Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

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Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt.
Großherzogtum Souvagnen
Das almanische Gro√üherzogtum Souvagne ist gepr√§gt von sanfte H√ľgeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne h√§lt sich aus Kriegen gr√∂√ütenteils heraus und hat sich als einziges Gro√üherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralit√§t. Von allen Herrschern ist er der Gem√§√üigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen gr√∂√ütenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

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#1

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Mo 4. Jun 2018, 23:06

Nähe

"Es w√§re anma√üend sich √ľber mein Leben zu beschweren, mit all der Macht, dem Reichtum und dem Luxus.

Ich beklage mich auch nicht als Duc, denn als dieser mangelt es mir an nichts.
Als Duc sind uns alle Souvagner nahe, sie genießen unser Wohlwollen und unseren Schutz.
Privat ist Nähe in meinem Leben fast ein Fremdwort.

Die einzige Person die mir nahesteht bist Du Fabien. Dein Rasiermesser ist zweimal am Tag n√§her an meiner Kehle, als je eine andere Klinge sein d√ľrfte. Du hast zweimal am Tag w√§hrend des Badens Deine Hand in meinem Schritt. Wir reden hier in diesen R√§umen offen und unverbl√ľmt. Wir teilen Tratsch oder erz√§hlen absoluten Bl√∂dsinn. Du hast mir beigebracht, dass man Marmelade auch wunderbar ohne Brot essen kann, nur mit L√∂ffel und Tee.

Wir sind Freunde, wir sind Vertraute. Dies teile ich nicht mit meinen Frauen Fabien. Nicht in diesem Ausmaß.

Mit ihnen teile ich das Bett und Zuneigung. Aber gleichg√ľltig wie sehr ich sie sch√§tze, oder sogar liebe, zwischen uns bleibt immer eine Distanz. Ich k√∂nnte 10 weitere Frauen heiraten. Jede w√ľrde ihre Gem√§cher beziehen, jede w√ľrde ihr Leben leben mit den ihr eigenen Pflichten. Unter anderem geh√∂rt dazu mit mir Nachkommen zu zeugen.

Aber N√§he ist dies nicht, es hat damit nichts zu tun. Diese Form des Zusammenseins teile ich ausschlie√ülich mit Dir. Und wenn ich Gl√ľck habe auch mit Min. Eine Ausnahme bilden meine S√∂hne. Als junger Mann habe ich es mir anders vorgestellt. Ich hatte es anders geplant, f√ľr mich sprach nichts dagegen auch seiner Frau nahe zu sein. Aber die Krone verlangt anderes und ich wusste nicht, dass ich sie eines Tages tragen w√ľrde.

Rechte und Pflichten gehen Hand in Hand und f√ľr die Rechte die ich genie√üe ist das wohl ein kleiner Preis. Wenn auch ein ziemlich schmerzlicher.

Also falls Du jemals wieder "eifers√ľchtig" auf die Duchesse bist, sie h√§tte mehr Grund dazu als Du Fabien. Wir beide teilen weit mehr als meine Hauptfrau und ich", erkl√§rte Maximilien.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f√ľr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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