Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Schiffsklassen Ledvigianis - Ledwicks

Ledwick wurde vom Krieg am st√§rksten gebeutelt. Gebrochene D√§mme haben das im Tal liegende Gro√üherzogtum √ľberschwemmt. Der Gro√üherzog ist im Krieg verschollen und Ledwick wird nun provisorisch von den f√ľnf Counts regiert.
Antworten
Silvano de Mancini
Chevalier
Beiträge: 69
Registriert: Sa 18. Aug 2018, 21:53
Volk: Souvagner

Schiffsklassen Ledvigianis - Ledwicks

#1

Beitrag von Silvano de Mancini » Do 11. Okt 2018, 00:43

Schiffsklassen Ledvigianis - Ledwicks



Ledvigiani-Dschunken generell:

Dschunke gibt es in einer Vielzahl von ein- bis mehrmastigen Segelschiffen. Sie fahren als Handels-, Lasten- oder Fischereischiffe in Ledwicks S√ľmpfen, Fl√ľssen, K√ľstengew√§ssern und dem Meer. Ebenso werden sie gerne in Ledwick als Hausboote benutzt. Eine Dschunke ist ein so genanntes Kastenboot. Dschunken besitzen keinen Kiel, sie haben einen flachen Boden und die Seitenw√§nde sind fast senkrecht hochgezogen. Die Beplankung ist in Klinkerbauweise ausgef√ľhrt. Im Gegensatz zu anderen Schriffen werden die Planken von oben beginnend nach unten hin angesetzt. Viele Dschunken zeichnen sich durch ihre hochgezogenen Enden aus.

Die Besegelung besteht aus Dschunkensegeln die mit Bambus-Stangen durchgelattet sind. Das Spreizen der Segel durch diese leichten Bambus-Querrahen bewirkt eine optimale Verteilung der Kr√§fte die auf den Mast wirken. So ist dieser ausgezeichnet gegen Mastbruch gesch√ľtzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich durchgelattete Dschunkensegel von Deck aus sehr leicht bedienen lassen. Die kurzen Pfahlmaste von Dschunken sind nicht durch Wanten und Stage verspannt. Dies hat den Vorteil, dass die Segel rundum geschwenkt werden k√∂nnen. Die Maste einer Dschunke m√ľssen nicht unbedingt mittschiffs stehen, sondern k√∂nnen auch asymmetrisch, in Bezug auf die Kiellinie, angeordnet sein.

Dschunken sind derbe, sichere und schnelle Segelschiffe. Sie k√∂nnen in allen Gew√§ssern problemlos segeln. Ein Wendeman√∂ver kann bei einem 20 m langen Schiff von einer Person durchgef√ľhrt werden, die Segel springen alleine in die entsprechende Position √ľber.

Zus√§tzliche Sicherheit bietet ein wasserdichtes Abschottungssystem. Ferner sind Dschunken mindestens Doppelwandig gebaut und sie verf√ľgen √ľber ein balanciertes Heckruder, das vertikal schwenkbar ist. Zur Vergr√∂√üerung des Unterwasserlateralplanes werden Seitenschwerter, Mittelschwerter oder Leeschwerter genutzt. Der Lateralplan wirkt dem seitlichen Abdriften entgegen, je gr√∂√üer der Lateralplan ist, desto geringer ist die Abdrift der Dschunke bzw. des Schiffes.

Aus der Form des Lateralplans lassen sich Absch√§tzungen zur Drehfreudigkeit/Man√∂vrierbarkeit der Dschunke/des Schiffs ableiten. Es gibt auch Dschunken mit angebolzten Kielflossen. Die in der Flussschifffahrt genutzten Dschunken sind meist schmaler als die seegehenden Dschunken und haben daf√ľr aber h√∂heren Mast.

Der Rumpf ist aus weichem Holz gebaut, das sich leicht biegen l√§sst und trotzdem seine Form bewahrt. Die Dschunke ist das Schiff mit der geringsten benetzbaren Fl√§che im Vergleich zum Segelareal. Sie fliegt √ľber das Wasser hin und schneidet nicht hindurch. Der Dschunkenbau ist schnell und einfach; trotzdem bewahrt er, dank dem System der wasserdichten Unterteilung, eine Festigkeit, die jeder Beanspruchung gewachsen ist. Die Spanten werden durch ein System l√§ngs- und quer laufender Schotten ersetzt.

Aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften werden Dschunken in ganz Ledwick f√ľr alle Zwecke auf dem Wasser genutzt.

Die meisten Dschunken haben eine Gr√∂√üe von etwa 60 m L√§nge, 9 m Breite und 400 oder 500 Tonnen Tragf√§higkeit. Die hochseet√ľchtigen Dschunken sind gewaltige Segler mit einer Tragf√§higkeit von 3000 bis 4000 Tonnen, die sowohl als Fracht- wie auch als Passagierschiffe dienten. Die Kabinen der Riesendschunken haben verschiedene Gr√∂√üen. Man findet hier von einfachen Kammern bis zu mehrr√§umigen Zimmerfluchten mit Badezimmer und Toilette alles. Die meisten Riesendschunken k√∂nnen bis zu 300 Reisende bef√∂rdern und haben neben rund 600 Mann Besatzung noch 400 Armbrustsch√ľtzen an Bord.

Die Maste der Dschunken sind mit Luggersegeln und Topsegeln ausgestattet, welche mit durchgehenden Bambuslatten versehen sind.

Die Dschunken sind mit Schotten ausgestattet, die die Schiffe unsinkbar machen. Bei Sturm k√∂nnen sie als Ballasttanks einzeln geflutet werden, aus Stabilit√§tsgr√ľnden.

Die R√ľmpfe der Dschunken bestehen aus drei Plankenschichten. Sie sind mit einer Schutzfarbe aus Kalk und einem giftigen √Ėl gestrichen, um das Holz vor Bohrw√ľrmern zu sch√ľtzen.



Marine Ledvigianis:

Riesendschunken
7 - 10 Master
142 - 163m lang
55m breit
Ladekapazität 3.600 Tonnen, davon 1.600 Tonnen Ballast
16 wasserdichten Schotten aus Bambus
Rumpf mit drei Plankenschichten


Kriegsdschunken
5 Master
50m lang


Patrouillendschunken
Anzahl der Maste variabel
37 m lang
kann auf jeder Seite mit 8 Riemen gerudert werden


Pferdedschunken
8 Master
103m lang
42m breit
Neben Pferden transportieren sie Waren und Reparaturmaterial f√ľr die Flotte


Versorgungsdschunken
7 Master
78m lang
35m breit
Sie transportieren Lebensmittel f√ľr die Mannschaften an Bord der anderen Marine-Schiffe


Truppentransportdschunken
6 Master
67m lang
25m breit


Wasserdschunken
keine feste Größenangaben, variabel
Sie transportieren Frischwasser an Bord
Sie verf√ľgten √ľber die M√∂glichkeit, Frischwasser zu destillieren!



Zivile Schiffe:

Flussbarke
Barken sind mastlose Boote, somit ohne Mast
Länge und Breite variabel, meist um die 20-30m

Eine Flussbarke ist typischerweise um die 20 - 30 Meter lang und in der Mitte etwa 4 Meter breit. Es ist hauptsächlich aus dem Holz gefertigt. Daneben findet auch Bambus Verwendung. Die Spanten und Planken sind mittels Pflanzenfaserstricken verbunden.

Charakteristisch f√ľr eine Flussbarke ist der Umstand, dass f√ľr den gesamten Bootsbau kein einziger Nagel verwendet wird.

Flussbarken sind meist Hausbooten umgebaute Lastbarken, die zuvor zum Transport von G√ľtern eingesetzt wurden. Beim Umbau zum Hausboot werden die Aufbauten aus- und umgebaut, Fenster eingebaut, Fu√üb√∂den eingezogen.

Eine Flussbarke besitzt dann zwei bis drei Schlafzimmer, Badezimmer sowie eine K√ľche. Der Zugang zum Hausboot erfolgt seitlich in der Bootsmitte mittels Klappsteg. Es existieren auch Flussbarken die ein zus√§tzliches Oberdeck besitzen, also zweigeschossig sind.


Gondeln
Städteverkehr/Wasserverkehr

Das bekannteste Verkehrsmittel Ledwicks ist die Gondel die dem innerst√§dtischen Wasserverkehr dient. Gondeln verf√ľgen ebenso wie Barken √ľber kein Segel, sondern sie werden gestakt. Der Gondoliere steht am Heckschnabel der Gondel und bewegt diese mit einem einzigen, steuerbordseitigen Ruder.

Dieses Ruder ist in einer Holzgabel abgelegt. Dar√ľber hinaus verwendet der Gondoliere zum Man√∂vrieren andere, entgegenkommende Gondeln und Boote, Hausboote, Hausmauern etc. von denen er sich mit dem Bein abst√∂√üt. So ist der Gondoliere in der Lage, die Gondel vorw√§rts und r√ľckw√§rts zu bewegen. Um sehr niedrige Br√ľcken zu passieren, nutzt der Gondoliere zus√§tzlich das Mittel der Gewichtsverlagerung, um die Gondel auf Schlagseite zu legen.

Die Gondelfähren bringen ihre Fahrgäste, von der einen Uferseite auf die andere. Dieser Pendeldienst gehört zu den Verpflichtungen jedes Gondoliere und wird reihum wahrgenommen. Das Aussehen der öffentlichen Verkehrsgondeln muss einheitlich schwarz aussehen. Ihre Länge wurde auf knapp 11 m begrenzt, ihre Breite auf 1,75 m, ihr Gewicht auf 700 kg. Viele kleine Gondeln haben eine Breite von 1,40 m und wiegen ein wenig mehr als die Hälfte.

Alle Gondeln verbindet eine asymmetrische Bauweise. Die Boote neigen leicht nach rechts, um den Druck des Rechts gef√ľhrten Ruders mit Steuerung nach links und das Gewicht des links stehenden Gondoliere auszugleichen.

Unterschieden werden folgende Gondeltypen:

Barcheta
(Eine von 12 Ruderern getriebene Gondel)

Gondolin
(Eine kleine Gondel)

Gondolon
(Eine große Gondel)

Balotina
(Eine Gondel mit nach vorn geneigtem Bug, sonst dem Gondolin ähnlich)

Antworten