Beiträge von Baxeda

    Ah, danke für die Erklärung. Für mich war MC bislang Motoradclub.

    "Mich trauen 'schlecht' zu sein"

    Wenn du so weitermachst, wirst du in ein paar Jahren richtig gut sein. Ich durfte mal in einem Künstlerforum den Werdegang eines Users mitverfolgen. Binnen fünf Jahren ist der vom totalen Anfänger zum Profi mutiert.

    Was ich immer interessant finde, sind so Challanges wie "Draw it again", wo man dasselbe Motiv noch mal mit seinen jetzigen Fertigkeiten zeichnet. Das kann ein wahrer Augenöffner sein, wie gut man geworden ist. Das hab ich früher ganz gern gemacht. Kennst du das?

    Ah, dann ist das natürlich ein Schritt in eine gute Richtung für dich. Bei mir begann es übrigens genau so: Ich habe erst alles perfekt gezeichnet, dann bin ich aber ins andere Extrem gekippt und habe nichts bis zum Finale durchgezogen. Das musste ich wieder neu lernen. Das ging ein paar mal so hin und her, immer von einem Extrem ins andere, bis ich die Balance fand.

    Mir gefällt, dass du den traditionellen Weg des Skizzenbuches gewählt hast und auch unterwegs zeichnest. Warum? Meiner Erfahrung nach verzeichnen die Leute, die mit Zeichnen anfangen und sich für diesen Weg entscheiden, die besten Fortschritte.

    Ich selbst habe verschiedene Skizzenbücher mit unterschiedlichem Papier, da ich mit vielen verschiedenen analogen Medien zeichne. Tusche, Copics, Buntstifte - und neuerdings Kohle, was mein neues Lieblingsmedium geworden ist.

    Aber vom Zeichnen in der Öffentlichkeit, wie in der Bahn, bin ich schnell weggekommen, weil mich die Neugier der Mitmenschen gestresst hat. Von daher: Respekt. :D

    Dass du Sharon ohne Referenz gezeichnet hast, ist auch noch mal ein Upgrade. Ich finde ihre Anatomie wirklich gelungen.

    Aber was ist denn ein MC?

    Hier mal ein Kohleportrait von Serak, digital coloriert. Seine Gesichtszüge hab ich nicht wirklich getroffen, dafür seine Zähne.

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    Und so sieht er ohne Färbung aus:

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    Ah, man sieht, dass du mit neuen Techniken experimentiert hast. Inbesondere die lockere Strichführung ist mir aufgefallen. Am besten gefällt mir diesmal "Locked Paraise". :D

    Ich habe die Tage, auf Anraten einer Discordfreundin, eher mich darauf konzentriert schnelle Skizzen zu machen, und auf die Genauigkeit zu verzichten zugunsten von viel mehr Output (und damit mehr Erfahrung.

    Ja, das ist eine gute Herangehensweise. Für mich selbst hab ich die Erfahrung gemacht, dass die Mischung aus solchen schnellen Skizzen und gelegentlichem "Bis-zum-bitteren-Ende-zeichnen" für den besten Fortschritt sorgen.

    Zur Geschichte: Schöner dynamischer Ausschnitt! Gefällt mir. :)

    Bei mir isses tatsächlich so, dass ich versuche das auch als Empathietraing zu sehen

    Da bin ich ja froh, nicht der einzige Empathiekrüppel zu sein. :D

    Schreiben hilft mir ebenfalls, diese Ebene zu erkunden und ein zumindest theoretisches Verständnis zu entwickeln.

    Das Gesicht ist etwas falsch, aber ich weiß woran es liegt (sollte mehr zentriert sein, oder das Kinn anders)

    Das Kinn, ja, aber ist auch die fehlende Plastizität der Nase sowie ein zu kleiner Hinterkopf. Haare geben recht viel Volumen, das sollte berücksichtigt werden. Augen und Mund passen gut.

    Die Highlights wirken schön, die Klamotten sind wieder sehr chic!

    Wenn du möchtest, kann ich dir bei deinen Zeichnungen in Zukunft Tipps geben, ansonsten halte ich mich zurück und freue mich einfach drüber, was du mir zeigst.

    Ich hab mal wieder den guten Serak mit Kohle gezeichnet, bin aber gerade zu faul, ihn einzuscannen, das mache ich die Tage mal.

    Von der Neigung, Figuren zu schreiben/spielen, die einem selbst sehr ähneln, berichten viele Autoren/Rollenspieler. Für manche ist das in Ordnung, andere wollen den Horizont erweitern.

    Ich persönlich habe Rollenspiel immer als eine Übung in Empathie betrachtet, bzw. als Möglichkeit, die Dinge aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, so dass ich Figuren bevorzuge, die biografisch und charakterlich ein gutes Stück weit von mir entfernt sind.

    Den größten Spaß hier in Asamura hatte ich mit einem korrupten spießigen Buchhalter und mit einem religiösen Fanatiker. Beim D&D bin ich ein dicker depressiver Drow-Hexenmeister.

    Wird immer besser! Ich finde, das Gesicht und ihr Ausdruck sind diesmal besonders gelungen. Spielst und schreibst du bevorzugt weibliche Figuren?

    Spannend, dass das Rollenspiel dich zum Weltenbau und einem ganzen Roman inspiriert hat.

    Ich selbst habe leider in letzter Zeit überhaupt nicht gezeichnet. Sporadisch, aber regelmäßig schreibe ich, doch wie jeden Sommer verbringe ich einen großen Teil meiner Freizeit draußen.

    "Söldnerschwein" ist inhaltlich komplett - vom Anfang bis zum Ende - und umfasst im Moment circa 72.000 Wörter.

    Endlich. :dead:

    Davon sind bisher etwa zwei Drittel hier hochgeladen. Anstatt eines Monats habe ich anderthalb Jahre für den ultragroben Erstentwurf benötigt. Dafür bin ich mit dem Ende wirklich zufrieden. Den letzten Akt habe ich aus irgendeinem Grund von hinten nach vorn geschrieben und es so geschafft, die sich einstellende Schreibblockade zu knacken. Nachdem ich über Monate überhaupt nicht schreiben konnte, war das ein gutes Gefühl.

    Nun fange ich beim ersten Kapitel wieder von vorn an, die Geschichte zu überarbeiten und auch hier und da umzuschreiben, weil ich den Anfang nicht mehr leiden kann. Ich vermute, das Endergebnis wird so 80.000 - 90.000 Wörter umfassen und damit eine angenehme Romanlänge besitzen.

    Im November geht es an den dritten und voraussichtlich letzten Teil der Reihe.

    "Kriegerherz" hat mittlerweile - zweieinhalb Jahre später - 65.500 Wörter (Stand April 2026).

    Ich arbeite immer mal wieder daran, meist am Stil, selten am Inhalt. Die Priorität liegt beim zweiten Teil "Söldnerschwein". Auch da komme ich aus chronischem Zeit-und-Ruhe-Mangel nur langsam voran.

    • Die größte Änderung fand beim ersten Akt von Kriegerherz statt, der in den Bruthöhlen spielt. Die entsprechenden Kapitel habe ich inhaltlich deutlich vertieft, so dass diese Zeit nun ein Drittel vom Umfang des Buchs ausmacht. Die Kultur der Orks hat an Details gewonnen und Serak an Charaktertiefe.
    • Als nächstes ist der zweite Akt dran, Seraks Zeit als Landstreicher in Vellingrad. Dort sind aufgrund von unangenehmen Längen größere Umbaumaßnahmen fällig.
    • Der dritte Akt, Seraks Zeit als Räuber, wird weitestgehend unberührt bleiben.

    Also die skurillen Kombinationen gefallen mir am besten! :D Ab Fuchs & Ziegelstein. Die Delfinblume hat was Poetisches.

    Ich drück dir die Daumen, dass du die Sucht so weit in den Griff bekommst, dass sie dich nicht mehr behindert! Du scheinst ja auf einem guten Weg zu sein. Das Problem zu erkennen und überhaupt anzugehen ist schon stark.

    Bei Steam habe ich das Glück (:ugly:), dass mich Spiele - so wie vieles - oft sehr schnell langweilen.

    WG wäre für mich blanker Horror. Finde es immer bemerkenswert, sich da arrangieren zu können.

    Mit Leuten außerhalb der Familie mache ich seit geraumer Zeit auch fast nix. Es ist nicht so, dass es niemanden gäbe, aber es fehlt meinerseits das Interesse. Menschen sind für mich einfach keine sonderlich erholsame Angelegenheit.

    Was die Vertonung angeht, die du vorhast - Ich persönlich find KI einfach nicht gut, meiner Meinung nach wärs grundsätzlich besser darauf zu verzichten, gerade als Künstler. Aber ja, das ich meine Meinung dazu, und du hast ja gesagt dass dein Dialekt nen Grund dafür ist.

    Da bin ich im Grunde ganz deiner Meinung. Ich selbst höre gar keine KI-Hörbücher, zumal die zeitgleich meist (immer?) auch scheußliche KI-Geschichten sind. Ich würde das nur durchziehen, wenn das Ergebnis mich überzeugt, was keineswegs sicher ist. Hab bisher drei verschiedene TTS-Systeme ausprobiert und war mäßig begeistert.

    So richtig passt es auch nicht, eine so aufwändig geschriebene Geschichte mit KI zu vertonen. :(

    Behindert dich die Youtubesucht nicht im Studium oder hast du das trotzdem im Griff?

    Es gibt so einen Modus mithilfe eines Addons, der die Videos ausschaltet, um Bandbreite zu sparen. Vielleicht könnte der dir helfen? Das ist ja schon ein ziemlicher Lebenszeitfresser.

    Stark, dass du trotzdem immer wieder neue Abschnitte und Zeichnungen veröffentlichst! Du arbeitest ja sozusagen unter erschwerten Bedingungen.

    Ich tüftle derzeit an einer Hörbuchvertonung von "Kriegerherz" mithilfe von KI, aber ohne, dass es diesen typischen ekligen KI-Klang hat. Keine Ahnung, ob ich das hinbekomme. Bin noch in der Experimentierphase. Selber vorlesen würde wegen meines sächsischen Dialekts wohl unfreiwillig komisch klingen, ich kann kein Hochdeutsch. :D

    Schöne Idee, eine Raupe als Inspiration zu nehmen. :) Ich mag Raupen total gerne. Es gehört zu meinen sporadisch ausgeführten Hobbys, Raupen zu bestimmen und gelegentlich großzuziehen, um den fertigen Falter sehen zu können, bevor ich ihn freilasse.

    Konntest du mal wieder schreiben?

    Ich habe jetzt - anderthalb Jahre zu spät - bei Söldnerschwein die Marke von 50.000 Wörtern geknackt. Der für mich sehr schwierig gewesene zweite Akt nähert sich dem Ende. Da der dritte und letzte Akt von Anfang an gut durchgeplant war, wird er mir voraussichtlich schneller und leichter von der Hand gehen. Ich hoffe, "Söldnerschwein" noch vor November zu beenden, damit mit dem nächsten NaNoWriMo (auch wenn es den offiziell gar nicht mehr gibt) der dritte Teil der Reihe beginnen kann.

    Wenn ich den dann auch noch fertig habe, bin ich glücklich. Damit würde eine Geschichte, an der ich seit ungefähr 15 Jahren immer wieder getüftelt habe und die mir persönlich sehr wichtig ist, endlich ihre finale Form erhalten. Die Geschichte von Serak dem Lügner wäre endlich erzählt.

    Wie anfangs geschätzt wird das Grundgerüst der Geschichte am Ende des dritten Akts circa 70.000 Wörter messen.

    Du gibst dir immer viel Mühe mit den Klamotten. Hose und Stiefel gefallen mir auf der Zeichnung am besten. Ich bin, was Klamotten/Rüstung betrifft, oft recht faul. :D

    Hauptsächlich, weil ich in Anatomie unverhältnismäßig besser bin, so dass ich oft den Eindruck habe, die Klamotten würden das Bild versauen. Aber der Gedanke ist schiere Bequemlichkeit, denn Klamotten transportieren sehr viel Aussage über den Charakter und das Leben der dargestellten Figur, weshalb es nicht klug ist, da einen Bogen drum zu machen. Du machst es schlauer, von Anfang an beides gleichermaßen zu üben.

    Für welches Rollenspiel geht die gute Spica denn an den Start? Sieht nach Steam-Punk-Setting aus?