Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der Keller - Standalone

Souvagne ist politisch neutral und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Die Souvagner sind bekannt für ihre Sturheit, vor allem aber für die Mauer, die ihr Land umschließt.
Großherzogtum Souvagne
Das almanische Großherzogtum Souvagne ist geprägt von sanfte Hügeln, auf denen Weinbau betrieben wird, fruchtbaren Feldern und weiten Obstplantagen. Souvagne hält sich aus Kriegen größtenteils heraus und hat sich als einziges Großherzogtum nicht am Feldzug gegen das Chaos beteiligt. Stattdessen setzt Duc Maximilien Rivenet de Souvagne auf politische Neutralität. Von allen Herrschern ist er der Gemäßigtste. Die Grenzen Souvagnes wurden inzwischen größtenteils durch eine Wallanlage gesichert. Nur erlesenen Personen ist die Einreise nach strengen Kriterien noch gestattet.
Antworten
Benutzeravatar
Davard von Hohenfelde

Die Handelsallianz Weltenbastler in Gold Chronist in Silber Die fleißige Feder in Bronze
Marquis
Beiträge: 478
Registriert: Mi 22. Feb 2017, 12:46
Volk: Souvagner
Steckbrief: [ externes Bild ]

Der Keller - Standalone

#1

Beitrag von Davard von Hohenfelde » Mo 7. Jan 2019, 23:01

Der Keller - Standalone


Der Prince stieg die Treppe zum Keller des Rübenhofs hinab. Die schmale Wendeltreppe knarrte unter jedem seiner Schritte. Im Halbdunkeln verblasste jede Farbe zu verwaschenem Grau und die Konturen bekamen etwas Unscharfes.

Eine alte Tür vor ihm stoppte kurz seinen Abstieg. Ciel betrat den Keller des Rübenhofes. Eine Welle abgestandener Luft schlug ihm entgegen. Ciels Augen benötigten eine Weile um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.

In der Mitte des Raumen lag eine uralte Frau grauenvoll verrenkt auf dem Boden. Er starrte auf ihren gebeugten Rücken. Ihr Kopf lag in seine Richtung. Ihre milchig gebrochenen toten Augen starrte ihn an.

Für einen Wimpernschlag dachte er, er hätte eine Bewegung wahrgenommen.
Dann wider jeder Vernunft richtete sich die Frau auf, als würde man sie an Marionettenfäden in die Höhe ziehen.

In knochenbrechenden Bewegungen schwang der Körper zum Kopf nach vorne herum, während sich die Arme und Beine wieder einrenkten und der Mund des Wesens sich zu einem derart breiten Grinsen teilte, dass Ciel ein Schauer über den Rücken lief. Schwarzer, zähflüssiger Geifer lief der Frau aus dem Mund.

In den weißen untoten Augen glomm etwas auf, für das Ciel keinen anderen Begriff als das ultimative Böse finden konnte.

Mit stakenden, abgehackten Bewegungen kam dieses Etwas näher und die Tür schlug donnernd hinter ihm zu.

Der Geruch von Blut und Verwesung schlug Ciel entgegen.
Das Parfüm seines Nemesis.

"Hallo....", grüßte der Älteste.

Antworten

Zurück zu „Souvagne“