Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt. Die ĂŒberlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der SchlĂŒssel zur Herrschaft ĂŒber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. WĂ€hrend die Almanen auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die GeheimbĂŒnde der Schatten sehen in der Magie die mĂ€chtigste Waffe und fĂŒr die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprĂ€gt von sanfte HĂŒgeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hĂ€lt sich aus Kriegen grĂ¶ĂŸtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische NeutralitĂ€t. Von allen Herrschern ist er der GemĂ€ĂŸigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen grĂ¶ĂŸtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#51

Beitrag von Edoardo Lombardi » Sa 27. Jan 2018, 19:20

Kaum verließ Edoardo denn Raum wurde er von jemanden heran gewunken. Auf die Entfernung konnte er zunĂ€chst nur Kleidung ausmachen die vom Stil her wohl dem Adel zu zu Ordnen war.
Als der neue Leibgardist nÀher kam konnte er die Gesichter erkennen. Der winkende Mann schien Ciel Felicien de Souvagne zu sein und der andere der bei ihm stand war wohl Dreux Gifford de Souvagne. Edoardo war ihnen noch nie persönlich begegnet. Er konnte sie nur aufgrund eines Familienpotraits das er gesehen hatte zuordnen. Damit gab es eine kleine Chance das er sich tÀuschte.
Kurz vor den beiden blieb er stehen und verbeugte sich leicht, seine RĂŒstung klapperte dabei leicht

„Mein Herr, eure Allerdurchlauchtigster wie kann ich euch helfen?“
Er blickte die beiden stumm an nach der Frage und war gespannt was sie wollten.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#52

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » So 28. Jan 2018, 09:38

" Wie ist Ihr Name, Soldat?"

Ciel wollte wegen der Sache spĂ€ter auch noch einmal mit Bellamy sprechen, der schon fast außer Sicht war und da war es gut, wenn er den Mann, dem er einen Nebenauftrag erteilte, beim Namen nennen konnte. Zum GlĂŒck hatte er wenigstens diesen Mann hier noch abfangen können. In dem Tempo, in dem Bellamy marschierte, pflegten andere Leute zu rennen.

"Die verehrte Mutter meiner Person, ihre Hoheit Minette de Thibodeaux, besitzt eine neue Sklavin. Es ist eine DĂŒsterlingfrau, samt Brut. Possierlich anzuschauen, doch meine Person verspĂŒrt ein tiefsitzendes Misstrauen gegen jenes Subjekt und wĂŒnscht, dass Sie ein besonders aufmerksames Auge darauf haben."

Wichtig war, dass von Anfang an jemand besonders auf seine Mutter achtgab, bis er etwas im Detail durchgeplantes zu ihrem Schutz organisiert hatte.

"Ich verlasse mich auf Sie, Soldat." Ciel blickte ihn ernst an. "Haben Sie noch RĂŒckfragen?"
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#53

Beitrag von Edoardo Lombardi » So 28. Jan 2018, 10:18

„Edoardo, mein Herr,“ antwortete er Ciel.
Seinen Familienname lies er weg der spielte kaum eine rolle hier. Ruhig hörte er sich das anliegen des Sohnes des Duc's an.

In Edoardo bildeten sich schon die Worte, „Aber Herr....,“ aber die bleiben nur in seinen Gedanken.
Eigentlich musste er wie die anderen Vorbereitungen fĂŒr die Abreise treffen. Andererseits konnte er seinem Herrn den Befehl kaum ausschlagen. Mit einem kurzen nicken gab er zu verstehen das er verstanden hatte.
„Sicher, mein Herr.“

Der neue Leibgardist ĂŒberlegte kurz, verneigte sich leicht und sprach dann doch das Thema an:
„Verzeiht mir meine Unverfrorenheit, mein Herr. Wir haben Befehl uns abreise bereit zu machen. Euer Befehl wĂŒrde dieses unterfangen etwas verzögern. Aber der Schutz ihrer Hoheit Minette de Thibodaux hat natĂŒrlich PrioritĂ€t. Soll ich den Palaisin darĂŒber Infomieren, mein Herr?“
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#54

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » So 28. Jan 2018, 20:42

Ciels Gesichts blieb ausdruckslos, als Edoardo das verhasste A-Wort verlauten ließ. »Sie haben mich missverstanden, Edoardo«, sprach Ciel. »Die Befehle des Palaisins bleiben von jenen meiner Person vollkommen unberĂŒhrt. Es war nicht angedacht, dass Sie etwas anders tun, als den Anweisungen von Palaisin Bourgeois zu dessen vollster Zufriedenheit nachzukommen.«

Ciel schaute wieder etwas freundlicher drein. Der junge Gardist hatte vermutlich lediglich befĂŒrchtet, dass er nun den Prince vor den Kopf stoßen musste, um Bourgeois`Befehlen nachzukommen, weil er ihn falsch verstanden hatte. Also erklĂ€rte Ciel ihm etwas ausfĂŒhrlicher, was er meinte.

»Ich forderte Sie lediglich dazu auf, im Zuge dessen ein besonders Augenmerk auf die neue Errungenschaft Ihrer Hoheit de Thibodeaux zu haben. Es ist nicht nötig, dass Sie den Palaisin ĂŒber meinen Wunsch informieren, da dieser nur dem Duc Höchstselbst untersteht. Meine Person verfĂŒgt ihm gegenĂŒber ĂŒber kein Weisungsrecht. Meine Person wird daher in KĂŒrze selbst mit ihrem verehrten Vater sprechen. Bis dahin ist es lediglich Ihre Aufgabe, wĂ€hrend des angewiesenen Dienstes ein besonders wachsames Auge auf den DĂŒsterling zu haben, nicht mehr und nicht weniger.«
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#55

Beitrag von Edoardo Lombardi » So 28. Jan 2018, 21:35

In den Augen des Leibgardisten spiegelte sich kurz seine Verwirrung wieder. FĂŒr ihn hörte es sich zunĂ€chst so an, als hatte der Prinz gewollt das er seinem Wunsch direkt nach kam. Aber scheinbar hatte er ihn missverstanden oder Ciel wollte den Palaisin umgehen der ihn vermutlich mit dem anliegen zum lachen gebracht hĂ€tte. Immerhin kam der Befehl vom Prinzen und nicht vom Duc was jenen nichtig gemacht hĂ€tte.
„Wie ihr wĂŒnscht Herr,“ sagte Edoardo untermalt mit einem kurzen nicken.
„Ich werde ein Auge auf die Sklavin haben so oft es mir möglich ist.“

Er ging einen Schritt zurĂŒck und verbeugte sich leicht.
„Mein Herr, wenn ihr mich entschuldigen wĂŒrdet. Die Leibgarde hat einiges zu organisieren.“
Edoardo musste sich so langsam sputen um den Anschluss zu den anderen nicht zu verlieren. Man konnte das klappern der Stiefel der voran gegangenen Gardisten nur noch in der Ferne leicht vernehmen.
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#56

Beitrag von Ciel Felicien de Souvagne » Mo 29. Jan 2018, 07:34

Ciel war zufrieden. Er nickte Edoardo kurz zu, der mit einem Bein schon in Richtung der entschwindenden Leibgarde zeigte.

"Sie dĂŒrfen gehen."
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#57

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Mo 29. Jan 2018, 09:34

Ciel starrte ebenso Khawa hinterher wie es sein Bruder tat.

„Da kann ich Dir nur beipflichten. Manchmal verstehe ich Vaters Entscheidungen nicht. Nicht nur, was er damit bezweckt, sondern wie er manchmal von einer Minute auf die andere eine Entscheidung fĂ€llt und dann wiederum fĂŒr andere Entscheidungen eine halbe Ewigkeit zu benötigen scheint. Wie dem auch sei, wir beide wissen dass er seine Aufgabe sehr geflissentlich und gut erledigt. Ebenso wie Du, das muss ich neidvoll anerkennen.

Aber was diese Entscheidung bezĂŒglich Khawa sollte, ohne Dich vorab davon in Kenntnis zu setzen, entzieht sich absolut meinem VerstĂ€ndnis. Hat Khawa ihn erzĂŒrnt? Wobei Unsinn, hĂ€tte er Vater erzĂŒrnt, hĂ€tte dieser ihm wohl kaum die Freiheit und die EinbĂŒrgerung geschenkt. Von einem Sklaven zu einem BĂŒrger, dass nenne ich mal einen guten Senkrechtstart ins souvganische Leben.

Er muss Vater beeindruckt haben, nur womit? Was könnte Vater dazu veranlasst haben, ausgerechnet Khawa die Freiheit zu schenken? Er weiß doch wieviel Dir an Deinem Leibdiener liegt. Und ganz richtig angemerkt Ciel, ein Leibdiener ist etwas sehr persönliches. Niemand weiß dies besser als Vater. Jeder von Adel weiß wie ungemein wichtig ein Leibdiener ist, aber Vater weiß es wohl von allen am besten. Und ausgerechnet er entreißt Dir Khawa?

Nungut der Wilde, verzeih, ehemals Wilde bleibt ja scheinbar in Deinen Diensten.
Aber fĂŒr wie lange?

Und vergiss bitte eines nicht Ciel. Ab heute hast Du Khawa als freien Mann entsprechend zu entlohnen, kurzum Du musst ihm einen Lohn zahlen, ihm Urlaub gewĂ€hren und Du musst ihn entsprechend behandeln. Einen freien Mann darfst Du nicht ohne weiteres zĂŒchtigen und Du kannst ihn weder verschenken, noch verkaufen. Du benötigst ab sofort sogar einen zweiten Leibdiener. Stell Dir vor, Khawa möchte ausgerechnet zu einem wichtigen Ereignis drei Wochen Urlaub, weil der ehemals Wilde zu dieser Zeit einmal im Jahr den Mond anheult und dazu in VollmondnĂ€chten halbnackt auf der Wiese tanzt. Was sollst Du dann tun? Dreiwochen unrasiert wie eine gammlige Stachelbeere durch die Lande ziehen?

Dies wĂŒrde unser Haus unrĂŒhmlich beflecken, allen voran erst einmal Dich. Mir scheint, Vater war sich der Konsequenzen diesmal nicht bewusst.

Mir scheint der Grund auch sehr fragwĂŒrdig, geradezu suspekt.
Ich möchte gerne wissen, wer Vater diesen Floh ins Ohr gesetzt hat. Es wird hoffentlich nicht Deine Mutter gewesen sein. NatĂŒrlich möchte ich Dich nicht beunruhigen, aber Du weißt wie lieb Deine Mutter ist, vielleicht hast Du sie mit der Aufforderung sich ein neues Kleid anschaffen zu mĂŒssen brĂŒskiert. Und so hat sie dann Vater stillschweigend gebeten, ihr eine „gute Tat“ zu gewĂ€hren und sie hat den armen Khawa die Freiheit geschenkt.

Nun falls es soweit kommt, dass ich jemals eine Frau ehelichen muss, die ich lieber nicht durch persönlichen Kontakt schwĂ€ngern möchte, werde ich gerne auf diese seltsame und lebensrettende Information zurĂŒckkommen.

Was meine Mutter zu den Beifrauen sagt? Nun welche Frau teilt schon gerne ihren Mann Ciel? Du teilst ja nicht einmal gerne Deinen Leibdiener, dabei gehört er nun sich selbst. Mutter ergeht da sicher ganz Ă€hnlich. Sie versteht sich zwar mit den anderen Frauen und ihre Macht und ihr persönlicher Einfluss ist grĂ¶ĂŸer als der Einfluss der Beifrauen, aber ihre Aufgaben sind auch andere. Mehr Privilegien bedeuten auch mehr Pflichten.

Manchmal ist sie froh darum, dass er Beifrauen hat, aber genauso oft verspĂŒrt sie darĂŒber Traurigkeit, dass er ihr nicht alleine gehört.

Nun ich denke rein liebevolle GefĂŒhle sind leider nur den Niederen vorbehalten. Manchmal haben es Leute ohne Stand besser als wir. Sie binden sich aus Liebe oder sie binden sich an nur eine Frau und diese kann durchaus aus Liebe gewĂ€hlt worden sein. Weshalb die Beifrauen gewĂ€hlt wurden, ist meiner Mutter durchaus bewusst.

Zuneigung, Liebe und der Wunsch nach mehr Nachkommen. Das spielt beim Hochadel immer eine Rolle, ebenso bei Vater und spÀter ebenfalls bei Dir und mir. Die wenigsten MÀnner belassen es bei einer Frau. Und ich glaube die wenigsten MÀnner fragen ihre erste Frau, wie es ihr damit geht.

Ab und an schmerzt mich dies fĂŒr meine Mutter, ich weiß dass sie unseren Vater nicht als Pflicht sieht, die es zu erfĂŒllen gilt. Vielleicht haben sie einst aus diesem Grund geheiratet Ciel, aber ich weiß dass sich die beiden ebenso schĂ€tzen, wie Deine Mutter und Vater sich schĂ€tzen.

Falls noch etwas anderes dahinter steckt, wie Eifersucht oder dergleichen hat sich meine Mutter mir nie anvertraut. Ich denke solche Dinge wĂŒrde eine Frau auch eher mit einer Tochter als mit ihrem Sohn besprechen.

Mir den Thron nur anschauen zu dĂŒrfen ohne jede Befehlsgewalt im eigentlichen Sinne?
Ich glaube das könnte ich nicht. Mein ganzes Leben lang wurde ich darauf ausgebildet und daraufhin erzogen, dass ich einst Duc von Souvagne werde. Kurzum ich wurde darauf vorbereitet, dass ich einst ein solches Amt bekleide. NatĂŒrlich könnte ich ebenso gut an der Seite meiner Frau sitzen, sie die AmtsgeschĂ€fte fĂŒhren lassen und ich mache mir einen schönen Tag.

Aber womit Ciel?

Ich habe nichts anderes gelernt als meine Bestimmung zu erfĂŒllen. Noch vor meiner Geburt war dies schon meine Pflicht und wenn wir ehrlich sind, war meine Zeugung ebenfalls damit verbunden. Also was sollte ich anderes tun als meiner Bestimmung zu folgen?

Ich könnte meiner Frau beratend zur Seite stehen und dies wĂŒrde ich auch. Sollte Vater mir den Thron verweigern, nun dann wĂŒrde ich Greg oder Dir ebenfalls beratend zur Seite stehen. Wir alle drei sind in der Lage ein Land zu regieren. Wir alle drei sind in der Lage die BĂŒrde zu tragen und solche Entscheidungen zu treffen, die man als Duc zu treffen hat. Aber Alltagstauglich ist von uns niemand.

Wir sind so etwas wie Hohepriester, wir sind zu weit weg von einem normalen Leben um eines fĂŒhren zu können. Wir haben es leider nie gelernt. Wobei es sicher ganz interessant wĂ€re einige handwerkliche Dinge zu beherrschen, einfach des VerstĂ€ndnisses halber. Aber dies ist nicht nur verpönt, sondern verboten. Adel ungebĂŒhrliches Verhalten.

Kommen wir zurĂŒck zu Deinem Problem – Khawa.

Es war schon wirklich sehr seltsam, dass sich ausgerechnet der Chevalier fĂŒr Khawa freut. Nun allerdings kennen wir die beiden Ciel. Vielleicht freut sich de Mireault auch darauf, zukĂŒnftig Khawa persönlich angehen zu dĂŒrfen, falls dieser ihn verbrĂŒht. Denn er ist ja nicht mehr Dein Eigentum, sprich dann hat ihn nicht das Eigentum von Ciel de Souvagne verbrĂŒht, sondern Khawa der freie Mann. Und glaube mir, Jules wird dann so frei sein, Khawa dafĂŒr in den Arsch zu treten. Das steckt vermutlich dahinter. Warum sollte der Mann sonst grinsen wie ein Honigkuchenpferd?

Falls Dich Vater rĂŒgen möchte, ist ihm das mit einem sehr tiefen Treffer gelungen. Da wĂ€re eine öffentliche Zurechtweisung ja noch harmloser gewesen.

Vergiss mal die Einladungen ich kĂŒmmere mich wie gesagt darum. Wir sollten unsere RivalitĂ€t vorerst begraben, wir mĂŒssen nun zusammenhalten. Wir wissen nicht, was Vater noch als nĂ€chstes plant. Vielleicht schenkt er auch Nathan die Freiheit? Oder meinem Leibdiener? Wo sind Nathan und Ferrau ĂŒberhaupt? Wer weiß ob die beiden auch schon bei unserem Vater stehen und ihre Papiere in der Hand halten. Wir sollten mit Olivie sprechen.

Ihre Zofe Jeanne könnte auch betroffen sein, ebenso Zerbino der Leibdiener von Gergoire“,
antwortete Dreux.

Als sein Bruder einen der Gardisten zu sich rief und der Mann ihn freundlich grĂŒĂŸte, erwiderte Dreux den Gruß mit einem freundlichen Nicken. Ciel bat darum, dass dieser ein besonderes Augenmerk auf die neue Sklavin seiner Mutter hielt.

Wer wusste schon, wie lange dieser DĂŒsterling noch ein Sklave war? Dreux verkniff sich jeden weiteren Kommentar und wartete ab, bis sich der Gardist verabschiedet hatte.

„Was möchtest Du nun bezĂŒglich Khawa unternehmen Ciel? Möchtest Du mit Vater sprechen? Ich wĂŒrde Dich begleiten, falls Du dies wĂŒnscht“, erklĂ€rte Dreux freundlich.

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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#58

Beitrag von Edoardo Lombardi » Di 30. Jan 2018, 21:56

Der Leibgardist nickte kurz.
„Danke, mein Herr,“ sagte Edoardo noch kurz bevor er los ging.
Er musste sich sputen. Nach einigen Metern außer Sichtweite der Prinzen setze er zum Sprint an.

Edoardo hetzte durch die Korridore in denen die stark klappernde RĂŒstung wieder halte.
Sein Puls stieg langsam in die Höhe. Die RĂŒstung war bei weitem nicht die Schwerste die man tragen konnte, aber sie hatte dennoch ihr Gewicht und zehrte an den KrĂ€ften des Leibgardisten bei diesem Lauftempo.
Nach einigen Kraft zehrenden Momenten konnte er nach der nĂ€chsten Biegung die anderen Leibgardisten ausmachen. Edoardo reduzierte sein Lauftempo langsam und schloss nach hinten die reihen. Es war ihm schon leicht peinlich als sich einige umdrehten da sein Geklapper nicht zu ĂŒberhören war.

„Na, Frischling auch wieder da? Wir haben uns schon sorgen gemacht du hast dich verirrt,“ meine einer der Ă€lteren Leibgardisten spöttisch.
„Ach was der wird sich eine der Zofen gekrallt haben. Er ist noch Jung,“ meinte ein anderer.
„Nichts von beidem. Einer der Prinzen wollte etwas denn ihr wohl gekonnt ignoriert habt,“ entgegnete Edoardo.
Die beiden Àlteren Leibgardisten sahen sich gegenseitig mit hoch gezogener Augenbraue an.
„Und was wollte er?“ Fragten beide fast synchron.
Er blickte die beiden kurz jeweils an wÀhrend sie immer noch weitergingen und sagte:
„Nur das seine Mutter eine neue Sklavin hĂ€tte, auf die wir ein Auge werfen sollen.“
Die alt Gardisten zuckten kurz mit der Schulter und konzentrierten sich dann wieder auf den Weg.
„Dann mach das mal Frischling, wir warten auf das Wort des Ducs in dem Fall.“
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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#59

Beitrag von Bellamy Bourgeois » Mi 31. Jan 2018, 13:28

Palaisin Bellamy Bourgeois war im Stechschritt an dem Kronprinzen Dreux de Souvagne wie auch dem Prinzen Ciel de Souvagne vorbeigezogen. Die beiden standen auf dem Flur herum und unterhielten sich angeregt. Er hörte kurz dass Dreux seinen Vater erwĂ€hnte, aber worĂŒber genau sich der Kronprinz zu beschweren hatte, bekam Bellamy nicht mit. DafĂŒr schwiegen die beiden zu schnell und er war zu schnell vorĂŒber geeilt.

Nun vermutlich Sorgen die man in dem Alter als Backfisch hatte. Von tatsĂ€chlichen Sorgen blieben die Kinder des Ducs grĂ¶ĂŸtenteils verschont, da Ihr Vater sie selten mit AmtsgeschĂ€ften behelligte.

Ihre Sorgen mussten Bellamy auch nicht weiter stören, denn er war alleine dem Duc verpflichtet als dessen Schwert, Palaisin und Berater. Ebenso verhielt es sich mit der Leibgarde des Ducs. Diese unterstand ihm persönlich und er unterstand dem Duc.

Niemand sonst war ihm weisungsbefugt. Umso erstaunlicher war, dass einer der Prinzen einen seiner Gardisten zur Seite pfiff.

Bourgeois wartete auf den NachzĂŒgler und ließ den Rest seiner Garde an sich vorbeiziehen. Scheppernd kam der Frischling der Truppe nachgerannt und sprach kurz leise mit zwei seiner Kollegen.

Bellamy fing ihn ab.

„Irgendetwas nicht in Ordnung? Was ist der Grund fĂŒr Deine VerspĂ€tung? Kurzum was hat der kleine Prinz Ciel von Dir gewollt?“, hakte der Palaisin nach, dabei musterte er Edoardo aufmerksam.

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Re: Verhandlungen zwischen dem Duc de Souvagne und Zwergenkönig Dunkelerz

#60

Beitrag von Edoardo Lombardi » Do 1. Feb 2018, 08:36

Der blick des Palaisin war streng und durchbohrend aus Edoardo's Blickwinkel. Bellamy schien das GesprÀch mit den beiden anderen Leibgardisten nicht genau gehört zu haben, weil er nochmals nachfragte was der Prinz wollte.

Edoardo rĂ€usperte sich kurz, da ihm bei Bellamy's Blick ein Kloß ihm Hals zu stecken schien:
„Prinz Ciel Felicien de Souvagne, sprach ĂŒber eine neue Sklavin seiner Mutter. Er sorgt sich um sie da die Sklavin eine DĂŒsterlingfrau ist. Er möchte das ich ein Auge auf die Sklavin werfen soweit es mir möglich ist. Und der Prinz betonte aber das Ihre Befehle an erster stelle zu stehen haben, Palaisin.“
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