Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt. Die ĂŒberlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der SchlĂŒssel zur Herrschaft ĂŒber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. WĂ€hrend die Almanen auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die GeheimbĂŒnde der Schatten sehen in der Magie die mĂ€chtigste Waffe und fĂŒr die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Schiffsklassen der Ledvigiani

Reisende wie Einwohner des Landes finden hier alles, was sie ĂŒber das Großherzogtum Ledwick wissen wollen.
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Silvano de Mancini
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Schiffsklassen der Ledvigiani

#1

Beitrag von Silvano de Mancini » Do 11. Okt 2018, 00:43

Schiffsklassen der Ledvigiani

Ledvigiani-Dschunken generell:

Dschunke gibt es in einer Vielzahl von ein- bis mehrmastigen Segelschiffen. Sie fahren als Handels-, Lasten- oder Fischereischiffe in Ledwicks SĂŒmpfen, FlĂŒssen, KĂŒstengewĂ€ssern und dem Meer. Ebenso werden sie gerne in Ledwick als Hausboote benutzt. Eine Dschunke ist ein so genanntes Kastenboot. Dschunken besitzen keinen Kiel, sie haben einen flachen Boden und die SeitenwĂ€nde sind fast senkrecht hochgezogen. Die Beplankung ist in Klinkerbauweise ausgefĂŒhrt. Im Gegensatz zu anderen Schriffen werden die Planken von oben beginnend nach unten hin angesetzt. Viele Dschunken zeichnen sich durch ihre hochgezogenen Enden aus.

Die Besegelung besteht aus Dschunkensegeln die mit Bambus-Stangen durchgelattet sind. Das Spreizen der Segel durch diese leichten Bambus-Querrahen bewirkt eine optimale Verteilung der KrĂ€fte die auf den Mast wirken. So ist dieser ausgezeichnet gegen Mastbruch geschĂŒtzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich durchgelattete Dschunkensegel von Deck aus sehr leicht bedienen lassen. Die kurzen Pfahlmaste von Dschunken sind nicht durch Wanten und Stage verspannt. Dies hat den Vorteil, dass die Segel rundum geschwenkt werden können. Die Maste einer Dschunke mĂŒssen nicht unbedingt mittschiffs stehen, sondern können auch asymmetrisch, in Bezug auf die Kiellinie, angeordnet sein.

Dschunken sind derbe, sichere und schnelle Segelschiffe. Sie können in allen GewĂ€ssern problemlos segeln. Ein Wendemanöver kann bei einem 20 m langen Schiff von einer Person durchgefĂŒhrt werden, die Segel springen alleine in die entsprechende Position ĂŒber.

ZusĂ€tzliche Sicherheit bietet ein wasserdichtes Abschottungssystem. Ferner sind Dschunken mindestens Doppelwandig gebaut und sie verfĂŒgen ĂŒber ein balanciertes Heckruder, das vertikal schwenkbar ist. Zur VergrĂ¶ĂŸerung des Unterwasserlateralplanes werden Seitenschwerter, Mittelschwerter oder Leeschwerter genutzt. Der Lateralplan wirkt dem seitlichen Abdriften entgegen, je grĂ¶ĂŸer der Lateralplan ist, desto geringer ist die Abdrift der Dschunke bzw. des Schiffes.

Aus der Form des Lateralplans lassen sich AbschĂ€tzungen zur Drehfreudigkeit/Manövrierbarkeit der Dschunke/des Schiffs ableiten. Es gibt auch Dschunken mit angebolzten Kielflossen. Die in der Flussschifffahrt genutzten Dschunken sind meist schmaler als die seegehenden Dschunken und haben dafĂŒr aber höheren Mast.

Der Rumpf ist aus weichem Holz gebaut, das sich leicht biegen lĂ€sst und trotzdem seine Form bewahrt. Die Dschunke ist das Schiff mit der geringsten benetzbaren FlĂ€che im Vergleich zum Segelareal. Sie fliegt ĂŒber das Wasser hin und schneidet nicht hindurch. Der Dschunkenbau ist schnell und einfach; trotzdem bewahrt er, dank dem System der wasserdichten Unterteilung, eine Festigkeit, die jeder Beanspruchung gewachsen ist. Die Spanten werden durch ein System lĂ€ngs- und quer laufender Schotten ersetzt.

Aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften werden Dschunken in ganz Ledwick fĂŒr alle Zwecke auf dem Wasser genutzt.

Die meisten Dschunken haben eine GrĂ¶ĂŸe von etwa 60 m LĂ€nge, 9 m Breite und 400 oder 500 Tonnen TragfĂ€higkeit. Die hochseetĂŒchtigen Dschunken sind gewaltige Segler mit einer TragfĂ€higkeit von 3000 bis 4000 Tonnen, die sowohl als Fracht- wie auch als Passagierschiffe dienten. Die Kabinen der Riesendschunken haben verschiedene GrĂ¶ĂŸen. Man findet hier von einfachen Kammern bis zu mehrrĂ€umigen Zimmerfluchten mit Badezimmer und Toilette alles. Die meisten Riesendschunken können bis zu 300 Reisende befördern und haben neben rund 600 Mann Besatzung noch 400 ArmbrustschĂŒtzen an Bord.

Die Maste der Dschunken sind mit Luggersegeln und Topsegeln ausgestattet, welche mit durchgehenden Bambuslatten versehen sind.

Die Dschunken sind mit Schotten ausgestattet, die die Schiffe unsinkbar machen. Bei Sturm können sie als Ballasttanks einzeln geflutet werden, aus StabilitĂ€tsgrĂŒnden.

Die RĂŒmpfe der Dschunken bestehen aus drei Plankenschichten. Sie sind mit einer Schutzfarbe aus Kalk und einem giftigen Öl gestrichen, um das Holz vor BohrwĂŒrmern zu schĂŒtzen.



Marine Ledvigianis:

Riesendschunken
7 - 10 Master
142 - 163m lang
55m breit
LadekapazitÀt 3.600 Tonnen, davon 1.600 Tonnen Ballast
16 wasserdichten Schotten aus Bambus
Rumpf mit drei Plankenschichten


Kriegsdschunken
5 Master
50m lang


Patrouillendschunken
Anzahl der Maste variabel
37 m lang
kann auf jeder Seite mit 8 Riemen gerudert werden


Pferdedschunken
8 Master
103m lang
42m breit
Neben Pferden transportieren sie Waren und Reparaturmaterial fĂŒr die Flotte


Versorgungsdschunken
7 Master
78m lang
35m breit
Sie transportieren Lebensmittel fĂŒr die Mannschaften an Bord der anderen Marine-Schiffe


Truppentransportdschunken
6 Master
67m lang
25m breit


Wasserdschunken
keine feste GrĂ¶ĂŸenangaben, variabel
Sie transportieren Frischwasser an Bord
Sie verfĂŒgten ĂŒber die Möglichkeit, Frischwasser zu destillieren!



Zivile Schiffe:

Flussbarke
Barken sind mastlose Boote, somit ohne Mast
LĂ€nge und Breite variabel, meist um die 20-30m

Eine Flussbarke ist typischerweise um die 20 - 30 Meter lang und in der Mitte etwa 4 Meter breit. Es ist hauptsÀchlich aus dem Holz gefertigt. Daneben findet auch Bambus Verwendung. Die Spanten und Planken sind mittels Pflanzenfaserstricken verbunden.

Charakteristisch fĂŒr eine Flussbarke ist der Umstand, dass fĂŒr den gesamten Bootsbau kein einziger Nagel verwendet wird.

Flussbarken sind meist Hausbooten umgebaute Lastbarken, die zuvor zum Transport von GĂŒtern eingesetzt wurden. Beim Umbau zum Hausboot werden die Aufbauten aus- und umgebaut, Fenster eingebaut, Fußböden eingezogen.

Eine Flussbarke besitzt dann zwei bis drei Schlafzimmer, Badezimmer sowie eine KĂŒche. Der Zugang zum Hausboot erfolgt seitlich in der Bootsmitte mittels Klappsteg. Es existieren auch Flussbarken die ein zusĂ€tzliches Oberdeck besitzen, also zweigeschossig sind.


Gondeln
StÀdteverkehr/Wasserverkehr

Das bekannteste Verkehrsmittel Ledwicks ist die Gondel die dem innerstĂ€dtischen Wasserverkehr dient. Gondeln verfĂŒgen ebenso wie Barken ĂŒber kein Segel, sondern sie werden gestakt. Der Gondoliere steht am Heckschnabel der Gondel und bewegt diese mit einem einzigen, steuerbordseitigen Ruder.

Dieses Ruder ist in einer Holzgabel abgelegt. DarĂŒber hinaus verwendet der Gondoliere zum Manövrieren andere, entgegenkommende Gondeln und Boote, Hausboote, Hausmauern etc. von denen er sich mit dem Bein abstĂ¶ĂŸt. So ist der Gondoliere in der Lage, die Gondel vorwĂ€rts und rĂŒckwĂ€rts zu bewegen. Um sehr niedrige BrĂŒcken zu passieren, nutzt der Gondoliere zusĂ€tzlich das Mittel der Gewichtsverlagerung, um die Gondel auf Schlagseite zu legen.

Die GondelfÀhren bringen ihre FahrgÀste, von der einen Uferseite auf die andere. Dieser Pendeldienst gehört zu den Verpflichtungen jedes Gondoliere und wird reihum wahrgenommen. Das Aussehen der öffentlichen Verkehrsgondeln muss einheitlich schwarz aussehen. Ihre LÀnge wurde auf knapp 11 m begrenzt, ihre Breite auf 1,75 m, ihr Gewicht auf 700 kg. Viele kleine Gondeln haben eine Breite von 1,40 m und wiegen ein wenig mehr als die HÀlfte.

Alle Gondeln verbindet eine asymmetrische Bauweise. Die Boote neigen leicht nach rechts, um den Druck des Rechts gefĂŒhrten Ruders mit Steuerung nach links und das Gewicht des links stehenden Gondoliere auszugleichen.

Unterschieden werden folgende Gondeltypen:

Barcheta
(Eine von 12 Ruderern getriebene Gondel)

Gondolin
(Eine kleine Gondel)

Gondolon
(Eine große Gondel)

Balotina
(Eine Gondel mit nach vorn geneigtem Bug, sonst dem Gondolin Àhnlich)
Ein Blutbad bleibt ein Blutbad - auch wenn man zu den Überlebenden gehört

Silvano de Mancini
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Ledwicker Haus-Boot/Ledvigiani Casa-Barca

#2

Beitrag von Silvano de Mancini » Sa 27. Okt 2018, 13:32

Ledwicker Haus-Boot/Ledvigiani Casa-Barca


Ein Casa-Barca ist ein Hausboot, welches unsprĂŒnglich aus umgebauten Lastbarken hergestellt wurde. Vor allem werden diese Hausboote in den SumpfgewĂ€ssern in Ledwick eingesetzt. Die Casa-Barca werden ausschließlich fĂŒr zivilen Zwecke genutzt.

In einigen Sumpfgebieten bestehen ganze Dörfer aus den Ledwicker Hausbooten, GeschÀfte, BÀckereien, Heilerstuben alles findet Platz auf einer Casa-Barca. Meist sind diese Hausboote mehrstöckig, so dass sich das GeschÀft unten im Boot befindet, wÀhrend sich die WohnrÀume der Besitzer in den oberen Etagen befinden.

Ein Casa-Barca ist durchschnittlich 30 Meter lang und in der Mitte circa 4 Meter breit. HauptsÀchlich werden sie aus den Hölzern des Sumpfes gefertigt. Daneben finden auch getrocknete SeegrÀser Verwendung. Die Spanten und Planken sind mittels Pflanzenfaserstricken verbunden.
Charakteristisch fĂŒr ein Casa-Barca ist das fĂŒr den gesamten Bootsbau kein einziger Nagel verwendet wird.

Casa-Barcas sind zu Hausbooten umgebaute Lastbarken, die meinst zuvor ihren Dienst zum Transport von GĂŒtern eingesetzt wurden. Beim Umbau zum Hausboot werden die Aufbauten aus- und umgebaut, Fenster eingebaut, Fußböden eingezogen, und vieles mehr.
Ein so umgebautes Casa-Barca besitzt dann typischerweise zwei bis drei Schlafzimmer und Badezimmer, sowie eine KĂŒche. Der Zugang zum Hausboot erfolgt seitlich in der Bootsmitte mittels Klappsteg.

Wie zuvor erwĂ€hnt existieren auch Casa-Barcas in gehobener AusfĂŒhrung. Jene Hausboote besitzen mindestens ein zusĂ€tzliches Oberdeck.


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Im Casa-Barca durch die SĂŒmpfe Ledwicks

Die SĂŒmpfe von Ledwick sind ein ausgedehntes Kanal- und Flusssystem, in dem sich Salz- und SĂŒĂŸwasser vereinigen.

Als Transportmittel fĂŒr GĂŒter und Personen dienten frĂŒher Lastbarken die heutigen Casa-Barcas. Auch der Bau von Straßen, BrĂŒcken und FĂ€hren konnte die Casa-Barcas niemals ersetzten. Sie zĂ€hlen weiterhin zum normalen Alltagsbild in Ledwick.

Umgebaut zu Hausbooten schippern sie Ledwick-Reisende majestĂ€tisch durch die SĂŒmpfe.

Die vorbeiziehende Landschaft wechselt dabei von unberĂŒhrten Mangroven, zu wunderschönen Sumpfgebieten und zu kleinen Hausboot-Dörfern.

Oft ankern die Hausboote vor schmalen Land strichen, lediglich ein paar Meter breit. Wenn es Abend wird in den SĂŒmpfe, zĂŒnden die Bewohner in ihren Hausbooten die Öllampen an. So ist der abendliche Sumpf erfĂŒllt von Reihen kleiner Lichter, exotischer DĂŒfte und den GerĂ€uschen der SĂŒmpfe

Im Idealfall ist eine Casa-Barca 30 m lang und an der breitesten Stelle 4 m breit, damit es durch die schmalen SumpfkanĂ€le passt. Die Boote sind in landestypischer Bastweise ohne NĂ€gel gefertigt und Ă€ußerst behaglich mit Schlafraum, Badezimmer und einer Toilette, einem Salon, einem ĂŒberdachtem Esszimmer im Freien ausgestattet.
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