Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Kapitel 14 - Konfrontation

Ein kleiner Trupp vom Ring der Menschenfresser hat Naridien verlassen, um nun in Souvagne zu jagen. Angef├╝hrt werden die Bei├čer von dem als Bestie bekannte Archibald von Dornburg. Ihr Ziel: nach der Niederlage nun einen neuen Fleischtempel f├╝r den ├ältesten zu finden.
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Robere Tekuro Chud-Moreau
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Kapitel 14 - Konfrontation

#1

Beitrag von Robere Tekuro Chud-Moreau » Di 11. Sep 2018, 00:49

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Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro ├Âffnete die T├╝r nur so weit, dass er gerade hindurchpasste, schl├╝pfte nach drau├čen und verschloss sie wieder. Am Ende fiel sonst noch ein Lichtstrahl auf Archibald und der Oberbei├čer wurde ziemlich unw├╝rdig gebrutzelt. In der Hand hielt Tekuro ein Lederetui mit seinem Rasierzeug, bei dem auch ein Handspiegel dabei war. Er suchte sich eines der Rinnsale, wo er sich niederhockte, um sein ├äu├čeres in Ordnung zu bringen, das erste Mal seit der blutigen Versch├Ânerung seines Gesichts. Er legte alles bereit und betrachtete sich, bevor er anfing, im Spiegel. Sein Gesicht sah bunt gefleckt aus wie nach einer Schl├Ągerei, war aber kaum noch geschwollen.

Bellamy Bourgeois
Bellamy robbte in Guerillamanier lautlos an Robere heran. Hinter dem ehemaligen Kameraden kam er hoch. F├╝r den Bruchteil einer Sekunde sah ihn Robere im Spiegel, ehe sich der Arm von Bellamy wie eine Schraubzwinge um seinen Hals schloss. Die freie Hand des Leibw├Ąchters von Prince Ciel klatschte Robere vor die Kehle und dr├╝ckte mit aller Gewalt zu. Schreien war unm├Âglich und sein Gesichtsfeld wurde zusehends schwarz.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro riss zu Tode erschrocken die Augen auf, als er Bellamys Gesicht pl├Âtzlich unmittelbar hinter sich im Spiegel erblickte. Entsetzt wollte er herumfahren. In dem Moment, als er den Spiegel fallen lie├č und Bellamys eisblaue Augen aus seinem Sichtfeld verschwanden, dr├╝ckte eine Hand seine Kehle zu. Er kannte hundert Befreiungsgriffe, aber wenn ihm die Halschlagadern zugedr├╝ckt wurden, n├╝tzten sie ihm nichts, da ihm die Zeit fehlte, sie anzuwenden. Es dauerte nur einen Wimpernschlag, dann sackte er zusammen.

Bellamy Bourgeois
Bellamy lockerte seinen Griff, da er Robere nicht t├Âten wollte, sondern er wollte ihn mitnehmen. Er musste einen Moment verschnaufen, da er immer noch nicht auf der H├Âhe seiner Kr├Ąfte war. Er schaute sichernd zur├╝ck zur H├╝tte, die T├╝r blieb verschlossen. Er suchte den Kollegen, der hier aussp├Ąhte, aber sah ihn von seiner Position aus nicht. Daf├╝r starrte ein fremder Mann in einer braunen Lederr├╝stung zur├╝ck und legte kurz die Faust aufs Herz, ehe er wieder aus Bellamys Gesichtsfeld verschwand. Wer immer dieser Mann war, er geh├Ârte zum engen Kreis all jener Orden, die dem Duc im Geheimen dienten, soviel wusste er als ehemaliger Palaisin, nur wem dieser Mann tats├Ąchlich angeh├Ârte, dass wusste er nicht. Bellamy schaute Robere in sein zerschundenes Gesicht und strich ihm die Haare aus der Stirn. `Du Idiot, was haben sie Dir nur angetan? Zusammengeschlagen und Du bleibst immer noch in dieser Gruppe?┬┤, knurrte Belly ihn lautlos gedanklich an. Dann schlang er Robere einen Arm unter die Achseln und zog ihn wie einen schlaffen Sack hinter sich her, w├Ąhrend er aus dem Bereich der Jagdh├╝tte kroch. Er kroch so weit, bis er eine gesch├╝tzte Ecke mit B├Ąumen und Felsen erreicht hatte. Dort wartete er auf Boldi, damit sie Robere gemeinsam abtransportieren konnten. Eine Hand von Bellamy lag sichernd auf Roberes Kehle. Sollte er erwachen, w├Ąre er gleich wieder weg.

Boldiszàr
Boldisz├ár hatte Bellamy die ganze Zeit im Auge behalten, w├Ąhrend Jerome vom Baum aus weiterhin die H├╝tte im Blick behielt. So konnte Bellamy sich auf den Zugriff konzentrieren und Robere abtransportieren. Der Zugriff verlief reibungslos und wenig sp├Ąter trafen Bellamy und Boldi sich mit ihrer Fracht an der gesch├╝tzten Stelle, die sie sich vorher ausgekundschaftet hatten. Jerome blieb bei der H├╝tte. ┬╗Wie sieht der denn aus?┬ź, fragte Boldisz├ár. ┬╗Ach du Sch...!┬ź

Bellamy Bourgeois
┬╗Jetzt wissen wir auch, warum er bei ihnen geblieben ist. Sie m├╝ssen ihn gebrochen haben. Sie haben ihn gef├╝gig gemacht. Du kennst das Gefangenensyndrom Boldi? Irgendwann schl├Ągt der ├ťberlebenwillen in Anpassung um. Man packtiert mit seinem H├Ąscher, findet ihn auf einmal nett, versteht seine Motive, dass alles ist ein Schutz der R├╝be, damit man nicht stirbt oder umgebracht wird. Nicht jeder leidet drunter, andere begehren bis zum Schluss auf, aber man kann niemanden verurteilen der darunter leidet. Schau ihn Dir nur an, total zerschlagen und verformt. Womit haben die ihn gearbeitet? Ich habe einen Mann in Lederr├╝stung gesehen, der die H├╝tte ebenfalls im Auge behielt. Er ist einer der Unsichtbaren, einer jener Personen die einer Vereinigung oder Orden angeh├Âren, die ├Âffentlich nicht bekannt sind und die Krone sch├╝tzen. Er kannte das Zeichen, aber ich kann Dir nicht sagen, wer ebenfalls hier ist und die Truppe mit uns hochnehmen wird. Frage Boldi, sollen wir nicht zum Angriff blasen? Der Vampir schl├Ąft, Robere ist in Sicherheit, drinnen sind nur noch Verr├Ąter und Opportunisten. Der Lich w├╝rde ├╝berrascht werden und wie gesagt Robere ist in Sicherheit um den ging es uns doch┬ź, fl├╝sterte Bellamy.

Boldiszàr
Boldisz├ár mahlte mit den Z├Ąhnen. Man sah es daran, dass seine Kiefermuskeln arbeiteten. Er schob Roberes Lippen auseinander, um zu schauen, ob sie ihm die Z├Ąhne ausgeschlagen hatten. Ein ├ächzen entrang sich seiner Brust. ┬╗Schau dir das an! Die haben seine Z├Ąhne ruiniert! Wenn wir zugreifen wollen, m├╝ssen wir ihn vorher erstmal fixieren, falls er wirklich unter dem Schei├č leidet. Oder jemand muss bei ihm bleiben und ihn sichern. Dass der Mann in der Lederr├╝stung hier ist, beruhigt mich ein wenig. Verst├Ąrkung k├Ânnen wir gebrauchen.┬ź

Bellamy Bourgeois
Bellamy schaute in den Mund von Robere und musste zweimal hinschauen. ┬╗Das sieht grauenvoll aus! Meine Fresse der hat Z├Ąhne wie ein Hai. Oder ist er ein Vampir? Sowas in der Art, ein Ghul? F├╝hl mal ob er noch lebt┬ź, sagte Bell verst├Ârt und f├╝hlte selbst nach Roberes Puls. ┬╗Doch, er lebt. Den G├Âttern sei dank, dass wird f├╝r immer bleiben Boldi. Komm lass uns Robere erstmal zum Lager bringen. Massimo und die anderen sollen ├╝ber den Zugriff entscheiden, wir bringen Robere zu seinem Sohn┬ź, sagte Bell und schliff Robere erneut hinter sich her.

Boldiszàr
Boldisz├ár nickte und rieb sich das Gesicht. ┬╗Ein Vampir, das h├Ątte noch gefehlt ... aber das k├Ânnen uns die Magier sagen. Die Schweine da in der H├╝tte werden bluten. Wenn ich erfahren, wer von denen daf├╝r zust├Ąndig ist, der wird nicht einmal mehr Tr├╝mmer im Maul behalten, das schw├Âr ich!┬ź Er half Bellamy, Robere zu transportieren, da der schwerer war als jeder von ihnen und obendrein immer noch seine R├╝stung trug, die allerdings in katastrophalem Pflegezustand war, genau wie seine Kleidung. Nur seine Haare und sein Bart sahen halbwegs gepflegt aus. ┬╗Zu Hause schmei├č ich den erstmal in den Zuber. Willst du ihn wirklich zu seinem Sohn bringen oder erstmal zur Ruine? Sacha ist auf der Choucas, da m├╝ssen wir Robby noch ein gutes St├╝ck schleppen.┬ź

Bellamy Bourgeois
Bellamy sch├╝ttelte den Kopf. ┬╗Zu seinem Sohn, so wird er toben sich wehren, vielleicht sogar daf├╝r k├Ąmpfen zu seinen Peinigern zur├╝ckzukehren. Oh nein, dass wird nicht geschehen Boldi. Nicht wenn wir es verhindern k├Ânnen. Er wird seinen Sohn sehen, er wird zur Besinnung kommen. Dein Mann ist vor Ort und seine Leute. Dort k├Ânnen wir ihn verwahren und dort muss es auch einen Arzt geben. Bei allem was Heilig ist, kann man Z├Ąhne heilen?┬ź, fragte Bellamy. Sein Blick fiel erneut auf Robere. Der Mann hatte sein Eigengewicht und keiner aus der Gruppe hatte derma├čen eine Statur, dass er es geschafft h├Ątte sich mit Robere anzulegen und zu messen. ┬╗Es muss der Vampir gewesen sein. Wer sonst k├Ânnte ihn so zurichten? Wer Boldi? Wir schieben dem Schwein seine Z├Ąhne in den Arsch┬ź, knurrte Belly und er meinte es genau so.

Boldiszàr
┬╗Z├Ąhne kann kein Heilmagier wieder herstellen. Auch keinen abgeschlagenen Arm oder so. Nichts, was einmal vom K├Ârper getrennt wurde, wird wieder so aussehen, wie fr├╝her. Robby ist f├╝r den Rest seines Lebens entstellt! Der Vampir ist Schwertmeister, der wird es gewesen sein. Vielleicht war es aber auch der Arashi, ├╝ber den wissen wir so gut wie nichts. Die beiden kommen in Frage. Egal wer von denen es war, das Schlitzauge oder der Blutsauger, er wird es mit Zins und Zinseszins zur├╝ckbezahlt bekommen.┬ź Sie m├╝hten sich, Robere durch das unwegsame Gel├Ąnde zu schleppen. ┬╗Mann, ich hab ihm gesagt, er soll abnehmen┬ź, st├Âhnte Boldisz├ár. St├╝ck f├╝r St├╝ck und mit vielen Pausen verfrachteten sie ihn zur K├╝ste. Jedes Mal, wenn er begann, sich zu bewegen, schickte Bellamy ihn wieder in einen tiefen Schlaf. Boldisz├ár war froh, dass er ihm diese Aufgabe abnahm. Und er war trotz allem froh, seinen Wahlbruder wieder lebendig zur├╝ckzuhaben, wenn auch arg l├Ądiert. Er hoffte zumindest, dass er noch lebte und nicht wirklich zu einem Vampir oder Ghul geworden war. Nicht zuletzt war er dankbar, dass Bellamy ihm bei dieser Aufgabe half.

Bellamy Bourgeois
Bellamy kam so langsam selbst ins Schwitzen, Robere musste wirklich mal eine Di├Ąt einlegen. So fett hatte er ihn gar nicht in Erinnerung. Schlagartig lie├č Bellamy Robere fallen und starrte seinem Bruder in die Augen. ┬╗M├äSTEN!!!! Darum ist er so fett, sie m├Ąsten sie! Man was sind wir d├Ąmlich! Das sind Menschenfresser! Warum sollten sie zum Preis von einem nicht das Fleisch von zweien auf dessen Rippen verfrachten? Boldi, sie haben ihn als Schlachtvieh gem├Ąstet und sicher ihre Rituale an ihm erprobt!┬ź, st├Âhnte Bellamy, hob Robere wieder auf und wuchtete ihn gemeinsam mit seinem kleinen Bruder zum Hafen. ┬╗Welches ist das Schiff von Deinem Mann? Da stehen mehrere┬ź, keuchte Bell.

Boldiszàr
┬╗Das da drau├čen vor Anker liegt, die Brigg┬ź, erwiderte Boldisz├ár. ┬╗Gem├Ąstet? Bei Ainuwar ... erst Patti, nun Robby ... mir wird schlecht.┬ź Er musste Robere kurz absetzen, um sich eine Rauchstange zu drehen. Sie fiel ihm aus der Hand und er musste wieder von vorn anfangen. Er z├╝ndete sie sich an, klemmte sie sich zwischen die Lippen und nahm Roberes Beine wieder auf. Rauchen konnte er auch ohne die Finger zu benutzen. Er war froh, als sie Robere auf den Steg verfrachtet hatten. Boldisz├ár winkte, das Beiboot wurde heruntergelassen und wenig sp├Ąter war Sacha herangerudert. ┬╗Willkommen zur├╝ck┬ź, gr├╝├čte er freundlich. ┬╗Soll ich beim Einladen helfen?┬ź Boldisz├ár stie├č Bellamy beil├Ąufig mit dem Ellbogen an. ┬╗Nicht n├Âtig, Sacha. Bring uns erstmal an Deck.┬ź Er stieg als erster zu ihm ins Beiboot und half seinem Bruder, Robere hinein zu wuchten.

Bellamy Bourgeois
Bellamy schaute Sacha an, er musterte ihn nicht nur, er taxierte ihn f├Ârmlich. Als er merkte dass er zu lange starrte, schaute er weg und r├Ąusperte sich. Der junge Mann sah Robere nicht nur ├Ąhnlich, er sah aus wie Robere in jung. So als h├Ątte ein Magier ihn dupliziert, falls es sowas gab. Bellamy hoffte nicht. Er blinzelte Boldi zu als Zeichen, dass er es ganz genauso sah. Sacha war Roberes Kind. Falls nicht, musste Robere einen Bruder haben und er war eindeutig Onkel. ┬╗Ja pack mit an, Danke. Der Bursche ist ganz sch├Ân schwer, wir konnten ihn von einem Menschenfresserring retten. Habt Ihr einen Arzt? Also einen Heiler?┬ź, fragte Bellamy freundlich. Er hoffte Sacha sagte etwas mehr, um seine Stimme einsch├Ątzen zu k├Ânnen.

Sacha Bonnet
┬╗Ja klar, Francois Grimard, unseren Schiffsarzt.┬ź Ihm war etwas unwohl dabei, dass Bellamy ihn so anstarrte. Er hatte ihn schon einmal kurz gesehen, aber damals war Bellamy ziemlich rasch von seinem Bruder in die Komb├╝se verfrachtet worden. ┬╗Sacha Bonnet┬ź, stellte Sacha sich noch einmal vor, da er annahm, dass Bellamy versuchte, sich zu erinnern, woher er ihn kannte. ┬╗Wir hatten schon das Vergn├╝gen. Ein Menschenfresserring? Hebt ihr den gerade aus? Was es nicht alles gibt.┬ź Er sch├╝ttelte verst├Ąndnislos den Kopf und grinste dabei vor sich hin, w├Ąhrend er die drei G├Ąste zur Choucas ruderte.

Bellamy Bourgeois
Bellamy nickte dankbar f├╝r die Erinnerungsauffrischung. ┬╗Eine Frage, ist Euer Arzt ein Heiler oder auch Magier? Kann er auch Z├Ąhne heilen? Sie haben ihm ├╝bel mitgespielt Sacha, sehr ├╝bel und wir haben gro├če Sorgen um ihn. Wir glauben sie haben auch seine Seele verst├╝mmelt. Anders ist sein Verhalten nicht zu erkl├Ąren. Er war einst ein guter zuverl├Ąssiger Mann, bis er Nathan der Natter in die Arme und somit dem Menschenfresser Ring in die H├Ąnde fiel. Ich glaube, das war alles von langer Hand geplant. Wir ben├Âtigen die Hilfe von Deinem Boss und von Eurem Arzt. Er ben├Âtigt sie ganz dringend. Schau Dir nur sein Gesicht an, eine zerschlagene Masse. Sie m├╝ssen ihn Tagelang gefoltert haben und dann haben sie seine Z├Ąhne verunstaltet. Jeder kennt das, Z├Ąhne, Ohren, Augen, so foltert man und sie haben alle Z├Ąhne genutzt. Ich k├Ânnte vor Wut kotzen┬ź, knurrte Bell.

Sacha Bonnet
Sacha guckte sich den geschundenen Mann an. Er sah ├╝bel zugerichtet aus, aber andererseits hatte Sacha auch schon Schlimmeres gesehen. ┬╗Fran ist kein Magier. Aber das braucht er auch nicht zu sein, er leistet sehr gute Arbeit.┬ź Sacha klinkte das Beiboot ein und sie wurden St├╝ck f├╝r St├╝ck ├╝ber den Seilzug hinaufgezogen. ┬╗Schlimm, was Menschen sich so ausdenken. Zum Gl├╝ck gibt es Leute wie euch, die dagegen vorgehen. Fran wird sein Bestes geben, er ist wirklich gut. Er kriegt euren Freund sicher wieder hin. Schwieriger wird`s, wenn er Alptr├Ąume und Zitteranf├Ąlle und so was bekommt, so was ist schwer zu behandeln.┬ź Sie waren oben angelangt und Sacha half ihnen beim Aussteigen, da es doch von der Reling aus einige Meter weit hinab ging.┬╗Ich hole den Kapit├Ąn und den Schiffsarzt.┬ź Sacha machte sich sofort auf den Weg, kaum dass alle drei G├Ąste sicher an Deck waren.

Bellamy Bourgeois
Bellamy legte Robere vorsichtig auf dem Boden ab und schaute Boldi an. ┬╗Gleich bist Du wieder mit Deinem Mann vereint, freust Du Dich?┬ź, fragte er mit einem Zwinkern und hockte sich neben Robere, w├Ąhrend sie auf Vano und Fran warteten. Er hofft der Doc war wirklich so gut, wie Sacha verk├╝ndet hatte. Wobei er hatte schon Heiler gesehen, die mehr drauf hatten, als er ihnen je zugetraut h├Ątte. Er war neugierig wie der Heiler aussah und was es f├╝r ein Mann war. Belly schaute zu Boldi auf und schmunzelte ihn aufmunternd an.

Silvano de Mancini
Silvano folgte Sacha zu den G├Ąsten an Bord. Im Schlepptau hatte er den Schiffsarzt Fran der die drei ├╝ber den Rand seiner Brillengl├Ąser hinweg anschaute. Vano ging als erstes auf Boldi zu und umarmte seinen Mann. ┬╗Willkommen an Bord Schatz, Bellamy. Ich sehe schon wer das ist... Dein R wie Robere... er sieht gewaltig verformt aus. Was ist passiert?┬ź, fragte Vano und legte Boldi einen Arm um die H├╝fte.

Fran
Beugte sich zu Robere herab und untersuchte den zerschundenen Mann genau. ┬╗Er hat Quetschungen und Prellungen. Irgendwer hat ihm die Z├Ąhne angesch├Ąrft. Man nennt diesen Schwachsinn ┬╗Zahnfeilritual┬ź. Einige historische indigene V├Âlker haben dies angeblich betrieben um sich in bestimmte Zust├Ąnde zu versetzen. Meist wurde es gleichgesetzt mit Mannbarkeitsritualen. Frauenbarkeitsrituale gab es ebenfalls. Eigentlich dient es dazu zu zeigen, dass diese Person bereit ist Schmerzen zu ertragen um somit in der Lage ist sich zu vermehren. Um die Z├Ąhne zu feilen, werden sie nicht wirklich gefeilt, jedenfalls nicht bei den meisten Ritualen, sondern sie werden bewusst in Form abgebrochen. Das f├╝hrt zu den Gesichtsprellungen. Man stelle sich vor, jemand h├Ąmmert einem s├Ąmtliche Z├Ąhne in Form. Jeder Zahn wird zwei bis viermal behandelt. Und wieviele Z├Ąhne hat er Mensch im Mund? Rund 32 - folglich sieht man aus, als w├Ąre man vor eine Wand gelaufen... mehrfach. Das einzige was ihm jetzt zur Zeit hilft, ist K├╝hlung und Wundbehandlung┬ź, erkl├Ąrte Fran und gab einigen Matrosen das Zeichen Robere in seine Krankenstube zu bringen. ┬╗Ich k├╝mmere mich um ihn┬ź, erkl├Ąrte er und folgte den M├Ąnnern.

Boldiszàr
Boldisz├ár nahm sich trotz des Stresses, den er zur Zeit hatte, die Zeit, um seinen Mann liebevoll zu begr├╝├čen. Es war eine winzige Oase des Gl├╝cks in all dem Elend, das sie umgab. ┬╗Danke, Liebling. Ja, unser Robby ist das. Belly hat ihn bet├Ąubt, damit er keine Zicken macht, da es so wirkt, als w├Ąre er freiwillig bei ihnen geblieben. Dieses Gefangenensyndrom wahrscheinlich, wo sie ihre Entf├╝hrer pl├Âtzlich m├Âgen. Die Menschenfresser haben ihn gem├Ąstet, ihn gefoltert und sein Gebiss verst├╝mmelt.┬ź Auf die Erkl├Ąrung des Schiffsarztes hin musste Boldisz├ár ein paar Mal durchatmen. ┬╗Mannbarkeitsritual, das passt zu ihm. Manchmal spinnt er. Ich hoffe, du kannst da was machen, Fran.┬ź Besorgt beobachtete er, wie Robere weggeschleppt wurde, der sich ein wenig bewegte. ┬╗Belly wird ├╝brigens Trauzeuge sein, Vano. Um mal was Positives zu sagen.┬ź

Silvano de Mancini
Vano strich Boldi beruhigend ├╝ber den R├╝cken. ┬╗Wenn ihn einer wieder hinbekommt, dann Fran. Die Z├Ąhne kann man wieder hinbekommen. Es gibt aus Bein oder Elfenbein k├╝nstliche Z├Ąhne die quasi auf zerst├Ârte Z├Ąhne aufgeklebt werden, einfach also nicht medizinisch erkl├Ąrt. Manche fertigen sogar einen kompletten Zahn aus Kiesel, so verr├╝ckt das klingt. Also sollte das Gesicht von Robere komplett abgeschwollen sein, k├Ânnte Fran ihm die Z├Ąhne wieder aufbauen. Er hat sie ja zum Gl├╝ck noch im Mund und keine Tr├╝mmerlandschaft. Das geht, es kostet nur eine Stange Geld, nicht was Fran angeht, er ist unser Bordarzt, aber er muss die Materialien ebenfalls kaufen. Einige Bader bieten so einen Service genauso an wie diesen Zahnversch├Ânerungsschei├č. Dann h├Ątte er wieder ein normales Gebiss und m├╝sste nicht ein Leben lang mit der Schei├če leben, die ihm diese Irren angetan haben┬ź, erkl├Ąrte Vano Boldi und Bellamy. ┬╗Zu unserer Hochzeit sage ich nur perfekt. Ich muss Dir nachher oder sp├Ąter etwas zeigen, wenn Du f├╝nf Minuten Zeit hast. Freut mich das Belly unseren Trauzeugen gibt┬ź.

Boldiszàr
┬╗Kommt drauf an, was es ist. Wenn es was Wichtiges und Sch├Ânes ist, dann vielleicht sp├Ąter, damit ich es ordentlich w├╝rdigen kann. Mir geht`s grad nicht so. W├Ąre schade drum. Den Zahnersatz wird Robby sich hoffentlich leisten k├Ânnen, er hat eigentlich sparsam gelebt. Ich h├Ątte ihn lieber in einem anderen Zustand hergebracht.┬ź Er blickte kurz in Richtung Sacha. Dann griff er Silvanos Hand und zerrte ihn an sich heran, um ihn fest zu umarmen. ┬╗Ich bin so froh, wenn wir den ganzen Mist hinter uns gebracht haben. Ich kann heut nicht hier bleiben, die Bei├čer haben ihr Ziel fast erreicht. Wir werden bald zuschlagen.┬ź

Silvano de Mancini
Vano strich mit beiden H├Ąnden Boldi durch die Haare und umarmte ihn im Nacken. ┬╗Klartext Schatz, Sachstand, was ist los? Welche Hilfe ben├Âtigst Du? Ich habe 8 Offiziere, 1 Arzt und 142 Mann unter Kommando, welche Hilfe ben├Âtigst Du? Glaub mir, meine Leute k├Ânnen an Land wie auf See k├Ąmpfen. Wen habt Ihr vor Ort? Du kannst die ├ťberraschung jederzeit anschauen. Ich bin auch froh sobald alles hinter uns liegt. Sekunde┬ź, sagte Vano freundlich und wandte sich etwas ab. ┬╗Blauen Peter niederholen!┬ź, bellte Vano seiner Mannschaft zu. ┬╗Blauer Peter wird niedergeholt┬ź, antwortete der 1. Offizier in einer Lautst├Ąrke als stand er nahe bei ihnen und einer der Matrosen setzte den Befehl sofort in die Tat um. ┬╗Wir bleiben, bis die Sache ausgestanden ist. Als Reserve, oder auf Abruf Boldi┬ź, sagte Vano freundlich w├Ąhrend sich Bellamy keuchend die Ohren rieb.

Boldiszàr
┬╗Nein, Vano. Das ist ein magisches Problem und ich habe gesehen, wozu dieser Lich f├Ąhig ist! Ich will dich dort nicht haben. Das soll keine Herabw├╝rdigung von dir und deiner Mannschaft sein, ich wei├č, was du kannst. Aber gegen Magie sind wir beide machtlos. Das m├╝ssen unsere Magier kl├Ąren und wir sind mit dem Palaisin und Unit├Ę B vor Ort, um die nichtmagischen Handlanger des Lichs, diese Menschenfresser, zu ergreifen. Wenn m├Âglich lebend, aber sollte das nicht m├Âglich sein, steht der T├Âtungsbefehl. Mir pers├Ânlich war es das Wichtigste, Robby da rauszuholen. Das haben wir dank Belly nun geschafft. Den Rest kriegen wir auch noch hin und ich freu mich auf deine ├ťberraschung. Sobald alles ├╝berstanden ist, schau ich sie mir an. Sei so gut und behalte Robby hier, bis der Kampf vorbei ist, damit er keinen Bl├Âdsinn anstellt.┬ź Aus irgendeiner Kaj├╝te war ein m├Ârderisches Wutgeschrei zu vernehmen. Boldisz├ár zog die Brauen hoch. ┬╗Ich glaube, er ist munter. Belly? Willst du erstmal allein mit ihm sprechen?┬ź

Silvano de Mancini
┬╗Naja eigentlich wei├čt Du nur, was ich nicht kann - Magie wirken┬ź, lachte Vano. ┬╗Den Rest muss ich ja noch unter Beweis stellen, nicht wahr? Ich wei├č warum Du mich nicht dabei haben m├Âchtest, aus dem selben Grund warum ich Dich bei einem Gefecht lieber in der Kaj├╝te als auf dem Deck h├Ątte. Wir warten hier trotz allem. Falls Ihr uns ben├Âtigt, sind wir da. Falls nicht, haben wir etwas l├Ąnger im Hafen gelegen, was auch nicht sonderlich schlimm ist. Wir werden Robere hier behalten┬ź, antwortete Vano. Nach dem Geschrei schaute er grimmig Richtung Heilerkabine. ┬╗Nun vermutlich werden wir ihn fixiert, sediert und kastriert hier behalten... Spa├č┬ź, grinste Vano, gab Robere frei und machte sich auf den Weg zu Fran.

Bellamy Bourgeois
Bellamy packte Boldi und zog ihn hinter Vano her. ┬╗Robere ist mehr als wach, ich hoffe er bekommt sich wieder ein. Wir m├╝ssen mit ihm sprechen und ich muss ihm klar machen, dass er hier in Sicherheit ist. Dass er sich f├╝gen muss. Dein Mann hat Recht, wir sollten ihm die Z├Ąhne wieder richten lassen. Das sieht sowas von grausam aus. Er wird damit noch mehr abrutschen, noch mehr ins Abseits geraten Boldi, komm┬ź, sagte Bellamy. Gemeinsam mit Silvano betraten sie die Heilerstube. Robere war ein einem Sicherheitsstuhl vollfixiert, w├Ąhrend Fran ihn behandelt hatte. Roberes Gesicht war dick mit K├╝hlsalbe eingestrichen und die Schwellung war bereits merklich zur├╝ckgegangen, da so das Blut und die Gewebefl├╝ssigkeit wieder zirkulieren und abflie├čen konnte.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro war an einem v├Âllig fremden Ort erwacht. Ein Fremder betatschte sein Gesicht und h├Ârte auch nicht damit auf, als er ihn anbr├╝llte und anspuckte. Tekuro versuchte sogar, mit seinen spitzen Z├Ąhnen nach den widerlichen Fingern zu schnappen. Dass er fixiert war, machte ihm Panik, sein Herz raste und er atmete heftig, w├Ąhrend jeder einzelne Muskel sich spannte und die Fixierung auf Schwachstellen ├╝berpr├╝fte. Die T├╝r ├Âffnete sich. Boldisz├ár und Bellamy betraten den Raum. ┬╗Ihr!┬ź, keuchte er erleichtert. ┬╗Macht mich los.┬ź

Bellamy Bourgeois
Bellamy musterte Robere streng. ┬╗Einen Schei├č werden wir Robere. Was ist mit Dir los, was ist geschehen? Sei froh dass wir Dich retten konnten!┬ź, sagte Bell ernst, w├Ąhrend Fran eine Spritze aufzog, den Arm von Robere desinfizierte und sie ihm verabreichte. Robere sp├╝rte wie er ruhiger wurde, wie sich sein Herz beruhigte, es langsamer schlug die Wut verrauchte. Er war in Sicherheit, streiten war sinnlos, schreien war sinnlos, niemand wollte ihm hier etwas B├Âses. Sogar der grimmige Blick von Bellamy hatte pl├Âtzlich etwas tr├Âstliches. Sogar seine Muskeln entspannten sich und die Verkrampfung verschwand. Bellamy trat n├Ąher heran und musterte Robere. Behutsam strich er ihm ├╝ber den Kopf. ┬╗Wir bekommen Dich wieder hin. Wir haben sogar eine M├Âglichkeit gefunden, Deine Z├Ąhne wieder herstellen zu lassen. H├Âr mir genau zu Robere, Du kannst los lassen! Du bist in Sicherheit, h├Ârst Du mich? In Sicherheit. Sie werden Dich nie wieder misshandeln, m├Ąsten, schlagen oder was sie auch immer mit Dir getan haben. Wir besch├╝tzen Dich und sie werden daf├╝r bezahlen. Ich wei├č, das verstehst Du jetzt alles nicht. Vielleicht wirst Du sogar Deine Peiniger weiter verteidigen. Aber sobald Du wieder gesund bist, Deine Seele geheilt ist, wirst Du begreifen was sie Dir angetan haben. Wir sind f├╝r Dich da Bruder┬ź, sagte Bell und dr├╝ckte Roberes Schulter.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Einen Moment schaffte Tekuro es noch, sich dar├╝ber zu ├Ąrgern, dass seine Wut nachlie├č und versuchte, sie so lange wie m├Âglich aufrechtzuerhalten, aber die Wirkung des Mittels war nicht durch blo├če Willensanstrengung aufzuheben. Sein Denkverm├Âgen wurde dadurch zum Gl├╝ck nicht beeintr├Ąchtigt und ein angenehmer Nebeneffekt war, dass auch die Schmerzen in seinem Mund nachlie├čen und schlie├člich ganz verschwanden. ┬╗Ich h├Âr dich, Belly. Aber ihr versteht das falsch. Sie waren gut zu mir, ich wollte diese Z├Ąhne haben. Einer von ihnen ist mein Vater! Mein Vater, versteht ihr? Und die Frau erwartet mein Kind. Ich wollte sie nur in Sicherheit bringen und dann zur├╝ck zum Palast kommen. War nicht richtig, unerlaubt Urlaub zu nehmen, ich wei├č. Aber das war ein Notfall. Kein Grund, mich zu fesseln. Woher wisst ihr ├╝berhaupt, dass ich hier bin?┬ź

Bellamy Bourgeois
┬╗Weil wir Dich gerettet und hierher gebracht haben. Die Frau? Wer ist davon Dein Vater? Doch wohl nicht dieser Vampir? Gut zu Dir waren sie nicht Robere, das redest Du Dir ein, weil Du daran glauben m├Âchtest. Schau Dich doch an. Du siehst aus wie eine Kreuzung zwischen Ghul und Vampir. Sie haben Dich zu einem von ihnen gemacht, ist es das was Du willst oder wof├╝r Du einstehst? Du bist Gardist Robere, Du verteidigst Menschen. Ich wei├č, dass wir beide schon Schei├če gebaut haben, dass wir vielleicht nicht immer die Besten waren. Und dass wir oft unsere Berufung aus den Augen verloren haben, weil wir auch mal genau daf├╝r hart zu packen m├╝ssen. Aber wir tun dies doch f├╝r unsere Leute, unser Land unsere Krone. Und nicht gegen sie. Und Du Robere, Du bist gefallen wegen Nathan. Und auf einmal ist es Nathans Truppe, die es gut mit Dir meint? Hast Du vergessen weshalb Du ├Âffentlich mit einem Holzdildo gefickt wurdest, bis Du kaum noch stehen konntest? Also ich habe das nicht vergessen. Und Du solltest wissen wer Dir das eingebrockt hat. Das war doch Nathan! Zuerst schmei├čt er sich Dir an den Hals, dann versagst Du bei der Nummer, spritzt zu schnell ab und Nathan beschwert sich dar├╝ber beim Duc. Nat├╝rlich hat er nicht gesagt, Robere kam zu schnell, ich bin entt├Ąuscht. Nein er hat Dich ganz anders beschuldigt. Und nun ist dieser Nathan Dein Freund? Robere, wen willst Du verarschen? Soll ich es Dir sagen? DICH. Du verarscht Dich und redest Dir etwas ein, redest Dir Dein Leid sch├Ân. Aber wir begreifen was dahinter steckt, wir wissen, warum Du so einen Unsinn redest. Wir lassen Dich trotz allem nicht fallen und wir messen dem Unsinn keinen Wert bei. Vampire sind Tote, die k├Ânnen keine Kinder zeugen. Nathan ist weder Dein Vater noch Dein Freund. Diese Frau ist genauso eine Bestie wie ihr Vater und sie wird genauso wie ihr Vater sterben, daf├╝r sorge ich. Dann bist Du diese Fessel los. Ich hoffe inst├Ąndig, dass wir von denen keinen gefangen nehmen m├╝ssen, damit Du heilen kannst Robere. Du bist hier, Dich wollten wir leben da heraus holen. Das haben wir geschafft. Der Rest geht drauf, geht es nach mir!┬ź, sagte Bellamy eisern.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Das Mittel zwang Tekuro, ruhig zu bleiben, sonst w├Ąre er nun vor Wut explodiert. ┬╗Nathan ist die Nutte von Archibald┬ź, sagte er ruhig. ┬╗Ich hab mit dem nichts zu schaffen. Den falschen Fuffziger k├Ânnt ihr gern killen, wenn ihr euch mit Ciel und Max anlegen wollt. Mein Vater ist der mit den langen schwarzen Haaren! Ihr habt uns doch beobachtet, nicht wahr? Dann wisst ihr, wer er ist. Du brauchst mir meinen Job nicht zu erkl├Ąren, Bellamy. Ich bin Leibgardist und ich bleibe Leibgardist, so lange meine Knochen mitmachen. Meine neuen Z├Ąhne hindern mich nicht an der Arbeit, oder? Ich wollte zu euch zur├╝ckkehren! In unserer Truppe gibt es nur eine Frau und die ist von mir schwanger. Wenn ihr sie t├Âtet, erwartet euch der Block! Und der Kleine, Arbogast, hat niemandem was getan, der ist so was von harmlos! Archibald trinkt nur Instantblut und der Priester ist ein harmloser Wanderm├Ânch! Wieso jagt ihr uns, was soll der Mist? Bevor ich abgereist bin, habe ich dir gesagt, dass ich Urlaub mache, Bellamy! Hast du das vergessen? Du solltest es Boldi ausrichten! Und Patti wollt ihr auch t├Âten, weil er mir gefolgt ist, ja?┬ź

Bellamy Bourgeois
Bellamy trat an Robere heran und strich ihm beruhigend ├╝ber den Kopf, was bei Bellamys Pranke schon ehr schmerzhaft war, vor allem da sie in einem Panzerhandschuh steckte. ┬╗Robere┬ź, raunte Bellamy und bei seiner Reibeisenstimme, klang es ziemlich seltsam wenn er sanft sprach, ┬╗Du redest Dir etwas ein. Der Schwarzhaarige ist ein Arashi. Woher sollst Du nun einen Arashivater haben. Patrice lebt? Er ist bei Euch? Er lebt noch? Robere Du wei├čt, dass diese Gruppe nicht harmlos ist, es sind Menschenfresser und Du Robere, hast auf ihrem Speiseplan gestanden. Wenn die Frau schwanger ist, wird sie nur inhaftiert. Nathan ist mit Archibald zusammen... mit dem R├Ądelsf├╝hrer. Nun ich mag dieses Wort nicht sonderlich, aber hier stimmt es. Sei unbesorgt, wenn dieses Monstrum Dir die Sahne aus dem Sack gesaugt hat, wird sie nicht damit durchkommen. Dein Kind wird leben┬ź, versicherte Bellamy.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Ihr k├Ânnt sie nicht einfach alle t├Âten┬ź, keuchte Tekuro. ┬╗Es muss eine Anh├Ârung geben! Der Mann IST mein Vater, ich schw├Âre es, ich habe Beweise! Eine ganze Truhe voll! Er ist ein naridischer Arashi und meine Mutter lief ihm mit mir davon, nur um zu merken, dass sie allein nicht ├╝ber die Runden kommt und mich in ein Heim zu stopfen. Nat├╝rlich lebt Patti, wieso sollte er nicht leben? Es geht ihm gut, er ist quietschlebendig und mopsfidel. Niemand von diesen Leuten hat irgendwem in Souvagne irgendetwas getan! Keine Ahnung, wie ihr darauf kommt! Und ich stand auch nicht auf ihrem Speiseplan, sonst h├Ątte ich wohl kaum das Kind zeugen d├╝rfen, oder?┬ź

Bellamy Bourgeois
┬╗Doch Robere, dass h├Ąttest Du tun d├╝rfen, damit ihre kranke Vereinigung weiter besteht. Sie haben Dir den Verstand und den Samen geraubt. Und auf einmal bist Du Naridier? Und Arashi? Robere, mach einmal ganz langsam und h├Âre Dir selbst zu. Du und Arashi und Naridier? Was bist Du gleich noch? Rakshaner und Troll? Robere sie haben Dich zerst├Ârt, ich wei├č im Moment w├╝rdest Du l├╝gen, betr├╝gen, bei├čen, kratzen und sogar morden nur um zu Deinen Sklaventreibern zur├╝ckkehren zu d├╝rfen. Aber wenn wir Dich jetzt gehen lassen, rennst Du in Deinen Untergang. Ich wei├č was Dich erwartet, Du kannst nicht mehr sehen woher Du gekommen bist. Du hast den Blick auf die Realit├Ąt verloren. Aber wo Du im Moment nicht sehen kannst Robere, da sehen wir f├╝r Dich. Ehrensache unter Gardisten, auch wenn es Dir jetzt wie Hohn erscheinen mag. In einem Jahr, wenn es Dir besser geht, wenn Du das alles hinter Dir gelassen hast, wirst Du froh sein, dass wir Dich lebend retten konnten. Patti retten wir auch┬ź, sagte Bellamy aufmunternd.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Wer steckt hinter dem Ganzen?┬ź, fragte Tekuro verzweifelt. ┬╗Ich will mit dem Oberbefehlshaber sprechen! Ich habe Beweise f├╝r das alles, macht mich los! Sie sind in meinem Quartier, im Palast, da sind die Tageb├╝cher meines Vaters und seine Habseligkeiten! B├╝cher, die man anfassen kann, das ist wohl kaum Einbildung. Und schau mich an, sieht man mir nicht an, dass in meinen Adern auch Arashiblut flie├čt?┬ź

Bellamy Bourgeois
┬╗Nein Robere, dass sieht man nicht und Du hast auch keine Goblinohren. B├╝cher Robere, seit wann interessierst Du Dich f├╝r B├╝cher mein Freund? Gleich was Du sagst, wie sehr Du bettelst, drohst, heulst oder schreist, wir d├╝rfen Dich nicht losbinden. Und wir werden Dich auch nicht befreien um Deiner selbst Willen. Du kannst es nicht verstehen, noch nicht. Aber wir tun dies hier alles f├╝r Dich Robere. Boldi hast Du bei ihm B├╝cher gesehen?┬ź, fragte Belly.

Boldiszàr
Boldisz├ár musste sich sehr zusammennehmen. Es geschah nicht oft, dass man Robere in solch einem erbarmungsw├╝rdigen Zustand sah. Robere sah ihn flehend an. ┬╗Ich war ... in seinem Zimmer┬ź, sprach Boldisz├ár. ┬╗Als er so lange fortblieb. Da war ein Haufen Sachen, die neu waren. Ein sch├Âner Wandteppich, B├╝cher in einer unlesbaren Schrift, bunte Klamotten und noch ein paar andere Dinge. Das sah schon nach Arashizeugs aus. Belly, wenn das stimmt, m├╝ssen wir den Plan ├Ąndern. Wir k├Ânnen nicht jemanden t├Âten, der vielleicht sein Vater ist!┬ź

Bellamy Bourgeois
Bellamy sch├╝ttelte langsam den Kopf. ┬╗Damit werden sie ihn gek├Âdert haben. Wer wei├č, was sie ihm erz├Ąhlt haben und nun schwirrt das in seinem Kopf herum. Wo soll denn bitte hier ein Arashi hergekommen sein Boldi? Jeder der anders ist, f├Ąllt hier sofort auf. Khawa, such ihn mal, jeder wird sagen - ach Khawa! Ja der Rakshaner, genau der! Ebenso h├Ątte jeder einen Arashi erkannt und gekannt. Wo war denn der Mann? Und wieso hat er erst jetzt das Zeug? Ich glaube sie haben unseren Robere bewusst auf die Nadel gezogen mit etwas, dass er sich so sehr w├╝nscht wie Du, Vano oder ich- Eltern, ein Zuhause, ein Nest. Sie wussten wo sie ihn treffen k├Ânnen und genau da haben sie angesetzt, da haben sie zugestochen. Der Skorpion wurde gepf├Ąhlt┬ź, sagte Bellamy traurig.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Furchtbar witzig┬ź, fauchte Tekuro. ┬╗Meine Mutter war eine Sklavin in Naridien, die Ficksklavin meines Vaters! Zufrieden? Aber im Gegensatz zu euch habe ich wenigstens einen Vater und bald habe ich auch einen Sohn! Wenn ihr einem von ihnen ein Haar kr├╝mmt ...┬ź Er schloss die Augen und verkniff sich, es auszusprechen. ┬╗Macht mich los┬ź, bat er ruhig.

Bellamy Bourgeois
┬╗Daran ist ├╝berhaupt nichts witzig Robere und auch Deine Bissigkeiten und Gemeinheiten helfen Dir hier nicht weiter. Es ist Der Feind der aus Dir spricht. Ja Du hast einen Vater und wir wissen nun was mit unserem Vater geschah. Boldiszar und ich sind Br├╝der. Unser Vater starb in Aus├╝bung seines Amtes. Nein wir haben keinen Vater mehr Robere, dass ist wohl wahr. Schuld daran ist einzig und allein Parcival die Sackratte und er h├Ątte weit mehr verdient als er bekam. Er kassierte einen gnadenvollen schnellen Tod, den Tod eines Ehrenmannes der er ganz gewiss nicht wahr. Du wei├čt nicht was Du im Moment redest Robere. Ja ich w├╝rde Dir einen Vater g├Ânnen, von ganzem Herzen sogar. Nichts was ich lieber zur├╝ck h├Ątte, einfach um einmal mit ihm zu reden, oder in seine Augen zu schauen und festzustellen dass sie so blau sind wie die von Boldi und mir. Um mich selbst wieder zu erkennen, woher ich kam. Aber von mir gibt es kein wohin ich gehe. Weder von mir, noch von Boldi. Parcival hat es geschafft, dass mit unserem Vater bei uns unsere Linie stirbt. Er wollte uns vernichten und er hat es geschafft. Nicht sofort, aber die alte Filzlaus spielte auf Zeit und das Spiel spielte er gut Robere. Er wird letztendlich also genau das erreichen, was er immer wollte - uns von Asamuras Angesicht fegen. Das er das pers├Ânlich nicht mehr miterlebt, macht die Sache weder besser noch schlimmer. Er hat trotzdem sein Ziel erreicht. Er war erfolgreich, trotz dass man ihn aufgehalten hat. Also erz├Ąhl mir nicht, Du hast einen Vater. W├Ąre dem so - sch├Ân f├╝r Dich. Rede mit ihm, sprich mit ihm, genie├če ihn, wie ich mich an Boldi klammere. Denn er ist alles was ich jemals an einem Zuhause haben werde. Aber Robere, rede Dir nichts ein. Sich so etwas einzureden ist ein Bad im Treibsand, je mehr Du strampelst, je tiefer wirst Du sinken. Und wir halten Dich gerade an Deinen fettigen Haaren fest, damit Du nicht im Sand abs├Ąufst. Folglich nein, Du bist kein Arashi. Nein Du hast keinen Vater. Nein Du bist kein Naridier. Nein Du hattest keine Sklaven Mutter. Du bist Souvagner, warum sollte denn ein Naridischer oder Arashi Junge hier in Souvagne im Heim sitzen? Das ist doch unsinnig. Du bist auch kein Zwerg, der hier ins Heim gegeben wurde. Ich wei├č wie weh das tut, v├Âllig heimatlos und wurzellos zu sein Robere. Aber die einzige Chance die Du hast, ist nicht, Dir k├╝nstlich eine alte Wurzel zu suchen, sondern Dich ins Licht zu stellen und neue Wurzeln auszutreiben. Such Dir wen, gr├╝nde eine Familie, schaffe Dir Kinder an, alles legitim. Schaffe Dir die Familie, die Du gern gehabt h├Ąttest. Das w├╝nsche ich Dir. Aber bitte schaffe Dir keinen unsichtbaren Papa, wie unsichtbare Freunde und so weiter. Das endet sehr ungesund in einem Hemd, wo man die ├ärmel auf dem R├╝cken verschn├╝rt Robere┬ź, warnte Belly.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Weil sie Souvagnern war, h├Ârst du mir ├╝berhaupt zu?┬ź, schnauzte Robere. ┬╗Sie wurde da illegal in Naridien gefangen gehalten und durchgenudelt. Ich bin dabei entstanden. Mein Vater lie├č sie laufen, gab ihr sogar eine Stange Geld mit, aber sie gab mich trotzdem im Heim ab.┬ź In Tekuros Kopf arbeitete es. Er fragte sich, ob an Bellamys Worten wom├Âglich etwas dran war. Dass man ihn veralberte. Dann sch├╝ttelte er den Kopf. ┬╗Das ist eine lange und komplizierte Geschichte, aber sie ist wahr. Aber ihr wollt sie nicht h├Âren. Gut, dann erz├Ąhle ich sie euch nicht. Und du brauchst mich nicht versuchen zu verarschen, Belly! Du bist nicht Boldis Bruder, blo├č weil ihr euch zuf├Ąllig ├Ąhnlich seht. Ich bin sein Wahlbruder und war es von anfang an! Du willst mich blo├č fertig machen. Sch├Ân, ist dir gelungen, ich bin fertig, ich bin am Boden! Und jetzt mach mich los! Parcival ermordet, ich glaube es hackt. Und da drohst du mir mit einem Sanatorium? Wer ist euer Oberbefehlshaber, Massimo?!┬ź

Bellamy Bourgeois
Bellamy zog sich einen Stuhl heran und hockte sich neben Robere. ┬╗Ich habe nicht vor Dich zu verarschen, wozu auch? Es ist wahr. Sagen Dir die Agenten der Autarkie etwas? Einer ihrer m├Ąchtigsten M├Ąnner, war Boldiszars und mein Vater. Es fing vor langer Zeit damit an Robere, dass sich die alte Duchesse von ihrem Ehemann Duc Alain de Souvagne lossagen wollte. Sie und Parcival hatten ein Verh├Ąltnis. Und um ihren Mann den sie nicht liebte loszuwerden, wollte sie ihn verungl├╝cken lassen. Die Agenten der Autarkie kamen dem auf die Spur und wollten den Duc retten. Aber Parcival, damals schon so verschlagen wie heute, brachte die Agenten in Misskredit. Die Himmelsaugen unterstellten ihnen durch Parcivals Intrige Verrat. Und so starben sie Robere. Jeder Agent der Autarkie fiel durch die Himmelsaugen. Die Himmelsaugen wurden von Parcival genauso benutzt und manipuliert, wie er selbst von der alten Duchesse. Aber dies sollte er erst Jahrzehnte sp├Ąter erfahren. Ausl├Âser f├╝r die Offenbarung war Boldiszar. Chevalier Silvano Giovanni Mancini kam an den gro├čherzoglichen Hof. Er und Boldi verliebten sich und er bat um die Freilassung von Boldi. Er wollte ihn erwerben. Ab dato geriet der uralte Plan von Parcival ins Wanken, denn nun war der Duc im Zugzwang. Vano und Boldi - beides S├Âhne der damaligen angeblichen R├Ądelsf├╝hrer des Verrates. Berzan Bovier - Boldis Vater und Mercer Desnoyer - Silvanos Vater waren die Anf├╝hrer des Aufstandes der Agenten. Und nun schlossen sich ausgerechnet die beiden S├Âhne zusammen. Der Duc war gezwungen den Umstand aufkl├Ąren zu lassen, warum schlossen sich die beiden zusammen? Zufall? Liebe? Verrat? Rache? Letztendlich haben wir es Prince Ciel zu verdanken, dass Licht in die Dunkelheit kam. Es kam heraus, dass die Agenten wie bereits gesagt zu Anfang gar keinen Verrat planten, sondern die Rettung des Duc. Aber in die Enge getrieben und allem beraubt was sie hatten, k├Ąmpften sie genau daf├╝r, was man ihnen unterstellt hatte. Es blieb ihnen keine andere Wahl. Mercer - der Anf├╝hrer fiel indem ihn die Himmelsaugen als Waffe gegen seine eigenen Leute benutzten. Unser Vater Berzan verhandelte - er bat um das Leben der Kinder der Agenten. Dieser Bitte wurde entsprochen. Wir wurden am Leben gelassen, aber bereinigt. Unsere Erinnerungen wurden gel├Âscht. Aber manche blieben wohl doch haften, als Gef├╝hle Robere. Ciel konfrontierte Parcival mit den Anschuldigungen. Der alte Mann gab es zu. Er hatte sogar vor mich nach einem Lichangriff sterben zu lassen, damit sein Verrat nicht auffliegt. Allerdings gestand er Ciel dann doch alles ein und griff den Prince an. Letztendlich wurde er vom Duc h├Âchstpers├Ânlich erschlagen - gek├Âpft. Da Prince Ciel so etwas nicht einfach auf sich beruhen l├Ąsst, bat er Jules darum, mit uns zur├╝ck in unsere Vergangenheit zu reisen. Uns unsere alten vergessenen Erinnerungen zu zeigen. Wir sahen die Erinnerungen von Silvano, wie seine Mutter von Parcival get├Âtet wurde. Wir sahen wie unsere Mutter von Paricval get├Âtet wurde. Und wir sahen noch einiges andere, wie unsere Familien befreundet waren, dass sich Boldi und Vano gar nicht kennenlernten, sondern wiederfanden. Es h├Ątte alles so anders laufen k├Ânnen Robere. Und meinst Du bei all dem w├╝rde ich Dir nicht einen Vater w├╝nschen? Doch Robere, wenn an Deiner Geschichte nur ein F├╝nkchen Wahrheit w├Ąre, ich w├╝rde es Dir doch g├Ânnen. Du und ich, wir sind uns ├Ąhnlicher als uns lieb ist. Beides Panzertr├Ąger die so fest mit dem Panzer verwachsen sind, dass sie ihr Innenleben fast vergessen haben. Aber auch in unserem Inneren gibt es einen weichen Kern, der einfach einmal in den Arm genommen und lieb gehabt werden m├Âchte. Vielleicht gerade von einem verst├Ąndnisvollen Vater, wo das alles gar nicht albern, sondern herzlich ist. Oh ja ich verstehe Dich Robere. Besser als Du glaubst. Und genau deshalb besch├╝tze ich Dich vor diesen Betr├╝gern. Parcival ist so tot wie man nur sein kann Robere. Ihm wurde der Kopf abgeschlagen und ihm wurden die Knochen aus dem Arschloch gezogen als Strafe. Und ich wei├č, dass Du am Boden zerst├Ârt bist. Aber das ist nicht unser Werk. Wir halten Dich fest und wir richten Dich wieder auf. Gemeinsam Robere. Du bist einer von uns, warst es immer und wirst es bleiben. Halte durch Bruder┬ź, sagte Belly freundlich.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro dachte, er h├Ârte nicht richtig und jetzt begann er wirklich an seiner Wahrnehmung zu zweifeln. Gerade eben h├Ârte es sich tats├Ąchlich so an, als h├Ątte Boldisz├ár eine Aff├Ąre mit irgendwem, schlimmer noch, eine Liebesaff├Ąre und obendrein mit einem Typen. Er w├╝rde warten m├╝ssen, bis die Drogen nachlie├čen. ┬╗Ihr seid also Br├╝der. Ihr wisst, wer eure Eltern waren. Und Parcival war ein Verbrecher und ist tot. Sch├Ân f├╝r uns alle. Wenn wir wirklich auf der selben Seite stehen, macht ihr mich jetzt los.┬ź

Bellamy Bourgeois
Bellamy schmunzelte und sch├╝ttelte langsam den Kopf. ┬╗Boldi tue unserem Robby den Gefallen und beweise ihm, dass Vano Dein Partner ist. Damit er glaubt was er h├Ârt, da er es sieht. Ich werde pers├Ânlich in Deinen Sachen nachschauen Robere ob Du die Wahrheit sagst. Es geht mir nicht darum, Dir zu schaden, oder Dir was zu unterstellen. Ich will nur eines - Deinen Arsch und Dein Leben retten. Kapiert? Boldi walte Deines Amtes┬ź, bat Belly grinsend.

Boldiszàr
Boldisz├ár sch├╝ttelte langsam den Kopf. ┬╗Nicht jetzt, Belly. Wozu ├ľl ins Feuer gie├čen. Robby, ich binde dich jetzt los. Benimm dich. Wir haben gerade einen riesen Haufen Probleme und verdammt wenig Zeit.┬ź Er machte sich daran, die Fixierung zu l├Âsen.

Bellamy Bourgeois
Bellamy packte Boldi und hielt ihn fest. ┬╗Bist Du wahnsinnig? Was willst Du damit erreichen?┬ź, fragte Bellamy aufgew├╝hlt.

Silvano de Mancini
Silvano schaute sich das Schauspiel an und wusste nicht, was er davon halten sollte. ┬╗Entscheidet Euch. Wenn er jetzt losgebunden wird, wird er m├Âglicherweise zu seinen Peinigern zur├╝ckkehren. Falls er hierbleiben soll, muss er sicher untergebracht werden. Also was habt Ihr mit ihm vor?┬ź, hakte Vano nach.

Boldiszàr
┬╗Was willst du erreichen, Belly, als ihn weiter in die Ecke zu dr├Ąngen? Wenn du wirklich erfahren willst, was in den K├Âpfen dieser Bei├čer vorgeht, kannst du nicht alles, was er sagt, als Irrsinn abstempeln. Er glaubt an den Kram und ich habe selbst die Habseligkeiten gesehen. Mag sein, dass sie ihn belogen haben, aber deswegen ist er nicht irre. Du behandelst ihn wie einen Verr├╝ckten und Kriminellen! Noch bin ich Coutilier von Unit├Ę B und Robby ist, wie du selbst sagtest, einer von uns!┬ź

Silvano de Mancini
┬╗M├Âglicherweise ist es ein Mix aus beidem. Am einfachsten w├Ąre es doch, den Vater dazu zu holen. Ist das nicht dieser begleitende Arashi? Er hat sich doch hier ├╝berhaupt nichts zu schulden kommen lassen, au├čer dass er mit der falschen Reisegruppe unterwegs war. Warum wird er nicht befragt?┬ź, hielt Vano dagegen und gab Fran ein Zeichen, Robere zu befreien.

Fran
Der Schiffsarzt schnallte Robere ab und musterte ihn besorgt. ┬╗Es w├Ąre besser und auch ges├╝nder, Du w├╝rdest bei uns bleiben. Allein wegen m├Âglicher Komplikationen. Gleich was man Dir glaubt oder nicht, mir geht es rein um Dein k├Ârperliches Wohl┬ź, sagte der Arzt.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Ja, der Arashi ist mein Vater! Und die Frau ist die Mutter meines ungeborenen Kindes.┬ź Er setzte sich auf. Seine Bewegungen f├╝hlten sich langsam und schwerf├Ąllig an, die R├╝stung wog Tonnen. ┬╗Ich brauch keine Ruhe, mir geht es gut. Die anderen haben genau so wenig etwas getan wie mein Vater. Patti sowieso nicht und der Typ mit den braunen Haaren ist so harmlos, der frisst nur Nudeln, weil er keinem Tier was zu leide tun kann. Ihr macht einen riesengro├čen Fehler!┬ź

Silvano de Mancini
Vano schaute Boldiszar an und musterte Robere. ┬╗In Ordnung, Dein Vater und der andere Kerl au├čen vor, ebenso die Frau. Letztendlich galt doch der Hinrichtungsbefehl nur f├╝r den Vampir und den Lich. Alle anderen sollten soweit mir bekannt ist nur verhaftet werden. Und gleich was die anderen sagen, der Befehl des Duc hat Bestandskraft. Entspann Dich, leg Dich hin, Deinen Leuten wird nichts geschehen┬ź, sagte Silvano. Er knuffte Boldi. ┬╗Hilf ihm aus der R├╝stung┬ź, bat Vano.

Bellamy Bourgeois
Bellamy nickte zustimmend. ┬╗So ist es, zur T├Âtung sind nur der Lich und der Vampir ausgeschrieben. Alle anderen zur Verhaftung. Sie werden angeh├Ârt, ausgelesen und dann verurteilt oder freigesprochen. Sie haben Dich also nicht gefoltert... gut, ich nehme es so hin Robere. Ich bete dass Du die Wahrheit sagst. Ich habe einfach Angst und Sorge um Dich. Komm wir helfen Dir aus der R├╝stung┬ź, sagte Bellamy aufmunternd.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Boldisz├ár und Bellamy machten sich daran, ihn aus der schwarzen R├╝stung zu sch├Ąlen. Tekuro lie├č sich helfen. Er bemerkte Boldisz├árs Blick, als die R├╝stung auf dem Boden lag. Die Kleidung von Tekuro war unwahrscheinlich dreckig und steinhart von verkrustetem Blut. Boldisz├ár sagte nichts dazu, wof├╝r er ihm dankbar war. ┬╗Ich entspanne mich, sobald mein Vater hier ist┬ź, erkl├Ąrte Tekuro. ┬╗Gib mir eine Rauchstange.┬ź Wortlos hielt ihm Boldisz├ár ein P├Ąckchen Kautabak hin, aus dem Tekuro sich bediente. Dann hielt Boldisz├ár es auch den anderen hin, ehe er sich selbst bediente. Er bat Silvano und Bellamy mit einem Blick, ihn zu begleiten, als Tekuro hinaus ging und sich kauend an die Reling stellte. Er stellte sich daneben und sie schwiegen.
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Re: Kapitel 14 - Konfrontation

#2

Beitrag von Robere Tekuro Chud-Moreau » Di 11. Sep 2018, 10:25

Tekuro durfte sich frei auf dem Schiff bewegen, aber er wusste, dass man ihn im Auge behielt. Verlassen durfte er es nicht. Weder glaubte er Bellamy ein Wort noch ging er davon aus, dass wirklich geplant war, die Bei├čer am Leben zu lassen. Er ├╝berlegte, wie er seine Leute von hier aus warnen konnte. Denn selbst wenn es ihm gelang, die K├Âpfe von Kazrar, Nori und Arbogast aus der Schlinge zu ziehen - auf den ├ältesten und auf Archibald stand der Hinrichtungsbefehl. Wenn der ├älteste starb und dessen magische Kr├Ąfte verschwanden, w├╝rde auch sein Vater sterben. Kazrar lebte nur durch dessen Magie. Und Archibald durfte genau so wenig etwas geschehen, daf├╝r war er zu gut zu ihm gewesen. Der Mann hatte ihm selbstlos geholfen, war sogar auf eine schr├Ąge Weise f├╝rsorglich gewesen.

Aber er kam hier nicht weg und konnte an eine Jagdh├╝tte im Wald auch keinen Brief schreiben. Nicht mal einen Boten senden! Er dachte ganz fest an seinen Vater, aber mehr als bestenfalls eine innere Unruhe w├╝rde dieser nicht sp├╝ren. Keiner von ihnen war Magier.

Der Magier!

Tekuro grinste. Er w├╝rde dem ├ältesten eine Botschaft senden. In der folgenden halben Stunde war Tekuro dabei zu beobachten, wie er mit den Matrosen sprach, ehe er mit einem von ihnen in einer Kaj├╝te verschwand. Wenige Minuten sp├Ąter gellten schrille Schmerzenschreie ├╝ber das Schiff. Als die Mannschaft dem Matrosen zu Hilfe eilen wollte, war es schon vorbei.

Der junge Mann wankte mit bleichem Gesicht wieder an Deck. ┬╗A-alles in Ordnung┬ź, stammelte er zitternd und hielt ein B├╝ndel Geldscheine hoch, dass er sich gerade verdient hatte. Er hatte nur nicht damit gerechnet, dass der Gardist ihm dabei derma├čen weh tun w├╝rde.

Hinter ihm her stapfte Tekuro, sehr zufrieden mit sich und seiner Idee, auch wenn ihm nun die Nudel zwickte. Schmerzensschreie und Verzweiflung. Er hoffte, der Älteste hatte seine Botschaft gespürt und wusste sie zu deuten. 'Ich bin hier', lautete sie. 'Und ich kann euch nicht anders kontaktieren als auf diesem Weg!' Die Warnung mussten sie daraus leider selbst herauslesen.

Er stellte sich an die Reling und schaute in Richtung Land. Sie alle waren so gl├╝cklich miteinander gewesen, als w├Ąren sie wirklich die Familie, die sich jeder von ihnen w├╝nschte. Sp├Ątestens mit Tanukis Geburt w├╝rde genau das Eintreten - abgesehen von dem ├ältesten w├Ąren sie dann alle miteinander verwandt. Tanuki war das verbindende Element. Seine Geburt ├Ąnderte alles und webte die Blutsbande von Chud und Dornburg zusammen. Kazrar und Archibald w├Ąren fortan nicht nur Gef├Ąhrten, sondern beide Tanukis Gro├čv├Ąter. Arbogast w├Ąre Tanukis Onkel. Und Tekuro und Nori - sie waren seine Eltern.

Tekuro w├╝rde nicht zulassen, dass man seine Familie zerst├Ârte!
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Re: Kapitel 14 - Konfrontation

#3

Beitrag von Silvano de Mancini » Di 11. Sep 2018, 11:11

Robere stand v├Âllig allein an der Reeling, von Bellamy und Boldi war weit und breit nichts zu sehen. Das gesamte Deck war wie ausgestorben. Wie aus dem Nichts bekam er einen knallharten Tritt ins Kreuz, ein zweiter Tritt fegte ihm die Beine weg, so dass er mit Schwung vom Schiff ins Hafenbecken st├╝rzte. Als er prustend und nach Luft japsend wieder auftauchte, starrte er in das Gesicht von Mancini, der wie eine ein├Ąugige Raubkatze geduckt in perfekter Balance auf der Reling hockte und ihn mit schr├Ąg gelegtem Kopf musterte.

ÔÇ×Ein Leben f├╝r ein Leben!
Der Tausch ÔÇô Dein Vater Kaz samt Deiner Leute f├╝r meinen Mann Boldi samt meiner Leute.
Tauch unter, rette sie und verzieht Euch! Lasst Euch hier nie wieder blicken. Einmalige ChanceÔÇť,
zischte Mancini.

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Re: Kapitel 14 - Konfrontation

#4

Beitrag von Robere Tekuro Chud-Moreau » Di 11. Sep 2018, 12:23

Tekuro tauchte aus einem Blasenwirbel wieder auf, hustete und w├╝rgte Salzwasser hervor. Er war froh, dass er seine R├╝stung nicht mehr trug, denn sonst w├Ąre er untergegangen wie ein Stein. Es brannte derart in seinen Augen, dass er erst einmal nichts sah, aber er h├Ârte sehr deutlich die Stimme von dem Kerl, der angeblich Boldisz├árs Liebhaber war. Nach der Aktion war Tekuro geneigt das zu glauben. Wenn es stimmte, dann war Tekuro von jetzt an mit Boldisz├árs Wahl zufrieden.

┬╗dÔÇÖaccord !┬ź, erwiderte Tekuro. ┬╗Boldi war nie in Gefahr. Wir ziehen uns zur├╝ck. Bei meiner R├╝stung muss ein angefressenes Ohr rumliegen. Lass das verschwinden, damit Boldi sich keine Sorgen macht.┬ź

Pl├Âtzlich wurde ihm bewusst, dass seine Flucht einer K├╝ndigung von der Leibgarde gleichkam. Er kannte die Befehle und entschied sich bewusst daf├╝r, sie zu durchkreuzen. Er w├╝rde bei der Leibgarde keinen Fu├č mehr in die T├╝r kriegen. An dieser Stelle riss sein Leben entzwei. Er w├╝rde Boldi und seine Kameraden nie wieder sehen. Er konnte nicht beides haben, wie er es sich gew├╝nscht hatte, denn seine Familie wurde von der Einheit gejagt, der er angeh├Ârte. Seine Existenzgrundlage war vernichtet. Es w├╝rden sehr harte Zeiten f├╝r seine Familie werden und f├╝r ihn auch.

┬╗Mein Quartier im Palast! Dort sind zwei Sch├Ądel, deswegen soll Boldi sich nicht einpissen. Die sind aus Naridien, das sind Familienmitglieder von mir, drum hab ich die mitgebracht! Ich hab sie nicht ermordet oder aufgefressen, falls er das glaubt. Ich werde mein Zeug bei Gelegenheit abholen, er soll das alles aufbewahren, den Teppich, die B├╝cher, alles. Das ist meine einzige Erinnerung an meine Vorfahren aus Arashima. Sag Belly, dem alten Zweifler, dass der Skorpion nie gepf├Ąhlt worden ist. Es gibt nichts, das seinen Panzer auch nur kratzen k├Ânnte. Und sag Boldi ... sag Boldi, dass ich an ihn denke.┬ź

Er konnte wieder sehen, warf einen kurzen Blick hinauf zu Silvano, um ihn sich einzupr├Ągen. In der Kaj├╝te hatte er ihn absichtlich nicht beachtet, da er sich weigern wollte, ihn anzusehen, nachdem Bellamy diese dreiste Behauptung aufgestellt hatte. Bis gerade eben war Silvano f├╝r ihn Luft gewesen, doch das hatte sich nun ge├Ąndert. Silvano gab ihm eine Chance und ├╝berschritt daf├╝r seine Befugnisse. Damit ging er das Risiko ein, dass man ihm vorwarf, mit den Bei├čern zu paktieren. Tekuro war nun seinerseits bereit, ihm eine Chance zu geben.

Tekuro drehte sich weg und kraulte, so schnell er konnte, zum Steg. Er kletterte jedoch nicht hinauf, sondern schwamm untendrunter weiter, bis er au├čer Sicht des Schiffes war. Erst dann kletterte an Land und rannte, was seine Beine hergaben, um seine Familie in Sicherheit zu bringen.
"Not all those who wander are lost."
J.R.R. Tolkien

Silvano de Mancini
Chevalier
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Re: Kapitel 14 - Konfrontation

#5

Beitrag von Silvano de Mancini » Di 11. Sep 2018, 16:13

Vano blinzelte als Zeichen, dass er verstanden hatte.

Was w├Ąre er f├╝r ein Ehemann, w├╝rde er Boldis Bruder sterben lassen?
Was w├Ąre er f├╝r ein Kapit├Ąn, w├╝rde er Sachas Vater sterben lassen?

Seine erste Pflicht, seine erste Sorge galt Boldiszar. Er konnte nicht in einem Kampf verwundet werden oder sterben, den er gar nicht ausfechten musste. Und selbst wenn er die Klingen mit den Bei├čern kreuzen musste, w├╝rde sich Robere daran erinnern, wer ihm die Chance verschafft hatte und was der Preis daf├╝r gewesen war.

Sie hatten die gleiche Herkunft und Robere hatte Boldi nicht als Kind mit allen Mitteln durchgebracht, ihn versorgt, gepflegt und gef├╝ttert nur damit er von den Bei├čern abgeschlachtet wurde. Sie waren Br├╝der im Herzen. Dennoch zwei Argumente f├╝r Boldis Leben waren sicherer als eines.

Kein guter Kapit├Ąn fuhr mit nur einem Anker zur See.

Er wusste was seine Tat f├╝r sie beide bedeuten konnte, sollten sie auffliegen.
Bestenfalls hatte er einen St├Ârenfried von Bord geworfen, schlimmstenfalls hatte er mit einem Feind paktiert. Erstes wurde nicht sanktioniert, er besa├č die Bordgewalt ÔÇô die Hoheitsgewalt ├╝ber die Choucas. Sein Wort war Gesetz auf seinem Schiff. Zweites wurde vor einem Kriegsgericht geahndet oder sogar vor dem Duc h├Âchstpers├Ânlich.

Allerdings wusste Silvano ebenso was es bedeutete, alles im Leben zu verlieren. Noch stand dieser Mann nicht vor dem Scherbenhaufen seines Lebens, noch bestand die Chance das Ruder herumzurei├čen. Ein gut gezielter Tritt verschaffte Robere die M├Âglichkeit seiner Familie das Leben zu retten und woanders neu zu beginnen. Einst hatte ihm Chevalier Mancini eine zweite Chance geboten, nun gab er die G├╝te weiter. Aber im Gegensatz zu ihm hatte Robere die Chance seine Familie zu retten. Was Robere daraus machte lag in seiner Hand und ein klein wenig bei Vano.

Sollte sich jemand nach Robere erkundigen, so konnte man nur ├╝ber seinen Verbleib spekulieren. Vermutlich war er Bord gegangen, gefallen, gesprungen, wer konnte dies schon wissen nach all seinem Leid?

Der Mann war verwirrt, er war nicht mehr Herr seiner Sinne gewesen nach all der erlittenen Folter. So hatte er eventuell seine Befreiung in der endlosen barmherzigen Umarmung der See gesucht.

Konnte es ihm einer verdenken?
Er w├╝rde nur dann ├╝ber Robere sprechen, wenn er danach gefragt wurde.

Das betraf ebenso Bellamy wie Boldi.
Wovon sie nichts wussten, daran konnten sie sich auch nicht erinnern. Damit konnten sie sich nicht verplappern und auch nicht ausgelesen werden. Sie waren unschuldig.

Silvano vergewisserte sich kurz, dass Robere das Weite suchte, dann sprang er zur├╝ck an Deck und begab sich schnurstracks zu seinem 8. Offizier Constantino Marchesi.

ÔÇ×Conni ich ben├Âtige Deine F├Ąhigkeiten. Du reist umgehend mit Fran zum Palast. Vorwand falls einer fragt, Fran m├Âchte den Gesundheitszustand von Bellamy nach der ├╝berstandenen Lich-Attacke ├╝berpr├╝fen. Dass der Mann nicht mehr am Hofe verweilt, ist Euch unbekannt.

Dein Auftrag ÔÇô Du suchst das Quartier von Robere auf, Leibgardist in der Unite B.
Keine Sorge, seine Einheit steht drau├čen komplett in Stellung vor der Gewitterfeste der Duponts.
Aus dem Quartier musst Du folgendes bergen.

Zwei menschliche Sch├Ądel,
einen Teppich,
B├╝cher in einer unbekannten Sprache.

Diese Sachen m├╝ssen auf alle F├Ąlle mit.
Bist Du nicht sicher, sack auch anderes tatverd├Ąchtiges Material ein.

Verpack die Asservate wasserfest, lagere sie in einer Seekiste ein, versiegele die Seekiste komplett. M├Âglich dass wir sie zwecks Aufbewahrung gew├Ąssert verstecken m├╝ssen.

Entsorg in Frans Heilstube das abgeschnittene Ohr aus Roberes R├╝stung. Die liegt da irgendwo rum. F├╝ttere die Fische damit. Ich verlasse mich Dich ConniÔÇť,
fl├╝sterte Mancini.

Marchesi nickte knapp und knuffte Vano.

ÔÇ×Aye K├Ąptn, bin schon unterwegs, mach Dir keinen KopfÔÇť, wisperte Constantino grinsend und war mit den Worten verschwunden.

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Kazrar
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Re: Kapitel 14 - Konfrontation

#6

Beitrag von Kazrar » Mi 12. Sep 2018, 16:56

Flucht


Robere Tekuro Chud-Moreau
Ohne seine R├╝stung war Tekuro schnell und ausdauernd. Er schlug Zweige beiseite, wich Wasserlachen aus und nahm den k├╝rzesten Weg, der direkt durch die Wildnis f├╝hrte. Er rutschte einen Abhang hinab und ├╝berquerte einen Bach mit einem weiten Sprung, anstatt bis zur Br├╝cke zu laufen. So dauerte es keine halbe Stunde, bis er die Waldh├╝tte rennend erreicht hatte. Sie schien unversehrt. ┬╗Leute!┬ź, keuchte er und h├Ąmmerte an die T├╝r.

Kazrar
Kazrar ├Âffnete die T├╝r einen Spaltbreit und zog seinen Sohn herein. "Was machst Du denn f├╝r einen Radau? Der ├älteste, Nori und Arch schlafen. Was ist ├╝berhaupt los mit Dir? Du bist patschnass und Dein Gesicht ist abgeschwollen, also ein gutes St├╝ck, wie hast Du dass denn hinbekommen? Irgendwie schwant mir B├Âses...", st├Âhnte Kazrar.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro dr├Ąngelte sich ins Haus und verschloss die T├╝r hinter sich. ┬╗Sie wissen, wo wir sind┬ź, platzte er heraus. ┬╗Sie jagen uns! Ein Freund hat uns einen Vorsprung gew├Ąhrt, den m├╝ssen wir nutzen! Er hat mir auch mit dem Gesicht geholfen, aber er kann uns nicht das Leben schenken. Auf Archibald und den ├ältesten steht der Hinrichtungsbefehl und den Rest will man gefangen nehmen - und vermutlich danach hinrichten! Alles aufstehen, wir m├╝ssen sofort los!┬ź

Kazrar
Kaz wurde eine Spur blasser, als er aufgrund der Zahnbehandlung schon war. "Wer?", keuchte er und rüttelte Nori wach. Danach durchkramte er panisch die Hütte, auf der Suche nach Archibald, gab es auf, rüttelte zuerst den Ältesten wach und suchte dann weiter nach Archibald. "Hilf mir Arch zu finden!", keuchte Kazrar.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Unit├Ę B und Massimo sind uns auf der Spur, mindestens die. Bellamy auch, also wird Prince Ciel nicht weit sein und das ist richtig kacke, weil der zaubern kann. Archibald!┬ź, bellte Tekuro und blickte nach oben, ob er als Fledermaus irgendwo an der Decke hing. Dann packte er Nathan und schleuderte ihn an die Wand. ┬╗Wo ist er?!┬ź, donnerte er. Wimmernd rutschte Nathan zu Boden und rollte sich ein.

Archibald von Dornburg
Archibald kroch aus einer Schrankritze und sogar als Fledermaus musterte er Tekuro so w├╝tend, dass es einem unheimlich wurde. Er nahm menschliche Gestalt an und zog Nathan auf die Beine. "Was wird das? Du wei├čt wem er geh├Ârt oder? Fass noch einmal meinen Mann und es knallt!", donnerte Archibald w├╝tend, w├Ąhrend sich Kaz zwischen ihn und seinen Sohn schob, sich aber nicht nehmen lie├č Arch in kurz in den Schritt zu schauen, da er splitterfasernackt war.

Ältester:
Der ├älteste rieb sich die Augen und schaute sich um. "Was ist dass denn f├╝r ein unheiliges Geschrei mitten am Tag wo mein K├Ârper ruhen muss?", fragte er g├Ąhnend und richtete sich auf. "Was ist los?", verlangte er zu wissen.

Archibald von Dornburg
"Tekuro gleich wieder ohne jeden Zahn, befummelt meinen Mann!", fauchte Arch und zog Nathan sch├╝tzend an sich.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Keine Zeit f├╝r lange Erkl├Ąrungen, wir m├╝ssen hier weg┬ź, br├╝llte Tekuro und raffte ihr Gep├Ąck zusammen. Dann zerrte er den ├ältesten, Nori und Arbogast auf die F├╝├če. ┬╗Schuhe anziehen, los! Mach dich wieder klein, Archi und versteck dich bei jemandem in der Kleidung! Wir m├╝ssen raus in die Sonne! Unit├Ę B jagt uns, samt Palaisin und magischer Verst├Ąrkung!┬ź Er hatte alles zusammengesammelt und wartete nerv├Âs, dass sie fertig waren. ┬╗Dein Mann?┬ź, keuchte Tekuro, als ihm bewusst wurde, was Archibald da gesagt hatte. ┬╗Das ist ein Sklave!┬ź Apropos Sklave ... Patrice war derjenige, der als Erster marschbereit war. Allerdings guckte er ziemlich verdattert aus der W├Ąsche. ┬╗Frag nicht, Patti┬ź, befahl Tekuro. ┬╗Dich jagen sie genau so und werden dich t├Âten. Du bleibst bei mir!┬ź

Archibald von Dornburg
Arch schluckte und musterte Nathan. "Du musst mich bei Dir verstecken und zwar so, dass kein Licht an mich herankommt, sonst sterbe ich. traust Du Dir das zu? Sonst muss mich wer anderes tragen Nathan", sagte Arch und verwandelte sich wieder in eine Fledermaus.

Ältester:
"Wer wag es uns anzugreifen? Beschreibe mir meine Feinde? Sind das jene, die in mein Haus eingedrungen sind um mich zu bestehlen?", fragte der Ur-Lich erbost.

Arbogast
Arbogast schaute in die Runde und stand schnell auf. Er musterte Patti und packte schnell seine Sachen zusammen. "Was machen wir denn jetzt?", fragte er offen und wusste nicht was er hoffen sollte. Ein neues Leben in Souvagne mit allem, was ihm der Prince versprochen hatte, oder ein neues Leben mit Teku und seiner Familie, so wie es schon am erb├╝hlen war? Was sollte er tun? Oder besser gefragt was konnte er ├╝berhaupt tun? Nichts, erkonnte einfach nur abwarten und sich bereit halten.

Nathan
Nathan nahm die kleine Fledermaus mit beiden H├Ąnden auf und legte sch├╝tzend seine Finger ├╝ber sie. "Ich pass auf dich auf, Archi. Du kannst in meine Sachen rein." Er gab ihm einen Kuss und stopfte sich Archibald vorn in seinen Schritt. "Da f├Ąllst du nicht auf und ich kann dich nicht versehentlich zerdr├╝cken! Au├čerdem ist es da sch├Ân dunkel." Er verschloss fest seinen G├╝rtel.

Patrice Vertcuis
Patrice erwiderte Arbogasts Blick. Er hatte Angst. Der ganze Plan, den Patrice als Spitzel hier hatte, drohte gewaltig schief zu gehen. Es war an der Zeit, sich abzusetzen. Er w├╝rde auf einen g├╝nstigen Moment warten und dann schleunigst das Weite suchen.

Robere Tekuro Chud-Moreau
"Das hab ich doch jetzt schon zwei Mal gesagt", blaffte Tekuro den ├ältesten an. "Meine alte Einheit, samt zwei Schwertmeistern und magischer Verst├Ąrkung! Arbo, ich habe ├╝berhaupt keine Ahnung, wo wir hin sollen! Aber wir m├╝ssen erst einmal hier weg! Sind alle so weit?"

Ältester:
"ICH an Deiner Stelle w├Ąre etwas respektvoller Deinem Gott gegen├╝ber! Das Leben Deines Vaters h├Ąngt von mir ab, das Leben aller hier!", wies der ├älteste Tekuro zu Recht. "Ich seid erb├Ąrmlich. Ich werde jetzt da raus gehen und dieses Gew├╝rm zermalmen, bevor ich mich wieder aufs Ohr lege!", donnerte Dunwolf und stapfte nach drau├čen.

Robere Tekuro Chud-Moreau
"Irgendeiner muss den Ton angeben! Dann ├╝bernehmt ihr das Kommando! Was machen wir jetzt?", fragte Tekuro gehetzt und folgte dem ├ältesten nach drau├čen. "Patti, zu mir." Mit sichtlichem Widerwillen folgte Patrice der Aufforderung. Tekuro ahnte, dass der nicht freiwillig bei ihnen bleiben w├╝rde. "Papa." Er blickte kurz vielsagend in Richtung seines zuk├╝nftigen Sklaven.

Kazrar
"Wir m├╝ssen hier weg! Sie haben Euch fast einmal aufgehalten und eingefangen, wir flehen Euch an, ├ältester. Denkt daran, dass sie bereits Eure beiden G├Âtterbr├╝der verbannt haben. Wir m├╝ssen weg, Tekuro wohin k├Ânnen wir hier fliehen?", fragte Kazrar und folgte mit den anderen seinem Sohn nach drau├čen. Er starrte Patti hart an und rempelte ihn an. "Du wei├čt wo Du hingeh├Ârst!", warnte er den Lotus. "Tekuro f├╝hre uns in eine Deckung, oder wo k├Ânnen wir uns hier verstecken? Wohin k├Ânnen wir fliehen?", fragte Kaz und verpasste Patti einen Sto├č, damit er loslief.

Ältester:
"Dein Vater hat Recht Tekuro. Wohin k├Ânnen wir uns wenden? Wo k├Ânnen wir uns den Feinden stellen, wo k├Ânnen wir sie aufbrechen? Wo k├Ânnen wir einhaken? Wo ist dieser... hmh dieser Prince der mir die Seelen raubte? Wo? Wo finde ich diesen Feind?", fragte der ├älteste.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro ├╝berlegte fieberhaft. "Sie lauern vermutlich in der Ruine ... eine zweite Ruine f├Ąllt mir gerade nicht ein. Passt auf. Ich hab zwei Ideen f├╝r unsere Flucht." Er knirschte vor Nervosit├Ąt mit seinen neuen Z├Ąhnen. "Variante eins, wir kehren Heim zum Zirkel nach Obenza. Variante zwei - wir tun das, was sie am wenigsten erwarten und laufen zur├╝ck zum Hafen, wo ich gerade herkomme. Boldis Freund liegt da mit seinem Schiff vor Anker und der hat mir geholfen! Wir bitten ihn um Hilfe!"

Kazrar
"Wer ist das und wird er uns aufnehmen? Kann er uns au├čerhalb von Souvagne absetzen? Das w├╝rde doch schon reichen!", freute sich Kazrar ├╝ber seine gute Idee. "Warte mal, wenn man geradeaus nach oben f├Ąhrt kommt man wohin? Wohin kommt man links oder rechts neben dem Meer? Verdammt ich h├Ątte besser aufpassen sollen bei Erdkunde, oder generell bei einer Kunde. Kann er uns in Arashima absetzen?", fragte Kaz hoffnungsvoll.

Robere Tekuro Chud-Moreau
"In Arashima? Nein, viel zu weit weg, da m├╝ssten wir mit dem Luftschiff hin oder sind Monate unterwegs. Die Azursee ist ein Binnenmeer, also ein riesiger Salzwassersee. Arashima ist ganz oben Links, aber daf├╝r m├╝ssten wir Rakshanistan durchqueren und eine endlose Wildnis. Von der Azursee aus erreicht man eigentlich zu allen Seiten hin nur Rakshanistan oder Souvagne. Der Typ hei├čt Silvano de Irgendwas. ├ältester, Ihr m├╝sst entscheiden! Bitte beeilt Euch!"

Ältester:
Der ├älteste dachte angestrengt nach. Eine Ewigkeit hatte er gesch├╝tzt, gut versteckt und vor allem unerkannt in einem Kellergew├Âlbe gelebt und war in anderen Welten wie auch Sph├Ąren Zuhause. Nun musste er sich mit irdischen Dingen auseinander setzen, die er so weit hinter sich gew├Ąhnt hatte. Nicht nur, dass er sich um die Bed├╝rfnisse eines lebenden, atmenden K├Ârpers k├╝mmern musste, mit allen Vor- und Nachteilen, nein nun musste er sich auch noch mit Feinden herumschlagen, die die Dreistigkeit besa├čen ihn herauszufordern. Und das st├Ąndig wie permanent. Wer war dieser Prince, dass er es wagte Jagd auf ein Wesen wie ihn zu machen? Was glaubte dieser Fliegenschiss in der Geschichte Asamuras wer er war? Nichts weiter als ein Wimpernschlag! Gerade hatte er noch kr├Ąhend den Scho├č seiner Mutter verlassen, war noch nicht ganz trocken hinter den Ohren und da wagte es sich dieser Frischling ihn in seiner unermesslichen Weisheit und Macht zu st├Âren? So langsam aber sicher wurde Dunwolf w├╝tend. Er war alt, kalt, berechnend, sadistisch, aber er war nie voreilig. Aber jetzt sp├╝rte er gl├╝hend hei├čen, roten Zorn in sich aufsteigen, wie seit gut 250 Jahren nicht mehr. Ihm platzte wuttechnisch regelrecht der Arsch. Er wollte diesen Wurm, dieses Prinzlein vernichten. Aber nicht nur den Prinzen allein, oh nein! Seine bucklige, undankbare Verwandtschaft ebenso, allen voran Linhard. Sie waren doch erst Du seine Gnade und Selektion zu dem geworden was sie heute waren! Er hatte daf├╝r gesorgt, dass sie besser, h├Ąrter, st├Ąrker und m├Ąchtiger wurden. Nat├╝rlich f├╝r seine Zwecke, aber was spielte das f├╝r eine Rolle? Jedes Schlachtvieh sollte bis zum Tage seines Ende gut leben, oder jedenfalls so, dass es seinen Gott erfreute. "Undankbares Gew├╝rm, wir sollten sie angreifen, aber ich glaube genau das ist es was sie wollen. Rakshanistan? Hmmmm die W├╝stenmenschen waren von je her chaotisch... ich mag es chaotisch...", sinnierte Dunwolf.

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Dann muss ich gegen meine eigene Einheit k├Ąmpfen, ├ältester ... ich schlage die Flucht zum Schiff oder zur Himmelsr├Âhre vor.┬ź Hilfesuchend blickte er Karar an. ┬╗Papa, was sagst du dazu?┬ź

Kazrar
Kazrar schaute in die Runde, einem nach den anderen schaute er an, sogar Nathan bekam einen wohlwollenden Blick spendiert. Zum Schluss blieb sein Blick an Noris Bauch h├Ąngen. "Schiff! Wenn in Souvagne Schiffsrecht was gilt, ist der Mann Herr auf seinem Kahn. Das hei├čt, niemand kann ihm dort was befehlen. Mein Vater, Dein Opa war Fischer Tekuro. Im kleinen Rahmen, aber einst war auch er ein gro├čer Mann. Er musste sich durchschlagen. Er soll f├╝r uns nicht in Gefahr gebracht werden, wo er Dein Leben f├╝r uns rettete. Wir k├Ânnten ihn "offiziell" kapern und zwingen uns in Rakshanistan abzusetzen. Sprich er hilft uns, aber er sagt wir h├Ątten ihn gezwungen. Sag ihm wer wir sind, sag ihm, dass Du ein Kind erwartest, sag ihm dass wir uns dem Urteil der See stellen, er soll uns vor der K├╝ste ├╝ber Bord gehen lassen. Mehr k├Ânnen wir nicht erwarten, aber ich denke das ist unsere Chance. Von hier aus nach Obenza? Wie Sohn? WIE??? Falls er uns nicht hilft, werden wir uns anders am Hafen helfen m├╝ssen", entschied Kaz.

Robere Tekuro Chud-Moreau
"Was willst du in Rakshanistan?", fragte Tekuro besorgt. "Doch nicht zu Fu├č nach Arashima, oder? Auf geht`s, zum Hafen geht es dort lang! Hoffen wir, dass uns keiner bemerkt. Papa, du passt auf Patti auf, dass er sich nicht verl├Ąuft und ich nehm Arbo." Arbogast war derma├čen unsportlich, er w├╝rde keine zehn Kilometer durchhalten ohne Hilfe. "Nori, lauf vor mir, ich will dich im Auge haben, falls was ist."

Nori
"Lasst uns das sp├Ąter diskutieren, am besten auf dem Schiff!", bat Nori und lief vorne weg. "Du musst mich leiten Tekuro. Los. Lasst uns laufen was das Zeug h├Ąlt. Nathan komm mit an meine Seite, Du kennst Dich ebenfalls aus, aber Du kannst Dich nicht verteidigen. Ich passe mit auf Dich und Paps auf", sagte Nori und packte ihn in den ├ärmel. "Los kommt. Wie weit ist es?", fragte sie und lief im Laufschritt los. Nori war eine der wenigen absolut fitten Personen der Truppe.

Robere Tekuro Chud-Moreau
Tekuro leitete die kleine Gruppe. Zehn Kilometer waren f├╝r unsportliche Personen keine kleine Strecke und Nathan, Arbogast und der ├älteste kamen gewaltig ins Keuchen. "Komm rauf", sagte Tekuro, als es ihm zu viel wurde und nahm Arbogast Huckepack. Er war erschrocken, wie leicht der Mann war. Mit ihm auf dem R├╝cken kam er nach der H├Ąlfte der Strecke schneller voran, als wenn er Arbogast mit sich zerrte, da der kaum noch Luft bekam. "Gut festhalten", empfahl Tekuro und endlich sahen sie die Stadt.

Ältester:
Der ├älteste schnaufte und verfluchte sich innerlich. "Wieso habe ich nur so einen verweichlichten Priester als Tempel genommen? Ich h├Ątte wenigstens einen fitten Tempel w├Ąhlen sollen. Nein dieser ist schlaff wie Wackelpeter", keuchte er beim Laufen. "Und es ist entw├╝rdigend wegzulaufen, dass m├Âchte ich an...merk...en", japste er, im Moment nicht ganz so g├Âttlich wie ├╝blich.

Nori
Nori deutete nach vorne. "Dort schaut nur, die Stadt. Ist dort schon der Hafen?", fragte sie neugierig. Sie konnte nicht umhin, als die Heimat von Tekuro zu bewundern. Die Landschaft war sch├Ân, geradezu bezaubernd, die Luft war rein, roch etwas salzig und ├╝berall war es sauber. Das war ein Umstand, den es in Obenza nicht gab, jedenfalls nicht auf der Ebene, wo sie sonst lebten. Sie bedauerte zutiefst, dass sie nicht in Tekuros Heimat bleiben konnten. "Deine Heimat ist wundersch├Ân Tekuro, dass muss man Dir lassen. Auch ihre Verteidiger sind nicht zu verachten, f├╝r jeden der hier lebt ist das ein Kompliment, Du warst einer von ihnen...", sagte sie stolz und mit Wehmut.

Robere Tekuro Chud-Moreau
"Danke f├╝r die Blumen", ├Ąchzte er und freute sich tats├Ąchlich. "Ich hoffe, wir k├Ânnen irgendwann wieder zur├╝ckkehren. Weiter. Da vorn ist das Schiff! Dem ├ältesten sei Dank, es liegt noch vor Anker. Auf den Steg, wir m├╝ssen die Mannschaft auf uns aufmerksam machen, damit sie uns das Beiboot schicken. Rutscht nicht aus, auf dem Steg ist es glatt. Arbo, lauf wieder alleine, wir sind da." Er lie├č ihn von sich herunterrutschen und genoss, wie Arbgasts Schritt seinen Stei├č entlang glitt.

Arbogast
Arbogast genoss es ebenso, verkniff sich aber jeden Kommentar, da das Hafenbecken sehr tief und nass aussah. Er schaute zu dem Schiff hoch, dass f├╝r ihn wie eine Wand aus dunklem Holz wirkte. Keine Sekunde sp├Ąter bohrten sich strenge Augen in die von Arbogast und schaute automatisch weg, wie er es all die Jahre in seinem Leben gelernt hatte. Er tippte Tekuro an und nickte nach oben. "Ein Mann in Uniform starrt mich an", fl├╝sterte Arbo.

Jaques:
"Hey da!", bellte es von oben in einem ziemlich wirschen Ton. "Der Anladungsteg geh├Ârt zur Choucas, macht Euch weg!"

Robere Tekuro Chud-Moreau
┬╗Ich bin der Bruder vom Mann deines K├Ąpt`ns┬ź, br├╝llte Tekuro selbstbewusst. ┬╗Hol Boldi an die Reling, wenn du mir nicht glaubst oder schick uns das Beiboot r├╝ber! Wir brauchen Hilfe!┬ź

Jaques:
"Soweit kommts noch Landratte, dass ich Dich ohne Order an Bord lass! Boldi h├Ą? Wir werden sehen. Boldi wird an Deck verlangt!", bellte der erste Offizier und schleunigst machte sich einer der Matrosen auf, Boldi f├╝r Offizier de Dusoulier an Deck zu holen.

Boldiszàr
Wenig sp├Ąter erschien Boldisz├ár an der Reling. Zun├Ąchst hocherfreut, da Silvano ihm erkl├Ąrt hatte, Robere h├Ątte wom├Âglich Trost in der ewigen Umarmung der See gesucht, doch dann entsetzt. Die gesamte Menschenfresserbande war bei ihm im Schlepptau! Samt dem Lich! "Silvano ... das musst du dir ansehen", rief er seinem Mann zu.

Silvano de Mancini
Silvano gesellte sich zu seinem Mann und seinem ersten Offizier und starrte auf die Gruppe herunter. Sein Blick bohrte sich f├╝r einen Moment in den von Robere, ehe er sich so dicht neben Boldi stellte, dass sie sich ber├╝hrten. "Robere... was treibt Dich hierher? Wir dachten Du w├Ąrst ├╝ber Bord gegangen? Und was willst Du mit dieser Truppe hier?", fragte Vano neutral.

Robere Tekuro Chud-Moreau
"Wir wollten fragen, ob ihr uns mitnehmt. Meine Frau ist schwanger und wir dachten, ihr w├╝rde die Luft auf See gut tun. Und uns dann irgendwo an einem entfernten Hafen rauslast. Wir schuften an Bord, wir arbeiten f├╝r die ├ťberfahrt und werden niemanden st├Âren, ihr merkt gar nicht, dass wir da sind."

Silvano de Mancini
"Euch mitnehmen? Wohin? Auf Patrouille? Wir sind kein Ausflugs- oder Passagierschiff und Ihr werdet gesucht. Ihr steht vor einem Kriegsschiff der Souvagnischen Marine. Verlangt Ihr dass ich da ein Auge zudr├╝ckte? Damit ich Euch blind vertraue und an Bord lasse? Was Dich betrifft Robere, ist da noch etwas anderes zu kl├Ąren. Ihr verlangt ein Kriegsverbrechen von mir Robere. Also Vorschlag zur G├╝te, ich berate mich mit Deinem Bruder. Ihr k├Ânnt solange dort warten. Versucht nicht ohne Erlaubnis an Bord zu kommen, dass endet b├Âse. Also bleibt friedlich, bis gleich!", sagte Vano. "Behalte die Truppe im Auge Jaques, ich bin gleich zur├╝ck", befahl Silvano, packte Boldi und zog ihn mit sich. Mancini verschr├Ąnkte die Arme vor der Brust und musterte seinen Mann. "Was nun? Da steht Dein Bruder, der Vater von Sacha... was schl├Ągst Du vor?", fragte Vano leise und richtete Boldis Kleidung liebevoll.

Boldiszàr
┬╗Lass mal nachdenken ... einer nach dem anderen. Robere, dem schulde ich mein Leben. Ohne ihn st├╝nde ich jetzt nicht hier. Wenn es nach mir ginge, w├╝rde ich ihn ohne zu z├Âgern an Bord lassen. Patrice wird nicht gesucht, ihn an Bord zu lassen w├Ąre bedenkenlos m├Âglich. Roberes Vater, der Arashi, hat sich nichts zuschulden kommen lassen, au├čer, dass er mit den falschen Leuten unterwegs ist. Der kann ebenfalls an Bord. Die Frau ist schwanger, sie tr├Ągt sein Kind aus. Wenn wir irgendwen an Bord lassen, m├╝sste sie auch mit. Der braunhaarige D├╝rre ist vermutlich der, von dem er sagte, er w├╝rde so harmlos sein, dass er blo├č Nudeln isst. Dann ist da Nathan ... keine Ahnung, was wir mit dem machen. Er l├╝gt gern und ist eine kleine Schlampe. Aber das w├Ąre kein Grund, ihm die Mitreise zu verweigern. Archibald scheint nicht dabei zu sein, bleibt der M├Ânch ... das ist vermutlich der Lich. Wir k├Ânnten ihn an Land versauern lassen - oder wir tun, als w├╝ssten wir von nichts und lassen ihn auf hoher See ├╝ber Bord gehen. Wobei ich sagen w├╝rde, wir lassen ihn einfach hier. Wenn er der Lich ist, ist er extrem gef├Ąhrlich und nur ein Magier k├Ânnte ihm Einhalt gebieten. So weit meine Einsch├Ątzung. Deine?┬ź

Silvano de Mancini
Vano beugte sich zu Boldi als wollte er ihm etwas von der Schulter streichen. "Wir t├Âten ihn, indem wir ihn harpunieren oder mit einem Skorpion wegblasen", fl├╝stere Vano und l├Ąchelte seinen Mann liebevoll an. "L├Ąchele Schatz", grinste durch zusammengebissene Z├Ąhne. "Gut alle au├čer der Lich, Du wei├čt was man mir dann aufs Brot schmieren kann? Conni und Fran sind noch unterwegs ich kann nicht ohne sie ablegen", fl├╝sterte Vano.

Boldiszàr
Boldi umarmte ihn und dr├╝ckte sich an ihn. ┬╗Das wei├č ich ... wir k├Ânnten behaupten, sie h├Ątten das Schiff gewaltsam ├╝bernommen. Wenn du es nicht verantworten kannst ... dann bitte wenigstens Robby.┬ź

Silvano de Mancini
"Boldi das glaubt mir doch keine Sau. Meine Leute schweigen, sie sind vertrauensw├╝rdig, aber was ist mit den anderen? Nun, falls sie ├╝berhaupt wer hierher kommen sah. Niemand sah sie und der Bordmagier ist... entschlafen. Du erinnerst Dich? Also k├Ânnte es niemand sehen... Pass auf, der Lich kommt nicht an Bord, mit Robere bin ich einverstanden. Jeder ist solange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen wurde. Ich lasse auch niemanden Kielholen weil ich vermute er k├Ânnte eventuell etwas verzapft haben. Das gleiche w├╝rde ihnen doch bei der Verhaftung bl├╝hen oder? Hei├čt, wir verz├Âgern nur die Verhaftung. Oder? Ich ├╝berlasse die Entscheidung Dir. Nur unter uns beiden versteht sich. Das dort ist Dein Bruder samt seiner Leute. Also triff Deine Wahl, ich trage sie offiziell als meine und halte den Kopf daf├╝r hin. Ausnahme der Lich", antwortete Vano und rieb die Lippen aufeinander.

Boldiszàr
Boldisz├ár schloss einen Moment die Augen und dachte nach. ┬╗Nathan braucht an Bord von der Sache her keiner, nehme ich an ... ich vermute, der soll blo├č als Spielzeug f├╝r Robere herhalten, sonst w├╝rde er ihn nicht mit sich rumschleppen. Schaden tut er aber sicher auch nicht. Lassen wir alle au├čer den Lich an Bord, wenn du meinst, dass die Mannschaft sie h├Ąndeln kann. F├╝r Robere und Patrice b├╝rge ich, da ich ihr Coutilier bin. F├╝r die anderen kann ich leider nicht b├╝rgen.┬ź

Silvano de Mancini
"Auf Deinen Wunsch Schatz... ich habe schon weitaus Schlimmeres f├╝r meinen Mann getan... und werde es noch. Ich muss noch eine alte Schuld begleichen und Dir werde ich keine aufb├╝rden Boldi. Ich wei├č was es hei├čt, jemanden retten zu wollen und es nicht zu k├Ânnen. Wir k├Ânnen, ob wir sollen, die Frage stellen wir uns wohl besser nicht. Weder Du als Leibgardist noch ich als Kommander. Meine Offiziere k├Ânnen sie h├Ąndeln, glaube mir. Einige von ihnen m├Âgen etwas absonderlich aussehen, ebenso wie ich, aber hinter so mancher Fassade verbirgt sich mehr als manch einer vermuten w├╝rde. Was von Vorteil ist. F├╝r Dich und Sacha Boldi", sagte Vano freundlich und ging zur├╝ck zu Jaques. "Es d├╝rfen alle an Bord, bis auf den Popen. Frauen und Priester sind an Bord nicht erlaubt, sie bringen Ungl├╝ck!", verk├╝ndete Vano.

Boldiszàr
Boldisz├ár fiel ein derma├čen gro├čer Stein vom Herzen, dass er sich auf eine Kiste setzen musste. "Vano ... ich stehe derma├čen tief in deiner Schuld, dass kann ich in diesem Leben nicht wieder gut machen."

Jaques:
Der erste Offizier setzte an etwas zu sagen, zog dann aber die Stirn in Falten und wandte sich an seinen Boss. "K├Ąptn der Kerl der aussieht wie eine offene K├Ąseplatte, ist eine Frau", raunte er so, dass nat├╝rlich unten auch alles geh├Ârt wurde.

Silvano de Mancini
Vano drehte sich zu Boldizar um und musterte ihn schmunzelnd. "Schuld? Ich habe von Dir nichts verlangt", antwortete Vano und nickte auf Jaques Kommentar hin. "Die ist so d├╝rre und h├Ąsslich, die geht als Kerl durch, l├Âschen".

Robere Tekuro Chud-Moreau
Als Tekuro das h├Ârte, griff er vor Aufregung nach der Hand seines Vaters. "Sie lassen uns an Bord ... nur den ├ältesten nicht."

Ältester:
"Ich bin kein Priester, ich trage das Gewand nur zur Tarnung! Verflucht ich h├Ątte Geistmagie studieren sollen!", murrte er w├╝tend.

Jaques:
"Welche Silbe an dem Wort NEIN hast Du nicht verstanden Kuttentr├Ąger? Behauptet ist kein Priester, der stinkt bis hier oben nach Weihrauch, falls der sich nicht eingeschissen hat", murrte Jaques.

Silvano de Mancini
Vano verkniff sich ein Grinsen. "M├Âglicherweise hat er auch einfach nur ein abgrundartiges Rasierwasser... trotzdem kommt mir der Priester nicht an Bord. Ob real, geheuchelt, er trug die Kutte, er bringt Ungl├╝ck", antwortete Vano und f├╝gte leise hinzu. "T├Âte ihn falls er der Lady zu nahe kommt. Harpuniere ihn weg, oder lass ihn einen Skorpion schmecken. Leg ihn um Jaques", wisperte Vano mit freundlichem L├Ącheln. "Aye", grinste Jaques zur├╝ck.

Sacha Bonnet
"Ich lass sie an Bord", sagte Sacha freundlich und lie├č sich selbst samt Beiboot hinab, das er zum Steg ruderte. "Alle au├čer der Priester bitte einsteigen." Er machte das Boot am Steg fest und half ihnen nacheinander in das wacklige Konstrukt.

Ältester:
"Warte! Sag Deinem Boss, dass ich ein Gott und kein Priester bin. Ich musste in diesem Aufzug fliehen. Ich kann es sogar beweisen. Nur leider gebiete ich nicht ├╝ber die See. Robere wird ihm eine spezielle Situation erkl├Ąren k├Ânnen!", sagte Dunwolf.

Sacha Bonnet
Sacha blickte unver├Ąndert h├Âflich drein. "Ich werde es ihm ausrichten, aber macht Euch keine allzu gro├čen Hoffnungen."

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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Kapitel 14 - Konfrontation

#7

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » Mi 12. Sep 2018, 19:13

Massimo
 
erreichte die H├╝tte. Sie war leer. Massimo nutzte sofort seine magische Gabe. Er f├╝hlte vorsichtig nach den Feinden. Keiner war mehr in der N├Ąhe. Der Palaisin hockte sich ins Gras und ging in Trance. Er suchte im weiten Kreis nach den Feinden. Massimo wusste genau, wie sich der Lich anf├╝hlte und wer bei ihm war. Er brauchte eine Weile, dann fand er die Feinde am Hafen auf seine Scholle. Er musste genau hingucken. Die ganzen Feinde waren da, aber auch Boldi. Warum konnte sich Massimo denken. Entweder hatte der Robere auf eigene Faust verfolgt, oder ihn gewarnt. Beides war beschissen.
Massimo kehrte schnell zur├╝ck. Er blieb im Gras sitzen und nutzte erneut seine Magie. Er rief den Prinz, Dave, Jules, Khawa und seine Br├╝der und jedes Himmelsauge dass zuh├Ârte.
 
`Eine wichtige Information an alle. Prinz Ciel, die Lich Gruppe ist unten am Hafen von Cantillion. Wir wollten sie gerade stellen, sie sind an uns unbemerkt vorbeigezogen. Leider sind die ziemlich clever. Prinz Ciel ich rufe als Palaisin alle im Hafen liegenden Kriegsschiffe und die Besatzungen zusammen. Die sollen auf ihre Schiffe aufpassen, dass sich die Feinde nicht an Bord schleichen. Falls die schon wen beschwatzt haben, soll die Besatzung die Feinde festnehmen.
Melville schick alle B├╝ttel runter zum Hafen um Schiffe zu verteidigen und die Gruppe festnehmen zu lassen. Der Lich und Archibald sind zu t├Âten, der Rest der Gruppe muss festgenommen werden. Aber nicht nur die Feinde befinden sich am Hafen, sondern auch Boldiszar, der Truppf├╝hrer der Unite B. Was der bei den Feinden verloren hat, kann ich euch nicht sagen. Ich vermute, dass er seinen Kamerad Robere auf eigene Faust verfolgt hat oder ihn retten wollte. Jedenfalls ist er bei der Gruppe.
Dave du bist ein Geistmagier mit vierten Rang. Du kannst auch die Nichtmagier erreichen. Dave informiere alle Captains der Kriegsschiffe ├╝ber die Gruppe. Sag denen, dass die Feindgruppe festgenommen werden soll und sag denen dass f├╝r Archibald und den Lich ein schon ein Todesurteil besteht. Warne die Captains alle vor, dass die bloss nicht den Lich oder die anderen an Bord lassen. Falls das schon passiert ist, sollen die von den Lich Abstand halten.
Da die Feindgruppe am Wasser ist und sich absetzen kann muss der Lich jetzt vernichtet werden. Dave sag den Himmelsaugen und deinen Bruder Ansgar bescheid. Die m├╝ssen jetzt den Lich angreifen. Die Himmelsaugen m├╝ssen jetzt ihre Kraft b├╝ndeln und Ansgar muss den Lich jetzt angreifen, nicht das der sich absetzt. Wir d├╝rfen den nicht entkommen lassen.
Jules du hast alles mitgeh├Ârt, jeder Magier informiert bitte soviele andere Magier wie er kann. Dave du musst die Captains informieren, die B├╝ttel und die Garde. Am besten informierst du auch das Milit├Ąr. Versuch bitte auch die Captains unterwegs zu erreichen. Wenn der Feindgruppe gelingt ein Schiff zu stehlen, m├╝ssen die anderen wissen was los ist. Dann k├Ânnen die das Schiff abfangen. Notfalls muss das Schiff versenkt werden, damit der Lich im Meer ers├Ąuft. Er darf nicht davon kommen. Sonst f├Ąngt das ganze Grauen woanders an Dave. Aber wem sag ich das, ihr alle wisst das vor allem ihr Prinz Ciel.
Und Dave warne die anderen auch vor deinen Verwandten Osmund. Der ist zwar abgezogen, aber wohin wissen wir nicht. Nicht dass sich der alte Sack da noch reinh├Ąngt und mit der Feindgruppe ein B├╝ndnis eingeht. Seid vorsichtig und bitte beeilt euch. Ich werde mit meine Truppe sofort der Feindgruppe verfolgen. Ich hoffe wir haben es bald ├╝berstanden. W├╝nscht uns Gl├╝ck.┬┤
 
Massimo stand auf und rannte zu Jules und Khawa. Er rief seine Truppe zusammen.
 
ÔÇ×Herh├Âren Kameraden. Wir m├╝ssen sofort runter zum Hafen. Der Lich und die Feindgruppe sind zum Hafen geflohen. Ich denke die wollen sich mit einem Schiff absetzen. Wohin die reisen ist sicher jedem klar, die wollen nach Rakshanistan. Der Lich will sicher dahin, zu den Gulfreunden. Wir m├╝ssen diesen widerw├Ąrtigen Nekromanten mit alle Macht aufhalten. Sonst nimmt seine Schreckensherrschaft nie ein Ende. Er wird weiter unschuldige Leute t├Âten und aufsaugen. Khawa kannst du mit deine Magie auch den Boden im Wasser beeinflussen? Damit k├Ânnten wir vielleicht ein abfahrendes Schiff aufhalten. Wir m├╝ssen uns beeilen, der Lich und die Feinde sind schon am Hafen. Sie d├╝rfen uns nicht entkommen. Ich hab den Prinz und Dave und einige andere Magier um Hilfe gebeten. Die B├╝ttel, die Marine und das Milit├Ąr wird informiert. Die Himmelsaugen m├╝ssen schon informiert sein. Der Angriff von den Himmelsaugen und Ansgar auf den Lich steht kurz bevor. Aufbruch Kameraden, zum Hafen.ÔÇť
 
Der Befehl war eindeutig. Sie rannten zur├╝ck zu ihre Pferde. Massimo schwang sich auf Monis Pferd, da er ihr sein Foudre gegeben hatte und galoppierte so schnell er konnte zum Hafen.

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