Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Robere [Souvagner]

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Robere [Souvagner]

#1

Beitrag von Robere » Mi 4. Apr 2018, 11:42

Robere

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Allgemeines

Name: Robere Moreau (eigentlich: Robere Chud)
Volk: 1/2 Souvagner, 1/4 naridischer Almane, 1/4 naridischer Arashi - lebt als reiner Souvagner
Alter: 36
Gr├Â├če: 1,83 m
Gewicht: 88 kg
Haare: schwarz, kurz
Augen: dunkelbraun

Religion: keine
Magie: keine

Roberes Mutter war eine Souvagnerin. Sein Vater war Naridier (halb Almane, halb Arashi).

Robere ist ein Leibgardist, der unter Bellamy am Hof des Duc de Souvagne dient. Bei seinen Kameraden tr├Ągt er den Spitznamen ÔÇ║Unbekannter Nummer ZweiÔÇ╣, ÔÇ║Nummer zweiÔÇ╣ oder einfach nur ÔÇ║ZweiÔÇ╣. Fragw├╝rdige Bekanntheit erlangte er aufgrund seines r├╝cksichtslosen Umgangs mit Neulingen und jenen, die den Fehler machen, ihn zur vermeintlich trauten Zweisamkeit an einsame Orte zu begleiten. Als Gardist ist er meist zuverl├Ąssig, privat sollte man ihm aus dem Weg gehen.


Aussehen

Optisch ist Robere ein Almane. Das Arashi-Erbgut sieht man nur an seinen schwarzen Haaren und dunklen Augen. Mit einer K├Ârpergr├Â├če von 1,83 ist er stattlich, aber nicht riesig. Wie alle Leibgardisten muss er in guter k├Ârperlicher Verfassung und trainiert sein. Insgesamt ergibt sich ein recht ansehnliches Erscheinungsbild, was nicht ├╝ber seinen h├Ąsslichen Charakter hinwegt├Ąuschen sollte. Robere hat kein Interesse an der Damenwelt, was aufgrund seines groben Umgangs nur als Vorteil f├╝r diese gewertet werden kann.


Charakter und Mentalit├Ąt

Robere hat wenig mehr zu bieten als seine k├Ârperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft, sich seinen Vorgesetzten gegen├╝ber unterzuordnen. Dass er der Leibgarde des Ducs aufgrund der hohen Bezahlung und der guten Arbeitsbedingungen beitrat und nicht aus ├ťberzeugung, ist kein Geheimnis. Seine Handlungen w├Ągt er nach dem Nutzen f├╝r sich selbst ab. Es ist in der Regel besser, wenn andere die Entscheidungen f├╝r ihn treffen. Robere hat daher innerhalb der Leibgarde trotz dessen, dass er seit fast zwanzig Jahren dabei ist, keinen nennenswerten Rang inne. Er ist weder f├Ąhig noch willig die entsprechenden Leistungen zu erbringen, sondern macht einfach seine t├Ągliche Arbeit. Alles in allem ist er ein Egoist mit begrenztem Sinn f├╝r Kameradschaft, kommt aber den Befehlen seiner Vorgesetzten meist anstandslos nach, so dass er trotz seiner charakterlichen Schw├Ąchen ein brauchbarer Leibgardist ist.

Lebenslauf

Waisenhaus
Robere war das unerw├╝nschte Resultat eines kriminellen Spiels. Er wurde zu zeitig abgestillt und als winziges Kleinkind in einem vom Feudalherren betriebenen Waisenhaus abgegeben. Dort erhielt er ├╝berhaupt erst einen Namen. Er ├╝berlebte und wuchs auf in einer Umgebung, in der es zwar etwas zu Essen und ein Dach ├╝ber dem Kopf gab, aber keine feste Bezugsperson und erst recht keine Liebe. Zwischen den Kindern herrschte eine erbarmungslose Hackordnung, denn es waren zu viele auf zu wenig Raum und die alten Damen ├╝berfordert. So lernte Robere von Anfang an, sich k├Ârperlich durchsetzen zu m├╝ssen. Er war dazu durchaus in der Lage. Aufgrund der fehlenden Liebe und Grenzen wuchs er zu einem ausgesprochen r├╝cksichtslosen Jungen heran, der die anderen verpr├╝gelte und schikanierte.

Hof der Chevaliers de Dupont
Da der Platz begrenzt war, wurde Robere mit 12 dem Chevaliersgeschlecht der de Duponts zur Arbeit als Gehilfe auf ihrem Anwesen ├╝berlassen. Aus seinem sozialen Umfeld herausgerissen und den Umgang mit durchsetzungsstarken erwachsenen M├Ąnnern, die es in der Familie reichlich gab, nicht gewohnt, verhielt Robere sich unauff├Ąllig und f├╝gsam. Ein Problem waren seine schwarzen Haare, welche typisch in der Familie de Dupont waren. Dies f├╝hrte dazu, dass es Streitigkeiten ├╝ber eventuelle Untreue gab. Robere war st├Ąndiges Zankobjekt.

Garde
Um den Dauerstreit zu beenden, empfahl das Familienoberhaupt den jungen Robere f├╝r den Dienst bei der Garde am Hof des Duc. Die Hackordnung in der Garde war naturgem├Ą├č noch gnadenloser als die im Waisenhaus, doch Robere wusste die passende Antwort. Mit dem ├älterwerden wurde er immer st├Ąrker und selbstbewusster. Durch pure Gewalt gegen├╝ber Schw├Ącheren, gepaart mit F├╝gsamkeit gegen├╝ber denen, die wirklich was zu melden hatten, verschaffte er sich den n├Âtigen Respekt.

Leibgarde
Als Gardist war Robere sehr gut und man wurde auf ihn aufmerksam, so dass er zur Leibgarde des Ducs kam. Dort geriet er in eine Einheit, die daf├╝r sorgte, dass seine schlechten Eigenschaften besonders heftig zum Vorschein kamen. Er war nun kein Junge mehr, er war bei der Garde zum Mann geworden und seine Skrupellosigkeit hatte nun ganz andere Dimensionen. Von einem b├Âsen kleinen Jungen, der andere Kinder maltr├Ątierte, war er zu einem sehr ernstzunehmenden Mann geworden, dem man besser nicht in eine stille Ecke folgen sollte.

Beginn des Rollenspiels


Skorpionbrut (Roberes Kindheit)
Nathan und die netten Herren von der Garde (├╝18)
In der Wachstube
Die Bestrafung von Bellamy und Robere
Der Schwarze Skorpion
Erstes Fleisch

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Re: Robere [Souvagner]

#2

Beitrag von Robere » Mo 9. Apr 2018, 00:11

Die Leibgarde des Gro├čherzogs

Es gibt vier Einheiten der Leibgarde, die mit den Buchstaben A, B, C und D bezeichnet sind. Jede Einheit (Unit├Ę) besteht aus 12 Mann. Der erste Mann ist der Coutilier, der die Gruppe leitet. Oberbefehlshaber ├╝ber alle Leibgardisten ist Palaisin Bellamy Bourgeois.

Die Mannschaft wohnt gemeinsam in einem Quartier in der Hofkaserne. Alle 6 Wochen haben die Leibgardisten f├╝r l├Ąngere Zeit Urlaub. In dieser Zeit kehren sie nach Hause zur├╝ck oder wohnen in einer Kammer in der Stadt oder am Hof im Gesindefl├╝gel. Leibgardisten sind im Schnitt zwischen 25 und 40 Jahren alt, da sie in allerbester k├Ârperlicher Verfassung sein m├╝ssen. Drunter sind sie zu jung und unerfahren und dar├╝ber wird es k├Ârperlich schwer.

Robere ist Leibgardist in Unit├Ę B.
  • Unit├Ę B - ┬╗Die B├Âsen Buben┬ź

    1. Boldizsár Boucher (39) - Coutilier, Bruder von Palaisin Bellamy Bourgeois
    2. Robere Moreau (36)
    3. Etienne de Sonzier (33) - ehemaliger Azubi von Robere
    4. Lorenzo Rougement (37)
    5. Danyel Gauthier (29)
    6. Jerome Faucogney (31)
    7. Gawain OÔÇÖDunbar (40)
    8. Roque Roux (27)
    9. Liam Schwartz (41)
    10. Gaspard Lambert (38)
    11. Patrice de Vertcuis (26) - aktueller Azubi von Robere
    12. Jacques Croixlaire (28)
Weitere namentlich bekannte Leibgardisten:

Edoardo Lombardi (Unit├Ę D)

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Re: Robere [Souvagner]

#3

Beitrag von Robere » Sa 5. Mai 2018, 16:59

Kazrar - Roberes Vater

Es kam eine Zeit, in der Dunwin seine beiden besten Kumpels mitbrachte. Einer davon hatte eine lange Narbe im Gesicht. Seine Freunde wechselten sich ab mir weh zu tun, sie taten es auch zu zweit und sie waren sehr kreativ darin mich leiden zu lassen. - Davard von Hohenfelde in Dunkelheit

Bild

Left: Avatarschmiede
Right: Pixabay

Robere ist der au├čereheliche Sohn von Kazrar "Kaz" Chud, auch genannt Narbenfresse.
Aussehen von Kazrar: Bild

Kazrar war Naridier. Er war ein Mischling aus naridischem Almanen und naridischer Arashi. Sein Sohn entstand als ein Nebenprodukt w├Ąhrend eines kriminellen Spiels in Souvagne. Entsprechend wurde Robere von seiner Mutter nicht geliebt und es war Gnade genug in ihren Augen, das Produkt am Leben zu lassen. Kaum war er abgestillt, gab sie ihn in ein Waisenhaus.

Kazrar war ein rangniedriges Mitglied im Ring der Menschenfresser und Sch├╝ler von Archibald von Dornburg. Kazrar sollte von diesem als "J├Ąger" ausgebildet werden. Kazrar wurde als eifers├╝chtiger kleiner Speichellecker beschrieben, der gern gef├Ąhrlich tat, dies jedoch nur im Beisein seiner Kumpel war. Allein war er als J├Ąger nicht zu gebrauchen, obwohl er sich alle M├╝he gab. Er half dabei, Dunwins S├Âhne, Davard und Ansgar von Hohenfelde, als Kinder zu misshandeln. Er wurde von Ansgar get├Âtet, als dieser alt genug daf├╝r war.

Geschichten, in denen Kazrar Erw├Ąhnung findet, Autor: Davard von Hohenfelde:
Irgendwann, es muss Jahre sp├Ąter gewesen sein, schneite Ansgar eines Morgens unerwartet bei mir mit blendender Laune herein. Ich ├Âffnete langsam den Schrank und schaute direkt in zwei mir sehr bekannte Gesichter. "Papas beste Freunde" waren zu Besuch im Eisschrank...

Narbenfresse und sein Gehilfe, schaute mich aus toten Augen an. Ihre abgeschlagenen K├Âpfe lagen in unserem Eisschrank und man konnte immer noch in ihren Gesichtern das Grauen erkennen, welches sie zum Todeszeitpunkt empfunden hatten. Ich hatte nie etwas Sch├Âneres und Erhabeneres als diese Todesfratzen gesehen. Ich dr├╝ckte meine Hand auf ihre kalten Fratzen und las sie aus. Las voller Genuss das Echo ihres Todeskampfes. Keine Ahnung wie oft ich sie ausgelesen habe, aber irgendwann zog mich Ansgar von ihnen weg und ich umarmte ihn so fest ich konnte.

ÔÇ×Was m├Âchtest Du mit Deinem Geschenk machen?ÔÇť, fragte er mich gut gelaunt.
ÔÇ×Verbrennen, ich will sie brennen sehen... ich will sehen wie ihre Haut Blasen schl├Ągt, ehe sie wie Wachs von ihren Knochen flie├čtÔÇť

Ansgar hatte sie get├Âtet, damit ich in Frieden leben konnte.
Das war sein Geschenk an mich.

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Der Menschenfresser

#4

Beitrag von Robere » Mo 4. Jun 2018, 13:18

┬╗Ich habe gegessen, was du mir gegeben hast. Es hat ... mehr als gut geschmeckt. Als ob ich nicht nur mit der Zunge, sondern mit dem ganzen K├Ârper geschmeckt h├Ątte. Ich hab den Burschen ├╝berall gesp├╝rt. Und es f├╝hlt sich an, als ob ein St├╝ck von ihm noch da ist. [..] w├╝sste ich es nicht besser, w├╝rde ich sagen, ich bin verknallt. Seinen Namen h├Ątt ich gern gewusst und der interessiert mich sonst einen Dreck. Zum Gl├╝ck hab ich noch was von ihm dabei. Ich werd`s mir mit ihm gem├╝tlich machen. Ihn bei Kerzenschein essen. Das hat er verdient.┬ź
Vorarephilie

Personen mit dieser Sexualpr├Ąferenz empfinden Erregung bei der Vorstellung, jemanden zu verschlingen, diesen Prozess zu beobachten oder selbst verschlungen zu werden. In aller Regel bleibt es bei Phantasien und die Betroffenen sind v├Âllig harmlos. Definition auf Wikipedia

Robere ist nicht harmlos. Am 2.6.203 a├č er unter der Anleitung von Archibald von Dornburg seinen ersten Menschen. Robere war zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt. Erst an diesem Tag wurde ihm bewusst, dass in ihm ein Menschenfresser schlummert, obgleich es die Anzeichen daf├╝r bereits fr├╝her gab, ohne dass er sie zu deuten wusste.

Normalerweise ist Robere sehr beherrscht und kontrolliert. Er erf├╝llt seine Pflicht und h├Ąlt sich weitestgehend an die geltenden Gesetze. Seine sexuellen Eskapaden vollzogen sich stets in der Grauzone zwischen Einvernehmen und N├Âtigung. Seine Loyalit├Ąt der Leibgarde gegen├╝ber geriet erstmalig ins Wanken, als er durch Archibald von Dornburg von seinem Vater Kazrar erfuhr, der ein ganz und gar nicht gesetzestreues Leben f├╝hrte. Kazrar war ein p├Ądophiler Menschenfresser, der von seinen eigenen, nun erwachsenen Opfern gerichtet wurde. Archibalds manipulative Einfl├╝sterungen gaben den Ausschlag f├╝r Robere, das erste Mal von Menschenfleisch zu kosten.

┬╗Mein Vater gab mich aus Liebe weg, nicht aus Desinteresse. Ich bin es ihm schuldig, seine M├Ârder bluten zu lassen auf eine Weise, die ihm gefallen h├Ątte. Kazrar zu Ehren bringe ich die Schweine ... auf bestialische Weise ... um. Unterrichte mich, Archibald. Zeig mir, wie mein Vater es haben wollte. Diese beiden ... werden genau das bekommen.┬ź

Anfangs probierte Robere nur davon, um die M├Ârder im Sinne Kazrars zu r├Ąchen. Dass es ihm derart gefallen w├╝rde und ein Teil der Neigungen seines Vaters auch in ihm schlummerte, damit hatte Robere nicht gerechnet. Gleichzeitig macht ihm sein eigener Sadismus das erste Mal im Leben Angst. Die Sorge, die Kontrolle dar├╝ber k├Ânnte ihm entgleiten und er w├╝rde deswegen aus seiner Einheit geworfen werden, ist dabei das Entscheidende, nicht etwa die Sorge um potenzielle Opfer.

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