Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

Die Einwohner Souvagnes nennen sich selbst Souvagne.
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Silvano de Mancini

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Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#1

Beitrag von Silvano de Mancini » Fr 10. Aug 2018, 01:16

Kurzinfo Chevalier Silvano Giovanni de Mancini

Name: Chevalier Silvano Giovanni de Mancini
aka: Vano
Volk: Souvagner
Fraktion: Souvagne
Alter: 39 Jahre
Größe: 170 cm
Gewicht: 70 kg
Haarfarbe: natürlich: dunkelblond, gepudert/Perücke: weiß/grau
Augenfarbe: blau
Statur: schlank
Besonderes Merkmal: fehlendes linkes Auge, Narbe über der linken Gesichtshälfte
Herkunft: Mancini
Wohnort Land: Beaufort, Chevrette oder Mancini
Wohnort Schiff: Choucas, Brigg aus der Werft de Cheverette
Sprachen: Asameisch, Rakshanisch
Familienstand: ledig
Religion: Ainuwar
Beruf: Kapitän der Choucas, Patrouille-Kriegs-Schiff der Souvagnischen Marine


****


Aussehen
Silvano Giovanni de Mancini ist ein 39 Jahre alter Souvagner von schlanker Gestalt. Mit seinen 170 cm hat er eine durchschnittliche Größe für einen Souvagner. Silvano hat von Natur aus dicke, dunkelblonde, schulterlange Haare, allerdings trägt er seine Haare stets gepudert, so dass sie weiß oder grau erscheinen.

Silvano hat blaue Augen. Sein besonderes Merkmal neben seinem stets mal mehr oder minder extravagant geschminktem Gesicht ist die Narbe die seine linke Gesichtshälfte dominiert, sowie das fehlende linke Auge. Silvano trägt meist eine schwarze Augenklappe über dem fehlenden Auge.

Das wahre Gesicht von Silvano dürfte den wenigsten "Landgängern" bekannt sein, da er sich fast nur geschminkt in der Öffentlichkeit an Land bewegt. Selbst an Bord seines Schiffes ist er fast nur mit Maske zu sehen. Einzige Ausnahme wäre ein Notfall an Bord des Schiffes, wo seine sofortige Anwesenheit benötigt wird.

Link:
http://4.bp.blogspot.com/-Ot8Owka_5OU/U ... ed-4-8.jpg

https://78.media.tumblr.com/f2346c351a6 ... 4_1280.jpg


Silvano in jung
Link:
https://www.imagebanana.com/s/1180/DSJ7DsdH.html


***


Charakter und Mentalität
Das Leben hat Silvano schon früh auf bestimmte Art und Weise geprägt. So lernte er als Kind bereits, was es bedeutet ein Nichts zu sein und nichts zu besitzen. Vano wie ihn Freunde nennen durften, ging durch eine harte Schule, Entbehrungen und Hunger waren an der Tagesordnung in jenem Kinderheim in dem er aufwuchs. Er hatte jedoch das Glück, als kleiner Junge adoptiert zu werden. Dennoch vergaß er seine Herkunft nie und genau dies ist der Grund, warum er sie so vehement verleugnet.

Silvano setzt alles daran nicht zurück in den Dreck zu müssen, der ihn einst ausgespuckt hat, dazu gehören die nötige Skrupellosigkeit, Gerissenheit und auch Brutalität um sich in einem Amt und Leben zu halten, dass ihm vermutlich ohne die Gunst seines Adoptivvaters niemals bestimmt gewesen wäre.

Silvano ist weitaus weniger selbstsicher als es den Anschein hat. Er verbirgt seine Unsicherheit resultierend aus seiner niederen Herkunft hinter einer Maske aus Schminke, wie auch hinter übertrieben arroganten, adligen Gebaren. Seine extreme Gesichtsverletzung tut ihr Übriges dazu bei, dass er sein Gesicht lieber hinter eine Maske versteckt. Aus diesem Grund ist Silvano auch geradezu davon besessen sich in teuerste Kleidung zu hüllen und mit Luxus zu umgeben.

So unsicher wie Silvano bezüglich seiner Herkunft oder auch aufgrund seiner Entstellung werden kann, so selbstsicher ist er bezogen auf seine beruflichen Fähigkeiten. Er ist ein hervorragender Kapitän, was unter anderem der Liebe zu seinem Schiff und dem Meer geschuldet ist.


****


Fähigkeiten

Stärken:
Ausbildung eines Adligen
Ausbildung zum Kapitän der souvagnischen Marine
Vaterlandsliebend
Analytisch denkend
Sinn für Humor
Neugierig
Energisch
Rücksichtlos
Ehrgeizig
Verbissen
Gerissen
Brutal

Schwächen:
Unsicherheit bezogen auf seiner Herkunft und seiner Entstellung - wird mit Arroganz überspielt
Ist besessen von luxuriöser Kleidung
Liebt Schmuck und Geschmeide
Liebt Luxusartikel


****


Reiserucksack

Kleidung:
Trägt stets absolute standesgemäße Kleidung.
Der jeweiligen Situation oder dem jeweiligen Anlass entsprechend.

Waffen:
Haken
Dolch
Degen

Sonstiges:
Kompass
Sextanten
Taschenuhr
Längenuhr/Schiffschronometer
Astrolabium/Sternhöhenmesser
Fernglas/Monokular

Geldkatze
Proviant
In einer Spandose - Schlageisen/Feuerstahl, Feuerstein, Zunderpilz und Zunder


Ständige Begleiter:
Foufou
Hund, schwarzer Pudel

Link:
https://78.media.tumblr.com/24baada88db ... 1_1280.jpg


****


Schiff:
Choucas


Schiffsklasse:
Brigg

Beschreibung:
Das Schiff ist 60 Meter lang, 48,5 Meter hoch und 11,9 Meter breit. Es bietet Platz für insgesamt 14 Skorpione. Vier nach vorne gerichtete "Jagd-Skorpione" und 10 Skorpione auf dem Schiff verteilt.
Das Schiff besitzt zwei Maste. Die Choucas hat größere Mannschaftsquartiere als üblich und bietet zudem viel Stauraum für Fracht, Feuerfässer oder Beute. Ferner besitzt sie ein Beiboot inklusive Harpune, um Meerestiere zu jagen.

Link:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... uselang=de


Lebenslauf:
Chevalier Silvano Giovanni de Mancini, wuchs als Eliot Lyon im Kinderheim im Hafenort Mancini auf. Auch er war eines der Kinder der Agenten der Autarkie. Zwar fielen die Agenten für ihren Verrat vollständig, doch die Himmelsaugen hielten Wort und ließen die Kinder der Agenten leben. Mental bereinigt wurden sie auf verschiedene Kinderheime verteilt. Eines dieser Kinder war Silvano.

Agent Mercer Desnoyer war der wahre Vater von Silvano. Mit gebürtigem Namen hieß Silvano einst Delancy Desnoyer. Aber dieser Umstand ist ihm absolut unbekannt. Mit fünf Jahren wurde er vom Chevalier Curzio Santo Mancini adoptiert, da diesem keine eigenen Kinder vergönnt waren. Fortan trug er den Namen Silvano Gionvanni de Mancini.

Bereits in jungen Jahren zeigte Silvano großes Interesse an Schiffen, besonders jene Schiffe der Kriegsmarine.

Sein Adoptivvater Chevalier Curzio Santo Mancini arbeitete eng mit dem Marquis de Chevrette zusammen. Die Chevalier-Scholle der de Mancini liegt genau an der Hafenbucht, mit der "Landnase" in die Azursee hinein.

Im Laufe seines jungen Lebens und seiner späteren Ausbildung lernte Silvano nicht nur den Marquis de Cheverette, sondern auch andere bedeutende Männer mit Einfluss und Macht kennen. So schrieb er sich bereits in jungen Jahren bei der Souvagnischen Marine ein und absolvierte die langjährige Ausbildung zum Kaptiän/nautischen Offizier in der souvagnischen Marine.

Jedes Wasserfahrzeug hat einen einzigen verantwortlichen Schiffsführer. Insbesondere auf großen Schiffen liegen eine Vielzahl nautischer, technischer und kaufmännischer Aufgaben und Verantwortlichkeiten in seiner Hand.

In erster Linie trägt der Kapitän die Verantwortung für das Schiff, auch für die Navigation und die Sicherheit an Bord ist der Kapitän verantwortlich. Als Kapitän ist Silvano für die Besatzung, die Arbeitsorganisation, für die Passagiere und die Ladung verantwortlich. Als „Hausherr“ auf dem Schiff besitzt er die Bordgewalt auf der Choucas.

Als Kapitän seines Kriegsschiffs Choucas trägt er die alleinige Verantwortung für sein Schiff und dessen Besatzung auf Reisen, auf Patrouille, sowie auch im Krieg. Neben seiner seemännisch-militärischen Aufgabe fällt ihm im Ausland die Wahrnehmung diplomatischer oder offizieller Aufgaben als Vertreter der Souvagne zu.
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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#2

Beitrag von Silvano de Mancini » Do 16. Aug 2018, 10:49

Choucas


Baudaten:

Bauwerft: Cheverette Werft, Chevrette, Souvagne
Stapellauf: 193 n.d.A.
Übernahme: 193 n.d.A.
Indienststellung: 193 n.d.A.

Außerdienststellung: noch im Dienst
Streichung: noch im Dienst
Verbleib: noch im Dienst


Technische Daten:

Länge: 60 m
Breite: 11,9 m
Höhe: 48,5 m
Tiefgang: 6,05 – 6,6 m
Vermessung: 310 BRT (Bruttoregistertonnen)
Rauminhalt: 195 NRT (Nettoregistertonnen)
Wasserverdrängung: Konstruktion: 509 t, Maximal 630t
Takelage: Brigg
Anzahl der Masten: 2
Segelfläche: 1.200 m²

Verwendung: Patrouille-Kriegs-Schiff der Souvagnischen Marine
Bewaffnung: 14 Skorpione, 4 nach vorne gerichtete und 10 auf dem Schiff verteilte Skorpione
Geschwindigkeit: 12 kn/12 Knoten


Besatzungsdaten:

Kapitän/Kommandant: Chevalier Silvano Giovanni de Mancini
Vorherige Kapitäne/Kommandanten: keine
Besatzung: 8 Offiziere und bis zu 142 Mann


****


Die Choucas ist eine Brigg der Großherzoglichen Souvagnischen Marine.
Sie wurde 193 n.d.A. in Souvagne von der Cheverette-Werft in Cheverette in Souvagne gebaut. Sie lief im selben Jahr vom Stapel und wurde ebenfalls im Jahr 193 n.d.A. von der Souvagnischen Marine erworben.

Kommandant des Schiffes ist seit Übernahme in die Souvagnische Marine Chevalier Silvano Gionvanni de Mancini.


****


Weitere/s:


Kapitän:
Jedes Wasserfahrzeug hat einen einzigen verantwortlichen Schiffsführer. Insbesondere auf großen Schiffen liegen eine Vielzahl nautischer, technischer und kaufmännischer Aufgaben und Verantwortlichkeiten in seiner Hand.

In erster Linie trägt der Kapitän die Verantwortung für das Schiff, auch für die Navigation und die Sicherheit an Bord ist der Kapitän verantwortlich. Der Kapitän ist für die Besatzung, die Arbeitsorganisation, für die Passagiere und die Ladung verantwortlich. Als „Hausherr“ auf dem Schiff besitzt er die Bordgewalt.

Als Kapitän eines Kriegsschiffes in Souvagne trägt er die alleinige Verantwortung für sein Schiff und dessen Besatzung auf Reisen, auf Patrouille, sowie auch im Krieg. Neben seiner seemännisch-militärischen Aufgabe fällt ihm im Ausland die Wahrnehmung diplomatischer oder offizieller Aufgaben als Vertreter der Souvagne zu.


Steuermann:
Ein Steuermann ist in der Schiffhart ein leitendes Mitglied der Besatzung, das für die Schiffsführung, vor allem aber für die Navigation des Schiffes Verantwortung trägt. Der Steuermann ist grundsätzlich vom Rudergänger zu unterscheiden, der das Ruder bedient und das Wasserfahrzeug nach dem ihm vorgegebenen Kurs steuert.

Der Steuermann steht in der Hierarchie unter dem Kapitän und beaufsichtigt unter anderem das Steuern, die Takelung und das Ankergerät. Er muss imstande sein, alle Instrumente und die Seekarten richtig zu bedienen und das Schiff bei jedem Wetter zu manövrieren. Im Notfall vertritt er den Kapitän.


Schiffsmedicus:
Als Schiffsmedicus wird ein Medicus bezeichnet, der die medizinische Versorgung an Bord von Schiffen im sicherstellt und Verantwortung für die Einhaltung der Hygiene und Sicherheitsvorschriften trägt.


Smut:
Der Smut ist für die Zubereitung aller Speisen an Bord zuständig. Neben dem Frühstück, Mittag- und Abendessen gehören ebenfalls der Seemannssonntag sowie der Mittelwächter (eine kleine, warme Mahlzeit für die um Mitternacht aufziehenden Seewächter) dazu.

Der Speiseplan wird mitverantwortlich durch den Smut erarbeitet. Ebenfalls ist der Smut in aller Regel für die Bestellung und den Einkauf der Lebensmittel zuständig. Besonderes Augenmerk muss hierbei auf Kalkulation der richtigen Menge der zu bevorratenden Lebensmittel gelegt werden, da die Lagerkapazitäten begrenzt sind, eine Nachversorgung auf See jedoch nur selten möglich ist.

Der Smut trägt auch die Verantwortung für die richtige Lagerung der Lebensmittel. Dies erfordert ebenfalls Kenntnisse über die vorhandenen Lagermöglichkeiten (Lasten genannt) sowie die technischen Gegebenheiten der Kühlräume. Werden insbesondere die Kühllasten nicht richtig befüllt, kann es leicht zum Verlust großer Mengen an Lebensmitteln kommen. Aufgrund der langen Seezeiten ist die Aufgabe des Smuts für die Moral der Seeleute von besonderer Bedeutung.


Bootsmann:
Er untersteht direkt dem Ersten Offizier und koordiniert die Arbeiten an Deck und im Laderaum. In der Regel ist diese Position, auch auf Schiffen unter deutscher Flagge, von ausländischen Seeleuten besetzt. Bootsmann ist kein eigenständiger Ausbildungsberuf, sondern ein Bewährungsaufstieg vom Matrosen.


Rudergänger:
Der Rudergänger wird nur für die Ausführung der Ruderkommandos eingeteilt.


Schiffsjunge:
Auszubildender oder Praktikant


****


Choucas - Besatzung


Kapitän/Kommandant:
Chevalier Silvano Giovanni de Mancini
Link:
http://4.bp.blogspot.com/-Ot8Owka_5OU/U ... ed-4-8.jpg


1. Offizier:
Jaques Philipp de Dusolier


2. Offizier:
Anacleto Pagnotto


3. Offizier:
Federico Lettiere


4. Offizier:
Armando Onio

5. Offizier:
Doroteo Milani


6. Offizier:
Ulisse Fonti


7. Offizier:
Valerio De Luca


8. Offizier:
Costantino Marchesi


Bootsmann:
Concordio Pirozzi


Steuermann:
Valter Fanucci


Schiffsmedicus:
Francois Grimard
Link:
http://3.bp.blogspot.com/-twEVPTYHIb4/U ... n-crop.jpg


Smut:
Gherardo Belucci


Rudergänger:
Constanzo Zito


Schiffsjunge:


Mannschaft:
(142 Mann - namentlich nicht alle erwähnt)

Sacha Bonnet - Matrose
Link:
https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... -large.jpg
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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#3

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:07

Charbogen-Ergänzung:


19.08.203 n.d.A. Änderung des Beziehungs-Status:

Vergeben an Boldiszàr Boucher
Link Boldizar:
viewtopic.php?f=17&t=1504


Partnerschaftsband mit Boldizar:
Stürmische See, Seite 1
Link:
viewtopic.php?f=60&p=15096#p15096
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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#4

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:08

Charbogen-Ergänzung:


Info-Ergänzung -Preisgegebene Infos von Silvano:

Info - 21.08.203 n.d.A., (RPG Reederei Cheverette, S. 3)
-Persönlicher, beruflicher Werdegang in Jahren mit Jahreszahlen
-Persönliche Meinung

Link:
viewtopic.php?f=60&t=1615&start=20


...Zu mir persönlich, geboren bin ich im Jahre 164 n.d.A., im Jahr 180 ging ich mit 16 Jahren zur Marine und absolvierte meine Ausbildung zum Kapitän. Vier Jahre später im Jahre 184 trat ich meinen Dienst auf der Brigg Mouette unter Kapitän Rene Lothair de Brisay als erster Offizier an. Auf der Mouette diente ich 9 Jahre im Zeitraum von 184 bis 193. Im Jahre 193 erhielt ich mein erstes eigenes Schiff die Choucas. Seit 193 ist sie unter meinem Kommando, also mittlerweile 10 Jahre.
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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#5

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:23

Charbogen-Ergänzung:


Info-Ergänzung -Preisgegebene Infos von Silvano:

Info - 22.08.203 n.d.A., (RPG Stürmische See, Seite 1)
-Tod von Davet La Caille, 3. Offizier auf der Mouette, gefallen 189, Ex-Partner von Silvano
Link:
viewtopic.php?f=60&p=15096#p15096


...Der Kampf tobte auf der Mouette und wir schenkten ihnen keinen Zollbreit unseres Schiffes. Mehrere dieser Kreaturen drangen auf Davet ein, ich selbst konnte ihm nicht zur Hilfe kommen, da es mir nicht besser erging.

Eines der Landkrokos durchbrach seine Deckung. Es schlitzte ihm mit den Krallen der Länge nach den Bauch auf. Mühelos durchdrangen die Klauen des Scheusals seine Kleidung, sein Fleisch und ich sah wie die Gedärme des Mannes auf unser Deck klatschten den ich liebte. In perverser, nie dagewesener Klarheit, sah ich wie ihm seine Waffe aus der Hand und mit einem Übelkeit erregenden Geräusch in seine Eingeweide fiel.

Den Bruchteil einer Sekunde später stürzte er selbst zu Boden, sein sich brechender Blick traf meinen…
In dem Moment wurde mir bewusst, dass ich wie eine Salzsäule mi der Waffe in der Hand auf Deck stand. Ich hatte nicht einmal mehr geatmet.
Mein Begreifen kam zu spät.

Eine der Kreaturen packte mich von hinten um den Hals und drückte zu. Blindlings stach ich auf die Bestie ein und traf. Mein Degen bohrte sich in ihre Seite und blieb stecken! Die Kreatur heulte schmerzgepeinigt auf, schlug mich mehrfach auf das Deck und warf mich in blinder Wut über Bord. Als ich rücklings ins Wasser stürzte, wurde langsam alles schwarz um mich herum. Das Letzte was ich sah, war den Rumpf der Mouette an mir vorbeiziehen.
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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#6

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:28

Charbogen-Ergänzung:


Info-Ergänzung -Preisgegebene Infos von Silvano:

Info - 22.08.203 n.d.A., (RPG Stürmische See, Seite 1)
-Infos zu Davet La Caille, 3. Offizier auf der Mouette, gefallen 189, Ex-Partner von Silvano
-Infos über den gerächten Tod von Davet La Caille
-Infos über Silvanos Verletzung und das verlorene Auge

Link:
viewtopic.php?f=60&p=15096#p15096


...Falls Du denkst, ich hätte die Sache mit Davet so auf sich beruhen lassen, oh nein...
Was ich Dir jetzt hier draußen erzähle, werde ich niemals wieder wiederholen und Du hast es nie gehört.

Als ich meine Lady die Choucas bekam, liefen wir erneut Farasani an. Ich hatte eine Rechnung mit den Landkrokos offen. Die Choucas hielt in reichlich Abstand zu der Insel und wir setzen über. Wichtigste Maxime für die maritime Kriegsführung wie für jede andere auch - kenne Deinen Feind!

Also habe ich mich über die Flachschädel informiert, überall... sogar bei den Rakshanern. Seit dem spreche ich ihre Sprache. Was die meisten gegen diese Leute haben ist mir persönlich unerklärlich, denn sie traten mir absolut selbstlos und hilfsbereit gegenüber.

Wie gesagt, wir setzten über, die Choucas weit draußen auf dem Meer, die Segel gerafft und klatschnass durchtränkt in der Takelage wie eine Hafendirne. Die Landkrokos besitzen die Macht des Feuers. Wir setzten erstmals Fuß auf die Insel, tagsüber, denn damals kamen sie Nachts.

Ich ließ die Kreaturen bluten, Vendetta - Blutrache.
Das hatte ich ihnen geschworen und das lieferte ich.
Einer von uns, tausend von Euch.
Kein geringerer Preis war mir mein Mann wert.

Und so füllten sich die Fässer im Bauch der Choucas mit feuerfesten Häuten, getrocknetem Krokofleisch, mit feuerfesten Eierschalen und wir aßen so oft Omelette, dass ich heute noch bei dem Gedanken an Crepe satt bin.

Ich bin ein geflissentlicher Kapitän, also bauten wir auf der Insel einen Stützpunkt, einen Brückenkopf um die Feinde effektiver vernichten zu können.

Und ich führte Strichliste...
1793... letzter Eintrag von Kapitän Silvano Giovanni de Mancini...

Da sag doch einer mal etwas über eine strategischen Fähigkeiten. Ab dieser Anzahl von Häuten, schlug die Taktik unserer Feinde um.

Das mit den Geräuschen stimmt. Wenn in der Natur plötzlich alles schweigt, sei versichert Du bist nicht mehr alleine. Etwas, ein Feind ist in unmittelbarer Nähe und buchstäblich hält die ganze Natur den Atem an, wenn ein Duell zwischen zwei Raubtieren bevorsteht.

Nachdem sie den ersten von uns geholt hatten, waren wir froh über jeden Mucks den die Tiere von sich gaben, egal ob in der Nähe oder fernab von unserem Standort. Laute gab es immer seltener, denn manchmal merkten nicht einmal die hiesigen Kreaturen, dass jemand bereits im Dickicht, den Bäumen, oder dem Gebüsch lauerte.

Ganz schlimm war es Nachts, ab 1793 zu 1 herrschte Totenstille.
Ideal für die dort heimischen Landkrokos. Wenn sie angriffen, sah man es nicht kommen.

Die Krokos wurden von Tag zu Tag weniger...
Meine Männer schwanden von Nacht zu Nacht...

Die Feinde zeigten sich nie lange oder direkt, erst als sie zu übermutig wurden. Dann kam es zur Schlacht Angesicht zu Angesicht. Wir gegen sie.

Wir hatten immer noch einen Vorsprung, es stand 1793 zu 49.
Neunundvierzig mal tausend Köpfe als Blutrache... eine einfache Rechnung nicht wahr?

Die Schlacht tobte am Strand, ich kann Dir nicht sagen wie viele es gewesen sind, aber es vielen so viele, dass ich hoffte diese Brut im Laufe des kommenden Monats ausgelöscht zu haben. Sie lauerten uns auf, schlichen sich Nachts an unseren Stützpunkt und schlitzten die Schlafenden auf...

Das dachten sie jedenfalls.

Wir hatten das Lager aufgegeben und als Falle präpariert. Als ihnen bewusst wurde, was sie dort gefunden hatten, als ihre winzigen Gehirne begriffen, was geschehen war, gingen sie in zig Breitseiten der Choucas unter. Sie kamen Nachts, meine Lady war völlig abgedunkelt, kein Licht, kein Wort, die Geschütze auf unser Lager ausgerichtet, wartend, feuerbereit... und wir feuerten. Der Strand färbte sich blutrot...

Nun stand 2903 zu 49.

Legitim sein eigene Koordinaten erneut abzufahren, also haben wir erneut einen Brückenkopf gebildet und uns einen Stützpunkt errichtet, während sich meine Lady aufs Meer zurückzog.

Es waren Tausende von Krokos gegen 93 meiner Leute.

Eines Abends sah ich ihn, schwarzgeschuppt, diese Kreatur würde ich niemals vergessen, der Mörder meines Mannes. Ich führte persönlich die Jagd auf ihn. Wir stellten ihn und seine Gruppe, sie kämpften verbissen, aber wir kämpften wesentlich verbissener.

Ich schlug ihm den seitlich in den Hals und riss ihm die gesamte Kehle heraus. Verblutend lag die Kreatur vor mir. Mit jedem Atemzug traten blutige Blasen aus seiner Wunde, verzweifelt versuchte er die Blutung zu stillen, in dem er seine Hand-Karikaturen darauf presste.

Mein Tritt beförderte ihn in Rückenlage und ich häutete die Kreatur bei lebendigem Leib. Ich war wie von Sinnen durch den Hass auf diese Kreatur. Zog ihm "das Fell über die Ohren", als Antwort darauf, dass er meinen Mann ausgeweidete hatte.

Als ich ihm ins Gesicht grinste, ihm die Grüße meines Mannes ausrichtete und mir seine Krokohaut zusammengerollt unter den Arm klemmte, bäumte sich die Kreatur noch einmal auf und schlug mit letzter Kraft zu. Sie raubte mir das halbe Gesicht...

Seine Krallen zerschnitten mein Gesicht, schabten über meinen Knochen und rissen mir mein Augapfel aus. Reflexartig zuckte ich noch zur Seite und brach in die Knie vor Schmerz. Erneut wurde die Welt schwarz um mich herum. Mit zittriger Hand zückte ich den Haken und rammte ihn dem Untier in den Hals.

So fanden mich meine Leute, blutüberströmt in der tödlichen Umarmung mit meinem gehäuteten Feind.
Sie hielten mich zuerst für tot, aber ich bin aus hartem Holz geschnitzt. Allerdings bekam ich Wundbrand und musste so ein zweites Mal um mein Leben kämpfen.

Das war die tapferste Tat die ich je vollbracht habe...
Ich kämpfte um mein Leben, als ich am liebsten sterben wollte.

Nur weil die restlichen Überlebenden meiner Mannschaft letztlich solange durchhielten wie keine Expedition zuvor, konnte sie die Verwundeten einschließlich mich von der Insel schaffen. Ohne meinen Bordheiler und meine Mannschaft, besonders er Offiziere würde ich heute kaum mehr leben", berichtete Silvano ohne Boldi dabei anzuschauen.

Er schloss das Auge und tauchte einmal kurz unter.

"Davet. Davet war ungefähr so groß wie ich, hatte lange, braune leicht gewellte Haare, blaue Augen und trug gerne Hut wie Bart. Als wir uns kennenlernten war er 37 und ich 20 Jahre alt. Traf man Davet das erste Mal, hatte man leicht den Eindruck, dass der Mann scheinbar alles besser wusste und auf jede Frage eine Antwort parat hatte.

Lernte man ihn wirklich kennen, merkte man sofort, der erste Eindruck stimmt.

Aber er war kein Korinthenkacker oder Besserwisser, er wusste viele Dinge tatsächlich. So breitgefächert wie seine Interessen waren, so breitgefächert war auch seine Bildung. Ich habe ein Portrait von ihm in meiner Kajüte hängen, ich werde es Dir zeigen, sobald Du wieder an Bord bist.

Davet:
Link
https://i.pinimg.com/736x/a4/3a/27/a43a ... series.jpg

Und genau das liebte ich an ihm, er interessierte sich für alles. Er merkte sich auch die kleinen Dinge, jene winzigen Dinge, die einen in einer Beziehung glücklich machen. Eines dieser winzigen Dinge ist, dass ich stets das Dessert als Erstes esse. Ich liebe Desserts und er wusste womit er mir den Tag versüßte. Ich mochte seine riesige Nase und seine Fechtkünste. Ich liebte seine Haare die irgendwie immer nach Sandelholz rochen. Er liebte Schmuckfedern für seine Hüte..., das war Davet.

Und nun etwas für Dich, was er mich lehrte Boldi.

Trink bitte niemals Meereswasser, gleichgültig wie durstig Du bist!
Nieren können aus einer Salzkonzentration von mehr als zwei Prozent keinen Urin bilden. Meerwasser besteht zu drei Prozent aus Salz. Wenn Du also Meereswasser trinkst, müssen Deine Nieren das vorhandene Wasser in Deinem Körper dazu nutzen, um das überschüssige Salz dass Du über das Meereswasser aufgenommen hast zu verdünnen sprich zu absorbieren. Was Dich logischerweise noch durstiger werden lässt. Es entsteht ein tödlicher Kreislauf. Meereswasser trinken, Wasserverlust, noch mehr Meereswasser Trinken, noch mehr Wasserverlust. Das wird in einer Durstsituation ein tödlicher Selbstläufer, dass heißt Du trinkst so lange, bis Du an Dehydrierung verstorben bist", erklärte Mancini und küsste Boldi.
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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#7

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 12. Sep 2018, 17:03

Tätowierungen


Tätowierung Partnerschaft Davet & Vano, gestochen 184 n.d.A.:
Link:
https://www.imagebanana.com/s/1179/lKb7MnR4.html


Tätowierung der Choucas samt Kompass, gestochen 193 n.d.A.:
Link:
https://i.pinimg.com/736x/93/44/f0/9344 ... 2e11d5.jpg


Tätowierung Partnerschaft Boldi & Vano, gestochen 203 n.d.A.:
Link:
https://www.imagebanana.com/s/1179/sJOUFeBX.html


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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#8

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 19. Sep 2018, 02:04

Charbogen-Ergänzung:

Erfahrene Informationen durch Rückführung/Auslesung von Jules - 27.08.203 n.d.A.
(Die Altlasten der Agenten der Autarkie, S. 1):


Eltern von Silvano Giovanni de Mancini (Delancy Desnoyer):
Mercer Desnoyer - Vater
Genevre Desnoyer - Mutter

Eltern von Boldiszar Boucher und Bellamy Bourgeois (Boldiszar Bovier und Bellamy Bovier):
Berzan - Bovier
Mariette - Mutter


....Ein Mann mit schwarzen Haaren und stahlblauen Augen grinste ihn schräg an und wusch ihm vorsichtig mit einem Lappen das Gesicht sauber. "So schlimm war das doch gar nicht", sagte er liebevoll und strich Boldi die Haare aus dem Gesicht. "Hier nimm einen Schluck, das heilt jeden Quallenbrand!", sagte ein Mann hinter seinem Vater Berzan. Onkel Mercer reichte ihm einen Krug und Boldi nahm einen kräftigen Schluck. "Was gibst Du dem Jungen da?", fragte eine blonde Frau kopfschüttelnd und lachte. "Limonade!", rief Boldi bevor sein Onkel antworten konnte. Auch ihren Namen kannte Boldi, Tante Genevre, die Frau von Onkel Mercer. Die Mama von Del, mit ganzen Namen Delancy, sein bester Kumpel und hinterhältiger Quallenwerfer. Seine eigene Mama gesellte sich dazu und die Frauen beobachteten belustigt wie Berzan Boldi verarztete, während dieser Apfellimonade schlüpfte. Mariette so hieß ihre Mama. Sein Bruder hatte Del eingefangen und schliff den Übeltäter zu Boldi. Die Entschuldigung war ein breites Grinsen und Boldi reichte Del seinen Limonadenhumpen. "Ich trinke Bier! Wie alle Männer", verkündete er und nickte auffordernd, was die Gruppe loswiehern ließ.
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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#9

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 7. Okt 2018, 00:22

Charbogen-Ergänzung - 06.10.203:

Die Agenten der Autarkie wurden mit sofortiger Wirkung von unserer Person postum rehabilitiert.

Den Kindern der Agenten der Autarkie wurde nach der Hinrichtung der Hochverräterin ihre vollständige Erinnerung zurückgegeben.

Ferner wurden die Kinder der Agenten der Autarkie gleich welchen Standes sie waren, als Wiedergutmachung in die Freiheit und den Stand des Nennadels erhoben.

Folglich lautet Euer Name nun wie folgt:


Chevalier Silvano Giovanni Delancy de Mancini-Desnoyer
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Silvano de Mancini

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#10

Beitrag von Silvano de Mancini » Sa 27. Okt 2018, 16:12

Charbogen-Ergänzung:


Caretta
Ledwicker Haus-Boot/Ledvigiani Casa-Barca


Besitzer:
Chevaliers Boldiszar und Silvano Giovanni Delancy de Mancini-Desnoyer Bovier

Baudaten:
Bauwerft: Bootsbaumeister - Agostino Deoschini
gekauft in Ledwick/Ledvigiani
Stapellauf: 203 n.d.A.
Übernahme: 203 n.d.A.


Technische Daten:

Schiffsmaße
Gesamt-Länge: 30,48 m (100 FT)
Gesamt-Breite: 5,18 m (17 FT)

Badezimmer: 2,44 m (8 FT)
Küche: 3,05 m (10 FT)
3 kleine Badezimmer: 1,53 m (5 FT)
3 Schlafzimmer: 3,05 m (10 FT)

Ess- und Aufenthaltsbereich: 9,14 m (30 FT)
Steuerbereich: 2,13 m (7FT)


Verwendung:
Ledwicker Haus-Boot/Ledvigiani Casa-Barca


Geschwindigkeit:
./.


Beschreibung:

Ein Casa-Barca ist ein Hausboot, welches unsprünglich aus umgebauten Lastbarken hergestellt wurde. Vor allem werden diese Hausboote in den Sumpfgewässern in Ledwick eingesetzt. Die Casa-Barca werden ausschließlich für zivilen Zwecke genutzt.

In einigen Sumpfgebieten bestehen ganze Dörfer aus den Ledwicker Hausbooten, Geschäfte, Bäckereien, Heilerstuben alles findet Platz auf einer Casa-Barca. Meist sind diese Hausboote mehrstöckig, so dass sich das Geschäft unten im Boot befindet, während sich die Wohnräume der Besitzer in den oberen Etagen befinden.

Ein Casa-Barca ist durchschnittlich 30 Meter lang und in der Mitte circa 4 Meter breit. Hauptsächlich werden sie aus den Hölzern des Sumpfes gefertigt. Daneben finden auch getrocknete Seegräser Verwendung. Die Spanten und Planken sind mittels Pflanzenfaserstricken verbunden.
Charakteristisch für ein Casa-Barca ist das für den gesamten Bootsbau kein einziger Nagel verwendet wird.

Casa-Barcas sind zu Hausbooten umgebaute Lastbarken, die meinst zuvor ihren Dienst zum Transport von Gütern eingesetzt wurden. Beim Umbau zum Hausboot werden die Aufbauten aus- und umgebaut, Fenster eingebaut, Fußböden eingezogen, und vieles mehr.
Ein so umgebautes Casa-Barca besitzt dann typischerweise zwei bis drei Schlafzimmer und Badezimmer, sowie eine Küche. Der Zugang zum Hausboot erfolgt seitlich in der Bootsmitte mittels Klappsteg.

Wie zuvor erwähnt existieren auch Casa-Barcas in gehobener Ausführung. Jene Hausboote besitzen mindestens ein zusätzliches Oberdeck.


****


Im Casa-Barca durch die Sümpfe Ledwicks

Die Sümpfe von Ledwick sind ein ausgedehntes Kanal- und Flusssystem, in dem sich Salz- und Süßwasser vereinigen.

Als Transportmittel für Güter und Personen dienten früher Lastbarken die heutigen Casa-Barcas. Auch der Bau von Straßen, Brücken und Fähren konnte die Casa-Barcas niemals ersetzten. Sie zählen weiterhin zum normalen Alltagsbild in Ledwick.

Umgebaut zu Hausbooten schippern sie Ledwick-Reisende majestätisch durch die Sümpfe.

Die vorbeiziehende Landschaft wechselt dabei von unberührten Mangroven, zu wunderschönen Sumpfgebieten und zu kleinen Hausboot-Dörfern.

Oft ankern die Hausboote vor schmalen Land strichen, lediglich ein paar Meter breit. Wenn es Abend wird in den Sümpfe, zünden die Bewohner in ihren Hausbooten die Öllampen an. So ist der abendliche Sumpf erfüllt von Reihen kleiner Lichter, exotischer Düfte und den Geräuschen der Sümpfe

Im Idealfall ist eine Casa-Barca 30 m lang und an der breitesten Stelle 4 m breit, damit es durch die schmalen Sumpfkanäle passt. Die Boote sind in landestypischer Bastweise ohne Nägel gefertigt und äußerst behaglich mit Schlafraum, Badezimmer und einer Toilette, einem Salon, einem überdachtem Esszimmer im Freien ausgestattet.


Aussehen:

Hausboot-Plan
http://keralahouseboat.co.in/3BD_kerala ... t_Plan.jpg

Hausboot
https://images.fineartamerica.com/image ... -kumar.jpg

Essecke/Wohnzimmer
https://i.pinimg.com/564x/06/5d/48/065d ... 7928f9.jpg

Flur
https://q-xx.bstatic.com/images/hotel/m ... 511901.jpg

Schreibtisch
https://www.punnamada.com/images/houseb ... big-02.jpg

Schlafzimmer 1
https://assets.hotelplan.com/content/TH ... 055371.jpg

Schlafzimmer 2
http://www.womentravel.ch/wp-content/up ... 055361.jpg

Schlafzimmer 3
https://www.backwatertrip.com/images/Ga ... 068e72.jpg

Heckbereich
https://s-ec.bstatic.com/images/hotel/m ... 420862.jpg
Ein Blutbad bleibt ein Blutbad - auch wenn man zu den Überlebenden gehört

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