Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Schattenschimmer

Die Blutsauger unter dem Urvampir Milothir erheben sich. Ihr Ziel: Leben und Jagen, ohne sich vor ihrer eigenen Beute verstecken zu müssen. Als das Zwergenreich Niewar leergefegt wurde, fanden die Vampire darin eine Heimat in ewiger Dunkelheit, geschützt vor der Geißel des Lichts.
Die Blutsauger unter dem Urvampir Milothir erheben sich. Ihr Ziel: Leben und Jagen, ohne sich vor ihrer eigenen Beute verstecken zu müssen. Als das Zwergenreich Niewar leergefegt wurde, fanden die Vampire darin eine Heimat in ewiger Dunkelheit, geschützt vor der Geißel des Lichts.
Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Schattenschimmer

#1

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Sa 26. Mai 2018, 19:48

Schattenschimmer

[ externes Bild ]

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#2

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Sa 26. Mai 2018, 19:55

Milothir
 
stand im Wüstensand. Hier war das Land der Rakshaner, die Wiege des Chaos. Rakshaner waren gute Leute und der uralte Vampir mochte sie gern. Jeder war in ihre Mitte willkommen, sogar seine Vampirbrüder und Schwestern. Zwischen Rakshanern waren Vampire keine Ausgestossenen. Sie lebten frei unter dem Wüstenvolk und wurden ernährt.
Milothir starrte auf das Tor in der Dunkelheit. Er war ein uralter Vampir von 329 Jahren und der heimliche Anführer der Schattenfraktion. Von allen seinen Brüdern war Milothir der fähigste der Krieger im physischen Kampf. Obwohl beherrscht und zurückhaltend war, war er niemals dazu gedacht, einfach nur ein dienender Krieger zu sein.
Milothir war schon als junger Frostalb äusserst geschickt im Umgang mit Waffen. Ihn umgab schon immer eine schlaue Durchtriebenheit. Und heute wollte er die die Schatten aus dem Schattendasein führen.
Es war Zeit, dass sie sich ihren eigenen Lebensraum in der Welt erkämpften. Dass sie sich nicht länger versteckten. Die Schatten waren eine mächtige Fraktion. Vampire, Gule und Nekromanten waren Anhänger von den Schatten. Und viele die die Dunkelheit liebten.
All den Leuten wollte er eine feste Heimat schenken. Zum greifen nah lag sie vor ihm. Milothir bliess sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Er dachte an seinen Mann Zeph. Ebenfalls ein Vampir der ersten Stunden.
Gemeinsam mit ihm und einer Gruppe von fähigen Leuten, wollte er diese Stadt zur ersten Schattenstadt aufbauen. Ein sicherer Lebensraum für Vampire. Ein Rückzugsort indem sie ein Leben führen konnten wie andere Völker. Sie mussten die Sonne nicht mehr fürchten, denn bald würden sie unterirdisch leben. Die Vampire konnten egal zu welche Zeit durch die Strassen von seine Stadt streifen. Sie konnten Geschäfte haben, ein Handwerk erlernen, sie konnten ein Leben führen ohne Angst. Das wollte Milothir seinen Kindern der Nacht schenken.
Jeder der ihm beistand sollte ein Clan erhalten. So würde sein Volk wachsen und sie würden offenen Zusammenhalt lernen.
Seine Sinne waren scharf, wie die eines Raubtieres, das in jeder Vampirseele ruhte. Es schrie nach Blut. Heute schrie seine Seele nach dem Blut der Zwerge von Schimmerstein. Der Hunger der Vampire konnte unglaublich machtvoll sein. Ein Vampir musste es beherrschen lernen. Milothir hatte es vor sehr lange Zeit gelernt.
Er wartete ab.
Immer mehr Vampire versammelten sich um den Urvampir herum. Fledermäuse kamen auf leise Flügel angeflogen und wurden zu Männer und Frauen der Nacht. Sie alle schauten auf die neue Heimat herab. Schimmerstein, Schimmerstadt, Schattenstadt. Schattenschimmer.
So sollte die kleine in Felsen gehauene Stadt nach der Eroberung heissen. Die Stadt selber lag tief im Gestein hinter den Tor. Die Lage am Duhnischen Ozean gefiel dem alten Vampir. Auf den dunklen Wellen des Ozean spiegelte sich der Mond. Der Ausblick würde auch Zeph gefallen.
Milothir verwandelte sich in eine Fledermaus und flog auf Schimmerstein zu. Seine Truppe folgte ihm.
In der Nähe vom Tor landeten die Vampire als Fledermäuse und warteten auf ihre Chance. Als geheimer Anführer der Schatten zeigte Milothir Klugheit, Sachlichkeit und Wissbegierde. Der Vampir sieht bei Dunkelheit so gut wie andere bei Tage und kann zudem im Infrarotbereich sehen, also wird Körperwärme für ihn sichtbar. Das war gerade sehr wichtig, denn er wollte Schimmerstein erobern ohne die Tore zu beschädigen. Milothir wusste nicht mehr, wann er zuletzt die Welt mit sterbliche Augen gesehen hatte. Er konnte sich nicht daran erinnern. Er hatte das schwache Fleisch abgelegt. Um ihn herum waren seine Kinder. Seine schwarze Nase zuckte und zeigte messerscharfe kleine Zähne die weiss in der Nacht glänzten.
Die Zwerge waren Milothir egal. Sie waren ein Hindernis auf einen langen Weg. Er beobachtete jeden Schritt der kleinen Kuduppel. Seine alten Vampiraugen sahen sie als rote gelbe Flecken in der Nacht. Langsam auf alle vieren kamen die kleinen Fledermäuse immer näher. Milothir passte auf, dass sie ausserhalb von den Lichtern der Fakeln blieben. Die Vampire krabelten zu der Mauer. Überall rund um das Tor bezogen die Feldermäuse Stellung. Sie klammerten sich an die Felsen und warteten auf das Zeichen. Auch der Urvampir hatte sich auf den Weg gemacht. Milothir hing kopfüber genau über dem Tor von Schimmerstein. Die Fledermäuse waren klein und schwarz. Die Nacht versteckte ihre kleinen Gestalten.
Endlich ertönte das Zeichen. Die Ohren von alle Fledermäuse zuckten wachsam, als es im Tor zum poltern begann. Die Stahltüren öffneten sich für den Wachwechsel. Der winzige erste Spalt reichte Milothir aus. Er fiel von der Felswand und flog ganz nah unter der Decke hinein. Die anderen Fledermäuse folgten ihm krabelnd und fliegend. Ihr weichen Flügel waren lautlos für die Zwerge. Im Eingangsbereich versammelten sie sich dicht zusammengedrängt an der Felsdecke und warteten. Geduld war ein Schlüssel für ihr Plan.
Als der Wachwechsel vorbei war, schlossen sich die Stahltore wieder. Die müden Zwerge gingen in die Stadt hinein. Sie kamen nicht weit. Milothir und die Fledermäuse fielen von der Decke. Gerade war sein Körper noch eine winzige Fledermaus. Als er auf den Boden fiel war er schon ein Fledermausmonster.  
Die Vampire verwandelten sich nur zur Hälfte in eine Fledermaus, was ihnen ein grässliches und furchterregendes Aussehen verlieh. Sie konnten in der Gestalt nicht fliegen, aber hervorragend hören, auch Ultraschall und extrem gut riechen. Diese Gestalt konnten sie beliebig lange aufrechterhalten.
Die ersten Zwerge hinter dem Tor von Schimmerstein wurden überrumpelt. Die Vampire rissen sie in Fetzen. Die Toren waren geschlossen und die Wachen draussen bekamen davon nichts mit. Milothir schaute auf die Leichen der Schimmersteinzwerge. Er schaute in die Runde und seine dunkle Augen glühten vor Freude. Von seinen Krallen tropfte Zwergenblut. Seine riesigen Ohren zuckten. Dann sprintete er los in die Stadt hinein. Seine Kinder folgten dem alten Vampir. Das Zeitalter von Schattenschimmer begann.

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#3

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » So 27. Mai 2018, 18:45

Milothir
 
sprintete wie ein riesiger Schatten in die Zwergenstadt. Der Vampir konnte sehr schnell und ausdauernd rennen und so auch grosse Distanzen in recht kurzer Zeit überbrücken, vergleichbar mit jemandem, der ein Pferd im Galopp reitet. Seine Kinder der Nacht folgten ihm. Er hatte sie nach ihre Fähigkeiten ausgesucht.
Die Horde von Fledermausmonster kam schnell voran. Schimmerstein war in Ringen angelegt. Die Stadt, unterteilte sich in unterschiedliche Viertel, welche kreisförmig um die den Lavasee angeordnet sind.
Der erste Ring kam in Sicht. Schimmerstein beheimatete zum großen Teil Bergarbeiter und Schmiede. Die Vampire rissen die Zwergen aus ihren Betten. Egal wie fleissig die Zwerge waren, auch die schliefen.
Die Zwerge wussten nicht, welche Kreaturen sie angriffen. Es dauerte, ein Haus nach dem anderen wurde gesäubert. Die Wachen wurden niedergestreckt.
Ein Ring nach dem anderen fiel.
Das Ständeviertel, der zentralste Stadtteil, von dem alle weiteren Gebiete erreicht werden konnten. Hier befanden sich die Handwerksbetriebe, Händler, Heiler und Tavernen. Das Schimmerviertel, hier befanden sich der Sitz der Politik von Schimmerstein, sowie der Grossteil der Häuser der Bewohner.
Das Staubviertel, ist der Ausgang zu den Mienen in denen das Erz rund um Schimmerstein abgebaut wird. Das Bank und Militärviertel, hier befanden sich die einzige Bank wie auch die Militärkaserne Schimmersteins.
Und zu letzt die Halle der Helden. Eine Halle zu Ehren der ehrwürdigen Ahnen der Zwerge. Milothir hatte dort Stellung bezogen. Das Fell, die Krallen und die Zähne von Milothir waren blutgetränkt. Mit seinen Pranken wischte er sich die Schnauze sauber.
Der letzte Zwerg aus Schimmerstein wurde von einigen Kindern der Nacht vor ihren Anführer geschleppt. Es war Dasil Blutbart, der Statthalter von Schimmerstein. Er wurde dem Urvampir vor die Füsse geschmissen. Milothir schaute auf den alten Zwerg herab und nahm seine normale Gestalt an. Der uralte Vampir schnappte sich eine der Waffen als der Halle der Ahnen. Mit der Axt ging er auf den alten Zwerg zu, der auf dem Boden lag.
 
"Das ist nicht länger Land der Zwerge. Schattenschimmer gehört nun den Kindern der Nacht! Nimm das mit auf deinen Weg alter Zwerg".
 
Die Axt sauste nieder und der Kopf von Dasil Blutbart rollte über den Boden. Zum nächsten Wachwechsel erwartete die letzten zwei Zwerge von Schimmerstein eine böse Überraschung. Die Vampire warfen die Leichen der Zwerge in den Lavasee und rissen die Bildnisse der Halle der Ahnen nieder.
Milothir hielt Einzug in die gesäuberten Hallen. Zufrieden schaute sich der Urvampir um. Die Stadt war seine. Schattenschimmer war die erste Stadt der Schatten. Milothir beauftragte einige Kinder der Nacht damit, die Botschaft unter den Schatten zu verbreiten. Die Botschaft von Schattenschimmer.

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#4

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Mo 28. Mai 2018, 10:01

Milothir
 
versammelte eine Reihe Vampire um sich. Jeder von ihm hatte den Befehl eine bestimmte Person anzuwerben. Da drunter waren Magier, Nekromanten, Ghule und andere Vampire. Seinen Mann schickte er eine besondere Botschaft. Nachdem die Boten losgezogen waren, schaute er mit den anderen Vampiren die Häuser der Zwerge durch. Egal was er von dem Volk hielt, ihre Baukunst gefiel ihm. Hier unter der Erde hatten die Zwerge gut gelebt. Sie mussten die Sonne nicht fürchten, aber sie hausten trotzdem unter Tage. Versteckten sich vor den anderen Völkern der Welt. Milothir schnaubte leise. Sein Volk versteckte sich nur vor der Sonne. Andere sagten sie wären krank. Oder sie wären eine Bedrohung. Aber so redeten Schafe auch über Wölfe und sein Kinder der Nacht waren Raubtiere. Sie lebten von Blut.
Viele Vampire waren nach der ersten Einladung eingetroffen. Der Meister der Schatten hatte sie gerufen und nun waren sie hier. Milothir schaute sich stolz um. Edelsteine, Gold und andere Erze wurden aus den Häusern und Stollen geholt und auf einen zentralen Platz aufgehäuft. Der uralte Vampir rieb sich die Hände. Mit genug Gold konnten sie alles und jeden kaufen. Nicht weit entfernt auf der anderen Seite vom Gebirge war eine Ausbildungsstätte der Schatten. Auch dahin hatte er Boten geschickt. Milothir bückte sich und hob ein besonders schönes Schmuckstück auf. Es war eine schwere Goldkette mit einen roten Anhänger. Ein wertvolles Geschmeide, dass Zeph sicher gefallen würde. Milothir spielte damit herum und liess es um seinen Finger kreissen, bevor er es in seine Tasche stopfte. Zur Begrüssung wollte er es Zeph um den Hals legen.
Die kleinen Kuduppel hatten hier wie fette Ratten in einen verschlossenen Vorratskeller gelebt. Sie hockten auf ihre Schätze und wollten mit niemanden teilen. Gold hatte schon vielen den Kopf gekostet. Aber darum ging es Milothir gar nicht. Der Schatz war Beiwerk über das er sich freute. Die Stadt war es worum es ihn ging. Milothir durchstreifte die Gänge und Ringe und schaute sich überall um. Als er ein Haus gefunden hatte mit dem er zufrieden war, kennzeichnete er es als sein Eigentum mit seiner Rune. Es fehlte nur Zeph damit er sich heimisch fühlte. Der Meister der Schatten legte sich hin und wartete auf die Rückkehr der Boten. Es war sehr lange her, dass er in einen Bett geschlafen hatte.
 
 

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#5

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Mo 28. Mai 2018, 10:05

Toprak, Vampir Bote
 
landete vor Zeph und verwandelte sich zurück in seine Menschengestalt. Er verneigte sich vor Zeph.
 
„Meister Daelwon schickt mich um euch zu bitten ihn zu folgen. Schimmerstein ist gefallen. Die erste Stadt der Schatten wurde gegründet, ihr Name ist Schattenschimmer. Euer Mann erwartet euch Zeph.
Macht euch bitte schnell auf die Reise. Alle Zwerge sind gefallen. Ihre Leichen wurden im Lavasee entsorgt. Der Meister hätte sie gerne den Rakshaner Gulen gespendet. Aber wäre nur ein Zwerg entkommen oder hätte die Körper gefunden, dann wäre unsere Arbeit in Gefahr gewesen. Drum wurden sie alle im Lavasee entsorgt. Die Stadt ist unbeschädigt. Häuser und andere Unterbringungsmöglichkeiten sind vorhanden. Bitte beeilt euch.“
 
Toprak verwandelte sich wieder in eine Feldermaus und flog davon. Er musste noch mehr Botschaften verteilen.
 

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#6

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Di 29. Mai 2018, 09:06

Zeliha, Vampir Botin
 
war weit geflogen. Der Meister hatte sie geschickt, nach einen bestimmten Vampir Ausschau zu halten. Die Schatten waren auf ganz Asamura Zuhause. Sie hatten geheime Orte und Verstecke. Jetzt gab es ihre erste eigene Stadt, neben ihren Akademien. Zeliha musste noch weiter fliegen. Den Vampir den sie suchte, war ein Alb. Ihre Flügel trugen sie weit ins Land der Souvagne hinein. Sie flog durch Beaufort und am Hof vorbei. Irgendwas war am Hof, ein Schutzzauber. Aber das störte sie nicht. Wenn sie hier nicht langfliegen konnte, dann der Vampir den sie suchte genausowenig.
Sie ruhte sich kurz auf einem Dach aus und flog dann weiter. Ein Alb fällt in diesem Land auf, dachte sie sich. Sie schaute als kleine Fledermaus durch die Fenster der Gasthäuser und Fremdenheime. Nach einiger Suche hatte sie Glück. Sie sah den Vampir in eine Taverne. Zeliha nahm ihre menschliche Gestalt an und betrat das Haus. Sie ging direkt auf Kasimir zu und schaute ihm in die Augen. Dann lächelte sie, damit er ihre Eckzähne sah.
 
„Grüsse Kasimir. Meister Daelwon schickt mich zu  dir. Er lädt dich in die Schattenstadt Schattenschimmer ein. Die erste Stadt wo die Kinder der Nacht ohne Angst vor der Sonne leben können. Sei ein erster Mitbegründer Kasimir. Der Meister ist grosszügig und rechnet sowas hoch an. Schattenschimmer ist die ehemalige Stadt Schimmerstein. Sie liegt an der kleinen Buch am Duhnischen Ozean. Erzähle auch deinen Vampirfreunden davon, oder bring sie mit. Wir erwarten dich, du kannst uns nicht verfehlen.“
 
Zeliha drückte Kasimir eine Schriftrolle in die Hand.
 
„Der Ort wo sich unsere neue Heimat befindet. Schau es dir genau an und dann brich auf. Die Schriftrolle zerfällt beim nächsten Sonnenaufgang. Damit sie kein Feind in die Hände fallen kann.  Wenn du mitarbeiten willst, an eine sicheren Heimat für Vampire, dann folge dem Ruf des Meisters.“
 
Zeliha lächelte zum Abschied. Dann verschwand sie aus der Taverne. Draussen verwandelte sie sich wieder in eine Fledermaus und flog davon. Sie musste noch zwei Schriftrollen verteilen.

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#7

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Di 29. Mai 2018, 09:09

Zeliha, Vampir Botin
 
hatte ihre erste Schriftrolle dem Vampir Kasimir gegeben. Jetzt suchte sich nach einem anderen Kind der Nacht. Sie hatte Glück, weit musste sie nicht fliegen. Ganz in der Nähe von der Taverne fand sie den fremden Vampir. Vermutlich reiste er mit Kasimir zusammen. Das war praktisch. Der Meister würde stolz auf sie sein, wie schnell sie war. Zeliha nahm ihre menschliche Gestalt an und ging auf den Mann in schwarzen Mantel zu und schaute ihm tief in die Augen. Auch bei ihm lächelte sie, damit er ihre Eckzähne sah. Er sollte wissen, dass sie ein Kind der Nacht war wie er.
 
„Grüsse Archibald. Meister Daelwon schickt mich zu  dir. Er lädt dich in die Schattenstadt Schattenschimmer ein. Die erste Stadt wo die Kinder der Nacht ohne Angst vor der Sonne leben können. Sei ein erster Mitbegründer Archibald. Der Meister ist grosszügig und rechnet sowas hoch an. Schattenschimmer ist die ehemalige Stadt Schimmerstein. Sie liegt an der kleinen Buch am Duhnischen Ozean. Erzähle auch deinen Vampirfreunden davon, oder bring sie mit. Wir erwarten dich, du kannst uns nicht verfehlen.“
 
Zeliha drückte Archibald wie vorher Kasimir eine Schriftrolle in die Hand.
 
„Der Ort wo sich unsere neue Heimat befindet. Schau es dir genau an und dann brich auf. Die Schriftrolle zerfällt beim nächsten Sonnenaufgang. Damit sie kein Feind in die Hände fallen kann.  Wenn du mitarbeiten willst, an eine sicheren Heimat für Vampire, dann folge dem Ruf des Meisters. Wir suchen nicht nur Vampire, sondern auch Nekromanten und andere die unsere Stadt bereichern wollen. In Schattenschimmer gibt es Blut für jeden Neuankömmling. Um die schwachen und jungen Vampire zu ernähren suchen wir erfahrene Jäger.“
 
Zeliha lächelte zum Abschied. Sie verwandelte sich wieder in eine Fledermaus und flog davon. Jetzt musste sie nur noch eine Schriftrolle abliefern.
 

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#8

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Di 29. Mai 2018, 09:10

Zeliha, Vampir Botin
 
hatte ihre ersten Schriftrollen abgeliefert. Jetzt suchte sie nach dem letzten Kind der Nacht. Scheinbar war er auch in Souvagne. Zeliha war sehr froh, denn bald wurde es Tag und ihre Flügel wurden schon lahm. Der Mann den sie suchte war ein Rakshaner. Nachdem sie etwas rumgekreist war entdeckte sie den dunklen Mann. Er war gross und hatte eine gute Figur. Seine langen schwarzen Haare gefielen Zeliha. Sie landete vor ihm und nahm ihre menschliche Gestalt. Zeliha ging auf den Rakshaner zu und schaute ihm tief in die Augen. Ihn lächelte sie genauso an wie vorher Archibald. Varod sollte wissen, dass sie ein Kind der Nacht war wie er. Aber sie lächelte noch aus einen anderen Grund.
 
„Grüsse Varod. Meister Daelwon schickt mich zu  dir. Er lädt dich in die Schattenstadt Schattenschimmer ein. Die erste Stadt wo die Kinder der Nacht ohne Angst vor der Sonne leben können. Sei ein erster Mitbegründer Archibald. Der Meister ist grosszügig und rechnet sowas hoch an. Schattenschimmer ist die ehemalige Stadt Schimmerstein. Sie liegt an der kleinen Buch am Duhnischen Ozean. Erzähle auch deinen Vampirfreunden davon, oder bring sie mit. Wir erwarten dich, du kannst uns nicht verfehlen.“
 
Zeliha drückte Varod wie vorher Archibald und Kasimir eine Schriftrolle in die Hand.
 
„Der Ort wo sich unsere neue Heimat befindet. Schau es dir genau an und dann brich auf. Die Schriftrolle zerfällt beim nächsten Sonnenaufgang. Damit sie kein Feind in die Hände fallen kann.  Wenn du mitarbeiten willst, an eine sicheren Heimat für Vampire, dann folge dem Ruf des Meisters. Wir suchen nicht nur Vampire, sondern auch Magier, Nekromanten, Gule und andere Leute die unsere Stadt bereichern wollen. Als Rakshaner wirst du diesen Ort kennen. Es war eine ehemalige Zwergenfestung. In Schattenschimmer gibt es Blut für jeden Neuankömmling. So wie die Rakshaner teilen, so teilen auch die Schatten miteinander. Schliess dich uns an und werde ein erster Bürger von Schattenschimmer Varod.“
 
Zeliha lächelte zum Abschied und hoffte dass sie den Rakshaner schon bald wiedersah. Sie verwandelte sich wieder in eine Fledermaus und flog davon. Ihre Arbeit war erledigt. Nun musste sie dem Meister berichten.
 

Benutzeravatar
Zeph
Zweitcharakter
Beiträge: 8
Registriert: Mo 2. Jul 2018, 20:42
Volk: Vampir

Re: Schattenschimmer

#9

Beitrag von Zeph » Do 31. Mai 2018, 20:04

Zeph

Als ein fremder Vampir vor Zeph landete und sich verneigte, wusste dieser bereits, dass Milo ihm eine Nachricht übermittelt hatte. Natürlich wusste er deshalb noch lange nicht um welche Informationen es sich dabei handelte.

Der Bote sprach davon, dass Schimmerstein gefallen sei. Die Stadt der Zwerge die hoch oben im rakshanischen Machtbereich lag und an die dortige See grenzte. Milothir hatte gut gewählt. Ein unterirdisches Reich, dass Schutz vor der Sonne bot, direkt am Meer gelegen. Eine Akademie der Schatten lag in der Nähe und umgeben waren sie dort oben von einem Volk, dass Vampire achtete.

Die Leichen der Zwerge hatte Milothir im Lavasee der Stadt entsorgen lassen, damit die Eroberung geheim blieb. Sein Partner hatte weit gedacht, aber Zeph hätte die Leichen der Zwerge auch nicht an die Rakshanischen Ghule verfüttert, sondern an jene der eigenen Fraktion. Jeder Ghul der sich in der neuen Stadt Schattenschimmer niederließ, hätte so direkt etwas zu beißen gehabt. Aber sich darüber jetzt noch Gedanken zu machen war unsinnig. Die Zwerge Schimmersteins waren fort, als hätte es sie nie gegeben.

Gerade als Vampir lebte man von der Heimlichkeit, deshalb verstand Zeph Milothirs Vorsicht. Die Wahl der ersten Schattenstadt und das Vorgehen von Milothir stimmten Zeph zufrieden. Als der Bote aufbrach, tat er es dem anderen Vampir gleich.

Zeph verwandelte sich in eine Fledermaus und flog Richtung Schattenschimmer. Als die Nacht sich fast dem Ende zu neigte, erreichte er die ehemalige Zwergenpforte. Zeph nahm albische Gestalt an und erhielt Einlass. Nach einigen Schritten merkte er, dass es doch ein weiterer Weg war, hinab in die eigentliche Stadt selbst. So verwandelte er sich wieder in eine Fledermaus und flog das Stück.

Schattenschimmer, ehemals Schimmerstein tat sich vor dem Vampir auf.

Zeph landete und genoss den Ausblick auf das Domartige Gewölbe, die in Ringen angelegte Stadt, die urigen und massiven Häuser, sowie den Lavasee. Er verharrte noch einen Moment um das Gesamtbild auf sich wirken zu lassen, ehe er in die Stadt hinab schritt und sich nach seinem Mann erkundigte.

Milothir hatte in der Halle der Ahnen sämtliche Schätze der Zwergenstadt zusammentragen lassen. Zeph schaute kurz vorbei und war erstaunt, über welchen Reichtum Schimmerstein verfügt hatte. Nun war es der Reichtum der Schatten, was auch immer Milothir damit vorhatte.

Zeph betrat ohne zu zögern dass Haus, dass sich Milothir als Wohnstätte ausgesucht hatte.

"Milo, ich bin da", rief er zur Begrüßung.

Benutzeravatar
Milothir Auloren Daelwon

Die Schatten
Zweitcharakter
Beiträge: 26
Registriert: Mi 24. Jan 2018, 19:29
Volk: Urvampir
Steckbrief: http://asamura.de/viewtopic.php?f=17&t=1188#p12882

Re: Schattenschimmer

#10

Beitrag von Milothir Auloren Daelwon » Mi 13. Jun 2018, 12:50

Milothir

hatte sich hingelegt. Als er die Stimme von Zeph hörte, war er hellwach. Er stand auf und ging zu seinen Mann. Zeph war klein und dünn aber hochgefährlich. Und er war noch kleiner, wenn seine Haare nicht alle nach oben standen. Milos dunkle Augen schauten ihn freundlich an. Jetzt wo Zeph hier war fühlte er sich Zuhause. Zeph hatte das Haus ohne Nörgelei betreten. Das war ein gutes Zeichen. Milothir umarmte ihn zur Begrüssung und biss ihn zärtlich.

"Unser neues Heim Zeph Schattenschimmer. Schön dass du da bist, wir sind wieder vereint. Unsere neue Heimat wird dir gefallen. Eine Stadt für Vampire, Untote und jeden Schatten der hier leben will. Mein Traum von einer eigenen Stadt wo wir die Sonne nicht fürchten müssen ist wahr geworden. Es war ein Geduldspiel. Wir haben lange genug im Schatten gewartet. Die Zeit war günstig, wo die Zwerge und Menschen im Krieg lagen. Die Menschen haben mich nicht interessiert Zeph, aber die Zwerge. Ihnen habe ich alles schlechte gewünscht, damit wir eine ihrer Städte einnehmen können. Die Zwerge wohnen unter der Erde, was praktisch ist. Menschen nicht. Und sie haben sich mit den Rakshanern angelegt. Dem einzigen Volk, dass uns anerkennt. Den Zwergen ist durch die Macht der Rakshaner die Puste ausgegangen. Sie haben sich überschätzt. Dunkelbruch ist gefallen.
Einige Völker eilten den Zwergen zur Hilfe. Aber mehr halbherzig. Das war mehr Show als dass die wirklich helfen wollten. Die hatten vor in die Geschichtsbücher einzugehen, aber nichts zu leisten. Jeder konnte sehen, wie ungeplant die Hilfe war. Vor Dunkelbruch standen sich alle im Weg. Das die Retter nicht übereinander gepurzelt sind war alles. Die anderen Völker haben nicht geholfen. Auch die anderen Völker haben ein gutes Gedächtnis. Die haben sich daran erinnert, dass die Zwerge lieber für sich allein bleiben und sonst auf andere scheissen Zeph. Die Scheisse ist denen vor Dunkelbruch um die Ohren geflogen. Es war so herrlich.
Überall tote Zwerge und verderben, die Gule hatten gut zu fressen. Ihr Arroganz hat die Zwerge stark geschadet. Früher spuckten sie auf andere. Und jetzt wo sie die anderen brauchten und nach Hilfe riefen, da spuckten die anderen auf die Zwerge. Und so sah dass dann aus. Dunkelbruch gehört nun den Rakshanern. Was mich freut. Sie haben es sich verdient. Die Zwerge sind geschwächt. Die sind regelrecht ausgeblutet. Ein leckeres Wort. Und als ich ihre Schwäche sah, wusste ich dass unsere Zeit gekommen ist.
Schimmerstein liegt am Arsch der Welt und weit weg von Dunkelbruch und jeder anderen Pforte. Sollten die geschwächten Zwerge ihre Brüder retten wollen, wäre das ein Gewaltmarsch geworden. Der hätte weitere Zwerge dahingerafft. Und das was an Zwergenbrut hier angekommen wäre, war fertig durch den Krieg. Wäre Hilfe angerückt, wäre das nur schwerer geworden, aber nicht unmöglich. Eine Verzögerung nichts weiter.
Aber es kam keiner. Meine Einschätzung über die Lage der Zwerge hat gepasst. Schimmerstein ist gefallen und nun ist Schattenschimmer in unsere Hand. So weit es weg ist, je besser sind für uns die Vorteile. Die Zwerge aus Dunkelbruch müssten durch ein grosses Stück Rakshanistan um zu uns zu kommen. Oder sie müssten Almanien durchqueren. Beides wird nicht leicht. Denn die Rakshaner und die Almanen haben nicht vergessen wer an den Krieg schuld war. Selbst Felsblut und Bartglanz müssten durch Rakshanergebiet. Das werden sich die Kuduppel zweimal überlegen, wo sich sich in Dunkelbruch eine so blutige Nase geholt haben. Das hat die zurechtgestutzt, glaub mir.
Die Frage ist da Zwerge unterirdisch leben, ob die unterirdisch Stollen vorantreiben können um uns anzugreifen. Darüber müssen wir nachdenken. Für die Vampire wird ein Angriff der Zwerge kein Problem sein. Wir werden als Fledermäuse an der Decke hängen und sie erwarten. Sie werden uns suchen, aber niemand finden. Und dann bringen wir den Tod von oben. Dennoch will ich keine Zwerge mehr in meine Stadt. Du wirst dir Gedanken um die Sicherheit machen Zeph. Das ist jetzt auch deine Heimat. Unser Ort wo die schwächeren Schatten in Ruhe leben können.
Ich habe Boten losgeschickt, die andere mächtige Vampire anwerben sollen in unsere Stadt zu leben. Aber nicht nur die. Auch Nekromanten, Magier und Gule werden eingeladen. Und einfache Anhänger der Schatten die bei uns leben wollen. Alle sollen hier ein Zuhause finden.
Mein Plan war, dass jeder der sich bei dem Aufbau unserer Heimat beteiligt, einen Clan führen darf. Was wir in eine Stadt brauchen in eine Struktur. Die Menshen machen es vor. Bis jetzt waren die Schatten ein loser Verbund mit einigen Köpfen und einem Anführer. Um zusammenzuleben brauchen wir eine Stadtstruktur. Ich kann mich nicht um alles selber kümmern. Also werde ich Stadthalter haben.
Sieben Stadthalter, die meine Ansprechpartner und Vertrauensleute sind. Das sind sieben Clans und jeder Clan wird eine feste Aufgabe haben. Jeder Clanführer darf sich eine Rune und einen Namen wählen, unter den er seinen Clan führt.
Der erste Clan wird von dir geführt Zeph. Du warst immer an meine Seite. Es gibt keine Person die ich mehr vertraue als dir. Wähle einen Namen und eine Rune. Deine Aufgabe ist die Sicherheit von unsere Heimat. Keiner kann das so wie du. Du warst der erste den ich zum Vampir erhoben habe. Mein erster und einziger Gefährte Zeph. Die Ehre vom ersten Clan gehört dir."

Milothir zog die Kette aus seiner Tasche und legte sie Zeph um.

"Für dich, ein kleines Geschenk zu Erinnerung an unsere Eroberung. Ich mag keine Zwerge, aber gute Handwerker sind sie, dass muss man den Wichten lassen. Jetzt zum schönen Teil unseres Wiedersehens. Möchtest du zuerst unsere Stadt sehen oder soll ich dich richtig begrüssen Zeph?".

Fragte Milo und richtete den Anhänger der Kette schön aus.

Antworten

Zurück zu „Carnac“