânnte sie in dem Fall nur unter Stand heiraten. Wie es mit Dreux aussieht, wei├č ich nicht. Ricarada ist in seinem Alter. Ich wei├č nicht was ich von einer Frau auf dem Thron halten soll. Ich muss mir ein Bild von ihr als Person machen, bevor ich f├╝r oder gegen sie entscheiden kann als Schwiegertochter. Nun was das angeht wusstest Du mich immer um den Finger zu wickeln, aber es ist ja nicht so, dass ich es nicht gerne zulie├če. Dein D├╝sterling sei Dir geg├Ânnt. Manchmal ben├Âtigt man vielleicht einfach mal nur ein Herz und keinen Verstand. Nur sollte ich allein auf mein Herz h├Âren, k├Ânnte es gut sein, dass wir alle nicht nur den Verstand, sondern die K├Âpfe verlieren Min. Und deshalb muss ich alles von zig Seiten abw├Ągen, ob mir das nun selbst schmeckt oder nicht", antwortete Max.

Minette de Thibodeau: Sie hielt seine Hand weiter fest und streichelte sie. ┬╗Du musst ├╝ber alles hundertfach nachdenken, deine Berater konsultieren, Dokumente w├Ąlzen und gegebenenfalls Gelehrte und Geistliche zu Rate ziehen, ehe du eine Entscheidung treffen kannst. Besonders in Zeiten wie diesen. Da ist es gut, wenn du zuverl├Ąssige Menschen wie deine S├Âhne, Borgois, de Mireault oder Fabien um dich hast, die dich unterst├╝tzen. Ich kann es leider nicht. Ich k├Ânnte dir h├Âchstens eine Nackenmassage anbieten, damit du besser einschlafen kannst und erholter bist. Fabien k├╝mmert sich doch gut um dich? Du wirkst etwas zerknittert. Das m├╝ssen die vielen Sorgen sein. Aber wenigstens die Sorge um mein Kleid ist nun beigelegt.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Die Massage nehme ich dankend an Min. An Fabiens Dienste ist nichts auszusetzen. Er dient mir treu wie eh und je. Er tr├Ągt weder Schuld an meiner M├╝digkeit noch kann er mir dort eine Last abnehmen, er kann sie mir nur etwas erleichtern, ebenso wie Du. Ihr k├Ânnt zuh├Âren, aber letztendlich liegt die Entscheidung bei mir, nicht wahr? Das kann mir keiner abnehmen. Aber dar├╝ber beklage ich mich auch nicht, sonst h├Ątte ich meine Hilfe nicht anbieten d├╝rfen. Es schlaucht, es kostet Kraft, aber ich denke diese Kraftanstrengung ist es wert. Wenn ich nur ein paar N├Ąchte nicht schlafen kann, aber daf├╝r k├Ânnen es zig L├Ąnder und zig Generationen noch nach uns in Ruhe, dann schlafe ich mit Freude schlecht Liebes. Ohne Berater geht es nicht Min, ein Mann gleichg├╝ltig wie m├Ąchtig kann nicht alles wissen. Das muss er auch nicht, er muss nur wissen, wer es wei├č", grinste er verschmitzt zur├╝ck.

Minette de Thibodeau: Minette l├Ąchelte traurig und griff seine Hand etwas fester. ┬╗Ich vermisse dich┬ź, gestand sie. ┬╗Aber mach dir deswegen keine Umst├Ąnde. Ich kann mich gedulden. Ich w├╝rde nur gern einmal wieder bei dir ├╝bernachten. Darf ich? Ich w├╝rde deinen Schlaf auch nicht st├Âren, ich m├Âchte einfach nur sp├╝ren, dass du noch da bist.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: Maximilien legte ihr einen Arm um die H├╝fte und zog sie an sich. "Du darfst jederzeit und Du darfst mich jederzeit st├Âren, womit Du mich immer st├Âren magst. Wir k├Ânnen reden, uns lieben, rumalbern, was immer Du m├Âchtest oder einfach nur gemeinsam Arm in Arm schlafen. Ich vermisse Dich auch Min, sehr sogar. Du kannst direkt heute bei mir ├╝bernachten. Sag Deiner Zofe nur rechtzeitig bescheid, quartier sie bei Fabien ein. Ich freue mich auf Dich", fl├╝sterte er ihr ins Ohr.

Minette de Thibodeau: Ihr L├Ącheln wurde zu einem Strahlen. Sie k├╝sste ihren Mann liebevoll. ┬╗Wenn ich dich so oft st├Âren w├╝rde, wie ich w├Âllte, w├╝rdest du nicht mehr zum Arbeiten kommen und Nathalie b├Âse auf mich werden. Du hast drei Frauen und viele Pflichten, wir haben zu dritt einen Mann und zwei von uns haben sehr viel Freizeit. Da ist es leicht, auf den Gedanken zu kommen, doch mal wieder nach dir sehen zu m├╝ssen. Ich freue mich darauf, bei dir zu n├Ąchtigen. Vorher bekommst du die versprochene Nackenmassage.┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Wie gesagt ich freue mich drauf. Nun ich kann mich nicht ├╝ber zu wenig R├╝cksicht beklagen, Ihr habt leider davon zu viel. Aber ich k├Ânnte ja ebenso nach Euch oder einer von Euch schicken lassen nicht wahr? Vielleicht sollten wir uns das angew├Âhnen, anstatt falsche R├╝cksichtnahme zu ├╝ben, wenn man sich nach jemandem sehnt. Meine Freizeit ist zwar nicht reichlich bemessen, aber es spricht nichts dagegen diese mit Dir oder allen Frauen zu verbringen. Jedenfalls teilweise. Oder einmal au├čerhalb des Hofes. Vorhin als ich alleine in der Amtsstube sa├č, hatte ich den Gedanken. Wieso sollten wir nicht au├čerhalb einmal etwas trinken gehen? Nur f├╝r ein paar Stunden? Nat├╝rlich nicht ohne Bewachung, keine Sorge. Aber au├čerhalb dieser Mauern. Darauf h├Ątte ich Lust. Du kannst wie gesagt jederzeit fragen. Ebenso kannst Du Fabien ruhig fragen, falls wir uns nicht sehen. Was sagst Du zu Ricarda? Wie w├╝rdest Du entscheiden, oder frage ich mal so. Wovon w├╝rdest Du Deine Entscheidung abh├Ąngig machen Min? Oder jene bei Olivie?", fragte Maximilien und dr├╝ckte sie an sich.

Minette de Thibodeau: ┬╗Eine Frau auf dem Thron, das h├Ârt sich f├╝r mich sehr naridisch an.┬ź Sie runzelte besorgt die Stirn. ┬╗Nicht, dass da die Naridier ihre Finger im Spiel haben. Was Dreaux anbelangt, glaube ich jedoch, er k├Ânnte ├ärger mit einer st├Ârrischen Frau gut h├Ąndeln. Zumindest was meinen kleinen Ciel anbelangt ist er ja nicht auf den Mund gefallen. Ich bin auf Ricarda sehr gespannt. Olivie w├╝rde ich nicht mit einem Zwerg verm├Ąhlen, oder w├╝rdest du zulassen, dass Ciel eine Rakshanerin ehelicht?┬ź Sie blickte ihren Mann aufmerksam an. Die letzte Frage war nicht rheotischer Natur, sondern ernst gemeint und sie w├╝nschte eine Antwort. Dann kuschelte sie sich an seine Brust. ┬╗Ich habe immer Zeit f├╝r dich, Liebling, immer, wenn ich nicht gerade au├čerhalb des Hofes unterwegs bin. Lass ruhig jederzeit nach mir schicken, wenn du mich zu sehen w├╝nschst. Es ist niemals ungelegen, du fehlst mir. Gemeinsam einen Ausflug zu unternehmen, w├╝rde mir gefallen!┬ź

Maximilien Rivenet de Souvagne: "Er hatte seinen Rakshaner Liebes, hatte... das wird er Dir selbst erkl├Ąren vermute ich. Ich m├Âchte dazu schweigen. Nein ich m├Âchte eigentlich dass keines meiner Kinder in die Fremde zieht. Ich glaube das sind normale v├Ąterliche Gedanken. Ob Dreux eine gleichberechtigte Frau ertr├Ągt? Tja. Damit w├Ąre die nat├╝rliche Ordnung auf den Kopf gestellt. Jede Familie, Sippe, jedes Haus hat ein Oberhaupt, wie jedes Rudel einen Anf├╝hrer. So etwas wie in Naridien ist uns├Ąglich. Ich f├╝hre Dich und Du stehst mir bei, so soll es sein. Mein pers├Ânlicher Schutz gilt Euch, meinen Lieben. Der des Duc dem Land. Aber zu Deiner Frage, nein das w├╝rde ich f├╝r Ciel nicht wollen. Unseren Ausflug unternehmen wir. Aber heute nicht, heute ├╝bernachtest Du bei mir. Hole Deine Nachtw├Ąsche und was immer Du ben├Âtigst Liebes und danach finde Dich in meinem Quartier ein. Wir sehen uns", fl├╝sterte der Duc.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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