Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Forschung in Souvagne

Asamura hat sich verändert und auch die traditionsbewussten Souvagner konnten sich dem Fortschritt nicht verwehren.
Weltenhintergrund 1077
Im Jahre 1077 nach der Asche wird Souvagne von mehreren Mauern geschützt und die Technik ist auf einem hohen Stand. Die Souvagner sind eine eigene Spezies geworden, die der Hang zur Isolation und Abschottung durch die Krisen aller rakshanischen Invasionen rettete. Aber unbeabsichtigt schufen sie dadurch eine weitere Grenze, mit der niemand rechnete: Gebeutelt von schweren Erbkrankheiten benötigen sie dringend frisches Blut - doch ihre Gene sind mit anderen Menschen nicht mehr kompatibel. Die Lösung liegt vielleicht in der Vergangenheit.
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Rivkin Korvann
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Forschung in Souvagne

#1

Beitrag von Rivkin Korvann » Di 9. Apr 2019, 15:56

Forschung in Souvagne

Genetik, Kybernetik, Forschungsfelder die das Angesicht Souvagnes und der Souvagner verändert hatten. Die Forschung, das wusste jeder, unterlag keiner Reglementierung. Die Einschätzung des Gefahrenpotentials erfolgte nach der Erforschung, vorher musste man herausfinden, womit man es zu tun hatte, wofür man es nutzbar machen konnte und so wurde es eingestuft.

Forschung war seit dem Angebinn der Zeit in Souvagne das aktive Gebet an Ainuwar. Seite für Seite enthüllte man damit das Buch des Wissens und huldigte dem Gott der Ratio, der Vernunft.

Wo andere Völker verschreckt zurück traten, schauten Souvagner neutral ins Mikroskop und überlegten sich, wozu sie das Gesehene verwenden konnten. Ob es ihrem Volk nützte, gleich in welcher Art. Ob nun als medizinische Grundaufwertung, oder als Waffe um einen Feind in die Knie zu zwingen und von ihrem Land fernzuhalten. Es entstanden seit über 200 Jahren Lebewesen am Reißbrett, ebenso hatten sich dort die Souvagner selbst optimiert. Von den anderen Völkern als eigene Spezies abgekoppelt - ob zu Guten oder Schlechten, darüber schieden sich außerhalb wohl die Geister. Die meisten Souvagner selbst sahen es als eine Form der Ehre an, sich über die Menschlichkeit hinaus erhoben zu haben.

Und wem verdankten sie dies? Duc Aleron Arachet de Souvagne und seiner genetischen Mauer. Es war also schon lange kein Problem mehr in Souvagne, ein Lebewesen oder sogar eine Person in einem Tank - der künstlichen Gebärmutter - heranreifen zu lassen.

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