Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzulösen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#101

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 13. M√§r 2018, 11:34

Der Duc gab Fabien ein entsprechendes Handzeichen und der treue Leibdiener von Maximilien Rivenet de Souvagne reichte dem Tarrik die Schreibutensilien, die jener f√ľr seinen Herrn stets mitf√ľhrte.

"Korrekt, so etwas wollten wir h√∂ren. Wir sind in magischen Dingen leider v√∂llig unbewandert, aber wir stimmen Euch v√∂llig zu Tarrik Tarkan, dass es nichts n√ľtzen w√ľrde nur die Ghule zu beseitigen, wenn wir ihre Sch√∂pfer verschonen. Letztendlich w√ľrden diese die vernichteten Ghule ersetzen. Folglich m√ľssen wir uns dem Problem von beiden Seiten widmen. Die Sch√∂pfer wie deren Sch√∂pfungen m√ľssen aufgesp√ľrt und vernichtet werden.

Was k√∂nnt Ihr uns √ľber Ghule selbst sagen Tarrik?
Ist ein Ghul noch die Person, die er zu Lebzeiten war?
Oder verändert sich das Wesen dieser Person und es wird zu einem reinen, untoten Raubtier?

Das reine Raubtier m√ľssen wir gnadenlos verfolgen und vernichten. Aber eine Person mit all ihren seelischen Eigenschaften? Eine vielleicht zu philosophische Frage in Anbetracht der Gefahr. Allerdings w√ľrde es uns interessieren, ob ein Ghul zwangsl√§ufig von Menschenfleisch leben muss. Muss er dies, dann m√ľssen die Ghule ohne jede Selektion vernichtet werden, zum Schutz aller Lebenden",
antwortete der Duc freundlich.
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Re: Das Land Ehveros

#102

Beitrag von Tarkan » Mi 14. M√§r 2018, 10:11

Der Tarrik nahm die Schreibutensilien entgegen und stellte sie sich zurecht. Er tat dies sehr umständlich und langwierig. Man merkte, dass er nicht auf der Höhe war.

"Nein, ein Ghul kann nichts anderes essen als Leichenfleisch. Manche versuchen es mit einer Blutdi√§t √ľber Spenderblut, doch was passiert denn, wenn man nur d√ľnne Wassersuppe isst? Macht das satt? Reicht das aus? Ghule sind keine Vampire. Es kann zur √úberbr√ľckung dienen, doch eine dauerhafte L√∂sung ist das nicht.

Je st√§rkerem Hunger ein Ghul ausgesetzt ist, umso mehr leiden die Qualit√§ten, die ihn einst zum Menschen machten. Er f√§ngt an, auf allen vieren zu laufen und wird immer d√ľmmer. So was ist auch durch sp√§tere Regeneration nicht endg√ľltig zu kompensieren. Faustregel: Ein Ghul ist umso gef√§hrlicher, je hungriger er ist. Sie sind normaler Weise die Aasfresser des Schlachtfeldes und der wuchernden Gro√üst√§dte in Naridien, doch wenn sie nichts finden, t√∂ten sie, um an ihr Fleisch zu kommen. Die meisten Ghule sterben binnen weniger Wochen oder Monate an Verhungern oder durch die Hand derer, die nicht gefressen werden wollen. Ein Ghul, der die eigenen Leute angreift, wird auch in Rakshanistan get√∂tet. Ich w√ľrde sagen, 90% der Ghule sterben auf diese oder √§hnliche Weise sehr fr√ľh. Die restlichen, die dauerhaft √ľberleben, sind meist fest in ein soziales Gef√ľge integriert, das ihnen bei der Versorgung hilft - zum Beispiel das rakshanische Heer, Freunde, Familie.

Wenn ein Ghul von Anfang an gut gen√§hrt ist, so dass er zwischendurch nicht verwest, bleibt er weitestgehend, wer er zu Lebzeiten war. Das macht es nat√ľrlich nicht einfacher. Man mag sie und verdr√§ngt, was sie essen und was sie sind. Man redet sich ein, dass sie eben eine spezielle Di√§t h√§tten, so wie wenn einer Vegetarier ist. Wie man das bisweilen auch bei Vampiren tut.

Ganz ehrlich: Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich weiß es nicht."


Er begann zu schreiben. Seine Handschrift sah furchtbar aus. Er schrieb langsam und trotzdem war es kaum leserlich.
Befehl von Tarrik Tarkan
- Abzug der Truppen aus der Hohen Mark -


An den Kommandanten des S√ľdgeschwaders
Lexi von der Hohen Mark

Die Luftstreitmacht und sofern inzwischen eingetroffen auch die Infanterie ist vollumfänglich mit sofortiger Wirkung aus der Hohen Mark abzuziehen und nach Dunkelbruch zu verbringen. Die Hohe Mark ist nicht länger in unserer Hand, doch es war nicht umsonst. Alles Weitere persönlich.

https://s1.imagebanana.com/file/180121/WyG12oo8.png
"Wie kommt der Brief in die Hohe Mark?"

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#103

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mi 14. M√§r 2018, 17:43

Der Duc nickte verstehend.

"Ein alter Spruch sagt ein Monster bleibt so lange ein Monster, bis man es liebt. Dies wird sich bei Ghulen ebenso verhalten. Ist das Geschöpf einfach nur ein Ghul, ein Feind, ein Leichenfresser, wird jeder diesen Ghul problemlos erschlagen können.

Nur was ist, wenn dieser Ghul das eigene Kind, eine eigene Frau, ein Bruder, ein Freund, ein Kamerad ist?

Wer erhebt dann das Schwert gegen diese Person? Nur ein Fremder, nur jemand der keine gef√ľhlsm√§√üige Bindung zu diesem Ghul hat. Darin liegt der Schl√ľssel Tarkan. Nur haben wir die Aufgabe herauszufinden, wie wir diesen Schl√ľssel sachgerecht anwenden k√∂nnen",
antwortete der Duc und ließ Tarkan dann erst einmal in Ruhe schreiben.

Als der Tarrik seinen Abzugsbefehl verfasst hatte, fragte dieser, wie genau jener Befehl in die Hohe Mark gelangen sollte. Maximilien nahm Tarkan den Befehl umsichtig aus den Händen.

"Darum m√ľsst Ihr Euch nicht sorgen, wir werden Euren Befehl per Boten in die Hohe Mark schicken", erl√§uterte der Duc freundlich und wandte sich umgehend an Khawa und Jules.

"Monsieur Rousseau sowie Chevalier de Mireault Sie werden unverz√ľglich diese Eilbotschaft in die Hohe Mark bringen. Die Befehlsumsetzung duldet keinen Aufschub. Sie beide fungieren als Boten und Vermittler. Sie Monsieur Rousseau repr√§sentieren Souvagne und Rakshanistan in einer Person. Chevalier de Mirelaut wird sie nach besten Wissen und Gewissen unterst√ľtzen. Sie wissen um die Tragweite Ihrer Aufgabe, entt√§uschen Sie uns nicht Monsieur Rousseau und es wird Ihr Schaden nicht sein", sagte der Duc und h√§ndigte Khawa die Botschaft aus.
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Re: Das Land Ehveros

#104

Beitrag von Khawa » Mi 14. M√§r 2018, 22:53

Khawa nahm die Botschaft mit unverholener Begeisterung entgegen. Er durfte mit July gemeinsam in die Hohe Mark reisen! Was f√ľr eine √§u√üerst positive Wendung! Er steckte das Schreiben ein und verneigte sich tief vor dem Mann, der ihm die Freiheit geschenkt hatte.

"Ich schwöre, ich werde Euch nicht enttäuschen, Durchlaucht!"
Nein, das w√ľrde er nicht.

W√§hrend der Verneigung schielte er unter seinem Arm durch, wo genau die T√ľr lag. R√ľckw√§rts ging er den ganzen Weg durch den Saal hinaus, die Gardisten √∂ffneten beide T√ľrfl√ľgel und endlich durfte Khawa sich wieder aufrichten. Er wartete darauf, dass Jules zu ihm aufschloss.
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Re: Das Land Ehveros

#105

Beitrag von Jules de Mireault » Mi 14. M√§r 2018, 23:48

Jules verneigte sich vor Maximilien, verneigte sich vor dem Gastgeber Felipe und folgte dann umgehend Khawa wie es sich nach h√∂fischer Etikette geh√∂rte nach drau√üen. Verbeugt und r√ľckw√§rts gehend verlie√ü auch der Chevalier den Saal und schloss zu Khawa auf.

"Das ist eine sehr wichtige Aufgabe, wir m√ľssen unser Bestes geben B√∂hnchen", erkl√§rte Jules, packte Khawa am Oberarm und zerrte ihn mit sich zu den St√§llen. Vernon war leicht zu finden, denn allein von seiner Gr√∂√üe und Statur stach er unter den anderen Pferden heraus.

Jules sattelte ihn selbst, um sich dann auf den R√ľcken des gewaltigen Hengstes zu schwingen. Er reichte Khawa eine Hand und zog seinen Freund hinter sich aufs Pferd.

"Gut festhalten Böhnchen. Wir sind Drakenstein, also schon nahe an der Grenze zur Hohen Mark Khawa", erklärte Jules freundlich.

Der Chevalier ritt mit Vernon durch die Winkel und Gassen der Burg, ehe sie endlich das Gel√§nde √ľber die gewaltige Zugbr√ľcke verlie√üen. Gufo erhob sich in die L√ľfte und gab den Weg vor. Jules trieb Vernon an und der gro√üe Hengst donnerte Richtung Hohe Mark davon.

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Re: Das Land Ehveros

#106

Beitrag von Khawa » Fr 16. M√§r 2018, 20:47

Khawa klammerte sich von hinten an Jules fest. Sie waren schon etliche Male zusammen geritten. Das Pferd war massiv und stark, es konnte sie m√ľhelos beide tragen, wenn sie es nicht zu Gewaltstrecken zwangen. Jules lie√ü das Vernon z√ľgig vorankommen. Khawa genoss den Ritt und betrachtete die Landschaft von Ehveros. Er verdr√§ngte die aufsteigende Nervosit√§t, bald seinesgleichen unter die Augen treten zu m√ľssen, bei denen er als Verr√§ter galt und konzentrierte sich auf die Zeit, die er gemeinsam mit dem Chevalier verbrachte, so lange er noch konnte.

Bald √ľberquerten sie die Grenze zur Hohen Mark, doch bis zur Hauptstadt war es noch ein gutes St√ľck. Dennoch sahen sie bereits hier die Spuren der Kampfhandlungen. Zerst√∂rte Geh√∂fte tauchten in der Ferne auf. Es war kaum ein Mensch zu sehen. Viele waren tot oder geflohen. Auf dem Land war die Hohe Mark gro√üfl√§chig verw√ľstet. Die St√§dte jedoch waren noch intakt. Hier sammelten sich die heimatlosen und hungernden Bauernfamilien.

"Wir sollten Abstand halten", fand Khawa.
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Re: Das Land Ehveros

#107

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Fr 16. M√§r 2018, 21:46

Der Duc musterte die Versammlung und schaute einem nach dem anderen der Beteiligten an.

"Wir sind in unseren Verhandlungen sehr weit gekommen. Eine Einigung und ein B√ľndnis zwischen Ehveros Dank Ricarda von Ehveros und den Counts von Ledwick konnte erzielt werden. Eine Einigung und ein B√ľndnis zwischen dem F√ľrsten von Alkena und unserer Person konnte ebenfalls erzielt werden. Ferner sehen wir einer positiven Verhandlung mit Zwergenk√∂nig Dunkelerz Niwar und die Souvagne betreffend entgegen.

Diese erfreulichen Ereignisse möchten wir zum Anlass nehmen, an einen Friedensvertrag zwischen allen anwesenden Parteien zu erinnern. Diese Gelegenheit sollten wir nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Wir w√§ren eindeutig daf√ľr, dass wir gemeinsam einen Friedensvertrag zwischen den L√§ndern Ehveros, Ledwick, Souvagne, Niwar und Alkena unterzeichnen. Ein B√ľndnis auf Gegenseitigkeit um jede kriegerische Auseinandersetzung untereinander zu unterbinden. Mehr noch um uns alle gegenseitig beizustehen und zu unterst√ľtzen.

Leider ist ein Anschluss Rakshanistans nicht möglich, da es sich nicht um ein geeintes Land handelt. Dies ist weiteren Hilfen aber nicht abträglich",
erläuterte Maximilien freundlich.
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Re: Das Land Ehveros

#108

Beitrag von Ricarda von Ehveros » Mo 19. M√§r 2018, 18:12

Filipe stieg der Bluthochdruck ins unermessliche seine Tochter wagte es zu sprechen? Obwohl er es verboten hatte?! Dazu kam noch die Tatsache das sie einfach viel beliebter war als er? Diese Counts mochten sie verflucht sein ebenso dieser Mistkerl eines Ducs doch das war wohl der Preis den er zahlen musste, er musste weichen um seiner Tochter platz zu machen. Mit der Zeit sah er es ein und als der Duc den Friedensvertrag ansprach merkte er das er mit seiner Annektierung Ledwicks auf verlorenem Posten stand, da seine Tochter das reden √ľbernommen hatte schwieg er und blickte finster drein.

Ricarda atmete sichtlich und erleichtert auf und sah wie der Duc anfing √ľber den Friedensvertrag zu sprechen. "Ja ich w√ľrde euch alle bitten noch zwei weitere Tage unsere G√§ste zu sein, es w√§re mir eine gro√üe Freude euch bei der Kr√∂ungszeremonie meine G√§ste nennen zu d√ľrfen, wir k√∂nnten das gemeinsame Abkommen zur Feier des Tages unterzeichnen" sprach sie recht fr√∂hlich und dennoch h√∂flich. "Es wird eine wunderbare Feier auch wenn viele uns bereits verlassen haben, was ich durchaus nachvollziehen kann w√§re es dennoch sch√∂n die Counts und euch Duc, ebenso euch K√∂nig Dunkelerz dabei zu haben" sie schaute Tarkan und Tsaagan an und f√ľgte hinzu. "Unsere Ehreng√§sten soll es an nichts fehlen Tarkan und Tsaagan euch lade ich herzlich ein unsere Ehreng√§ste zu sein, das macht nicht die Schatten des Krieges weg dennoch w√ľrde ich mich sehr freuen wenn ihr mir die Chance gebt euch, zu bewirten und als Ehreng√§ste der Zeremonie beizuwohnen". Sie hoffte inst√§ndig das dieses Angebot genauso h√∂flich her√ľber kam wie es gemeint war.

Sie trug bei den letzten etwas dicker auf, da sie ganz genau wusste was diese Männer alles verloren und durchgemacht hatten das war das mindeste dachte sie sich.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#109

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Di 20. M√§r 2018, 00:06

Der Duc schmunzelte Ricarda verstehend an. Sie hatte klug, vermittelnd und verantwortungsbewusst gehandelt, dies gefiel Maximilien. Ricarda war eine Bereicherung f√ľr ihr Land, ihr Volk, ihren Thron und ebenso f√ľr ihre Verb√ľndeten.

"Euer Angebot nehmen wir gerne an Prinzessin von Ehveros, wir werden Eurer Krönung mit Freude beiwohnen. Dass Ihr diese Krönung mit der Unterzeichnung eines Friedensvertrages zu krönen beabsichtigt, gefällt uns.

Die Verhandlungen sind ebenso weit vorangeschritten wie die Stunden.

Vermutlich gehen wir Recht in der Annahme, dass die meisten Anwesenden ebenso ersch√∂pft sind wie wir aufgrund langen Verhandlungen. Wir schlagen daher eine Vertagung auf eine sp√§tere - oder bessere gesagt auf eine fr√ľhere Stunde vor.

Wir sollten uns am kommende Tage erneut mit erfrischten Kräften der Ausarbeitung des Friedensvertrages widmen.

Ferner wurde uns die Best√§tigung zugeleitet K√∂nig Dunkelerz, dass Eure Truppe tats√§chlich von unserer Grenze abgezogen ist. Ihr habt uns um ein pers√∂nliches Gespr√§ch gebeten, um ein B√ľndnis zwischen Niwar und der Souvagne auszuhandeln. Dieses Vorhaben w√ľrden wir gerne morgen fr√ľh nach dem Fr√ľhst√ľck mit Euch umsetzen K√∂nig Dunkelerz. Wir freuen uns auf die B√ľndnisverhandlung mit Euch.

F√ľrst Tsaagan von und zu Alkena Euch danken wir f√ľr Eure Weitsicht, Eure Gro√üz√ľgigkeit und Eure Freundschaft. Gerne w√ľrden wir dieses Band fester kn√ľpfen. Hierzu k√∂nnten wir bei einem gemeinsamen Fr√ľhst√ľck weitere Ideen der Zusammenarbeit besprechen, wenn es Euch beliebt.

Sind alle Anwesenden unserer Meinung die wohlverdiente Nachtruhe anzutreten?",
fragte Maximilien in die Runde.
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Re: Das Land Ehveros

#110

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Di 20. M√§r 2018, 10:17

Massimo
 
hatte den Duc seine Meinung zum R√ľckzug gesagt. Aber der wollte davon nichts h√∂ren. Seine Gr√ľnde teilte er nicht mit. Aber der Duc musste niemand Rechenschaft ablegen. W√§hrend Tarkan wie ein Proffessor √ľber die Gule schwatzte, ging die Friedensverhandlung endlich voran. Der Tiefling und sein Herr waren sich einig. Massimo war froh drum. Zuerst hatte war ihm der Tiefling seltsam vorgekommen. Scheinbar war es nur das √Ąussere, denn der F√ľrst war einer der wenigen vern√ľnftigen. Der Zwerg war nicht mehr wild. Vielleicht hatte der sein Pulver verschossen, dachte Massimo. Keiner konnte hohes Benehmen von Leuten erwarten die selber total klein waren. Der Gedanke war b√∂se, aber lustig. Massimo versteckte sein Grinsen und stellte sein Futter beiseite. Er lehnte sich zur√ľck.
Felipie sah aus als h√§tte er in einen Sack Zitronen gebissen. Seine Tochter schien den Verstand von ihrer Mutter zu haben. Sie hatte sich ziemlich Zeit gelassen, bevor sie den Mund aufgemacht hatte. Aber das warten hatte sich gelohnt. Sie sprach mit aller Vernunft. Sie schien zu verstehen, warum sein Herrn sein Gefolgsleute nach Hause geschickt hatte. Sicher wenn Massimo taktisch dachte fielen ihn auch tausend Dinge ein, warum es sicherer war die Kinder des Duc und die Adligen nach Hause zu schicken. Genauso fielen ihm aber Gr√ľnde ein, warum es besser war dass sie alle zusammenblieben. Er war dem Duc nicht b√∂se, dass er nicht antwortete. Er w√ľrde ihn sp√§ter nochmal fragen, was seine Gr√ľnde gewesen waren. Massimo stellte den Befehl nicht in Frage. Aber er wollte ihn verstehen und begreifen wie sein Herr in der Lage dachte.
Die Hohe Mark ging an die Souvagne. Tarkan musste f√ľr die Tieflinge dort extra einen Abr√ľckbefehl schreiben. Der Duc schickte Khawa und Jules damit los um die Tieflinge in der Hohen Mark zu informieren. Zwar konnte Massimo Khawa absolut nicht ausstehen, aber f√ľr die Mission w√ľnschte er dem Rakshaner alles gute. Es ging um ihr gemeinsames Land und ihr Zuhause. Da war es gleichg√ľltig was sie voneinander hielten. Zudem war Jules dabei und mit dem hatte er sich wegen seiner eigenen schlechten Laune grundlos gezofft. Er hatte seine schlechte Laune an dem Himmelsauge ausgelassen. Massimo fragte sich wie der Duc den ganzen Tag jeden Tag so ein Geschw√§tz ¬†ertragen konnte ohne wahnsinnig zu werden oder die Schw√§tzer zu l√§utern.
Aber er hatte beschlossen sich nicht mehr aufzuregen. Massimo rutschte n√§her zu Monique. Er hatte ihr versprochen, dass er sich benahm. Und meist hatte sie Recht. Er dachte zu eingefahren und das war nicht gut. Das musste er sich schnell abgew√∂hnen, wenn sie eine Familie gr√ľnden wollten. Und nur weil jemand nervte war wie Kacke am Schuh, musste der noch nicht gel√§utert werden. Kinder konnten nerven, Verwandte konnten nerven und er selber nervte bestimmt auch oft genug seine Leute. Draussen in der Fremde war es lebenswichtig sofort mit aller H√§rte zu reagieren und einen Feind zu t√∂ten. Sonst h√§tte er nicht so lange √ľberlebt. Aber nach diesem Besuch, wollte er nicht mehr in die Fremde ziehen sondern bei seine Frau bleiben. Und falls er doch losziehen musste, wollte er Moni mitnehmen.
Hier waren sie noch in der Fremde. Er traute den alten Felipie nicht so weit wie er spucken konnte. Aber dass war genauso unwichtig. Ricarda war in zwei Tagen Herrscherin von Ehveros. Keiner interessierte sich dann mehr f√ľr Felipie. Hoffentlich interessierte sich Ricarda genausowenig f√ľr die Tipps von ihrem Vater, denn sonst w√ľrde der alte Knacker durch seine Tochter herrschen. Dann waren sie genau da, wo sie hergekommen waren. Massimo schaute sich die Gruppe an. Nein das waren sie nicht. Die Counts aus Ledwick hatten Souvagne ihre Hilfe angeboten und das ganz selbstlos. So sollten sich Almanen untereinander verhalten fand Massimo. Der Tieflingf√ľrst, die Counts aus Ledwick, die Zwerge und sein Herr w√ľrden Felipie schon einnorden falls er seine Tochter als Machtwerkzeug missbrauchen sollte. Vielleicht wurde doch noch alles gut.
Massimo nahm die Hand von seien Frau und beugte sich zu Monique, so dass er in ihr Ohr fl√ľstern konnte.
 
‚ÄěWas wolltest du mir vorhin sagen? Entschuldige meine miese Laune. Ich wollte dich vorhin nicht wie ein Kind zusammenscheissen Moni. ¬†Ich h√§tte dich gefragt, ob du zur Kr√∂nung bleiben m√∂chtest. Auf Kr√∂nungen passiert allerhand. Aber um abzureisen ist es zu sp√§t. Und allein lass ich dich nirgendwohin reisen. Weisst du noch was wir am Anfang vereinbart haben? Wir bleiben zusammen. Diesmal nicht nur, damit wir zusammen sind. Jetzt k√∂nnte dein Leben davon abh√§ngen. Du musst immer bei unserem Herr und Fabien bleiben Moni. Ich bin der einzige, der hier noch f√ľr euren Schutz sorgt. Das heisst du gehst nirgendwo ungefragt hin. Eigentlich ist das eine Friedensverhandlung, aber Felipie verh√§lt sich sehr komisch geradezu verd√§chtig. Sag mir was du mir sagen wolltest Schnecke.‚Äú
 
 
 

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