Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Der Norden - Infos über diese Region

Die Arashi sind ein Volk von Menschen, denen das harte Leben nicht den Sinn für Moral, Kunst und Schönheit zu nehmen vermochte. Viehzucht und Fischfang bilden die Lebensgrundlagen. Arashima ist zum Teil besetzt von den Frostalbischen Invasoren.
Die Arashi sind ein Volk von Menschen, denen das harte Leben nicht den Sinn für Moral, Kunst und Schönheit zu nehmen vermochte. Viehzucht und Fischfang bilden die Lebensgrundlagen. Arashima ist zum Teil besetzt von den Frostalbischen Invasoren.
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Der Norden - Infos über diese Region

#1

Beitrag von Erzähler » Fr 5. Feb 2016, 11:25

Als einziger Landstrich, der nie von den Truppen des Chaos bedroht wurde, liegt der hohe Norden noch in seiner unberührten kalten Pracht. Der Wind faucht heulend über weiße Kältewüsten und treibt Eiskristalle wie Nadeln durch die beißend kalte Luft. Rakshors Wüstensöhne kannten keine Möglichkeit, solchen Bedingungen zu begegnen, sie stoppten ihren Vormarsch in diese Richtung zeitig und richteten ihren Blick stattdessen auf andere, lohnenswertere Länder. Höhnisch blickten die Frostalben von ihren Eispalästen an den ewig gefrorenen Hängen des Taiweng hinab auf diese schwachen, auf die Gunst der Sonne angewiesenen Wesen und konnten ungehindert die eigene schreckliche Macht entfalten. So wurden die Frostalben die gefürchtetsten Krieger des nördlichen Asamuras, sie besetzten das Menschenreich Arashima, dass ihnen schon immer ein Dorn im Auge war, organisierten sich mit anderen Großmächten des Hohen Nordens in der Fraktion der Kalten Fluten und beginnen nun ihrerseits, die frostigen Klauen nach Süden auszustrecken. Bald werden die Völker des Herzlandes nicht nur mit den Chaoskriegern aus dem Südosten, sondern auch mit den kaltherzigen Truppen aus dem Norden Bekanntschaft machen, wenn niemand etwas dagegen unternimmt.




Skallion

Skallion ist eine der lebensfeindlichsten Regionen überhaupt. Das ganze Jahr über herrschen Schnee und Eis, es gibt keinerlei Pflanzen. Das wenige Leben hier basiert auf einer rein fleischlichen Ernährung aus den Früchten des Meeres, meist in Form von Kleinkrebsen, Robben oder Fisch. Hier gibt es keinerlei Zivilisation. Wegen der Unzugänglichkeit und Abgeschiedenheit haben sich jedoch einige Ausgestoßene auf der Insel Skille niedergelassen, die ein riesiger schwimmender Eisberg ist und eine Siedlung in sie hineingebohrt. Wer diese Ausgestoßenen sind, weiß man bisher nicht, darum fürchtet und meidet man die schwimmende Insel.


Cynabal

Das Frostalbenreich ist von einer kalten, geheimnisvollen Schönheit. Die meiste Zeit des Jahres liegt es vollständig unter Schnee und Eis verborgen. In den kurzen Sommern jedoch, wenn der Schnee sich für nur wenige Wochen in die Berge zurückzieht, erblüht die zähe Natur in ihrer ganzen herben Pracht. Die Täler und Ebenen werden bedeckt von Flechten und immergrünen Zwergsträuchern, welche unter dem Schnee überdauern und in der kurzen Sommerzeit das Land mit einem rot-gelben Blütenteppich bedecken. Den Frostalben ist es dank ihrer Kälteresistenz möglich, im ewigen Frost an den Hängen des Taiweng ganze Städte aus Eis zu errichten. Gewächshäuser aus Eisschollen ermöglichen die Kultur von zähem Kohlgemüse, ihrer wichtigsten Nahrungsgrundlagen neben der Fischerei im großen Gebirgsee des Taiweng und im Eismeer. Das südöstlich gelegene Woshangebirge ist Schauplatz erbitterter Auseinandersetzungen mit den Arashi.


Arashima

Im Norden Arashimas geht die zähe Pflanzenwelt der Tundra nach und nach in einen dichten Tannenwald über, den man das Herz des Winters nennt. Sein Holz bot einst die wichtigste Grundlage, damit auch Menschen im kalten Norden überleben können. Seit der Besetzung des Waldes durch die Frostalben wird das Holz jedoch nur stark rationiert ausgegeben, um die Arashi zur Kooperation zu zwingen. Das Herz des Winters ist somit einer der Schlüssel für Sieg oder Niederlage. Viele Arashi arbeiten in den Gewächshäusern der Frostalben oder beliefern sie zu Spottpreisen mit Nahrung, die sie der kargen Natur abgerungen haben, meist ist dies Yakfleisch. Eine Gruppe von Rebellen hat sich jedoch in den Hanranbergen verschanzt, von wo aus sie den Frostalben trotz aller Widrigkeiten die Stirn bieten und Holz aus dem Herz des Winters zu ihrem Volk schmuggeln oder die Transportwege der Frostalben stören.


Thogrim

Das Land der Norkara hat ein ähnliches Klima wie Arashima. In den Ebenen findet sich zähe Tundravegetation, die den Großteil des Jahres unter einer Schneedecke ruht sowie ein größerer Nadelwald. Der Duhnische Ozean entsendet eine warme Strömung, so dass das Klima an der südlichen Küste Thogrims deutlich milder ist als im Landesinneren, wo im ewigen Eis nur die Härtesten überleben. Im milderen Süden lebt der Großteil der Norkara. Sie befahren mit ihren Schlangenbooten sowohl die raue Skallische See als auch den milden Duhnik, um Beutezüge in andere Länder zu unternehmen. Ihre beliebtesten Ziele sind die Licht- und Waldalben Asamuras, da sie nahe der Küste wohnen und reiche Beute versprechen. Durch den Geleitschutz und die Kundschafter der verbündeten Shezem ist es ihnen in letzter Zeit auch möglich, deutlich weiter entfernte Ziele anzusteuern, wie Al'hamra oder Almanien.


Die Meere

Das Eismeer ist eines der fischreichsten Gewässer. Um Shocais Zacken herum finden sich dichte Kelpwälder, lange Tangpflanzen, die vom Meeresgrund bis zu fünfzig Meter hinauf bis zur Wasseroberfläche reichen können. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Kleinstlebewesen und Fische und somit optimale Lebensbedingungen für die Sandjäger, eines räuberischen Schwarmes der Shezem (Fischmenschen). Mehr als zwei Drittel aller Sandjäger leben hier. Sie verbringen einen Großteil des Jahres im Eismeer, doch zur Warmwasserzeit treten sie eine lange Reise nach Süden zu den Rabeninseln hin an, wo ihr Brutgebeit liegt, ehe sie wieder in ihre eisige Heimat zurückkehren. Auch in der Skallischen See leben Shezem, vorwiegend Schwarze Schlinger, die in der dunklen Tiefe hausen, von welchen niemand so recht weiß, was sie dort unten eigentlich tun. An der Küste um die Wolfswacht herum leben einige Sandjäger. Nur in Ausnahmefällen findet man Giftstachler in solch nördlichen Breiten, da sie die warmen Gewässer des Duhnik bevorzugen.


Weiterführende Schriften

Frostalben
Arashi
Norkara

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