Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Kazrar

Ein kleiner Trupp vom Ring der Menschenfresser hat Naridien verlassen, um nun in Souvagne zu jagen. Angef├╝hrt werden die Bei├čer von dem als Bestie bekannte Archibald von Dornburg. Ihr Ziel: nach der Niederlage nun einen neuen Fleischtempel f├╝r den ├ältesten zu finden.
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Kazrar
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Volk: Naridier (Geist)

Kazrar

#1

Beitrag von Kazrar » Sa 13. Okt 2018, 20:19

Kazrar

Wie man in Arashima lebt?
Nun dann h├Âre zu.

Arashima ist ein urspr├╝ngliches Land. Die Winter sind hart und kalt, fast unerbittlich und die Sommer sind trotz aller W├Ąrme manchmal eisig. Es wehte bei uns ein st├Ąndiger Wind. Mal leicht und erfrischend, den Geruch von Salz und Meer mit sich tragend, dann wieder schneidend und rei├čend, so als wollte er einem das Fleisch von den Knochen rei├čen.

Man lebt dort von dem was man mit eigenen H├Ąnden erwirtschaftet. Es gibt kaum ein einfacheres und ehrlicheres Leben Teku. Das was Du anbaust, fischt oder jagst, dass wird Deine Familie essen. Und jeder wei├č, man nimmt nur das was man wirklich ben├Âtigt, denn Du m├Âchtest auch morgen noch Fische im Meer vorfinden, Tiere im Wald oder Fr├╝chte des Feldes.

Wenn die ├ťberf├Ąlle nicht w├Ąren k├Ânnte man sagen, es ist eines der reichsten und sch├Ânsten Leben die man f├╝hren kann. Denn man hat alles was man ben├Âtigt, wenn man Arbeit nicht scheut. Du stehst morgens auf, leistest mit Deiner Familie Dein Tagewerk und Abends f├Ąllst Du geschafft aber gl├╝cklich in Deine Felle.

Das Familienleben ist von echtem Zusammenhalt gepr├Ągt, Freunde, Feste, Dein Dorf, alles ist eine Gemeinschaft und niemand l├Ąsst den anderen h├Ąngen. Das gibt es nicht. Die Arbeit ist auch bei uns geteilt, die Jagd und die Fischerei geh├Ârt in M├Ąnnerhand, der Hof und der Herd in die Hand der Frau.

W├Ąhrend man als Mann morgens auf das Meer hinauszieht, wird die Frau in den Garten oder auf das kleine Feld gehen. Die Tiere und die Pflanzen versorgen und das Feuer h├╝ten. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben.

In einer Welt wo K├Ąlte allgegenw├Ąrtig ist, ist das Feuer etwas besonderes. Aber das ist in vielen Kulturen so. Das Herdfeuer darf niemals erl├Âschen, denn es ist sehr schwer es wieder in Gang zu setzen.

Einmal ist meiner Mutter das Feuer ausgegangen, in einer besonders harten Winternacht. Mit einem unserer besten Gusseisernen T├Âpfe bin ich zu unserer Nachbarin gelaufen, durch den Schneesturm. So dicht, dass man die Hand nicht vor Augen sah.

Von der Nachbarin erhielt ich einige kleine, brennende Holzscheite, die sie mir in den Topf legte. Den Deckel durfte ich nicht ganz schlie├čen, damit das Feuer nicht erstickt. Wie einen Schatz habe ich diese kleine Flamme des Lebens durch den Sturm sicher nach Hause getragen. Den Eisernen Topf fest an meine Brust gedr├╝ckt, obwohl er anfing mich zu versengen.

Aber ich hatte es geschafft und unser Herd wurde wieder zum Leben erweckt. Ich war so stolz auf mich und meine Eltern nicht minder. Ich wei├č, dass sind so Kleinigkeiten wo man in Naridien vermutlich dr├╝ber lacht oder die Nase r├╝mpft. Aber in dieser Nacht drehte sich meine kleine Welt nur darum die winzige Flamme in diesem Topf blo├č nicht sterben zu lassen, damit wir nicht erfrieren.

Es mag hart klingen, aber ich vermisse diese Zeit.
Das Leben war unbeschreiblich hart und dennoch auf ganz andere Weise leicht Teku.

Dass Meer.

Die See kann ├Ąu├čerst gn├Ądig sein und Dich mit allem versorgen was Du Dir w├╝nscht. Aber sie kann Dir in ihrer tosenden Wut auch alles mit einem Wellenschlag rauben.

Vielleicht ist es genau dass, was so viele Seeleute an ihr anzieht. Diese urspr├╝ngliche, nicht zu b├Ąndigende Wildheit.

Das Schiff das uns geh├Ârte war eine Nussschale und dennoch tanzte es ├╝ber die Wellen und ern├Ąhrte uns tagt├Ąglich. Mein Vater h├Ârte die See, er wusste wann die Fische bei├čen, er wusste wann er sein Netz im Trocknen liegen lassen konnte.

Er verstand die uralte Sprache des Meeres, jene Sprache die keiner Worte bedarf, jene die man tief in der Seele sp├╝rt.

Bis zu dem Tag, als die Frostalben erschienen...
Der wei├če Tod Tekuro.
Nur ein toter Frostalb ist ein guter Frostalb, merke Dir das.

Meine Mama, also Deine Oma hie├č Kiyomizu Chud, sie war eine Arashi.
Mein Vater also Dein Gro├čvater hie├č Berengar Schellenberg und war ein Almane.

Sie lernten sie vor langer Zeit kennen und lieben und heirateten.

Ab da hie├č mein Vater Berengar Chud, er hatte den Namen Deiner Oma angenommen um ihr zu zeigen wie sehr er mit ihr verbunden war.

Berengar war ein gro├čer, starker Mann, ├Ąhnlich wie Du mit kantigem, hartem Gesicht. Von ihm hast Du die Haare geerbt und Du musst Dich ihrer garantiert nicht sch├Ąmen. Sei stolz darauf. Ihr h├Ąttet Euch sicher gut verstanden, denn so wie Du Deine Pflicht erf├╝llst, hat er sie ebenso erf├╝llt.

Durch sein Opfer konnten wir entkommen. Er gab sein Leben damit Kiyomizu und ich fliehen konnten. Aber letztendlich starb sie in Naridien und ich war eine verlorene Person.

Die Haarfarbe Deines Opas war dunkelbraun. Wenn die Morgensonne sich auf seinen langen Haaren spiegelte, wenn er zur├╝ck vom Fischfang kam, dann hatten sie einen leichten Rotstich. Er war ein guter, g├╝tiger, flei├čiger und ehrbarer Mann.

Deine Oma hatte dickes, schwarzes Haar, so wie ich. Meist trug sie es zu einem Zopf geflochten, den sie wie eine Schnecke um ihren Kopf geschlungen hatte. So wie einen Bl├╝tenkranz aus schwarzem Haar.
Ein selbstgefangener Fisch schmeckt himmlisch, er ist mit nichts zu vergleichen. Du schmeckst die fr├╝he Stunde, als Du Dein Boot fertig gemacht hast und hinaus gefahren bist. Du hast je nach Witterung die Angelschnur hinausgeworfen oder das kleine Netz. Und war Dein Wellenritt von Erfolg gekr├Ânt, hattest Du einige sch├Âne fette Fische an Bord gezogen. Damit und mit der aufgehenden Sonne im R├╝cken bist Du dann nach Hause zur├╝ckgekehrt.

Unser Fr├╝hst├╝ck war meist Fischsuppe mit Einlage. Einer der Fische die gerade noch im Meer schwammen und nun in die Suppe geschnitten wurden, mit etwas Gem├╝se aus dem Garten, dass meine Mutter so vehement gegen den eisigen Wind verteidigte durch ihre kleinen Windf├Ąnge.

Das alles schmeckst Du heraus.

Es schmeckt nicht wie dieses servierte, k├╝nstliche Futter, das schon durch tausend H├Ąnde ging und wer wei├č wie lange tot ist. Manches davon schmeckt k├Âstlich, keine Frage. Aber es ist kein Vergleich zu dieser Nahrung Tekuro, kein Vergleich die Elemente in Deinem Essen zu schmecken und zu sp├╝ren.

Der Uropa, mein Schwiegervater war der Mann, der meine Mutter und mich in Nardien verscheuchte wie dreckige Bittsteller. Er sah nicht seine Schwiegertochter, er sah nicht seinen Enkel. Er sah nur den Fehler seines geliebten Sohnes mit dem verdammten Schlitzauge und dessen Bastard.

Das war Dein Urgro├čvater. Er und sein Weib haben daf├╝r gesorgt, dass meine Mutter und ich in den Gassen von Naridien hausten.

Und letztendlich hat er sie damit get├Âtet.

Sie starb da sie einen Mantel besa├č, get├Âtet von Leuten die noch weniger hatten. Ich habe sie nicht besch├╝tzen k├Ânnen, es waren zu viele... meine Mutter starb f├╝r einen Mantel...

Mein Vater starb, weil er Frostalben im Weg stand.

Weil er sich ihnen in den Weg stellte und Widerstand leistete, als sie unser Dorf niedermachen wollten. Er hat verteidigt was er liebt, uns und sein Dorf.

Und sein eigener Vater, mein Gro├čvater, der Schwiegervater meiner Mutter und Dein Urgro├čvater, er spuckte auf die Tat seines Sohnes. Er scheuchte uns davon und damit machte er zunichte wof├╝r mein Vater gek├Ąmpft hatte und sein Leben lie├č.

Er wollte nur seine Frau und mich retten und selbst das g├Ânnte ihm sein Vater nicht. Mich interessiert nicht die Haarfarbe dieses Verbrechers Tekuro. Meine Mutter hatte so schwarze Haare wie ich.

Ja Dein Opa und Deine Oma waren sch├Ân. Sie waren vielleicht etwas lustig anzuschauen. Der gro├če, breite Almane und die winzige Arashi, aber sie liebten sich von ganzem Herzen. Und Dein Opa war bei uns gl├╝cklich und frei, bis zu dem Tag, wo die Frostalben auftauchten.

Ja es waren Menschen Teku, Naridier, so wie der Vater meines Vaters, der uns achtlos davonjagte.
Solche Menschen waren es die mich t├Âteten...
Wieder einmal...

Deine Mutter hatte Haselnussbraunes Haar und ebensolche Augen.
Sie war eine sch├Âne Frau.

Und da hockte ich, ein kleiner Mischling in keiner Welt Zuhause. Weder in Arashima noch in Naridien, nirgendwo wollte man mich haben. Niemand brauchte mich. Aber eine Frau reichte mir ihre helfende Hand, wie aus dem Nichts.

Er war die Baronin und sie geh├Ârte dem Zirkel an. Dort wurde ich aufgenommen. Dort verbrachte ich viele Jahre. Und dort war es, wo ich Archibald von Dornburg kennenlernte und ihm als M├╝ndel, also Auszubildenden zugeteilt wurde. Archibald nahm sich meiner und meiner Ausbildung an.

Er war ein Bei├čer, ein Menschenfresser, ein Mann der bewusst jagt, der sich nicht verstellt, der das Gegenteil in der Gesellschaft bildet, die ein Heiler hier darstellt. Dort wo er Leben schenkt, vernichtet Archibald die Schwachen.

Er d├╝nnt die Herde aus, damit der Rest daran erstarkt. Archibald gab mir sp├Ąter Arbeit. Und so wurde ich Stabler, also ein Gardist von Dunwin von Hohenfelde.

Und ich lernte Arkan kennen, meinen Partner.

Genauer gesagt habe ich Arkan in Obenza kennengelernt. Er lebte etwas weiter drau├čen auf der Halde, dort hatte er sich eingerichtet und sich sein kleines eigenes Reich geschaffen. Er war nicht gro├č, lass ihn mal 165 cm gro├č gewesen sein. Aber er war schnell, flink, brutal und er war ein Quatschkopf. Ich wei├č nicht mehr, was ich f├╝r Archibald genau dort zu tun hatte, vielleicht wollte er nicht auch einfach nur piesacken, jedenfalls lief ich Arkan ├╝ber den Weg.

Er quatschte mich an, redete auf mich ein und erkl├Ąrte, dass er mich f├╝r ein bisschen Geld sicher aus der Halde f├╝hren w├╝rde. Ich ben├Âtigte seinen Schutz nicht, aber er ben├Âtigte Geld. Und er ben├Âtigte noch einiges mehr.

Unter anderem ein Bad und etwas zu essen. Wir kamen ins Gespr├Ąch und er lie├č sich darauf ein, mir zu folgen. Nat├╝rlich nicht in den Zirkel, sie h├Ątten vermutet ich h├Ątte Abendessen besorgt. Ich ging mit ihm ein Bier trinken. Und das wurde irgendwie unser Ritual.

Wir trafen uns fast regelm├Ą├čig.

Entweder war er schon vor Ort, oder er kam etwas sp├Ąter. Wie seltsam das war. Eine Woche vorher kanntest Du einen Menschen nicht und kaum kanntest Du ihn und er kam f├╝nf Minuten zu sp├Ąt, sorgst Du Dich. Mir erging es so. Er war wie eines dieser Wildpferde, dass man nicht fangen, aber irgendwann einmal ber├╝hren darf.

Und er war mein Wildpferd. Wir trafen uns, ich bezahlte sein Bier, wir lachten und hatten eine sch├Âne Zeit. So ging das mehrere Wochen, bis ich mich entschloss reinen Tisch zu machen und ihn zu Archibald einzuladen. Nat├╝rlich nicht in den Zirkel, sondern ich bat Arch mit bei einem Kumpel zu helfen, damit dieser wieder auf die Beine kommt.

So kam Arkan in den Stab von Dunwin von Hohenfelde.

Einige Monate arbeitete er dort und laut Archibalds Aussage klebte er mir wie eine Schei├čhausfliege am Heck. Als ich eines Abends von Archibalds Beute etwas abbekam lie├č ich ihn probieren, ab dato war es anders Teku. Ich sah es in seinen Augen, er war erwacht. Wir waren uns schlagartig nahe, sehr nahe. Vielleicht waren wir das vorher schon gewesen, aber diese seltsame Situation...

Archs Grollen da er teilen musste...
Das Teilen mit Arkan...
Seine Reaktion darauf...
Ich tat etwas absolut Verbotenes und es f├╝hlte sich genau richtig an.

Sein Mund war verschmiert vom Blut von Archibalds Beute und ich k├╝sste ihn. Wir fielen wie ausgehungerte Tiere ├╝bereinander her. Liebten uns, f├╝tterten uns mit den Resten der Beute und hatten auf einmal einen Deal, eine Vereinbarung von Zusammengeh├Ârigkeit und Liebe getroffen, die wir vorher niemals ausgesprochen hatten.

Aber es war da, es ben├Âtigte nur einen kleinen Schubs um es ausleben zu k├Ânnen.
Ab dem Moment waren wir unzertrennlich.
Das war unser Anfang.

Es war ein gutes Leben, ein wertes Leben. Freiherr Dunwin von Hohenfelde war nicht nur gro├čz├╝gig, sondern auch skrupellos. Wir durften unser Leben weiter leben, jeder erdenklichen Neigung fr├Ânen, sogar mit seinen eigenen S├Âhnen.

Und so zeugte ich Dich Tekuro mit einem meiner Spielzeuge.

Wohlwissend wer oder was ich bin, gab ich sie frei um Dich zu besch├╝tzen. Es war das einzige Geschenk was ich Dir machen konnte.

Die Zeit verging, die Jahreszeiten zogen ins Land und so wie die Jahreszeiten das Anlitz der Welt ver├Ąndern, so ver├Ąnderten die Jahre mich. Ich wurde ├Ąlter, aber niemals verga├č ich Dich meinen Sohn. Er war das erste am Tag woran ich dachte und das Letzte wenn ich einschlief. Trotz dass ich Dich nie im Arm halten durfte, liebte ich Dich.

Es wurde erneut eisig, denn erneut brach der Winter in meine Welt, aber diesmal in anderer Form.

Die Beute lehnte sich gegen den J├Ąger auf, es gibt kein gr├Â├čeres Unrecht.
Der Sohn Dunwins, Ansgar, den ich so oft erzogen hatte, dass er es h├Ątte besser wissen m├╝ssen... t├Âtete mich. Und so verlor ich mein Leben und mein Leichnam wurde hinab in die Eingeweide des Herrenhauses der Hohenfelde gebracht.

Dort lag ich neben meinem Mann, den sie ebenfalls ermordet hatten. Mein eisiges Grab w├Ąhrte eine Ewigkeit, bis eine Gruppe noch weiter in die Eingeweide des Herrenhauses hinabstieg. Sie betraten das Heiligtum - sie betraten den Tempel der Trinit├Ąt, der ├ältesten.

Und sie vernichteten zwei Teile von ihm.
Er war eins mit dem Haus, eins mit der Welt, eins mit der Magie und sie sch├Ąndeten ihn!

Archibald mein alter Meister hingegen hatte in Souvagne Dich meinen Sohn entdeckt und sich Deiner angenommen. So wie es Meister und M├╝ndel einander versprechen. Er hatte Dich Tekuro in das Herrenhaus gef├╝hrt, da Du nicht nur wissbegierig warst, sondern mich auch sehen wolltest.

In diesem Moment kamen die Feinde mit dem Ältesten in Kontakt.

Archibald nahm den uralten Gott in sich auf um ihm einen neuen Fleischtempel, also einen K├Ârper zu schenken. Der ├älteste beschwor mich als Geist, so dass ich endlich, nach all den Jahren Dir meinem Sohn gegen├╝berstand.

Es war das Sch├Ânste Erlebnis, dass ich bis dato hatte.

Und dann, ich konnte mein Gl├╝ck kaum fassen, beauftragte der ├älteste Euch auf Deine Bitte mir einen neuen K├Ârper zu suchen. Ja ich war tot. Ja man hatte mir den Kopf abgeschlagen.

Ja ich wurde beschworen und ja man schenkte mir durch g├Âttliche Gnade diesen neuen Leib f├╝r meine Loyalit├Ąt und Treue dem ├ältesten gegen├╝ber.

So geschah es, dass dort mein Kopf in der Kiste ruht. Der Kopf mit dem mich einst meine Mutter gebar. Dieser K├Ârper hier ist ein Geschenk. Und leider wurde jene Wesenheit am Hafen stehen gelassen, nicht begreifend, wer und was er ist.

Sie haben den Einfl├╝sterungen dieses verwunschenen und wahnsinnigen Prinzen geglaubt.

Wir sind vom selben Blut, f├╝hlst Du es?
Sp├╝rst Du es?
H├Ârst Du es manchmal singen?

Wie dem auch sei, ich erz├Ąhle Dir die Geschichte meines Lebens.
Fangen wir ganz von Anfang an.
Dort wo alles begann.

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