Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

[Chat-RPG] Monsuta vs der Weiße

Antworten
Benutzeravatar
Erzähler
NPC
Beiträge: 89
Registriert: Mi 25. Mär 2015, 19:50

[Chat-RPG] Monsuta vs der Weiße

#1

Beitrag von Erzähler » Mi 16. Dez 2015, 18:12

Auf der Jagd nach dem weißen Monster

Monsuta vs der Weiße


Monsutā Shinigami

Die See lag ruhig vor ihnen. Anspannung der Mannschaft war zu spüren, Nach den Frostalben war dies der Feind den der Käptn am meisten hasste, er hatte die Mannschaft schon des öfteren dezimiert und schwere Schäden an den Schiff angerichtet. Doch dieser war gepanzert und die schwersten Waffen die es auf den Mark gab waren darauf. Monsuta hielt seine Nase in den Wind und atmete tief ein. Dann drehte er sich zu seinen Männern um und sagt "Männer es wird der Tag kommen wo wir alle auf dem Grund der See liegen und Vergammeln werden, doch Heute ist noch nicht dieser Tag! Wir werden diese Bestie auf den Grund schicken und all die Brüder rächen die er uns genommen hat, so wie meine geliebte Rasa. Er wird bezahlen mit Blut. Hisst die Segel lichtet die Anker und lasst uns das Monster suchen!". Sofort bewegten sich die Männer die meisten waren von dem Fischvolk. Sie würden sich als hilfreich erweisen

Das Schiff setzte sich ächtzend in Bewegung und nahm fahrt auf. Ein Informant hatte ihnen die Position des Monsters gegeben

Der Weiße

Tief unter der Wasseroberfläche, dort, wo die Strahlen der Sonne sich im Dunkeln verloren, lag er auf dem Meeresgrund und wartete. Ewige Kälte umfing ihn, war durch all sein Fleisch und seine Knochen gedrungen, bis er keinerlei Wärme mehr in sich spürte. Sein Herzschlag hatte sich verlangsamt so wie auch sein Atem. Zwischen Traum und Wirklichkeit verharrte er, bis dass sich Leben über ihm zeigen würde. Einige Tropfen Blut genügten, um ihn aus seinem Dämmerschlaf zu wecken, mochten auch fünfhundert Flossenschläge zwischen ihm und seiner Beute liegen. Manchmal, so wie heute, war es ein spezielles Bewegungsmuster, das ihn weckte. Ein vertrautes Pulsieren drang an seine Haut, nicht mehr als ein Kribbeln an der Grenze des Wahrnehmbaren. Und doch genug. Er öffnete die Augen. Weit über ihm zappelte etwas, ausreichend groß, um interessant zu sein. Langsam richtete er den Oberkörper auf und blickte nach oben. Es war fast vollständig finster um ihn, doch ein paar Sonnenstrahlen fanden noch den Weg zu ihm hinab.

Einer seiner kleineren Verwandten, die sich selbst die Sandjäger nannten, begleitete einen riesigen Schatten. Ein träge dahingleitendes Etwas wie ein steifer Wal. Er lächelte zufrieden und setzte seinen massigen Leib in Bewegung. Langsam zunächst, vom Alter gezeichnet, mit knisternder Wirbelsäule, doch das änderte sich rasch. Zusammen mit dem Wasser wurde auch sein Blut wärmer und seine Bewegungen geschmeidiger, je höher er stieg.

Monsutā Shinigami

Sie hatten die Position erreicht. Monsuta roch ihn oder war es doch nur der Gestank seiner Mannschaft. Mortis trat an seine Seite und Monsuta sagte "Lass die Beiboote herunter mit den Gefangen, lasst das Blut ins Wasser! Die Fische der Mannschaft sollen sich bereit machen! Besetzt die Balliste und schleudern keine Gnade wenn er auftaucht!" Mortis nickte und Brüllte dann die Befehle. Monsuta kannte diese Stille die sich nun über die Meere legte und langsam ausbreitete. Keine Möve schrie. Die Wellen schlugen an den Bug die Beiboote mit den Lanzen wurden in das Wasser gelassen. Die Männer warteten auf die Befehle Die Balliste waren gespannt. Nun musst er nur kommen

Der Weiße

Der Geruch war betörend, süß. Fast wie der Duft der Weibchen zur Warmwasserzeit. Und genau wie dieser zog er ihn unwiderstehlich an. Der Druck auf seinen Körper wich einer angenehmen Leichtigkeit, seine Flossenschläge wurden schneller und müheloser, als hätte er kein Gewicht. Wärme durchflutete seine Muskeln und machte ihn stark. Die Wasseroberfläche wurde von Nahem so hell, dass es ihm schien, als schwimme er in ein Meer aus Licht hinein. Der direkte Weg würde zu Schmerzen führen. In seinem Fleische steckten, vernarbt und auf immer mit ihm verwachsen, spitze harte Gegenstände, die der große, unbewegliche Wal in ihn hineingetrieben hatte. Sie waren abgebrochen und von Seepocken überzogen, doch er spürte sie bei jeder Bewegung. Er musste au der Hut sein. Anstatt das Blut direkt anzuschwimmen, tauchte er direkt unter den Rumpf des großen Holzwales. Es wurde schattig und kühl. Der Leib des Wales ächzte und das Wasser klatschte gegen seinen von Muscheln überzogenen Rumpf. Er schwamm mit dem Wal, unsicher, und voll Sorge, wieder Stiche in seinem Rücken spüren zu müssen. Doch sein Hunger war schließlich stärker und er rammte den ersten kleineren Holzwal.

Monsutā Shinigami

Die Wellen kamen vor den Schreien. Sein Blick wendete sich auf das Boot. "MACHT EUCH BEREIT! BALLISTE RICHTET EUCH DRAUF UND FEUERT! KÄMPFER INS WASSER UND TÖTET IHN!" hektisches treiben machte sich breit. Wenn er die Möglichkeit gehabt hätte würde er mit ins Wasser stegen. Die Balliste feuerten auf das gefährlich wackelnde Schiff. Das Blut vermischte sich mit den Wasser. Lange würde es nicht Dauern und auch andere Fischmenschen würden in das Geschehen mit eingreifen. "NACHLADEN UND FEUERT NOCH MAL" schrie Monsuta. Hass war das was ihn antrieb. Blinde Wut auf diese Bestie. Da tauchte die gewaltige Schwanzflosse auf "FEUER!" schrie er doch es war zu spät sie fuhr nieder und versenkte das erste Beiboot von viern.

Der Weiße

Zappelnde kleine Gestalten, deren Leib sich unten in zwei Hälften spaltete, landeten im Wasser. Diese schmeckten gut, ihr Blut war heiß in seinem Mund, ganz anders als das kalte Fleisch der Fische und Shezem. Der Geschmack machte ihn blind vor Extase. Im Rausch packte er die Körper, biss hierhin und dahin, schlang Fleisch und Gliedmaßenherunter ohne zu kauen, ganz wie es seiner Natur entsprach. Um ihn herum klatschten große, harte Gegenstände ins Wasser, die der große starre Wal auf ihn spuckte. Doch er fraß weiter, biss und schlang, riss und schluckte.

Monsutā Shinigami

Einige Stücken der nach unten hin gespaltenen Warmblüter sanken hinab. Er verzichtete darauf, ihnen zu folgen und wendete sich dem zweiten Jungen des Holzwals zu. Auch auf seinem Rücken würden solch köstliche Kreaturen weilen! Er streckte den Kopf, die Arme und den Oberkörper bis zur Rückenfinne aus dem Wasser, packte den Rand des Jungen und zog, bis es kippte.

Der Weiße

Verdammt da war er! Er packte das Beiboot und wollte es umdrehen. Einige Männer versuchten die Lanze in ihn zu treiben! Doch das kümmerte ihn Nicht"FEUER!" schrie Monsuta und die Balliste feuerten. Einige trafen das wesen was kurz aufschrie aber nicht wirklich verwundet schien. "NACHLADEN! SEGEL AUF HALBMAST UND IN DIE RICHTUNG DREHEN ICH WILL DAS WIR IHN RAMMEN!" Die Männer hangelten sich wie Affen auf den Tagelagen hinauf und und setzten die Segel wie der Käpt’n es befohlen hatte. "VOLLES SEGEL!" schrie Monsuta als die Richtung Stimmte. Das Monster fischte sich aus dem Boot die Manner herraus und fras sie in aller ruh. "KÄpt’n" hörte Monsuta Nortis Stimme! " Der Aufprall wird zu heftig es wird uns die Ramme kosten. Das Schiff segelte weiter auf das Monster zu*

Der Weiße

Das Junge drehte sich nicht, wie sehr er auch von oben auf seinen Rand drückte, es war größer und schwerer als das vorhergehende. Also griff er nach den Wesen auf seinem eingedellten Rücken. Einige sprangen ins Meer, wobei sie seltsam schrille Geräusche absonderten, doch das würde ihre Zeit nur verzögern. Er stopfte sich so viele in den Rachen, wie er konnte. Biss, riss, schluckte. Sein Rücken schmerzte, neue Spieße steckten darin. Sie würden irgendwann abbrechen und mit seinem Fleische verwachsen wie die anderen.

Der Mutterwal drehte, während er die Wesen vom Rücken ihres Jungen sammelte. Er kümmerte sich nicht um sie. Wale waren groß, aber ungefährlich, auch wenn dieser hier pieksende Stacheln spucken konnte. Doch plötzlich geschah etwas, womit er nicht gerechnet hatte - sie rammte ihr eigenes Junges, dass es in zahlreiche Splitter zerbarst und danach traf sie ihn. Der Schlag war enorm, etwas in ihm zerbrach so wie der Körper des Jungen zerbrochen war. Er wurde herumgeschleudert und geriet unter den Rumpf des Mutterwales. Die Muscheln auf seiner harten Bauchseite zerschnitten seine weiße Haut. Wut überkam ihn. Wut, dass seine Jagd so enden sollte, Wut, dass seine Mahlzeit unterbrochen war und dass das große Tier ihn hintergangen hatte.

Monsutā Shinigami

Ein Wahnsinige Lachen entfuhr ihn und sein Herz überkam Freude. Freude über den Treffer. "Nun weist du was Schmerzen sind" Flüsterte Monsuta. "Doch sei Gewiss es sind nicht annähernd die Schmerzen die du mir zugefügt hast!" Die Bestie war abgetaucht. "BEOBACHTET DIE UMGEBUNG ER MUSS NOCH HIER SEI!" BALISTE IN FEUER BEREITSCHAFFT VERSETZTEN UND NEHMT DIE PFEILE MIT DEN WIDERHARKEN UND DEN SEILEN!" Schrie Monsuta. Es würde sich bald entscheiden. Ob er oder das Monster Zwei beiboote waren noch über doch er hatte ihn gerizt. Was würde er als nächstes machen würde er versuchen das Mutterschiff zu attackieren oder sich auf die Beiboote stürzen?

Der Weiße

Eine ganze Weile trieb er unter dem Rumpf des Wales im kalten Schatten, bis das Pochen in seiner Brust sich wieder etwas beruhigte. Nun war es sein eigenes Blut, was er roch und schmeckte. Der Zorn in ihm war nicht weniger geworden, während er gewartet hatte, nur kälter und berechnender. Der Blutrausch war mit dem Schlag gegen seinen Körper verflogen. In ihm schmerzte etwas, genau unter den Kiemen, die sich an seinen Körperseiten befanden, es schmerzte sehr stark.

Als alles ruhig schien schob er sich langsam unter dem Mutterwal hervor. Er wählte das Hinterteil, dort hatte es keine Augen und würde ihn nicht sehen können. So starr wie es war, konnte es sich nicht so weit verbiegen und so würde der Angriff überraschend kommen. Er streckte den Kopf nah an der harten Haut aus dem Wasser und blickte hinauf. Das Hinterteil war verdammt hoch. Er überlegte, wie er an den Rand gelangen sollte. Sich mit den Armen so weit hinaufzuziehen, während sein Leib hinabhing, war ausgeschlossen, dafür war er zu schwer. *

Monsutā Shinigami

Wo war diese Biest? Es war zu ruhig und zu Still Da hörte er von Hinten Schrei die welche aus den Beibooten die noch verblieben waren.

Der Weiße

Man hatte ihn bemerkt! Er hechtete auf das Jungtier zu, was schrille Laute von sich gab, bereit, es umzudrehen, damit es verstummte. In einem Hechtspruch flog sein riesiger Leib durch die Luft auf es zu, um es unter sich zu zerttrümmern oder umzuwerfen und zum Schweigen zu bringen, damit die Mutter ihn nicht hier bemerkte.

Monsutā Shinigami

Als Monsuta nach hinten schaute sah er nur wie der Leib des Monster auf das dritte Beiboot schlug. Verdammt! "HISST DIE SEGEL AUF VOLL DREHT BEI UND NEHMT VOLLE FAHRT AUF! ALLES BLEIBT IN FEUERBEREITSCHAFT!" schrie er und die Männer wusselten los um seine Befehle zu befolgen. "Mein Herr..." vernahm er Mortis Stimme "Noch so eine Ramme hält das Schiff nicht aus, Außerdem wäre es zu Spät die Männer sind verloren!" Monsuta lachte und sagte dann "Mortis wie lange segelst dun mit mir? Es geht mir nicht um die Männer es geht mir um meine Ehre und meine Rache! Sagt dem Steuermann er soll auf die Enge nahe der Stadt Nebreszko zu steuern. Der Wind steht gut wir sollten die maximale Geschwindigkeit erreichen und dann setzen wir Plan B in die Tat um!" Mortis schaute ihn verdutzt an und sagte dann "Plan B?" Monsuta nickte und sagte "Ja Plan B"

Der Weiße

Weder kippte das Junge noch zerbarst es unter dem Aufprall. Er schlug schwer auf dem eingedellten Rücken auf. Hilflos und schwerfällig versuchte er sich zu drehen, während die Kreaturen hinab sprangen. Ungläubig musste er mit ansehen, wie das Muttertier ein weiteres Mal den Kopf in seine Richtung drehte, um ihn zu rammen. Er kniff die Augen zusammen, als die beiden großen Holztiere zusammenprallten, es krachte und knackte, doch diesmal war der Abstand zwischen den beiden kürzer als zuvor. Anstatt, dass der Leib des Jungen zerbarst, zersplitterte er nur teilweise und verkeilte sich mit dem Muttertier und wurde nun vor ihm hergeschoben. Das Meer schäumte und spritzte, die kühle Gischt benetzte seine weiße Haut, von der rote Rinsale liefen. Mühsam versuchte er, den schweren Körper auf die Unterarme zu stützen um sich zurück ins Wasser zu robben. Langsam, Handbreit um Handbreit.

Antworten

Zurück zu „Wildnis“