Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Kabir [Souvagner/Sentir]

Die Bevölkerung von Souvagne im Jahr 1077 nach der Asche.
Die Bevölkerung Souvagnes im Jahr 1077 nach der Asche.
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Kabir
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Kabir [Souvagner/Sentir]

#1

Beitrag von Kabir » So 16. Jun 2019, 21:01

Kurzinfo Kabir


Name: Kabir
Zugehörigkeit: Orden der Sentir (Sentir)
Volk: Souvagner
Geburtsort: Beaufort, Souvagne
Alter: 22 Jahre
Größe: 179 cm
Gewicht: 70 kg
Haarfarbe: keine Haare
Hautfarbe: weiß-grau
Augenfarbe: grau
Statur: trainiert
Chip: PUCE1055 Bio-Chip
Intel-Feed des Chip: ACTIVATION_ADP_SENTIR_0043PSI_17: 4956A_5121:KABIR
Sprachen: Asameisch
Glaube: Ainuwar
Besondere Merkmale: Sentir/Psioniker
Psionische Machtstufe/Psionische Klasse: 3 trois


Waffen:
1 Pulsarwaffe
1 Vollautomatik
1 Nahkampfmesser


Aussehen
"Am Anfang wusste Mitch nicht, wie er mit einer Person umgehen sollte, die über so eine gewaltige Fähigkeit verfügte. Sentir, Psioniker, Telepath, Gedankenschinder, Blitzbirne… wie immer man uns auch nennt, die Bezeichnung wird mit Furcht ausgesprochen.

Das war, was er über uns wusste.
Mitch hatte sich zudem erkundigt.
Wir selbst nennen uns Sentir - abgeleitet von fühlen.

Ein Sentir besitzt verschiedene psychische Fähigkeiten, Sentir steht zeitgleich für die Gabe, Dinge rein durch die Macht der Gedanken zu bewegen. Zudem beherrschen wir Telepathie - die Fähigkeit, mit anderen Lebewesen durch die Macht des Geistes zu kommunizieren. Oder eben Gedanken zu lesen und jederzeit zu wissen, was in den Köpfen der anderen vorgeht.

Das hat in unserem Fall überhaupt nichts mit Magie, sondern mit Gedankenwellen zu tun, mit denen wir "fühlen".

Ein Magier braucht Magie, ein Sentir braucht Konzentration und ist tödlicher als jede Waffe die Mitch bekannt ist.

Zudem war es ihm unheimlich, dass ich im wahrsten Sinne des Wortes Gedanken lesen konnte. Was Mitch am Anfang noch unheimlich war, stellte sich sehr bald als extremer Vorteil heraus. Zudem war ich wohl ganz anders, als sich Mitch einen Sentir vorgestellt hatte.

Gut fragt man Leute jeglicher Bevölkerung beschreiben diese Sentir oder Telepathen wie folgt - große, blasse, glatzköpfige Kerle mit starrendem Blick sowie tödlichen Gedanken.

Das trifft insoweit nicht auf mich zu, da ich Brillenträger bin.
Tatsächlich sind wir auch nicht blass, sondern eher grau als weiß.
Und so befremdlich es für manche erscheinen mag, es gibt auch weibliche Sentir".
~ Kabir (Grasschlangen)


Kabir Link:
https://i.pinimg.com/originals/17/f7/80 ... a3114d.jpg


****


Sentir Klassifikation:

17 dix-sept
16 seize

Sentir:
15 quinze
14 quatorze
13 treize
12 douze
11 onze
10 dix
9 neuf
8 huit
7 sept
6 six
5 cinq
4 quatre
3 trois
2 deux
1 un


Stufe dix-sep
Diese Individuen sind praktisch psionisch völlig inaktiv. Diese Individuen sind völlig immun gegenüber jedweder psionischen Wirkung, die keinen direkten und massiven Angriff hochstufiger Sentir darstellen.

Das bedeutet, ich kann keinen dix-sep über die Macht meiner Gedanken beeinflussen, ihre Gedankenwellen entziehen sich unserem Zugriff. Ebenfalls entzieht sich ihrer Seele magischen Zugriffen, den Magiern wie auch den Sentir sind die dix-sep als Stumpfe oder Lichtlose bekannt.

Allerdings ist es mir durchaus möglich, in mit der Macht meiner Gedanken körperlich Schaden zuzufügen, oder über Außeneinwirkung (Wurf eines extrem schweren Gegenstands) den Lichtlosen zu töten.


Stufe seize
Dies ist die Standardeinstufung für normale Souvagner oder Menschen.
Keine psionische Aktivität.
Du der das hier liest bis aller Wahrscheinlichkeit nach ein seize.


Jetzt fangen die Sentir an.

Stufen quinze bis douze
Ab der Klassifikation quinze ist eine psionische Aktivität festzustellen, ab hier spricht man von einem Sentir.
Bis zur Einstufung quatorze ist die Gabe meist sehr schwach, und die Personen wissen zumeist gar nichts von ihren Kräften.

Diese Individuen werden oft gar nicht bei den Suchen gefunden, da sich ihre Kräfte nur unter großem emotionalem Stress offenbaren. In der Praxis werden meist nur Individuen ab Stufe quatorze gefunden. Die Kräfte äußern sich, wenn überhaupt, meist in Form von Visionen oder Vorahnungen.

Beispiel, gleich kommt der Täter durch die Tür… ist aber keine Vorahnung. Die Person hat den Täter nur schon mit den eigenen Gedanken „gesehen“ ohne das zu wissen oder zuordnen zu können. Es war die Macht der Gedanken, keine Vision.


Nächsten Stufen onze bis neuf
Diese und die folgenden Stufen bedeuten eine deutliche Manifestierung psionischer Aktivitäten, und ihre Kraft steigt exponentiell zur Einstufung. Ab Stufe neuf ist ein sofortiger Eingriff eines Sentir-Eingreif-Duos erforderlich. Ziel Sicherung/Festnahme zur Untersuchung mit möglichem späteren Training, bei Verweigerung der Kooperation und zwangsfolgender Aufwertung sofortige Exekution.


Nächsten Stufen huit bis cinq
In den v.g. Stufen kann man ohne weiteres von überaus mächtigen Sentirn sprechen.
Verglichen mit der Vielzahl an Sentirn denen sich unser Orden bedient erreichen nur wenige diese Stufen, und meist dann auch nur durch jahrelanges Training, nach Augmentation.


Nächsten und letzten Stufen heißen quatre, trois, deux, un
un ist die Endstufe.


Die oberen vier Stufen bedeuten Stufen einer psionischen Meisterschaft, die so einmal unter 1 Milliarde Menschen auftritt. Nur nach passender gebürtiger Voraussetzung, nach Augmentation und exzessivem Training ist ein Erreichen dieser Stufe möglich.

Du brauchst aber die passende Grundbasis.
Ab Stufe deux ist die Gefahr immens noch, dass das Individuum ohne Absicherung mental instabil - sprich wahnsinnig wird. Das heißt sie werden aufgrund der immensen Flut von Sinneseindrücken wahnsinnig, die sie über ihren Geist wahrnehmen. Ungefiltert strömt alles auf sie ein, leider ist auch ein trainierter Geist nur in der Lage eine gewisse Menge an Informationen aufzunehmen ohne Schaden zu erleiden.


****


Schiff:

Belette
Typ:
Panzerschiff

Besonderheit:
Mentale Steuerung über Bio-Chip

Länge:
220 m
Status:
unregistriertes Panzerschiff

Bewaffnung:
6 Bombardement-Geschütze/Massebeschleunigerwaffen
Massebeschleunigerwaffen basieren auf der Beschleunigung eines Geschosses auf eine extrem hohe Geschwindigkeit. Dies wird mit Hilfe von elektromagnetischen Kraftfeldern bewerkstelligt. Die so beschleunigten Geschosse besitzen eine hohe Reichweite und Durchschlagskraft, die es ihnen ermöglicht viele Panzerungen problemlos zu durchschlagen. Dieses Waffensystem kann auch als Torpedowerfer eingesetzt werden.


****

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Re: Kabir [Souvagner/Sentir]

#2

Beitrag von Kabir » Mo 8. Jul 2019, 00:00

Charbogen-Ergänzung:

- 26.06.204 n.d.A. Kabirs Einsatzfehler und die grundlose Hinrichtung von Timion Harruck fliegt auf
(Ein Brief aus der Vergangenheit, Kapitel Wohnungsauflösung)

Link:
viewtopic.php?f=133&t=2297#p17169


...Oliver Vallis de Souvagne
Nachdem Zaccaria den Raum verlassen hatte, wobei ein Haufen Sand auf seinem Sitz zurückblieb, musterte Oliver seinen Mann. »Jetzt bin ich gespannt. Hast du die Crux gefunden?«

Pierre Agramant de Souvagne
"Ja habe ich. Francis wurde mitgeteilt, dass sich Harruck Ghul angeschlossen hat und sich trotz mehrerer Gespräche uneinsichtig zeigte und nicht zur Umkehr bewegen ließ. Das steht in dem geschriebenen Bericht.

In den Courantaufzeichnungen ist folgendes zu finden:
....„Ich weiß, Du hast völlig Recht Gillian. Ihr habt alle völlig Recht. Ich will heute Nacht noch mal da rausgehen, weitere Informationen sammeln und mit unserer Mission fortfahren“, teilte ich den Grasschlangen mit.
„Dafür macht man so eine Runde Kabir. Eine Idee weckt die nächste kleine Blitzbirne. Ich sehe auch keinen Grund, warum wir uns in das alles reinziehen lassen sollten. Die Frage ist nur, wirst Du Harruck darüber informieren?“, fragte mich Vas.
„Eigentlich hab ich da keine andere Wahl, er hat hier das Sagen. Er wollte dass ich das Ordensoberhaupt anrufe und unsere Mission hinauszögere. Ich weiß ja nicht wie Ihr das seht Leute, aber ich würde lieber unseren Auftrag reißen und dann so schnell wie möglich wieder von hier verschwinden“, erklärte ich meinem Team.
„Dann lüg ihn doch einfach an“, lachte Sophie, was auch die anderen loslachen ließ...

Harruck wurde wie folgt von Kabir informiert:
...Harruck an und erzählte, dass ich nichts für ihn tun könne. Das Ordensoberhaupt ist bei seiner Entscheidung geblieben, meine Mission ist unverändert....

Kabir hat Harruck und Francis gegeneinander ausgespielt um den Job zu verkürzen. Das konnte Harruck nicht wissen und Francis ebenso wenig. Harruck konnte Kabir nicht auslesen. Francis könnte es, aber er bekam nur einen Bericht per Courant, also keine Auslesung möglich.

Ein Gesprächsauszug zwischen Harruck und Kabir:
....„Was ich hier sehe ist, dass Du einen Wohlfahrts-Distrikt eröffnest. Das funktioniert so lange, bis Euch das Geld anderer Leute ausgeht. Ich bin nicht bereit, Dich dabei zu unterstützen. Souvagne ist nicht bereit Nicht-Souvagner sprich Inhumanoid zu unterstützen!“, Kabir.
„Das werde ich melden. Ich werde mich mit Deinem zuständigen Senioragenten in Verbindung setzten, ich gehe ganz bis nach oben. Hier steht zu viel auf dem Spiel. Hier ist kein Platz für Dein Spieltrieb mit Zerstörungsdrang! Du wirst meine Arbeit nicht sabotieren, Du wirst sie unterstützen. Du wirst Dich schneller fügen als Du glaubst! Für wen hältst Du Dich“, - Harruck.
„Schon in Ordnung Timi, mein Senior freut sich sicher über Deinen Anruf“, - Kabir.

UND es kommt noch dicker, der Code Rouge war weder von Francis noch von mir, Kabir hatte von seinem Oberhaupt eine klare Order.

Auszug:
...„Herr, ich erbitte einen Code Rouge für Timion. Er hat meine Männer wissentlich gefährdet. Erteilen Sie mir Eliminierungs-Erlaubnis?“.
„Nein! Sie werden keinen Code Rouge erhalten. Als ich sagte, tun Sie alles was nötig ist, meinte ich gegen die Goblins oder Söldner. Sie sollen sich nicht gegen Ihre Kollegen richten! Haben Sie auch nur eine Vorstellung davon, was es uns kostet, einen Agenten Ihrer Art zu finden, aufzuwerten und auszubilden? Arbeiten Sie gefälligst im Team“.
„Herr bezüglich Timion glaube ich, dass er nicht mehr im selben Team spielt wie wir“.
„Ich weiß, dass Sie dieses Gefühl haben, aber Sie müssen etwas begreifen. Ich habe Ihnen einen Befehl erteilt. Ich kann Sie natürlich nicht daran hintern, Agent Timion den Kopf abzureißen. Sollten Sie sich meinem direkten Befehl widersetzen, muss ich Sie maßregeln lassen. Schlimmstenfalls wären Sie nicht mehr tragbar. Wir verstehen uns? Ich bin Ihr Herr, Sie sind mein Unteran und Timion gehört ebenso unserem Orden an“.
„Verstanden“.
„Hören Sie zu Agent Poison. Sie hoffen dort auf Infos zu stoßen, die Sie zu Erwan Vovasse und seinen Hintermännern führen werden. Vielleicht liegen Sie auf Obenza völlig falsch“.
„Herr?“.
„Poison, unsere Situation ist kompliziert und Harrucks Mission verkompliziert die Angelegenheit vor Ort noch mehr. Allerdings könnten Sie daraus einen Vorteil ziehen. Machen Sie sich seine Mission zu Nutze. Sorgen Sie doch dafür, dass Timions Truppe beschäftigt ist, während Sie Ihren Informanten zur Strecke bringen. Nutzen Sie diese Gut-Freund-Mission als Tarnung. Harrucks Bemühungen die Einheimischen für uns zu gewinnen, wird den Goblin beschäftigen“.
„Ja Herr“.
„Poison, klären Sie das mit Timion auf friedliche Weise, ich weiß dass Sie das können. Ich verlasse mich auf Sie“, sagte das Oberhaupt und beendete die Verbindung.

Harruck und das Oberhaupt wurden gegeneinander ausgespielt, Berichte wurden gefälscht und Kabir genehmigte sich selbst den Code Rouge. Der Junge hatte Recht", erklärte Pierre. "Der Informationsfluss muss besser Hand in Hand laufen, die einzige Schwachstelle war der einzelne Agent. Sie werden nicht mehr alleine operieren. Harruck ist jedenfalls unschuldig gerichtet worden, er hat ein Projekt verteidigt, er hatte seine Arbeit verteidigt, seine Ermittlungsarbeit und nebenbei hat er versucht am Leben zu bleiben", stöhnte Pierre.

Oliver Vallis de Souvagne
»Harter Tobak.« Oliver lehnte sich an und streichelte gedankenverloren den Arm seines Mannes. »Dann war nicht Timion Harruck der Verräter, sondern Kabir. Kabir, der uns durch den Taudis begleitet hat und in dessen Händen dein Leben gelegen hat! Kaum zu fassen, wozu Uneingeweihte alles fähig sind, sogar, wenn sie einem Orden angehören. Harruck starb also aus dem einzigen Grund, weil es Kabir zu lange dauerte? Ist es wirklich möglich, dass er nur um ein paar Tage oder Wochen zu gewinnen, einen Kollegen, einen Souvagner, umgebracht hat? Oder steckt noch mehr dahinter?« Er blickte Audric betrübt an. »Wenigstens können wir Bruder Vaden nun mitteilen, dass sein Mann ehrenvoll starb. Ob ihn das darüber hinweg tröstet, dass er unschuldig hingerichtet wurde ... wer überbringt ihm die Botschaft? Jemand sollte es ihm persönlich sagen, nicht mittels Schreiben oder Courant.«

Audric:
Audric nickte. "Wir sollten es gemeinsam tun, Du bist Teil der Krone und der zweitmächtigste Mann im Staat Oliver. Und es beweist uns einmal mehr, Vaden hat sich so wenig in seinem Gefährten geirrt wie Du. Diese ganze Sache klingt mir fast nach einem Kind, dem man eine Aufgabe gegeben hat die ihm weit über den Kopf wuchs. Also hat er sie auf seine Art erledigt und jeder weiß - Kinder können sehr grausam sein, deshalb muss man sie früh in die richtigen Bahnen lenken. Das alles entschuldigt natürlich nicht seine Taten, denn der Verlust seines Mannes ist für Vaden nun in Stein gemeißelt. Das Urteil allein zu sein lautet lebenslänglich. Die Strafe die Kabir erhalten sollte, muss dem angemessen sein aber auch unseren Orden wiederspiegeln. Darf ich Zaccaria zurückholen?", bat Audric.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre nickte zustimmend. "Ja hole ihn zurück. So ist es Oli, Kabir der uns durch den Taudis begleitete, ebenso haben die Grasschlangen von dem Zoff der beiden gewusst. Von den Berichten können sie nichts gewusst haben, aber vom Streit schon. Und diese Sophie ist mit ein Ausschlaggeber. Ob er Harruck wirklich nur aus Faulheit tötete, oder noch einen anderen Grund hatte, kann ich Dir nicht sagen. Ich kann nur auf alle möglichen Aufzeichnungen zugreifen und diese als Gesamtbild zusammenfügen. Einen Grund für die Tat, bis auf die Eile samt Lustlosigkeit erkenne ich nicht", antwortete Pierre und kraulte Oliver den Nacken...


****

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Re: Kabir [Souvagner/Sentir]

#3

Beitrag von Kabir » Mo 8. Jul 2019, 00:08

Charbogen-Ergänzug:


- 05.07.204 n.d.A. Entfernung des Puce-1055-Neuralchips
- Verkauf seines Schiffes Belette
(Ein Brief aus der Vergangenheit, Kapitel Neues Leben)

Link:
viewtopic.php?f=133&t=2297&start=10#p17208


Neues Leben

Dass sie ihn jagen würden, war klar. Es ging nicht um ihn als Person, dass ging es nie. Wer er war, interessierte niemanden. Es zählte nur was er war und da war die erste Information die stets fiel - immens teuer. Die zweite war Psioniker.

Sentir, Psioniker, Telepath, Blitzbirne es gab zig Beschreibungen für sie, auch wenn die wenigsten an ihre Existenz glaubten. Aber es gab sie. Jene die auf natürlichem Wege mit der Gabe geboren wurden, die Wilden. Und jene die im Labor gezogen wurden, die Labbies.

Letztere waren Hochleistungswesen, ähnlich den Tuteurs oder Souvrakasiern, allerdings mit ganz anderen Fähigkeiten. Der Ursprung der Labbies waren die Wilden, die man vor einer Ewigkeit wie so manche andere Gruppe in den Genlaboren optimiert hatte.

Dank der Macht ihrer Gedanken, konnte sie ihre Umwelt und andere Personen beeinflussen. Dazu nutzten sie ihre Gedankenwellen, entweder derart stark konzentriert und gebündelt, um sie wie tatsächliche Tentakel einsetzen zu können. Ebenso nutzten sie ihre Gedanken zur Abtastung der Umgebung, so dass in ihrem Kopf ein schwarz weiß schattiertes Bild entstand, der Wahrnehmung einer Fledermaus nicht unähnlich.

Und sie konnten Gedanken lesen.
Manche mussten Gedanken lesen, da ihre Gabe extrem stark war.

Eine Person die Stimmen hörte, war für einen Sentir nicht krank oder gar irre, es war möglicherweise ein wilder Artgenosse.

All das war er, ein Sentir, ein Labbie, ein Endstufler.
Er war noch mehr, er war Souvagner, er war mit einem Puce-Neuralchip ausgestattet und er war zum Abschuss freigegeben. Er war nur einen Hinrichtungs-Hack davon entfernt, aus dem Leben zu scheiden.

Sein "Glück" war der Rachewunsch des Ehemannes seines einstigen Opfers. Er wollte ihn nicht einfach gerichtet wissen. Nein so waren Bluthexer nicht. Er wollte ihn für den Frevel bluten lassen, ihn opfern für ein anderes Leben.

Geblutet hatte er sein Leben lang.
Gelebt hatte er noch keinen einzigen Tag.

Genau das würde sich heute ändern. Er wusste nicht wie viel Zeit ihm blieb. Minuten, Stunden, Tage, Wochen?

Er hatte keine Ahnung wohin er gehen sollte. Er kannte nur eine einzige Person, die ihn mochte - Lana. Allerdings war er in Obenza und das war ein guter Anfang. Hier gab es alles, wenn der Preis stimmte. Kabir hatte seinen alten Vogel die Belette verkauft. Der Preis war unverschämt niedrig gewesen, aber er benötigte das Geld und der Verkäufer spürte dies.

Es war der 12. Cyberdoc-Laden den sich Kabir anschaute. Er sah zumindest nicht aus wie eine Fleischabfallverwertung. Optimistisch und mit ganz fest zugekniffenen Augen konnte man den Laden sogar als sauber bezeichnen.
Die Preistafel versprach Behandlungen im Rahmen des Erschwinglichen. Ein stechender Geruch umwehte der Eingang. Kabir hoffte, es handelte sich um Desinfektionsmittel, anstatt um Pisse.

Er atmete einmal tief durch, bereute es sofort, da ihm nun der Gestank als Geschmack auf der Zunge klebte und betrat den Laden.

"Aber Hallo, was haben wir denn da? Einen Kunden! Was darf's denn sein Mäuschen?", fragte ein uralt wirkender Kerl mit Zigarre im Mund und rasselndem Atem.
"Eine Neuralchip-Entfernung. Keine OP, Deaktivierung. Ist das möglich und falls ja, was kostet das?", fragte Kabir nervös.

"Kommt auf den Chip an. Stärke, Sicherung. Was hast Du denn Feines in der Birne, dass Dich stört? Wackelkontakt, Narbenbildung, Neuralausfälle? Erzähl es mir", grinste der Alte mit stählernen Zähnen.
"Einen Puce 1055, ich will meine Identität loswerden Opa. Also was kostet mich das?", fragte Kab.

"Das Leben, wenn Du jedem so einen Schiss erzählst Junge! Es gibt Leute die würden Dir Deinen grauen Schädel für den Puce aufsägen, ohne Betäubungsmittel. Er ist mehr wert als Du. Jedenfalls für die. Du bist beim freien Joe. Hab mir vor hundert Jahren selbst den Schöpfercode rausspritzen lassen Schätzchen. Aber ein alter Mann muss leben. 40.000 Taler und ich schmoren ihn Dir durch ohne Gefahr für Dich. Nachbehandlung inbegriffen", grinste Joe sein Haifischgrinsen.

"40.000 Taler?", keuchte Kabir.
"Ganz genau Spitzohr, kannst in Raten abstottern. Jede Woche nen 10.000er und bisschen was an Arbeit. Siehst aus, als könntest Du mit Waffen umgehen", bot Joe an.

"Abgemacht, 40.000 nach der Entfernung", verlangte Kabir.
"Davor Maus, nicht dass Du den Arsch zu machst und ich guck finanziell in die Röhre. Joe arbeitet nur gegen Vorkasse", keuchte er lachend.

"Gut, abgemacht. Kannst Du mich sofort behandeln? Ich muss den Chip jetzt loswerden. Sofort, am besten gleich", bat Kabir und reichte dem schmierigen Doc die Taler.
"Klar geht das, ist keiner vor Dir dran. Oder siehst Du hier wen? Die Kohle stimmt", sagte Joe und steckte das Geld ein.

Der alte Kerl führte Kabir in einen kleinen Behandlungsraum. Der Stuhl war mit einer Patina überzogen, von der Kabir nicht wissen wollte was es war. Joe pflanzte ihn auf den Stuhl und fixierte ihn. Bevor Kabir fragen konnte was als nächstes geschah, bekam er schon ein Spritze gesetzt, die ihn jeder Körperspannung beraubte.

Hilflos wie ein kleines Kätzchen hing er in den Halterungen, während Joe einen Roboter-Behandlungsarm von der Decke zog. Er scannte Kabirs Schädel und pfiff durch die messerscharfen Metallzähne.

Der Doc fixierte Kabirs Schädel und strich einmal drüber.

"Geht los, entspannt Dich", lachte Joe.
'Entspannter geht kaum', antwortete Kab mental.
Keine zwei Sekunden später traf ihn ein grauenvoller, elektrischer Schlag. Er schrie, oder glaubte zu schreien. Vielleicht brüllte er auch nur mental. Es fühlte sich an, als würde Joe ihm ein Loch in den Schädel brennen und ihm dabei zeitgleich die Augäpfel kochen. Der Schmerz erreichte ein Intensität die sogar für Kabir neu war. Und beileibe er hatte tausende Behandlungen und Schmerzen überstanden.

Dann war es schlagartig vorbei. Kab dachte, dass es ihn aus dem Leben gerissen hätte. Aber nein, vor seinem Antlitz manifestierte sich die Fratze von Joe, während er versuchte die Tränen wegzublinzeln und scharf zu sehen.

"Da bist Du ja wieder. Kannst ganz schön was einstecken. Der Chip ist deaktiviert, tot Mäuschen. Als ewige Erinnerung in Deinem kleinen grauen Köpfchen. Teste es", bat Joe und verpasste Kabir eine weitere Spritze.

Kabir versuchte auf seinen Puce und das Interkom zuzugreifen und dort war... NICHTS!

Keine Fehlermeldung, keine Info, keine Übertragung und kein Courant. Nichts was mehr in seinem Hirn durchschmoren konnte und ihm den Verstand rösten würde.

Das erste Mal in seinem Leben war er frei.
Und wie üblich... allein.


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Re: Kabir [Souvagner/Sentir]

#4

Beitrag von Kabir » Mo 8. Jul 2019, 00:11

Charbogen-Ergänzung:


- 07.07.204 n.d.A. Kabir sucht Schutz bei Lana Setardio
- Kabir sucht Schutz bei Lana
- Er überreicht Ihr eine Disruptorpistole zu ihrem Schutz
- Kab zeigt Lana seine Weltsicht/Wahrnehmung
- Beide gestehen sich ihre Gefühle
(Ein Brief aus der Vergangenheit, Kapitel Hilfe der einzigen Vertrauten)

Link:
viewtopic.php?f=133&t=2297&start=10#p17213


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Re: Kabir [Souvagner/Sentir]

#5

Beitrag von Kabir » Mo 8. Jul 2019, 00:12

Charbogen-Ergänzung:


Der Orden der Sentir

Der Orden der Sentir wurde im Jahre 750 nach der Asche gegründet, lange bevor die genetische Mauer erschaffen wurde. Seinerzeit regierte Duc Nolan Thierry de Souvagne und rief in den Orden ins Leben.

Sentir steht für die Gabe, Dinge rein durch die Macht der Gedanken zu bewegen. Zudem beherrschen wir Telepathie - die Fähigkeit, mit anderen Lebewesen durch die Macht des Geistes zu kommunizieren.

Oder eben Gedanken zu lesen und jederzeit zu wissen, was in den Köpfen der anderen vorgeht. Das hat in Falle der Sentir überhaupt nichts mit Magie, sondern mit Gedankenwellen zu tun, mit denen die Sentir "fühlen". Ein Magier braucht Magie, ein Sentir braucht Konzentration und ist tödlicher als jede Waffe.

Fragt man Leute jeglicher Bevölkerung beschreiben diese Sentir, Psioniker oder Telepathen wie folgt - große, blasse, glatzköpfige Kerle mit starrendem Blick sowie tödlichen Gedanken.

Tatsächlich sind Sentir nicht blass, sondern eher grau als weiß. Und so befremdlich es für manche erscheinen mag, es gibt auch weibliche Sentir.

Schon immer hat es Personen gegeben, denen nachgesagt wurde, dass sie wie durch Geisterhand Dinge bewegen konnten oder in der Lage waren Gedanken zu lesen. Meist ging man von einer magischen Veranlagung aus. Stellte sich heraus, dass die Person nicht über Magie verfügte, hielt man sie entweder für verrückt oder für einen Scharlatan. Selbstverständlich gab es immer wieder im Laufe der Geschichte Schwindler und auch Verrückte, ebenso Kranke die jene Symptome zeigten.

Aber es gab noch eine Gruppe - Sentir.
Eine Macht die über Jahrhunderte verborgen blieb und erst im Jahre 700 nach der Asche erforscht wurde.

Almanen bleiben meist unter sich, besonders Souvagner. Sehr selten kam es zu Mischehen und daraus resultierenden Mischlingen. Die Gabe der Sentir ist äußerst selten und mächtige Psioniker sind noch seltener.

Hierbei stellte man jedoch fest, dass Mischlinge zwischen Almanen und Tieflingen öfter mit der Gabe der Sentir gesegnet sind, als reine Almanen. Ferner waren diese Mischlinge von Grund auf mächtiger in der Gabe, als ein reiner Almane oder reine graue Tieflinge. Der Mix hat es gemacht.

Als man im Jahre 750 n.d.A. den Orden er Sentir ins Leben rief, begann man zeitgleich damit, die Gabe noch genauer zur erforschen. Zudem führte man vielversprechende Sentir zusammen, in der Hoffnung dass sich die Gabe in den so gezeugten Kindern noch weiter steigern würde. Dies war durchaus der Fall, brachte aber auch einige Nachteile mit sich.

Zwanzig Jahre später war man dazu übergegangen, die Sentir genauso zu vermehren, wie Souvrakasier und Tuteurs - sie wurden GMOs, genetisch modifizierte Organismen. Mischwesen aus Souvagnern und grauen Tieflingen. Denn nur die grauen Tieflinge waren es, die die Gabe der Psioniker in sich trugen und diese derart machtvoll weitervererbten, besonders wenn es sich um eine Almanen-Tiefling-Kreuzung handelte. Zudem hatte man die Sentir genetisch so verändert, dass das Maximum aus ihrer Gabe herausgeholt wurde.

Im Gegensatz zu den Souvrakasiern und Tuteurs sind Sentir fruchtbar. Man hat versucht diesen Umstand zu ändern, um eine Absicherung zu schaffen. Jene Sentir, die steril geschaffen worden waren, blieben stets unter ihrer eigentlichen psionischen Leistung zurück. Sie entwickelte sich nicht weiter, sie blieb auch unter den Erwartungen. So nahm man Abstand von dieser Sicherung.

Jene Sentir die man heute unter Labbies oder Labor-Sentir kennt, sind somit einst vor langer Zeit aus Mischlingen zwischen Souvagnern und grauen Tieflingen hervorgegangen. Zig Jahrhunderte, Selektionen und genetische Modifikationen später, sind sie dass, was man heute unter einem Sentir kennt.

Optische Merkmale sind heute noch die graue Haut und die spitzen Ohren, welche an ihre Tieflingsvorfahren erinnern.


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Re: Kabir [Souvagner/Sentir]

#6

Beitrag von Kabir » Mo 8. Jul 2019, 00:13

Charbogen-Ergänzung:


Der Orden der Sentir
Wahrnehmung

"Du missverstehst da etwas Lana, ich möchte keine Zärtlichkeit üben oder von Dir lernen. Das klingt, als wäre es für eine andere später bestimmt. Es geht hier um uns beide, nur Du und ich. Du beschützt mich nicht grundlos und ich schleppe Dir nicht grundlos einen Disruptor ins Haus. Sind wir ehrlich", schmunzelte Kab und warf seine Brille auf die Couch.

"Darius geht nicht spazieren Lana, er läuft rum, wenn er einen Auftrag hat. Und da ich sein Welpe war, wird er mich suchen. Davon gehe ich aus. Aber Du hast da einen Terraformer draußen stehen und es wird die ganze Nacht regnen. Jeden Tag von Abends 22 Uhr bis 06 Uhr früh wird Darius so blind sein wie ich und mich hier nicht finden können. Der Rest der Zeit tja. Ich könnte mich im Wasserwerk verstecken", grinste Kabir, ehe er wieder ernst wurde und seine Stirn gegen die von Lana drückte.

`Eine Demonstration meiner Fähigkeiten, ich zeig einfach von allem was. Ich zeige Dir ein bisschen von meiner Welt´, übermittelte Kabir. Langsam streckte Kab den Arm aus und streichelte mit der Hand vorsichtig über Lanas Arm, vom Ellenbogen bis zum Handgelenk. Lana empfand was Kab dabei empfand durch ihre Verbindung. Es fühlte sich entgegen ihrer Vermutung zart an, und da war auch ein ganz leichter Reiz.

`Strom?´, dachte Lana. Sie bekam keine direkte Antwort, sondern nur ein bestätigendes Gefühl. Es konnte auch gar nicht anders sein. Selbst im Menschen flossen minimal zahllose schwache elektrische Ströme. Eingearbeitet wie ein exquisiter Stoff. Aber dieses Phänomen bezog sich gar nicht allein auf sie, stellte sie erstaunt fest. Die einzelnen Fäden, aus denen sich der Stoff zusammensetzte, breiteten sich in der Luft aus wie ein Spinnennetz.

In dem Moment als sie das fühlte, begriff sie vollkommen, warum sich Kabir manchmal so selbstsicher aufführte. Sie selbst spürte jede Ecke, jeden Winkel dieses Raumes. Normalerweise erzeugte der tote Winkel Angst und Unsicherheit. Ein Mensch verließ sich auf seinen Blick. Wenn sie etwas mit ihren Augen nicht wahrnahm, war dies schon sie bedrohlich. Kabir hingegen nahm durch seine erweiterten Gedanken alles wahr.

Er sandte Gedankenwellen aus und fühlte die Luft, und alles was diese Luft berührte spürte er ebenso. Auch wenn er nicht hinsah, wusste er ganz genau, was sich wo in welcher Form befand. Und zwar wegen der zahllosen unsichtbaren Fäden, die er selbst aussandte.

Alle Fäden die er aussandte, waren sofort mit den Maschinen im Zimmer verbunden. Nein, korrigierte Kab, sie hatten sich direkt darum gewickelt. Die Gedankenfäden wanden sich um das Bett, die Lampen und den Thermostat. Kab wartete einen Moment bis Lana alles genau betrachtet hatte, dann drangen die Fäden in die Geräte ein. Kab strich Lana zärtlich über die Wange und drehte ihren Kopf Richtung Lampe.

Er zeigte ihr den dünnen unzertrennlichen Faden, und gemeinsam mit verbundenen Gedanken zupfte er daran. Der ganze Raum wurde stockdunkel. Alle Lampen waren ausgeschaltet. Aber der Strom war nicht abgeschaltet, Kab hatte nur mit einem Gedanken alle Schalter ausgeschaltet. Lana bewegte sich nicht. In der Dunkelheit konnte sie die Fäden, die sie umgaben noch viel deutlicher wahrnehmen.

Die Gedanken wurden weniger abgelenkt als bei Licht. Sie spürte Kabirs Belustigung über so einen simplen Vorgang. Kab zupfte noch einmal und die Lichter gingen wieder an.

`Eine Übung aus Kindertagen. Ein Gedanke eine Handlung. Heute sieht es so aus. Schau´, übermittelte Kabir lautlos.

Er ließ den einen Faden los und strich über einen Faden nach dem anderen, die Fäden bereiteten sich in zahllose Richtungen aus. Wie ein Kaleidoskop. Der kleinste seiner Gedanken verursachte Tausende von Veränderungen. Er änderte die Temperatur der Klimaanlage, die Anzeige auf dem Thermostat, schaltete den Holo ein und sofort auf stumm. Allein mit seinem Bewusstsein konnte er alle elektronischen Geräte im Raum kontrollieren ohne sie zu berühren.

`Gedanken sind Strom´, erklärte er freundlich.

Die Welt von Kab sah für Lana aus wie ein merkwürdiger Traum. Doch Kab selbst war Ursprung dieses wahnsinnigen Phänomens. Ein Traum oder Alptraum aus dem es kein Erwachen mehr gab. Die Existenz von Kabir und seinen Fähigkeiten kam Lana wie Wahnsinn vor.

`Als man mich gechipt und auf diese Fähigkeiten gedrillt hatte, hatte man aus mir ein ganz anderes Wesen erschaffen. Von allen Dingen die mir einfielen, bekam ich eines - Macht und blieb trotzdem völlig machtlos. Der Preis waren Schmerzen, enorme Schmerzen. Die meisten von uns sterben bei der Chipung´, erklärte er sachte in ihren Gedanken.

Das Nächste was Lana fühlte, war Kabirs Mund auf ihrem. Die Hände des Sentir krochen über ihren Körper. Es waren kalte Hände die sie irgendwie innerlich zum Kochen brachten. Diese langen, glatten Finger tasteten sich in ihre Unterwäsche, krochen tiefer und kraulten sie sanft. Kabir schwieg, er sagte keinen Ton, aber seine veränderte Atmung ließ Lana wissen woran sie war.

Er drückte sich an sie, strich probeweise über Lanas Oberschenkel. Die Rückkopplung zeigte ihm, dass Lana Vergnügen dabei empfand. Kab isolierte seine Sinneswahrnehmung und konzentrierte sein Bewusstsein ausschließlich auf Lana, bis die beiden in einer Art geistigem Kokon eingehüllt waren. Die restliche Welt, sich nur noch außerhalb einer dünnen Membran abzuspielen schien, die durch ein Gedankengitternetz gebildet wurde.

~ Kabir (Hilfe der einzigen Vertrauten, Fortsetzung 07.07.204 n.d.A.)


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Kabir
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Re: Kabir [Souvagner/Sentir]

#7

Beitrag von Kabir » So 14. Jul 2019, 13:49

Charbogen-Ergänzung:


- Kauf eines Titan-Transportzuges mit 3 Anhängern (Wohneinheit, Brunnenbohrer, Wassertank)


Titan

Bei dem Titan handelt es sich um ein Militärfahrzeug, dass zum Truppentransport und auch zur Versorgung verwandt wurde. Titan-Truppenfahrzeuge sind extrem schwer gepanzert und haben ein hohes Eigengewicht.

Sie gelten als schwer zu steuern, was sich durch die Anzahl der Anhänger noch erhöhen kann. Der Transporter lässt sich auch in unwegsameren Gelände noch problemlos fahren, da das Fahrzeug über ausreichend Kraft verfügt und die gewaltigen Räder einzeln auf gehangen sind.

Geschaffen wurden diese Fahrzeuge für den Einsatz in der Wüste.


Bilder Titan:
https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... npromo.jpg

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https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... opup_5.jpg


Anhänger Wohneinheit:
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https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... opup_4.jpg


Anhänger Frischwasser:
https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... opup_2.jpg

https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... opup_5.jpg

Anhänger Brunnenbohrer:
https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... opup_3.jpg

https://www.daz3d.com/media/catalog/pro ... opup_6.jpg



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