[Chat-RPG] Die Jagd auf den Korgox

Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die goblinischen Städte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenstädten, die aus den Wäldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz für Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.

Der SĂĽdwesten
Evalon ist ein fruchtbares Bergland. Die technikverliebten goblinischen Städte stehen im Gegensatz zu den sagenumwobenen Ruinenstädten, die aus den Wäldern ragen. Das warme Meer und die vielen Inseln bieten einen Schauplatz für Piraten, Korallentaucher und Abenteurer.
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[Chat-RPG] Die Jagd auf den Korgox

#1

Beitragvon Erzähler » So 14. Feb 2016, 22:09

Teilnehmer

Kaeylin
Arafis
Novec
Urako

Setting

Ein Trupp von Abenteurern zog aus, den Korgox zu jagen. Was sie nicht wussten - einer von ihnen wurde vom Spielleiter per PN auserkoren, die Jagd zu sabotieren!

Sonstiges

Urako und Arafis kennen sich in diesem rpg nicht.




Die Jagd auf den Korgox


Kaeylin

Die Jagd auf den Korgox war eröffnet! Kaeylin rieb sich voller Vorfreude die Hände und schaute konzentriert auf die weite Wiesenebene. Hinter der Wiesenebene befand sich der Korgoxwald, und dahinter befand sich Korgox - der See der Gefahren.

FĂĽr die gewagte Jagd hatten sich vier Leute gemeldet, wobei Kaeylin feststellen musste, dass ihre drei anderen Konkurrenten alle nicht sonderlich professionell aussahen. Die Waffen ihrer Konkurrenten waren veraltet oder ungeeignet im Kampf gegen den Riesenfrosch.

Nur eine Person konnte Erfolg haben und die Beute vom Händler Tweolf Sackheim, einen gewitzten Almanen aus der hohen Mark, einheimsen. Und so brachen die vier Kontrahenten auf, alle vier gleichzeitig und mit dem selben Ziel: Schneller, schlauer, stärker und gewitzter als der Konkurrent zu sein.

Kaeylin grinste zufrieden. Eine Herausforderung ganz nach ihrem Geschmack. Segira wäre stolz!


Arafis

Arafis hatte sich mehr aus Abenteuerlust gemeldet, als weil sie scharf auf den Gewinn war. Sie war noch nie einem Korgox begegnet und war neugierig auf die riesenhafte Kröte, wie man ihr das Tier beschrieben hatte.
Sie hatte einen Dolch dabei, doch in einer gefährlichen Situation würde sie sich lieber auf ihre Reisszähne verlassen, als auf die kleine Waffe.
Ihre Mitstreiter schienen es vor Allem auf die Beute abgesehen zu haben.
Da sie nicht wusste, was sie genau erwartet, liess sie sich von den anderen leiten. Aufmerksam lauschte sie ihren Erzählungen über die Kröten und versuchte sich so einen Eindruck vom kommenden zu machen.
Bald näherten sie sich dem Wald… Arafis hätte sich gerne verwandelt, um mit ihrer Nase einen besseren Riecher für mögliche Gefahren zu haben, doch sie unterdrückte ihren Instinkt… vorerst sollten ihre Begleiter nichts von ihrer Natur erfahren.


Novec

Asamura, das war also Asamura. Kaum fünf Wochen war es her, das Novec diesen Kontinent erreicht hatte und mit was musste er sich nun herum balgen? Kargoxe, riesige stinkende Frösche. Hier ein Ohr, da ein Bein, Kargoxteile waren rar, schwer zu bekommen, gut verkäuflich und bedrohlich. Hätte dem Zwerg noch vor einem Jahr gesagt, dass der Stadt Hauptmann der Wache in einem wiedrigen Gelände Riesenfrösche Jagd, er hätte ihn für verrückt erklärt. Aber was sollte er schon machen, von irgend etwas musste er Leben. Drum hatte sich Novec der Aufgabe gestellt ein Kargox zu fangen.

Als wäre der bösartige Kargox nicht genug, waren auch noch drei unliebsame Konkurrenten genau so hinter dem Kargox her wie er, warum mochte er nicht zu sagen, nur einer von denen sah merkwürdig aus. Ein pinkner Kerl mit weißem Puschel. Komischer Typ, erinnerte ihn etwas an Baxeda, vielleicht war er ein Fetter. Aber genug der Gedanken, mit fest umschlossenen Axtgriff schlich Novec langsam in richtig des Sees, in dem die furcherregende Kreatur saß. Einen schmalen Weg hatte er vorhin schon gesehen, den wollte er erreichen. Hoffentlich hatte niemand außer ihm die schmale Sanddühnte entdeckt!


Urako

Zu behaupten, Urako hätte schlechte Laune, wäre eine maßlose Untertreibung gewesen. Es wäre, wie einen plätschernden Waldfluss mit einem tosenden Gebirgsbach zu vergleichen oder ein Lagerfeuer mit einem Waldbrand. Schuld an dieser Misere trug – wie könnte es auch anders sein – Firxas. Nicht nur, dass er Urako ungeniert die Schuld gab für den Verlust seiner Flügel, nein, er hatte ihn öffentlich beschimpft als Feigling und ihm nach der Beziehung nun auch noch die Freundschaft gekündigt.

Und als ob das nicht schon genug war hatte Selan, das Verräterschwein, sich von der fetten Dumpfbacke einlullen lassen und Urako gleichwohl damit gedroht, ihn aus der Lehre zu werfen, wenn er sich nicht dafür einsetzte, seinen Fehler wieder gut zu machen. Seinen Fehler! Welcher Fehler denn? „Hol mir die Haut eines Korgox“, hatte Selan ihm gesagt. „Damit ich die Flugmembranen rekonstruieren kann. Und vielleicht wird dein Freund dann wieder fliegen können.“ „Er ist nicht mein Freund, du Hornochse!“ hatte Urako ihn angebrüllt, hatte sich ruckartig abgewandt, einen jungen Baum abgeschlagen und war dann doch ausgezogen, den Korgox zu jagen. In der Stadt gab es eine Vermittlungsstelle, bei welcher man sich gegen ein Entgelt mit einem erfahrenen Korgox-Jäger gemeinsam auf die Jagd begeben konnte. Und so waren sie in einem kleinen Trupp losgezogen, das Untier zur Strecke zu bringen.

Wutentbrannt stapfte Urako durch den Wald, mit nichts als seinem Richtbeil bewaffnet. NatĂĽrlich wusste er genau, wie schlecht diese schwere Waffe fĂĽr die Jagd geeignet war, doch das war ihm gleich. Er wollte sinnlos zerhacken. Irgendjemanden, irgendwas. Und wer war dafĂĽr besser geeignet als ein wehrloses Tier?

"Okay, wer von euch Flachzangen ist eigentlich der erfahrene FĂĽhrer?", fragte Urako leise in die Runde.


Kaeylin

Noch ging die Truppe zusammen und im Gleichschritt. Keiner machte derzeit Anstalten aus der Reihe zu tanzen und zum Korgox zu sprinten, um der Erste vor Ort zu sein.
Zugegeben diese Idee war auch ziemlich dumm, da der Korgox durchaus eine starke Kreatur war und nicht nur gerne Goblins hinunterschlang, sondern alles fraß, was ihn und seine Korgox Eier bedrohte. Seine Kräfte sollte man daher nicht für einen sinnlosen Sprint vergeuden, sondern größtenteils für den Kampf aufheben.

Daher war es Kaeylins Meinung nach das Klügste solange zu warten, bis sie den Wald verließen. Sie war die Ruhe selbst. Hatte sie doch schon so viele Kämpfe, Schlachten und Jagdaktionen hinter sich. Und wenn ihre Konkurrenten stärker waren, dann war es eben Segiras Wille. Doch Kaeylin wusste, dass sie vermutlich die besten Chancen hatte, tat aber nicht den Fehler ihre Feinde zu unterschätzen.

Der Tiefling versuchte die gezwungene Atmosphäre etwas zu lockern und fragte in die Runde, wer denn eigentlich der erfahrene Führer sei. Kaeylin schaute etwas verwirrt.
"Erfahrener Führer? Das ist ein Wettkampf", sagte sie, wie immer, knapp und präzise.
Mehr um Eindruck zu, als dass es irgendeine Funktion hätte, holte sie ihr Kampfmesser heraus, warf es gegen einen Baumstamm und erlegte eine Eidechse, die gerade nach oben hatte klettern wollen.

"Jemand Hunger?", fragte sie gelangweilt und mit einer ĂĽbertriebenen Coolness in die Runde.


Arafis

Arafis betrachtete Kaeylin mit leichtem Abscheu im Blick. Hatte sie gerade aus Spass eine Eidechse gekillt? Auch der Tiefling schien nicht sehr sympathisch zu sein. Er war mürrisch und stinkig und brummte nur vor sich hin. Arafis meinte, einige Flüche herauszuhören.
Und der Zwerg? Misstrauisch beobachtete Arafis, wie er sich langsam von der Gruppe abzusondern schien… bemerkten es die anderen nicht? Wollte er die Kröte alleine erlegen?
Vielleicht sollte sie sich ihm anschliessen. Sollten die anderen beiden doch ihre schlechten Manieren miteinander austragen.
Unmerklich bewegte sie sich dem Zwerg hinterher, dem See entgegen... der Wald lichtete sich bereits und der Boden wurde sumpfiger, federte weich unter ihren FĂĽssen.


Novec

"Okay, wer von euch Flachzangen ist eigentlich der erfahrene FĂĽhrer?", fragte der Tiefling in die Runde.
"Also wenn wer ein guter Anführer wäre, dann ich! Ich war früher mal Hauptmann der Zwergenarmee auf dem alten Kontinent! Dürfte also der sein mit der meisten Kommandoerfahrung. Also folgt mir, wir werden den Kargox schon erldigen!", posaunte Novec selbstsicher vorraus und hoffte, dass wenigstens einige mitzogen, denn allein würde er es gegen den Kargox schwer haben.

Zumindest die Albin kam ihm hinterher als sie den Wald langsam verlieĂźen. "Da drĂĽben ist das Vieh, na was meint ihr? Wen wird der Korgox wohl zuerst fressen. Also ich tippe auf den Tiefling!"


Urako

Der Zwerg war so freundlich – oder dumm – sich als Köder zur Verfügung zu stellen. Gut, sehr gut. Seine Laune besserte sich für einen Wimpernschlag lang, nur um gleich wieder ins Bodenlose zu fallen, als die Almanin ihn darüber informierte, dass dies hier ein Wettkampf sei.

„Ein Wettkampf?“, rief er entrüstet. Kaum, hatte er so laut geschrien, begann das Wasser im See sich zu regen. Urako war es egal. Er hatte keine Angst vor einem beschissenen Frosch und mochte er noch so groß sein! „Mir wurde versichert, dass diese Jagd von einem erfahrenen Korgox-Jäger geführt wird! Ich habe ein Vermögen dafür bezahlt!“ Man hatte ihn hereingelegt. Verraten, betrogen, hintergangen. Und als ob diese Demütigung nicht genug wäre, erledigte die Almanin eine Eidechse mit dem Wurf eines Messers, fast ohne hinzusehen. Dieser ganze beschissene Tag hatte sich gegen ihn verschworen!

Und dann tauchte der Korgox auf. Der Zwerg rief etwas, was den Begriff Tiefling zum Inhalt hatte, aber Urako war es egal. Sein Zorn brachte ihn fast zum platzen. Er packte sein Richtbeil und stürmte mit gesenkten Hörnern auf den gigantischen Frosch zu. „Stirb, du elendes Mistvieh!“ brüllte er, nur um im nächsten Moment von einer etliche Meter langen rosa, klebrigen Zunge mitten aus dem Lauf gepflückt zu werden wie ein Insekt. *


Arafis

Arafis erstarrte für einen Moment. Das Vieh war tatsächlich eine Art Kröte, nur viiiel grösser. Der Tiefling stürmte plötzlich wie ein Wahnsinniger los auf den Korgox zu. Einen Augenblick bewunderte Arafis seinen Mut, im nächsten Moment schalt sie ihn für seine Leichtsinnigkeit.

Der frosch zögerte nicht und eine meterlange Zunge flutschte hervor, um sich wie ein klebriges Seil um den Tiefling zu schlingen. Ihre Instinkte liessen sie nicht im Stich. Das Messer flog ihr aus der Hand und im Rennen verwandelte sie sich. Das Wasser klatschte unter ihren Pfoten, als sie absprang.

Sie bekam den Tiefling gerade noch am Bein zu fassen, wurde jedoch von der Kraft des Korgox mit ihm durch die Luft geschleudert. Warum sie das getan hatte? sie wusste es selbst nicht. Aber sie vermutete, keine Chance gegen den Korgox zu haben, wenn einer nach dem anderen in dem riesenhaften Maul verschwand.


Kaeylin

Kaeylin beobachtete die Szenerie vorsichtig aus Ferne und analysierte die Situation. Wie immer schätzte sie Chancen und Risiken ein bevor sie in den Kampf eintrat. Langsam legte sie ihren Rucksack auf den Boden. Ging leicht gebeugt und hastig umschauuend zum nächsten Baum und legte sich dort auf die Lauer.

Denn es konnte durchaus gut sein, dass noch weitere Korgox in der Nähe waren. Da sie über gute Instinkte und einen guten Hörsinn verfügte, konnte sie nach einige nAugenblicken abschätzen, dass diese Korgox allein war. Vermutlich war er alleine auf der Jagd nach Hasen oder anderen Nagetieren gewesen und hatte nicht damit gerechnet auf eine so große Truppe zu stoßen.

Derweil war der Tiefling und die Albin in einem Kampf verwickelt. Kaeylin schaute das Ganze emotionslos an. Sie hatte schon viele Menschen sterben sehen, und so dramatisch war das Ganze nun mal nicht. Dann war der Tiefling halt tot. Segira hat sich dabei schon was gedacht.

Mit gekonnter Technik legte sie einen Pfeil auf ihren Langbogen, tränkte diesen mit einer ätzenden Flüssigkeit, welches sie extra von einem Alchimisten geholt hatte. Dieser hatte ihr versichert, dass es das "stärkste Betäubungsmittel" wäre.

"Mal schauen, ob du Recht hast", sagte sie verhängnisvoll, schoss den Pfeil ab und lief dann mit voller Energie und ihrem Schwert "Orktöter" auf den Korgox zu.

"FĂĽr Kaisho!", schrie sie.


Novec

"Verdammter Narr, dass ist Zwergenhumor!", brüllte er dem Tiefling noch hinterher. Aber es war schon zu spät. „Stirb, du elendes Mistvieh!“ brüllte er, nur um im nächsten Moment von einer etliche Meter langen rosa, klebrigen Zunge mitten aus dem Lauf gepflückt zu werden wie ein Insekt. Da hing der Tiefling, verloren und bestimmt bibbernd vor Angst, dachte sich der Zwerg. Schnelles Handeln war hier gefragt, ohne lange zu überlegen, ihm musste gholfen werden. Nebenbei musste der Kargox eh daran glauben! Der Hund war einen Gedanken schneller und schon hang er dem Tiefling am Bein. "Verdammt noch mal bist du leichtsinnig Jungchen. Ahhrr, muss der Zwerg denn hier wieder alles allein machen, wo ist die Frau hin? Ach egal, mit einem Zwerg wirst du nicht so leichtest spiel haben." Mit erhobener Axt rannte der Zwerg durch die Pfützen, genau auf den Kargox zu, ohne viel dabei auch nur einen Gedanken an die Gefahr zu verschwenden, in der er sich eigentlich befand, wenn man helfen musste dann jetzt, schon in wenigen Sekunden konnte der Pinkne Hundefutter sein. Ein Sprung nach oben, so weit er es vermochte vollführte der Zwarg und Schlug mit aller Kraft auf die Froschzunge. Der Schlag sollte sitzen, die Zunge spalten. Ein guter, kurzer und Schlagkräftiger Plan, nur leider war er nicht von Erfolg gekrönt. Die Axt steckte fest in der Zunge des Frosches und der Zwerg hing an dieser. "Ahhrr, ich hasse solche Tage!", sprach der zu dem Tiefling, "weißt du eigentlich, dass du richtigen Mist gemacht hast?"


Urako

Jetzt verbiss sich auch noch ein Hund in seinem Bein. Der gehörte garantiert zu der Almanin! Dies hier musste eine Falle sein! Der Zwerg ging mit der Axt auf den wehrlos in der Zunge festhängenden Urako los und verfehlte ihn nur um Haaresbreite! Urako versuchte, mit seinem schweren Richtbeil zu hantieren, aber er hatte nur einen Arm frei. Ach, hätte er doch eine tauglichere Jagdwaffe mit sich geführt! Gnadenlos wurde die Zunge eingezogen, Meter um Meter, bis der schreiende Urako in dem gewaltigen Maul verschwand. Nur sein Bein mit dem Hund hing noch heraus. *


Kaeylin

Der Tiefling steckte schon zur Hälfte im Hals fest, als plötzlich die Betäubung einsetzte und die Muskeln und Drüsen des Korgox sich entspannten, wodurch die gelbe Spucke des Korgox freigesetzt wurde. Diese Spucke, die in ganz Asamura als Grundlage für gelben Farbstoff galt, durchnässte den ganzen Kopf des Tieflings.

Kaeylin war inzwischen angekommen und schlug zu.

Doch der Korgox war ein wahrhaft, starker Gegner. Alsbald er erkannte, dass Kaeylin die eigentliche Gegnerin darstellte spuckte er den Tiefling, samt dem Hund und dem Zwerg aus und sprang mit einem einzigen Satz auf Kaeylin zu und begrub sie schlanke Frau unter seinem Körper.

"Aargh", krächzte die Frau. Unglücklicherweise hatte sie ihr Schwert beim Sprung des Korgox verloren, weswegen sie nun krampfhaft versuchte an ihr Kampfmesser zu kommen, was sich im Gürtel befand. Doch der Korgox war so schwer, dass sie nur mit äußerster Mühe nach einigen Minuten Anstrengung ihren Gürtel erreichen konnte.


Arafis

Arafis hing halb in der Luft, nur ihre Hinterpfoten berührten den Grund. Als ob es um ihr eigenes Leben ginge, zerrte sie am Bein des Tieflings und stemmte ihre Vorderpfoten gegen den glubschigen Körper des Korgox. Auch der Zwerg hatte sich endlich bewegt und war mit seiner Axt zur Hilfe geeilt. Der Korgox gab ein seltsam gequältes Geräusch von sich, als die Axt wie ein unliebsamer Spiessen in seiner Zunge stecken blieb.
Dann geschah etwas Seltsames. Der Korgox schien schlapp zu werden und plötzlich schien er sich zu übergeben. Eine gelbe Sauce floss aus seinem Maul, durchtränkte den Tiefling. Als Arafis einen kräftigen Ruck tat, geschah es beinahe von selbst. Der Korgox gab ein würgendes Geräusch von sich und der Tiefling spickte wie ein Ball aus seinem Maul heraus. Er purzelte über die Wölfin und zerquetschte ihr beinahe die Rippen als er voller Wucht auf ihr zu liegen kam. Erschrocken schnappte Arafis nach ihm, um ihn möglichst schnell wieder loszuwerden.
Der Korgox hatte sich immerhin von ihnen abgewandt und griff nun die Frau an. Sie schlug sich tapfer, doch wie lange noch?


Novec

"Wahhhh, bist du eklig!", brüllte der Zwerg, als ihm der Kargox wieder ausspuckte. Das war wohl das wiederwertigste, neben den Kochkünsten seines Bruders Novut, was der Novec je erdulden musste. eiligst wischte er sich den Schleim aus dem Gesicht, damit er wieder etwas sehen konnte. Den Tiefling konnte er im ersten Moment nicht mehr sehen, dafür war die Almanin plötzlich da, sie lag unter dem Frosch und kämpfte um ihr überleben und schrie dabei den Frosch aus leibeskräften an.

Jetzt war guter Rat teuer, der Hund versuchte sein nötigstes, doch auch er konnte die Bestie nicht in Schach halten. Kein Wunder das es so wenig Kargoxzutaten zu kaufen gab, es war schwer sie zu bekommen und noch schwerer war es zu überleben. Eiligst packte der Zwerg noch einmal seine Axt und Schlug mit voller Wucht auf die Füße des tieres ein, dies schien die Kreatue aber nicht sehr zu interessieren. "He du da! Almanin! Sagtest du nicht, dass du solche Tiere jagst? Jetzt wäre ein ausgezeichneter Zeitpunkt um aus dem berühmten Nähkästchen zu plaudern! Hat das Vieh denn überhaupt keine Schwachstelle, wie sollen wir das überleben?! Bei Clawis, hilf uns gegen Ardemias Bestie!"


Urako

„Genug!“ brüllte Urako, der sich aus dem Schleim gekämpft hatte. Er beförderte sich mit einem Flügelschlag auf den Kopf des niedergesunkenen Korgox, wischte mit dem Unterarm den letzten Unrat aus seinem Gesicht und erhob sein Beil. „Diese Beute gehört mir“, verkündete er, ohne sich um die zerquetschte Frau unter dem Frosch zu scheren. Er richtete sein Beil auf Novec und ließ es langsam zur Hündin kreisen. „Wer die Beute will, muss an mir vorbei. Aber ich rate euch, lieber gleich zu verschwinden! Mein Beil hat schon so manchen um die Last seines Hauptes erleichtert.“


*** Fortsetzung folgt! ***
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