Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

26 Kapitel 26 - Ein Aufschrei ging durch den Palast

Nach dem gewaltsamen Tod von Timion Harruck beanspruchen zwei Parteien sein Erbe für sich: Auf der einen Seite Dr. Lana Setardio, die sich humanistischen Zielen verschrieben hat und von dem abtrünnigen Sentir Kabir unterstützt wird. Auf der andern Seite die Schachtsoldaten um Zaccaria samt Timions Familie.
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Pierre Agramant de Souvagne

Die fleißige Feder in Bronze
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26 Kapitel 26 - Ein Aufschrei ging durch den Palast

#1

Beitrag von Pierre Agramant de Souvagne » Sa 12. Okt 2019, 02:41

Ein Aufschrei ging durch den Palast


Prince Oliver gönnte sich nach der Massenexekution der Sentir und dem Tod von Darius einige Tage Ruhe. Es bestand keine Gefahr mehr. Die machtvollsten Sentir ruhten gesichert in den Behältern der Sonne. Die einzigen Ausnahmen waren Ziggi und Kabir. Sollten sie sich ruhig ebenfalls ein paar Tage in Ruhe gönnen. Danach würden sie plötzlich von Bewusstlosigkeit heimgesucht werden und wenn sie wieder erwachten, waren ihre Hoden durch Silikonkugeln ersetzt und eine zusätzliche Sicherung in ihrem Hirn implantiert - ohne dass sie von einer der beiden Behandlungen wussten. Ein Schwächeanfall, den sie dank medizinischer Fürsorge gut überstanden, so würde es für sie aussehen. Kein Wunder nach all den Strapazen. Oliver musste breit grinsen bei diesem Gedankenspiel. Am Ende waren sie eben trotz aller Macht doch nur Unwissende. Oliver blickte zu seinem Mann hinüber, der neben ihm auf dem Sofa saß. Aus dem bösartigen Grinsen wurde ein Lächeln. Vor ihnen lief das Holo. Oliver hatte eine sechsteilige Doku-Reihe über die Geschichte des Souvagnischen Apfelbaums organisiert. Gerade erklärte ein Landwirt die höhere Resistenz gegenüber Gitterrost im Vergleich zu fremdländischen Apfelsorten. Oliver griff zu Pierre hinüber und zog ihn an sich, so dass dessen Kopf auf Olivers Schulter zum Ruhen kam. Oliver küsste sein weißblondes Haar. »Endlich Frieden«, raunte er glücklich.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre kuschelte sich an seinen Mann und schlang ihm einen Arm um die Hüfte. "Da sagst Du was, bei der Doku bekomme ich immer Hunger auf Apfelkuchen. Wollten wir nicht mal mit Audric reden, wegen dem Urlaub? Ciel würde sich freuen und wir beide hätten sich eine super Zeit bei seiner Familie. Ich freue mich schon die ganze Zeit darauf. Stell Dir vor, wir leben dort bei ihnen im Tempel und müssen uns mal um nichts Sorgen machen. Gut es sei denn, es gibt einen Notfall", antwortete Pierre und küsste Oliver auf die Kehle.

Alfie:
Der Tuteur strecke den Kopf ins Wohnzimmer und lächelte zaghaflt. "Eure Majestät und Hoheit Oliver, ich muss Euch was sagen. Die Sentir sind nicht mehr in ihrem Zimmer, sie sind auch nicht in der Bude und im Palast sind sie auch nicht. Ich hab die überall suchen lassen, aber sie sind weg. Wohin kann ich nicht sagen, die sind einfach verschwunden, wie in Luft aufgelöst!", erstattete Alfie Bericht.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver legte den Kopf in den Nacken, um die Lippen auf der empfindlichen Haut besser spüren zu können. Er wollte gerade seinem Mann antworten, als Alfie die Idylle gleich zwei Mal zerstörte: Das erste Mal, indem er seinen klobigen Schädel zur Tür hereinsteckte, das zweite Mal, indem er eine Botschaft verkündete, die dazu geeignet war, Oliver zu einem Herzstillstand zu verhelfen. In der Tat hörte Pips, der gerade an ihm lehnte, wie das Herz seines Gatten einige Momente stolperte, ehe es sich wieder fing. Oliver richtete sich im Sitzen auf. »Sie waren doch bei euch Tuteurs«, sagte er so beherrscht wie er konnte. »Sie sollten bei euch essen, trinken, verderbliche Filme schauen und mit euch intim werden können. Ihr solltet sie nach allen Regeln der Tuteur-Kunst beschäftigen! Wie konnten sie da verschwinden?«

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre streichelte Oliver beruhigend und zog sofort einen Med-Scan, Oli war fertig und außer sich. Er brauchte wirklich dringend Urlaub und das nur nach einer Woche im etwas milden Dienst. Oliver auf dem Thron und er wäre vermutlich nach einer Woche mumifiziert. Pierre drückte ihn an sich und hoffte, dass würde seinem Mann etwas Halt geben.

Alfie:
"Sie waren doch bei uns Eure Herrlichkeit, aber sie wollten schlafen. Ich glaube dabei haben sie sich aufgelöst, dass ist die einzige Erklärung", sagte Alfie und rieb sich die Hände.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver legte die Hand auf Pierres Oberschenkel, um Verbundenheit zu signalisieren, aber vor aufsteigender Wut krallte er dort hinein. »Bring mir Rivkin!«, blaffte er.

Alfie:
"Klar sofort Eure Hoheit, ich habe auch nach Rückständen gesucht. Nichts. Ich habe versucht es mir zu erklären, aber sie können nicht geflohen sein, die Tür war zu! Ich bringe Euch Riv", sagte Alfie total irritiert und eilte davon.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre starrte kurz Alfie hinterher und fragte sich, ob der Bursche das witzig oder ernst meinte. Aber scheinbar war es sein voller ernst. Gut Alfie war ein Professor Einsteineux, woher sollte er wissen, dass sich Personen auch aus dem Fenster stürzen konnten? Oder das man Eingänge auch heimlich als Ausgänge benutzen konnte? Er war jung und unerfahren und eine geschlossene Tür hatte noch keinen aufgehalten. Zumal man sie auch hinter sich wieder schließen konnte. "Gut zu wissen wäre, wie lange die beiden sich schon "aufgelöst" haben. Nicht dass die zwei gar nicht weg sind. Bedenke, sie denken in völlig anderen Bahnen und sind im Gegensatz zu Alfie clever. Heißt, die könnten auch hier im Hof lauern, oder sogar hier. Wir sollten den Palast durchkämmen lassen. Sag das aber bitte nicht Alfie er bringt sonst einen Kamm mit", stöhnte Pierre.

Rivkin:
Einige Minuten später stand Rivkin im Raum und verbeugte sich. "Majestät, Hoheit, ich melde mich auf Befehl", sagte er ernst und schaute beide abwartend an, natürlich so, dass er ihnen nicht in die Augen blickte.

Oliver Vallis de Souvagne
»Alfie hat uns gerade berichtet, dass die beiden Sentir verschwunden wären.« Oliver ließ die Worte einen Moment lang bedeutungsschwer im Raum stehen. »Sie, damit meine ich die gesamte Mannschaft der Tuteurs, hatten den Auftrag, sie zu beschäftigen. Wie können zwei Männer in der Anwesenheit von sechs Tuteurs sich angeblich in Luft auflösen?«

Rivkin:
Riv schaute total perplex. "Hoheit, habt Ihr mir den Auftrag gegeben oder Alfie? Denn ich kann mich beim besten Willen an keinen Auftrag erinnern. Falls Ihr Alfie den Auftrag gegeben habt, dann hat er wohl vergessen uns davon zu erzählen. Ich wusste nichts davon, dass wir zwei Sentir zu bewachen haben. Ich kann gerne auch die anderen Tuteurs fragen, aber mir war nicht bewusst, dass wir einen Auftrag hatten. Verzeiht", sagte Riv schockiert.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre dachte angestrengt nach und schaute dann seinen Mann bedeutungsschwanger an. `Oliver Du hast tatsächlich nur Alfie den Befehl erteilt. Er sollte die beiden Sentir mitnehmen, was er auch getan hat. Kabir hat er getragen und Ziggi ist ihm so gefolgt. Ob Alfie den Befehl weitergegeben hat, wage ich stark zu bezweifeln. Er hat sich ein bisschen zuviel über Deinen Befehl gefreut, findest Du nicht auch? Jedenfalls können wir den anderen dann keinen Vorwurf machen, aber sie könnten die Sentir suchen. Oder wollen wir das lieber Yker überlassen?´, hakte Pierre nach.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver lehnte sich wieder zurück und fasste sich an die Schläfe. ›Tatsache, Pips. Ich wollte, das Alfie lernt, Verantwortung zu übernehmen. Aber ich nahm an, der Kleine würde die anderen informieren. Er ist wirklich nur ein riesengroßes Baby, ganz gleich, wie imposant er aussieht, ein gigantisches Mukselbaby. Die Tuteurs sind sonst eine sehr fähige Truppe. Aber ich denke, hier benötigen wir die Souvrakasier. Wenn Yker es für notwendig erachtet, soll er sich Tuteurs mitnehmen, ansonsten jagen die Souvrakasier sie allein, während die Tuteurs hier für unsere Sicherheit sorgen.‹

Pierre Agramant de Souvagne
`Du hast es gut gemeint, aber sind wir ehrlich, Alfie ist noch nicht reif genug. Das mussten wir auf die harte Tour lernen. Ich beorderte Yker ab, er soll mit seiner Gruppe die Sentir aufspüren. Dazu gehört auch ein neuer - Scion. Er kann sich dann gleich beweisen und zeigen was er drauf hat. Das ist der fremdländische Souvrakasier. Ich hoffe auf ihn ist mehr Verlass als auf Alfie. Du hast Dich doch eigentlich ganz gut mit Ziggi verstanden? Du könntest versuchen ihn zu erreichen. Und danach glaube ich brauchen wir wirklich mal Urlaub. Wir sollten Osmund wiederbeleben Oliver, ich würde ihm gerne mit Anlauf in den runzligen Arsch treten´, übermittelte Pierre.

Oliver Vallis de Souvagne
›Ihn wiederbeleben? Mit Nekromantie?‹ Olivers Herz tat diese Vorstellung gar nicht gut. Er wirkte ausgesprochen gequält. ›wenn Scion besser angeleitet wird als Alfie, sehe ich nur Gutes darin, dass er die alten Hasen begleitet. Die Tuteurs hingegen sind einfach nur fett und faul, wenn man sie nicht unentwegt herumkommandiert. Dann liegen sie ununterbrochen auf dem Sofa, lieben sich und fressen in einem fort.‹

Pierre Agramant de Souvagne
`Das war nur ein Scherz, um meinen Unmut kundzutun, ich hatte nicht vor ihn tatsächlich wiederbeleben zu lassen. Ganz ruhig, atme mal tief ein und aus. Ja Scion ist fester Bestandteil von Ykers Rudel, er wird da nicht allein gelassen. Nun die Tuteurs sind nunmal so, sie schonen ihre Reserven und mal ehrlich in unserer Freizeit sind wir auch nicht besser. Wir gammeln herum und lassen es uns gut gehen. Allerdings sollte das nicht zum Dauerzustand werden. Du solltest Rivkin einen entsprechenden Befehl erteilen, ehe er noch trockene Augen vom Starren bekommt. Es sind Deine Sentir Liebling´, übermittelte Pierre.

Oliver Vallis de Souvagne
Olivers Augen drehten sich zurück in Richtung von Rivkin. »Kraft meiner Vollkommenheit muss ich die Schuld an dieser Stelle bei Bolek suchen, der für Alfies Ausbildung zuständig ist. Er hat ihn unzureichend angeleitet, wie im Falle eines erhaltenen Befehls zu verfahren ist. Bolek wird eine entsprechende Sanktion erwarten. Um diese wirst du dich kümmern, da er dein Untergebener ist. Du, Rivkin, bist in diesen schweren Zeiten dafür verantwortlich, dass die Tuteurs die Sicherheit der Krone hier im Palast gewährleisten! Wenn ihr dazu Unterstützung benötigt, fordere sie an. Die Souvrakasier werden die beiden Flüchtigen jagen. Und sorg dafür, dass dieser Sauhaufen von einer heruntergekommenen Truppe wieder in die Gänge kommt! Tägliches Training, tägliche Körperpflege und auch sonstige Routinen im Alltag eines Tuteurs sind wiederherzustellen! Alfie eingeschlossen!«

Rivkin:
Rivkin verneigte sich vor Pierre und Oliver. "Ich werde mich umgehend darum kümmern. Seit wann werden denn die beiden Sentir vermisst? Wohlmöglich halten sie sich noch in der Nähe auf. Habt Ihr noch Sentir unter Eurem Kommando? Jene könnten doch sofort wissen, wo die beiden abgeblieben sind Herr. Jedenfalls nehme ich das an. Ich mache mich sofort an die Arbeit", sagte Rivkin ergeben und eilte davon um den anderen, allen voran Alfie gehörig in den Arsch zu treten.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre schaute Rivkin nach und musterte dann seinen Mann, dabei verkniff er sich ein breites Grinsen. "Oliver mein vollkommener Ehemann, mir scheint Du bist heute etwas... nunja eigen. Was sagst Du zu seinem Vorschlag? Sind alle Sentir angeschlossen? Falls ja, übermittele ihnen eine Botschaft, sie sollen zurückkommen. Falls nicht, erhalten sie eine weitere Botschaft. Oder ist die Sonne noch nicht einsatzbereit? Andernfalls versuch es auf Ziggis Com, Yker benötigt ebenso einen Anhaltspunkt Schatz. Sag was dazu und sag was zum Thema Urlaub. Ich ordne sonst neben Yker eine Einheit Himmelsaugen ab, die sich nach den beiden auf ihre Art umschaut. Aufgelöst, Alfie hat vielleicht Ideen", grummelte Pierre und streichelte Oliver den Schritt.

Oliver Vallis de Souvagne
»Natürlich brauche ich Urlaub! Aber hört sich das so an, als könnte ich Urlaub machen?« Gequält fläzte Oliver sich auf die Couch und presste Pierres Hand noch fester zwischen seine Beine. »Die Sentir sollten inzwischen angeschlossen sein. Das war der Befehl und ich denke, er wurde umgesetzt. Ich könnte meinen Lieblinsgenetiker fragen.« Oliver zückte sein Handcom und wählte die Nummer des Mannes, der sich immer so besonders über seine Kontaktaufnahme freute.

Dylan Trebaux:
"Eure Hoheit, wie kann ich Euch helfen?", fragte der Arzt, diesmal schien er ganz gute Laune zu haben. Jedenfalls war von seiner bissigen, schnippischen Art nichts mehr zu hören.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre kraulte seinen Mann fester und rutschte noch näher zu ihm auf. Nun sie hatten in letzter Zeit wirklich nichts als Ärger. "Wir sollten Max und Aleron fragen, was sie in dem Fall getan hätten. Schaden kann es nicht. Wir können ja nicht die ganze Welt mit der Gauss eindecken. Theoretisch schon, praktisch würde das Unmengen an Energie verschlingen", warf Pierre ein und schnappte sich einige Süßigkeiten vom Tisch.

Oliver Vallis de Souvagne
Überrascht zog Oliver die kahlen Brauen hoch, als er die Stimme am anderen Ende der Leitung vernahm. Dylan war nicht wiederzuerkennen. »Guten Tag, mein Lieber«, sagte er freundlich. »Sind die Sentir inzwischen in der Sonne angeschlossen? Funktioniert die Apparatur einwandfrei?« Mit der anderen Hand öffnete er seine Hose.

Dylan Trebaux:
"Ja sie sind alle operiert, stabil, angeschlossen und einsatzbereit, also kurzum die Sonne ist wie üblich einsatzbereit und im Wartemodus. So habt Ihr es angeordnet", sagte Dylan mit blendender Laune.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre musste bei dem geübten Handgriff von Oliver grinsen, sie beide wussten was sie wollten. Witzig war nur der Kontrast zwischen dem worüber Oliver sprach und was er nebenbei tat. Aber das hatte ihn ja auch nicht bei dem Gespräch mit Setardio gestört und ihn erst Recht nicht. Immerhin hatte Oliver ihm so bewiesen, wie er zu ihm stand. Pierre half etwas nach, angelte Olivers bestes Stück aus der Hose und beugte sich über ihn. Sanft nahm er ihn in den Mund und fing an ihm einen zu lutschen, ehe er hochschreckte, sich umschaute und dann genüsslich weiterlutschte. Für eine Sekunde hatte er die Befürchtung Rivkin stand noch im Raum mit noch trockeneren Augen.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver hob kurz die Hüfte, um sich ganz in Pierres Mund hineinzudrücken. Sein bestes Stück richtete sich unter Pierres Liebkosungen rasch auf. Der Blick des erzürnten Prince wurde verklärt. »Das sind gute Neuigkeiten, Dylan. Und sonst so? Wie geht es Ihnen privat?«

Dylan Trebaux:
"Privat? Wie meinen Sie das privat? Mein Leben ist meine Arbeit, da ich wieder arbeiten darf geht es mir ausgezeichnet, blendend, also auch privat. Und Ihnen?", fragte Dylan Retour.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre spürte wie Olivers Prügel unter der Berührung seiner Lippen und Zunge vor Lust wuchs und pulsierte. Ganz langsam fuhr er mit der Zungenspitze die Länge von Olivers Schaft entlang. Zuerst leckte er nur ganz sanft und zaghaft über Olivers Knüppel, da dieser telefonieren wollte. Da Oliver aber scheinbar an dem Spielchen Gefallen fand, kümmerte sich Pierre nicht weiter um das Gespräch. Er zerrte ihm die Hose über den Hintern, so dass sie auf Höhe seiner Knie hing. Pierre nahm Olivers schwere Juwelen in die Hand und massierte sie im Takt seiner Zungenverwöhnung. Pierre änderte etwas die Taktik. Ganz nass lutschte er den Schwanz von seinem Mann, lutschte ihn der Länge nach herab und wieder hinauf, so dass er nur die Spitze von Olivers Prügel im Mund behielt. Als er sich wieder über seinen Schaft beugte, zögerte er bewusst um Oli etwas zu provozieren. Die kühle Luft die Olivers Schwanz streifte, wechselte sich mit der Hitze von Pierres Mund ab. Der Griff um seine Juwelen wurde fester, fordernder. Eine Erinnerung, dass er auch noch da war.

Oliver Vallis de Souvagne
»Sie müssen doch ein Privatleben haben, oder leben sie im Labor? Mir geht es weniger gut, weil die zwei freilebenden Sentir entflohen sind. Dieser Fehler wird sich nicht wiederholen, es wird keine freilebenden Sentir mehr geben.« Dass, was Oliver gerade fühlte, strafte seine Worte Lügen, dass er sich nicht gut fühlen würde. Er fühlte sich großartig! Pierre liebte und begehrte ihn noch immer. Sie beide würden niemals getrennt werden, sie würden sich lieben bis sie alt und runzlig waren und dann Arm in Arm lächelnd entschlafen. Er legte die Hand auf Pierres Kopf und streichelte ihn, während er ihm sanft entgegenstieß. Olivers bestes Stück stand inzwischen wie ein Obelisk. »Sie, Dylan, haben die Aufgabe, alle Informationen zur Genetik der Sentir an die Bluthexer weiterzuleiten. Ich gedenke, Bluthexer mit psionischen Fähigkeiten erzeugen zu lassen.«

Dylan Trebaux:
"Sie meinen Hybriden aus beiden Fähigkeiten? Ja das wäre hochinteressant und effektiv. Magie und Mentalmacht in einer Person vereint. Ich werde die Informationen an Ihren Orden weiterleiten. Und ganz richtig, ich lebe im Orden der Sentir, in der Wohneinheit der Ärzte. Also nicht wirklich im Labor selbst, aber auf der Arbeit, wenn Sie so wollen", erklärte Dylan freundlich.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre ließ von Oliver ab, gerade als dessen bestes Stück wie ein harter Eisenpfahl gen Himmel ragte. Aber nur für einen kurzen Moment, denn er schlüpfte aus seiner Kleidung und hockte sich rittlings auf Olivers bestes Stück. Ganz langsam ließ er sich erneut auf Oliver hinab. Pierre verharrte einen Moment, als Olivers heiße Schwanzspitze in ihn eindrang, dann setzte er sich ganz auf den Schoß seines Mannes, ihm den Rücken zugewandt. Langsam aber fest begann er ihn zu reiten. Pierre waf seine Haare nach hinten, damit sie Oliver ins Gesicht bekam. Eine Aufforderung, los stoß mich, ohne ihn bei seinem Telefonat zu unterbrechen.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver ließ das Peitschen des herrlichen Haars seines Mannes grinsend über sich ergehen. Geißelung mittels Haupthaar ... recht reizvoll. Besonders in der momentanen Situation. Während er telefonierte, betrachtete Oliver den weißen, gräulich schimmernden und herrlichen Leib seines Mannes. Er strich ihm über den trainierten Bauch. Im Gegensatz zu Oliver hielt Pierre sehr viel von körperlicher Ertüchtigung. Oliver beschränkte sein Training auf Bettsport. »Sie müssen doch irgendein Privatleben haben«, hakte Oliver etwas ungeduldig nach. »Tun sie zu Hause nichts anderes, als zu schlafen?« Langsam und gleichmäßig begann Oliver, seinen Mann zu stoßen, damit man es nicht an seinem Atem hörte, was er hier gerade trieb. Seine Finger wanderten von Pierres Bauch hinab zwischen seine Beine, wo er sanft um ihn herumstrich.

Dylan Trebaux:
"Doch natürlich, meinst lese ich, schreibe Berichte oder mache mir Gedanken. Aber wie Ihr Euch denken könnt, alles rund um meine Arbeit oder mein Interessengebiet. Ich bin mit meiner Arbeit verheiratet, wenn man es so möchte. Und sie füllt mich aus", sagte Dylan.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre verkniff sich bei der Wortwahl ein Grinsen. Er nahm seinen Mann etwas fester ran, während dieser ihm entgegenstieß. Pierre lehnte sich so weit er konnte nach hinten, um Olivers Streicheln zu genießen. Das Oliver dabei so ruhig bleiben konnte, fand er erstaunlich. Pierre verharrte auf Oliver und sein Mann spürte, wie sich Pierres Körper um seinen Schwanz fest zusammenzog. Auf diese Art festgeklammert hob und senkte er sich ein bisschen, das Olivers Schwanz regelrecht durchgewalkt wurde. Mal sehen ob er dabei immer noch so ruhig telefonierte.

Oliver Vallis de Souvagne
Olivers Augen wurden glasig. Pierre hatte einen wundervoll trainierten Analtrakt. Wie er den trainierte, fragte er sich? Ob er da auch eine Vorrichtung hatte oder kam das alles von ihrem gemeinsamen »Training«? Dylan musste so lange auf eine Antwort warten, dass es schon merkwürdig wurde. Endlich aber gelang es Oliver, wieder die Beherrschung zurückzuerlangen. »Sie sind ein guter Mann«, sagte er etwas kehlig. »Denken Sie daran, die Bluthexer zu informieren.« Damit legte er auf, um ein langgezogenes Stöhnen von sich zu geben. Pierre wurde mit einigen beherzten Stößen kräftig durchgeschüttelt, die ihm eine Gänsehaut auf den Körper trieben. Oliver stoppte, als er kurz vor dem Kommen war und wählte die Nummer von Ziggi.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre räkelte sich genüsslich auf dem Schoß seines Mannes, als dieser ausgelassen stöhnte. Er wusste was das hieß, nimm mich fester. Und das tat er, er ritt ihn so hart, dass Oliver auf der Couch verrutschte und sich festhalten musste. Trotzdem schien es Oliver nicht zu genügen, denn er wählte schon wieder irgendwen an! Pierre gab ein frustriertes Grollen von sich. Je mehr er versuchte Oliver ganz für sich zu interessieren, je mehr schien dieser am Com zu hängen. Er ritt Oliver kurzerhand wie ein Wahnsinniger durch in der Hoffnung dass diesem vielleicht dann das Com etwas weniger interessierte, als sein Ehemann. Pierre packte Olivers Hand und besorgte es sich selbst dabei, befriedigte seinen harten, heißen Schwanz mit Olivers schneeweißen Fingern, zwängte seinen Prügel in die Hand von seinem Kerl und gerade als Ziggi ranging kam er mit einem Brüllen.

Ziggi:
"Ehm... Hallo?", kam es zögerlich.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver wäre fast vom Sofa geritten worden. Im glühte der Schritt und sein Gewand war weiß befleckt von den Zeichen von Pierres Liebe. Hätte Pierre noch fünf Sekunden länger durchgehalten, wäre auch Oliver gekommen, doch da war Pierre schon fertig und Ziggi am Apparat. »Guten Abend, Ziggi«, sprach Oliver deutlich artikuliert in sein Handcom. »Sie und Kabir werden im Palast vermisst.« Er klang erstaunlich freundlich.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre blieb sitzen wo er war, verschnaufte einen Moment, ehe er Oliver langsam weiterritt, da sein Mann noch nicht zum Abschuss gekommen war. Er beugte sich verdreht zu ihm, so dass er ihn auf die Wange küssen konnte.

Ziggi:
"Hört zu Hoheit, Ihr wisst wie ich zu Euch stehe. Ehrlich gesagt, wollte ich Euch nicht mal verlassen, sondern Euch und uns eine Chance geben. Letztendlich starben alle bis auf die 12 in der Sonne und wir beide. Sind wir ehrlich, das sind lausige Überlebenschancen, die wir uns da ausrechnen konnten. Wir wollen Euch nicht schaden. Wir wollen aber auch nicht, dass man uns schadet. Können wir es nicht dabei belassen? Jeder geht seiner Wege und gut? Ihr habt was Ihr wolltet und wir haben nicht vor eine Bedrohung für Euch darzustellen. Zwei Männer gegen ein Land, welche Chance hätten wir? Wir wollen einfach leben", antwortete Ziggi.

Oliver Vallis de Souvagne
»Sie sind souvagnisches Regierungseigentum«, antwortete Oliver noch immer freundlich, griff zwischen Pierres Beine und spielte mit seinem noch feuchten Glied herum. Anschließend leckte er sich genüsslich die Finger ab, während er Pierre langsam entgegenstieß. Mit dem Geschmack auf seiner Zunge ging es ihm gleich noch eine Spur besser. »Und sie sind nicht kastriert«, fügte er hinzu.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre änderte die Position, stieg von Oli und setzte sich dann so auf seinen Mann, dass sie sich von Angesicht zu Angesicht anschauen konnten. Er schlang ihm die Arme um den Hals und küsste ihn zärtlich auf den Hals.

Ziggi:
"Stimmt, ein entlaufener Sklave. Ich hatte nicht vor, noch mehr Körperteile als nötig zu verlieren. Sicher könnten andere damit Schindluder treiben, dessen bin ich mir durchaus bewusst. Ich bin mir auch bewusst, warum Ihr so gehandelt habt, wie Ihr gehandelt habt. Ihr kennt uns nur als Bedrohung, als ein Ding, eine Waffe die in falsche Hände immensen Schaden anrichtet. Als Personen kennt Ihr uns nicht. Unter uns gibt es genauso gute wie schlechte Sentir. Und sogar die Schlechten haben einen Grund was sie so werden ließ. Niemand wird tatsächlich als Arschloch geboren oder aus dem Tank gezogen, auch wenn Kabir das behauptet hat. Was möchtet Ihr also tun?", fragte Ziggi.

Oliver Vallis de Souvagne
»Ich hatte vor, ihnen beiden die Chance zu geben, von der Sie gerade sprechen. Ich habe ihnen die Hand gereicht, von der sie herumjammern, dass niemand sie ihnen je anbot. Ich tat es. Wie wurde es mir vergolten?« Oliver streichelte über Pierres Flanke, krallte in seinen Hintern, strich ihm dann nach vorn und fasste zwischen seine Beine. Genüsslich ließ er seine Hoden durch seine Finger gleiten, ehe er mit den Fingerspitzen ertastete, wie er in seinem Mann steckte. Vor lauter Gier ging ein Zucken durch seinen Körper und Pierre bekam einige harte Stöße. Rasch hielt er die Hand auf die Muschel, als sein ganzer Körper sich verkrampfte. Dann ließ er seine Luft wieder heraus, ein langgezogenes Stöhnen drang durch den Raum, als er sich unter ihm wand und seinen Samen in ihn hineinpumpte. Dann nahm er das Handcom wieder ans Ohr. »Wie fühlen Sie sich nun, da sie mir dermaßen in den Hintern getreten haben?«, fragte er unverändert freundlich.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre umschlang Oliver während dieser seinen Schwanz in seine Tiefen stieß und dann seinen heißen Samen in ihn spritzte. Er senkte den Kopf und schmiegte ihn an Olis Halsbeuge.

Ziggi:
"Das freut mich zu hören Hoheit. Ich jammere nicht, ich habe nur aufgezählt was geschehen ist. Weshalb sollte ich jammern? Doch die Chance hattet Ihr uns angeboten, sonst wären wir genau wie alle anderen gestorben, die nicht in die Sonne wanderten. Das war mir schon bewusst. Und ich hatte nicht vor Euch in den Hintern zu treten, sondern meinen zu retten. Mehr nicht, dass versichere ich Euch. Eigentlich hatte ich nicht mal das vor, ich wäre geblieben. Aber nun, tja nun bin ich froh frei zu sein", sagte Ziggi ehrlich.

Oliver Vallis de Souvagne
»Wann Sie frei sind, entscheiden nicht Sie. Sie klagen im laufenden Band, wie ungerecht man doch zu Ihnen war. Sie, Kabir ... der Einzige, der niemals klagte, war Darius. Wäre es nach mir gegangen, wären sie allesamt getötet worden. Der Fürsprache meines Mannes verdienen Sie Ihr Überleben. Er appellierte an mein gutes Herz. Ich hörte auf ihn, ich beschloss, Ihnen die Chance zu geben, obgleich Sie nicht einmal Personenstatus genießen. Sie sind ein Objekt, Ziggi. Ich hatte mich dazu herabgelassen, einem Gegenstand gegenüber Weichherzigkeit zuzulassen. Wo sind sie im Moment? Und nenne Sie mir einen einfachen Grund, warum ich sie nicht jagen und töten lassen sollte, wie es zunächst mein Ansinnen war? Was hat sich im Vergleich zu diesem Zeitpunkt verbessert an Ihrem Betragen?« Er streichelte seinen Mann und lächelte ihm verliebt zu,

Ziggi:
"Moment mal, ich habe zu keinem Zeitpunkt geklagt Hoheit. Ich habe Euch beigestanden, ich habe Euch alle Fragen offen und ehrlich beantwortet. Vielleicht verwechselt Ihr mich mit Kabir, aber seine Klagen waren leider nicht haltlos. Auch wenn wir Dinge in Euren Augen und vor Eurem Gesetz sein mögen, muss man uns nicht schlecht behandeln. Geht Ihr mit allen Dingen von Wert so um? Vielleicht solltet Ihr in Erwägung ziehen, auch den Status eines Lebewesens zu streichen. Oragnisches und synthetisches Leben, es ließe sich leichter agieren und operieren, wenn man uns nicht mal als Lebewesen deklariert. Aber das sind wir vermutlich nicht einmal oder? Ich erinnere Euch gerne daran, dass auch Bluthexer GMOs sind, nur habt Ihr einen anderen Status. Aber die Herstellung von uns ist gleich, also was gibt Euch eine Seele und was enthält mir meine vor?", fragte Ziggi.

Oliver Vallis de Souvagne
»Erneut klagen Sie darüber, dass man sie nicht wie Lebewesen behandelt. Ich tat es und wurde enttäuscht. Jeder, der es erneut versuchen wird, wird ebenso enttäuscht werden. Sie haben eine Seele, Ziggi, jedes Lebewesen verfügt über eine. Wussten Sie, dass ich mit meinem Mann darüber sprach, GMOs vielleicht generell Personenstatus zuzugestehen? Können Sie sich denken, wie meine Meinung durch Ihre Flucht beeinflusst wurde? Sie können mir keinen Grund nennen, Sie wohlwollend zu betrachten, außer Ihr Selbstmitleid. Wo sind Sie, Ziggi?«

Ziggi:
"Hören Sie auf Fragen als Jammern oder Selbstmitleid zu interpretieren. Haben Ihr ein Haustier? Dann überreicht es einem der Ärzte dort und bittet ihn, das gleiche mit diesem Haustier zu tun, was man mit Kabir getan hat. Oder jedem anderen auf der Neurostation. Dann holt Euer Haustier ab und erfreut Euch am Anblick. Es könnte sein, Ihr bekommt es nicht lebend zurück. Falls Ihr es zurück erhaltet, bekommt Ihr es dennoch zerstört zurück. Sicher bin ich dieser Person gefolgt, aber ich hatte meine Gründe, wie er seine zur Flucht hatte. Und unterwegs war er sogar umgänglich. Das ist keine Ausrede, es ist wie es ist. Wieso solltet Ihr uns jetzt noch Personenstatus zugestehen? Post Mortem haben die wenigsten davon etwas. Aber Ihr könnt sie ja gerne als Personen beerdigen, anstatt als Dinge die einfach in die Verbrennung wandern. Mir wäre das eh gleich. Tot ist tot, was interessiert einen da der eigende Kadaver? Man spürt eh nichts mehr. Von daher ist das Eure ganz private Wahl, von der niemand etwas hat, weder positiv noch negativ. Wenn Ihr generell alle GMOs meint, dann vergesst Euren kleinen Plappermaul-Freund Yann nicht, er ist auch nur ein Ding. Sicher könnte ich Euch einige Gründe nennen, warum man uns wohlwollend betrachten kann. Wir haben unsere Art nicht selbst verschuldet. Wir haben uns nicht selbst geschaffen. Wir haben uns nicht umerzogen. Wir können genauso gut und schlecht handeln, wie jede andere Person. Und wir können genauso Zuneigung und Liebe empfinden. Wenn das in Euren Augen nur Darius konnte, herzlichen Glückwunsch an Darius. Einer der es rüberbringen konnte. Fragt nicht ständig wo ich bin, dass spielt doch überhaupt keine Rolle mehr", antwortete Ziggi traurig.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver rollte mit den Augen und sah dann seinen Mann vielsagend an. Ziggi verstand nicht, worauf er hinauswollte, ganz gleich, wie freundlich und ruhig Oliver ihn versuchte, in eine entsprechende Richtung zu stupsen. Dem Mann gelang es nicht, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Es war, wie Oliver gesagt hatte - er schlug jedes Angebot aus, ob er nun etwas dafür konnte oder nicht. »Sie sind und bleiben eine Gefahr für die souvagnische Sicherheit«, bestätigte er. »Ich hätte in Ihnen gern etwas anderes gesehen, Ziggi. Das hätte ich wirklich, gerade weil auch Bluthexer GMOs sind, wie Sie es richtig sagen, und da Sentir sich auf eine sehr reine Art und Weise vermehren. Aber das wird wohl nichts. Ich weiß, wo Sie sind, ich kann das Orten. Dass ich fragte, war ein Friedensangebot. Leider haben Sie auch dieses ausgeschlagen.«

Ziggi:
"Das könnte daran liegen, dass ich nicht begreife, was Ihr von mir wollt. Ihr verpackt alles hinter irgendwelchen seltsamen Worträtseln. Könnt Ihr nicht einfach offen sprechen? Auf die Entfernung kann ich Euch schlecht auslesen und mir so einen Reim auf Eure Worte machen. Welchen Frieden schlug ich aus? Ich hatte niemals Krieg mit Euch! Wenn Ihr mich orten könntet, wäre ich schon tot. Soviel habe ich verstanden. Unsere Form der Vermehrung gleicht vermutlich Eurer, bis auf die Aufzucht. Wieso haltet Ihr mich persönlich für eine Gefahr? Das von unserer Art eine ausgehen kann, ist klar. Das man uns zu etwas missbrauchen kann, ist ebenso klar. Aber das kann man jeden GMO, nur sind wir da leider effektiver geplant und gebaut worden. Weder meine Schuld noch mein Verdienst Hoheit. Aber ich persönlich, Ziggi, nicht der Sentir, trachtet Euch nicht nach dem Leben oder will Euch Böses. Ob Ihr das nun glaubt oder nicht", antwortete Ziggi etwas verzweifelt. Bluthexer waren wirklich ein Volk für sich und so langsam dämmerte ihm, warum Kabir mit der Kalkleiste Oli so seine Not hatte.

Oliver Vallis de Souvagne
»Sie sind eine Gefahr, weil man Ihnen nicht trauen kann«, blaffte Oliver nun voll Ungeduld. »Sie wünschen, ja sie FORDERN eine bessere Behandlung. Man gewährt Sie Ihnen - und Sie treten einem dafür in den Hintern! MERKEN Sie eigentlich, was Sie da tun, Ziggi?«

Ziggi:
"Hoheit, hört doch mal auf ständig mir etwas zu unterstellen! Wieso könnt Ihr mir nicht trauen? Habe ich Euch bedroht, oder ist es weil ich geflohen bin? Ich habe eine anständige Behandlung gewünscht, gefordert habe ich gar nichts. Das Ihr uns helfen wolltet, freut mich. Warum tut Ihr es dann nicht? So könnten wir uns doch beide annähern, sozusagen eine Vertrauensbasis. Ich bin keine Bedrohung für Euch, Ihr habt die Macht eines Staates, des Staates hinter Euch Hoheit. Ihr habt Waffen jenseits aller Vorstellungkraft, Ihr verfügt über die aschgraue Sonne und Ihr haltet mich für eine Gefahr?", fragte Ziggi verstört.

Oliver Vallis de Souvagne
»Sie fragen mich, warum ich es nicht tue«, wiederholte Oliver mit einer für ihn untypischen Geduld, die Ziggi nur der Anwesenheit von Pierre und dessen Taten zu verdanken hatte, »Ich HABE es getan! Ich WAR gut zu Ihnen! Haben Sie das nicht gesehen? Alles, was Sie von mir fordern - ich bleibe bei diesem Wort - haben Sie bekommen! Haben Sie das nicht gemerkt oder war es Ihnen nicht gut genug? Sie sind eine Gefahr aufgrund Ihrer Unzuverlässigkeit und des Genoms, welches an den Feind gelangen könnte, Ziggi, und eine Gefahr für jeden ins Fremdland reisenden Souvagner.«

Ziggi:
"Doch und ich habe mich darüber gefreut. Ich sagte doch, ich selbst hätte gewartet und wäre nicht geflohen, aber ich habe mich überzeugen lassen. Wenn Ihr das als unzuverlässig empfindet, dann bin ich das. Was Ihr über unser Genom sagt, stimmt. In fremden Händen ist es gefährlich und jeder könnte etwas ähnliches erschaffen wie Osmund, er hätte sogar Jahrhunderte Wissen wett gemacht, würde er einem von uns die DNS auslesen. Da gebe ich Euch Recht. Aber eine Gefahr für einen Souvagner stelle ich nicht da, Hoheit. Weder habe ich Souvagner in Souvagne angegriffen noch außerhalb. Das versichere ich Euch. Ich mag sie nicht so oft beschützt haben wie ein Tuteur oder ein Souvrakasier, aber das war auch nicht meine Aufgabe. Unser Schutz war der aus der Ferne, durch das Auslöschen von Staatsfeinden. Jedenfalls glaubten wir dies", antwortete Ziggi ehrlich.

Oliver Vallis de Souvagne
»Sie haben also bekommen, was sie sich wünschten«, fasste Oliver zusammen. »Trotzdem ließen Sie ihr Land im Stich, ließen Ihr Ordensoberhaupt - mich - und Ihre Krone im Stich. Sie bezeichnen sich selbst als unzuverlässig und als wandelnde Genomschleuder. Was können Sie mir anbieten außer einen erneuten selbstmitleidigen Appell an meine Sanftmut? Kabir hatte sogar das Angebot, seine Frau nach Souvagne zu bringen. Frau und Kind. Unser geliebter Duc wäre dafür sogar mit der Krone von Ledwick in Kontakt getreten! Für SIE!«

Ziggi:
"Er hatte Angst, dass Ihr ihn töten würdet, dabei ging es ihm niemals um sich, sondern um seine Frau und sein Kind. Ob er seine Frau überhaupt fragte, weiß ich nicht. Aber vermutlich tat er es nicht aus Angst und Misstrauen. Wie gesagt, ich hatte nicht vor Euch im Stich zu lassen. Ich kann Euch anbieten zurückzukehren. Wie der Ausgang aussieht, ist uns beiden bewusst", gab Ziggi zurück.

Oliver Vallis de Souvagne
»Sie sind in Distrikt T«, sprach Oliver ernst. »Sie und auch Kabir. Ich gebe Ihnen 24 Stunden, mir ein Angebot zu unterbreiten, dass mich gewogen stimmt, Sie da draußen am Leben zu lassen. Die Sonne wurde erneut in Betrieb genommen und wartet auf ihren ersten Einsatz. Wenn Sie diese letzte Chance nicht nutzen, werden Sie den nächsten Sonnenaufgang nicht mehr erleben.«

Ziggi:
"Verstanden. Ich sage es ihm. Allerdings solltet Ihr wissen, dass hier auch einer Eurer Brüder und dessen Sohn anwesend ist. Beide haben mit unserer Sache nichts zu schaffen, Vaden und Yvon. Ich werde die Botschaft ausrichten. Erwartet Ihr eine Antwort von uns?", fragte Ziggi tonlos.

Oliver Vallis de Souvagne
»Ich erwarte die Antwort.« Oliver ballte eine Hand zur Faust, als er hörte, dass zwei Bluthexer vor Ort waren, aber er ließ sich nichts anmerken. »24 Stunden, Ziggi.« Dann legte er auf. Wütend starrte er seinen Mann an. »Laut Ziggi sind Vaden und Yvon ihm Schacht! Als Geißeln?«

Ziggi:
Ziggi starrte auf sein Com und fragte sich, was sie nun tun sollten. Er trabte zurück in den Schacht. "Leute, Oliver hat sich bei mir gemeldet. Er gibt uns 24 Stunden Zeit zurückzukehren nach Souvagne, oder er setzt die Sonne gegen uns ein. Heißt, er lässt uns umlegen. Weiß einer eine Möglichkeit, wie wir dem Tod entkommen können? Andernfalls war es das und wir müssen zurück", sagte Ziggi und zuckte die Schultern.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre dachte angestrengt nach und legte sich dabei längst auf das Sofa. "Was Vaden und Yvon dort machen, wissen wir nicht. Aber wollte Vaden sich nicht gemeinsam mit Zac um Distrikt-T kümmern, im Namen von Timion? So etwas hatte er doch gesagt. Das heißt, sie sind vermutlich einfach nur vor Ort, so wie die anderen Schachtsoldaten. Du kannst Deinen Bruder doch anrufen. Ich denke Ziggi ist bewusst wie ernst die Lage ist und das er zurückkommen muss. Entweder dass, oder er verpasst sich selbst eine Kugel", gab Pierre zu bedenken.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver sah Pierre an. »Ich sagte ihm, er solle mir ein Angebot unterbreiten, heißt, er könnte auch eines vorschlagen, dass nicht in ihrer Rückkehr mündet. Kreativität wäre gefragt, vor allem aber guter Willen. Und bei allem Wohlwollen, Pips, sehe ich das leider bei den Sentir nicht. Noch mehr kann man jemandem nicht entgegenkommen und langsam fühle ich mich wie ein Waschlappen, selbst jetzt nicht einfach kurzen Prozess zu machen. Ich weiß gar nicht, warum ich mir das antue.«

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre zog Oliver zu sich auf Sofa runter und streichelte ihn. "Weil Du kein Henker bist, sondern Teil der Krone und zwar Duc-Gemahl. Trotz ihrer Fehler sind es Deine Leute. Du bist trotz allem wie ein Vater der Nation und das schließt auch die unmündigen Kinder wie GMOs ein. Kreativität ist scheinbar nur dann ihre Stärke, wenn es um Einsatz, Kampf oder Flucht geht. Etwas wie Entgegenkommen mit Logik zu lösen, davon haben sie nichts weg Oliver. Darauf sind sie überhaupt nicht vorbereitet. Du tust Dir das an, weil Du sie nicht töten möchtest. Letztendlich hast Du alle anderen getötet und die Sonne wieder in Betrieb genommen. Verständlich, warum sollte man so etwas wegwerfen? Aber sie haben eine einseitige Sichtweise, Du musst alle Blickwinkel berücksichtigen. Das heißt auch, im Zweifelsfall unbequeme Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen die bedeuten können, zwei Sentir oder Souvagne. Ziggi sah die Lösung und sah sie doch nicht. Wie sollen zwei Personen einem Land schaden? Er allein tausendfach geklont wäre eine Armee. DAS ist der Schaden den er anrichten kann. Das er sich selbst nicht tausendfach klonen lassen wird, ist uns bewusst. Das er uns nicht im Alleingang angreifen wird, ebenso. Er wüsste die Antwort, wenn wir zu keiner mehr kommen - totale Vernichtung. Selbst wenn Obenza im Licht der Gausskanonen untergeht, dann ist das so. Muss ich mein Volk schützen, dann tue ich das sogar in Endkonsequenz. Aber er denkt nur minimal oder maximal. Er sieht nicht die Zwischentöne, sondern nur schwarz und weiß. Gut dass kann man mir auch oft vorhalten, aber bei ihm ist das vermutlich Unfähigkeit. Bei mir ist es Sturheit, also etwas anderes. Was hast Du vor, sollten sie tatsächlich zurückkommen?", fragte Pierre und streichelte seinen Mann liebevoll.

Oliver Vallis de Souvagne
»Das wäre ein Beweis ihres guten Willens. Ich hatte gehofft, er würde versprechen, alles in seiner Macht stehende zu unternehmen, dass sein Genom nicht in falsche Hände fällt. Schwören, sich nicht auf eigene Faust fortzupflanzen. Ob ich ihm das abgekauft hätte, sei dahingestellt, aber das hätte gezeigt, er will es wirklich. Er will wirklich sein Bestes geben, damit wir keine Probleme mit seinem Leben da draußen haben. Ich hätte vielleicht vorgeschlagen, die beiden zum dauerhaften Außendienst abzuberufen. Zum Beispiel, um das begonnene Aufbauprojekt zu unterstützen, dem du bereits den Terraformer spendiert hast. Dann wäre es keine illegale Handlung mehr, was sie da treiben und im Optimalfall würden sie nicht nur niemandem schaden, sondern Souvagne sogar noch nützen!«

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre küsste Oliver auf die Stirn. "Soweit denkt er nicht, er denkt entweder darf er draußen leben oder er wird sterben, weil er ein Störfaktor ist. Das Zwischending, dass er sich zurückhält, oder anbietet sich kastrieren zu lassen, dass sieht er nicht. Warten wir ab, was er antworten, falls er antwortet. Ich glaube er hatte erstmal seine liebe Not damit, Dich überhaupt zu verstehen. Er wusste nicht, was Du von ihm wolltest. Du bist erstaunlich ruhig geblieben, was für Euch beide gut ist Oliver. Das hast Du super gemacht. Ich hoffe er kommt zu einer positiven Antwort, alles weitere könnte man hier klären oder sogar anordnen. Denn sind wir ehrlich, wenn er nichts liefert, liefern wir. Wir müssen nicht mit ihm verhandeln, wir müssen ihm keine Chance geben, wir müssen gar nichts. Er muss und zwar gehorchen. Dass Du ihm die Hand mehrfach gereicht hast, zeigt, dass Du Dich um Verständnis bemühst. Du möchtest, dass er freiwillig zurückkommt, dass er ein Einsehen hat. Das ist natürlich die beste aller Lösungen. Denn darauf kann man wesentlich besser aufbauen. Dennoch müssen wir auch über die Konsequenz nachdenken, die folgen muss, falls er sich weigert. Entweder töten wir ihn oder wir holen ihn gewaltsam zurück", schlug Pierre vor.

Oliver Vallis de Souvagne
»Was würde er denn nützen, wenn wir ihn gewaltsam zurückholen?«, fragte Oliver und Pierre hörte nun, dass er traurig war. »Gar nichts. Er wäre eingesperrt, gesichert, verloren für das Land. Es widerstrebt mir, diese störrischen, falsch erzogenen, aber fähigen und wertvollen GMOs einfach zu pulverisieren. Und privat gesprochen, mochte ich Ziggi und Darius mochte ich wirklich gern. Aber wenn sie keine positive Antwort liefern, müssen wir handeln. Oder siehst du einen anderen Weg? Berate mich, Pips«, bat Oliver. »Und dann rufe ich Vaden an.«

Pierre Agramant de Souvagne
"Natürlich berate ich Dich und wenn Du gar nicht weiter kommst, so blöde das jetzt klingt, werde ich sogar für Dich entscheiden. Sogar in Deinem Bereich. Nicht um Dich zu übergehen, denn ich vertraue Dir absolut Schatz, sondern damit eine Entscheidung getroffen wird. Würde er gewaltsam zurückgeholt ist er erstmal hier. Dann würde ich ihm die Möglichkeiten aufzählen. Er ist geflohen, dafür ist er zu bestrafen. Wir wünschen seinen Tod nicht, da Du zu ihm ein gutes Verhältnis bis dato hattest. Aber Du hättest Dir auch von ihm mehr gewünscht und dann würde ich Deine Vorschläge benennen. Damit er erstmal eine Vorstellung davon bekommt, in welche Richtung Du gedacht hast. Dann sehen wir, wie er reagiert. Letztendlich Oli, kann man immer alles zerstören, dass ist nicht das Problem. Aber gute Leute zu bekommen, das ist schwer. Manchmal muss man beide Augen feste zukneifen, wo man sonst wachsam das dritte geöffnet hätte. Und so mancher Mann der eine zweite Chance bekam, war loyaler als einer, der nie etwas auf dem Kerbholz hatte. Er weiß, dass Du gnädig sein kannst, wenn er sich als loyal erweist. Er weiß aber auch, dass alle Gnade Grenzen hat. Schau Dir die Geschichte Souvagnes an, es gab so einige Männer, die es erst beim zweiten Anlauf geschafft haben. Und dennoch wurden sie besondere Personen, Souvagner auf die man heute mit Stolz zurückblickt. Dass kann auf jeden zutreffen. Es gab aber auch jene, die keine Gnade verdienten, die die gereichte Hand ausschlugen. Was dann folgte, war ebenso klar, der Tod. Aber bis dahin, kann ist es ein weiter Weg. Hinrichten lassen, kann ich sie binnen Sekunden. Du weißt, was ich meine. Aber das ist in meinen Augen noch nicht nötig. Vielleicht ist es gar nicht nötig, was mich freuen würde. Für Dich, denn so hättest Du eine weitere Möglichkeit sie zu nutzen. Als Deinen Orden oder auch als Getreue, je nachdem. Rede mit Vaden, ich rede mit Lana. Kabir scheint Ihr zu gehorchen, bist Du einverstanden?", fragte Pierre.

Oliver Vallis de Souvagne
»Er gehorcht einer Frau«, ächzte Oliver fassungslos. »Nun gut«, brummelte er. »Telefoniere mit dem Weib, aber ich bin dabei, sag ihr das am Handcom. Gut, dann entscheide ich jetzt, dass die Sentir gewaltsam zurückgeholt werden, wenn sie sich binnen 24 Stunden nicht melden oder mir ihre Antwort nicht gefällt und dann reden wir von Angesicht zu Angesicht, während sie unter Nimarux stehen.« Er wählte Vadens Nummer. Mit besorgtem Gesicht lauschte er dem Signalton.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre grinste Oliver an. "Ja er gehorcht einer Frau, er ist ihr willfähiger Vollstrecker. Was würde passieren, wenn Lana einen Tod anordnet? Man kann es sich denken. Aber so ist die Frau nicht, sie ist genau das Gegenteil. Sie ist sanftmütig, verständnisvoll, sie ist keine Kämpferin. Vermutlich möchte sie ihn in ihre Welt ziehen. Er scheint ihre Art zu lieben, er sagte das er sie liebt. Und Du weißt, was er für sie getan hat. Er hat sich für sie geopfert. Das ist etwas gewaltig selbstloses, sie gibt ihm etwas, was er vorher nicht kannte. Das Gleiche würdest Du für mich tun, nicht wahr? Du hättest es jederzeit getan. Ich würde ebenso alles für Dich tun, deshalb erkenne ich die Frau an und ihn in seiner Liebe. Aber das heißt nicht, dass ich mir deshalb auf der Nase herumtanzen lasse. Gleiches gilt für Dich, Freundlichkeit darf nicht mit Schwäche verwechselt werden, noch sind wir freundlich. Unsere Stärke schlummert im Hintergrund", flüsterte er Oliver ins Ohr.

Vaden:
"Hallo Oliver, wie geht es Dir?", fragte Vaden freundlich.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver schmunzelte seinem Pierre freundlich zu, als Vaden ans Handcom ging. Pierre hatte erstaunlich oft Recht dafür, dass er kein Bluthexer war. Das selbstlose Opfer von Kabir für seine Frau hatte selbst Oliver beeindruckt. Und Pierre schätzte es ganz richtig ein - Oliver verwehrte sich jedem Blutopfer, um stets vollumfänglich für seinen Mann oder seinen Sohn zur Verfügung zu stehen. »Hallo, Vaden«, sagte er ins Handcom. »Ich sprach gerade mit Ziggi. Er meinte, du und Yvon, ihr seid bei den Sentir in Distrikt T. Sollen wir euch dort rausholen? Falls sie dir in diesem Moment eine Knarre an den Kopf halten, habe keine Sorgen - innerhalb eines Wimpernschlags sind sie Geschichte, wenn du nun Ja antwortest.« Er gab seinem Mann ein Zeichen, sich bereit zu halten.

Vaden:
"Bruder beruhige Dich, mich bedroht keiner und auch Yvon wird nicht bedroht. Wir wohnen hier momentan in Distrikt-T und planen den Neuaufbau und den dazugehörigen Umbau. Uns hat keiner etwas getan. Wer sollte uns auch etwas tun Oliver?", fragte Vaden unschuldig, dabei hätte er sich am liebsten auf die Zunge gebissen, dass er einen Bruder anlügen musste.

Oliver Vallis de Souvagne
»Die Sentir, Bruder«, antwortete Oliver düster. »Die flüchtigen und gesuchten Sentir!«

Vaden:
"Wir sind im Schacht Oliver, sie könnten im Wasserwerk sein, falls sie denn hier sind. Soll ich nachschauen gehen?", bot Vaden hilfreich an und hoffte, dass sich Oliver beschwichtigen ließ.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver schaute einen Moment lang sein Handcom irritiert an. Bei der Gelegenheit fiel ihm auf, dass seine Robe noch nach oben gezogen und seine Hose geöffnet war. Er bat Pierre mit einem Fingerzeig, Ordnung in das unwürdige Desaster zu bringen. »Die Sentir sind bei euch«, sagte Oliver erstaunt. »Die Geodaten ihrer Handcoms bestätigen das.«

Vaden:
"Hier bei mir? Das wüsste ich aber, Yvon ist hier bei mir. Yvon sag mal was damit Oliver Dich hört, er hält Dich gerade für einen Sentir. Oder hast Du ein fremdes Com dabei?", fragte Vaden verdattert.

Yvon:
"Nein meins, ich habe einige neue Po... Filme runtergeladen für Ronny und mich, was soll ich den sagen? Herje! Hallo Oliver! Schöne Grüße!", rief Yvon ins Com. "Er hört mich doch gar nicht und das Com war neu, ich beklaue keine Leute auch keine Toten", lachte Yvon.

Oliver Vallis de Souvagne
Erneut starrte Oliver sein Handcom an. Dann wurden seine Augen schmal. »Brüder«, sagte er langsam. »Die Geodaten sind eindeutig! Die Handcoms haben sich nach einem Ausflug nach Carnac nun nach Distrikt T bewegt. Womöglich seid ihr in Gefahr, Ziggi weiß, dass ihr bei ihm seid! Pierre, ziehe die Geodaten über den Chip von Ziggi!«

Vaden:
"Woher weiß Ziggi wo ich bin? Das finde ich alles andere als witzig", stöhnte Vaden ins Com. "Bist Du sicher das Deine Geodaten stimmen? Und wieso Carnac? Da war ich nicht, bei Ainuwars dickem Zeh, was soll ich bei den Vampiren?", fragte Vaden irritiert.

Yvon:
"Wir waren noch niemals in Carnac Oliver, das versichere ich Dir. Vielleicht treibt sich Ziggi oben rum. Wir sind unten im Schacht. Steht er oben im Wüstensand über uns, wären die Daten auch identisch. Ich gehe mal nachschauen. Ronny komm mal mit, wir müssen nach oben", bat Yvon und flitzte vor.

Vaden:
"Bleib gefälligst hier, Deinem Mann platzt noch der Schritt, er hat schon ganz glasige Augen! Yvon!", bellte Vaden.

Oliver Vallis de Souvagne
»Die beiden Sentir waren dort! Pierre, wo bleiben die Geodaten und du hattest noch eine andere Aufgabe«, erinnerte Oliver und zeigte auf seinen nackten Schritt. »Ich fürchte, meine Brüder bedürfen sofortiger Unterstützung. Die Souvrakasier!«

Ronny
Vaden erhielt einen extrem dankbaren, fast schon hundeartigen Blick von Ronny, der sich fühlte, als hätte er zwei mit Sahne gefüllte Wasserbomben zwischen seinen Beinen hängen, die jeden Moment drohten auszulaufen.

Pierre Agramant de Souvagne
Pierre murrte und zog Olivers Robe wieder über seinen prächtigen Schwanz. "Ich hielt es für einen winzigen Scherz, aber gut gucken verboten", schmunzelte Pierre und küsste seinen Schatz fest auf den Mund. "Ich dachte ich gönne mir noch etwas Freiblick", grinste er seinen Mann an.

Yvon:
Yvon kam sofort zurückgetrabt und hielt Ronny die Hand hin. "Tschuldige Schatz, los komm mit ins Quartier, ich kümmere mich um Dich. Ich habe doch nicht gewusst, was los war. Du musst mir sagen, wenn Du Bedürfnisse hast. Ich hatte keine Ahnung, los komm", grinste Yvon und zerrte seinen Mann mit sich.

Vaden:
"Ich gehe selbst nachschauen", sagte Vaden und schaltete das Com auf stumm. Er starrte die anderen Sentir an und deutete auf sein Com. "Er weiß von Dir und Kabir Ziggi, von den anderen weiß er nicht. Noch nicht. Ich sage ich habe Euch gefunden und rede mit Euch. Alles andere artet nur aus", erklärte Vaden und ging wieder ans Com. "Oliver? Ich habe die Burschen gefunden, sie sind hier!", sagte Vaden so ernst wie möglich.

Ronny
»Ich liebe dich«, keuchte Ronny erleichtert, packte Yvon, hob ihn hoch, als würde er eine Braut über die Schwelle tragen und schleppte ihn eigenhändig ins Quartier, ehe Yvon wieder davonwuselte. Dort warf er ihn aufs Bett, riss seine Hose auf, aus der sofort sein praller Schwanz heraussprang, zog sie bis zu den Knöcheln und zerrte Yvon die Hose über den Hintern.

Oliver Vallis de Souvagne
»Ich schicke die Souvrakasier«, rief Oliver aufgebracht. »Schalte das Handcom nicht aus!«

Vaden:
"Oliver ganz ruhig, ich habe alles im Griff. Keiner zeigte sich feindseelig. Sag mir was ich ausrichten soll, ich kümmere mich darum. Ich kann mich sehr gut verteidigen, dass weißt Du. Aber ich muss mich hier nicht verteidigen. Bleib ruhig, ich kümmere mich darum, versprochen", antwortete Vaden ruhig und dies meinte er absolut ernst und ehrlich.

Oliver Vallis de Souvagne
Oliver konnte Vaden noch nicht einmal kritisieren, da Unwissende anwesend waren. Es war ein Dilemma. »Bitte pass auf dich und Yvon auf«, sagte er und man hörte anhand seiner Stimmlage, dass er große Angst um seine beiden Ordensbrüder hatte. »Ziggi weiß, worum es geht. Rede mit ihm darüber. Hilf ihm, eine Entscheidung pro Souvagne zu treffen, damit wir die beiden nicht verlieren. 24 Stunden haben sie, dann erwarte ich ihre Antwort. Ansonsten antwortet die Sonne.«

Vaden:
"Ich verstehe, ich werde mit ihnen reden und sie überzeugen. Oliver habe keine Angst und lass die Sonne schweigen. Du weißt, dass wir Distrikt-T weiterführen möchten. Distrikt-T gibt jedem Ausgestoßenen seine Chance, jeder ist hier willkommen. Und die Lehren auf denen Distrikt-T beruht sind jene, die unseren Orden so einzigartig machen. Das wonach Timion sich bei uns immer sehnte, das was er sich für den eigenen Orden wünschte, aber niemals in Erfüllung ging. Das hat er mit Distrikt-T geschaffen. Ich weiß nicht, wie die Sonne funktioniert, aber bitte bedenke die Kinder, die nun hier mir unterstehen, die meine Familie sind, die die Lehren der Bluthexer erlernen und danach leben. Von Timion einst, nun von mir. Bitte tue nichts Unüberlegtes. Bedenke Zac und all die anderen hier, sind im Grunde Ordensbrüder, die versuchen nach dem Glauben zu leben, auch wenn sie nicht unsere Abstammung genießen dürfen. Sie verkünden die Lehre des Blutes, leben sie und empfangen sie. Vertraue auf mich Bruder. Sprich Du hast eine andere Möglichkeit sollte ich scheitern, Yker", antwortete Vaden bittend.

Oliver Vallis de Souvagne
»Vaden, weder du noch die Kinder haben etwas zu befürchten. Die Sonne ist eine zielgerichtete Waffe und kein Antimateriestrahl. Es ist der letzte Weg, aber ich werde ihn gehen, wenn es keinen anderen gibt.« Dass er die beiden vorerst gedachte, einfangen zu lassen, verschwieg er, um den Erfolgsdruck zu erhöhen.

Vaden:
Vaden atmete erleichtert aus, in erster Linie ging es ihm um seine Familie und Kinder. Die Erwachsenen mussten nun Farbe bekennen und auf die Gnade Souvagnes hoffen. Er würde ihnen helfen, aber er würde nicht die Kinder opfern, die schon alles verloren oder niemals besessen hatten. "Ich danke Dir aus tiefster Seele Oliver. Ich werde mit ihnen reden, ihnen sind die Konsequenzen bewusst. Ich werde an ihre Vernunft appelieren Oliver. Ich danke Dir, dass Du mich gewarnt hast", sagte Vaden hoffnungsvoll.

Oliver Vallis de Souvagne
»Ich wünsche dir viel Erfolg. Und noch mehr wünsche ich, dass du auf dich und den Kleinen gut achtgibst. Ach ja, du solltest sein Handcom kontrollieren, er schaut offenbar unzüchtige Filme. Gegebenenfalls hat er die Geißelungen in den letzten Wochen vernachlässigt aufgrund seiner Verlobung. So etwas darf man nicht schleifen lassen. Wenn du die Sentir gerettet hast, rette Yvons Reinheit. Bis bald, Vaden. Bitte halte mich auf dem Laufenden.« Er traute sich kaum, aufzulegen, aber er tat es. Dann fiel ihm auf, dass Vaden und er sich die ganze Zeit gegenseitig geduzt hatten wie zwei alte Freunde.

Vaden:
Vaden schaute auf das Com und nickte knapp. `Das werde ich Bruder, versprochen. Die Familie geht über alles. Er ist jung, er ist verlobt, er braucht ein klein wenig Inspiration für seine Ehe. Ich werde das im Auge behalten. Pass auf Dich auf Oliver´, übermittelte er ihm auf dem Wege der Magie, ehe er verstummte. Er war Oliver dankbar für die Warnung und er vermisste schlagartig den Schutz, die Nähe und die Geborgenheit des Ordens.

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