Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Baschs Dreiseitenhof

An der mediterranen Küste des Dhunischen Ozeans gedeiht Naridien, das reiche und multikulturelle Imperium der Handelsallianz. Doch die wuchernde Wirtschaft hat ihren Preis. Wer den Fortschritt mehr schätzt als die Tradition, ist hier willkommen.
Naridien
An der mediterranen Küste des Dhunischen Ozeans gedeiht Naridien, das reiche und multikulturelle Imperium der Handelsallianz. Doch die wuchernde Wirtschaft hat ihren Preis. Wer den Fortschritt mehr schätzt als die Tradition, ist hier willkommen.
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Basch
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Baschs Dreiseitenhof

#1

Beitrag von Basch » Fr 12. Okt 2018, 11:34

Text © Leviathan

Habe mir Gedanken gemacht und mal eine Basch Story geschrieben. Es spielt in der Zukunft, Basch ist ein alter aber rĂĽstiger Rentner und hat mit seinem Ersparnis sich keine Taverne gekauft sondern ein dreiseiten Hof und eine Arena. Oder doch eine Taverne. Dieser Beitrag soll einer von mehreren werden mit unserem guten Basch.



Baschs Dreiseitenhof

Das Leben hatte ihn gezeichnet und die Rechnung kam jetzt. Jahre Lang sich verprügeln zu lassen hatte seinen Preis. Die Knochenbrüche taten immer weh wenn sich das Wetter änderte genau wie die Narben der Verletzungen die anfingen zu zwacken. Er wusste nicht wie oft seine Nase gebrochen wurde, wie viele scharfe Gegenstände seine Haut zerfetzt hatten, doch er bereute keine einzige davon. Wie sagte sein alter Meister, der Gott der Feier und Spiele „Basch macht dir eines bewusst. Weib und Wein oder bei dir Weib und Bier sind nur die Belohnungen welche du erlangst, doch Narben auf deiner Haut zeichnen dich aus. Es sind Orden deines Mutes und deiner Tapferkeit!“. Ein Grinsen huschte über seine Lippen. Dieser verdammte, alte Bastard hatte ihn an den Eiern gepackt damals. Also war doch mehr Ork in ihm als der verdammte und nie bestätigte Anteil eines Zwerges. Aus der Horde geworfen weil er zu schmächtig war. Seine Mutter blieb ihm wenigsten treu und hat ihn nicht aufgegeben. Er erinnerte sich an die erste Begegnung mit seinen besten und einzigen wahren Freund und das Grinsen wurde breiter. Damals in jener Stadt hatte er einen Geldleiher verärgert, weil er einen Kampf gegen einen verdammten Riesen von einen Menschen mit nicht ganz so legalen Mitteln gewonnen hatte, obwohl er ihn hätte verlieren sollen. Doch wer seine Mutter beleidigte würde dann nicht noch über ihn triumphieren. Und sein rechter Hacken war damals schon eindrucksvoll und die Nüsse dieses Bastard eigneten sich hervorragend als Boxsack. Danach war er klein wie eine Ratte. Hatte er ihn am Leben gelassen? Nun es spielte eigentlich keine Rolle denn der Geldleiher setzte einen Attentäter oder besser gesagt einen Schläger auf ihn an. Mist nur das es schief ging und sich daraus eine Freundschaft entwickelte. Der Geldverleiher war am Ende seinen verdammt hässlichen Kopf los und hatte ihm Basch sein ganzes Vermögen vererbt. Natürlich ging die Hälfte des Gewinns an Gohlrock seinen neuen Freund. Nun entfuhr ihm ein Lachen denn er erinnerte sich an die Worte seines Freundes „Deine große Klappe wird uns eines Tages zum Verhängnis!“. Doch nun war es an der Zeit nach vorne zu blicken. Da war noch die extreme große Holztür mit den eisernen Riegeln die in den Hof führte. Er legte seine Hand darauf und spürte das Holz. Es war alt und müsste mal wieder bearbeitet werden denn seine Oberfläche war nicht mehr Glatt sondern schon etwas spröde. Mit einem kräftigen Ruck stieß er einen der Beiden Flügel auf. Immer noch erfüllte es ihn mit Stolz sich als Besitzer des Dreiseitenhofes zu fühlen. Diesen und die kleine Arena sowie eine Kneipe hatte er sich von den Gewinnen seiner Kämpfe gekauft. Als Jungspund hätte er diese in Alkohol und eventuell in ein leichtes Mädchen gesteckt. Auf dem Hof standen in einer Reihe aufgestellt Menschen und Alben. Sogar ein Ork war zu erkennen. Seine Augen schweiften über die Reihe und er zählte zehn. Für den Anfang nicht schlecht dachte er sich. Damals als er angefangen hatte waren es Hundert und nach dem Auswahlverfahren und einigen Beleidigungen nur noch fünfzig. Er sog die Frische Luft ein und schritt zu der Reihe von Rekruten. Das waren sie, Sklaven, Freiwillige, Söldner oder ehemalige Soldaten so wie er. Der Hof war nicht gepflastert wurden sondern bestand aus einer Schicht Sand. Beim Kauf hatte der nette Verkäufer ihm versichert das dieser Sand etwas ganz Besonderes sei, denn er sei Impor… Impot… extra ran geschafft wurden. Das machte diesen verdammt aber zu nichts Besonderem gerade eben. Er kroch genau so wie verflucht verdammter normaler Sand in seine Schuhe. Seine alten Militärstiefel mit den Stahlkappen. Es würde nicht lange dauern wenn Wind kam das der Sand überall war. Ein lächeln huschte über sein Gesicht als er zurück dachte an jene Zeit in der Armee und dem Wüstenfeldzug. Er war damals ein Mal zu seinem Vorgesetzten gegangen und hatte gesagt „ Mein Herr melde Feindkontakt!“. Sein Vorgesetzter, ein Ork drehte sich zu ihm um und fragte „Wo?“. Er erwiderte „Mein Herr in meiner Hose! Er besetzt gerade jeden Platz auf orkischen Gebiet und nähert sich dem schwarzen Zentrum!“. Ein Drucksen ging durch die Reihe seiner Kameraden doch niemand lachte laut. Die Strafe für seinen Witz war das er eingebuddelt wurde und sich selber befreien musste. Wie er es geschafft hatte wusste er nicht mehr. Nun stand er vor den Kämpfer und dachte Zeit für eine Ansprache. Eine Rede wie damals beim Militär. Aufbauende Worte die ihnen helfen würden einen Tag nach dem anderen zu meistern. Er holte tief Luft und sagte dann „Ihr werdet alle sterben!“. Die Gesichter verzogen sich von den Kämpfern. Der Ork lachte, einigen Menschen fiel das Kinn auf die Brust, wahrscheinlich hatten sie was anderes erwartet, die Alben schauten skeptisch. Basch blieb ernst und fuhr fort „Ihr alle werdet sterben und verdammt wie ihr sterben werdet. Doch zu eurem verdammten Glück habt ihr ja mich!“ eine Pause um die Worte sacken zu lassen und um sich neue Worte zurecht zu legen. „Ihr werdet alle sterben dies ist nun mal traurig für euch und auch für meinen Geldbeutel aber es ist wahr. Vielleicht nicht gleich jetzt aber verdammt ihr werdet alle sterben.“ Er schritt zu dem Ork welcher noch feixte. Basch sah seinen Artgenossen an und fuhr fort „Seht euch diesen verdammten Kerl an. Er sieht aus als ob er vom verdammten Baum der Hässlichkeit gefallen wäre und dabei jeden verdammten einzelnen Ast mitgenommen hätte!“. Das Grinsen wechselte nun seinen Besitzer, Basch war nun der grinste. Der Ork wollte nach Basch treten doch dieser wich gekonnt aus. Der Ork machte einen Schritt nach vorne. Diese Gelegenheit nutzte Basch und schob sich hinter den Ork, trat ihn in die Kniekehle und Zwang ihn somit auf die Knie. Dann führte er seinen Zeigefinger hinter das Ohr des Ork und drückte zu. Der Riese schrie und griff nach Basch der mit seiner freien Hand den Arm packte und ihn auf den Rücken drehte. Dann drückte er noch etwas fester den Nervenpunkt. Sein Opfer wollte weg doch der Schmerz hielt ihn auf dem Boden. Basch schaute zufrieden drein und sagte dann „Dieser Kerl wird von heute an Jammerlappen genannt werden. Keiner lacht mich aus. Ihr zollt mir Respekt und verdient für mich Gold. Dafür gebe ich euch verdammten Bastarden und verdammten Maden ein Dach über den Kopf wie auch Essen und Trinken.“ er lies den Riesen los doch vorher zog er noch etwas an dem Arm. Eine Zerrung war manchmal grausamer als Ausrenkung oder Bruch. Dann klatschte er in die Hände und sprach „Erinnert euch das dieses verdammte Geräusch das Letzte sein wird was in euren verdreckten Ohren gelangen wird. Beifall von der Menge.“. Genug der aufmunternden Worte dachte Basch sich und drehte sich zum Haupthaus des Hofes welches er für seine Wohnung beanspruchte. „Doch bevor ihr Jammerlappen, Bastarde und verdammte Spargelstangen in meine Arena kommt werdet ihr arbeiten! Der Hof muss gepflastert werden Die Ställe gehören euch macht unter euch aus wer welche Box bekommt. Heu ist für alle da. Die zweite Scheune muss zu einem Lager und Übungsplatz umgebaut werden. Also ihr seht es ist noch ein langer Weg bevor ihr sterben werdet.“.

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Re: Baschs Dreiseitenhof

#2

Beitrag von Basch » Do 18. Okt 2018, 10:38

Eine Woche war vergangen. Eine ganze verdammte Woche! Er hätte doch noch etwas Geld für mehr Aufseher investieren sollen dann wäre die Sache vielleicht in zwei Tagen erledigt gewesen. Doch das Geräusch, das Knallen von Peitschen weckten in ihm ganz finstere Erinnerungen. Damals hatte er eine Wette abgeschlossen, mit Noildil dem alten Spieler. Er hatte gedacht das er in den Ring steigen musste und eine Madame Domina besiegen musste. Der Gott des Weines und der Spiele hatte jedoch nur gesagt das er eine Nacht mit ihr überleben müsse, um wie sollte es anders sein Freibier zu bekommen. So stellte Noildil ihn der Dame vor. Ihre Rüstung hatte er damals schon extrem unpassend und sehr aufreizend gefunden. Nur Leder, die Brüste nur bedeckt und dann der Rock welcher gerade mal über ihren verdammt verflucht prallen Hintern ging. Sie hatte ihn umschmeichelt und er war drauf eingegangen. Sie sagte bevor es losgeht würde sie ihn gern die Räumlichkeiten zeigen. Damals hatte er es nicht verstanden doch wenn nun eine Frau sagte das sie ihm die Räumlichkeiten zeigen wollte gab es für ihn nur zwei verflucht wichtige Dinge. Erstens einen Dolch in der Hand und zweitens immer an der Wand lang. Nie den Rücken zukehren und wenn es in einen Keller wie damals gehen sollte diesen besser nicht betreten. Doch er hat diesen verfickten und verfluchten Ort betreten, war unbewaffnet und tat was die Dame sagte. Er hatte es schon öfters erlebt das Kämpferinnen anboten um ihren Gegner zu verwirren und auszulaugen. Warum sollte er nicht auch mal in den Genuss kommen. Er zog sogar damals noch sein Hemd aus. Und dann begann der Horror. Ohne eine Vorwarnung und mit der Stimmlage die einem General der gerade in Rage war befahl sie ihm sich hinzu knien. Verdammt will er gewesen sein das er es nicht tat und jetzt erinnerte er sich an seine Mutter die sagte „Hinterfrage nie was eine Frau sagt! Mach es einfach vor allem wenn ich es bin!“. Diesen Rat hätte er eventuell befolgen sollen und sich nicht umdrehen sollen und sagen „Schätzchen, ich werde mich nicht auf diesen Boden Knien und dir gleich einen Antrag machen dafür kennen wir uns ….“ eigentlich hätte er dann noch sagen wollen „verfickt nochmal nicht genug“ doch statt dessen schrie er „AUA“. Sie hatte eine Peitsche von der Wand genommen und ihn auf die nackte Brust geschlagen. Auf die Frage was das solle kam gleich noch ein Peitschenhieb dieses Mal traf sie einen Arm. Verflucht und zugenäht er wusste nicht was er machen sollte. Frauen außerhalb des Ringes oder des Schlachtfeldes schlagen verabscheute er doch diese durchgeknallte, verfluchte Hure vor den Göttern wollte es nicht anders. „Knie die hin!“ sagte sie nun mit kühler Stimme. Er jedoch ging auf sie zu und fing an zu sprechen „Verdammt Schätzchen was ist dein Problem?“ Statt einer Antwort bekam er drei Peitschenhiebe. Jeweils einen auf jedes Knie und der dritte ging auf die Wange. Und da war er. Der brennende Schmerz. Feuer war ein Scheißdreck dagegen. Dann hörte er die Stimme der Verrückten „Und nenn mich nicht Schätzchen, mein Name ist Herrin für dich und ich bevorzuge schweigende Sklaven!“. Sklaven was war das hier, dachte er sich und erinnerte sich an den Kampf. Insgesamt bekam er verflucht viele Hiebe ab wurde gefesselt und geknebelt und bekam noch mehr Hiebe. Gerten und Peitschen, Bretter und Balken, doch am Schlimmsten war der Pilz aus Holz. Seine Hand glitt nun an seinen Arsch und rieb ihn. Gott sei dank hatte sie ihn nur getestet. Er wusste von diesem Tag das Pilze es gerne Feucht und Dunkel hatten. Eine Nacht sollte er mit ihr verbringen. Und dies tat er auch. Irgendwann band sie ihn mal wieder los ihre Stimme hatte sich verändert war Freundlich. Er jedoch sah zu das er aus diesem Raum und weit weg von dieser Irren kam. Rennen war nicht möglich dazu schmerzte sein Körper zu sehr also kroch er aus diesen Raum wie eine verdammte Rennraumpe. Draußen kam ihm ein etwas hager Mann entgegen. Es war ein Alb mit roten Augen und Segelohren. Er hatte keine Haare und blickte nur auf ihn wie da lag, wie eine Haufen Scheiße. Dann sagte er „Warum hast du nicht Rot gesagt?“. Er schaute den Alb nur fragend an und dieser sagte nur „Sie hätte dich sofort in Ruhe gelassen!“. Was dann geschah blieb ihn verdammt noch mal bis heute ein Rätsel. Der Alb ging in den Raum und er versuchte den Fremden noch aufzuhalten doch es war zu spät. Die Türen welche aussahen wie Tore schlossen sich hinter ihm. Ein Lachen war zu hören und als er sich herumgewälzt hatte sah er den Dicken. Noildil in seiner Männlichkeit. Dieser sagte nur „Er will es so“ und zog Basch dann durch den Gang wie ein Lappen in den Schankraum und setzte ihn auf ein weiches Kissen auf einen Hocker. Er musste sich an den Tresen festhalten und trotz des Kissen wusste er nicht wie er sitzen sollte. Noidil sagte dann zu Nadia der Bedienung hinter dem Tresen „Freibier für unseren Helden, und eine Flasche Schnaps gegen die Schmerzen Domina hatte ihn!“. Wieder hörte Basch das donnernde Lachen und Nadia Gab ihn an diesem Vormittag zwei Flaschen Zwergenschnaps und an die sechzehn Biere. Doch die verdammte Wirkung der Linderung blieb aus.

Er öffnet nun das Fenster und blickte aus dem Fenster seines „Arbeitszimmer“ in den Hof. Jammerlappen und ein Mensch den er liebevoll Nerventöter nannte fegten gerade den neu gepflasterten Hof. Ein Kreismuster war zu sehen in dessen Zentrum immer noch ein Kreis von Sand war. Ein Übungsring. An den Seiten standen Puppen aus Holz welche zum Training genommen werden sollten. Im Grunde war er zufrieden. Vielleicht brauchte er keine Aufseher. Er wurde Noildil das nächste mal fragen ob er sich die neue Madame Domina mal ausleihen dürfte. Sie war tausendmal besser als ein Aufseher. Doch er selbst wurde Urlaub machen und erst nach der Ausleihfrist zurück kommen. Diese verdammten Wichser mussten noch bereit gemacht werden für das Tunier was der Gott der Spiele ausgerufen hatte. Das große Kampftunier welches über ein halbes Jahr gehen sollte und alle Kämpfer des Landes dran Teilnehmen sollten, ob mit Herr oder ohne. Soldat Söldner oder Bauer. Jeder durfte in die Arena steigen. Und er Wollte seine Wixer und seinen Jammerlappen schicken und er wollte gewinnen.

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