Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

Die Bewohner der Welt.
Silvano de Mancini
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Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#1

Beitrag von Silvano de Mancini » Fr 10. Aug 2018, 01:16

Kurzinfo Chevalier Silvano Giovanni de Mancini

Name: Chevalier Silvano Giovanni de Mancini
aka: Vano
Volk: Souvagner
Fraktion: Souvagne
Alter: 39 Jahre
GrĂ¶ĂŸe: 170 cm
Gewicht: 70 kg
Haarfarbe: natĂŒrlich: dunkelblond, gepudert/PerĂŒcke: weiß/grau
Augenfarbe: blau
Statur: schlank
Besonderes Merkmal: fehlendes linkes Auge, Narbe ĂŒber der linken GesichtshĂ€lfte
Herkunft: Mancini
Wohnort Land: Beaufort, Chevrette oder Mancini
Wohnort Schiff: Choucas, Brigg aus der Werft de Cheverette
Sprachen: Asameisch, Rakshanisch
Familienstand: ledig
Religion: Ainuwar
Beruf: KapitÀn der Choucas, Patrouille-Kriegs-Schiff der Souvagnischen Marine


****


Aussehen
Silvano Giovanni de Mancini ist ein 39 Jahre alter Souvagner von schlanker Gestalt. Mit seinen 170 cm hat er eine durchschnittliche GrĂ¶ĂŸe fĂŒr einen Souvagner. Silvano hat von Natur aus dicke, dunkelblonde, schulterlange Haare, allerdings trĂ€gt er seine Haare stets gepudert, so dass sie weiß oder grau erscheinen.

Silvano hat blaue Augen. Sein besonderes Merkmal neben seinem stets mal mehr oder minder extravagant geschminktem Gesicht ist die Narbe die seine linke GesichtshĂ€lfte dominiert, sowie das fehlende linke Auge. Silvano trĂ€gt meist eine schwarze Augenklappe ĂŒber dem fehlenden Auge.

Das wahre Gesicht von Silvano dĂŒrfte den wenigsten "LandgĂ€ngern" bekannt sein, da er sich fast nur geschminkt in der Öffentlichkeit an Land bewegt. Selbst an Bord seines Schiffes ist er fast nur mit Maske zu sehen. Einzige Ausnahme wĂ€re ein Notfall an Bord des Schiffes, wo seine sofortige Anwesenheit benötigt wird.

Link:
http://4.bp.blogspot.com/-Ot8Owka_5OU/U ... ed-4-8.jpg

https://78.media.tumblr.com/f2346c351a6 ... 4_1280.jpg

https://i.ytimg.com/vi/fWzyg_fIiZA/maxresdefault.jpg


Silvano in jung
Link:
https://www.imagebanana.com/s/1180/DSJ7DsdH.html


***


Charakter und MentalitÀt
Das Leben hat Silvano schon frĂŒh auf bestimmte Art und Weise geprĂ€gt. So lernte er als Kind bereits, was es bedeutet ein Nichts zu sein und nichts zu besitzen. Vano wie ihn Freunde nennen durften, ging durch eine harte Schule, Entbehrungen und Hunger waren an der Tagesordnung in jenem Kinderheim in dem er aufwuchs. Er hatte jedoch das GlĂŒck, als kleiner Junge adoptiert zu werden. Dennoch vergaß er seine Herkunft nie und genau dies ist der Grund, warum er sie so vehement verleugnet.

Silvano setzt alles daran nicht zurĂŒck in den Dreck zu mĂŒssen, der ihn einst ausgespuckt hat, dazu gehören die nötige Skrupellosigkeit, Gerissenheit und auch BrutalitĂ€t um sich in einem Amt und Leben zu halten, dass ihm vermutlich ohne die Gunst seines Adoptivvaters niemals bestimmt gewesen wĂ€re.

Silvano ist weitaus weniger selbstsicher als es den Anschein hat. Er verbirgt seine Unsicherheit resultierend aus seiner niederen Herkunft hinter einer Maske aus Schminke, wie auch hinter ĂŒbertrieben arroganten, adligen Gebaren. Seine extreme Gesichtsverletzung tut ihr Übriges dazu bei, dass er sein Gesicht lieber hinter eine Maske versteckt. Aus diesem Grund ist Silvano auch geradezu davon besessen sich in teuerste Kleidung zu hĂŒllen und mit Luxus zu umgeben.

So unsicher wie Silvano bezĂŒglich seiner Herkunft oder auch aufgrund seiner Entstellung werden kann, so selbstsicher ist er bezogen auf seine beruflichen FĂ€higkeiten. Er ist ein hervorragender KapitĂ€n, was unter anderem der Liebe zu seinem Schiff und dem Meer geschuldet ist.


****


FĂ€higkeiten

StÀrken:
Ausbildung eines Adligen
Ausbildung zum KapitÀn der souvagnischen Marine
Vaterlandsliebend
Analytisch denkend
Sinn fĂŒr Humor
Neugierig
Energisch
RĂŒcksichtlos
Ehrgeizig
Verbissen
Gerissen
Brutal

SchwÀchen:
Unsicherheit bezogen auf seiner Herkunft und seiner Entstellung - wird mit Arroganz ĂŒberspielt
Ist besessen von luxuriöser Kleidung
Liebt Schmuck und Geschmeide
Liebt Luxusartikel
Egozentrisch
Selbstverliebt
Arrogant
Eitel
Stolz
Ehre


****


Reiserucksack

Kleidung:
TrĂ€gt stets absolute standesgemĂ€ĂŸe Kleidung.
Der jeweiligen Situation oder dem jeweiligen Anlass entsprechend.

Waffen:
Haken
Dolch
Degen

Sonstiges:
Kompass
Sextanten
Taschenuhr
LĂ€ngenuhr/Schiffschronometer
Astrolabium/Sternhöhenmesser
Fernglas/Monokular

Geldkatze
Proviant
In einer Spandose - Schlageisen/Feuerstahl, Feuerstein, Zunderpilz und Zunder


StÀndige Begleiter:
Foufou
Hund, schwarzer Pudel

Link:
https://78.media.tumblr.com/24baada88db ... 1_1280.jpg


****


Schiff:
Choucas


Schiffsklasse:
Brigg

Beschreibung:
Das Schiff ist 60 Meter lang, 48,5 Meter hoch und 11,9 Meter breit. Es bietet Platz fĂŒr insgesamt 14 Skorpione. Vier nach vorne gerichtete "Jagd-Skorpione" und 10 Skorpione auf dem Schiff verteilt.
Das Schiff besitzt zwei Maste. Die Choucas hat grĂ¶ĂŸere Mannschaftsquartiere als ĂŒblich und bietet zudem viel Stauraum fĂŒr Fracht, FeuerfĂ€sser oder Beute. Ferner besitzt sie ein Beiboot inklusive Harpune, um Meerestiere zu jagen.

Link:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... uselang=de


Lebenslauf:
Chevalier Silvano Giovanni de Mancini, wuchs als Eliot Lyon im Kinderheim im Hafenort Mancini auf. Auch er war eines der Kinder der Agenten der Autarkie. Zwar fielen die Agenten fĂŒr ihren Verrat vollstĂ€ndig, doch die Himmelsaugen hielten Wort und ließen die Kinder der Agenten leben. Mental bereinigt wurden sie auf verschiedene Kinderheime verteilt. Eines dieser Kinder war Silvano.

Agent Mercer Desnoyer war der wahre Vater von Silvano. Mit gebĂŒrtigem Namen hieß Silvano einst Delancy Desnoyer. Aber dieser Umstand ist ihm absolut unbekannt. Mit fĂŒnf Jahren wurde er vom Chevalier Curzio Santo Mancini adoptiert, da diesem keine eigenen Kinder vergönnt waren. Fortan trug er den Namen Silvano Gionvanni de Mancini.

Bereits in jungen Jahren zeigte Silvano großes Interesse an Schiffen, besonders jene Schiffe der Kriegsmarine.

Sein Adoptivvater Chevalier Curzio Santo Mancini arbeitete eng mit dem Marquis de Chevrette zusammen. Die Chevalier-Scholle der de Mancini liegt genau an der Hafenbucht, mit der "Landnase" in die Azursee hinein.

Im Laufe seines jungen Lebens und seiner spÀteren Ausbildung lernte Silvano nicht nur den Marquis de Cheverette, sondern auch andere bedeutende MÀnner mit Einfluss und Macht kennen. So schrieb er sich bereits in jungen Jahren bei der Souvagnischen Marine ein und absolvierte die langjÀhrige Ausbildung zum KaptiÀn/nautischen Offizier in der souvagnischen Marine.

Jedes Wasserfahrzeug hat einen einzigen verantwortlichen SchiffsfĂŒhrer. Insbesondere auf großen Schiffen liegen eine Vielzahl nautischer, technischer und kaufmĂ€nnischer Aufgaben und Verantwortlichkeiten in seiner Hand.

In erster Linie trĂ€gt der KapitĂ€n die Verantwortung fĂŒr das Schiff, auch fĂŒr die Navigation und die Sicherheit an Bord ist der KapitĂ€n verantwortlich. Als KapitĂ€n ist Silvano fĂŒr die Besatzung, die Arbeitsorganisation, fĂŒr die Passagiere und die Ladung verantwortlich. Als „Hausherr“ auf dem Schiff besitzt er die Bordgewalt auf der Choucas.

Als KapitĂ€n seines Kriegsschiffs Choucas trĂ€gt er die alleinige Verantwortung fĂŒr sein Schiff und dessen Besatzung auf Reisen, auf Patrouille, sowie auch im Krieg. Neben seiner seemĂ€nnisch-militĂ€rischen Aufgabe fĂ€llt ihm im Ausland die Wahrnehmung diplomatischer oder offizieller Aufgaben als Vertreter der Souvagne zu.

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#2

Beitrag von Silvano de Mancini » Do 16. Aug 2018, 10:49

Choucas


Baudaten:

Bauwerft: Cheverette Werft, Chevrette, Souvagne
Stapellauf: 193 n.d.A.
Übernahme: 193 n.d.A.
Indienststellung: 193 n.d.A.

Außerdienststellung: noch im Dienst
Streichung: noch im Dienst
Verbleib: noch im Dienst


Technische Daten:

LĂ€nge: 60 m
Breite: 11,9 m
Höhe: 48,5 m
Tiefgang: 6,05 – 6,6 m
Vermessung: 310 BRT (Bruttoregistertonnen)
Rauminhalt: 195 NRT (Nettoregistertonnen)
WasserverdrÀngung: Konstruktion: 509 t, Maximal 630t
Takelage: Brigg
Anzahl der Masten: 2
SegelflĂ€che: 1.200 mÂČ

Verwendung: Patrouille-Kriegs-Schiff der Souvagnischen Marine
Bewaffnung: 14 Skorpione, 4 nach vorne gerichtete und 10 auf dem Schiff verteilte Skorpione
Geschwindigkeit: 12 kn/12 Knoten


Besatzungsdaten:

KapitÀn/Kommandant: Chevalier Silvano Giovanni de Mancini
Vorherige KapitÀne/Kommandanten: keine
Besatzung: 8 Offiziere und bis zu 142 Mann


****


Die Choucas ist eine Brigg der Großherzoglichen Souvagnischen Marine.
Sie wurde 193 n.d.A. in Souvagne von der Cheverette-Werft in Cheverette in Souvagne gebaut. Sie lief im selben Jahr vom Stapel und wurde ebenfalls im Jahr 193 n.d.A. von der Souvagnischen Marine erworben.

Kommandant des Schiffes ist seit Übernahme in die Souvagnische Marine Chevalier Silvano Gionvanni de Mancini.


****


Weitere/s:


KapitÀn:
Jedes Wasserfahrzeug hat einen einzigen verantwortlichen SchiffsfĂŒhrer. Insbesondere auf großen Schiffen liegen eine Vielzahl nautischer, technischer und kaufmĂ€nnischer Aufgaben und Verantwortlichkeiten in seiner Hand.

In erster Linie trĂ€gt der KapitĂ€n die Verantwortung fĂŒr das Schiff, auch fĂŒr die Navigation und die Sicherheit an Bord ist der KapitĂ€n verantwortlich. Der KapitĂ€n ist fĂŒr die Besatzung, die Arbeitsorganisation, fĂŒr die Passagiere und die Ladung verantwortlich. Als „Hausherr“ auf dem Schiff besitzt er die Bordgewalt.

Als KapitĂ€n eines Kriegsschiffes in Souvagne trĂ€gt er die alleinige Verantwortung fĂŒr sein Schiff und dessen Besatzung auf Reisen, auf Patrouille, sowie auch im Krieg. Neben seiner seemĂ€nnisch-militĂ€rischen Aufgabe fĂ€llt ihm im Ausland die Wahrnehmung diplomatischer oder offizieller Aufgaben als Vertreter der Souvagne zu.


Steuermann:
Ein Steuermann ist in der Schiffhart ein leitendes Mitglied der Besatzung, das fĂŒr die SchiffsfĂŒhrung, vor allem aber fĂŒr die Navigation des Schiffes Verantwortung trĂ€gt. Der Steuermann ist grundsĂ€tzlich vom RudergĂ€nger zu unterscheiden, der das Ruder bedient und das Wasserfahrzeug nach dem ihm vorgegebenen Kurs steuert.

Der Steuermann steht in der Hierarchie unter dem KapitÀn und beaufsichtigt unter anderem das Steuern, die Takelung und das AnkergerÀt. Er muss imstande sein, alle Instrumente und die Seekarten richtig zu bedienen und das Schiff bei jedem Wetter zu manövrieren. Im Notfall vertritt er den KapitÀn.


Schiffsmedicus:
Als Schiffsmedicus wird ein Medicus bezeichnet, der die medizinische Versorgung an Bord von Schiffen im sicherstellt und Verantwortung fĂŒr die Einhaltung der Hygiene und Sicherheitsvorschriften trĂ€gt.


Smut:
Der Smut ist fĂŒr die Zubereitung aller Speisen an Bord zustĂ€ndig. Neben dem FrĂŒhstĂŒck, Mittag- und Abendessen gehören ebenfalls der Seemannssonntag sowie der MittelwĂ€chter (eine kleine, warme Mahlzeit fĂŒr die um Mitternacht aufziehenden SeewĂ€chter) dazu.

Der Speiseplan wird mitverantwortlich durch den Smut erarbeitet. Ebenfalls ist der Smut in aller Regel fĂŒr die Bestellung und den Einkauf der Lebensmittel zustĂ€ndig. Besonderes Augenmerk muss hierbei auf Kalkulation der richtigen Menge der zu bevorratenden Lebensmittel gelegt werden, da die LagerkapazitĂ€ten begrenzt sind, eine Nachversorgung auf See jedoch nur selten möglich ist.

Der Smut trĂ€gt auch die Verantwortung fĂŒr die richtige Lagerung der Lebensmittel. Dies erfordert ebenfalls Kenntnisse ĂŒber die vorhandenen Lagermöglichkeiten (Lasten genannt) sowie die technischen Gegebenheiten der KĂŒhlrĂ€ume. Werden insbesondere die KĂŒhllasten nicht richtig befĂŒllt, kann es leicht zum Verlust großer Mengen an Lebensmitteln kommen. Aufgrund der langen Seezeiten ist die Aufgabe des Smuts fĂŒr die Moral der Seeleute von besonderer Bedeutung.


Bootsmann:
Er untersteht direkt dem Ersten Offizier und koordiniert die Arbeiten an Deck und im Laderaum. In der Regel ist diese Position, auch auf Schiffen unter deutscher Flagge, von auslÀndischen Seeleuten besetzt. Bootsmann ist kein eigenstÀndiger Ausbildungsberuf, sondern ein BewÀhrungsaufstieg vom Matrosen.


RudergÀnger:
Der RudergĂ€nger wird nur fĂŒr die AusfĂŒhrung der Ruderkommandos eingeteilt.


Schiffsjunge:
Auszubildender oder Praktikant


****


Choucas - Besatzung


KapitÀn/Kommandant:
Chevalier Silvano Giovanni de Mancini
Link:
http://4.bp.blogspot.com/-Ot8Owka_5OU/U ... ed-4-8.jpg


1. Offizier:
Jaques Philipp de Dusolier


2. Offizier:
Anacleto Pagnotto


3. Offizier:
Federico Lettiere


4. Offizier:
Armando Onio

5. Offizier:
Doroteo Milani


6. Offizier:
Ulisse Fonti


7. Offizier:
Valerio De Luca


8. Offizier:
Costantino Marchesi


Bootsmann:
Concordio Pirozzi


Steuermann:
Valter Fanucci


Schiffsmedicus:
Francois Grimard
Link:
http://3.bp.blogspot.com/-twEVPTYHIb4/U ... n-crop.jpg


Smut:
Gherardo Belucci


RudergÀnger:
Constanzo Zito


Schiffsjunge:


Mannschaft:
(142 Mann - namentlich nicht alle erwÀhnt)

Sacha Bonnet - Matrose
Link:
https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... -large.jpg

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#3

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:07

Charbogen-ErgÀnzung:


19.08.203 n.d.A. Änderung des Beziehungs-Status:

Vergeben an BoldiszĂ r Boucher
Link Boldizar:
viewtopic.php?f=17&t=1504


Partnerschaftsband mit Boldizar:
StĂŒrmische See, Seite 1
Link:
viewtopic.php?f=60&p=15096#p15096

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#4

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:08

Charbogen-ErgÀnzung:


Info-ErgÀnzung -Preisgegebene Infos von Silvano:

Info - 21.08.203 n.d.A., (RPG Reederei Cheverette, S. 3)
-Persönlicher, beruflicher Werdegang in Jahren mit Jahreszahlen
-Persönliche Meinung

Link:
viewtopic.php?f=60&t=1615&start=20


...Zu mir persönlich, geboren bin ich im Jahre 164 n.d.A., im Jahr 180 ging ich mit 16 Jahren zur Marine und absolvierte meine Ausbildung zum KapitÀn. Vier Jahre spÀter im Jahre 184 trat ich meinen Dienst auf der Brigg Mouette unter KapitÀn Rene Lothair de Brisay als erster Offizier an. Auf der Mouette diente ich 9 Jahre im Zeitraum von 184 bis 193. Im Jahre 193 erhielt ich mein erstes eigenes Schiff die Choucas. Seit 193 ist sie unter meinem Kommando, also mittlerweile 10 Jahre.

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#5

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:23

Charbogen-ErgÀnzung:


Info-ErgÀnzung -Preisgegebene Infos von Silvano:

Info - 22.08.203 n.d.A., (RPG StĂŒrmische See, Seite 1)
-Tod von Davet La Caille, 3. Offizier auf der Mouette, gefallen 189, Ex-Partner von Silvano
Link:
viewtopic.php?f=60&p=15096#p15096


...Der Kampf tobte auf der Mouette und wir schenkten ihnen keinen Zollbreit unseres Schiffes. Mehrere dieser Kreaturen drangen auf Davet ein, ich selbst konnte ihm nicht zur Hilfe kommen, da es mir nicht besser erging.

Eines der Landkrokos durchbrach seine Deckung. Es schlitzte ihm mit den Krallen der LĂ€nge nach den Bauch auf. MĂŒhelos durchdrangen die Klauen des Scheusals seine Kleidung, sein Fleisch und ich sah wie die GedĂ€rme des Mannes auf unser Deck klatschten den ich liebte. In perverser, nie dagewesener Klarheit, sah ich wie ihm seine Waffe aus der Hand und mit einem Übelkeit erregenden GerĂ€usch in seine Eingeweide fiel.

Den Bruchteil einer Sekunde spĂ€ter stĂŒrzte er selbst zu Boden, sein sich brechender Blick traf meinen

In dem Moment wurde mir bewusst, dass ich wie eine SalzsÀule mi der Waffe in der Hand auf Deck stand. Ich hatte nicht einmal mehr geatmet.
Mein Begreifen kam zu spÀt.

Eine der Kreaturen packte mich von hinten um den Hals und drĂŒckte zu. Blindlings stach ich auf die Bestie ein und traf. Mein Degen bohrte sich in ihre Seite und blieb stecken! Die Kreatur heulte schmerzgepeinigt auf, schlug mich mehrfach auf das Deck und warf mich in blinder Wut ĂŒber Bord. Als ich rĂŒcklings ins Wasser stĂŒrzte, wurde langsam alles schwarz um mich herum. Das Letzte was ich sah, war den Rumpf der Mouette an mir vorbeiziehen.

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#6

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 22. Aug 2018, 21:28

Charbogen-ErgÀnzung:


Info-ErgÀnzung -Preisgegebene Infos von Silvano:

Info - 22.08.203 n.d.A., (RPG StĂŒrmische See, Seite 1)
-Infos zu Davet La Caille, 3. Offizier auf der Mouette, gefallen 189, Ex-Partner von Silvano
-Infos ĂŒber den gerĂ€chten Tod von Davet La Caille
-Infos ĂŒber Silvanos Verletzung und das verlorene Auge

Link:
viewtopic.php?f=60&p=15096#p15096


...Falls Du denkst, ich hÀtte die Sache mit Davet so auf sich beruhen lassen, oh nein...
Was ich Dir jetzt hier draußen erzĂ€hle, werde ich niemals wieder wiederholen und Du hast es nie gehört.

Als ich meine Lady die Choucas bekam, liefen wir erneut Farasani an. Ich hatte eine Rechnung mit den Landkrokos offen. Die Choucas hielt in reichlich Abstand zu der Insel und wir setzen ĂŒber. Wichtigste Maxime fĂŒr die maritime KriegsfĂŒhrung wie fĂŒr jede andere auch - kenne Deinen Feind!

Also habe ich mich ĂŒber die FlachschĂ€del informiert, ĂŒberall... sogar bei den Rakshanern. Seit dem spreche ich ihre Sprache. Was die meisten gegen diese Leute haben ist mir persönlich unerklĂ€rlich, denn sie traten mir absolut selbstlos und hilfsbereit gegenĂŒber.

Wie gesagt, wir setzten ĂŒber, die Choucas weit draußen auf dem Meer, die Segel gerafft und klatschnass durchtrĂ€nkt in der Takelage wie eine Hafendirne. Die Landkrokos besitzen die Macht des Feuers. Wir setzten erstmals Fuß auf die Insel, tagsĂŒber, denn damals kamen sie Nachts.

Ich ließ die Kreaturen bluten, Vendetta - Blutrache.
Das hatte ich ihnen geschworen und das lieferte ich.
Einer von uns, tausend von Euch.
Kein geringerer Preis war mir mein Mann wert.

Und so fĂŒllten sich die FĂ€sser im Bauch der Choucas mit feuerfesten HĂ€uten, getrocknetem Krokofleisch, mit feuerfesten Eierschalen und wir aßen so oft Omelette, dass ich heute noch bei dem Gedanken an Crepe satt bin.

Ich bin ein geflissentlicher KapitĂ€n, also bauten wir auf der Insel einen StĂŒtzpunkt, einen BrĂŒckenkopf um die Feinde effektiver vernichten zu können.

Und ich fĂŒhrte Strichliste...
1793... letzter Eintrag von KapitÀn Silvano Giovanni de Mancini...

Da sag doch einer mal etwas ĂŒber eine strategischen FĂ€higkeiten. Ab dieser Anzahl von HĂ€uten, schlug die Taktik unserer Feinde um.

Das mit den GerÀuschen stimmt. Wenn in der Natur plötzlich alles schweigt, sei versichert Du bist nicht mehr alleine. Etwas, ein Feind ist in unmittelbarer NÀhe und buchstÀblich hÀlt die ganze Natur den Atem an, wenn ein Duell zwischen zwei Raubtieren bevorsteht.

Nachdem sie den ersten von uns geholt hatten, waren wir froh ĂŒber jeden Mucks den die Tiere von sich gaben, egal ob in der NĂ€he oder fernab von unserem Standort. Laute gab es immer seltener, denn manchmal merkten nicht einmal die hiesigen Kreaturen, dass jemand bereits im Dickicht, den BĂ€umen, oder dem GebĂŒsch lauerte.

Ganz schlimm war es Nachts, ab 1793 zu 1 herrschte Totenstille.
Ideal fĂŒr die dort heimischen Landkrokos. Wenn sie angriffen, sah man es nicht kommen.

Die Krokos wurden von Tag zu Tag weniger...
Meine MĂ€nner schwanden von Nacht zu Nacht...

Die Feinde zeigten sich nie lange oder direkt, erst als sie zu ĂŒbermutig wurden. Dann kam es zur Schlacht Angesicht zu Angesicht. Wir gegen sie.

Wir hatten immer noch einen Vorsprung, es stand 1793 zu 49.
Neunundvierzig mal tausend Köpfe als Blutrache... eine einfache Rechnung nicht wahr?

Die Schlacht tobte am Strand, ich kann Dir nicht sagen wie viele es gewesen sind, aber es vielen so viele, dass ich hoffte diese Brut im Laufe des kommenden Monats ausgelöscht zu haben. Sie lauerten uns auf, schlichen sich Nachts an unseren StĂŒtzpunkt und schlitzten die Schlafenden auf...

Das dachten sie jedenfalls.

Wir hatten das Lager aufgegeben und als Falle prĂ€pariert. Als ihnen bewusst wurde, was sie dort gefunden hatten, als ihre winzigen Gehirne begriffen, was geschehen war, gingen sie in zig Breitseiten der Choucas unter. Sie kamen Nachts, meine Lady war völlig abgedunkelt, kein Licht, kein Wort, die GeschĂŒtze auf unser Lager ausgerichtet, wartend, feuerbereit... und wir feuerten. Der Strand fĂ€rbte sich blutrot...

Nun stand 2903 zu 49.

Legitim sein eigene Koordinaten erneut abzufahren, also haben wir erneut einen BrĂŒckenkopf gebildet und uns einen StĂŒtzpunkt errichtet, wĂ€hrend sich meine Lady aufs Meer zurĂŒckzog.

Es waren Tausende von Krokos gegen 93 meiner Leute.

Eines Abends sah ich ihn, schwarzgeschuppt, diese Kreatur wĂŒrde ich niemals vergessen, der Mörder meines Mannes. Ich fĂŒhrte persönlich die Jagd auf ihn. Wir stellten ihn und seine Gruppe, sie kĂ€mpften verbissen, aber wir kĂ€mpften wesentlich verbissener.

Ich schlug ihm den seitlich in den Hals und riss ihm die gesamte Kehle heraus. Verblutend lag die Kreatur vor mir. Mit jedem Atemzug traten blutige Blasen aus seiner Wunde, verzweifelt versuchte er die Blutung zu stillen, in dem er seine Hand-Karikaturen darauf presste.

Mein Tritt beförderte ihn in RĂŒckenlage und ich hĂ€utete die Kreatur bei lebendigem Leib. Ich war wie von Sinnen durch den Hass auf diese Kreatur. Zog ihm "das Fell ĂŒber die Ohren", als Antwort darauf, dass er meinen Mann ausgeweidete hatte.

Als ich ihm ins Gesicht grinste, ihm die GrĂŒĂŸe meines Mannes ausrichtete und mir seine Krokohaut zusammengerollt unter den Arm klemmte, bĂ€umte sich die Kreatur noch einmal auf und schlug mit letzter Kraft zu. Sie raubte mir das halbe Gesicht...

Seine Krallen zerschnitten mein Gesicht, schabten ĂŒber meinen Knochen und rissen mir mein Augapfel aus. Reflexartig zuckte ich noch zur Seite und brach in die Knie vor Schmerz. Erneut wurde die Welt schwarz um mich herum. Mit zittriger Hand zĂŒckte ich den Haken und rammte ihn dem Untier in den Hals.

So fanden mich meine Leute, blutĂŒberströmt in der tödlichen Umarmung mit meinem gehĂ€uteten Feind.
Sie hielten mich zuerst fĂŒr tot, aber ich bin aus hartem Holz geschnitzt. Allerdings bekam ich Wundbrand und musste so ein zweites Mal um mein Leben kĂ€mpfen.

Das war die tapferste Tat die ich je vollbracht habe...
Ich kÀmpfte um mein Leben, als ich am liebsten sterben wollte.

Nur weil die restlichen Überlebenden meiner Mannschaft letztlich solange durchhielten wie keine Expedition zuvor, konnte sie die Verwundeten einschließlich mich von der Insel schaffen. Ohne meinen Bordheiler und meine Mannschaft, besonders er Offiziere wĂŒrde ich heute kaum mehr leben", berichtete Silvano ohne Boldi dabei anzuschauen.

Er schloss das Auge und tauchte einmal kurz unter.

"Davet. Davet war ungefĂ€hr so groß wie ich, hatte lange, braune leicht gewellte Haare, blaue Augen und trug gerne Hut wie Bart. Als wir uns kennenlernten war er 37 und ich 20 Jahre alt. Traf man Davet das erste Mal, hatte man leicht den Eindruck, dass der Mann scheinbar alles besser wusste und auf jede Frage eine Antwort parat hatte.

Lernte man ihn wirklich kennen, merkte man sofort, der erste Eindruck stimmt.

Aber er war kein Korinthenkacker oder Besserwisser, er wusste viele Dinge tatsĂ€chlich. So breitgefĂ€chert wie seine Interessen waren, so breitgefĂ€chert war auch seine Bildung. Ich habe ein Portrait von ihm in meiner KajĂŒte hĂ€ngen, ich werde es Dir zeigen, sobald Du wieder an Bord bist.

Davet:
Link
https://i.pinimg.com/736x/a4/3a/27/a43a ... series.jpg

Und genau das liebte ich an ihm, er interessierte sich fĂŒr alles. Er merkte sich auch die kleinen Dinge, jene winzigen Dinge, die einen in einer Beziehung glĂŒcklich machen. Eines dieser winzigen Dinge ist, dass ich stets das Dessert als Erstes esse. Ich liebe Desserts und er wusste womit er mir den Tag versĂŒĂŸte. Ich mochte seine riesige Nase und seine FechtkĂŒnste. Ich liebte seine Haare die irgendwie immer nach Sandelholz rochen. Er liebte Schmuckfedern fĂŒr seine HĂŒte..., das war Davet.

Und nun etwas fĂŒr Dich, was er mich lehrte Boldi.

Trink bitte niemals Meereswasser, gleichgĂŒltig wie durstig Du bist!
Nieren können aus einer Salzkonzentration von mehr als zwei Prozent keinen Urin bilden. Meerwasser besteht zu drei Prozent aus Salz. Wenn Du also Meereswasser trinkst, mĂŒssen Deine Nieren das vorhandene Wasser in Deinem Körper dazu nutzen, um das ĂŒberschĂŒssige Salz dass Du ĂŒber das Meereswasser aufgenommen hast zu verdĂŒnnen sprich zu absorbieren. Was Dich logischerweise noch durstiger werden lĂ€sst. Es entsteht ein tödlicher Kreislauf. Meereswasser trinken, Wasserverlust, noch mehr Meereswasser Trinken, noch mehr Wasserverlust. Das wird in einer Durstsituation ein tödlicher SelbstlĂ€ufer, dass heißt Du trinkst so lange, bis Du an Dehydrierung verstorben bist", erklĂ€rte Mancini und kĂŒsste Boldi.

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#7

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 12. Sep 2018, 17:03

TĂ€towierungen


TĂ€towierung Partnerschaft Davet & Vano, gestochen 184 n.d.A.:
Link:
https://www.imagebanana.com/s/1179/lKb7MnR4.html


TĂ€towierung der Choucas samt Kompass, gestochen 193 n.d.A.:
Link:
https://i.pinimg.com/736x/93/44/f0/9344 ... 2e11d5.jpg


TĂ€towierung Partnerschaft Boldi & Vano, gestochen 203 n.d.A.:
Link:
https://www.imagebanana.com/s/1179/sJOUFeBX.html


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Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#8

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 19. Sep 2018, 02:04

Charbogen-ErgÀnzung:

Erfahrene Informationen durch RĂŒckfĂŒhrung/Auslesung von Jules - 27.08.203 n.d.A.
(Die Altlasten der Agenten der Autarkie, S. 1):


Eltern von Silvano Giovanni de Mancini (Delancy Desnoyer):
Mercer Desnoyer - Vater
Genevre Desnoyer - Mutter

Eltern von Boldiszar Boucher und Bellamy Bourgeois (Boldiszar Bovier und Bellamy Bovier):
Berzan - Bovier
Mariette - Mutter


....Ein Mann mit schwarzen Haaren und stahlblauen Augen grinste ihn schrĂ€g an und wusch ihm vorsichtig mit einem Lappen das Gesicht sauber. "So schlimm war das doch gar nicht", sagte er liebevoll und strich Boldi die Haare aus dem Gesicht. "Hier nimm einen Schluck, das heilt jeden Quallenbrand!", sagte ein Mann hinter seinem Vater Berzan. Onkel Mercer reichte ihm einen Krug und Boldi nahm einen krĂ€ftigen Schluck. "Was gibst Du dem Jungen da?", fragte eine blonde Frau kopfschĂŒttelnd und lachte. "Limonade!", rief Boldi bevor sein Onkel antworten konnte. Auch ihren Namen kannte Boldi, Tante Genevre, die Frau von Onkel Mercer. Die Mama von Del, mit ganzen Namen Delancy, sein bester Kumpel und hinterhĂ€ltiger Quallenwerfer. Seine eigene Mama gesellte sich dazu und die Frauen beobachteten belustigt wie Berzan Boldi verarztete, wĂ€hrend dieser Apfellimonade schlĂŒpfte. Mariette so hieß ihre Mama. Sein Bruder hatte Del eingefangen und schliff den ÜbeltĂ€ter zu Boldi. Die Entschuldigung war ein breites Grinsen und Boldi reichte Del seinen Limonadenhumpen. "Ich trinke Bier! Wie alle MĂ€nner", verkĂŒndete er und nickte auffordernd, was die Gruppe loswiehern ließ.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#9

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 7. Okt 2018, 00:22

Charbogen-ErgÀnzung - 06.10.203:

Die Agenten der Autarkie wurden mit sofortiger Wirkung von unserer Person postum rehabilitiert.

Den Kindern der Agenten der Autarkie wurde nach der Hinrichtung der HochverrĂ€terin ihre vollstĂ€ndige Erinnerung zurĂŒckgegeben.

Ferner wurden die Kinder der Agenten der Autarkie gleich welchen Standes sie waren, als Wiedergutmachung in die Freiheit und den Stand des Nennadels erhoben.

Folglich lautet Euer Name nun wie folgt:


Chevalier Silvano Giovanni Delancy de Mancini-Desnoyer
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung fĂŒr etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Re: Silvano Giovanni de Mancini [Souvagner]

#10

Beitrag von Silvano de Mancini » Sa 27. Okt 2018, 16:12

Charbogen-ErgÀnzung:


Caretta
Ledwicker Haus-Boot/Ledvigiani Casa-Barca


Besitzer:
Chevaliers Boldiszar und Silvano Giovanni Delancy de Mancini-Desnoyer Bovier

Baudaten:
Bauwerft: Bootsbaumeister - Agostino Deoschini
gekauft in Ledwick/Ledvigiani
Stapellauf: 203 n.d.A.
Übernahme: 203 n.d.A.


Technische Daten:

Schiffsmaße
Gesamt-LĂ€nge: 30,48 m (100 FT)
Gesamt-Breite: 5,18 m (17 FT)

Badezimmer: 2,44 m (8 FT)
KĂŒche: 3,05 m (10 FT)
3 kleine Badezimmer: 1,53 m (5 FT)
3 Schlafzimmer: 3,05 m (10 FT)

Ess- und Aufenthaltsbereich: 9,14 m (30 FT)
Steuerbereich: 2,13 m (7FT)


Verwendung:
Ledwicker Haus-Boot/Ledvigiani Casa-Barca


Geschwindigkeit:
./.


Beschreibung:

Ein Casa-Barca ist ein Hausboot, welches unsprĂŒnglich aus umgebauten Lastbarken hergestellt wurde. Vor allem werden diese Hausboote in den SumpfgewĂ€ssern in Ledwick eingesetzt. Die Casa-Barca werden ausschließlich fĂŒr zivilen Zwecke genutzt.

In einigen Sumpfgebieten bestehen ganze Dörfer aus den Ledwicker Hausbooten, GeschÀfte, BÀckereien, Heilerstuben alles findet Platz auf einer Casa-Barca. Meist sind diese Hausboote mehrstöckig, so dass sich das GeschÀft unten im Boot befindet, wÀhrend sich die WohnrÀume der Besitzer in den oberen Etagen befinden.

Ein Casa-Barca ist durchschnittlich 30 Meter lang und in der Mitte circa 4 Meter breit. HauptsÀchlich werden sie aus den Hölzern des Sumpfes gefertigt. Daneben finden auch getrocknete SeegrÀser Verwendung. Die Spanten und Planken sind mittels Pflanzenfaserstricken verbunden.
Charakteristisch fĂŒr ein Casa-Barca ist das fĂŒr den gesamten Bootsbau kein einziger Nagel verwendet wird.

Casa-Barcas sind zu Hausbooten umgebaute Lastbarken, die meinst zuvor ihren Dienst zum Transport von GĂŒtern eingesetzt wurden. Beim Umbau zum Hausboot werden die Aufbauten aus- und umgebaut, Fenster eingebaut, Fußböden eingezogen, und vieles mehr.
Ein so umgebautes Casa-Barca besitzt dann typischerweise zwei bis drei Schlafzimmer und Badezimmer, sowie eine KĂŒche. Der Zugang zum Hausboot erfolgt seitlich in der Bootsmitte mittels Klappsteg.

Wie zuvor erwĂ€hnt existieren auch Casa-Barcas in gehobener AusfĂŒhrung. Jene Hausboote besitzen mindestens ein zusĂ€tzliches Oberdeck.


****


Im Casa-Barca durch die SĂŒmpfe Ledwicks

Die SĂŒmpfe von Ledwick sind ein ausgedehntes Kanal- und Flusssystem, in dem sich Salz- und SĂŒĂŸwasser vereinigen.

Als Transportmittel fĂŒr GĂŒter und Personen dienten frĂŒher Lastbarken die heutigen Casa-Barcas. Auch der Bau von Straßen, BrĂŒcken und FĂ€hren konnte die Casa-Barcas niemals ersetzten. Sie zĂ€hlen weiterhin zum normalen Alltagsbild in Ledwick.

Umgebaut zu Hausbooten schippern sie Ledwick-Reisende majestĂ€tisch durch die SĂŒmpfe.

Die vorbeiziehende Landschaft wechselt dabei von unberĂŒhrten Mangroven, zu wunderschönen Sumpfgebieten und zu kleinen Hausboot-Dörfern.

Oft ankern die Hausboote vor schmalen Land strichen, lediglich ein paar Meter breit. Wenn es Abend wird in den SĂŒmpfe, zĂŒnden die Bewohner in ihren Hausbooten die Öllampen an. So ist der abendliche Sumpf erfĂŒllt von Reihen kleiner Lichter, exotischer DĂŒfte und den GerĂ€uschen der SĂŒmpfe

Im Idealfall ist eine Casa-Barca 30 m lang und an der breitesten Stelle 4 m breit, damit es durch die schmalen SumpfkanĂ€le passt. Die Boote sind in landestypischer Bastweise ohne NĂ€gel gefertigt und Ă€ußerst behaglich mit Schlafraum, Badezimmer und einer Toilette, einem Salon, einem ĂŒberdachtem Esszimmer im Freien ausgestattet.


Aussehen:

Hausboot-Plan
http://keralahouseboat.co.in/3BD_kerala ... t_Plan.jpg

Hausboot
https://images.fineartamerica.com/image ... -kumar.jpg

Essecke/Wohnzimmer
https://i.pinimg.com/564x/06/5d/48/065d ... 7928f9.jpg

Flur
https://q-xx.bstatic.com/images/hotel/m ... 511901.jpg

Schreibtisch
https://www.punnamada.com/images/houseb ... big-02.jpg

Schlafzimmer 1
https://assets.hotelplan.com/content/TH ... 055371.jpg

Schlafzimmer 2
http://www.womentravel.ch/wp-content/up ... 055361.jpg

Schlafzimmer 3
https://www.backwatertrip.com/images/Ga ... 068e72.jpg

Heckbereich
https://s-ec.bstatic.com/images/hotel/m ... 420862.jpg

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