Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Bibliothek & Akademie - Infos über diese Region

Auf dem Grunde der Skallischen See, mehr als siebentausend Meter unter dem Meeresspiegel, liegt in stiller Dunkelheit die Weltenbibliothek. Jeder, der den Willen und den Mut dazu hat, darf hier in den Schriften stöbern oder sich in der Magie unterrichten lassen.
Intermagische Akademie
Uralte Schätze der Weisheit, ja, das gesamte Wissen über diese Welt liegen an diesem Ort verborgen, gehütet von der Göttin Xerzai. Der Weg in ihr Reich erfordert allerdings ein mutiges Herz. Es ist zu vermuten, dass die ganze Anlage sich früher über Wasser befunden hat und erst vor einigen hundert Jahren versank, vielleicht versenkt wurde, um das Wissen der alten Hochkulturen zu schützen.
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Bibliothek & Akademie - Infos über diese Region

#1

Beitrag von Erzähler » Do 15. Dez 2016, 13:23

Weltenbibliothek und Intermagische Akademie


Auf dem Grunde der sturmgepeitschten Skallischen See, mehr als siebentausend Meter unter dem Meeresspiegel, liegt in stiller Dunkelheit die Weltenbibliothek. Ihre Geheimnisse sind hier sicher vor den Intrigen der Götter, welche die Macht des Wissens nur zu gern für ihre Zwecke missbrauchen würden. Uralte Schätze der Weisheit, ja, das gesamte Wissen über diese Welt liegen an diesem Ort verborgen, gehütet von der Göttin Xerzai. Xerzai ist sehr daran interessiert, ihr Wissen zu teilen. Damit ihre Weisheiten nicht nur trockene Theorie bleiben, hat sie hier unten eine Akademie ins Leben gerufen, welche die uralte Bibliothek ergänzt. Jeder, der den Willen und den Mut dazu hat, darf sich hier bilden und entweder in den Schriften stöbern oder sich in der Magie unterrichten lassen. Der Weg in ihr Reich erfordert allerdings ein mutiges Herz.


Es gibt drei Möglichkeiten, hinabzugelangen:
  • 1.) Man ist ein Shezem und taucht selbst. Die enorme Tiefe erfordert jedoch eine lange Akklimatisation und ist sehr belastend für den Körper.

    2.) Man benutzt die an gespannten Drahtseilen entlanggezogene Unterseebahn. Sie kostet einiges an Eintritt. Der Erlös fließt in den Ausbau und den Erhalt der Bibliothek.

    3.) Man lässt sich von einem Schwarzen Schlinger verschlucken, der den Gast in seinem Leib hinabträgt und im Eingangsbereich wieder auswürgt. Diese Reise ist kostenlos, doch ein Trinkgeld für den Schlinger ist gern gesehen. Die Magensäfte betäuben den Reisenden und legen seine Vitalfunktionen vorübergehend lahm, so dass er keinen Erstickungstod fürchten muss.

Der Gebäudekomplex

Die Bildungseinrichtung hebt sich wie ein versunkenes Schloss im ewigen Dunkel ab, von innen warm beleuchtet. Im Inneren ist das Schloss trocken und wenn man hinausblickt, sieht man vor den Fenstern das Meer und in diesem die Schwarzen Schlinger vorbeischwimmen, welche Bibliothek und Akademie bewachen. Fluoreszierende Kleinstlebewesen erscheinen wie ein Himmel voller Sterne, die sich langsam bewegen. Glasscheiben gibt es nicht, göttliche Magie ist es, welche das Meer draußen hält und auch für einen Sauerstoffaustausch sorgt. Wenn man die Hand ausstreckt, fasst man direkt in das eisige Wasser. Im Inneren der Gebäude ist es jedoch warm und gemütlich. Licht spenden alchimistische Lampen und Wärme wird durch rostige Eisenrohre einer alten Zivilisation aus der Tiefe Tasmerons gewonnen, welche die Luft über ihre Oberfläche erwärmen. Es ist zu vermuten, dass die ganze Anlage sich früher über Wasser befunden hat und erst vor einigen hundert Jahren versank, vielleicht versenkt wurde, um das Wissen der alten Hochkultur zu schützen. Die Studenten fühlen sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit im Allgemeinen hier unten sehr wohl, von einzelnen unheimlichen Abteilungen abgesehen.


Das Personal

Leiter ist der Farisin Danilos Androklis. Bei Fragen und der Bitte um magische Ausbildung können sich alle Anwärter an ihn wenden. Er wird stets ein offenes Ohr haben und erklären, wie es weitergeht.
(Spieler: Arafis)

Verantwortlich als Bibliothekarin ist Tante Nikoletta, eine Gargoyle der älteren Generation. Wenn es darum geht, sich einen kleinen Zuverdienst zu organisieren oder eine bestimmte Abteilung zu finden, ist die taffe alte Frau der richtige Ansprechpartner. Rührend kümmert sie sich auch um das körperliche und leibliche Wohl der Studenten. Da hier unten keine Sonne scheint, muss sie nie versteinern.

Der Vampir Kasimir ist Wächter der Bibliothek. Vor ihm sollten die Studenten sich in Acht nehmen. Er zeigt sich nicht immer, doch wenn er sich zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er gerade Hunger hat. Wenn er gute Laune hat, hilft er den Studenten heimlich bei der Erledigung ihrer Aufgaben, denn er wohnt hier schon sehr lange. Es lohnt sich also, nach ihm zu suchen, wenn man einmal nicht weiter weiß und zu hoffen, dass er schon gefrühstückt hat.

Für Ordnung und Sauberkeit sorgt der Ghul-Hausmeister Dimzel Rothain. Er ist auch für die Versorgung Kasimirs mit Blutspenden durch die Schüler zuständig, nimmt dies jedoch manchmal nicht ganz genau. Der Grund dürfte sein, dass er als Ghul ein kulinarisches Interesse an den Essensresten des Vampirs hat, wenn dieser aus Hunger schließlich selbst auf die Jagd ging. Man sollte dem Hausmeister mit einer gesunden Portion Misstrauen begegnen, denn er hat Freude daran, Studenten in Fallen zu locken.


Xerzai

Im Keller ruht sie, die Göttin der Weisheit. Sie zeigt sich ihren Studenten als furchteinflößendes Ungetüm, an einen Wasserdrachen erinnernd. Sie liegt im Keller und wacht und denkt nach - wenn sie nicht gerade durch das Meer schwimmt und nach Gefahren Ausschau hält oder darüber sinniert, was Tasmeron wohl im Innersten zusammenhält und warum die Haut des Planeten manchmal aufbricht oder sein Kern brüllend klagt wie ein zu Tode verwundeter Wal. Trotz ihres fürchterlichen Aussehens ist Xerzai freundlich und weise.

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