Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Reisende soll man nicht aufhalten

Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
Das Herzland
Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Seweryn
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Reisende soll man nicht aufhalten

#1

Beitrag von Seweryn » Mo 29. Jan 2018, 22:20

Die TĂŒr flog krachend auf und Seweryn stolperte schon fast ins Freie. Draußen angekommen konnte er sich gerade noch so an einem nahestehenden Gatter festhalten um nicht den Boden begrĂŒĂŸen zu mĂŒssen."Uuuuff...". Langsam richtete sich der Almane auf, wischte sich mit der Hand durch das Gesicht. <Was ist da gestern noch passiert?!>, fragte Seweryn sich selbst und nach und nach kehrten Fetzen der Erinnerung wieder. Er hatte am Vorabend den Schankraum verlassen, war zu seinem gemieteten Zimmer gegangen. Was dann? Schlafengelegt? Nein. Erst noch heiß gebadet, sich rasiert und die Haare wieder in Form gebracht...seltsamerweise dabei eine Flasche guten Wein in die HĂ€nde bekommen? Zumindest erklĂ€rte dies die leere Flasche neben seinem Bett, den happigen Betrag auf der Rechnung und die doch recht störenden Kopfschmerzen. Die frische Morgenluft tat jedoch mehr als gut. Seweryn atmete erst mal tief durch, musste dann husten. "Ist doch nicht wahr...". Seine Kehle fĂŒhlte sich so trocken wie eine SandwĂŒste an. Wasser. Er brauchte Wasser. In der NĂ€he konnte Seweryn einen kleinen Brunnen sehen und eilte dorthin. Das Quietschen und Rasseln der Kette ließ den Almanen seine ZĂ€hne fest aufeinander beißen. Dann endlich kam der Eimer mit klarem Wasser zum Vorschein. Erst genĂŒsslich, dann schon fast gierig schĂŒttete Seweryn das kĂŒhle Nass in sich hinein. Irgendwann setzte er den Eimer ab, stellte ihn auf den Brunnenrand und wischte sich mit dem HandrĂŒcken ĂŒber den Mund. "Das tat gut.", hauchte er und musste herzhaft rĂŒlpsen. "Jetzt kann es losgehen.", sprach Seweryn wieder mit sich selbst und machte sich auf den Weg in Richtung Stall, wo er sein Pferd abreisefertig machte. Gemeinsam mit Moldi ging Seweryn dann wieder zurĂŒck zum Weg, wartete dort auf seine Mitreisenden und kaute dabei auf einem StĂŒck Trockenfleisch herum. Der Kater schien sich zum GlĂŒck auch langsam aber sicher zu verabschieden.

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Zarsal Feenstaub
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Re: Reisende soll man nicht aufhalten

#2

Beitrag von Zarsal Feenstaub » Mo 12. Feb 2018, 10:51

Die Morgensonne weckte Zarsal aus seinem tiefen Schlaf. Schlaftrunken rieb er sich die Augen und sah sich nach Hincan um. Der Greif war schon vor ihm erwacht. Wie Zarsal Hincan kannte, hatte er sich auch schon was zum futtern besorgt. Als Hincan bemerkte, das sein Freund endlich aufgewacht, war, zwickte er ihn vorsichtig in den Bauch. Nicht dass Zarsal noch auf die Idee kam, sich noch einmal rumzudrehen und noch eine Runde zu pennen.

"He lass das. Ich komme ja schon" schimpfte Zarsal genervt. Geschmeidig glitt er auf den RĂŒcken des Greifen. "So, dann lass uns mal schauen, wo Seweryn steckt. Hoffentlich geht es ihm gut.. Der Typ hat gestern ganz schön gebechert."

Voll Vorfreude auf ihr neues Abenteuer machten die Zwei sich auf den Weg zum Treffpunkt, wo sie von Seweryn schon erwartet wurden. "Einen wunderschönen guten Morgen wĂŒnsche ich Euch. Ich hoffe, Ihr habt gut geschlafen? Dann lasst uns aufbrechen."

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Re: Reisende soll man nicht aufhalten

#3

Beitrag von Seweryn » Di 13. MĂ€r 2018, 22:00

"Euch ebenfalls einen guten Morgen.", grĂŒĂŸte Seweryn und nickte bestĂ€tigend. "Schlaf, ja, den fand ich. Es reichte um frisch fĂŒr den Tag zu sein.". Ein leicht schelmisch anmutendes Grinsen huschte ĂŒber das Gesicht des Almanen, als dieser sich einmal durch das Haar wischte.
Er schnalzte mit der Zunge und sein Pferd setzte sich zusammen mit den Reisenden in Bewegung.
Seweryn war der erste, der schließlich schon nach kurzer Zeit die Stille unterbrach. "Es mag womöglich seltsam klingen...doch dachte ich, dass Moldi hier...", er tĂ€tschelte sein Pferd, welches brav nebenher trottete, "Nunja, etwas...Ă€ngstlicher reagiert. Auf Euren GefĂ€hrten meine ich.". Schlagartig raste Seweryns Blick zu Hincan. "Wahrscheinlich ist es nicht das erste Mal, dass ihr so etwas hört, nicht wahr? Ich muss zugeben, ich bin noch nicht in solch einer Gesellschaft gereist.". Der Almane blickte hin und her. "Habt etwas Nachsehen mit mir. Ich denke, wir können das ein oder andere bei einer Rast klĂ€ren, sodass ich mich nicht komplett daneben benehme.". Seweryn hatte versucht seine anfĂ€ngliche Unsicherheit zu erklĂ€ren und wollte diese ganze Sache irgendwie aus der Welt schaffen, doch war er sich nicht so ganz sicher, ob er es auch wirklich geschafft hatte vernĂŒnftig zu erklĂ€ren. Auf der anderen Seite hielt er die beiden GefĂ€hrten auch nicht fĂŒr dumm, sie wĂŒrden es sicherlich verstehen.

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Re: Reisende soll man nicht aufhalten

#4

Beitrag von Zarsal Feenstaub » Di 20. MĂ€r 2018, 16:26

"Ihr könnt beruhigt sein, mein GefĂ€hrte weiß sich durchaus zu benehmen." erwiderte Zarsal. "Greifen sind zwar nicht ungefĂ€hrlich, und wenn sie wĂŒtend werden hat man definitiv ein großes Problem, aber Hincan gehört zu der gutmĂŒtigen Sorte. Solange man ihn nicht reizt oder er sich und seine GefĂ€hrten bedroht sieht ist mit ihm ein prima Auskommen." Zarsal streichelte den Hals des Greifen und fĂŒgte dann hinzu: "Er ist mir ein treuer Freund und dient mir als Reit- und Flugmöglichkeit. Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, sind meine FlĂŒgel zum fliegen nicht zu gebrauchen."

"Einen guten Rat möchte ich Euch noch geben", merkte Zarsal nach einer kurzen Pause an. "Passt auf eure EssensvorrĂ€te auf. Der gute Hincan hat eine Vorliebe fĂŒr gutes Essen,stĂ€ndig Appetit und das Fassungsvermögens seines Magens ist unendlich. Er nimmt es in dieser Beziehung mit mein und dein nicht so genau. "

Hincans beleidigtes Schnauben ignorierend ritten die GefÀhrten in eintrÀchtigen Schweigen durch das Land.

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