Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Carnac - Entwurf

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Baxeda

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Carnac - Entwurf

#1

Beitrag von Baxeda » Sa 12. Jan 2019, 18:55

Entwurf frei zum Abschuss. Nur eine erste Idee. Darf gern erweitert und verändert werden. :)

Carnac - Entwurf

Seit dem Jahr 204 haben die Schatten erstmals ein eigenes Reich, welches den stolzen Namen Carnac trägt. Carnac liegt unterirdisch, tief im Schoß der Roten Berge in jener Region, durch welche sich früher das Zwergenreich Niewar erstreckte. Nach der Vernichtung beziehungsweise Vertreibung der Zwerge nahm es der Urvampir Milothir für sein Volk in Besitz und seither leben die Seinen im schützenden Schoße der Dunkelheit.

Zum Teil besteht es aus natürlich gewachsenen Grotten, zum Teil wurde es künstlich erschaffen. Carnac bildet ein Labyrinth aus Gängen und Kammern, welches sich in alle Dimensionen erstreckt, wobei die größten Hallen weit genug sind, um ganze unterirdische Städte zu beherbergen, während andere Orte ein Netz kleiner Wohnhöhlen bilden. Die Pforten zur Oberfläche bilden die ehemaligen Zwergenfestungen von Niewar. Jedoch wurden jene Schmuckelemente, welche an die Erbauer erinnerten, wie Statuen und Reliefs, geschleift und abgehackt. Was an Zwergenbauten nützlich erschien, wurde belassen und wird momentan umgebaut, so dass auch Personen von normaler Größe bequem darin hausen können. Der Rest wird systematisch abgetragen, um die Materialien in Lagern zu speichern und für neue Bauvorhaben zu verwenden.

Die Landschaft von Carnac ist von eigener, finsterer Schönheit. Wunderschöne Tropfsteingebilde zieren viele der großen Hallen, in denen die Bauten errichtet wurden. Namentlich zu erwähnen sind ein großer unterirdischer See namens [Eigenname], welcher wegen des Lichtmangels frei von Algen ist. Das Wasser ist kristallklar bis hinab auf den Grund. Einige transparente Fische, die wie aus Glas geschaffen scheinen, leben darin. Ihr Fleisch wird für sterbliche Gäste als Speise angeboten, normalerweise jedoch lässt man das Getier in Ruhe. Der See bildet das wichtigste Trinkwasserreservoire von Carnac. Seine Zuflüsse und gezielt geschaffene Aquädukte bewässern die entlegeneren Teile.

Carnacs Grotten und Höhlen werden beleuchtet von blau fluoreszierenden Pilzen, die umgangssprachlich auch Leuchtpilze genannt werden. Je größer und älter sie sind, umso mehr entfaltet sich der Hut von einer Kugelform bis hinauf zu einer waagerechten Oberseite. Leuchtpilze können die Größe von Bäumen erreichen und ersetzen in den Tiefen von Carnac die Straßenlaternen der Oberwelt. Auf den größten Exemplaren kann man bequem sitzen. Dem Wasser, das sich in den Dellen der Hüte sammelt, wird stärkende Kraft zugesprochen.
"Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."
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